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Veterinärgesetz

Schwyz · 312.420 · statute

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Contents: 49 provisions
  1. § 1 I. Allgemeine Bestimmungen
  2. § 2
  3. § 3 A. Organe des Kantons
  4. § 4 SRSZ 1.1.2015 1
  5. § 5
  6. § 6
  7. § 7
  8. § 8
  9. § 9
  10. § 10
  11. § 11
  12. § 12 B. Organe der Gemeinden
  13. § 13
  14. § 14 A. Entschädigungen für Tierverluste
  15. § 15
  16. § 16
  17. § 17
  18. § 18 B. Tierverkehr
  19. § 19
  20. § 20
  21. § 21 C. Tiergesundheitsdienste
  22. § 22 D. Entsorgung von tierischen Nebenprodukten
  23. § 23
  24. § 24
  25. § 25 IV. Lebensmittelsicherheit
  26. § 26 V. Tierschutz
  27. § 27
  28. § 28 VI. Tiergesundheitsberufe
  29. § 29
  30. § 30 VII. Tierarzneimittel
  31. § 31
  32. § 32 VIII. Finanzierung
  33. § 33 SRSZ 1.1.2015 7
  34. § 34
  35. § 35
  36. § 36
  37. § 37
  38. § 38
  39. § 39
  40. § 40
  41. § 41 IX. Verfahren, Rechtsschutz und Strafbestimmungen
  42. § 42
  43. § 43
  44. § 44 SRSZ 1.1.2015 9
  45. § 45
  46. § 46 X. Übergangs- und Schlussbestimmungen
  47. § 47
  48. § 48
  49. § 49

49 provisions

§ 41 IX. Verfahren, Rechtsschutz und Strafbestimmungen

Verwaltungsverfahren 1 Das Verwaltungsverfahren richtet sich nach den Bestimmungen des Verwaltungsrechtspflegegesetzes6, sofern nicht das Konkordat betreffend das Laboratorium der Urkantone anzuwenden ist. 2 Kontrollen erfolgen grundsätzlich in Anwesenheit des Tierhalters.

§ 42

Gebühren 1 Für die Vollzugstätigkeiten werden Gebühren nach der Gebührenordnung des Laboratoriums der Urkantone erhoben, soweit diese nicht gebührenfrei sind. 2 Im Übrigen gilt das kantonale Recht.

§ 43

Strafbestimmungen 1 Mit Busse bis Fr. 20 000.-- wird bestraft: a) wer ohne Bewilligung eine nach diesem Gesetz oder den gestützt darauf erlassenen Vollzugsbestimmungen bewilligungspflichtige Tätigkeit ausübt oder sich dafür empfiehlt; b) wer als Inhaber einer nach diesem Gesetz ausgestellten Bewilligung sein erlaubtes Tätigkeitsgebiet überschreitet; c) wer vorsätzlich gegenüber dem Kantonstierarzt unwahre Angaben macht, um eine Bewilligung zur Berufsausübung zu erhalten; d) wer als Inhaber einer Berufsausübungsbewilligung seiner Sorgfalts-, Beistands-, Aufzeichnungs- oder Meldepflicht nicht nachkommt; e) wer ohne dazu berechtigt zu sein, buchführungspflichtige Medikamente anwendet oder abgibt; f) wer vorsätzlich oder fahrlässig Anordnungen von Veterinärorganen gemäss diesem Gesetz missachtet. 2 Versuch und Gehilfenschaft sind strafbar. 3 Einrichtungen, Geräte und Stoffe, die einer verbotenen Berufsausübung dienen, werden eingezogen.

§ 44 SRSZ 1.1.2015 9

Verantwortlichkeit des Unternehmens 1 Wird in einem Unternehmen in Ausübung geschäftlicher Verrichtung im Rahmen des Unternehmenszwecks eine Übertretung begangen und kann diese Tat wegen mangelhafter Organisation des Unternehmens keiner bestimmten natürlichen Person zugerechnet werden, so wird die Übertretung dem Unternehmen zugerechnet. 2 In diesem Fall wird das Unternehmen mit Busse bis Fr. 100 000.-- bestraft. 3 Im Übrigen gelten die allgemeinen Bestimmungen des Schweizerischen Strafgesetzbuches7.

§ 45

Mitteilung von Strafentscheiden Strafentscheide betreffend Widerhandlungen gegen die Veterinärgesetzgebung sind dem Kantonstierarzt zuzustellen.

§ 46 X. Übergangs- und Schlussbestimmungen

Vollzug 1 Der Regierungsrat erlässt die zum Vollzug dieses Gesetzes erforderlichen Bestimmungen. 2 Mit dem Inkrafttreten dieses Erlasses wird der Viehkassafonds aufgelöst und der offene Saldo mit der Staatsrechnung verrechnet.

§ 47

Änderungen bisherigen Rechts Die nachstehend aufgeführten Erlasse werden wie folgt geändert: a) Kantonale Jagd- und Wildschutzverordnung vom 20. Dezember 19898 § 2 Abs. 2 Bst. e (neu) und f (neu) (1 Es [das Departement] ist zuständig für:) e) die Anordnung von Massnahmen zur Verhütung und Bekämpfung von Wildkrankheiten nach Anhörung des Kantonstierarztes; f) die Ausrichtung von Prämien für die Beseitigung von Wild (Art. 35 TSG9). b) Kantonale Fischereiverordnung vom 9. September 197610 § 5 Abs. 2 Bst. h (neu) (2 Sie [die Fischereiverwaltung] ist insbesondere zuständig für:) h) die Anordnung von fischereipolizeilichen Massnahmen bei Krebspest (Art. 289 Abs. 3 TSV11).

§ 48

Aufhebung bisherigen Rechts Mit dem Inkrafttreten dieses Erlasses werden aufgehoben: a) Kantonale Vollzugsverordnung zum Bundesgesetz über die Bekämpfung von Tierseuchen vom 28. November 199112; b) Kantonale Verordnung über die Fleischhygiene vom 29. Oktober 199713.

§ 49

14 Referendum, Publikation, Inkrafttreten 1 Dieses Gesetz unterliegt dem Referendum gemäss §§ 34 oder 35 der Kantonsverfassung. 2 Es wird im Amtsblatt veröffentlicht und nach Inkrafttreten in die Gesetzsammlung aufgenommen. 3 Der Regierungsrat bestimmt den Zeitpunkt des Inkrafttretens.15 1 Dieses Gesetz wurde als dem fakultativen Referendum unterstehende Verordnung erlassen: GS 23-16 mit Änderungen vom 17. Dezember 2013 (RRB Anpassung an neue Kantonsverfassung, GS 23-97). 2 SRSZ 581.220.1. 3 SRSZ 546.100. 4 SRSZ 571.110. 5 SR 210. 6 SRSZ 234.110. 7 SR 311.0. 8 SRSZ 761.110; GS 18-1. 9 Tierseuchengesetz (TSG) vom 1. Juli 1966, SR 916.40. 10 SRSZ 771.110; GS 22-62. 11 Tierseuchenverordnung (TSV) vom 27. Juni 1995, SR 916.401. 12 SRSZ 312.420; GS 18-212. 13 SRSZ 582.311; GS 19-226. 14 Überschrift, Abs. 1 und 2 in der Fassung vom 17. Dezember 2013. 15 1. Januar 2012 (Abl 2011 2678); Änderungen vom 17. Dezember 2013 am 1. Januar 2014 (Abl 2013 2974) in Kraft getreten. SRSZ 1.1.2015 11

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