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Verordnung über die Promotion, das eidgenössische Fähigkeitszeugnis und die Berufsmaturität an der Informatikmittelschule

Aargau · 423.342 · ordinance

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Contents: 8 provisions
  1. § 1
  2. § 2 * Änderungstabellen am Schluss des Erlasses
  3. § 3
  4. § 4
  5. § 5
  6. § 6
  7. § 7
  8. Art. 8 Einleitungsartikel, v.a. die Beweislast gemäss

8 provisions

§ 1

Geltungsbereich 1 Diese Verordnung regelt die Beurteilungen, die Promotionsentscheide, den Übertritt vom Gymnasium an die Informatikmittelschule, das Qualifikationsverfahren zur Erlangung des eidgenössischen Fähigkeitszeugnisses (EFZ) Informatikerin beziehungsweise Informatiker (Fachrichtung Applikationsentwicklung) sowie die Berufsmaturität Ausrichtung Wirtschaft und Dienstleistungen, Typ Wirtschaft, an Informatikmittelschulen. * § 1a * Stundentafeln und Lehrpläne 1 Die Stundentafeln und die dazugehörigen Bestimmungen zum betrieblichen Praxisaufenthalt (Langzeitpraktikum) sowie die Lehrpläne sind in den Anhängen geregelt. 1) SAR 422.200 2) SAR 423.100

§ 2 * Änderungstabellen am Schluss des Erlasses

Beurteilung 1 Die Beurteilung der Schülerinnen und Schüler erfolgt lehrplanbezogen und umfasst alle Leistungskomponenten. 2 Das Ergebnis der Beurteilung wird in jedem Fach mit einer ganzen oder halben Note ausgedrückt. 6 ist die höchste, 1 die tiefste Note. Noten unter 4 stehen für ungenügende Leistungen. 3 Die Fachlehrpersonen nehmen die Beurteilungen vor. § 2a * Nachteilsausgleich 1 Schülerinnen und Schüler mit Behinderungen, bei denen die damit verbundenen Funktionsstörungen ärztlich beziehungsweise fachpsychologisch nachgewiesen sind, haben Anspruch auf einen angemessenen Nachteilsausgleich. Hierbei müssen die allgemeinen Bildungsziele und Kompetenzen gemäss Lehrplan ohne Reduktion der Leistungsanforderungen erreicht werden. * 2 Die betreffenden Nachweise sind rechtzeitig vor Inanspruchnahme des Nachteilsausgleichs im Hinblick auf Promotionsentscheide und Prüfungen zu erbringen. 3 Über Art und Umfang der Massnahmen zum Nachteilsausgleich entscheidet die Schulleitung nach Vorgaben des Departements Bildung, Kultur und Sport (BKS). * 2. Promotion und Übertritt *

§ 3

Promotionsentscheide 1 Promotionsentscheide dienen der Zuordnung der Schülerinnen und Schüler in diejenigen Klassen, die ihren Fähigkeiten entsprechen, sowie der Entlassung derjenigen Schülerinnen und Schüler, die den schulischen Anforderungen nicht zu genügen vermögen. 2 Die Promotionskonferenz setzt die Zeugnisnoten fest und entscheidet am Ende jedes Semesters über die Promotion ins nächste Semester. * 3 … *

§ 4

Promotionsfächer 1 Promotionswirksam in der 1. Klasse sind: * a) * die Grundlagenfächer Deutsch, Französisch beziehungsweise Italienisch, Englisch und Mathematik, b) * die Schwerpunktfächer Finanz- und Rechnungswesen sowie Wirtschaft und Recht, c) * das Ergänzungsfach Technik und Umwelt, d) * das für das eidgenössische Fähigkeitszeugnis erforderliche Fach (EFZ-Fach) Informatikkompetenzen (Fachrichtung Applikationsentwicklung), e) * das Fach Sport. 2 Promotionswirksam in der 2. Klasse sind: * a) * die Grundlagenfächer Deutsch, Französisch beziehungsweise Italienisch, Englisch und Mathematik, b) * die Schwerpunktfächer Finanz- und Rechnungswesen sowie Wirtschaft und Recht, c) * das Ergänzungsfach Geschichte und Politik, d) * das EFZ-Fach Informatikkompetenzen (Fachrichtung Applikationsentwicklung), e) * das Fach Sport. 3 Promotionswirksam im 1. Semester der 3. Klasse sind: * a) die Grundlagenfächer Deutsch, Französisch beziehungsweise Italienisch, Englisch und Mathematik, b) die Schwerpunktfächer Finanz- und Rechnungswesen sowie Wirtschaft und Recht, c) * das EFZ-Fach Informatikkompetenzen (Fachrichtung Applikationsentwicklung), d) * das Fach Sport, e) * das Ergänzungsfach Geschichte und Politik. 4 … * § 4a * Anrechnung bereits erbrachter Lernleistungen 1 Die Schulleitung entscheidet über Dispensationen vom Unterricht. Für Dispensationen von den entsprechenden Abschlussprüfungen gilt § 15a. * 2 Für Schülerinnen und Schüler mit einem anerkannten Fremdsprachendiplom gemäss § 16 gilt die Dispensationsregelung gemäss Art. 22 Abs. 5 der Verordnung über die eidgenössische Berufsmaturität (Berufsmaturitätsverordnung, BMV) vom 13. Juni 2025 3). *

§ 5

Definitive Aufnahme, Beförderung 1 Schülerinnen und Schüler werden nach der allfälligen Probezeit, die bis zum Ende des 1. Semesters dauert, definitiv aufgenommen beziehungsweise am Ende des Semesters definitiv befördert, wenn kumulativ die Promotionsvoraussetzungen gemäss Art. 16 BMV erfüllt sind sowie in den Promotionsfächern gemäss § 4 * a) * der Durchschnitt der Fachnoten mindestens 4,0 beträgt, b) höchstens drei Fachnoten ungenügend sind, c) * die Differenz der ungenügenden Fachnoten zur Note 4,0 gesamthaft den Wert 2,5 nicht übersteigt. d) * die Note im EFZ-Fach Informatikkompetenzen (Fachrichtung Applikationsentwicklung) mindestens genügend ist. 2 … * 3) SR 412.103.1

§ 6

Nichtbeförderung 1 Wer die Voraussetzungen gemäss § 5 am Ende eines Semesters nicht erfüllt, wird provisorisch befördert. Nach einer provisorischen Beförderung müssen die Voraussetzungen gemäss § 5 am Ende des nachfolgenden Semesters erfüllt werden, andernfalls müssen die letzten beiden absolvierten Semester repetiert werden. * 2 Eine freiwillige Repetition gilt als Nichtbeförderung.

§ 7

Entlassung 1 Wer am Ende der Probezeit die Voraussetzungen gemäss § 5 nicht erfüllt, wird aus der Schule entlassen. * 2 Wer nach erfolgter Nichtbeförderung die Voraussetzungen gemäss § 5 ein weiteres Mal nicht erfüllt, wird aus der Schule entlassen. Vorbehalten bleibt Absatz 3. * 3 Wer das letzte Schuljahr gemäss den §§ 11a Abs. 2 oder 25 Abs. 2 lit. b wiederholt und die Voraussetzungen gemäss § 5 am Ende des 1. Semesters des zu wiederholenden Schuljahrs ein weiteres Mal nicht erfüllt, wird nicht aus der Schule entlassen. * § 8 * … § 9 * … § 10 * … § 10a * Übertritt vom Gymnasium an die Informatikmittelschule 1 Schülerinnen und Schüler, die in der 1. Klasse des Gymnasiums die Probezeit nicht bestehen, sind berechtigt, auf Beginn des nachfolgenden Schuljahrs in die 1. Klasse der Informatikmittelschule überzutreten. 2 Die Zulassung erfolgt provisorisch für eine Probezeit von einem Semester. 3. EFZ Informatikerin beziehungsweise Informatiker * § 11 Qualifikationsverfahren 1 Das Qualifikationsverfahren zur Erlangung des EFZ Informatikerin beziehungsweise Informatiker (Fachrichtung Applikationsentwicklung) richtet sich nach den massgebenden Bestimmungen des Bundes und der Verordnung über die Berufs- und Weiterbildung (VBW) vom 7. November 2007 4). * 2 Das BKS entscheidet auf Antrag der Schulleitung über das Bestehen des schulischen Teils des Qualifikationsverfahrens. * 4) SAR 422.211 3.bis Betrieblicher Praxisaufenthalt (Langzeitpraktikum) * § 11a * Nichteintritt in das Langzeitpraktikum 1 Wer den schulischen Teil des Qualifikationsverfahrens für den Erwerb des EFZ Informatikerin beziehungsweise Informatiker (Fachrichtung Applikationsentwicklung) nicht besteht, kann nicht in das Langzeitpraktikum eintreten, selbst wenn die Bedingungen für das Bestehen des Berufsmaturitätsabschlusses erfüllt sind. * 2 Wer weder den schulischen Teil des Qualifikationsverfahrens für den Erwerb des EFZ Informatikerin beziehungsweise Informatiker (Fachrichtung Applikationsentwicklung) noch die Bedingungen für das Bestehen des Berufsmaturitätsabschlusses erfüllt, muss das letzte Schuljahr vor einem zweiten Versuch wiederholen. Erst danach darf ein Eintritt in das Langzeitpraktikum erfolgen. * 3 Wer nach Wiederholung des letzten Schuljahrs die Bedingungen gemäss Absatz 2 ein weiteres Mal nicht erfüllt, wird aus der Schule entlassen. § 11b * Absolvierung des Langzeitpraktikums 1 Das Langzeitpraktikum wird in der Regel unmittelbar nach dem schulischen Teil des Lehrgangs absolviert. In begründeten Fällen kann die Schulleitung einen Beginn des Langzeitpraktikums bis maximal zwei Jahre nach dem Abschluss des schulischen Teils gestatten. 4. Berufsmaturität 4.1. Abschlussprüfung * § 12 Prüfungstermin, Zulassung 1 Die Abschlussprüfung findet am Ende der schulischen Ausbildung statt. * 2 Die Zulassung zur Abschlussprüfung setzt den Besuch des letzten Schuljahrs in der Regel an derjenigen Informatikmittelschule voraus, an der die Prüfung abgelegt wird. * § 12a * Prüfungsorganisation 1 Für die Organisation und Durchführung der Abschlussprüfung ist die von der jeweiligen Schule beauftragte Prüfungsleitung zuständig. 2 Das BKS erstellt eine einheitliche Prüfungswegleitung zuhanden der Wirtschaftsmittel-, Informatikmittel- und Berufsfachschulen. * § 12b * Prüfungsaufgaben und Validierung * 1 … * 1bis An den Informatikmittelschulen werden dieselben schriftlichen Abschlussprüfungen wie an den Wirtschaftsmittel- und Berufsfachschulen mit der Ausrichtung Wirtschaft und Dienstleistungen, Typ Wirtschaft, absolviert. Sie sind mit denselben Hilfsmitteln zu lösen und finden zum gleichen Zeitpunkt statt. * 2 Die Validierung der Prüfungsaufgaben obliegt den Informatik- und Wirtschaftsmittelschulen gemeinsam mit den Berufsfachschulen in Zusammenarbeit mit den Fachhochschulen. * 3 Die mündlichen Prüfungen werden von den Informatikmittelschulen individuell erarbeitet und organisiert. * 4 Nachprüfungen werden von den Informatikmittelschulen individuell organisiert und müssen validiert sein. * § 13 * … § 14 * … § 15 Art und Dauer der Abschlussprüfungen * 1 … * 1bis Hinsichtlich Art und Dauer der Abschlussprüfung ist der Rahmenlehrplan des Staatssekretariats für Bildung, Forschung und Innovation (SBFI) im Zusammenhang mit der Ausrichtung Wirtschaft und Dienstleistungen, Typ Wirtschaft, massgebend. * 2 Das Grundlagenfach Englisch wird schriftlich geprüft. * 3 Die mündlichen Abschlussprüfungen in den Grundlagenfächern Deutsch, Französisch beziehungsweise Italienisch und Englisch dauern je Fach 15 Minuten. * § 15a * Anrechnung bereits erbrachter Lernleistungen 1 Wer in einem Fach die erforderlichen Kenntnisse und Fähigkeiten nachweist, kann auf Gesuch hin durch das BKS von der entsprechenden Abschlussprüfung dispensiert werden. Im Notenausweis zum Berufsmaturitätszeugnis wird der Vermerk "erfüllt" eingetragen. Vorbehalten bleibt § 16. * § 16 Fremdsprachen 1 Anerkannte Fremdsprachendiplomprüfungen können die Abschlussprüfung in der betreffenden Fremdsprache ersetzen und werden in eine Prüfungsnote umgerechnet. Es gilt die Empfehlung der Schweizerischen Berufsbildungsämter-Konferenz (SBBK) betreffend Berücksichtigung und Umrechnung der Fremdsprachendiplome im Rahmen der Berufsmaturität. * 2 Die Schulleitung setzt den Zeitpunkt fest, bis zu welchem die Schülerinnen und Schüler entscheiden müssen, ob das Ergebnis der Diplomprüfung oder dasjenige der Abschlussprüfung als Prüfungsnote angerechnet werden soll. * § 17 * … § 18 * … § 18a * Prüfungsordnung 1 Hinsichtlich der Prüfungsordnung und der Information der Schülerinnen und Schüler gelten die §§ 34 Abs. 4 und 38 VBW. 2 Hinsichtlich der Verstösse gegen die Prüfungsordnung und bei Nichterscheinen zur Prüfung gilt § 36a VBW. § 19 * … 4.2. Berufsmaturitätsabschluss * § 20 * … § 21 * … § 22 Notengebung und Antrag 1 … * 1bis Die Notenkonferenz der jeweiligen Schule setzt sich aus den Lehrpersonen sämtlicher für den Berufsmaturitätsabschluss relevanten Fächer sowie einem Mitglied der Schulleitung zusammen. Bei Bedarf können weitere Lehrpersonen zugezogen werden. * 2 Das Mitglied der Schulleitung leitet die Notenkonferenz. * 3 Die an der Notenkonferenz beteiligten Lehrpersonen erarbeiten die Grundlagen für die Entscheide betreffend Berufsmaturitätsabschluss zuhanden des BKS. * § 23 * … § 24 Entscheid Berufsmaturitätsabschluss 1 Das BKS entscheidet über das Bestehen des Berufsmaturitätsabschlusses. * § 25 Wiederholung bei Nichtbestehen * 1 … * 2 … * 3 … * 4 … * 5 … * 6 Wird der Unterricht zur Vorbereitung der Wiederholung der Berufsmaturitätsprüfung nicht besucht, ist in den Fächern Geschichte und Politik sowie Technik und Umwelt eine mündliche Prüfung von je 15 Minuten zu absolvieren. * § 26 Erlangung der Berufsmaturität 1 Das eidgenössische Berufsmaturitätszeugnis erhält, wer den Berufsmaturitätsabschluss bestanden hat und das EFZ Informatikerin beziehungsweise Informatiker (Fachrichtung Applikationsentwicklung) besitzt. * § 27 * … 5. Übergangs- und Schlussbestimmungen § 28 * … * § 28a * … § 28b * … § 28c * Übergangsbestimmung zur Änderung vom 13. Mai 2026 1 Für Schülerinnen und Schüler, die den Lehrgang vor dem Schuljahr 2026/27 begonnen haben, gelten die Bestimmungen des bisherigen Rechts. 2 Im Falle der Repetition eines Schuljahrs gelten für Schülerinnen und Schüler, die den Lehrgang im Schuljahr 2025/26 begonnen haben, die Bestimmungen des neuen Rechts. § 29 Publikation und Inkrafttreten 1 Diese Verordnung ist in der Gesetzessammlung zu publizieren. Sie tritt am 1. August 2010 in Kraft. Aarau, 19. Mai 2010 Regierungsrat Aargau Landammann BEYELER Staatsschreiber DR. GRÜNENFELDER Änderungstabelle - Nach Beschluss Beschluss Inkrafttreten Element Änderung AGS Fundstelle 19.05.2010 01.08.2010 Erlass Erstfassung 2010 S. 181 25.09.2013 01.01.2014 § 2a eingefügt 2013/7-16 20.05.2015 01.08.2015 Ingress geändert 2015/3-16 20.05.2015 01.08.2015 § 1 Abs. 1 geändert 2015/3-16 20.05.2015 01.08.2015 Titel 2. geändert 2015/3-16 20.05.2015 01.08.2015 § 3 Abs. 2 geändert 2015/3-16 20.05.2015 01.08.2015 § 3 Abs. 3 aufgehoben 2015/3-16 20.05.2015 01.08.2015 § 4 Abs. 1 geändert 2015/3-16 20.05.2015 01.08.2015 § 4 Abs. 1, lit. a) eingefügt 2015/3-16 20.05.2015 01.08.2015 § 4 Abs. 1, lit. b) eingefügt 2015/3-16 20.05.2015 01.08.2015 § 4 Abs. 1, lit. c) eingefügt 2015/3-16 20.05.2015 01.08.2015 § 4 Abs. 1, lit. d) eingefügt 2015/3-16 20.05.2015 01.08.2015 § 4 Abs. 1, lit. e) eingefügt 2015/3-16 20.05.2015 01.08.2015 § 4 Abs. 2 geändert 2015/3-16 20.05.2015 01.08.2015 § 4 Abs. 2, lit. a) eingefügt 2015/3-16 20.05.2015 01.08.2015 § 4 Abs. 2, lit. b) eingefügt 2015/3-16 20.05.2015 01.08.2015 § 4 Abs. 2, lit. c) eingefügt 2015/3-16 20.05.2015 01.08.2015 § 4 Abs. 2, lit. d) eingefügt 2015/3-16 20.05.2015 01.08.2015 § 4 Abs. 2, lit. e) eingefügt 2015/3-16 20.05.2015 01.08.2015 § 4 Abs. 3 eingefügt 2015/3-16 20.05.2015 01.08.2015 § 4a eingefügt 2015/3-16 20.05.2015 01.08.2015 § 5 Abs. 1 geändert 2015/3-16 20.05.2015 01.08.2015 § 5 Abs. 2 aufgehoben 2015/3-16 20.05.2015 01.08.2015 § 6 Abs. 1 geändert 2015/3-16 20.05.2015 01.08.2015 § 7 Abs. 1 geändert 2015/3-16 20.05.2015 01.08.2015 § 7 Abs. 2 eingefügt 2015/3-16 20.05.2015 01.08.2015 § 8 aufgehoben 2015/3-16 20.05.2015 01.08.2015 § 9 aufgehoben 2015/3-16 20.05.2015 01.08.2015 § 10 aufgehoben 2015/3-16 20.05.2015 01.08.2015 § 11 Abs. 1 geändert 2015/3-16 20.05.2015 01.08.2015 § 11 Abs. 2 eingefügt 2015/3-16 20.05.2015 01.08.2015 Titel 4.1. geändert 2015/3-16 20.05.2015 01.08.2015 § 12 Abs. 1 geändert 2015/3-16 20.05.2015 01.08.2015 § 12 Abs. 2 geändert 2015/3-16 20.05.2015 01.08.2015 § 12a eingefügt 2015/3-16 20.05.2015 01.08.2015 § 12b eingefügt 2015/3-16 20.05.2015 01.08.2015 § 13 aufgehoben 2015/3-16 20.05.2015 01.08.2015 § 14 aufgehoben 2015/3-16 20.05.2015 01.08.2015 § 15 Titel geändert 2015/3-16 20.05.2015 01.08.2015 § 15 Abs. 1 aufgehoben 2015/3-16 20.05.2015 01.08.2015 § 15 Abs. 1bis eingefügt 2015/3-16 20.05.2015 01.08.2015 § 15 Abs. 2 eingefügt 2015/3-16 20.05.2015 01.08.2015 § 15 Abs. 3 eingefügt 2015/3-16 20.05.2015 01.08.2015 § 15a eingefügt 2015/3-16 20.05.2015 01.08.2015 § 16 Abs. 1 geändert 2015/3-16 20.05.2015 01.08.2015 § 17 aufgehoben 2015/3-16 20.05.2015 01.08.2015 § 18 Abs. 1 geändert 2015/3-16 20.05.2015 01.08.2015 § 18 Abs. 2 geändert 2015/3-16 20.05.2015 01.08.2015 § 18 Abs. 3 geändert 2015/3-16 20.05.2015 01.08.2015 § 19 aufgehoben 2015/3-16 20.05.2015 01.08.2015 Titel 4.2. geändert 2015/3-16 20.05.2015 01.08.2015 § 20 aufgehoben 2015/3-16 20.05.2015 01.08.2015 § 21 aufgehoben 2015/3-16 20.05.2015 01.08.2015 § 22 Abs. 1 geändert 2015/3-16 20.05.2015 01.08.2015 § 23 aufgehoben 2015/3-16 20.05.2015 01.08.2015 § 24 Abs. 1 geändert 2015/3-16 20.05.2015 01.08.2015 § 25 Titel geändert 2015/3-16 20.05.2015 01.08.2015 § 25 Abs. 1 aufgehoben 2015/3-16 20.05.2015 01.08.2015 § 25 Abs. 2 geändert 2015/3-16 20.05.2015 01.08.2015 § 25 Abs. 2, lit. a) eingefügt 2015/3-16 20.05.2015 01.08.2015 § 25 Abs. 2, lit. b) eingefügt 2015/3-16 Beschluss Inkrafttreten Element Änderung AGS Fundstelle 20.05.2015 01.08.2015 § 25 Abs. 3 geändert 2015/3-16 20.05.2015 01.08.2015 § 25 Abs. 4 eingefügt 2015/3-16 20.05.2015 01.08.2015 § 26 Abs. 1 geändert 2015/3-16 20.05.2015 01.08.2015 § 27 aufgehoben 2015/3-16 20.05.2015 01.08.2015 § 28 Abs. 1 aufgehoben 2015/3-16 20.05.2015 01.08.2015 § 28 Abs. 2 aufgehoben 2015/3-16 20.05.2015 01.08.2015 § 28 Abs. 3 eingefügt 2015/3-16 20.05.2015 01.08.2015 § 28 Abs. 4 eingefügt 2015/3-16 03.05.2017 01.08.2017 § 16 Abs. 1 geändert 2017/5-20 03.05.2017 01.08.2017 § 16 Abs. 2 eingefügt 2017/5-20 03.05.2017 01.08.2017 § 28 Abs. 5 eingefügt 2017/5-20 09.05.2018 01.08.2018 § 18 Abs. 1 geändert 2018/4-18 09.05.2018 01.08.2018 § 18 Abs. 2 geändert 2018/4-18 09.05.2018 01.08.2018 § 18 Abs. 3 geändert 2018/4-18 29.08.2018 01.08.2019 § 4 Abs. 1, lit. c) geändert 2019/3-04 29.08.2018 01.08.2019 § 4 Abs. 1, lit. d) geändert 2019/3-04 29.08.2018 01.08.2019 § 4 Abs. 2, lit. d) geändert 2019/3-04 29.08.2018 01.08.2019 § 4 Abs. 3, lit. c) geändert 2019/3-04 29.08.2018 01.08.2019 § 4 Abs. 3, lit. d) geändert 2019/3-04 29.08.2018 01.08.2019 § 4 Abs. 3, lit. e) eingefügt 2019/3-04 29.08.2018 01.08.2019 § 4 Abs. 4 eingefügt 2019/3-04 29.08.2018 01.08.2019 § 5 Abs. 1 geändert 2019/3-04 29.08.2018 01.08.2019 § 5 Abs. 1, lit. a) geändert 2019/3-04 29.08.2018 01.08.2019 § 5 Abs. 1, lit. c) geändert 2019/3-04 29.08.2018 01.08.2019 § 28 Titel geändert 2019/3-04 29.08.2018 01.08.2019 § 28a eingefügt 2019/3-04 15.05.2019 01.08.2019 § 1 Abs. 1 geändert 2019/3-14 15.05.2019 01.08.2019 Titel 3. geändert 2019/3-14 15.05.2019 01.08.2019 § 11 Abs. 1 geändert 2019/3-14 15.05.2019 01.08.2019 Titel 3.bis eingefügt 2019/3-14 15.05.2019 01.08.2019 § 11a eingefügt 2019/3-14 15.05.2019 01.08.2019 § 25 Abs. 3 aufgehoben 2019/3-14 15.05.2019 01.08.2019 § 25 Abs. 4 geändert 2019/3-14 15.05.2019 01.08.2019 § 25 Abs. 5 eingefügt 2019/3-14 15.05.2019 01.08.2019 § 26 Abs. 1 geändert 2019/3-14 15.05.2019 01.08.2019 § 28 Abs. 3 aufgehoben 2019/3-14 15.05.2019 01.08.2019 § 28 Abs. 4 aufgehoben 2019/3-14 15.05.2019 01.08.2019 § 28 Abs. 5 aufgehoben 2019/3-14 15.05.2019 01.08.2019 § 28 Abs. 6 eingefügt 2019/3-14 17.05.2023 01.08.2023 § 1 Abs. 1 geändert 2023/05-05 17.05.2023 01.08.2023 § 4 Abs. 1, lit. d) geändert 2023/05-05 17.05.2023 01.08.2023 § 4 Abs. 2, lit. d) geändert 2023/05-05 17.05.2023 01.08.2023 § 4 Abs. 3, lit. c) geändert 2023/05-05 17.05.2023 01.08.2023 § 4 Abs. 4 aufgehoben 2023/05-05 17.05.2023 01.08.2023 § 5 Abs. 1, lit. a) geändert 2023/05-05 17.05.2023 01.08.2023 § 5 Abs. 1, lit. c) geändert 2023/05-05 17.05.2023 01.08.2023 § 5 Abs. 1, lit. d) eingefügt 2023/05-05 17.05.2023 01.08.2023 § 7 Abs. 2 geändert 2023/05-05 17.05.2023 01.08.2023 § 7 Abs. 3 eingefügt 2023/05-05 17.05.2023 01.08.2023 § 11b eingefügt 2023/05-05 17.05.2023 01.08.2023 § 18 Abs. 3 geändert 2023/05-05 17.05.2023 01.08.2023 § 22 Abs. 1 geändert 2023/05-05 17.05.2023 01.08.2023 § 25 Abs. 4 aufgehoben 2023/05-05 17.05.2023 01.08.2023 § 25 Abs. 5 aufgehoben 2023/05-05 17.05.2023 01.08.2023 § 28 Abs. 6 aufgehoben 2023/05-05 17.05.2023 01.08.2023 § 28b eingefügt 2023/05-05 13.05.2026 01.08.2026 Erlasstitel geändert 2026/05-11 13.05.2026 01.08.2026 Ingress geändert 2026/05-11 13.05.2026 01.08.2026 § 1 Abs. 1 geändert 2026/05-11 13.05.2026 01.08.2026 § 1a eingefügt 2026/05-11 13.05.2026 01.08.2026 § 2a Abs. 1 geändert 2026/05-11 13.05.2026 01.08.2026 § 2a Abs. 3 geändert 2026/05-11 13.05.2026 01.08.2026 Titel 2. geändert 2026/05-11 13.05.2026 01.08.2026 § 4a Abs. 1 geändert 2026/05-11 13.05.2026 01.08.2026 § 4a Abs. 2 eingefügt 2026/05-11 13.05.2026 01.08.2026 § 5 Abs. 1 geändert 2026/05-11 Beschluss Inkrafttreten Element Änderung AGS Fundstelle 13.05.2026 01.08.2026 § 10a eingefügt 2026/05-11 13.05.2026 01.08.2026 § 11a Abs. 1 geändert 2026/05-11 13.05.2026 01.08.2026 § 11a Abs. 2 geändert 2026/05-11 13.05.2026 01.08.2026 § 12 Abs. 2 geändert 2026/05-11 13.05.2026 01.08.2026 § 12a Abs. 2 geändert 2026/05-11 13.05.2026 01.08.2026 § 12b Titel geändert 2026/05-11 13.05.2026 01.08.2026 § 12b Abs. 1 aufgehoben 2026/05-11 13.05.2026 01.08.2026 § 12b Abs. 1bis eingefügt 2026/05-11 13.05.2026 01.08.2026 § 12b Abs. 2 eingefügt 2026/05-11 13.05.2026 01.08.2026 § 12b Abs. 3 eingefügt 2026/05-11 13.05.2026 01.08.2026 § 12b Abs. 4 eingefügt 2026/05-11 13.05.2026 01.08.2026 § 15 Abs. 2 geändert 2026/05-11 13.05.2026 01.08.2026 § 15a Abs. 1 geändert 2026/05-11 13.05.2026 01.08.2026 § 16 Abs. 1 geändert 2026/05-11 13.05.2026 01.08.2026 § 18 aufgehoben 2026/05-11 13.05.2026 01.08.2026 § 18a eingefügt 2026/05-11 13.05.2026 01.08.2026 § 22 Abs. 1 aufgehoben 2026/05-11 13.05.2026 01.08.2026 § 22 Abs. 1bis eingefügt 2026/05-11 13.05.2026 01.08.2026 § 22 Abs. 2 eingefügt 2026/05-11 13.05.2026 01.08.2026 § 22 Abs. 3 eingefügt 2026/05-11 13.05.2026 01.08.2026 § 25 Abs. 2 aufgehoben 2026/05-11 13.05.2026 01.08.2026 § 25 Abs. 6 eingefügt 2026/05-11 13.05.2026 01.08.2026 § 28 aufgehoben 2026/05-11 13.05.2026 01.08.2026 § 28a aufgehoben 2026/05-11 13.05.2026 01.08.2026 § 28b aufgehoben 2026/05-11 13.05.2026 01.08.2026 § 28c eingefügt 2026/05-11 13.05.2026 01.08.2026 Anhang 01 eingefügt 2026/05-11 13.05.2026 01.08.2026 Anhang 02 eingefügt 2026/05-11 13.05.2026 01.08.2026 Anhang 03 eingefügt 2026/05-11 Änderungstabelle - Nach Paragraph Element Beschluss Inkrafttreten Änderung AGS Fundstelle Erlass 19.05.2010 01.08.2010 Erstfassung 2010 S. 181 Erlasstitel 13.05.2026 01.08.2026 geändert 2026/05-11 Ingress 20.05.2015 01.08.2015 geändert 2015/3-16 Ingress 13.05.2026 01.08.2026 geändert 2026/05-11 § 1 Abs. 1 20.05.2015 01.08.2015 geändert 2015/3-16 § 1 Abs. 1 15.05.2019 01.08.2019 geändert 2019/3-14 § 1 Abs. 1 17.05.2023 01.08.2023 geändert 2023/05-05 § 1 Abs. 1 13.05.2026 01.08.2026 geändert 2026/05-11 § 1a 13.05.2026 01.08.2026 eingefügt 2026/05-11 § 2a 25.09.2013 01.01.2014 eingefügt 2013/7-16 § 2a Abs. 1 13.05.2026 01.08.2026 geändert 2026/05-11 § 2a Abs. 3 13.05.2026 01.08.2026 geändert 2026/05-11 Titel 2. 20.05.2015 01.08.2015 geändert 2015/3-16 Titel 2. 13.05.2026 01.08.2026 geändert 2026/05-11 § 3 Abs. 2 20.05.2015 01.08.2015 geändert 2015/3-16 § 3 Abs. 3 20.05.2015 01.08.2015 aufgehoben 2015/3-16 § 4 Abs. 1 20.05.2015 01.08.2015 geändert 2015/3-16 § 4 Abs. 1, lit. a) 20.05.2015 01.08.2015 eingefügt 2015/3-16 § 4 Abs. 1, lit. b) 20.05.2015 01.08.2015 eingefügt 2015/3-16 § 4 Abs. 1, lit. c) 20.05.2015 01.08.2015 eingefügt 2015/3-16 § 4 Abs. 1, lit. c) 29.08.2018 01.08.2019 geändert 2019/3-04 § 4 Abs. 1, lit. d) 20.05.2015 01.08.2015 eingefügt 2015/3-16 § 4 Abs. 1, lit. d) 29.08.2018 01.08.2019 geändert 2019/3-04 § 4 Abs. 1, lit. d) 17.05.2023 01.08.2023 geändert 2023/05-05 § 4 Abs. 1, lit. e) 20.05.2015 01.08.2015 eingefügt 2015/3-16 § 4 Abs. 2 20.05.2015 01.08.2015 geändert 2015/3-16 § 4 Abs. 2, lit. a) 20.05.2015 01.08.2015 eingefügt 2015/3-16 § 4 Abs. 2, lit. b) 20.05.2015 01.08.2015 eingefügt 2015/3-16 § 4 Abs. 2, lit. c) 20.05.2015 01.08.2015 eingefügt 2015/3-16 § 4 Abs. 2, lit. d) 20.05.2015 01.08.2015 eingefügt 2015/3-16 § 4 Abs. 2, lit. d) 29.08.2018 01.08.2019 geändert 2019/3-04 § 4 Abs. 2, lit. d) 17.05.2023 01.08.2023 geändert 2023/05-05 § 4 Abs. 2, lit. e) 20.05.2015 01.08.2015 eingefügt 2015/3-16 § 4 Abs. 3 20.05.2015 01.08.2015 eingefügt 2015/3-16 § 4 Abs. 3, lit. c) 29.08.2018 01.08.2019 geändert 2019/3-04 § 4 Abs. 3, lit. c) 17.05.2023 01.08.2023 geändert 2023/05-05 § 4 Abs. 3, lit. d) 29.08.2018 01.08.2019 geändert 2019/3-04 § 4 Abs. 3, lit. e) 29.08.2018 01.08.2019 eingefügt 2019/3-04 § 4 Abs. 4 29.08.2018 01.08.2019 eingefügt 2019/3-04 § 4 Abs. 4 17.05.2023 01.08.2023 aufgehoben 2023/05-05 § 4a 20.05.2015 01.08.2015 eingefügt 2015/3-16 § 4a Abs. 1 13.05.2026 01.08.2026 geändert 2026/05-11 § 4a Abs. 2 13.05.2026 01.08.2026 eingefügt 2026/05-11 § 5 Abs. 1 20.05.2015 01.08.2015 geändert 2015/3-16 § 5 Abs. 1 29.08.2018 01.08.2019 geändert 2019/3-04 § 5 Abs. 1 13.05.2026 01.08.2026 geändert 2026/05-11 § 5 Abs. 1, lit. a) 29.08.2018 01.08.2019 geändert 2019/3-04 § 5 Abs. 1, lit. a) 17.05.2023 01.08.2023 geändert 2023/05-05 § 5 Abs. 1, lit. c) 29.08.2018 01.08.2019 geändert 2019/3-04 § 5 Abs. 1, lit. c) 17.05.2023 01.08.2023 geändert 2023/05-05 § 5 Abs. 1, lit. d) 17.05.2023 01.08.2023 eingefügt 2023/05-05 § 5 Abs. 2 20.05.2015 01.08.2015 aufgehoben 2015/3-16 § 6 Abs. 1 20.05.2015 01.08.2015 geändert 2015/3-16 § 7 Abs. 1 20.05.2015 01.08.2015 geändert 2015/3-16 § 7 Abs. 2 20.05.2015 01.08.2015 eingefügt 2015/3-16 § 7 Abs. 2 17.05.2023 01.08.2023 geändert 2023/05-05 § 7 Abs. 3 17.05.2023 01.08.2023 eingefügt 2023/05-05 § 8 20.05.2015 01.08.2015 aufgehoben 2015/3-16 § 9 20.05.2015 01.08.2015 aufgehoben 2015/3-16 § 10 20.05.2015 01.08.2015 aufgehoben 2015/3-16 § 10a 13.05.2026 01.08.2026 eingefügt 2026/05-11 Element Beschluss Inkrafttreten Änderung AGS Fundstelle Titel 3. 15.05.2019 01.08.2019 geändert 2019/3-14 § 11 Abs. 1 20.05.2015 01.08.2015 geändert 2015/3-16 § 11 Abs. 1 15.05.2019 01.08.2019 geändert 2019/3-14 § 11 Abs. 2 20.05.2015 01.08.2015 eingefügt 2015/3-16 Titel 3.bis 15.05.2019 01.08.2019 eingefügt 2019/3-14 § 11a 15.05.2019 01.08.2019 eingefügt 2019/3-14 § 11a Abs. 1 13.05.2026 01.08.2026 geändert 2026/05-11 § 11a Abs. 2 13.05.2026 01.08.2026 geändert 2026/05-11 § 11b 17.05.2023 01.08.2023 eingefügt 2023/05-05 Titel 4.1. 20.05.2015 01.08.2015 geändert 2015/3-16 § 12 Abs. 1 20.05.2015 01.08.2015 geändert 2015/3-16 § 12 Abs. 2 20.05.2015 01.08.2015 geändert 2015/3-16 § 12 Abs. 2 13.05.2026 01.08.2026 geändert 2026/05-11 § 12a 20.05.2015 01.08.2015 eingefügt 2015/3-16 § 12a Abs. 2 13.05.2026 01.08.2026 geändert 2026/05-11 § 12b 20.05.2015 01.08.2015 eingefügt 2015/3-16 § 12b 13.05.2026 01.08.2026 Titel geändert 2026/05-11 § 12b Abs. 1 13.05.2026 01.08.2026 aufgehoben 2026/05-11 § 12b Abs. 1bis 13.05.2026 01.08.2026 eingefügt 2026/05-11 § 12b Abs. 2 13.05.2026 01.08.2026 eingefügt 2026/05-11 § 12b Abs. 3 13.05.2026 01.08.2026 eingefügt 2026/05-11 § 12b Abs. 4 13.05.2026 01.08.2026 eingefügt 2026/05-11 § 13 20.05.2015 01.08.2015 aufgehoben 2015/3-16 § 14 20.05.2015 01.08.2015 aufgehoben 2015/3-16 § 15 20.05.2015 01.08.2015 Titel geändert 2015/3-16 § 15 Abs. 1 20.05.2015 01.08.2015 aufgehoben 2015/3-16 § 15 Abs. 1bis 20.05.2015 01.08.2015 eingefügt 2015/3-16 § 15 Abs. 2 20.05.2015 01.08.2015 eingefügt 2015/3-16 § 15 Abs. 2 13.05.2026 01.08.2026 geändert 2026/05-11 § 15 Abs. 3 20.05.2015 01.08.2015 eingefügt 2015/3-16 § 15a 20.05.2015 01.08.2015 eingefügt 2015/3-16 § 15a Abs. 1 13.05.2026 01.08.2026 geändert 2026/05-11 § 16 Abs. 1 20.05.2015 01.08.2015 geändert 2015/3-16 § 16 Abs. 1 03.05.2017 01.08.2017 geändert 2017/5-20 § 16 Abs. 1 13.05.2026 01.08.2026 geändert 2026/05-11 § 16 Abs. 2 03.05.2017 01.08.2017 eingefügt 2017/5-20 § 17 20.05.2015 01.08.2015 aufgehoben 2015/3-16 § 18 13.05.2026 01.08.2026 aufgehoben 2026/05-11 § 18 Abs. 1 20.05.2015 01.08.2015 geändert 2015/3-16 § 18 Abs. 1 09.05.2018 01.08.2018 geändert 2018/4-18 § 18 Abs. 2 20.05.2015 01.08.2015 geändert 2015/3-16 § 18 Abs. 2 09.05.2018 01.08.2018 geändert 2018/4-18 § 18 Abs. 3 20.05.2015 01.08.2015 geändert 2015/3-16 § 18 Abs. 3 09.05.2018 01.08.2018 geändert 2018/4-18 § 18 Abs. 3 17.05.2023 01.08.2023 geändert 2023/05-05 § 18a 13.05.2026 01.08.2026 eingefügt 2026/05-11 § 19 20.05.2015 01.08.2015 aufgehoben 2015/3-16 Titel 4.2. 20.05.2015 01.08.2015 geändert 2015/3-16 § 20 20.05.2015 01.08.2015 aufgehoben 2015/3-16 § 21 20.05.2015 01.08.2015 aufgehoben 2015/3-16 § 22 Abs. 1 20.05.2015 01.08.2015 geändert 2015/3-16 § 22 Abs. 1 17.05.2023 01.08.2023 geändert 2023/05-05 § 22 Abs. 1 13.05.2026 01.08.2026 aufgehoben 2026/05-11 § 22 Abs. 1bis 13.05.2026 01.08.2026 eingefügt 2026/05-11 § 22 Abs. 2 13.05.2026 01.08.2026 eingefügt 2026/05-11 § 22 Abs. 3 13.05.2026 01.08.2026 eingefügt 2026/05-11 § 23 20.05.2015 01.08.2015 aufgehoben 2015/3-16 § 24 Abs. 1 20.05.2015 01.08.2015 geändert 2015/3-16 § 25 20.05.2015 01.08.2015 Titel geändert 2015/3-16 § 25 Abs. 1 20.05.2015 01.08.2015 aufgehoben 2015/3-16 § 25 Abs. 2 20.05.2015 01.08.2015 geändert 2015/3-16 § 25 Abs. 2 13.05.2026 01.08.2026 aufgehoben 2026/05-11 § 25 Abs. 2, lit. a) 20.05.2015 01.08.2015 eingefügt 2015/3-16 § 25 Abs. 2, lit. b) 20.05.2015 01.08.2015 eingefügt 2015/3-16 § 25 Abs. 3 20.05.2015 01.08.2015 geändert 2015/3-16 § 25 Abs. 3 15.05.2019 01.08.2019 aufgehoben 2019/3-14 Element Beschluss Inkrafttreten Änderung AGS Fundstelle § 25 Abs. 4 20.05.2015 01.08.2015 eingefügt 2015/3-16 § 25 Abs. 4 15.05.2019 01.08.2019 geändert 2019/3-14 § 25 Abs. 4 17.05.2023 01.08.2023 aufgehoben 2023/05-05 § 25 Abs. 5 15.05.2019 01.08.2019 eingefügt 2019/3-14 § 25 Abs. 5 17.05.2023 01.08.2023 aufgehoben 2023/05-05 § 25 Abs. 6 13.05.2026 01.08.2026 eingefügt 2026/05-11 § 26 Abs. 1 20.05.2015 01.08.2015 geändert 2015/3-16 § 26 Abs. 1 15.05.2019 01.08.2019 geändert 2019/3-14 § 27 20.05.2015 01.08.2015 aufgehoben 2015/3-16 § 28 29.08.2018 01.08.2019 Titel geändert 2019/3-04 § 28 13.05.2026 01.08.2026 aufgehoben 2026/05-11 § 28 Abs. 1 20.05.2015 01.08.2015 aufgehoben 2015/3-16 § 28 Abs. 2 20.05.2015 01.08.2015 aufgehoben 2015/3-16 § 28 Abs. 3 20.05.2015 01.08.2015 eingefügt 2015/3-16 § 28 Abs. 3 15.05.2019 01.08.2019 aufgehoben 2019/3-14 § 28 Abs. 4 20.05.2015 01.08.2015 eingefügt 2015/3-16 § 28 Abs. 4 15.05.2019 01.08.2019 aufgehoben 2019/3-14 § 28 Abs. 5 03.05.2017 01.08.2017 eingefügt 2017/5-20 § 28 Abs. 5 15.05.2019 01.08.2019 aufgehoben 2019/3-14 § 28 Abs. 6 15.05.2019 01.08.2019 eingefügt 2019/3-14 § 28 Abs. 6 17.05.2023 01.08.2023 aufgehoben 2023/05-05 § 28a 29.08.2018 01.08.2019 eingefügt 2019/3-04 § 28a 13.05.2026 01.08.2026 aufgehoben 2026/05-11 § 28b 17.05.2023 01.08.2023 eingefügt 2023/05-05 § 28b 13.05.2026 01.08.2026 aufgehoben 2026/05-11 § 28c 13.05.2026 01.08.2026 eingefügt 2026/05-11 Anhang 01 13.05.2026 01.08.2026 eingefügt 2026/05-11 Anhang 02 13.05.2026 01.08.2026 eingefügt 2026/05-11 Anhang 03 13.05.2026 01.08.2026 eingefügt 2026/05-11 Anhang 1 1 (Stand 1. August 2026) 1. Stundentafel Informatikmittelschule A. Obligatorische Fächer Klasse 1. 2. 3. 1. Grundlagenfächer Deutsch 3 3 3 Französisch bzw. Italienisch 1) 2) 3 2 2 Englisch 2) 3 3 2 Mathematik 3 2 2 2. Schwerpunktfächer Finanz- und Rechnungswesen 3 2 3 Wirtschaft und Recht 3 3 3 3. Ergänzungsfächer Geschichte und Politik - 2 2 Technik und Umwelt 3 - - 4. EFZ-Fach Informatikkompetenzen (Fachrichtung Applikationsentwicklung) 3) 10 15 10 5. Weitere obligatorische Fächer Sport 4) 2 2 2 Interdisziplinäre Projektarbeit (IDPA) - - 1 Lernatelier Informatik 5) 5 5 5 Total Wochenlektionen 6) 38 39 35 B. Freifächer Klasse 1. 2. 3. Italienisch oder Spanisch 3 3 3 1 Anhang 1 zur Verordnung über die Promotion, das eidgenössische Fähigkeitszeugnis und die Berufsmaturität an der Informatikmittelschule (V IMS) vom 19. Mai 2010 (SAR 423.342). 1) Italienisch nur für Schülerinnen und Schüler ohne Vorkenntnisse in Französisch (z.B. anderssprachige Zugezogene). 2) Bestandteil der Fächer Französisch bzw. Italienisch oder Englisch ist mindestens ein Sprachaufenthalt von drei bis fünf Wochen. 3) Der Unterricht im EFZ-Fach Informatikkompetenzen (Fachrichtung Applikationsentwicklung) ist modular aufgebaut und findet an einer Berufsfachschule statt. 4) Zuzüglich Sporttage. 5) Das Lernatelier Informatik dient dem Transfer zwischen Theorie und beruflicher Praxis und findet an einer Berufsfachschule statt. 6) Durchschnitt beider Semester. 2. Betrieblicher Praxisaufenthalt (Langzeitpraktikum) Dauer Der betriebliche Praxisaufenthalt (Langzeitpraktikum) dauert mindestens zwölf Monate Vollzeit (inkl. der individuellen praktischen Arbeit [IPA] und Ferien). Praktika Die Schülerinnen und Schüler suchen ihren Praktikumsplatz selbst. Hinsichtlich der Praktika gelten die massgebenden Bestimmungen des Bundes. Begleitung Die Schülerinnen und Schüler werden während des Praktikums von einer Lehrperson der Informatikmittelschule und einer vom Praktikumsbetrieb bezeichneten Person begleitet. Eine Lehrperson der Informatikmittelschule ist Kontaktperson zwischen Schule und Praktikumsstelle. 3. Freifächer Die Schulen können weitere Freifächer im Rahmen der verfügbaren Ressourcen anbieten. LEHRPLAN INFORMATIKMITTEL- SCHULE Lehrgang ab Eintritt Schuljahr 2019/20 März 2019 Aarau und Baden, März 2019 Anhang 2 (Stand 1. August 2026) 423.342 Seite 2 Inhaltsverzeichnis Grundsätzliches zur Informatikmittelschule........................................................................ 3 Grundlagenfächer Deutsch ........................................................................................................................... 10 Französisch ..................................................................................................................... 24 Englisch .......................................................................................................................... 55 Mathematik...................................................................................................................... 80 Schwerpunktfächer Wirtschaft und Recht ....................................................................................................... 92 Finanz- und Rechnungswesen ...................................................................................... 110 Ergänzungsfächer Geschichte und Politik ................................................................................................... 127 Technik und Umwelt ...................................................................................................... 135 EFZ-Fach Informatik ist der Website der BBB IT-School Baden zu entnehmen. Übrige Fächer Spanisch ....................................................................................................................... 139 Italienisch ...................................................................................................................... 147 Sport ............................................................................................................................. 178 IDAF / IDPA................................................................................................................... 193 Seite 3 Grundsätzliches zur Informatikmittelschule Vertiefte Kenntnisse in der Applikationsentwickung und kaufmännische Handlungskompetenzen gepaart mit einem hohen Anteil an Allgemeinbildung sind eine wichtige Grundlage für den Einstieg in eine erfolgreiche Berufstätigkeit. Die Informatikmittelschule bietet anerkannte Bildungsgänge auf der Sekundarstufe II an, die zu einem eidgenössischen Fähigkeitszeugnis als Informatiker Richtung Applikationsentwicklung und zu einer kaufmännischen Berufsmaturität führen. Die Bildung in beruflicher Praxis ist in den Schulunterricht an den Kantonsschulen und der Berufsfachschule BBB-IT-School Baden integriert und wird in ergänzenden betrieblichen Praxisaufenthalten vertieft. Ein möglichst direkter Bezug zur Arbeitswelt und zu Arbeitssituationen ist das Markenzeichen einer Informatikmittelschule. Innerhalb des schweizerischen Bildungssystems nimmt die Informatikmittelschule damit die Aufgaben einer Berufsfachschule, einer Institution für die Bildung in beruflicher Praxis und einer Berufsmaturitätsschule gleichzeitig wahr. Absolventinnen und Absolventen der Informatikmittelschule verfügen über einen eidgenössischen Berufsabschluss. Der zusätzlich mögliche Berufsmaturitätsausweis erlaubt ihnen den prüfungsfreien Zugang zu den Fachhochschulen. Je nach gewählter Richtung sind allenfalls zusätzliche Bedingungen zu erfüllen. Zudem stehen den Absolventinnen und -Absolventen über den Weg der Passerelle Berufsmaturität auch universitäre Hochschulen offen. Die Informatikmittelschule schliesst an die obligatorische Schulzeit an und dauert im Kanton Aargau bis zum Erwerb des eidgenössischen Fähigkeitszeugnisses Informatiker/in Richtung Applikationsentwicklung und der Berufsmaturität vier Jahre (drei Jahre Vollzeitschule und anschliessend ein betrieblicher Praxisaufenthalt von einem Jahr). Dieser Bildungsgang zeichnet sich durch einen hohen Schulanteil und eine breite Allgemeinbildung aus. Die Verknüpfung von Kompetenzen aus einzelnen Fachgebieten ist ein wichtiger Bestandteil der Grundbildung an einer Informatikmittelschule. Interdisziplinäre Denk- und Arbeitsweisen werden innerhalb der einzelnen Fächer und in Kombination verschiedener Fächer eingeübt. Der Erwerb sozialer Kompetenzen, die Persönlichkeitsentwicklung und die Förderung der Teamfähigkeit sind weitere wichtige Bestandteile der Informatikmittelschule-Bildungsgänge. Seite 4 2. Stellung der Informatikmittelschule im Bildungssystem Die Informatikmittelschulen sind vom Bund anerkannte EFZ- und Berufsmaturitätsschulen, die die Schülerinnen und Schüler auf eine berufliche Tätigkeit in einem IT-Unternehmen oder einer IT-Abteilung in der Verwaltung, Bank, Versicherung oder einem anderen Dienstleistungsbetrieb vorbereiten. Sie führen ausserdem mit der Berufsmaturität zur Fachhochschulreife. Neben dem Gymnasium, der Fachmittelschule, der Wirtschaftsmittelschule und der dualen Berufsbildung erfüllt die Informatikmittelschule eine wesentliche Aufgabe auf der Sekundarstufe II. Seite 5 3. Profil der Informatikmittelschule Die Informatikmittelschule ist eine Vollzeitschule der Sekundarstufe II, die den Schülerinnen und Schülern das Basiswissen sowohl als Informatiker als auch als Kaufmann und nach einem betrieblichen Praxisaufenthalt die Fachhochschulreife vermittelt. Mit dem Eidg. Fähigkeitszeugnis Informatiker/in beziehungsweise mit der Berufsmatura verfügen die Absolventinnen und Absolventen der Informatikmittelschule über die Voraussetzungen, um die Welt der Arbeit mit ihren komplexen Prozessen zu erkennen, sich darin zu integrieren, darin anspruchsvolle berufliche, fachspezifische Tätigkeiten zu übernehmen und sich beruflich weiterzuentwickeln (Fachkompetenz) sowie ein Studium an einer Fachhochschule erfolgversprechend zu beginnen. Allgemein ermöglicht die Informatikmittelschule den Schülerinnen und Schülern sich als Individuen mit persönlichen Bedürfnissen und als Subjekte selbstständig im Leben entfalten zu können (Selbstkompetenz), über eine Bildung zu verfügen, die zur persönlichen Entfaltung und zur Fähigkeit beiträgt, im sozialen und kulturellen Umfeld aktiv zu bestehen, sich als aktive Mitglieder in eine demokratische, kulturell und sprachlich pluralistische Gemeinschaft zu integrieren und verantwortungsvoll zu handeln (Sozialkompetenz), über Denk- und Lernfähigkeiten zu verfügen, die einen auf Problemlösungen ausgerichteten, zugleich intuitiven und analytisch-vernetzten Zugang zur Wirklichkeit ermöglichen und die Bereitschaft zu lebenslangem Lernen fördern (Methodenkompetenz). 4. Bildungsauftrag der Informatikmittelschule Aufgrund der obigen Ausführungen ergibt sich folgender Bildungsauftrag für die Informatikmittelschule im Aargau: Vermittlung einer fachspezifischen Ausbildung als Informatiker/in An der Informatikmittelschule werden fachliche Grundlagen und wesentliche Fachkenntnisse im Bereich der Informatik Richtung Applikationsentwicklung erworben. Es werden fachliche Fertigkeiten vermittelt und Haltungen gefördert, die für den beruflichen Erfolg und eine erfolgreiche Weiterbildung unabdingbar sind. Vermittlung einer vertieften Allgemeinbildung, mit einem Fokus auf dem kaufmännischen Bereich An der Informatikmittelschule wird grosser Wert auf die Vermittlung einer breiten, vertieften, praxisbezogenen Allgemeinbildung gelegt. Das Verständnis für fachspezifische Zusammenhänge soll geweckt werden und in vielfältiger Weise auch in anderen Fächern und Lernbereichen angewendet werden können. Es wird ein fächerübergreifendes Verständnis von Fragestellungen angestrebt, das der Komplexität unserer Zeit und ihrer Probleme gerecht wird. Weiter werden die Schülerinnen und Schüler angeleitet, sich Wissen selber anzueignen, damit sie im Hinblick auf ihre weitere Entwicklung über die notwendigen Vorgehensweisen verfügen. Seite 6 Förderung der Persönlichkeitsentwicklung Die Persönlichkeit der Absolventinnen und Absolventen der Informatikmittelschule wird so gefördert, dass diese selbst entscheiden und verantwortlich handeln können. Zur Erreichung dieses Ziels ist die Vermittlung von ethischen Grundwerten wie z.B. der Toleranz ebenso wichtig wie das Verständnis der multikulturellen Aspekte unserer Gesellschaft, welche in der Zeit der Globalisierung eine besondere Bedeutung erhalten haben. Die Schülerinnen und Schüler sollen sich mit ihren Kenntnissen und Neigungen aktiv in die Lernprozesse einbringen und diese selber mitgestalten können, in Gruppen- und Projektarbeiten Verantwortung übernehmen lernen und Teamfähigkeit erwerben. Die Studierenden erkennen die Bedeutung einer angemessenen Kommunikation und erwerben die Fähigkeit, sich, zum Beispiel in Präsentationen, situationsgerecht auszudrücken. Die Informatikmittelschule bezieht die unterschiedlichen Lebenszusammenhänge und Biographien von jungen Frauen und Männern mit ein. Unterrichtsinhalte und Didaktik berücksichtigen das Verhältnis der Geschlechter und ihre unterschiedlichen Vorerfahrungen in angemessener Weise. Die Informatikmittelschule pflegt Unterrichtsformen, welche die Selbstständigkeit der Schülerinnen und Schüler entwickeln und diese so befähigen, sich lebenslang weiterzubilden. 5. Rechtliche Grundlagen Die für die Informatikmittelschule IMS massgebenden Regelungen des Bundes im Bereich der beruflichen Grundbildung sind insbesondere: - die "Verordnung des SBFI über die berufliche Grundbildung Informatikerin/Informatiker mit eidgenössischem Fähigkeitszeugnis (EFZ)" vom 1. November 2013 (kurz: BiVo Informatikerin/Informatiker) - der "Bildungsplan zur Verordnung des SBFI über die berufliche Grundbildung für Informatikerin, Informatiker mit eidgenössischem Fähigkeitszeugnis (EFZ) Fachrichtung Applikationsentwicklung" vom 1. November 2013 (kurz: BiPla Applikationsentwicklung) Die totalrevidierte BiVo Informatikerin/Informatiker vom 1. November 2013 wurde auf den 1. Januar 2014 in Kraft gesetzt, dasselbe gilt für den BiPla Applikationsentwicklung. Die beiden Grundlagen hatten somit erstmals Gültigkeit für Informatikmittelschülerinnen und -schüler, die auf Schuljahr 2014/15 mit der Ausbildung begonnen haben. Im Bereich der Berufsmaturität ist insbesondere die "Verordnung über die eidgenössische Berufsmaturität" (BMV) vom 24. Juni 2009 massgebend. Eine weitere wichtige Grundlage bildet der "Rahmenlehrplan für die Berufsmaturität" vom 18. Dezember 2012, der durch das Staatssekretariat für Bildung, Forschung und Innovation (SBFI), gestützt auf Art. 12 Abs. 1 der BMV, erlassen wurde. Dieser wurde gestützt auf Art. 12 Abs. 1 der BMV erlassen und gibt u.a. vor, in welcher Ausrichtung der BM welche Mindestlektionenzahl zu unterrichten ist. Subsidiär zum Bundesrecht werden in der Verordnung zur Informatikmittelschule (V IMS) kantonale Vorgaben zum Lehrgang im Kanton Aargau gemacht, zum Beispiel im Bereich der Promotion. Die vorliegenden Lehrpläne bilden gleichermassen nebst den Grundlagen des Rahmenlehrplans BM (RLP) und des Bildungsplans (BiPla) angemessene Ergänzungen und Erweiterungen der zu erreichenden Kompetenzen ab. Seite 7 6. Lehrplan der Informatikmittelschule / Reform 2019 Die Lehrplangruppen, welche ab Februar 2015 die Fachlehrpläne erstellten, wurden von den Fachschaften der Alten Kantonsschule Aarau und der Kantonsschule Baden gemeinsam gebildet. Die Lehrpläne der zuführenden Schulen der Sekundarstufe I sowie die Anforderungen der Fachhochschule für Wirtschaft der FHNW wurden angemessen berücksichtigt. Die Informatikmittelschule in Kanton Aargau wurde 2016 durch einen externen Anbieter evaluiert. Der Evaluationsbericht zeigte in verschiedenen Bereichen Handlungsbedarf auf. Der Bericht besagt, dass das Profil der IMS im Kanton Aargau geschärft und stärker auf die Bedürfnisse des Arbeitsmarktes ausgerichtet werden müsse, die Zielgruppen des Bildungsgangs bedarfsgerecht informiert werden, und die Bildungsinstitutionen enger koordiniert zusammenarbeiten müssten Auf dieser Basis wurden in enger Zusammenarbeit mit Vertretern der Kantonsschulen wie der Berufsfachschule BBB (BerufsBildungBaden) und unter Einbezug von Vertretern des Bran-chenverbands ICT Berufsbildung Aargau (ICT-BBAG) sowie der Fachhochschule Nordwestschweiz FHNW Massnahmenvorschläge ausgearbeitet. Zentrales Element ist die Einführung eines Lernateliers, das gewährleisten soll, dass den Schülerinnen und Schülern die für das Langzeitpraktikum und die Arbeitswelt nötige Praxiserfahrung vermittelt wird. Damit einhergehend wird der Anteil des Berufsmaturitätsunterrichts reduziert. Durch diese Neuerungen werden Anpassungen der Stundentafel wie auch eine Überarbeitung des Lehrplans notwendig. Weitere Massnahmen umfassen eine Verbesserung der Informationen, um zu gewährleisten, dass geeignete Schülerinnen und Schüler in den Lehrgang eintreten, sowie eine Anpassung bei den Promotionsbestimmungen. Die Fachschaften der beiden Kantonsschulen wurden im Oktober 2018 beauftragt, den Lehrplan der IMS für die neue Lektionendotation eigenständig und mit dem Ziel der Schärfung des Profils zu überarbeiten, stets im Rahmen der Vorgaben des Rahmenlehrplans BM. Die Fachlehrpläne werden wie folgt gegliedert: Allgemeine Bildungsziele Die Bildungsziele sind auf die ganze Dauer der IMS angelegt und haben grundsätzlichen Charakter. Es sind Lernziele, welche die zentralen Anliegen und die Bedeutung des Faches festhalten. Überfachliche Kompetenzen Bei den überfachlichen Kompetenzen handelt es sich um allgemeine Fähigkeiten und persönliche Ressourcen der Lernenden, die ein erfolgreiches Lernen ermöglichen und die in einem fachspezifischen oder interdisziplinären Lernkontext wirksam werden. Die wichtigsten Kategorien überfachlicher Kompetenzen im Berufsmaturitätsunterricht sind: - reflexive Fähigkeiten - Sozialkompetenz - Sprachkompetenz - Arbeits- und Lernverhalten - Interessen - IKT-Kompetenzen (Umgang mit den Informations- und Kommunikationstechnologien) - praktische Fähigkeiten. Seite 8 Für die Detailpläne wurde das folgende Raster vorgegeben: Semester Lekt Lerngebiete und Fachliche Kompetenzen Unterrichtsinhalte / IDAF / POU / Hinweise / Semester: Aufteilung der Kompetenzen und Inhalte auf die einzelnen Semester Lektionen: Angabe der ungefähr pro Lerngebiet oder fachlichen Kompetenzen einzusetzenden Anzahl Lektionen Fachl. Kompet.: Konkrete zu erwerbende Kompetenzen Inhalte/Konkret.: Konkretisierung der Kompetenzen mit klar definierten Inhalten IDAF/POU Angaben didaktisch-methodischer Natur und Bemerkungen zum Interdis- Hinweise: ziplinären und Problemorientierten Unterricht Die Detailpläne geben den allgemeinen Bildungszielen konkrete Form. Die Lerngebiete und fachlichen Kompetenzen wurden vom Rahmenlehrplan der Berufsmaturität übernommen. Sie wurden aber durch die Lehrplangruppen weiter angereichert, um den Anforderungen der Informatikmittelschule mit ihrem spezifischen Profil als Vollzeitschule gerecht zu werden. Die fachlichen Kompetenzen halten verbindlich fest, welche Kompetenzen vermittelt werden und stellen sicher, dass individueller Spielraum für die Lehrpersonen und Freiraum für selbstverantwortliches Lernen der Schülerinnen und Schüler besteht. Die Methodenfreiheit soll weiterhin gewährleistet bleiben. Die Angabe der Lektionen ist als blosse Rahmenempfehlung der einzusetzenden Anzahl Lektionen pro Lerngebiet zu verstehen. Ausgegangen wurde von netto (d.h. nach Abzug der Ferien, Spezialschulwochen, Praktika und Sprachaufenthalte) 37 Schulwochen in der ersten Klasse, 33 in der zweiten und 29 Schulwochen in der dritten Klasse. Inbegriffen sind also auch Ausfälle und Prüfungen sowie deren Besprechung. Eine Besonderheit ist im Fach Sport festzustellen: Dort ergibt sich durch die unterschiedlichen räumlichen Voraussetzungen eine nach Schulort differenzierte Ausgestaltung des Lehrplanes. Ergänzt wird der Lehrplan schliesslich durch die schulinternen Fachrichtlinien, die ganz in der Verantwortung der einzelnen Fachschaften liegen. Diese dienen unter anderem der Orientierung neuer Lehrkräfte und können laufend erweitert und verändert werden. Sie enthalten Angaben zu Lehrwerken und genauere Angaben zum Stoff. Die Fachrichtlinien werden von den Schulleitungen validiert und liegen in den Schulen zur Einsicht auf. Sie sind nicht Bestandteil des Lehrplans. Lehrplan Informatik Fachrichtung Applikationsentwicklung Für das EFZ-Fach Informatik Fachrichtung Applikationsentwicklung wurde der Lehrplan mit den entsprechenden Modulen gemäss dem Bildungsplan zur Verordnung des SBFI über die berufliche Grundbildung für Informatikerin, Informatiker mit eidgenössischem Fähigkeitszeugnis (EFZ) Fachrichtung Applikationsentwicklung im Jahr 2014 angepasst. Dieser Lehrplan war nicht Teil der Lehrplanarbeit im Rahmen der Reform 2015 bzw. der Überarbeitung 2018/19. Der Lehrplan des Fachs Informatik kann der Website der BBB IT School Baden entnommen werden. Seite 9 7. Stundentafel Informatikmittelschule 1) Italienisch nur für Schülerinnen und Schüler ohne Vorkenntnisse in Französisch (z.B. anderssprachige Zugezogene). . 1. Klasse 2. Klasse 3. Klasse Grundlagenfächer Deutsch 3 3 3 Französisch bzw. Italienisch 1) 3 2 2 Englisch 3 3 2 Mathematik 3 2 2 Schwerpunktfächer Wirtschaft und Recht 3 3 3 Finanz- und Rechnungswesen 3 2 3 Ergänzungsfächer Geschichte und Politik 2 2 Technik und Umwelt 3 EFZ-Fach Informatik (Applikationsentwicklung) 10 15 10 Übrige Fächer Sport 2 2 2 IDPA 1 Informatik Lernateliers 5 5 5 Freifächer FF Italienisch oder FF Spanisch 3 3 3 Weitere Fächer nach Schulangebot Seite 10 Fach Deutsch - Verordnung SBFI, Informatikerin/Informatiker vom November 2013 3 3 3 3 3 3 Schlussprüfung Schriftliche Prüfung: 150 Minuten Mündliche Prüfung: 15 Minuten Einbezug in Abschlusszertifikate BM und EFZ Die Lernenden werden im Hinblick auf ihr späteres berufliches Umfeld im IT-Bereich befähigt und motiviert, Sprache adäquat anzuwenden, d. h. kontextbezogen und stilistisch angemessen zu reagieren. Im Fokus des Unterrichts stehen die basalen Kompetenzen in der ersten Landessprache: Lesen, Sprechen und Schreiben. Das Spektrum umfasst das Verstehen insbesondere sachspezifischer Texte von der Paraphrasierung bis zu deren mündlicher bzw. schriftlicher Erörterung. Im Blick stehen das sprachliche Abstraktions- und Differenzierungsvermögen, das die verschiedenen Mechanismen und Wirkungsweisen zwischen Manipulation und Information erkennen lässt. Geschult wird ein Sprachbewusstsein, das einen adäquaten Einsatz eigener sprachlicher Mittel ermöglicht vom Werbeslogan über die Geschäftskorrespondenz bis hin zur stringenten Darstellung komplexer Sachverhalte. Die intensive Auseinandersetzung mit Normen und Möglichkeiten befördert kritisches Denken und verantwortliches Handeln gleichermassen und unterstützt generell die Entfaltung der Persönlichkeit. Diese übergeordneten Ziele werden in den drei Lerngebieten «Mündliche Kommunikation», «Schriftliche Kommunikation» und «Literatur und Medien» umgesetzt. Die Lerngebiete durchdringen sich im Unterricht und bilden einen Kontext, in dem sich unsere Gesellschaft spiegelt. Insbesondere werden die Fähigkeiten gefördert, sich korrekt und angemessen auszudrücken und andere zu verstehen (kommunikative Kompetenz), mit sprachlichen Mitteln die Welt zu erschliessen sowie sprachgebundenes Denken zu entwickeln und zu systematisieren (sprachbezogene Denkkompetenz) und schliesslich eine sprachlich-kulturelle Identität weiterzuentwickeln (kulturelle Kompetenz). Seite 11 Reflexive Fähigkeiten: kritisch und differenziert denken; eigene Gedanken präzis und strukturiert formulieren; das Wesentliche einer Botschaft erfassen; Handlungsmotive in einem grösseren Zusammenhang verstehen; eigene Urteilsfähigkeit entwickeln; eine kritische Haltung zu einem Text und zu anderen medialen Erzeugnissen gewinnen Sozialkompetenz: eigene Ansichten formulieren; anderen zuhören; sich in den Standpunkt des anderen versetzen; respektvoll kommunizieren; ergebnisorientiert zusammenarbeiten Arbeits- und Lernverhalten: Bewusstsein für die vertiefte Auseinandersetzung mit Fragestellungen (z. B. wissenschaftlichen, politischen, persönlichen etc.) entwickeln; schriftliche Dokumente als wissenschaftliche Quelle für die Recherche einsetzen; mit Quellen und Quellennachweisen korrekt umgehen; Bibliotheken als Quelle für die Recherche nutzen; individuelle Arbeiten und Gruppenarbeiten planen und ausführen Interessen: Interesse an Zeitfragen, an Kunst und Kultur sowie kulturelle Offenheit entwickeln Umgang mit Informations- und Kommunikationstechnologien (IKT-Kompetenzen): elektronische Hilfsmittel bei der Recherche, Dokumentation und Präsentation von Fachinhalten einsetzen Seite 12 1. 18 1. Mündliche 7 1.1 Sprechen und Hören sich flüssig und angemessen in Standarddeutsch Redebeiträge differenziert verstehen und das Wesentliche erfassen z. B. über IT-relevante Zeitungsartikel sprechen z. B. einfache technische Anwendungen präzise erläutern (IDPA) Kommunikationskompetenz Schulung der Wahrnehmung 7 1.2 Vorträge, Gesprächsbeiträge und Kommunikationssituatioverschiedene Formen der Präsentation z. B. informierender Kurzvortrag, argumentierender Thesenvortrag, visualisierende Präsentation z. B. über IT-relevante Themen. Präsentationswerkzeuge Auftritts- und Präsentationskompetenz 4 1.3 Kommunikationstheorie Ich-, sach- und adressatenbezogene Ebenen des Sprechens und Schreibens unterscheiden ein kommunikationstheoretisches Modell, z. B. Bühlersches Organonmodell z. B. Auseinandersetzung mit computergestützter Kommunikation und Künstlicher Intelligenz 1. 21 2. Schriftliche 16 2.1 Lesen und Schreiben Lesetechniken und -strategien gezielt einsetzen grundlegende Regeln der Rechtschreibung und Grammatik korrekt anwenden sowie auf ein Repertoire an grammatikalischen Begriffen zurückgreifen Schreiben als strukturierten Prozess gestalten für das Schreiben relevante Schreibtechniken z. B. Besprechung anspruchsvoller Zeitungsartikel zu IT-relevanten Themen z. B. Gebrauchsanweisung für einfache Handlungen verfassen Seite 13 5 2.2 Textanalyse und Gebrauchstexte / Sachtexte verstehen und von literarischen Texten unterscheiden sich in einer Auswahl von schriftlichen Textsorten angemessen und korrekt z. B. Gebrauchsanweisungen, Mitschrift, Protokoll, Zusammenfassung, Inhaltsangabe, Stellungnahme 1. 18 3. Literatur und 12 3.1 Verständnis von eigene Eindrücke, Reaktionen und Beobachtungen zu einer Lektüre ausarbeiten und wiedergeben literarische Werke im Klassenverband literarische Gattungen unterscheiden sowie eine Auswahl an grundlegenden literarischen Fachbegriffen für die Analyse von epischen Texten verwenden z. B. Science-Fiction z. B. Erzählperspektive, Erzählintention grundlegende Interpretationsverfahren unterscheiden und anwenden z. B. textimmanente und textübergreifende Verfahren 2 3.3 Kultur- und unterschiedliche (z. B. historische oder soziale) Dimensionen von Texten erkennen z. B. frühe Science-Fiction- Filme und/oder -Texte Porträts von Autoren / Epochen / Orten (z. B. mit Fach Geschichte / Geografie) Geschichte des Science-Fiction; Englisch (Mary Shelley) oder Französisch (Jules Verne) 2 3.4 Medien eigene Eindrücke, Reaktionen und Beobachtungen zu verschiedenen Medienprodukten formulieren z. B. kritische Sicht auf ITrelevante Themen bzw. auf neue Techniken Seite 14 2. 16 1. Mündliche 5 1.1 Sprechen und Hören aufmerksam, wohlwollend und kritisch zuhören in ausgewählten Situationen frei sprechen verbale und nonverbale Kommunikation bewusst einsetzen Diskussionen problemorientiert führen und das Gespräch weiterbringen z. B. Verhalten und Formen in Geschäftsbeziehungen z. B. Antwort auf mündliche Beschwerden (V&V, SA) 7 1.2 Vorträge, Kommunikationssituatio- Diskussionen moderieren Informationen themenbezogen beschaffen und verarbeiten sowie die Quellen wissenschaftlich korrekt verwenden z. B. Kundengespräche am Telefon oder Verkaufsgespräche Recherche (V&V, SA, IDPA) 4 1.3 Kommunikationstheorie mündliche Kommunikation in einem Modell z. B. von Friedemann Schulz v. Thun oder Paul Watzlawick 2. 18 2. Schriftliche 4 2.1 Lesen und Schreiben Wörterbücher, Lexika, Informationskanäle und verschiedene Schreibmedien nutzen z. B. Google und Wikipedia vs. seriöse Quellen Recherche (SA), Handbuch Projekte S. 8ff.) 14 2.2 Textanalyse und grundlegende Regeln in den Bereichen Syntax und Zeichensetzung korrekt anwenden zu altersgerechten Themen Pro- und Kontra- Argumente entwickeln und gewichten Kriterien für fiktionales Schreiben anwenden z. B. Figuren entwickeln, Spannung aufbauen, Erzählperspektiven bewusst wählen Argumentieren in Seite 15 2. 20 3. Literatur und 10 3.1 Verständnis von literarische Gattungen anhand ausgewählter literarischer Werke charakterisieren sowie grundlegende literarische Fachbegriffe für die Analyse von lyrischen und dramatischen Texten verwenden 3 3.2 Methoden der Interpretationsverfahren an komplexeren Texten anwenden z. B. Sachtexte zu iTrelevanten Themen; zeitgenössische Science- Fiction 3 3.3 Kultur- und Texte als Dokumente verstehen, die in einem kulturellen, gesellschaftlichen und politischen Kontext stehen z. B. Science-Fiction aus der DDR 4 3.4 Medien sich in der Medienlandschaft orientieren z. B. Produktionsbedingungen, Sprache, politische Tendenz gewisser journalistischer Textsorten erkennen z. B. digitale vs. analoge Seite 16 3. 20 1. Mündliche 10 1.1 Sprechen und Hören eigene Standpunkte, Ansichten und Ideen verständlich und adressatengerecht formulieren und begründen Äusserungen von anderen in ihrer Wirkung beschreiben und beurteilen z. B. Debatten z. B. Gespräch über Lohnerhöhung (IDPA, Handbuch Projekte) Interdisziplinäre Debatte 10 1.2 Vorträge, Kommunikationssituatiorhetorische Mittel der Rede beschreiben und gehaltvolle Feedbacks zu Vortragsleistungen geben Einführung in die Rhetorik, z. B. mit (Kurz-)Vorträgen z. B. Produktlancierung z. B. Werbefilm historische Reden (Geschichte und Politik) 3. 19 2. Schriftliche 8 2.1 Lesen und Schreiben schriftliche Texte differenziert verstehen und das Wesentliche erfassen stilistische Varianten in ihrer Wirkung z. B. Besprechung längerer Zeitungsartikel zu ITrelevanten Themen Handbuch Projekte (Informationen beurteilen und strukturieren) 11 2.2 Textanalyse und textsortenorientiert schreiben eigene und fremde Texte kriteriengeleitet überarbeiten z. B. Erörterung, Interview, Porträt, Leserbrief, kreative Texte z. B. Bewerbungsbriefe oder Offerten z. B. Überarbeitung von Dokumentationen der IT- Ausbildung (Entwicklungs-, Benutzer-, Installations-, Wartungs- und Testdokumentationen) Seite 17 3. 18 3. Literatur und 8 3.1 Verständnis von literarische Werke als Ausgangspunkt für die Auseinandersetzung mit dem Ich und der Gesellschaft verstehen z. B. anhand von Science- Fiction Themenreihe (z. B. soziale Gerechtigkeit, Migration, Gender, Arbeit, Industrialisierung etc.) wesentliche Inhalte, thematische Schwerpunkte und Absichten erkennen und in Bezug auf das Textganze erschliessen und interpretieren 6 3.3 Kultur- und mindestens eine literarische Epoche in ihrer literaturgeschichtlichen Dimension erfassen z. B. Industrialisierung vs. Digitalisierung Porträts von Autoren / Epochen / Orten (z. B. mit Fach Geschichte / Geografie) 2 3.4 Medien die wichtigsten traditionellen und neuen Medien in ihren Besonderheiten unterscheiden und Wirkung und Gebrauch einer kleinen Auswahl reflektieren z. B. Werbefilm, Werbekampagne machen z. B. Funktionsweise Sozialer Seite 18 4. 13 1. Mündliche 3 1.1 Sprechen und Hören eigene Standpunkte, Ansichten und Ideen auf das Wesentliche fokussiert und wirkungsvoll formulieren und begründen (V&V, SA) 10 1.2 Vorträge, Gesprächsbeiträge und Kommunikationssituatioeine strukturierte Kommunikationssituation gezielt planen und umsetzen z. B. Gruppenarbeit, Interview, Vorstellungsgespräch, Gesprächsführung z. B. Gespräche im geschäftlichen Umfeld 4. 23 2. Schriftliche 10 2.1 Lesen und Schreiben eine Auswahl unterschiedlicher Texte verstehen und textsortengerecht verfassen die geläufigsten sprachlichen, stilistischen und rhetorischen Mittel erfassen und gezielt z. B. journalistische Texte, Erörterung, Satire Reportage Zeitungsprojekte 10 2.2 Textanalyse und eigene Standpunkte, Ansichten und Ideen klar und adressatengerecht formulieren und begründen z. B. Bewerbung oder Antwort auf Beschwerdebrief 3 2.3 Kommunikationstheorie Kommunikationsstrategien und Kommunikationsverhalten verstehen z. B. Manipulation in Werbung oder Politik, Informieren und Kommentieren in der Mediensprache z. B. eigene Werbung kreieren z. B. Geschäftskorrespondenz (Grussformeln, Stil etc.) Seite 19 4. 18 3. Literatur und 7 3.1 Verständnis von Literatur als Konstrukt mit bestimmter Wirkung erfahren ein begründetes Werturteil über einen literarischen Text abgeben eine Auswahl an Methoden der Analyse und Interpretation verstehen und anwenden z. B. erzähltheoretischer, persönlicher, psychologischer, historischer oder gesellschaftlicher Zugang 7 3.3 Kultur- und mindestens eine weitere literarische Epochen exemplarisch in ihrer literaturgeschichtlichen Dimension erfassen z. B. Moderne (technische Entwicklung) 2 3.4 Medien eigene und gesellschaftliche Mediengewohnheiten erkennen und reflektieren z. B. Analyse wirtschaftlicher / gesellschaftlicher / ökologischer Aspekte und Auswirkungen der veränderten Mediengewohnheiten Seite 20 5. 8 1. Mündliche 5 1.1 Sprechen und Hören sich grammatikalisch korrekt, situationsgerecht und mit differenziertem Wortschatz in der Standardsprache ausdrücken z. B. Rollenspiele 3 1.2 Vorträge, Kommunikationssituatioeigene und fremde Vorträge kriteriengeleitet und begründet beurteilen Interdisziplinäre Vortragsreihe 5. 21 2. Schriftliche 6 2.1 Lesen und Schreiben komplexe Sachtexte verstehen, zusammenfassen und kommentieren z. B. Hintergrundberichterstattung, historische oder sozialwissenschaftliche Fachtexte z. B. Zusammenfassung, Paraphrasierung 11 2.2 Textanalyse und Fertigkeiten im erörternden Schreiben gezielt vertiefen Formen des fiktionalen Schreibens themenbezogen und wirkungsvoll einsetzen komplexere Texte planen, umsetzen und überarbeiten z. B. textgebundene Erörterung, innerer Monolog, Figurenrede, Dialog z. B. Überarbeitung von Dokumentationen der IT- Ausbildung Verfassen von SA V&V, IDPA) 4 2.3 Kommunikationstheorie Texte im gesellschaftlichen Umfeld verorten, beschreiben und verstehen Seite 21 5. 25 3. Literatur und 10 3.1 Verständnis von literarische Werke selbstständig oder in Gruppen erschliessen sowie im literarischen, gesellschaftlichen und kulturgeschichtlichen Umfeld einbetten und ihre Relevanz erkennen 5 3.2 Methoden der mit zentralen literarischen Fachbegriffen umgehen z. B. Epik, Drama, Lyrik, Motiv, Metapher, innerer Monolog, Dialog, Vers und Reim, Akt und Szene, Erzählperspektive, Sprachebene, Ironie 10 3.3 Kultur- und ausgewählte Texte exemplarisch in ihrem kulturellen, gesellschaftlichen und politischen Hintergrund verstehen und einordnen z. B. Mythen der Antike; Heldenepen des Mittelalters; philosophische Texte der Aufklärung; Balladen der Klassik; Beispiele zur Vorkriegs-, Nachkriegs- und neuesten Literatur Bezüge zu Malerei, Musik, Architektur etc. Seite 22 6. 7 1. Mündliche 2 1.1 Sprechen und Hören eigenes und fremdes Sprechverhalten reflektieren 5 1.2 Vorträge, Kommunikationssituatioein Gespräch kompetent und fachsprachlich adäquat gestalten z. B. Prüfungs- oder Bewerbungsgespräche führen 6. 8 2. Schriftliche 4 2.1 Lesen und Schreiben eigene Lese- und Schreibprozesse bewusst planen, gestalten, reflektieren und verbessern 4 2.2 Textanalyse und freiere Erörterungsformen umsetzen z. B. Kolumne, Leitartikel, Kommentar Seite 23 6. 15 3. Literatur und 6 3.1 Verständnis von intertextuelle und interdisziplinäre Bezüge herstellen ausgehend von der Begegnung mit literarischen Texten eigene Positionen und Werte entwickeln und diese im persönlichen und gesellschaftlichen Umfeld einbringen Architektur, Malerei, Musik, Kunst, Kultur, Literatur der Fremdsprachen, Philosophie formale und inhaltliche Aspekte in Bezug auf das Textganze erschliessen und interpretieren z. B. Gattungen, Motive, sprachlich-stilistische Eigenheiten oder thematische Schwerpunkte 5 3.3 Kultur- und eine begrenzte Auswahl relevanter literaturgeschichtlicher Epochen von der Aufklärung bis zur Gegenwart überblicken und charakterisieren z. B. Entwicklung der Science-Fiction-Literatur Architektur, Malerei, Musik (Schwerpunktfach Gestaltung, Kunst, Kultur), Literatur der Fremdsprachen (Englisch, Französisch) 2 3.4 Medien Medienprodukte unter Beachtung manipulativer und ideologischer Tendenzen kritisch einordnen Seite 24 Fach Französisch - Verordnung SBFI, Informatikerin/Informatiker vom November 2013 3 3 2 2 2 2 Schlussprüfung ENTWEDER DELF B2 extern ODER Interne Schlussprüfung auf Niveau B2, die alle vier Sprachkompetenzen (Hörverstehen, Leseverstehen, Sprechen, Schreiben) umfasst (vgl. Änderungen Artikel 23 BMV gültig ab 1. August 2016) Einbezug in Abschlusszertifikate BM und EFZ Fremdsprachen sind in der mehrsprachigen Schweiz und in einer globalisierten Welt eine unerlässliche Voraussetzung für die Pflege zwischenmenschlicher Beziehungen und für eine erfolgreiche berufliche Tätigkeit im In- und Ausland. Sie sichern die Studierfähigkeit, motivieren zum selbstverantwortlichen und lebenslangen Lernen und bilden die Persönlichkeit, indem andere Kulturen erschlossen sowie Gemeinsamkeiten und Unterschiede zur eigenen kulturellen Herkunft entdeckt werden. Der Unterricht in der zweiten Landessprache leistet überdies einen wichtigen Beitrag zur Stärkung der nationalen Kohäsion. Die Lerngebiete und fachlichen Kompetenzen werden hauptsächlich durch interaktives Sprachhandeln vermittelt und gefestigt. Die Lernenden erweitern das sprachliche Repertoire und entwickeln Kommunikationsstrategien in unterschiedlichen Lernsituationen sowie in Verbindung mit anderen Fächern. Der Kompetenzaufbau wird auf Schulebene weiter unterstützt durch zweisprachigen Unterricht, Immersionsprojekte, Aufenthalte in anderen Sprachgebieten und Austausch von Lernenden. Im Fremdsprachenunterricht gilt der Grundsatz der integrierten Kompetenzen. Die Unterrichtseinheiten zeichnen sich dadurch aus, dass sich die Lerngebiete gegenseitig durchdringen und dass mehrere Kompetenzen ineinander greifen (z.B. ein Thema wird im Unterrichtsgespräch oder mittels eines Hörtexts eingeführt, anschliessend wird dazu ein Text gelesen und sein kultureller Hintergrund erschlossen; zum Abschluss beantworten die Lernenden schriftlich vorgegebene Verständnisfragen). Im gesamten Kompetenzerwerb wie auch in der Auseinandersetzung mit kulturellen Themen werden sprachliche Lernstrategien eingeübt. Eines der Lerngebiete ist der interkulturellen Verständigung und der Kultur gewidmet, wobei neben Literatur und anderen Künsten auch Wissenschaft, Technik, Wirtschaft und Politik in ihren kulturell bedeutsamen Aspekten betrachtet werden. Ein spezielles Augenmerk kommt der Informatik in all ihren Ausprägungen und Bereichen zu (z.B. Erwerb fachspezifischen Vokabulars, Behandlung ethischer und moralischer Problemstellungen, mit der Digitalisierung einhergehende Herausforderungen, Cybermobbing, etc.). Dies anhand einer kritischen Auseinandersetzung mit Texten sowie Ton- und Bildmaterialien (Zeitungsartikel, Bücher, Lieder, Gedichte, etc.). Seite 25 Als Bezugsrahmen für den Unterricht im Bereich der vier Grundfertigkeiten (Hörverstehen, Lesen, Sprechen, Schreiben) dient der Gemeinsame Europäische Referenzrahmen für Sprachen (GER). Das jeweils zu erreichende Niveau nach GER wird im Teil «Lerngebiete und fachliche Kompetenzen» in zusammengefasster Form angegeben. Dies erleichtert es den Lehrkräften, sich beim Erarbeiten der Fachlehrpläne ebenfalls auf die Deskriptoren des GER und des Europäischen Sprachenportfolios (ESP) abzustützen. Am Ende des Berufsmaturitätsunterrichts verfügen die Lernenden über Mindestkompetenzen im Bereich des Niveaus B2 (Lerngebiete und fachliche Kompetenzen, Gruppe 2). Die Deskriptoren vom ersten bis vierten Semester entsprechen dem Niveau B1 nach GER, diejenigen vom fünften und sechsten Semester dem Niveau B2. Reflexive Fähigkeiten: die eigenen Sprachkenntnisse einschätzen, dazu Bilanz ziehen und Lernschritte planen Sozialkompetenz: mit Meinungen anderer sowie mit Widerständen und Konflikten konstruktiv umgehen Sprachkompetenz: Interpretations-, Kommunikations- und Präsentationsstrategien einsetzen; Sprache als grundlegendes Medium von Kommunikation, Welterschliessung und Identitätsbildung verstehen Interkulturelle Kompetenz: den eigenen kulturellen Hintergrund kennen, Offenheit gegenüber anderen Kulturen entwickeln und sich im Dialog der Kulturen einbringen; gesellschaftliche Entwicklungen in Gegenwart und Geschichte wahrnehmen und vergleichen Arbeits- und Lernverhalten: effiziente Lern- und Arbeitsstrategien entwickeln sowie diese selbstständig und kooperativ anwenden und auswerten Umgang mit Informations- und Kommunikationstechnologien (IKT-Kompetenzen): IKT zur Informationsgewinnung und -vermittlung selbstständig und bewusst einsetzen (Recherchen, Textverarbeitung, Präsentationen); Onlinehilfen wie Wörterbücher und Lernprogramme für selbstständiges Lernen nutzen; webbasierte Plattformen zur Kommunikation und Publikation im persönlichen und fachlichen Bereich verwenden Seite 26 1. 13 1. Rezeption Die Lernenden können 7 1.1. Hörverstehen und oder berufsbezogene Themen die Hauptaussagen und Einzelinformationen erkennen Reden oder Gespräche vorwiegend aus dem eigenen Fachgebiet (Informatik) verstehen, wenn deutlich und in der Standardsprache gesprochen wird Hör- und Sehtexte aus Schulbüchern, einfache Radio- und Fernsehnachrichten, Lieder, Gebrauchsanweisungen, Durchsagen, Telefonate, Podcasts zur Digitalisierung etc. Repetition der Zahlen 6 1.2. Leseverstehen vertraute Texte nach gewünschten Informationen ein zweisprachiges Wörterbuch (auch online) zu Hilfe nehmen Schulbuchtexte zu verschiedenen Lebens- und Berufsbereichen private Korrespondenz: Datum / Ereignisse, Gefühle und Wünsche / Grussformeln vereinfachte Texte mit Bezug zu Informatik Bilder lesen: Bildbeschreibung 1. 17 2. Mündliche Produktion 7 2.1. Mündliche Produktion eine gut verständliche Aussprache pflegen und die Spezialgebieten zusammenhängend präsentieren Berichte über Erfahrungen und Ereignisse kürzere Vorträge zu persönlichen Erfahrungsbereichen und Hobbys (z.B. Selbstporträts, Games, kritischer Umgang mit neuen Medien, Zusammenbauen eines neuen Gaming-PCs) Seite 27 7 2.2. Mündliche Interaktion ein breites Spektrum einfacher sprachlicher Mittel (Wortschatz, Redewendungen, störende Pausen der Situation und dem Gegenüber vertraute Themen teilnehmen, persönliche ist, oder sich beschweren; z.B. der bestellte Computer wurde falsch geliefert, etc.) Simulation von Telefongesprächen, Rollenspiele (z.B. Anpreisung und Verkauf eines Computers oder Smartphones), Interviews einfache Ausdrücke der Meinungsäusserung 3 2.3. Sprachmittlung/ GER): mündlich aus der oder aktuellem Interesse (z.B. den Wetterbericht oder technische Anweisungen) anderen Personen, je nach Situation, in der eigenen oder der Zielsprache mit einfachen Formulierungen oder mithilfe von Sinngemässe Wiedergabe, 1. 13 3. Schriftliche Produktion 7 3.1. Schriftliche Produktion die Regeln der Rechtschreibung, der Grammatik und der Textgestaltung so anwenden, dass die Texte schreiben, um Sachinformationen weiterzugeben Erlebnisberichte von Hobbys (z.B. Ich baue mir einen PC zusammen), persönliche Korrespondenz; siehe auch 1.2. 4 3.2. Schriftliche Interaktion in Briefen und Mitteilungen einfache Informationen Nachfragen per Mail Briefwechsel Seite 28 GER): schriftlich aus der Telefonnotizen, etc. 1. 4 4. Sprachreflexion und 1 4.1. Selbstevaluation Sprachenlernen mittels Checklisten (und allenfalls Einträgen im Dossier in ihrem Sprachenportfolio evaluieren) eventuell mit Hilfe eines Sprachenportfolios und mit Selbstevaluation in Schulbüchern Wichtigkeit des Erlernens von verschiedenen Sprachen Erkennung und Verbesserung von Fehlern eine Vielfalt von oder Wörter aus dem Kontext Lesestrategien wie selektives Lesen, Querlesen, Vermutungen über den weiteren Textverlauf oder Synonymie, Antonymie, Strategien zum Lernen von Vokabeln Erstellen von Mind-Maps für kleinere persönliche Texte oder mündliche Beiträge Sprachspiele Seite 29 1 4.4. Interaktionsstrategien einfache Gespräche über vertraute oder persönlich Rollenspiele über Hobbies (z.B. mein Lieblingsgame), Ferien, zu Lektüren Rollenspiele zu geschäftlichen Situationen Telefongespräche, etc. 1. 1 5. Soziokulturelle z.B. Jugendsprache (Whatsapp-Sprache, etc.) Gesprächspartner in der korrekten Form ansprechen formale Anredeformen und Grussformeln in Mails und Briefen, korrekte 1. 9 6. Kultur und 1 6.1. Persönliches und Berichten über ähnliche Ereignisse oder Situationen aus fremden Kulturen vergleichen bei Lese- und Hörtexten Herstellen von Bezügen zur eigenen Lebenswelt und Kultur (z.B. Internet- Community) Untersuchen der Medienlandschaft Texte zu Digitalisierung (z.B. Spieleentwicklung in Frankreich; Berufsaussichten; Bedeutung, Wichtigkeit und Aktualität der französischen Sprache schweiz- und weltweit Suisse romande, Francophonie internationale Unternehmen in der Schweiz Seite 30 z.B. Spielsucht, Cybermobbing, Dienstleistungsbetriebe Vergleich welsche und italienische Schweiz 1 6.4 Staat und Recht die Grundzüge der staatlichen Organisation und des Rechtwesens der Schweiz mit ähnlichen Erscheinungen in Ländern der Zielsprache Organisation des Rechtstaats Frankreich und seine Parteien 1 6.5 Wissenschaft, Umwelt Behandlung bekannter Wissenschafterinnen und Wissenschafter aus dem französischen Kulturraum 3 6.6. Literatur und andere kürzere literarische Texte, Comics und Lieder lesen und beschreiben sowie persönliche Reaktionen Anleitung beschreiben sowie Beobachtungen und In einfacher Sprache geschriebene Erzählungen, Drehbücher, Comics aus dem 20./21. Jahrhundert Beschreibung und Erklärung von Figuren, Handlungen, Beziehungen, Themen narratologisches Vokabular (narrateur/narratrice, auteur, personnage, protagoniste, Zusammenfassungen themenbezogene Lieder (z.B. Carmen von Stromae) interkultureller Erfahrungen z.B. mithilfe des Europäischen Sprachenportfolios (ESP) interkulturelle Erfahrungen persönlicher oder beruflicher Natur dokumentieren Seite 31 2. 10 1. Rezeption Die Lernenden können 5 1.1. Hörverstehen und oder berufsbezogene Themen die Hauptaussagen und Einzelinformationen erkennen Reden oder Gespräche vorwiegend aus dem eigenen Fachgebiet verstehen, wenn deutlich und in der Standardsprache gesprochen wird Hör- und Sehtexte aus Schulbüchern, einfache Radio- und Fernsehnachrichten, Lieder, Gebrauchsanweisungen, Durchsagen, Podcasts zur Digitalisierung, Telefonate, etc. Repetition der Zahlen 5 1.2. Leseverstehen vertraute Texte nach gewünschten Informationen ein zweisprachiges Wörterbuch (auch online) zu Hilfe nehmen Schulbuchtexte zu verschiedenen Lebens- und Berufsbereichen private Korrespondenz: Datum / Ereignisse, Gefühle und Wünsche / Grussformeln Statistiken: Zahlen, Brüche, Prozentsätze vereinfachte Texte mit Bezug zu Informatik vereinfachte literarische Texte (z.B. Christian Grenier, "L'OrdinaTueur") Bilder lesen: Bildbeschreibung 2. 15 2. Mündliche Produktion Seite 32 6 2.1. Mündliche Produktion eine gut verständliche Aussprache pflegen und die Spezialgebieten zusammenhängend präsentieren Berichte über Erfahrungen und Ereignisse kürzere Vorträge zu persönlichen Erfahrungsbereichen und Hobbys (z.B. Selbstporträts, Games, kritischer Umgang mit neuen Medien, Zusammenbauen eines neuen Gaming-PCs) Deutsch / andere Fächer: Sinnvoller Aufbau und wirkungsvoller Hilfsmitteleinsatz bei Präsentationen Geschichte: Sozial- und Alltagsgeschichte, Rolle der Ehe und moderne Formen des Zusammenlebens, von der Agrar- zur Dienstleistungsgesellschaft Umwelt / Wirtschaft: Porträts von welschen Kantonen, ev. mit Exkursion verbunden, siehe auch 3.1. und 6.2. 6 2.2. Mündliche Interaktion ein breites Spektrum einfacher sprachlicher Mittel (Wortschatz, Redewendungen, störende Pausen der Situation und dem Gegenüber vertraute Themen teilnehmen, persönliche ist, oder sich beschweren; z.B. der bestellte Computer wurde falsch geliefert, etc.) Simulation von Telefongesprächen, Rollenspiele (z.B. Anpreisung und Verkauf eines Computers oder Smartphones), Interviews einfache Ausdrücke der Meinungsäusserung Vorstellen von Lieblingsfilmszenen / diese im szenischen Spiel auf Französisch nachspielen Poetryslamprojekt Seite 33 3 2.3. Sprachmittlung/ GER): mündlich aus der oder aktuellem Interesse (z.B. den Wetterbericht oder technische Anweisungen) anderen Personen, je nach Situation, in der eigenen oder der Zielsprache mit einfachen Formulierungen oder mithilfe von Sinngemässe Wiedergabe, 2. 10 3. Schriftliche Produktion 4 3.1. Schriftliche Produktion die Regeln der Rechtschreibung, der Grammatik und der Textgestaltung so anwenden, dass die Texte schreiben, um Sachinformationen weiterzugeben Erlebnisberichte von Hobbys (z.B. Ich baue mir einen PC zusammen), persönliche Korrespondenz; siehe auch 1.2. siehe auch 2.1. 4 3.2. Schriftliche Interaktion in Briefen und Mitteilungen einfache Informationen Lebensläufe und Bewerbungsschreiben im Hinblick auf Sommerjobs, formale Anpassung an aktuelle Anforderungen Nachfragen per Mail Briefwechsel Informatik: Bewerbung auf Französisch verfassen GER): schriftlich aus der Telefonnotizen, etc. 2. 4 4. Sprachreflexion und 1 4.1. Selbstevaluation Sprachenlernen mittels Checklisten (und allenfalls Einträgen im Dossier in ihrem Sprachenportfolio evaluieren) eventuell mit Hilfe eines Sprachenportfolios und mit Selbstevaluation in Schulbüchern Wichtigkeit des Erlernens von verschiedenen Sprachen Erkennung und Verbesserung von Fehlern Seite 34 eine Vielfalt von oder Wörter aus dem Kontext Lesestrategien wie selektives Lesen, Querlesen, Vermutungen über den weiteren Textverlauf oder Synonymie, Antonymie, Strategien zum Lernen von Vokabeln Erstellung von Mind-Maps für kleinere persönliche Texte oder mündliche Beiträge 1 4.4. Interaktionsstrategien einfache Gespräche über vertraute oder persönlich Rollenspiele zu Themen aus aktuellen Zeitungsberichten (z.B. zum Thema Digitalisierung) Rollenspiele zu geschäftlichen Situationen Telefongespräche, etc. 2. 3 5. Soziokulturelle 3 5.1. Soziokulturelle z.B. Jugendsprache (Whatsapp-Sprache, etc.) Gesprächspartner in der korrekten Form ansprechen formale Anredeformen und Grussformeln in Mails und Briefen, korrekte Seite 35 2. 12 6. Kultur und 1 6.1. Persönliches und Berichten über ähnliche Ereignisse oder Situationen aus fremden Kulturen vergleichen z.B. Reflexion über Gemeinsamkeiten von Internet-Communities trotz verschiedener kulturellen Hintergründe Texte zu Digitalisierung (z.B. Spieleentwicklung in Frankreich; Berufsaussichten; Bedeutung, Wichtigkeit und Aktualität der französischen Sprache schweiz- und weltweit Suisse romande, Francophonie internationale Unternehmen in der Schweiz Aufbau eines Unternehmens behandeln (Organigramm) Texte zu Spielsucht, Cybermobbing siehe 1. Semester, 2.1. 1 6.4 Staat und Recht die Grundzüge der staatlichen Organisation und des Rechtwesens der Schweiz mit ähnlichen Erscheinungen in Ländern der Zielsprache Organisation des Rechtstaats Frankreich und seine Parteien E-Voting 1 6.5 Wissenschaft, Umwelt Behandlung bekannter Wissenschafterinnen und Wissenschafter aus dem französischen Kulturraum Seite 36 6 6.6. Literatur und andere kürzere literarische Texte, Comics und Lieder lesen und beschreiben sowie persönliche Reaktionen Anleitung beschreiben sowie Beobachtungen und in einfacher Sprache geschriebene Erzählungen, Drehbücher, Comics aus dem 20./21. Jahrhundert / Niveau B1 Beschreibung und Erklärung von Figuren, Handlungen, Beziehungen, Themen narratologisches Vokabular (narrateur/narratrice, auteur, personnage, protagoniste, Zusammenfassungen themenbezogene Lieder (z.B. Carmen von Stromae) interkultureller Erfahrungen z.B. mithilfe des Europäischen Sprachenportfolios (ESP) interkulturelle Erfahrungen persönlicher oder beruflicher Natur dokumentieren Seite 37 3. 7 1. Rezeption Die Lernenden können 4 1.1. Hörverstehen und oder berufsbezogene Themen die Hauptaussagen und Einzelinformationen erkennen Reden oder Gespräche vorwiegend aus dem eigenen Fachgebiet verstehen, wenn deutlich und in der Standardsprache gesprochen wird einfache Originaldokumente: Radio- und Fernsehnachrichten, Filme, Internetsendungen, Hörspiele zu zum Thema Informatik zusätzlich DELF-Hörtexte Englisch: Probleme der Grossstadt anhand von Liedtexten 3 1.2. Leseverstehen vertraute Texte nach gewünschten Informationen ein zweisprachiges Wörterbuch (auch online) zu Hilfe nehmen Schulbuchtexte, leichtere literarische Texte sowie Sachtexte (auch über Informatik) DELF-Textverständnis siehe auch 1.1. 3. 10 2. Mündliche Produktion 4 2.1. Mündliche Produktion eine gut verständliche Aussprache pflegen und die Spezialgebieten zusammenhängend präsentieren Erklärung und Begründung von Vorlieben und Zukunftsplänen, Vergleichen Beschreibung der Bestandteile eines Computers und dessen Funktionen Mitteilen von Träumen, Hoffnungen und Zielen Wiedergabe einer Handlung (Buch/Film) und Beschreibung von Reaktionen Präsentationen zu verschiedenen Bereichen der Gesellschaft, Wirtschaft, Politik und Informatik (z.B. Vorstellen eines global Players wie Google, Facebook, etc.) Techniken der Visualisierung vertiefen siehe auch 1.1. Präsentation von zum wirtschaftlichen Erfolgsprodukt) Seite 38 4 2.2. Mündliche Interaktion ein breites Spektrum einfacher sprachlicher Mittel (Wortschatz, Redewendungen, störende Pausen der Situation und dem Gegenüber vertraute Themen teilnehmen, persönliche ist, oder sich beschweren) Konversationsübungen in verschiedenen Bereichen des beruflichen Alltags (Lösen eines IT-Problems bei einem Kunden), der Gesellschaft, der Wirtschaft, Politik und Informatik Grundwortschatz der Aufbau und Stichhaltigkeit der auf Interviews basierende Porträts von französischsprachigen Personen, die in der Schweiz leben (allenfalls im Zusammenhang mit Francophonie, siehe auch 6.2.) 2 2.3. Sprachmittlung/ GER): mündlich aus der oder aktuellem Interesse (z.B. den Wetterbericht oder technische Anweisungen) anderen Personen, je nach Situation, in der eigenen oder der Zielsprache mit einfachen Formulierungen oder mithilfe von Sinngemässe Wiedergabe, 3. 10 3. Schriftliche Produktion 4 3.1. Schriftliche Produktion die Regeln der Rechtschreibung, der Grammatik und der Textgestaltung so anwenden, dass die Texte schreiben, um Sachinformationen weiterzugeben beschreibende Texte zu verschiedenen Themen der Gesellschaft, Umwelt, Informatik, etc., siehe auch 4.3. Optimierung von Internetrecherchen siehe auch 2.1. und 2.2. 4 3.2. Schriftliche Interaktion in Briefen und Mitteilungen einfache Informationen Nachfragen per Mail Briefwechsel Teilnahme in Internetforen, soziale Medien SMS/Whatsapp-Sprache Seite 39 GER): schriftlich aus der Telefonnotizen, etc. eigene Zusammenfassungen 3. 5 4. Sprachreflexion und 1 4.1. Selbstevaluation Sprachenlernen mittels Checklisten (und allenfalls Einträgen im Dossier in ihrem Sprachenportfolio evaluieren) eventuell mit Hilfe eines Sprachenportfolios und mit Selbstevaluation in Schulbüchern Wichtigkeit des Erlernens von verschiedenen Sprachen Erkennung und Verbesserung von Fehlern Parallelen zwischen Französisch und Englisch (Italienisch...) erkennen und im eigenen Lernprozess gewinnbringend einsetzen eine Vielfalt von oder Wörter aus dem Kontext Lesestrategien wie selektives Lesen, Querlesen, Vermutungen über den weiteren Textverlauf oder Synonymie, Antonymie, Erstellen von Mind-Maps für kleinere persönliche Texte oder mündliche Beiträge Seite 40 2 4.4. Interaktionsstrategien einfache Gespräche über vertraute oder persönlich Rollenspiele zu Themen aus aktuellen Zeitungsberichten (z.B. zum Thema Digitalisierung) Rollenspiele zu geschäftlichen Situationen Telefongespräche, etc. 3. 1 5. Soziokulturelle z.B. Jugendsprache (Whatsapp-Sprache, français familier, etc.) Gesprächspartner in der korrekten Form ansprechen formale Anredeformen und Grussformeln in Mails und Briefen, korrekte 3. 5 6. Kultur und Texte zu Digitalisierung (z.B. Spieleentwicklung in Frankreich; Berufsaussichten; Neue Medien und Politik Bedeutung, Wichtigkeit und Aktualität der französischen Sprache schweiz- und weltweit Suisse romande, Francophonie internationale Unternehmen in der Schweiz Aufbau eines Zeitungsartikels Seite 41 Aufbau eines Unternehmens behandeln (Organigramm) Texte zu Spielsucht, Cybermobbing,Kaufsucht) 2 6.6. Literatur und andere literarische Texte lesen und beschreiben sowie persönliche Reaktionen darauf formulieren Anleitung beschreiben sowie Beobachtungen und Erzählungen, Drehbücher, kürzere und einfachere Romane, Theaterstücke / Niveau B1 Beschreibung und Erklärung von Figuren, Handlungen, Beziehungen, Themen, Struktur narratologisches Vokabular (narrateur/narratrice, auteur, personnage, protagoniste, Themen wie Staat, Recht, Wissenschaft, Umwelt, Kultur und weitere gesellschaftliche Buch-/Filmkritik interaktive Filme und Bücher interkultureller Erfahrungen z.B. mithilfe des Europäischen Sprachenportfolios (ESP) interkulturelle Erfahrungen persönlicher oder beruflicher Natur dokumentieren Seite 42 4. 9 1. Rezeption Die Lernenden können 5 1.1. Hörverstehen und oder berufsbezogene Themen die Hauptaussagen und Einzelinformationen erkennen Reden oder Gespräche vorwiegend aus dem eigenen Fachgebiet (Informatik) verstehen, wenn deutlich und in der Standardsprache gesprochen wird einfache Originaldokumente: Radio- und Fernsehnachrichten, Filme, Internetsendungen, Hörspiele zum Thema Informatik zusätzlich DELF-Hörtexte 4 1.2. Leseverstehen vertraute Texte nach gewünschten Informationen ein zweisprachiges Wörterbuch (auch online) zu Hilfe nehmen leichtere literarische Originaltexte sowie Sachtexte DELF-Textverständnis 4. 8 2. Mündliche Produktion 4 2.1. Mündliche Produktion eine gut verständliche Aussprache pflegen und die Spezialgebieten zusammenhängend präsentieren Erklärung und Begründung von Vorlieben und Zukunftsplänen, Vergleichen Mitteilen von Träumen, Hoffnungen und Zielen Wiedergabe einer Handlung (Buch/Film) und Beschreibung von Reaktionen Präsentationen zu verschiedenen Bereichen der Gesellschaft, Wirtschaft, Politik und Informatik (z.B. Vorstellen eines global Players wie Google, Facebook, etc.) Techniken der Visualisierung vertiefen Umwelt: Länder der Francophonie, siehe auch 3.1. Seite 43 3 2.2. Mündliche Interaktion ein breites Spektrum einfacher sprachlicher Mittel (Wortschatz, Redewendungen, störende Pausen der Situation und dem Gegenüber vertraute Themen teilnehmen, persönliche ist oder sich beschweren; z.B. falsche Lieferung von Einzelteilen des Computers) Konversationsübungen in verschiedenen Bereichen des beruflichen Alltags (Lösen eines IT-Problems bei einem Kunden), der Gesellschaft, der Wirtschaft, Politik und Informatik Grundwortschatz der Aufbau und Stichhaltigkeit der siehe 3. Semester, 2.2. 1 2.3. Sprachmittlung/ GER): mündlich aus der oder aktuellem Interesse (z.B. den Wetterbericht oder technische Anweisungen) anderen Personen, je nach Situation, in der eigenen oder der Zielsprache mit einfachen Formulierungen oder mithilfe von Sinngemässe Wiedergabe, 4. 10 3. Schriftliche Produktion 4 3.1. Schriftliche Produktion die Regeln der Rechtschreibung, der Grammatik und der Textgestaltung so anwenden, dass die Texte schreiben, um Sachinformationen weiterzugeben beschreibende Texte zu verschiedenen Themen der Politik, Gesellschaft, Umwelt, Wirtschaft, Informatik etc., siehe auch 4.3. Whatsapp/SMS-Sprache Film- und Literaturkritiken Optimierung von Internetrecherchen siehe auch 2.1. und 6.6. 4 3.2. Schriftliche Interaktion in Briefen und Mitteilungen einfache Informationen Nachfragen per Mail Briefwechsel Teilnahme in Internetforen, soziale Medien Seite 44 GER): schriftlich aus der Telefonnotizen, etc. eigene Zusammenfassungen 4. 3 4. Sprachreflexion und eine Vielfalt von oder Wörter aus dem Kontext Lesestrategien wie selektives Lesen, Querlesen, Vermutungen über den weiteren Textverlauf oder Synonymie, Antonymie, Erstellen von Mind-Maps für kleinere persönliche Texte oder mündliche Beiträge 1 4.4. Interaktionsstrategien einfache Gespräche über vertraute oder persönlich Rollenspiele zu Szenen aus aktuellen Zeitungsberichten (z.B. zum Thema Digitalisierung) Rollenspiele zu geschäftlichen Situationen Telefongespräche, etc. 4. 1 5. Soziokulturelle Seite 45 z.B. Jugendsprache (Whatsapp-Sprache, langage des jeunes, verlan etc.) Gesprächspartner in der korrekten Form ansprechen formale Anredeformen und Grussformeln in Mails und Briefen, korrekte 4. 5 6. Kultur und Texte zu Digitalisierung (z.B. Spieleentwicklung in Frankreich; Berufsaussichten; Neue Medien und Politik internationale Unternehmen in der Schweiz Aufbau eines Zeitungsartikels eigene Meinung zum aktuellen Zeitgeschehen ausdrücken Diskussion über Kommunikationstechnologien Texte zu Spielsucht, Cybermobbing, Kaufsucht Seite 46 2 6.6. Literatur und andere literarische Texte lesen und beschreiben sowie persönliche Reaktionen darauf formulieren Anleitung beschreiben sowie Beobachtungen und Erzählungen, Drehbücher, kürzere und einfachere Romane, Theaterstücke / Niveau B1/B2 Beschreibung und Erklärung von Figuren, Handlungen, Beziehungen, Themen, Struktur narratologisches Vokabular (narrateur/narratrice, auteur, personnage, protagoniste, Themen wie Staat, Recht, Wissenschaft, Umwelt, Kultur und weitere gesellschaftliche Buch-/Filmkritik Literaturverfilmungen interaktive Filme und Bücher Nach Lektüre von Kurzgeschichten eigene kurze Geschichten verfassen / gelesene oder selbst verfasste Kurzgeschichten in einem One Minute Film darstellen; ev. Teilnahme am One Minute Festival in Aarau (Mai) Filme im Zeitraffer als One Minute Film interkultureller Erfahrungen z.B. mithilfe des Europäischen Sprachenportfolios (ESP) interkulturelle Erfahrungen persönlicher oder beruflicher Natur dokumentieren Seite 47 5. 8 1. Rezeption Die Lernenden können 5 1.1. Hörverstehen und oder berufsbezogene Themen die Hauptaussagen und Einzelinformationen erkennen längere Redebeiträge und Vorträge verstehen und auch komplexerer Argumentation folgen, wenn das Thema einigermassen vertraut ist Nachrichtensendungen, aktuelle Reportagen, Diskussionen, Spielfilme mit klarer Diktion in Standardsprache zum Thema Informatik (Cybermobbing, Spiel- und Kaufsucht, Cyberattacken DELF-Hörtexte 3 1.2. Leseverstehen Texte nach gewünschten Informationen ein einsprachiges Wörterbuch zu Hilfe nehmen Artikel und Berichte über Probleme der Gegenwart lesen und verstehen, in denen die Schreibenden eine bestimmte Haltung oder einen bestimmten Standpunkt vertreten auch anspruchsvollere Originaltexte (Literatur- und Sachtexte) DELF-Textverständnis 5. 10 2. Mündliche Produktion 5 2.1. Mündliche Produktion eine korrekte Aussprache pflegen mit einem erweiterten Wortschatz spontan und recht fliessend zurechtkommen Spezialgebieten zusammenhängend und detailliert präsentieren, dabei recht frei sprechen (Stichworte) und den Kontakt mit dem Publikum herstellen, Standpunkte zu aktuellen Fragen erläutern, Vor- und Nachteil verschiedener Möglichkeiten angeben Präsentationen zu Themenbereichen der Informationstechnik und der Computerwissenschaften Erwerb der wichtigsten Verknüpfungsmittel zur logischen Präsentation von Inhalten Vorbereitung mündlicher Produktionen analog DELF- Prüfung: Freier Bericht über längere Zeit anhand von Mind-Maps siehe auch 6.6. Umwelt / Geschichte / Wirtschaft: Globalisierung: Vom Rohstoff zum Endprodukt Seite 48 4 2.2. Mündliche Interaktion ein breites Spektrum sprachlicher Mittel (Wortschatz, Redewendungen, Grammatikstrukturen) flexibel und korrekt einsetzen, um sich der Situation und dem Gegenüber angepasst auszudrücken verschiedene Themen teilnehmen, persönliche ist, oder sich beschweren) Konversationsübungen in der Gesellschaft, der Wirtschaft und Politik, z.B. Gruppendiskussionen / TV- Debatten Kritische Auseinandersetzung mit der Digitalisierung und ihren Folgen Grundwortschatz der Aufbau und Stichhaltigkeit der Argumentation 1 2.3. Sprachmittlung/ GER): mündlich aus der oder aktuellem Interesse (z.B. den Wetterbericht oder technische Anweisungen) anderen Personen, je nach Situation, in der eigenen oder der Zielsprache mit einfachen Formulierungen oder mithilfe von Sinngemässe Wiedergabe, 5. 9 3. Schriftliche Produktion 4 3.1. Schriftliche Produktion die Regeln der Rechtschreibung, der Grammatik und der Textgestaltung so anwenden, dass die Texte In einem Text Argumente für und/oder gegen einen Standpunkt darlegen Verschiedene Textformen beherrschen Vertiefung des Wortschatzes zur Argumentation Kennenlernen der wichtigsten Verknüpfungsmittel Vorbereitung schriftlicher Produktionen analog DELF- Prüfung, z.B. Leserbriefe oder offizielle Briefe, in denen Anliegen vertreten werden (z.B. vermehrter Gebrauch des Smartphones im Unterricht), kurze Artikel Mathematik: Kreation von literarischen Texten mit Methoden nach OuLiPo Seite 49 4 3.2. Schriftliche Interaktion adäquat auf Kundenanliegen eingehen Allgemeiner Brief, Reservationen, Anfragen, Offerten, Bestellungen, Reklamationen nach gängigen Normen 1 3.3. Sprachmittlung/ GER): schriftlich aus der 5. 3 4. Sprachreflexion und eine Vielfalt von oder Wörter aus dem Kontext erschliessen) Lesestrategien wie selektives Lesen, Querlesen, Vermutungen über den weiteren Textverlauf oder Lernhilfen adäquat Synonymie, Antonymie, Erstellen von Mind-Maps für kleinere persönliche Texte oder mündliche Beiträge Seite 50 1 4.4. Interaktionsstrategien einfache Gespräche über vertraute oder persönlich Rollenspiele zu Szenen aus aktuellen Zeitungsberichten (z.B. zum Thema Digitalisierung) Rollenspiele zu geschäftlichen Situationen Telefongespräche, etc. 5. 1 5. Soziokulturelle z.B. Jugendsprache (Whatsapp-Sprache, langage des jeunes, verlan Gesprächspartner in der korrekten Form ansprechen formale Anredeformen und Grussformeln in Mails und Briefen, korrekte 5. 5 6. Kultur und Texte zu Digitalisierung (z.B. Spieleentwicklung in Frankreich; Berufsaussichten; Neue Medien und Politik internationale Unternehmen in der Schweiz Aufbau eines Zeitungsartikels Ausdruck der eigenen Meinung zum aktuellen Zeitgeschehen Seite 51 Texte zu Spielsucht, Cybermobbing, Kaufsucht Migration mit Thementag 2 6.6. Literatur und andere literarische Texte (Kurzgeschichten, Gedichte, Theaterstücke, Textausschnitte aus längeren Werken), vorzugsweise aus der zeitgenössischen Literatur, verstehen, einordnen und diskutieren repräsentative Werke aus bildender Kunst, Film und anderen Künsten beschreiben, einordnen und eigene Beobachtungen zu kulturellen Werken und Phänomenen vorlegen und Interpretationsansätze Erzählungen, Drehbücher, Romane, Theaterstücke / Niveau B2 Beschreibung und Erklärung von Figuren, Handlungen, Beziehungen, Themen, Struktur narratologisches Vokabular (narrateur/narratrice, auteur, personnage, protagoniste, Themen wie Staat, Recht, Wissenschaft, Umwelt, Kultur und weitere gesellschaftliche Aspekte Buch-/Filmkritik Literaturverfilmungen interaktive Bücher und Filme Salon littéraire (kritische Gruppendiskussion über ein literarisches Werk mit Publikum) Exkursion mit Vor- und Nachbehandlung (Theater, Film, Ausstellungen) Geschichte: z.B. Shoa in Literatur und Geschichte interkultureller Erfahrungen z.B. mithilfe des Europäischen Sprachenportfolios (ESP) interkulturelle Erfahrungen persönlicher oder beruflicher Natur dokumentieren Seite 52 6. 5 1. Rezeption Die Lernenden können 3 1.1. Hörverstehen und oder berufsbezogene Themen die Hauptaussagen und Einzelinformationen erkennen längere Redebeiträge und Vorträge verstehen und auch komplexerer Argumentation folgen, wenn das Thema einigermassen vertraut ist Nachrichtensendungen, aktuelle Reportagen, Diskussionen, Spielfilme mit klarer Diktion in Standardsprache zu Themen wie Cybermobbing und - attacken, Spielsucht und Wirtschaftsinformatik. DELF-Hörtexte 2 1.2. Leseverstehen Texte nach gewünschten Informationen ein einsprachiges Wörterbuch zu Hilfe nehmen Artikel und Berichte über Probleme der Gegenwart lesen und verstehen, in denen die Schreibenden eine bestimmte Haltung oder einen bestimmten Standpunkt vertreten auch anspruchsvollere Originaltexte (Literatur- und Sachtexte) DELF-Textverständnis 6. 6 2. Mündliche Produktion 3 2.1. Mündliche Produktion eine korrekte Aussprache pflegen mit einem erweiterten Wortschatz spontan und recht fliessend zurechtkommen Spezialgebieten zusammenhängend und detailliert präsentieren, dabei recht frei sprechen (Stichworte) und den Kontakt mit dem Publikum herstellen, Standpunkte zu aktuellen Fragen erläutern, Vor- und Nachteil verschiedener Möglichkeiten angeben Präsentationen zu Themenbereichen der Informationstechnik und der Computerwissenschaften Erwerb der wichtigsten Verknüpfungsmittel zur logischen Präsentation von Inhalten Vorbereitung mündlicher Produktionen analog DELF- Prüfung: Freier Bericht über längere Zeit anhand von Mind-Maps siehe auch 6.6. Seite 53 3 2.2. Mündliche Interaktion ein breites Spektrum sprachlicher Mittel (Wortschatz, Redewendungen, Grammatikstrukturen) flexibel und korrekt einsetzen, um sich der Situation und dem Gegenüber angepasst auszudrücken verschiedene Themen teilnehmen, persönliche ist oder sich beschweren) Konversationsübungen in verschiedenen Bereichen der Gesellschaft, der Wirtschaft Politik, Informatik z.B. Gruppendiskussionen / TV- Debatten Grundwortschatz der Aufbau und Stichhaltigkeit der 6. 4 3. Schriftliche Produktion 2 3.1. Schriftliche Produktion die Regeln der Rechtschreibung, der Grammatik und der Textgestaltung so anwenden, dass die Texte In einem Text Argumente für und/oder gegen einen Standpunkt darlegen Verschiedene Textformen beherrschen Vertiefung des Wortschatzes zur Argumentation Kennenlernen der wichtigsten Verknüpfungsmittel Vorbereitung schriftlicher Produktionen analog DELF- Prüfung, z.B. Leserbriefe oder offizielle Briefe, in denen Anliegen vertreten werden (z.B. Öffnung gesperrter Domains/Servers in Schule und Geschäft), kurze Artikel 2 3.2. Schriftliche Interaktion adäquat auf Kundenanliegen eingehen Allgemeiner Brief, Reservationen, Anfragen, Offerten, Bestellungen, Reklamationen nach gängigen Normen 6. 5 6. Kultur und Seite 54 Texte zu Digitalisierung (z.B. Spieleentwicklung in Frankreich; Berufsaussichten; Neue Medien und Politik internationale Unternehmen in der Schweiz Aufbau eines Zeitungsartikels Ausdruck der eigenen Meinung zum aktuellen Zeitgeschehen unter-schiedlichen kulturellen und wirtschaftlichen Texte zu Spielsucht, Cybermobbing, Kaufsucht 2 6.6. Literatur und andere literarische Originaltexte (Kurzgeschichten, Gedichte, Theaterstücke, Textausschnitte aus längeren Werken) sowie Comics und Lieder, vorzugsweise aus der zeitgenössischen Literatur, verstehen, einordnen und diskutieren repräsentative Werke aus bildender Kunst, Film und anderen Künsten beschreiben, einordnen und eigene Beobachtungen zu kulturellen Werken und Phänomenen vorlegen und Interpretationsansätze Erzählungen, Drehbücher, Romane, Theaterstücke / Niveau B2 Beschreibung und Erklärung von Figuren, Handlungen, Beziehungen, Themen, Struktur narratologisches Vokabular (narrateur/narratrice, auteur, personnage, protagoniste, Themen wie Staat, Recht, Wissenschaft, Umwelt, Kultur, Informatik und weitere gesellschaftliche Aspekte Buch-/Filmkritik Literaturverfilmungen interaktive Filme und Bücher Tandem- oder Gruppenlektüre siehe auch 4. und 5. Semester 6.6. interkultureller Erfahrungen z.B. mithilfe des Europäischen Sprachenportfolios (ESP) interkulturelle Erfahrungen persönlicher oder beruflicher Natur dokumentieren Seite 55 Fach Englisch - Verordnung SBFI, Informatikerin/Informatiker vom November 2013 Lektionenverteilung 1. Sem. 2. Sem. 3. Sem. 4. Sem. 5. Sem. 6. Sem. 3 3 3 3 2 2 Schlussprüfung ENTWEDER Cambridge First (oder Advanced oder Proficiency) Certificate in English (extern) ODER Interne Schlussprüfung auf Niveau B2, die alle vier Sprachkompetenzen (Hörverstehen, Leseverstehen, Sprechen, Schreiben) umfasst (vgl. Änderungen Artikel 23 BMV gültig ab 1. August 2016) Einbezug in Abschlusszertifikate BM und EFZ Fremdsprachen sind in der mehrsprachigen Schweiz und in einer globalisierten Welt eine unerlässliche Voraussetzung für die Pflege zwischenmenschlicher Beziehungen und für eine erfolgreiche berufliche Tätigkeit im Bereich der Informatik im In- und Ausland, weshalb die Lernziele auf die Bedürfnisse der Lernenden der Informatikmittelschule ausgerichtet sind. Fremdsprachen sichern die Studierfähigkeit, motivieren zum selbstverantwortlichen und lebenslangen Lernen und bilden die Persönlichkeit, indem andere Kulturen erschlossen sowie Gemeinsamkeiten und Unterschiede zur eigenen kulturellen Herkunft entdeckt werden. Die Lerngebiete und fachlichen Kompetenzen werden hauptsächlich durch interaktives Sprachhandeln vermittelt und gefestigt und sind auf die Bedürfnisse der Lernenden der Informatikmittelschule ausgerichtet. Die Lernenden erweitern das sprachliche Repertoire und entwickeln Kommunikationsstrategien in unterschiedlichen Lernsituationen sowie in Verbindung mit anderen Fächern. Der Kompetenzaufbau wird auf Schulebene weiter unterstützt durch Immersionsprojekte und Aufenthalte in anderen Sprachgebieten. Im Fremdsprachenunterricht gilt der Grundsatz der integrierten Kompetenzen. Die Unterrichtseinheiten zeichnen sich dadurch aus, dass sich die Lerngebiete gegenseitig durchdringen und dass mehrere Kompetenzen ineinander greifen (z.B. ein Thema wird im Unterrichtsgespräch oder mittels eines Hörbeispiels Seite 56 eingeführt, anschliessend wird dazu ein Text gelesen und sein kultureller Hintergrund erschlossen; zum Abschluss beantworten die Lernenden schriftlich vorgegebene Verständnisfragen). Im gesamten Kompetenzerwerb wie auch in der Auseinandersetzung mit kulturellen Themen werden sprachliche Lernstrategien eingeübt. Eines der Lerngebiete ist der interkulturellen Verständigung und der Kultur gewidmet, wobei neben Literatur und anderen Künsten auch Wissenschaft, Technik, Wirtschaft und Politik in ihren kulturell bedeutsamen Aspekten betrachtet werden. Als Bezugsrahmen für den Unterricht im Bereich der vier Grundfertigkeiten (Hörverstehen, Lesen, Sprechen, Schreiben) dient der Gemeinsame Europäische Referenzrahmen für Sprachen (GER). Am Ende des Berufsmaturitätsunterrichts verfügen die Lernenden über Mindestkompetenzen im Bereich des Niveaus B2, was durch erfolgreiches Bestehen des Cambridge First Certificate in English oder der internen Abschlussprüfung bestätigt wird. Konkret bedeute ehen [kann]; [er oder sie] versteht im eigenen Spezialgebiet auch Fachdiskussionen. Kann sich so spontan und fliessend verständigen, dass ein normales Gespräch mit Muttersprachlern ohne grössere Anstrengung auf beiden Seiten gut möglich ist. Kann sich zu einem breiten Themenspektrum klar und detailliert ausdrücken, einen Standpunkt zu einer aktuellen Frage erläutern und die Vor- und N http://www.europaeischer-referenzrahmen.de/. Zugriff: 03.05.2015). Reflexive Fähigkeiten: die eigenen Sprachkenntnisse einschätzen, dazu Bilanz ziehen und Lernschritte planen Sozialkompetenz: mit Meinungen anderer sowie mit Widerständen und Konflikten konstruktiv umgehen Sprachkompetenz: Interpretations-, Kommunikations- und Präsentationsstrategien einsetzen; Sprache als grundlegendes Medium von Kommunikation, Welterschliessung und Identitätsbildung verstehen Interkulturelle Kompetenz: den eigenen kulturellen Hintergrund kennen, Offenheit gegenüber anderen Kulturen entwickeln und sich in den Dialog der Kulturen einbringen; gesellschaftliche Entwicklungen in Gegenwart und Geschichte wahrnehmen und vergleichen Arbeits- und Lernverhalten: effiziente Lern- und Arbeitsstrategien entwickeln sowie diese selbstständig und kooperativ anwenden und auswerten Umgang mit Informations- und Kommunikationstechnologien (IKT-Kompetenzen): IKT zur Informationsgewinnung und -vermittlung selbstständig und bewusst einsetzen (Recherchen, Textverarbeitung, Präsentationen); Onlinehilfen wie Wörterbücher und Lernprogramme für selbstständiges Lernen nutzen; webbasierte Plattformen zur Kommunikation und Publikation im persönlichen und fachlichen Bereich verwenden zusätzlich: Fremdsprachenaufenthalte: Sprachaufenthalte können einen echten Kontakt mit anderen Kulturen ermöglichen und die Sozialkompetenz fördern. Die Lernenden tauchen in die Sprache ein, sind umgeben davon und profitieren somit von einem «bain linguistique». Der Aufenthalt sollte mit einem Mini-Projekt kombiniert werden, so dass die Studierenden sich im Zeitraum von drei bis vier Wochen noch intensiver mit der Sprache und den verschiedensten Kulturen auseinandersetzen, wodurch ein hoher Lernfortschritt gegeben ist. Die Sprachaufenthalte finden vor den Zertifikatsprüfungen statt und ermöglichen dadurch auch eine optimale Vorbereitung darauf. Seite 57 1 10 1. Rezeption Die Lernenden können: 1 5 1.1. Hörverstehen und Seh-/ in überblickbaren Sachinformationen über Alltagsthemen die Hauptaussagen und Reden oder Gespräche verstehen, wenn deutlich und in der Standardsprache gesprochen wird Kurze Mitteilungen (private und öffentliche Durchsagen) reflexive Fähigkeiten, 5 1.2. Leseverstehen einfache und kurze Texte nach gewünschten Informationen durchsuchen, um eine bestimmte Aufgabe zu lösen Lesen von Texten zu vertrauten Themen; einfache Zeitungsmeldungen, Berichte, Texte aus dem IT Bereich, auch Lesen von Benutzerinstruktionen im IT Bereich scanning / skimming Anwendung auf Texte aus dem IT Bereich 1 12 2. Mündliche Produktion und 5 2.1. Mündliche Produktion eine gut verständliche Aussprache pflegen und die Aussprache anhand von Lernplattformen ansehen, lernen, üben Präsentationen von Projekten oder Aufträgen aus dem IT- Wege zur Selbstkontrolle der Aussprache Anwenden und Sprechen einer Fremdsprache Seite 58 5 2.2. Mündliche Interaktion ein breites Spektrum einfacher sprachlicher Mittel (Wortschatz, Strukturen) so flexibel und korrekt störende Pausen der Situation und dem Gegenüber an Gesprächen über vertraute Themen teilnehmen, In Partnerarbeit Informationen erfragen Automatisieren von typischen Wendungen in Alltagssituationen (z.B. Smalltalk über IT Themen) Vertreten der eigenen Meinung und der eigenen Interessen Problemlösungsstrategien und Reaktionen auf Veränderungen (Probleme aus dem IT Bereich) adäquate Reaktion auf das Gegenüber 2 2.3. Sprachmittlung/ Mediation technische Anweisungen) mit einfachen Formulierungen oder mithilfe von Umschreibungen 1 12 3. Schriftliche Produktion und 4 3.1. Schriftliche Produktion die Regeln der Rechtschreibung und Textgestaltung so anwenden, dass die Texte verständlich sind zu vertrauten Themen einfache, zusammenhängende, kurze Texte verfassen schreiben, um Sachinformationen weiterzugeben und die Sprache knapp und treffend einsetzen Elektronische und konventionelle Wörterbücher anwenden können, um Rechtschreibung selbständig zu überprüfen Anhand von Textbeispielen Kriterien zur Gestaltung und Gliederung erarbeiten Verschiedene Textsorten (z.B. article, email/letter, essay, report, review, blogs, Forenbeiträge, Forenbeiträge) üben Textgestaltungskompetenz unterschiedliche Sprachebenen 6 3.2. Schriftliche Interaktion in Briefen und Mitteilungen einfache Informationen Checklisten mit Textbausteinen Stichwortartige Bemerkungen in adäquaten Text umformulieren Fähigkeit zur schriftlichen Verständigung vor allem über IT-relevante Themen 2 3.3. Sprachmittlung/ Mediation schriftlicher Texte mit einfachen Formulierungen oder mithilfe eines Wörterbuches für andere Personen notieren aus Texten weitergeben, Fokus auf Texte aus dem IT Bereich Erkennen und Wiedergabe von Seite 59 1 6 4. Sprachreflexion und 1 4.1. Selbstevaluation Sprachenlernen mittels Checklisten und Einträgen im Dossier in ihrem Sprachenportfolio evaluieren mit Hilfe des Sprachenportfolios und mit Geeignete Testformate (z.B. in Form eines Placement Tests) anbieten Elektronische Möglichkeiten des Vokabellernens anhand von geeigneten Apps und geeigneten Webseiten Reflexion über eigene Lernfortschritte Verbesserungsmassnahmen 2 4.2. Rezeptionsstrategien einfache Verstehensstrategien einsetzen (z.B. beim Hören und Lesen Schlüsselwörter erkennen oder Wörter aus dem Kontext erschliessen) erste Lesestrategien wie überfliegendes Lesen, selektives Lesen, Querlesen gezielt einsetzen Verständigungsprobleme erkennen; Verwendung von zweisprachigen und von Online Wörterbüchern scanning / skimming Verständnis von Kernpunkten eines Textes aus dem IT Bereich (z. B. Tutorials, Vorträge, etc.) Kritisch-forschendes Denken 2 4.3. Produktionsstrategien mit dem vorhandenen Sprachmaterial umgehen, um neue Ausdrucksweisen zu erschliessen Textsortenmerkmale erkennen und variabel anwenden Bewusstsein für verschiedene schriftliche Sprachebenen (register) 1 4.4. Interaktionsstrategien einfache Gespräche über vertraute oder einfache Rollenspiele Diskussionen in kleinen Gruppen Mündliche Berichterstattung von Bedeutung der nonverbalen wie auch der passenden Sprachebene verstehen und korrekt einsetzen 1 3 5. Soziokulturelle Merkmale Die Lernenden können: 3 5.1. Soziokulturelle Rollenspiele (zu Kundenkontakt) Kommunikationsfähigkeit, Sozialkompetenzen, Umgangsformen mit Vorgesetzten, Kunden, Arbeitskollegen etc. Seite 60 1 14 6. Kultur und interkulturelle 5 6.1. Persönliches und berufliches Umfeld 6.2. Zeitgeschehen und Medien 6.3. Wirtschaft und Gesellschaft 6.5. Wissenschaft, Umwelt und Berichten über ähnliche Ereignisse oder Situationen aus fremden Kulturen vergleichen die Grundzüge der staatlichen Organisation und des Rechtswesens der Schweiz mit anderen Ländern der offensichtliche Analogien und Unterschiede in der Medienberichterstattung zu Fragen von Wissenschaft, Bildgeschichten, Rollenspiele, Alltagssituationen einsetzen Nachrichtensendungen aus Unternehmen, Produkt oder Dienstleistungen präsentieren Verschiedene Staatsformen und Kulturelle Anlässe verschiedener Länder vergleichen Selbstbewusstsein, Medienbildung, Kommunikationstechnologi en (IKT- Kompetenzen), Staatsformen USA, englischsprachiger Länder sowie deren Bewusstsein für kulturelle 9 6.6. Literatur und andere Künste literarische Texte (Kurzgeschichten, Gedichte, Theaterstücke, Romane) von unterschiedlicher Komplexität, vorzugsweise aus der Literatur des zwanzigsten und einundzwanzigsten Jahrhunderts, 1 ganzes literarisches Werk (bzw. Textausschnitte aus solchen) inhaltlich beschreiben und in ihrem gesellschaftlichen, geschichtlichen und kulturellen Umfeld situieren Werke aus bildender Kunst, Film und anderen Künsten beschreiben, einordnen und diskutieren eigene Beobachtungen zu kulturellen Werken und Phänomenen vorlegen und Interpretationsansätze Lesewettbewerbe, Quizzes, Lesetagebuch, Texte weiterschreiben Analyse von Genre, Themen, Figuren, Aufbau, Handlungsort, Sprache Neugierde, Selbstmotivation Seite 61 2 10 1. Rezeption Die Lernenden können: 2 5 1.1. Hörverstehen und Seh-/ in überblickbaren Sachinformationen über Alltagsthemen die Hauptaussagen und Reden oder Gespräche verstehen, wenn deutlich und in der Standardsprache gesprochen wird Kurze Mitteilungen (private und öffentliche Durchsagen) reflexive Fähigkeiten, 5 1.2. Leseverstehen einfache und kurze Texte nach gewünschten Informationen durchsuchen, um eine bestimmte Aufgabe zu lösen Lesen von Texten zu vertrauten Themen; einfache Zeitungsmeldungen, Berichte, Texte aus dem IT Bereich scanning / skimming Anwendung auf Texte aus dem IT Bereich (z. B. Umsetzen von technischen Instruktionen, wie Checklisten, Kurzanleitungen, 2 15 2. Mündliche Produktion und 5 2.1. Mündliche Produktion eine gut verständliche Aussprache pflegen und die Aussprache anhand von Lernplattformen ansehen, lernen, üben Präsentationen von Projekten oder Aufträgen aus dem IT- Wege zur Selbstkontrolle der Aussprache Anwenden und Sprechen einer Fremdsprache 8 2.2. Mündliche Interaktion ein breites Spektrum einfacher sprachlicher Mittel (Wortschatz, Strukturen) so flexibel und korrekt einsetzen, dass sich die Lernenden ohne allzu störende Pausen der Situation und dem Gegenüber angepasst an Gesprächen über vertraute Themen teilnehmen, persönliche Meinungen ausdrücken und Informationen bewältigen (z.B. erklären, wenn etwas problematisch ist, oder sich beschweren) In Partnerarbeit Informationen erfragen Automatisieren von typischen Wendungen in Alltagssituationen (z.B. Smalltalk) Rollenspiele üben: z.B. Termine vereinbaren, verschieben, sich entschuldigen, Gründe für Terminwechsel angeben Meinung und der eigenen Interessen Problemlösungsstrategien und Reaktionen auf adäquate Reaktion auf das Gegenüber mit Fokus auf berufsspezifische Situationen des IT Bereiches Seite 62 2 2.3. Sprachmittlung/ Mediation technische Anweisungen) mit einfachen Formulierungen oder mithilfe von Umschreibungen weitergeben 2 12 3. Schriftliche Produktion und 6 3.1. Schriftliche Produktion die Regeln der Rechtschreibung und Textgestaltung so zu vertrauten Themen einfache, zusammenhängende, kurze Texte verfassen schreiben, um Sachinformationen weiterzugeben und die Sprache knapp und treffend einsetzen Elektronische und konventionelle Wörterbücher anwenden können, um Rechtschreibung selbständig zu überprüfen Anhand von Textbeispielen Kriterien zur Gestaltung und Gliederung erarbeiten Portfolioeinträge (MAHARA) Textgestaltungskompetenz unterschiedliche 4 3.2. Schriftliche Interaktion in Briefen und Mitteilungen einfache Informationen Checklisten mit Textbausteinen Stichwortartige Bemerkungen in adäquaten Text umformulieren Verschiedene Textsorten (z.B. article, email/letter, essay, report, review, blogs, Lernposter, Forenbeiträge) üben Fähigkeit zur schriftlichen Verständigung über ITrelevante Themen 2 3.3. Sprachmittlung/ Mediation schriftlicher Texte mit einfachen Formulierungen oder mithilfe eines Wörterbuches für andere Personen notieren aus Texten weitergeben, Fokus auf Texte aus dem IT Bereich Erkennen und Wiedergabe von 2 4 4. Sprachreflexion und 1 4.2. Rezeptionsstrategien einfache Verstehensstrategien einsetzen (z.B. beim Hören und Lesen Schlüsselwörter erkennen oder Wörter aus dem Kontext erschliessen) erste Lesestrategien wie überfliegendes Lesen, selektives Lesen, Querlesen gezielt einsetzen Wörterbücher und elektronische Medien als Lernhilfen adäquat anwenden Verständigungsprobleme erkennen; Verwendung von zweisprachigen und von Online Wörterbüchern scanning / skimming Verständnis von Kernpunkten eines Textes aus dem IT Bereich (z. B. Tutorials, Vorträge, etc.) Kritisch-forschendes Denken Seite 63 1 4.3. Produktionsstrategien mit dem vorhandenen Sprachmaterial umgehen, um neue Ausdrucksweisen zu erschliessen Textsortenmerkmale erkennen und variabel anwenden Bewusstsein für verschiedene schriftliche Sprachebenen (register) 2 4.4. Interaktionsstrategien einfache Gespräche über vertraute oder interessierende Themen führen einfache Rollenspiele Diskussionen in kleinen Mündliche Berichterstattung von einem Geschehen Bedeutung der nonverbalen wie auch der passenden Sprachebene verstehen und korrekt einsetzen 2 2 5. Soziokulturelle Merkmale Die Lernenden können: 2 5.1. Soziokulturelle Höflichkeitskonventionen anwenden (z.B. die formalen Anredeformen, korrekte Dankes- und Grussformeln) Rollenspiele (zu Kundenkontakt) Kommunikationsfähigkeit, Sozialkompetenzen, Umgangsformenmit Vorgesetzen, Kunden, Arbeitskollegen etc. Seite 64 2 11 6. Kultur und interkulturelle 5 6.1. Persönliches und 6.2. Zeitgeschehen und Medien 6.3. Wirtschaft und Gesellschaft 6.5. Wissenschaft, Umwelt und Berichten über ähnliche Ereignisse oder Situationen aus fremden Kulturen vergleichen Eigenheiten in Grundzügen Aussenstehenden vorstellen die Grundzüge der staatlichen Organisation und des Rechtswesens der Schweiz mit anderen Ländern der offensichtliche Analogien und Unterschiede in der Medienberichterstattung zu Fragen von Wissenschaft, Bildgeschichten, Rollenspiele, Alltagssituationen einsetzen Nachrichtensendungen aus Unternehmen, Produkt oder Dienstleistungen präsentieren Verschiedene Staatsformen und Kulturelle Anlässe verschiedener Länder vergleichen Selbstbewusstsein, Medienbildung, Kommunikationstechnolog ien (IKT- Kompetenzen), Staatsformen USA, englischsprachiger Länder sowie deren Bewusstsein für kulturelle 6 6.6. Literatur und andere Künste literarische Texte (Kurzgeschichten, Gedichte, Theaterstücke, Romane) von unterschiedlicher Komplexität, vorzugsweise aus der Literatur des zwanzigsten und einundzwanzigsten Jahrhunderts, 1 ganzes literarisches Werk (bzw. Textausschnitte aus solchen) inhaltlich beschreiben und in ihrem gesellschaftlichen, geschichtlichen und kulturellen Umfeld situieren Werke aus bildender Kunst, Film und anderen Künsten beschreiben, einordnen und diskutieren eigene Beobachtungen zu kulturellen Werken und Phänomenen vorlegen und Interpretationsansätze Lesewettbewerbe, Quizzes, Lesetagebuch, Texte weiterschreiben Analyse von Genre, Themen, Figuren, Aufbau, Handlungsort, Sprache Neugierde, Selbstmotivation Seite 65 3 10 1. Rezeption Die Lernenden können: 3 5 1.1. Hörverstehen und Seh-/ in überblickbaren Sachinformationen über alltags- oder berufsbezogene Themen die Hauptaussagen und Reden oder Gespräche vorwiegend aus dem eigenen Fachgebiet verstehen, wenn deutlich und in der Standardsprache gesprochen wird Verschiedenste Formen der Kommunikation anhand von Interviews, Gesprächen, Nachrichtenausschnitten, TV- Programmen etc. vorstellen und reflexive Fähigkeiten, 5 1.2. Leseverstehen vertraute Texte nach gewünschten Informationen Lesen von Zeitschriften (z.B. Spotlight, Spot On), Texte aus dem IT Bereich, Zeitungsartikel, technischen Manuals oder Forenbeiträge Gruppenpuzzle erstellen scanning / skimming Globalverständnis von Texten Anwendung auf Texte aus dem IT Bereich 3 14 2. Mündliche Produktion und 5 2.1. Mündliche Produktion eine gut verständliche Aussprache pflegen und die Alltagssituationen mithilfe von Umschreibungen zurechtkommen Spezialgebieten zusammenhängend präsentieren und Aussprache anhand von Lernplattformen lernen und üben Präsentationen von Projekten oder Aufträgen aus dem IT- Wege zur Selbstkontrolle der Aussprache Anwenden und Sprechen einer Fremdsprache Seite 66 6 2.2. Mündliche Interaktion ein breites Spektrum einfacher sprachlicher Mittel (Wortschatz, Redewendungen, Strukturen) so einsetzen, dass sich die Lernenden ohne allzu störende Pausen der Situation und dem Gegenüber angepasst ausdrücken vertraute Themen teilnehmen, persönliche Meinungen ausdrücken und Informationen austauschen zielorientiert kooperieren, an Dienstleistungsgesprächen teilnehmen und dabei die eigene Meinung und Reaktion Interviews führen, detailliertere Informationen einholen und Aussagen zusammenfassen bewältigen (z.B. erklären, wenn etwas problematisch ist, oder sich beschweren) In Partnerarbeit Informationen erfragen Konversationsstrategien erkennen und üben Interviews führen, Resultate zusammenfassen und vorstellen Rollenspiele zu Situationen aus dem IT Bereich Vertreten der eigenen Meinung und der eigenen Interessen Problemlösungsstrategien und Reaktionen auf Veränderungen (Probleme lösen im IT Bereich) adäquate Reaktion auf das Gegenüber 3 2.3. Sprachmittlung/Mediation technische Anweisungen) mit einfachen Formulierungen oder mithilfe von Umschreibungen weitergeben Selbstvertrauen in Bezug auf die eigene Kreativität und den Umgang mit Fragestellungen 3 17 3. Schriftliche Produktion und 7 3.1. Schriftliche Produktion die Regeln der Rechtschreibung und Textgestaltung so einfache, zusammenhängende Texte verfassen schreiben, um Sachinformationen weiterzugeben und die Sprache knapp und treffend einsetzen die Sprache knapp und treffend einsetzen Textbausteine erkennen und verwenden (linking devices, collocations) Textstrukturen üben Verschiedene Textsorten (z.B. article, email/letter, essay, report, review, blogs, Forenbeiträge) üben Bewerbungsschreiben und CV verfassen für Berufe in der IT Branche Formulierung von Kundenanforderungen Textgestaltungskompetenz unterschiedliche Sprachebenen Seite 67 6 3.2. Schriftliche Interaktion in Briefen und Mitteilungen Informationen austauschen Notizen schreiben Anhand von Musterbriefen Grundlagen der Korrespondenz (geschäftlich und privat) erarbeiten und wirksam Verständlichkeit im Austausch in Gruppen überprüfen Umgangsformen (register) 4 3.3. Sprachmittlung/Mediation schriftlicher Texte, je nach Situation, in der gemeinsamen oder in der eigenen Sprache mit einfachen Formulierungen oder mithilfe eines Wörterbuches für andere Personen notieren aus Texten weitergeben, Fokus auf Texte aus dem IT Bereich Erkennen und Wiedergabe von Kernpunkten eines Textes aus dem IT Bereich 3 3 4. Sprachreflexion und 1 4.2. Rezeptionsstrategien eine Vielfalt von Verstehensstrategien einsetzen (z.B. beim Hören und Lesen Schlüsselwörter erkennen oder Wörter aus dem Kontext erschliessen) Wörterbücher und elektronische Medien als Lernhilfen adäquat anwenden Lesestrategien anwenden, Sensibilität für die verschiedenen Leseziele mit Hilfe von Alltagstexten und situationen fördern Gebrauch von Wörterbüchern und elektronischen Medien fördern und fordern Verständnis von Kernpunkten eines Textes (z. B. Tutorials, Vorträge, etc.) Kritisch-forschendes Denken 1 4.3. Produktionsstrategien mit dem vorhandenen Sprachmaterial kreativ umgehen, um neue Ausdrucksweisen zu erschliessen Textproduktionsstrategien wie Brainstorming, Gliederung der Ideen, Entwerfen und Überarbeiten umgehen) Textsortenmerkmale erkennen und variabel anwenden Bewusstsein für verschiedene schriftliche Sprachebenen Kulturelle Unterschiede in der schriftlichen Kommunikation 1 4.4. Interaktionsstrategien einfache Gespräche über vertraute oder interessierende Themen führen einfache Rollenspiele zu Themen aus dem IT Bereich Diskussionen in kleinen Gruppen Mündliche Berichterstattung von Hinweise auf nonverbale und paraverbale Kommunikation geben Bedeutung der nonverbalen wie auch der passenden Sprachebene verstehen und korrekt einsetzen 3 1 5. Soziokulturelle Merkmale Die Lernenden können: Seite 68 1 5.1. Soziokulturelle Unterschiede und Höflichkeitskonventionen Denkweisen, Verhalten) zwischen der fremden und der eigenen Sprachgemeinschaft erkennen und angemessen handeln Höflichkeitskonventionen anwenden (z.B. die formalen Anredeformen, korrekte Dankes- und Grussformeln) Anhand von Originaltexten, Filmen, Nachrichten kulturelle Unterschiede verdeutlichen und Rollenspiele Sozialkompetenzen, 3 12 6. Kultur und interkulturelle 5 6.1. Persönliches und berufliches Umfeld 6.2. Zeitgeschehen und Medien 6.3. Wirtschaft und Gesellschaft 6.5. Wissenschaft, Umwelt und Erfahrungen aus ihrem gewohnten Umfeld mit Berichten über ähnliche Ereignisse oder Situationen aus fremden Kulturen vergleichen Eigenheiten in Grundzügen Aussenstehenden vorstellen die Grundzüge der staatlichen Organisation und des Rechtswesens der Schweiz mit anderen Ländern der offensichtliche Analogien und Unterschiede in der Medienberichterstattung zu Fragen von Wissenschaft, Medien, Bildgeschichten, Rollenspiele einsetzen Nachrichtensendungen aus Unternehmen, Produkt oder Dienstleistungen präsentieren Verschiedene Staatsformen und Kulturelle Anlässe verschiedener Länder vergleichen Selbstbewusstsein, Medienbildung, Kommunikationstechnologi en (IKT- Kompetenzen), Staatsformen USA, englischsprachiger Länder sowie deren Bewusstsein für kulturelle 7 6.6. Literatur und andere Künste literarische Texte (Kurzgeschichten, Gedichte, Theaterstücke, Romane) von unterschiedlicher Komplexität, vorzugsweise aus der Literatur des zwanzigsten und einundzwanzigsten Jahrhunderts, 1 ganzes literarisches Werk (bzw. Textausschnitte aus solchen) inhaltlich beschreiben und in ihrem gesellschaftlichen, geschichtlichen und kulturellen Umfeld situieren Werke aus bildender Kunst, Film und anderen Künsten beschreiben, einordnen und diskutieren eigene Beobachtungen zu kulturellen Werken und Phänomenen vorlegen und Interpretationsansätze Lesewettbewerbe, Quizzes, Lesetagebuch, Texte weiterschreiben Analyse von Genre, Themen, Figuren, Aufbau, Handlungsort, Sprache Neugierde, Selbstmotivation Präsentation Textinterpretation Seite 69 4 8 1. Rezeption Die Lernenden können: 4 4 1.1. Hörverstehen und Seh-/ oder berufsbezogene Themen die Hauptaussagen und Reden oder Gespräche vorwiegend aus dem eigenen Fachgebiet verstehen, wenn deutlich und in der Standardsprache gesprochen wird Verschiedenste Formen der beruflichen und privaten Kommunikation anhand von Gesprächen und Interviews in Bezug auf Hör- und Sehverständnis einüben. Zum Beispiel: Vereinbarungen treffen und bestätigen oder Termine abmachen und verschieben und dabei die Intention des Gegenübers verstehen reflexive Fähigkeiten 4 1.2. Leseverstehen vertraute Texte nach gewünschten Informationen Lesen von gut verständlichen Zeitungs- oder Magazinartikeln, Texte aus dem IT Bereich scanning /skimming Globalverständnis von Texten aus dem IT Bereich 4 15 2. Mündliche Produktion und 5 2.1. Mündliche Produktion eine gut verständliche Aussprache pflegen und die Alltagssituationen mithilfe von Umschreibungen zurechtkommen Spezialgebieten zusammenhängend präsentieren und Aussprache anhand von Lernplattformen lernen und üben, sich gegenseitig korrigieren Präsentationen von Projekten oder Aufträgen aus dem IT- Wege zur Selbstkontrolle der Aussprache Anwenden und Sprechen einer Fremdsprache Seite 70 9 2.2. Mündliche Interaktion ein breites Spektrum einfacher sprachlicher Mittel (Wortschatz, Redewendungen, Strukturen) so störende Pausen der Situation und dem Gegenüber vertraute Themen teilnehmen, persönliche Dienstleistungsgesprächen teilnehmen und dabei die eigene Meinung und Reaktion begründen und Interviews führen, detailliertere Informationen einholen und Aussagen zusammenfassen ist, oder sich beschweren) In Partnerarbeit Informationen erfragen Konversationsstrategien erkennen und üben Interviews führen, Resultate zusammenfassen und vorstellen Rollenspiele zu IT-spezifischen Vertreten der eigenen Meinung und der eigenen Interessen Problemlösungsstrategien und Reaktionen auf Veränderungen (Probleme lösen im IT Bereich) adäquate Reaktion auf das Gegenüber 1 2.3. Sprachmittlung/Mediation technische Anweisungen) mit einfachen Formulierungen oder mithilfe von Umschreibungen Selbstvertrauen in Bezug auf die eigene Kreativität und den Umgang mit Fragestellungen 4 15 3. Schriftliche Produktion und 5 3.1. Schriftliche Produktion die Regeln der Rechtschreibung und Textgestaltung so anwenden, dass die Texte verständlich sind Berichte und andere Textsorten in einem üblichen Standardformat schreiben, um Sachinformationen weiterzugeben und Handlungen zu begründen die Sprache knapp und treffend einsetzen Textbausteine erkennen und verwenden (linking devices, collocations) Bewerbungsschreiben und CV verfassen Textstrukturen üben verschiedene Textsorten (z.B. article, email/letter, essay, report, review) üben Textgestaltungskompetenz unterschiedliche Sprachebenen 6 3.2. Schriftliche Interaktion in Briefen und Mitteilungen Informationen von unmittelbarer Bedeutung austauschen Notizen schreiben Verarbeitung von vorgegeben Informationen / Anforderungen in schriftlicher Form Anhand von Musterbriefen Grundlagen der Korrespondenz (geschäftlich und privat) erarbeiten und wirksam Verständlichkeit im Austausch in Gruppen überprüfen Umgangsformen (register) Seite 71 4 3.3. Sprachmittlung/Mediation aus Texten weitergeben Erkennen und Wiedergabe von Kernpunkten eines Textes aus dem IT Bereich 4 3 4. Sprachreflexion und 1 4.2. Rezeptionsstrategien eine Vielfalt von Verstehensstrategien einsetzen (z.B. beim Hören und Lesen Schlüsselwörter erkennen oder Wörter aus dem Kontext erschliessen) Lesestrategien anwenden, Sensibilität für die verschiedenen Leseziele mit Hilfe von Alltagstexten und -situationen fördern Gebrauch von Wörterbüchern und elektronischen Medien fördern und fordern Verständnis von Kernpunkten eines Textes (mit Fokus auf IT) (z. B. Tutorials, Vorträge, etc.) Kritisch-forschendes Denken umgehen, um neue Ausdrucksweisen zu erschliessen Textsortenmerkmale erkennen und variabel anwenden Bewusstsein für verschiedene schriftliche Sprachebenen Kulturelle Unterschiede in der schriftlichen Kommunikation 1 4.4. Interaktionsstrategien Gespräche über vertraute oder interessierende Themen führen Rollenspiele zu Themen aus dem IT Bereich Diskussionen in kleinen Gruppen Mündliche Berichterstattung von Hinweise auf nonverbale und paraverbale Kommunikation geben Bedeutung der nonverbalen wie auch der passenden Sprachebene verstehen und korrekt einsetzen 4 1 5. Soziokulturelle Merkmale Die Lernenden können: 1 5.1. Soziokulturelle Unterschiede und Höflichkeitskonventionen Höflichkeitskonventionen anwenden (z.B. die formalen Anredeformen, korrekte Dankes- und Grussformeln) Anhand von Originaltexten, Filmen, Nachrichten kulturelle Unterschiede verdeutlichen und Rollenspiele Sozialkompetenzen, Seite 72 4 12 6. Kultur und interkulturelle 5 6.1. Persönliches und berufliches Umfeld 6.2. Zeitgeschehen und Medien 6.3. Wirtschaft und Gesellschaft 6.5. Wissenschaft, Umwelt und Berichten über ähnliche Ereignisse oder Situationen aus fremden Kulturen vergleichen die Grundzüge der staatlichen Organisation und des Rechtswesens der Schweiz mit anderen Ländern der offensichtliche Analogien und Unterschiede in der Medienberichterstattung zu Fragen von Wissenschaft, Medien, Bildgeschichten, Rollenspiele einsetzen Nachrichtensendungen aus Unternehmen, Produkt oder Dienstleistungen präsentieren Verschiedene Staatsformen und Kulturelle Anlässe verschiedener Länder vergleichen Selbstbewusstsein, Medienbildung, Kommunikationstechnologi en (IKT- Kompetenzen), Staatsformen USA, englischsprachiger Länder sowie deren Bewusstsein für kulturelle 7 6.6. Literatur und andere Künste literarische Texte (Kurzgeschichten, Gedichte, Theaterstücke, Romane) von unterschiedlicher Komplexität, vorzugsweise aus der Literatur des zwanzigsten und einundzwanzigsten Jahrhunderts, 1 ganzes literarisches Werk (bzw. Textausschnitte aus solchen) inhaltlich beschreiben und in ihrem gesellschaftlichen, geschichtlichen und kulturellen Umfeld situieren Werke aus bildender Kunst, Film und anderen Künsten beschreiben, einordnen und diskutieren eigene Beobachtungen zu kulturellen Werken und Phänomenen vorlegen und Interpretationsansätze Lesewettbewerbe, Quizzes, Lesetagebuch, Texte weiterschreiben Analyse von Genre, Themen, Figuren, Aufbau, Handlungsort, Sprache Neugierde, Selbstmotivation Präsentation Textinterpretation Seite 73 5 9 1. Rezeption Die Lernenden können: 5 4 1.1. Hörverstehen und Seh-/ in Sachinformationen über alltags- oder berufsbezogene Themen die Hauptaussagen und Reden oder Gespräche verstehen Gesprächspartnern oder anderen Sendern von Informationen (TV, Radio, IT Tutorials) zuhören, verstehen, was gesagt wird und gegebenenfalls situationsgemäss reagieren (z.B. durch Ausführen eines Auftrages, Nachfragen oder aktives Weiterführen des Gesprächs) reflexive Fähigkeiten 5 1.2. Leseverstehen Texte nach gewünschten Informationen durchsuchen, um eine bestimmte Aufgabe zu lösen Lesen von anspruchsvolleren Zeitungs- und Magazinartikeln sowie technischen Manuals und Artikel aus IT-Fachmagazinen scanning /skimming Globalverständnis von Texten 5 9 2. Mündliche Produktion und 4 2.1. Mündliche Produktion eine gut verständliche Aussprache pflegen Spezialgebieten zusammenhängend präsentieren und über sich selbst Auskunft geben über ein vorgegebenes Thema oder einen Gegenstand selbständig und verständlich sprechen, argumentieren (z.B. Bildbeschreibung) Präsentationen von Projekten oder Aufträgen aus dem IT- Seite 74 4 2.2. Mündliche Interaktion ein breites Spektrum sprachlicher Mittel (Wortschatz, Redewendungen, Strukturen) der Situation und dem Gegenüber angepasst einsetzen an Gesprächen und beruflichen Besprechungen teilnehmen, persönliche Meinungen ausdrücken und Dienstleistungsgesprächen teilnehmen und dabei die eigene Meinung und Reaktion begründen und Interviews führen, detailliertere Informationen einholen und Aussagen zusammenfassen bewältigen In Partnerarbeit Informationen erfragen Konversationsstrategien erkennen und üben Interviews führen, Resultate zusammenfassen und vorstellen Mit einem Gesprächspartner über ein vorgegebenes Thema diskutieren und verhandeln, gemeinsam Lösungen oder einen Konsens finden IT Telefonsupport üben Vertreten der eigenen Meinung und der eigenen Interessen Problemlösungsstrategien und Reaktionen auf Veränderungen adäquate Reaktion auf das Gegenüber Treffen gemeinsamer Entscheidungen Teamfähigkeit Mitverantwortung für die anderen 1 2.3. Sprachmittlung/Mediation technische Anweisungen) anderen Personen erklärend weitergeben Selbstvertrauen in Bezug auf die eigene Kreativität und den Umgang mit Fragestellungen 5 10 3. Schriftliche Produktion und 5 3.1. Schriftliche Produktion die Regeln der Rechtschreibung und Textgestaltung Berichte und andere Textsorten in einem üblichen Standardformat schreiben, um Sachinformationen weiterzugeben und Handlungen zu begründen die Sprache knapp und treffend einsetzen Textbausteine erkennen und verwenden (linking devices, collocations) Verschiedene Textsorten (z.B. article, email/letter, essay, report, review) üben Textgestaltungskompetenz unterschiedliche Sprachebenen 5 3.2. Schriftliche Interaktion in Briefen und Mitteilungen Informationen Notizen schreiben Anhand von Musterbriefen Grundlagen der Korrespondenz (geschäftlich und privat) erarbeiten und wirksam Verständlichkeit im Austausch in Gruppen überprüfen Umgangsformen (register) Seite 75 5 3 4. Sprachreflexion und 1 4.2. Rezeptionsstrategien eine Vielfalt von Verstehensstrategien einsetzen (z.B. beim Hören und Lesen Schlüsselwörter erkennen oder Wörter aus dem Kontext erschliessen) Wörterbücher und elektronische Medien adäquat Lesestrategien anwenden, Sensibilität für die verschiedenen Leseziele mithilfe von Alltagstexten und situationen fördern Wiedergabe von Fakten aus einem IT-Fachartikel Verständnis von Kernpunkten eines Textes aus dem IT Bereich (z. B. Tutorials, Vorträge, etc.) Kritisch-forschendes Denken umgehen, um neue Ausdrucksweisen zu erschliessen Textsortenmerkmale erkennen und variabel anwenden Bewusstsein für verschiedene schriftliche Sprachebenen Kulturelle Unterschiede in der schriftlichen Kommunikation 1 4.4. Interaktionsstrategien Gespräche über vertraute oder persönlich Rollenspiele zu Themen aus dem IT Bereich Diskussionen in kleinen Gruppen mündliche Berichterstattung von Hinweise auf nonverbale und paraverbale Kommunikation geben Bedeutung der nonverbalen wie auch der passenden Sprachebene verstehen und korrekt einsetzen 5 1 5. Soziokulturelle Merkmale Die Lernenden können: 1 5.1. Soziokulturelle Unterschiede und Höflichkeitskonventionen Anhand von Originaltexten, Filmen, Nachrichten kulturelle Unterschiede verdeutlichen und Sozialkompetenzen, Seite 76 5 4 6. Kultur und interkulturelle 4 6.1. Persönliches und berufliches Umfeld 6.2. Zeitgeschehen und Medien 6.3. Wirtschaft und Gesellschaft 6.5. Wissenschaft, Umwelt und Berichten über ähnliche Ereignisse oder Situationen aus fremden Kulturen vergleichen die Grundzüge der staatlichen Organisation und des Rechtswesens der Schweiz mit anderen Ländern der offensichtliche Analogien und Unterschiede in der Medienberichterstattung zu Fragen von Wissenschaft, Medien, Bildgeschichten, Rollenspiele einsetzen Nachrichtensendungen aus Unternehmen, Produkt oder Dienstleistungen präsentieren Verschiedene Staatsformen und Kulturelle Anlässe verschiedener Länder vergleichen Selbstbewusstsein, Medienbildung, Kommunikationstechnologi en (IKT- Kompetenzen), Staatsformen USA, englischsprachiger Länder sowie deren Bewusstsein für kulturelle Seite 77 6 3 1. Rezeption Die Lernenden können: 3 1.2. Leseverstehen Texte nach gewünschten Informationen durchsuchen Neben der Lektüre von anspruchsvolleren Zeitungs- und Magazinartikeln (z. B. aus The Guardian, The Economist) scanning /skimming Globalverständnis von Texten 6 3 2. Mündliche Produktion und 1 2.1. Mündliche Produktion eine gut verständliche Aussprache pflegen Spezialgebieten zusammenhängend präsentieren und Literarische Texte oder Textausschnitte inhaltlich beschreiben und Auskunft geben über ihren Bezug zu anderen Texten / literarischen Werken sowie über deren gesellschaftliche, geschichtliche und kulturelle Bedeutung Präsentationen von Projekten oder Aufträgen aus dem IT- Wege zur Selbstkontrolle der Aussprache Anwenden und Sprechen einer Fremdsprache Einordnen von spezifischen Aspekten ins grosse Ganze 1 2.2. Mündliche Interaktion ein breites Spektrum sprachlicher Mittel (Wortschatz, Redewendungen, Strukturen) der Situation und dem Gegenüber angepasst einsetzen an Gesprächen und beruflichen Besprechungen teilnehmen, persönliche Meinungen ausdrücken und Dienstleistungsgesprächen teilnehmen und dabei die eigene Meinung und Reaktion begründen und Interviews führen, detailliertere Informationen einholen und Aussagen zusammenfassen bewältigen In Partnerarbeit Informationen erfragen Interviews führen, Resultate zusammenfassen und vorstellen Diskussion von IT relevanten Vertreten der eigenen Meinung und der eigenen Interessen Problemlösungsstrategien und Reaktionen auf Veränderungen adäquate Reaktion auf das Gegenüber Treffen gemeinsamer Entscheidungen Teamfähigkeit Mitverantwortung für die anderen Seite 78 1 2.3. Sprachmittlung/Mediation technische Anweisungen) anderen Personen erklärend weitergeben Selbstvertrauen in Bezug auf die eigene Kreativität und den Umgang mit Fragestellungen 6 3 3. Schriftliche Produktion und 1 3.1. Schriftliche Produktion die Regeln der Rechtschreibung und Textgestaltung Berichte und andere Textsorten in einem üblichen Standardformat schreiben, um Sachinformationen weiterzugeben und Handlungen zu begründen die Sprache knapp und treffend einsetzen Textbausteine erkennen und verwenden (linking devices, collocations) Textgestaltungskompetenz unterschiedliche Sprachebenen 2 3.2. Schriftliche Interaktion in Briefen und Mitteilungen Informationen Notizen schreiben Reviews von Texten aus dem IT Verständlichkeit im Austausch in Gruppen überprüfen Umgangsformen (register) 6 3 4. Sprachreflexion und 1 4.2. Rezeptionsstrategien eine Vielfalt von Verstehensstrategien einsetzen (z.B. beim Hören und Lesen Schlüsselwörter erkennen oder Wörter aus dem Kontext erschliessen) Wörterbücher und elektronische Medien adäquat Lesestrategien anwenden, Sensibilität für die verschiedenen Leseziele mithilfe von Alltagstexten und situationen fördern Verständnis von Kernpunkten eines Textes aus dem IT Bereich (z. B. Tutorials, Vorträge, etc.) Kritisch-forschendes Denken umgehen, um neue Ausdrucksweisen zu erschliessen Textsortenmerkmale erkennen und variabel anwenden Bewusstsein für verschiedene schriftliche Sprachebenen Kulturelle Unterschiede in der schriftlichen Kommunikation Seite 79 1 4.4. Interaktionsstrategien Gespräche über vertraute oder persönlich Rollenspiele zu IT relevanten Diskussionen in kleinen Gruppen Berichterstattung von einem Geschehen Hinweise auf nonverbale und paraverbale Kommunikation geben Bedeutung der nonverbalen wie auch der passenden Sprachebene verstehen und korrekt einsetzen 6 1 5. Soziokulturelle Merkmale Die Lernenden können: 1 5.1. Soziokulturelle Unterschiede Anhand von Originaltexten, Filmen, Nachrichten kulturelle Unterschiede verdeutlichen und Sozialkompetenzen, 6 7 6. Kultur und interkulturelle 7 6.6. Literatur und andere Künste literarische Texte (Kurzgeschichten, Gedichte, Theaterstücke, Romane) von unterschiedlicher Komplexität, vorzugsweise aus der Literatur des zwanzigsten und einundzwanzigsten Jahrhunderts, 1 ganzes literarisches Werk (bzw. Textausschnitte aus solchen) inhaltlich beschreiben und in ihrem gesellschaftlichen, geschichtlichen und kulturellen Umfeld situieren Werke aus bildender Kunst, Film und anderen Künsten beschreiben, einordnen und diskutieren eigene Beobachtungen zu kulturellen Werken und Phänomenen vorlegen und Interpretationsansätze Individuelle Lektüre (alleine oder in Gruppen) und eigenständige Auseinandersetzung mit den Texten und ihrem gesellschaftlichen, geschichtlichen und kulturellen Umfeld Analyse von Genre, Themen, Figuren, Aufbau, Handlungsort, Sprache Neugierde, Selbstmotivation Präsentation Textinterpretation Seite 80 Fach Mathematik - Verordnung SBFI, Informatikerin/Informatiker vom November 2013 3 3 2 2 2 2 Schlussprüfung Schriftliche Prüfung, 120 Minuten Einbezug in Abschlusszertifikate BM Mathematik im Grundlagenbereich vermittelt fachspezifische und fachübergreifende Kenntnisse, Fähigkeiten und Fertigkeiten. Das Fach leitet die Lernenden an, Problemstellungen zu analysieren, zu bearbeiten und zu lösen. Dadurch werden exaktes und folgerichtiges Denken, kritisches Urteilen sowie präziser Sprachgebrauch ebenso wie geistige Beweglichkeit, Konzentrationsfähigkeit und Ausdauer geübt. Durch die Förderung des mathematisch-logischen Denkens leistet die Mathematik einen wesentlichen Beitrag zu Bildung und Kultur. Der Unterricht macht die Lernenden mit den spezifischen Methoden der Mathematik vertraut. Die heutigen technischen Hilfsmittel (Taschenrechner, Computer) erlauben die Visualisierung der Mathematik und unterstützen die Erforschung von mathematischen Sachverhalten. Es werden Fertigkeiten erlernt, die auf andere Situationen übertragen und in anderen Wissenschaftsbereichen angewendet werden können. Der Mathematikunterricht baut eine Brücke zwischen den Fächern Mathematik und Informatik, indem zentrale Begriffe und Methoden aus dem Bereich Informatik aus mathematischer Sicht beleuchtet und in konkreten Anwendungen erläutert und geübt werden. Umgekehrt lernen die Lernenden auf konkrete Probleme zugeschnittene Software situativ sinnvoll einzusetzen, um mathematische Probleme zu visualisieren und zu lösen. Mathematik im Grundlagenbereich fördert insbesondere auch Kompetenzen wie Abstrahieren, Argumentieren und experimentelles Problemlösen und schafft damit bei den Lernenden das für ein Fachhochschulstudium erforderliche mathematische Verständnis. Seite 81 Reflexive Fähigkeiten: differenzierend und kritisch denken und urteilen; logisch argumentieren; mathematische Modelle (Formeln, Gleichungen, Funktionen, geometrische Skizzen, strukturierte Darstellungen, Ablaufpläne) in überfachlichen Anwendungen darstellen und kritisch reflektieren Sprachkompetenz: über die Mathematik als formale Sprache die allgemeine Sprachkompetenz in Wort und Schrift weiterentwickeln; umgangssprachliche Aussagen in die mathematische Fachsprache übersetzen und umgekehrt; sich in der interdisziplinären Auseinandersetzung mit Fachleuten und Laien sprachlich gewandt und verständlich ausdrücken Arbeits-und Lernverhalten: Beharrlichkeit, Sorgfalt, Konzentrationsfähigkeit, Exaktheit und Problemlöseverhalten durch mathematische Strenge weiterentwickeln und sich neues Wissen mit Neugier und Leistungsbereitschaft aneignen Informatikkompetenz: Sicherer Umgang mit fachspezifischer Software; erkennen, welche Methode, welcher Algorithmus oder welche Software am ehesten geeignet ist, um ein konkretes Problem zu lösen und diese/diesen situativ sinnvoll einsetzen Seite 82 1. 18 1. Grundlagen Algebra und Arithmetik 4 1.1. Grundlagen den Aufbau der Zahlen verstehen und Zahlen nach Zahlenarten klassieren Zahlenmengen, insbesondere Intervalle, notieren und mit Hilfe der Zahlengeraden visualisieren Grundoperationen in verschiedenen Zahlenmengen unter Einhaltung der Regeln durchführen algebraische Terme unter Einhaltung der Regeln für die Grundoperationen umformen einfache Polynome 2. Grades in Linearfaktoren zerlegen Aufbau der Zahlen: Vorzeichen, Betrag, Rundung, Ordnungsrelationen und Zahlenarten ( , , , ) Darstellung von Mengen (beschreibende und aufzählende Form, Intervalle) Grundoperationen und Rechenregeln (Vorzeichenregeln, Hierarchie der Operationen) Algebraische Termumformungen: Terme zusammenfassen, kürzen, erweitern, ausmultiplizieren, ausklammern, vereinfachen Zerlegung von einfachen Polynomen 2. Grades in Linearfaktoren (Faktorisieren, ohne Polynomdivision) Kurze Repetition der Grundlagen aus der Bezirksschule Zwingende Grundlagen für die Mathematik an der IMS Querverweise zur Informatik: - Mengenlehre: Listen, Datenspeicher - Variablendeklaration - Operatoren 14 1.2. Potenzen die Potenzgesetze mit ganzzahligen Exponenten verstehen und auf einfache Beispiele anwenden die Hierarchie der Operationen erkennen und Potenzen mit ganzzahligen Potenzgesetze Quadratwurzeln Potenzen von Summen, Üben der rechnerischen Grundfertigkeiten Grundlage für Differential-, Zinseszins- und Rentenrechnung Stellenwertsysteme (Dezimal-, Dualsystem) Hexadezimal-System (Informatik) Seite 83 1. 19 2. Gleichungen Die Lernenden können 5 2.1. Grundlagen gegebene Sachverhalte im wirtschaftlichen Kontext als Gleichung formulieren algebraische Äquivalenz erklären und anwenden lineare und einfache nicht-lineare Gleichungen erkennen und lösen Lösungs- und Umformungsmethoden zielführend einsetzen und Lösungen überprüfen lineare und einfache nichtlineare Gleichungen sowohl abstrakt als auch in Einfache nicht-lineare Gleichungen, die auf lineare Gleichungen führen Äquivalenz-, Gewinn- und Verlustumformungen Nicht-lineare Gleichungen mit einem Solver lösen. Das Lösen von nicht-linearen Gleichungen anhand von iterativen Methoden (Bisektionsmethode) verstehen und mit geeigneter Software (Octave etc.) realisieren. 14 2.2. Quadratische Gleichungen quadratische Gleichungen lösen beliebige Polynome 2. Grades in Linearfaktoren zerlegen die Lösbarkeit anhand der Diskriminante diskutieren quadratische Gleichungen quadratisches Ergänzen Zerlegung von Polynomen 2. Grades in Linearfaktoren Herleitung der Lösungsformel Diskussion der Lösbarkeit (Diskriminante) Satz von Vieta Anwendungsaufgaben (Optik: Linsengleichung, Einfache quadratische Gleichungen mit Formvariablen Seite 84 1. 20 3. Funktionen Die Lernenden können 10 3.1. Grundlagen reelle Funktionen als Zuordnung/Abbildung zwischen dem reellen Definitionsbereich und dem reellen Wertebereich verstehen und erläutern mit Funktionen beschreiben, wie sich Änderungen einer Grösse auf eine abhängige Grösse auswirken und damit auch den Zusammenhang als Ganzes erfassen reelle Funktionen verbal, tabellarisch, grafisch und (stückweise) analytisch mit beliebigen Symbolen für Argumente und Werte lesen und interpretieren Funktionsgleichung, Wertetabelle und Graph kontextspezifisch anwenden anhand der Gleichung einer elementaren Funktion deren Graphen skizzieren und umgekehrt anhand des Graphen die Funktionsgleichung bestimmen reelle Funktionen( ) in verschiedenen Notationenlesen und schreiben Funktionsbegriff sowohl abstrakt als auch anhand praktischer Beispiele verschiedene Notationen: Zuordnungsvorschrift x y f (x) Funktionsgleichung mit y f (x) Funktionsterm f (x) Graphen von Funktionen im kartesischen Koordinatensystem Einsatz geeigneter Computersoftware (z.B. Computerprogramm: Input/Output Praktische Anschauungsbeispiele aus (Wirtschaft, Biologie, Funktion als Zuordnung und nicht als Gleichung kennenlernen. Die dafür vorgesehene Notation wie beispielsweise f (x) : x2 besprechen. Seite 85 10 3.2. Lineare Funktionen den Graphen einer linearen Funktion als Gerade in der kartesischen Ebene darstellen die Koeffizienten der Funktionsgleichung geometrisch interpretieren (Steigung, Achsenabschnitt) die Funktionsgleichung einer Geraden aufstellen Schnittpunkte von Funktionsgraphen grafisch bestimmen und berechnen lineare Funktionen aus wirtschaftlichem Kontext herleiten Probleme der vollkommenen Konkurrenz mit linearen Funktionen für Angebot und Nachfrage modellieren und algebraisch lösen lineare Funktion sowohl abstrakt als auch anhand praktischer Beispiele Gerade als Graph einer linearen Funktion Steigung (Differenzenquotient) und Achsenabschnitte Bestimmung der Geradengleichung bzw. der Funktionsgleichung einer linearen Funktion Schnittprobleme Grundlagen für lineare Optimierung / Fixkosten, Erlös-und Kostenfunktion Preis-Absatz-Funktion Normale einer Gerade Einfache Verzinsung und deren Anwendungen. Lokal lineare Strukturen als Basis bzw. Bausteine für die Infinitesimalrechnung motivieren. Lineares Wachstum in verschiedenen Kontexten anschauen. Daten hinsichtlich Linearität analysieren z.B. lineare Regression mit geeigneter Software durchführen. 2. 9 4. Wurzeln Die Lernenden können 9 4.1. Wurzeln und Potenzen mit rationalen Wurzeln als Potenzen mit rationalen Exponenten schreiben die Potenzgesetze mit rationalen Exponenten verstehen und auf einfache Beispiele anwenden elementare Potenzgleichungen mit rationalen Exponenten lösen Potenzen mit rationalen Wurzeln Potenzgesetze für Potenzen mit rationalen Exponenten Lösen von elementaren Potenzgleichungen mit rationalen Exponenten Üben der rechnerischen Grundfertigkeiten Potenzen mit reellen Auflösen der Zinseszinsformel nach dem Zinssatz Bestimmung der prozentualen Zu-/Abnahme pro Einheit bei exponentiellem Wachstum Seite 86 2. 21 5. Gleichungssysteme Die Lernenden können 21 5.1. Lineare Gleichungssysteme gegebene Sachverhalte im wirtschaftlichen Kontext als Gleichungssystem formulieren Lösungs- und Umformungsmethoden zielführend einsetzen und Lösungen überprüfen ein lineares Gleichungssystem lösen die Lösungsmenge eines linearen Gleichungssystems mit zwei Variablen grafisch veranschaulichen und interpretieren lineare Gleichungssysteme sowohl abstrakt als auch in verschiedene Lösungsmethoden: - Einsetzmethode - Additionsmethode Diskussion der Lösbarkeit bei linearen Gleichungssystemen mit zwei Variablen Einsatz geeigneter Computersoftware (z.B. Abbildungsverfahren (z.B. Medizinische Geräte) Gaussalgorithmus Determinantenmethode Anwendungen aus der Praxis, die auf lineare Systeme führen. einfache nicht-lineare Gleichungssysteme über- und unterbestimmte lineare Gleichungssysteme 2. 24 6. Quadratische Funktionen 17 6.1. Quadratische Funktionen den Graphen einer quadratischen Funktion als Parabel 2. Ordnung visualisieren die verschiedenen Darstellungsformen der Funktion geometrisch interpretieren Schnittpunkte von Funktionsgraphen grafisch und rechnerisch bestimmen quadratische Funktion Nullstellen- und Scheitelpunktsform mit Diskussion der Parameter (Parabelöffnung, Nullstellen, Scheitelpunkt, Verschiebungen im Koordinatensystem Schnittpunkte von Geraden und Parabeln Schnittpunkte von zwei Parabeln Einsatz geeigneter Computersoftware (z.B. Spiegelung von Parabeln Praktische Anschauungsbeispiele aus Z.B. Wurfparabel, Preis- Absatz- Seite 87 7 6.2. Optimierungsprobleme einfache quadratische Extremalprobleme lösen Lösung quadratischer Extremalprobleme mittels Bestimmung des Scheitelpunkts Optimierung Preisabsatzfunktion Statistik: Lineare Regression (Abstandsminimierung) 3. 18 7. Datenanalyse Die Lernenden können 3 7.1. Grundlagen Grundbegriffe der Datenanalyse erklären Datengewinnung und -qualität diskutieren Grundbegriffe: Grundgesamtheit, Urliste, Stichprobe, Stichprobenumfang, Rang Datengewinnung und -qualität (z.B.: Relevanz, Genauigkeit, Darstellung von Daten mit Hilfe geeigneter Software Kritischer Aktualitätsbezug (veröffentlichte Statistiken aus Zeitungen oder vom BFS) 6 7.2. Diagramme univariate Daten charakterisieren, ordnen, klassieren und visualisieren Diagramme charakterisieren und interpretieren bivariate Daten charakterisieren, visualisieren und entscheiden, wann welches Diagramm angemessen ist univariate Daten (kategorial, diskret, stetig) Rangliste, Klasseneinteilung Visualisierungen: Balkendiagramm, Kuchendiagramm, Histogramm, Boxplot Diagramme charakterisieren: symmetrisch, schief, unimodal/multimodal bivariate Daten: lineare Regression IDAF, POU Üben an aktuellen Beispielen Diagramme mit geeigneter Software erstellen. 9 7.3. Masszahlen Lagemasse und Streumasse berechnen, interpretieren sowie auf ihre Plausibilität hin prüfen entscheiden, wann welche Masszahl relevant ist Lagemasse: Mittelwert, Median, Modus Streumasse: Varianz, Standardabweichung, Quartilsdifferenz Korrelation/Regression: Kovarianz, pearsonscher Korrelationskoeffizient Auswertung von Daten mit Hilfe geeigneter Software Üben an aktuellen Beispielen Seite 88 3. 5 8. Potenz- und Wurzelfunktion 5 8.1. Grundlagen die Wurzelfunktion als Umkehrfunktion einer Potenzfunktion mit natürlichen Exponenten berechnen, interpretieren und grafisch darstellen Potenzfunktion mit rationalen Exponenten erkennen Potenzfunktionen mit ganzen und rationalen Exponenten Umkehrfunktion graphischer Zusammenhang zwischen Funktion und Umkehrfunktion Wurzelfunktion Vorbereitung für Differentialrechnung und Wirtschaftsmathematik 3. 15 9. Exponentialfunktion Die Lernenden können 10 9.1. Exponentialfunktion Exponentialfunktionen in Anwendungsbeispielen erkennen und zur Problemlösung beiziehen die Koeffizienten in der Funktionsgleichung einer Exponentialfunktion interpretieren Wachstums- , Zerfalls- und Sättigungsprozesse mit Hilfe der natürlichen Exponentialfunktion beschreiben die Koeffizienten a, b und c der Exponentialfunktion f : x y b ax c in konkreten Problemen die Funktionsgleichung aufstellen und auswerten Wachstums-, Zerfalls- und Sättigungsprozesse die eulersche Zahl als Basis einer Exponentialfunktion Populationsmodelle Aktualitätsbezug (z.B. Weltbevölkerung, globale Grundlagen für Finanzmathematik (Zinseszins, Rentenrechnung) Stetiges Wachstum 5 9.2. Zinsrechnung die Grundformel der Zinseszinsrechnung anwenden jährliche Verzinsung unterjährige Verzinsung Grenzübergang: Stetige Verzinsung Rechnungswesen Seite 89 4. 24 10. Logarithmusfunktion Die Lernenden können 10 10.1. Logarithmus eine Exponentialgleichung in die entsprechende Logarithmusgleichung umschreiben und umgekehrt die Logarithmengesetze bei Berechnungen mit Logarithmen in verschiedenen Basen numerisch rechnen Logarithmus als Lösung einer Exponentialgleichung: ax b x loga (b), a, b , a 1 Logarithmusfunktion als Umkehrfunktion einer Exponentialfunktion Logarithmengesetze Logarithmen in verschiedenen Basen und Basiswechsel Laufzeiten von Kapitalanlagen logarithmische Skalen Informatik (Entropie, Laufzeiten, z.B. binäre 8 10.2. Exponential- und Logarithmusgleichungen Exponential- und Logarithmusgleichungen lösen Exponential- und Logarithmusgleichungen 6 10.3. Zinsrechnung die Grundformel der Zinseszinsrechnung nach allen Variablen auflösen die Grundformel der Zinseszinsrechnung auf Schulden und andere wirtschaftliche Bereiche Zinseszinsformel insbesondere nach der Laufzeit auflösen Rechnungswesen Zinskalkulationen mit geeigneter Software (Excel, 4. 12 11. Ungleichungen und Systeme von Ungleichungen 12 11.1. Lineare Ungleichungen und Systeme linearer Ungleichungen lineare Ungleichungen mit einer Variablen lösen gegebene Sachverhalte im wirtschaftlichen Kontext als Ungleichung oder Ungleichungssystem die Lösungsmenge eines linearen Ungleichungssystems mit zwei Variablen grafisch veranschaulichen und interpretieren lineare Ungleichungen und Systeme linearer Ungleichungen algebraisch und graphisch lösen Anwendung in Grundlagen für lineare Optimierung Äquivalenzumformungen bei Ungleichungen Graphische Darstellung von Polygonen mit geeigneter Software (z.B. Geogebra) Seite 90 5. 12 12. Differentialrechnung Die Lernenden können 12 12.1. Grundlagen Tangenten an Funktionsgraphen (Parabeln n. Ordnung) bestimmen Polynomfunktionen ableiten Extremalprobleme für einfache Polynomfunktionen lösen Tangentenproblem Differentialquotient Ableitung von Potenz- und Polynomfunktionen Extremalprobleme Anwendung in Grundlagen für Wirtschaftsmathematik (Preisbildung) Einsatz von geeigneter Software (z.B. Geogebra) zur Visualisierung des Tangentenproblems anhand verschiedener Beispiele. 5. 24 13. Finanz- und Wirtschaftsmathematik 12 13.1. Finanzmathematik die Grundformel zur Berechnung des äquivalenten Zinssatzes einsetzen und nach allen Variablen auflösen die Grundformel der Annuität im wirtschaftlichen Kontext anwenden und dabei nach allen Variablen (ausser dem Zins) auflösen die Grundformel der Annuität auf Darlehen und Renten anwenden Äquivalenter Zinssatz Grundformel für Annuität Spar- und Abzahlungsvorgänge Endwert- und Barwert Endwert- und Barwertmodelle Renditeberechnungen für Finanzanlagen Tabellenkalkulationen mit geeigneter Software (Excel, Äquivalenzprinzip der Finanzmathematik. Seite 91 12 13.2. Wirtschaftsmathematik: Lineare Optimierung lineare Optimierungsprobleme mit zwei Variablen grafisch veranschaulichen und lösen Lineare Optimierung: - Formulierung und Darstellung der Nebenbedingungen als Ungleichungen (Planungspolygon) - Formulierung und Darstellung der Zielfunktion - Optimierung algebraisch (Geradenschnittpunkte in die Zielfunktion einsetzen) und graphisch (Parallelverschiebung der Zielfunktion) - Anwendung in Logistik-Probleme Graphische Darstellung und graphische Lösung mit geeigneter Software (z.B. Simplexalgorithmus 6. 20 13. Finanz- und Wirtschaftsmathematik 20 13.3. Wirtschaftsmathematik: Preisbildung bei Monopolen die Preisbildung bei Monopolen erklären sowie mit einfachen Modellen den optimalen Preis und die Gewinnzone ermitteln Preisbildungsprobleme: Kosten-, Erlös- und Gewinnfunktion, Gewinnzone, Grenzkostenfunktionen, Optimierung (mittels Differentialrechnung) Synergie zum Fach Wirtschaft (BWL) Graphische Lösung mit geeigneter Software (z.B. Seite 92 Fach Wirtschaft und Recht - Verordnung SBFI über die berufliche Grundbildung Informatikerin/Informatiker vom 1. November 2013 3 3 3 3 3 3 Schlussprüfung Schriftliche Prüfung, 120 Minuten Einbezug in Abschlusszertifikate BM und EFZ Wirtschaft und Recht im Schwerpunktbereich hilft den Lernenden, sich in der bestehenden, wandelbaren Wirtschafts- und Rechtsordnung als Mitarbeitende in Unternehmungen und Organisationen, als Familienmitglieder, Konsumentinnen/Konsumenten und Staatsbürgerinnen/Staatsbürger zurechtzufinden sowie einen Beitrag zur weiteren nachhaltigen Entwicklung dieser Ordnung zu leisten. Dieses Ziel wird erreicht, wenn die Lernenden zu einer eigenen, sachlich fundierten und normativ begründeten Meinung bei konkreten betriebs- und volkswirtschaftlichen sowie rechtlichen Problemstellungen gelangen (mündige Wirtschafts- und Rechtsbürgerinnen/Rechtsbürger), eigene Lösungsideen einbringen und von Expertinnen/Experten vorgeschlagene Lösungen einschätzen können. Voraussetzung dazu ist, dass die Lernenden wesentliche betriebswirtschaftliche, volkswirtschaftliche und rechtliche Strukturen und Prozesse verstehen sowie normative Grundlagen von Entscheidungen durchschauen. Dazu eignen sie sich ein ökonomisches und rechtliches Grundlagenwissen an, welches sie auf konkrete Fälle Mit dem Lehrplan IMS 2019 wird das Profil der IMS im Kanton Aargau geschärft und noch stärker auf die Bedürfnisse des Arbeitsmarktes ausgerichtet. Der Lehrplan ist IMS-spezifisch und die Möglichkeiten der Interdisziplinarität werden optimiert. Im Bereich Betriebswirtschaftslehre beschäftigen sich die Lernenden mit unternehmerischen Aspekten des Profit- und Non-Profit-Bereichs. Unternehmungen stellen aufgrund einer Nachfrage Güter her oder erbringen Dienstleistungen, weil es nachfragende Personen gibt, die zu einer monetären Gegenleistung bereit sind. Die Lernenden erwerben Kenntnisse wichtiger Aufbau- und Prozessstrukturen der Unternehmung und ihrer Umwelt sowie ein Verständnis für Entscheidungsprozesse, Wahlfreiheiten, Sachzwänge und Zielkonflikte im Management. Im Bereich Volkswirtschaftslehre befassen sich die Lernenden mit gesamtwirtschaftlichen Aspekten: Die Volkswirtschaftslehre untersucht, wie knappe Ressourcen zur Befriedigung der menschlichen Bedürfnisse verwendet werden. Diese sowie die arbeitsteilige Bereitschaft von Unternehmungen, die Bedürfnisse entgeltlich zu befriedigen, stellen den Motor der Wirtschaft dar. Die Lernenden erwerben Wissen über die wirtschaftlichen Grundvorgänge, d.h. Produktion, Verteilung und Konsum von Gütern, über die regulierenden monetären und nichtmonetären Rahmenbedingungen und deren Wirkung, über die damit verbundenen Tätigkeiten und Institutionen sowie über die Wirtschaftspolitik. Damit Seite 93 erhalten sie Einsicht in wichtige mikro- und makroökonomische Zusammenhänge und sind in der Lage, entsprechende Problemstellungen unter Einbezug gesellschaftlicher, ökologischer und technischer Entwicklungen zu erkennen und zu beurteilen. Im Bereich Recht erwerben die Lernenden ein Grundwissen über unser Rechtssystem sowie über dessen normative Grundlagen als Rahmen unserer Gesellschaftsordnung. Damit verbunden erlangen sie eine juristische Mithörkompetenz (juristisches Grundlagenwissen, juristische Arbeitstechniken, Beurteilung von Fällen) sowie die Fähigkeit, bei rechtlichen Wertkonflikten sowohl gegenüber dem Rechtsstaat als auch gegenüber anderen Rechtssubjekten Entscheidungen treffen zu können. Die Lernenden gelangen zur Einsicht, dass die evolutiv veränderbaren Gesetze die Beziehungen zwischen den Mitgliedern einer Gesellschaft strukturieren und organisieren, zur Konfliktlösung beitragen und dass eine Gesellschaft ohne Gesetze nicht funktionsfähig ist. Reflexive Fähigkeiten: das Tagesgeschehen in Bezug auf einen verantwortungsvollen Umgang mit beschränkten Ressourcen und auf die Einhaltung anerkannter ethischer Normen reflektieren; Zusammenhänge zwischen wirtschaftlichen, sozialen und rechtlichen Gegebenheiten und deren Veränderungen beurteilen Nachhaltigkeitsorientiertes Denken: sich mit Fragen der nachhaltigen Entwicklung auseinandersetzen und dabei gemeinsam Zukunftsentwürfe skizzieren, welche helfen, sich, seinen Mitmenschen und der Umwelt Sorge zu tragen Interessen: das wirtschaftliche, rechtliche, ökologische und politische Geschehen mit Aufmerksamkeit verfolgen Umgang mit Informations- und Kommunikationstechnologien (IKT-Kompetenzen): wirtschaftliche und rechtliche Problemstellungen mit Hilfe von Medien allein und im Team analysieren; Lösungsvarianten entwickeln, bewerten und einer Entscheidung zuführen Seite 94 1. 28 1. Unternehmerische 7 1.1 Einführung den Ursprung wirtschaftlichen Handelns erklären die Aufgaben einer Unternehmung benennen den Leistungsprozess mit den betroffenen Güterarten beschreiben Betriebe anhand von Unterscheidungskriterien einordnen Bedürfnispyramide Maslow Wertschöpfungskette Wirtschaftlichkeit und Produktivität Güterarten Wirtschaftssektoren Unternehmensportrait aus der IT-Branche erstellen. 10 1.2 Unternehmungsmodell die einzelnen Umweltsphären unterscheiden und jeweilige Entwicklungen zuordnen Änderungen in den Umweltsphären erkennen und mögliche Reaktionen der Wirtschaftsteilnehmerinnen/Wirtschaftsteilnehmer Anspruchsgruppen erkennen sowie mögliche Zielkonflikte daraus ableiten und erklären ein nachhaltiges Unternehmungs-Umwelt-Modell anhand eines Fallbeispiels erklären Einfaches Unternehmungsmodell Stakeholder-Value Ansatz Gegenseitige Erwartungen zwischen Anspruchsgruppen und Unternehmung Zielbeziehungen Mit Hilfe des Unternehmensmodells aktuelle Ereignisse und Entwicklungen analysieren Rollenspiel mit verschiedenen Anspruchsgruppen eines IT- Unternehmens Umweltsphären und Anspruchsgruppen am Beispiel einer Unternehmung im IT-Bereich behandeln. 11 1.3 Bereich Leistung: Organisation Ablauf- und Aufbauorganisation unterscheiden verschiedene Organisationsformen und deren Vor- und Nachteile nennen und interpretieren Tätigkeiten mit Hilfe eines Flussdiagrammes aufzeigen Flussdiagramm Stellenbeschrieb Funktionsorientierte, produktorientierte und marktorientierte Organisation Ein- und mehrdimensionale Organisationsformen Kontrollspanne Informationswege Abläufe aus dem IT-Bereich als Flussdiagramm darstellen (Projekt abbilden). Geschäftsprozesse abbilden. Offerte schreiben abbilden. IPERKA eventuell agile Ansätze einbeziehen. Seite 95 1. 18 1. Unternehmerische 18 1.4 Bereich Leistung: Marketing verschiedene Formen der Markuntersuchung unterscheiden und deren Zweckmässigkeit eine Marktsegmentierung nach verschiedenen Kriterien vornehmen für einen vorgegebenen Fall typische Produkt- bzw. Markziele ableiten Auswirkungen von Leistungszielen auf die anderen Unternehmungsbereiche beurteilen Für eine vorgegebene Zielgruppe einen begrenzten, sinnvollen Marketing-Mix erstellen Methoden der Marktumfrage Marktsegmentierungskriterien Unterschiedliche Marktgrössen Produktpolitik Preispolitik Distributionspolitik Kommunikationspolitik, AIDA Diskussionen zur Beeinflussbarkeit des Konsumverhaltens Teilweise Auslagerung in Wirtschaftswoche Aktuelle Marketingkampagne analysieren (IT- Unternehmung, z.B. Apple, Samsung, Microsoft, Google, Dropbox) Geeignete Techniken: Brainstorming, Morphologischer Kasten, Mindmap, Nutzwertanalyse 7 P-Marketing-Mix für Dienstleistungen im IT- Formulierungen, Anforderungen Mikrotransaktionen Gratisapplikationen AIDA: Darkpatterns Preispolitik: software as a service Kundenbindung Veränderungen in der Werbung durch Digitalisierung Seite 96 1. 11 1. Unternehmerische 11 1.5 Bereich Finanzen verschiedene Finanzierungsformen erläutern und vergleichen: Fremd- und Beteiligungsfinanzierung sowie Selbstfinanzierung und Finanzierung aus Vermögensumschichtung für eine konkrete Situation einen Lösungsvorschlag zur Kapitalbeschaffung unterbreiten Liquidität, Sicherheit, Rentabilität Goldene Finanzierungsregel Gedeckte und ungedeckte Kredite Obligationen, Namenaktien, Inhaberaktien, Partizipationsscheine Bilanz und ER von Unternehmen mit finanziellen Schwierigkeiten erstellen und vergleichen Kennzahlen: Analyse Geschäftsbericht und Auswertung der Daten in Excel im FRW Geschäftsbericht ausgewählter Unternehmen im IT-Bereich studieren Einfache Problemstellungen bei Verschuldens- Haftungsfragen beurteilen Grundsätzlicher Einsatz von Werkzeugen, wie z.B. Excel, für die Durchführung von Berechnungen. Seite 97 2. 22 2. Rechtliche Aspekte Die Lernenden können 11 2.1 Rechtsordnung und Grundbegriffe die Rechtsordnung als wesentlichen Bestimmungsgrund sozialen Verhaltens erkennen den Aufbau und die Aufgaben des schweizerischen Rechtssystems beschreiben grosse Rechtsgebiete charakterisieren gezielt und systematisch Fälle anhand praktischer und aktueller Rechtsfragen lösen

Art. 8 Einleitungsartikel, v.a. die Beweislast gemäss

ZGB, Lückenfüllung durch Gesetz Art. 1 ZGB, Handeln nach Treu und Glauben Art. 2 ZGB Grundrechte der BV kennen Recht / Sitte / Moral, Rechtsquellen Unterschied öffentliches - privates Recht Staats-, Verwaltungs-, Straf-, Zivil-, Obligationenrecht, Prozessrecht Sachverhalt, Tatbestand, Tatbestandsmerkmale, Rechtsfolge, Rechtsanwendung Stufenordnung (BV / Gesetze / Verordnungen) Einführung anhand konkreter Fälle: Kassensturz, Zeitungsartikel Besuch eines Gerichtsfalls am jeweiligen Bezirksgericht Geeignete Techniken: Zielharmonie, -neutralität und -konflikt mit Problemlösungsstrategie, Umgang mit Rechtsbüchern (Zitiertechnik) Datenschutz, neue Datenschutzverordnung in EU, 2019 Neugestaltung CH 9 2.2 ZGB: Personenrecht Rechts-, Urteils-, Handlungs- und Deliktsfähigkeit von natürlichen und juristischen Personen beschreiben und rechtliche Konsequenzen ableiten die rechtlichen Folgen des Schutzes der Persönlichkeit erkennen, Anfang und Ende der Persönlichkeit definieren Art. 11-19 ZGB, Art. 301 ZGB, Art. 333 ZGB, Art. 52ff. ZGB Art. 27-28 ZGB, Art. 31 ZGB Einführung anhand konkreter Fälle: Kassensturz, Zeitungsartikel Pflichten als Betreiber einer Website Hinweis auf Obligationen- und Strafrecht bei Persönlichkeitsverletzungen Schutz der Persönlichkeit im Internet 2 2.3 ZGB: Sachenrecht den Unterschied zwischen Besitz und Eigentum und die Regeln zum Übergang von Eigentum erklären Art. 641 ZGB, Art. 655 ff. ZGB, Art. 713 ff. ZGB, Art. 933 ff. ZGB, Art. 942 ff. ZGB Seite 98 2. 32 2. Rechtliche Aspekte Die Lernenden können 18 2.4 OR: Allg. Bestimmungen die Entstehung einer Obligation aus Vertrag, unerlaubter Handlung und ungerechtfertigter Bereicherung unterscheiden und anhand eigener Beispiele erklären, einfache Falllösungen die Phasen der Entstehung und Erfüllung die verschiedenen Arten der Kausalhaftung Schaden, Rechtswidrigkeit, Verschulden, Vorsatz/Fahrlässigkeit bei Verschuldenshaftung, Kausalhaftung (Geschäftsherren-, Werkeigentümer-, Tierhalterhaftung und Haftung des Familienoberhauptes, Gefährdungshaftung), Folgen der Haftung Willensübereinstimmung Art. 1 ff. OR, unerlaubte Handlung Art. 41 ff. OR, ungerechtfertigte Bereicherung Art. 62 ff. OR Nichtigkeit und deren Folgen Anfechtbarkeit und deren Folgen Erfüllung bezüglich Person, Ort (bei Spezies-, Gattungsware und Geld), Zeit (Gläubigerverzug, Schuldnerverzug mit Mahn-, Fixgeschäft) und Gegenstand (Nicht-, Schlechterfüllung) Verjährung Einführung anhand konkreter Fälle: Kassensturz, Zeitungsartikel Haftpflichtfragen im IT- 14 2.5 OR: Kaufvertrag die rechtlichen Regeln bezüglich Übergangs von Nutzen und Gefahr sowie Eigentum bei Gattungs- und Speziesware auf einfache Fälle anwenden die rechtlichen Folgen einer verspäteten Lieferung im kaufmännischen und nicht-kaufmännischen Verkehr die Regeln bei Mängeln der Kaufsache erklären und auf einfache Rechtssituationen anwenden die speziellen Regeln des Kreditkaufs erklären Art. 74 OR, Art. 184 f OR und Art. 714 ZGB Art. 102 ff. OR (nichtkaufmännischer Verkehr), Art. 190 OR (kaufmännischer Verkehr) Art. 933 ff. ZGB Sachgewährleistung (Schlechtlieferung mit offenen Art. 197 ff. OR und verdeckten Art. 210 OR Mängeln sowie Falschlieferung) Konsumkreditgesetz beim Kreditkauf und beim Leasing (Geltungsbereich, Rechtsfolgen) Einführung anhand konkreter Fälle: Kassensturz, Zeitungsartikel Konsumentenschutzorganisa tionen Leasing Hardware-Käufe Seite 99 3. 17 1. Unternehmerische 5 1.6 Business Plan Sinn und Zweck eines Businessplans erläutern unternehmerische und betriebliche Massnahmen in einer Unternehmensstrategie, dem Unternehmungskonzept und in einem Businessplan verorten sowie Wechselwirkungen zwischen den Bereichen Leistung, Finanzen und Soziales zeigen Inhalt und Aufbau Business Plan Einführung mit Business Canvas Präsentation von Businessplänen Geeignete Techniken: Mindmap, Nutzwertanalyse Businesspläne von Startups im IT-Bereich als Beispiel 12 1.7 Spezielle BWL: Banken und Börse die Funktionsweise und die Bedeutung der Banken in den Grundzügen beschreiben Merkmale verschiedener Geschäftsfelder aufzeigen. die Grundstruktur einer Bankbilanz erklären und die Bedeutung der Höhe der Eigenkapitalbasis in Bezug auf das Risiko einschätzen die Funktionsweise der Börse in den Grundzügen beschreiben und die an ihr gehandelten Effekten anhand vorgegebener Merkmale die gängigsten Anlagestrategien vorschlagen. Aktien, Obligationen, Fonds Zinsdifferenzgeschäft, Kreditvergabeprozess Rollenspiel: Unternehmung (Kapitalbeschaffung) und Bank Erstellung Flussdiagramm Kreditvergabe Banking Today Börsenspiel Was ist eine Bank? Besuch Anlageberater Anlagestrategie für einen Schüler / eine Schülerin Aktien und Obligationen, Anlagefonds Seite 100 3. 8 2. Rechtliche Aspekte Die Lernenden können 4 2.6 ZGB: Familienrecht die Vor- und Nachteile des Konkubinats und wesentliche Inhaltspunkte eines möglichen Konkubinatsvertrags benennen wesentliche Wirkungen der Ehe erklären die rechtlichen Aspekte der eingetragenen Partnerschaft erklären (Partnerschaftsgesetz) die verschiedenen Güterstände charakterisieren und deren Eignung in konkreten Situationen abschätzen. Folgen einer Ehescheidung benennen Finanziell und rechtlich gegenseitiger Beistand, Beiträge an die Gemeinschaft, Vertretung nach Aussen, Namen (Art. 159 ff. ZGB) Errungenschaftsbeteiligung, Gütergemeinschaft, Gütertrennung (Art. 181 ff. ZGB) Formen des Zusammenlebens aufzeigen (Verbindung zur Soziologie) Lösen konkreter Fälle: Kassensturz, Zeitungsartikel Mögliche Anlaufstellen bei Konflikten zeigen (Mediator, Friedensrichterin), Vertreter einladen 4 2.7 ZGB: Erbrecht das Testament und den Erbvertrag in Entstehung und Wirkung unterscheiden Einfache verwandtschaftliche Verhältnisse in Form eines Stammbaums darstellen und daraus die gesetzlichen Erb- und die Pflichtteile ablesen Entstehung und Wirkung (Art. 467 ff. ZGB) Verwandtschaft Art. 457 ff. ZGB Erbrechtliche Regeln bezüglich Nachkommen, elterlichem und grosselterlichem Stamm und dem überlebenden Ehegatten/eingetragenen Partner (Art. 462/471 ZGB) Lösen konkreter Fälle: Kassensturz, Zeitungsartikel Seite 101 3. 22 3. Volkswirtschaftliche 12 3.1 Mikroökonomie: Marktmechanismus anhand eines Beispiels erklären, wie Wirtschaftssubjekte Entscheidungen zur Bedürfnisbefriedigung treffen die Funktionsweise des Marktes (Preismechanismus) Folgen der Veränderung des Marktgleichgewichts im Preis-Mengen-Diagramm einzeichnen und erläutern Arten von Bedürfnissen Prinzipien zur Bedürfnisbefriedigung Homo oeconomicus Gleichgewichtspreis und -menge Angebots- und Nachfrageüberhang Gründe für die Verschiebung der Angebots- und Nachfragekurve Elastizitäten Die Auswirkungen aktueller Ereignisse auf Angebot und Nachfrage im Preis-Mengen- Diagramm analysieren Einfluss der Digitalisierung auf den Markt: disruptive Ereignisse. 10 3.2 Marktversagen und wirtschaftspolitische Markteingriffe die verschiedenen Gründe für Marktversagen nennen die Folgen von wirtschaftspolitischen Eingriffen in Märkte anhand des Angebots- und Nachfragemodells ermitteln die Auswirkungen von Markteingriffen auf den Wohlstand beurteilen die Bedeutung von Lenkungsinstrumente für ein nachhaltiges Wirtschaften beschreiben eine eigene Meinung zur Wünschbarkeit der Eingriffe bilden und vertreten Externe Effekte Monopole öffentliche Güter Folgen von Preiskontrolle und Steuern Wohlfahrtseffekte Umweltpolitik CO2-Abgabe und Emissionszertifikate Diskussion zur Trittbrettfahrer-Problematik Beiträge zur Globalisierung und Nachhaltigkeit bearbeiten Seite 102 3. 10 2. Rechtliche Aspekte Die Lernenden können 10 2.8 OR: Mietvertrag die Regeln zur Entstehung und Auflösung von Mietsverhältnissen erklären Regeln bei Mängeln an der Mietsache benennen und Beseitigungsmöglichkeiten aufzeigen grundsätzliche Bestimmungen zu missbräuchlichen Mietzinsen nennen das Leasing vom Mietvertrag abgrenzen Art. 253 ff. OR, Art. 266 - 266o OR, Art. 267 OR, Art. 268 OR, Art. 271 ff. OR Art. 256 OR, Art. 257g - 259h OR Art. 269 OR, Art. 269a OR, Art. 269d OR, Art. 270 f OR Lösen konkreter Fälle: Kassensturz, Zeitungsartikel Mietvertrag gemeinsam anschauen, was ist zu beachten bei der ersten eigenen Wohnung? Besuch eines Vertreters der Mieterschlichtungsstelle Immobilienmarkt Schlichtungsstelle in Mietsachen (Formulare, Standardverträge) Untermiete (Bsp. Airbnb) Seite 103 4. 24 3. Volkswirtschaftliche 7 3.3 Einführung Makroökonomie: gesamtwirtschaftliche Daten das Verhalten und Zusammenwirken der Wirtschaftsakteure im erweiterten Wirtschaftskreislauf analysieren die drei Arten zur Berechnung des Bruttoinlandprodukts erklären neue Indikatoren für das nachhaltige Wirtschaften als Ergänzung zum BIP beschreiben Geldflüsse im erweiterten Wirtschaftskreislauf Funktionen BIP Vergleich und Interpretation der Daten verschiedener Volkswirtschaften Bruttonationalglück am Beispiel Bhutan 17 3.4 Geld, Preisstabilität und Geldpolitik die Bedeutung von Geld für die Entwicklung einer Volkswirtschaft anhand derer Eigenschaften darlegen das in der Schweiz angewandte Konzept zur Messung des Preisniveaus beschreiben den Zusammenhang zwischen Geldmenge und Inflation im Modell analysieren die Ursachen und Folgen der Inflation und Deflation die Instrumente der Nationalbank zur Geldmengensteuerung erklären und deren Wirksamkeit einschätzen Funktionen von Geld Geldmengen LIK Instrumente zur Geldmengensteuerung Geldpolitisches Konzept der SNB Beiträge zur aktuellen Geldpolitik der SNB und EZB Auswirkungen der Negativzinsen Kryptowährung elektronischer Zahlungsverkehr Seite 104 4. 22 1. Unternehmerische 14 1.8 Spezielle BWL: Versicherungen das Grundprinzip des Versicherungswesens beschreiben und deren Probleme aufzeigen typische Risiken für Privatpersonen und für Unternehmungen nennen sowie Möglichkeiten des finanziellen Schutzes durch Versicherungen nennen Versicherungsvorschläge für konkrete Situationen Merkmale und Funktionsweise staatlicher und privater Vorsorge nennen Risikoanalyse Moral Hazard Privatversicherung Sozialversicherungen Drei-Säulen-System Erstellen eines Risikoprofils mit entsprechenden Lösungsvorschlägen Altersvorsorge, Was ist eine Versicherung? 8 1.9 Bereich Soziales: Personalpolitik Formen der Personalhonorierung sowie die Vor- und Nachteile verschiedener Lohnarten erläutern Bedeutung der Personalentwicklung für die Arbeitsproduktivität aufzeigen Mitwirkungsalternativen und modelle erklären und Zeitlohn, Akkordlohn, Prämienlohn Formen der Motivation Methoden der Personalentwicklung Führungsformen Diskussionen zur Lohngerechtigkeit Lohnunterschiede Mann/Frau Hinweis auf VWL und Recht: - Lohn in der Mikroökonomie - Arbeitslosigkeit - Arbeitsvertrag, Kündigung Lohnunterschiede; Spitzenverdiener Stelleninserat in der IT- Branche analysieren 4. 8 1. Unternehmerische 8 1.10 Bereich Soziales: Sozialverantwortliches Handeln und Nachhaltigkeit die Bedeutung von Corporate Social Responsibility erkennen und erklären Instrumente für die Umsetzung der CSR anhand von ausgewählten Beispielen aus der Unternehmungswelt beschreiben Menschenrechte Umweltgesetze Beiträge von NGOs (Greenpeace, Erklärung von Bern, Amnesty International usw.) bearbeiten Konkrete Umsetzungen anschauen: z.B. IKEA, XEROX Seite 105 5. 20 2. Rechtliche Aspekte Die Lernenden können 10 2.9 OR: Arbeitsvertrag wesentliche Charakteristika des Arbeitsvertrags, nennen die Regeln zur Entstehung und Inhalt von Arbeitsverträgen erklären Pflichten von Arbeitgeber und Arbeitnehmer benennen Regeln zur Beendigung des Arbeitsverhältnisses auf einfache Fälle anwenden Sorgfaltspflicht Art. 319 f OR mit Erklärung zu dispositiven, relativ und absolut zwingenden Regeln. Lohn, Freizeit /Ferien, Arbeitszeugnis; Arbeits-, Sorgfalts-, Treue, Herausgabepflicht, Überstunden ordentliche, fristlose und missbräuchliche Kündigung, Kündigung zur Unzeit Abgrenzung Werkvertrag Gleichstellungsrecht (GlG) Schwangerschaft: Arbeitsrechtlicher Schutz OR Urheberrecht im Arbeitsvertrag Art. 332 OR Bewerbungsschreiben für das Jahrespraktikum optimieren Muster Arbeitsvertrag oder Praktikumsvertrag ausfüllen Kündigungsschreiben Besuch beim Arbeitsgericht, Besuch eines Gewerkschaftsvertreters z.B. der unentgeltlichen Rechtsauskunft Freelancer im IT-Bereich (Abgrenzung Auftragsrecht) 10 2.10 Gesellschaftsrecht und Handelsregister anhand der wichtigsten Kriterien Einzelunternehmung, Personen- und Kapitalgesellschaften unterscheiden anhand einfacher Beispiele mit Hilfe des Obligationenrechtes einen Vorschlag für eine geeignete Rechtsform machen. Sie begründen ihre Wahl den Sinn des Handelsregisters, die Voraussetzungen und wesentliche Folgen des Handelsregistereintrags benennen Kriterien: Haftung, Kapital, Kapitalbeschaffung, Anzahl Gründer, Fortbestand, Selbständigkeit, Steuern, Firmenrecht Eintragungspflicht Portraitieren von Unternehmen mit unterschiedlichen Gesellschaftsformen Geeignete Rechtsform für ein IT-Start up bestimmen Unternehmensstruktur in der eigenen Wohngemeinde aufzeigen Geeignete Technik: Mindmap, Nutzwertanalyse Aktien und Obligationen, die AG in Aktion Seite 106 5. 8 2. Rechtliche Aspekte Die Lernenden können 8 2.11 Schuldbetreibungs- und Konkursgesetz Einzel- und Gesamtvollstreckung unterscheiden die Folgen der Betreibung einer natürlichen Person beschreiben (Privatkonkurs / Betreibungsauszug) Ablauf Einleitungsverfahren aufzeigen Abläufe und Fristen mit Hilfe des Gesetzes herleiten (Fokus Betreibung auf Pfändung und Pfandverwertung) Pfändung/Pfandverwertung, Betreibung auf Konkurs Betreibungs-, Fortsetzungs-, Verwertungsbegehren; Verlustschein aus Pfändung und aus Konkurs, Pfandausfallschein Einführung mit Iconomix- Lehrmaterial: Budget-Spiel/Umgang mit Geld Zeitungsartikel zum Thema Verschuldung Jugendlicher Eigenes Budget erstellen Besuch eines Vertreters der Schuldenberatung Aargau/Solothurn Seite 107 5. 18 3. Volkswirtschaftliche 11 3.5 Wachstum Wachstum als langfristiges Phänomen erkennen Faktoren des Wachstums beschreiben Aussagekraft des BIP hinsichtlich der Einkommens- und Vermögensverteilung einschätzen. nachhaltiges Wachstum erklären Aussagekraft des BIP als Massstab für Wohlfahrt Unterschied zwischen Konjunktur und Wachstum Beschäftigung und Arbeitsproduktivität, politische Stabilität, Rechtssystem Unterschied qualitatives und quantitatives Wachstum Wohlstand vs. Wohlfahrt, Wertschöpfung und NPO's/unbezahlte Arbeit, BIP und Verteilung (Lorenzkurve), BIP und Lebenshaltungskosten Wachstum und Entwicklung Soziales: Sozialverantwortliches Handeln und Nachhaltigkeit 7 3.6 Arbeitsmarkt den Arbeitsmarkt grafisch und verbal beschreiben Formen der Arbeitslosigkeit beschreiben Kenngrössen zur Messung der Arbeitsmarktsituation Arbeitsangebot und - Nachfrage im Preis-Mengen- Diagramm zeichnen Sockelarbeitslosigkeit (friktionell und strukturell) und konjunkturelle Arbeitslosigkeit Arbeitslosenquote, Erwerbsquote, Erwerbstätigenquote Einführung Bundesamt für Statistik Arbeitsmarkt Digitalisierung auf dem Arbeitsmarkt Iconomix: Lohnunterschiede Seite 108 5. 8 2. Rechtliche Aspekte Die Lernenden können 8 2.12 Steuerrecht Grundprinzipien des Steuerrechts und mindestens drei Steuern auf Bundes- und Kantonsebene nennen Steuersatz, Steuerfuss und Steuertarif unterscheiden, erklären und anwenden eine elektronische Steuererklärung ausfüllen (easy tax) indirekte Steuer und direkte Steuern, Ausfüllen einer einfachen Steuererklärung Aufgrund des steuerbaren Einkommens die Einkommenssteuer berechnen Leitfaden Beobachter: Steuern leicht gemacht Leitfaden Bund: Leitfaden für zukünftige Steuerpflichtige Besuch auf einem Steueramt Ausfüllen einer Steuererklärung mit easy tax Seite 109 6. 30 3. Volkswirtschaftliche 13 3.7 Konjunkturpolitik die Phasen eines Konjunkturzyklus beschreiben die Ursachen für den Auf- und Abschwung erläutern die Instrumente einer expansiven und restriktiven Konjunkturpolitik erklären und deren Wirkungen einschätzen die Interdependenzen zwischen Preisstabilität, Arbeitslosigkeit und Konjunkturverlauf einschätzen Konjunkturzyklus Konjunkturindikatoren Geld- und Fiskalpolitik Probleme der antizyklischen Konjunkturpolitik Analyse aktueller Konjunkturdaten, eigene Prognosen erstellen 5 3.8 Staatsfinanzen Vor- und Nachteile von Staatsdefiziten erklären Regeln der nachhaltigen Staatsverschuldung nennen Goldene Finanzierungsregel, konstante Schuldenquote, Ausgaben- = Wirtschaftswachstum Schuldenbremse Einstieg: Schuldenuhr Bundesamt für Statistik: Staatsausgaben / Staatseinnahmen Staatsverschuldung 12 3.9 Aussenwirtschaft Bedeutung der aussenwirtschaftlichen Verflechtung für eine kleine Volkswirtschaft wie die Schweiz einschätzen. Zahlungsbilanz und ihre Bestandteile nennen verschiedene Formen des Protektionismus und der Handelsliberalisierung beschreiben flexible und fixe Wechselkurssysteme beschreiben Europäische Währungsunion und deren Auswirkung innerhalb der EU und bezüglich Schweiz EU wirtschaftliche, ökologische und energiepolitische Aspekte der globalen wirtschaftlichen Verflechtung Theorie von David Riccardo; Vor- und Nachteile des internationalen Handels Zahlungsbilanz, Leistungs-, Kapitalverkehrsbilanz Zölle und nichttarifäre Handelshemmnisse Multilaterale, bilaterale und regionale Abkommen Wechselkurssysteme Einstieg: ECO-Kompakt David Ricardo Bundesamt für Statistik: Zahlungsbilanz Arbeitsteilung und Handel, Parallelimporte, Europäische Währungsunion Seite 110 Fach Finanz- und Rechnungswesen - Verordnung SBFI über die berufliche Grundbildung Informatikerin/Informatiker vom 1. November 2013 3 3 2 2 3 3 Schlussprüfung Schriftliche Prüfung, 180 Minuten Einbezug in Abschlusszertifikate BM und EFZ Die Lernenden erfahren das Finanz- und Rechnungswesen und die Daten, die es liefert, als wichtige Grundlagen und Instrumente unternehmenspolitischer Entscheidungen. Im Mittelpunkt steht die Informationsfunktion für interne und externe Zwecke, wobei ein besonderes Augenmerk der Rolle des Rechnungswesens bei der Ermittlung des Unternehmenserfolges gilt. Deshalb bildet auch die Kosten- und Leistungsrechnung mit ihrer Bedeutung für die Steuerung des Unternehmens ein zentrales Lerngebiet. Im Besonderen sind die Lernenden fähig, eine Finanzbuchhaltung (FIBU), welche den gesetzlichen Bestimmungen und Gepflogenheiten der Wirtschaftspraxis entspricht, zu führen und auszuwerten, die grundlegenden Zusammenhänge der Betriebsabrechnung zu verstehen, die notwendigen Berechnungen im kaufmännischen Bereich anzustellen und finanzwirtschaftliche Analysen durchzuführen. Überdies kennen die Lernenden das Buchführungs- und Rechnungslegungsrecht und setzen sich mit seinen Vorschriften auseinander. Dadurch festigt sich das Verständnis für den Stellenwert des Finanz- und Rechnungswesens in einer Unternehmung, für unternehmerische und betriebliche Strukturen sowie Prozesse und für die Ansprüche, die von verschiedenen Interessengruppen an die Unternehmung gestellt werden. Zudem zeigt der Unterricht die fächerübergreifenden Zusammenhänge zur Volkswirtschaftslehre, zur Betriebswirtschaftslehre, zum Wirtschaftsrecht und zu quantitativen Methoden auf. Mit Bezügen zur Informatik und mit der Anwendung von geeigneter Software wird sichergestellt, dass die Lernenden Anwendungsgebiete der Applikationsentwicklung im Bereich des Rechnungswesens kennen lernen. Seite 111 Reflexive Fähigkeiten: Finanzdienstleistungen und die Interessen ihrer Akteure auf einen verantwortungsvollen Umgang mit beschränkten Ressourcen und auf die Einhaltung anerkannter ethischer Normen beurteilen; Unternehmen mithilfe finanzieller und betrieblicher Wertgrössen positionieren. Arbeits- und Lernverhalten: die bei der Arbeit mit Zahlen gebotene Sorgfalt, Ausdauer und Konzentration beweisen und das Selbstvertrauen in die eigenen numerischen Fähigkeiten stärken. Interessen: das wirtschaftliche Geschehen verfolgen und Berichte über das Finanz- und Rechnungswesen in den Medien beachten. Umgang mit Informations- und Kommunikationstechnologien (IKT-Kompetenzen): Daten mithilfe von Tabellenkalkulation und Grafik erfassen und aufbereiten sowie Software für Finanz- und Rechnungswesen, insbesondere Applikationen für Buchhaltung, einsetzen. (Quelle: Rahmenlehrplan 2012) Seite 112 IDAF / Projektvorschläge / Hinweise / Empfehlungen 1 57 1 1. Grundlagen der Finanzbuchhaltung 1 1 20 1.1. Doppelte Buchhaltung Bilanzen von kleinen und mittleren Unternehmen korrekt mithilfe der Gruppen Umlaufvermögen, Anlagevermögen, Fremdkapital und Eigenkapital gliedern sowie die Gliederungsprinzipien erklären Kapitalbeschaffung, Kapitalrückzahlung, Vermögensbeschaffung und Vermögensabbau beschreiben und deren Auswirkungen auf die Bilanz zeigen den Aufbau der Erfolgsrechnung erläutern Aufbau und Konten einer Buchhaltung anhand der Klassen, Hauptgruppen und Einzelkonti 1 bis 9 nach «Kontenrahmen KMU» (Walter Sterchi) erklären und Konten richtig zuordnen Aufbau Bilanz und Erfolgsrechnung Einführung in die Notwendigkeit einer doppelten Buchhaltung Einstufige Erfolgsrechnung Systematik des Kontenrahmens KMU Einstieg mit Fallstudie aus dem Erfahrungsbereich der Lernenden, z.B. IT- Kontenplan für verschiedener Branchen Bilanzgliederung: 3 Wirtschaftssektoren 1 14 1.2. Geschäftsfälle einfache, miteinander zusammenhängende Geschäftsabläufe verschiedenartiger Betriebe verbuchen und Abschlüsse mit geeigneten Hilfsmitteln erstellen die Auswirkungen von erfolgs- und nicht erfolgswirksamen sowie liquiditäts- und nicht liquiditätswirksamen Geschäftsfällen auf die Bilanz und die Erfolgsrechnung erklären Aktiv- und Passivtausch, Bilanzverlängerung und - verkürzung Buchungssätze Aktiv-, Passiv-, Aufwands- und Ertragskonto Journal und Hauptbuch Praxisbelege verbuchen Belegwesen und Schritte zur Registrierung von Buchungsbelegen (Kontierungsstempel) Einsatz einfache Buchhaltungssoftware (Semester 1). Praktisches Fallbeispiel mit geeignetem Buchhaltungsprogramm (Semester 4). Seite 113 1 3. Warenverkehr und Kalkulation 1 1 10 3.1. Konten des Warenhandels (exkl. Verluste aus Forderungen) Einkaufs- und Verkaufsgeschäftsfälle (inkl. Aufwands- und Ertragsminderungen, exkl. endgültige Verluste aus Forderungen (Debitorenverluste) über die Konten für den Warenhandel verbuchen und die Konten abschliessen) zentrale Grössen wie Einstand der eingekauften und verkauften Waren, Bruttoerlös, Nettoerlös und Bruttogewinn ermitteln Warenbestand nur als ruhendes Konto führen Bestandskorrektur Bezugskosten zweistufige Erfolgsrechnung Beschaffungsprozesse und Lagerprogramme Transportkosten gemäss Art. 189 Abs. 1 OR Lagerhaltungskosten 1 8 3.2. Mehrwertsteuer (MWST) Grundzüge und Zweck der MWST-Systematik MWST-Geschäftsfälle verbuchen und abrechnen (inkl. Zahlung) Netto- und Saldosteuersatzmethode anwenden eine MWST-Abrechnung erstellen Besteuerung des Mehrwerts bei Unternehmen Abrechnung der Mehrwertsteuer nach vereinbartem Entgelt Vorsteuer und Umsatzsteuer berechnen Keine Unterscheidung der Vorsteuer in Konto 1170 und Staatseinnahmen, direkte/indirekte Steuern, Wertschöpfungskette Steuerrecht Hinweis auf Abrechnung nach vereinnahmtem Entgelt 1 2. Geld- und Kreditverkehr 1 1 5 2.2. Skonto, Rabatt Skonto, Rabatt berechnen Verbuchen, sowie Storno vornehmen können Seite 114 IDAF / Projektvorschläge / Hinweise / Empfehlungen 2 54 2 3. Warenverkehr und Kalkulation 2 2 4 3.3. Mehrstufige Erfolgsrechnungen die gesetzlichen Mindestgliederungsvorschriften für die Erfolgsrechnung anwenden mehrstufige Erfolgsrechnungen mit Ausweis von Bruttogewinn, Betriebs- und Unternehmungsergebnis sowie EBIT und EBITDA erstellen und interpretieren 3-stufige Erfolgsrechnung erstellen (Bruttogewinn, Betriebserfolg, Unternehmenserfolg) EBITDA und EBIT Erfolgsrechnung aus Geschäftsbericht 2 13 3.4. Gesamt- und Einzelkalkulation, Kalkulationsgrössen das Gesamtkalkulationsschema erstellen und die Kalkulationsgrössen aus den Erfolgszahlen errechnen vom Einstandspreis zum Nettoerlös und umgekehrt mittels Bruttogewinnmarge und -zuschlag sowie Gemeinkosten- und Reingewinnzuschlag rechnen das Einzelkalkulationsschema eines Handelbetriebs inkl. MWST (Vorsteuer und Umsatzsteuer) Bruttogewinnzuschlag und quote Reingewinnzuschlag und quote Handelsmarge Excel oder andere Programme einsetzen und Formeln anwenden Der Einsatz von Excel oder anderen Programmen kann nach dem 1. Semester durch die Programmierung von kleinen Applikationen ergänzt werden. (Absprache mit BBB- Lehrpersonen. Produkt- und Marktziele 2 6 3.1. Konten des Warenhandels: endgültige Verluste aus Forderungen Endgültige Verluste aus Forderungen (Debitorenverluste) verbuchen und die Konten abschliessen direkte Abschreibung von endgültigen Verlusten aus Forderungen (Debitorenverlusten) Keine Korrektur der Mehrwertsteuer (Umsatzsteuer) Beschaffungsprozesse und Lagerprogramme SchKG Betreibungsverfahren Verlustschein Mahnbrief Seite 115 2 5. Abschlussarbeiten Geschäftsfälle 1 2 6 5.3. Bewertungen: Wertberichtigung auf Forderungen (Delkredere) die mutmasslichen Verluste aus Forderungen (Debitorenverluste) festlegen und auf die richtigen Konten verbuchen indirekte Abschreibung von mutmasslichen Verlusten aus Forderungen (Debitorenverlusten) 2 10 5.2. Abschreibungen den Zweck der Abschreibungen erklären und Abschreibungsbeträge linear und geometrisch degressiv berechnen den Abschreibungsbetrag gemäss direkter und indirekter Abschreibungsmethode mithilfe der richtigen Konten verbuchen einen Wechsel der Abschreibungsmethode (inkl. Berechnungen) buchhalterisch durchführen Anschaffungswert, Buchwert, Abschreibungsbetrag und Abschreibungssatz als Excel-Diagramm mit zwei Y-Achsen darstellen. Betriebswirtschaftlich angemessene Abschreibungen vom Anlagevermögen berechnen nach der direkten oder indirekten Methode verbuchen Steuerungsmöglichkeiten des ausgewiesenen Gewinnes aufzeigen Gewinn oder Verlust aus Verkauf einer alten Anlage verbuchen. Höchstabschreibungssät ze (Bundessteuer): Tabelle vom Eidg. Finanzdepartement grafische Visualisierung des Abschreibungsverlaufs mit Excel verschiedene Datentypen von Excel (z.B. Datum, Zahl, Text) 2 2. Geld- und Kreditverkehr 2 2 10 2.4. Geschäftsfälle mit Fremdwährungen Fremdwährungen unter Anwendung von Kursen (Noten-/ Devisenkurse, Geld-/Briefkurse) umrechnen Geschäftsfälle in fremder Währung inkl. Ausgleich der Kursdifferenz bei Zahlung und bei Bilanzierung (Tages-, Buch- und Bilanzkurs) erfassen und verbuchen Fremdwährungskursangaben einer Bank im Internet aus einer html-Datei extrahieren und in eine Excel- Datei so einbinden, dass die Daten beim Öffnen der Datei automatisch aktualisiert werden. Kursgewinne bzw. verluste verbuchen. Kurstabellen der Banken Einfluss von Wechselkursen auf Exporte und Importe Wirtschafts- und Währungsraum Einlesen aktueller Kursdaten und Verarbeitung in Excel Seite 116 2 5 2.2. Zinsen die allgemeine Zinsformel nach Deutscher Usanz (360/30) inkl. Umformungen anwenden. die Excel-Formel «TAGE» und «TAGE360» vergleichen und für die Zinsberechnung anwenden. Berechnen von Bank- und Darlehenszinsen sowie Marchzinsen Originale Konto- Auszüge verwenden Anwendung der in Excel vorhandenen Formeln für die Deutsche Usanz Seite 117 3 38 5. Abschlussarbeiten Geschäftsfälle 2 3 15 5.1. Rechnungsabgrenzun gen und Rückstellungen den Periodenerfolg mithilfe der entsprechenden Konten korrekt abgrenzen und überspringende Posten bereinigen Rückstellungen verschiedener Art bilden, auflösen und von den passiven Rechnungsabgrenzungen Notwendigkeit von Rechnungsabgrenzungen erkennen, abzugrenzende Aufwände und Erträge berechnen und verbuchen Berechnung der Korrekturwerte Vorbereiten des Jahresabschlusses Steuerungsmöglichkeiten des ausgewiesenen Gewinnes Fallstudie: Verlust trotz gutem Geschäftsgang Hinweis: Lernkartei zu Begrifflichkeiten: Leistungsguthaben, Leistungsschuld, Geldguthaben, Geldschuld 3 8 5.5. Besondere Geschäftsfälle und Abschluss bei Einzelunternehmunge Eigenlohn, Eigenzins, Privatbezüge, Kapitalveränderungen und Geschäftserfolg auf die richtigen Konten verbuchen und diese korrekt abschliessen die Grösse Unternehmereinkommen (Eigenlohn, Eigenzins, Geschäftserfolg) berechnen Konto Privat Warenentnahmen durch den Eigentümer Familie arbeitet im Unternehmen mit Gesellschaftsrecht Direkte Steuern und MWST Konsequenzen: kein Eigenlohn 3 4. Personal/Gehalt Die Lernenden können: 3 15 4.1. Lohnabrechnungen Arbeitgeberbeiträge Lohnabrechnungen erstellen und verbuchen Arbeitgeberbeiträge berechnen und auf die richtigen Konten verbuchen Grundzüge des 3-Säulen-Systems erläutern Ausgewählte Sozialversicherungen charakterisieren Ein Lohnabrechnungsrechner für Arbeitnehmer und Arbeitgeber in Excel erstellen mit den gängigen Variablen (Alter, Beitragsgrenzen, Kinder, u.a.). Lohnabrechnungen erstellen und verbuchen Bruttolohn und Nettolohn unterscheiden, Personalaufwand als Summe von Bruttolohn und Sozialleistungen verstehen Arbeit mit einer Excel-Vorlage der Lehrperson, um Zeit zu sparen. Einzelarbeitsvertrag (Lohnfortzahlung, Überstunden, Überzeit) Personalwesen Originalbelege lesen Auswirkungen von sozialpolitischen Entscheiden auf Liquidität, Sicherheit und Rentabilität von Unternehmen beurteilen Lohnabrechnung in Excel erstellen Seite 118 IDAF / Projektvorschläge / Hinweise / Empfehlungen 4 36 5. Abschlussarbeiten Geschäftsfälle 3 4 11 5.6. Besondere Geschäftsfälle und Abschluss bei Aktiengesellschaften (inkl. Gewinnverteilung) die besonderen Konten der Aktiengesellschaft führen (inkl. Abschlusskonten) einen Gewinnverteilungsplan unter Berücksichtigung von nicht einbezahltem Aktienkapital aufstellen und die Gewinnverteilung verbuchen (inkl. Auszahlungen) eine Kapitalerhöhung (Agio, Zeichnung und Liberierung) buchhalterisch korrekt durchführen Bilanzgewinn, Bilanzverlust, Unterbilanz und Überschuldung erklären sowie einen Verlust korrekt erfassen und verbuchen (in Abstimmung mit dem Schwerpunktfach Wirtschaft und Recht) Eine übersichtliche Gewinnverteilung nach OR in Excel erstellen. Konto: Aktien-, Partizipationskapital, Reserven, Dividenden, Verlust- und Gewinnvortrag Gewinnverteilungsplan unter Berücksichtigung der gesetzlichen Reservevorschriften erstellen und verbuchen Entsprechende OR-Artikel Gesellschaftsrecht: Eignung und Gefahren verschiedener Börsen- und Fusionsgesetz Finanzierungsformen Möglichkeiten der finanziellen Sanierung eines Unternehmens, ausgehend von Art. 725 f. OR, beurteilen Projektvorschläge / IDAF: Geschäftsbericht Gewinnverteilungsantrag Vergleich mit internationalen Bestimmungen und Vorschriften Gewinnverteilung mit Excel Seite 119 4 8. Bilanz- und Erfolgsanalyse Die Lernenden können: 4 10 8.1. Bilanz- und Erfolgsanalyse eine Jahresrechnung formell und materiell bereinigen Kennzahlen aus den Bereichen Finanzierung, Sicherheit, Liquidität und Rentabilität anhand von vorgegebenen Formeln berechnen und beurteilen geeignete Massnahmen zur Verbesserung vorschlagen, falls die Beurteilung mittels Kennzahlen ungenügend ausfällt Kennzahlen in Excel basierend auf den Zahlen eines realen Geschäftsberichtes berechnen, vergleichen und mit geeigneten Instrumenten grafisch darstellen. Bilanz- Erfolgs- und Aktivitätskennzahlen berechnen und beurteilen, Verbesserungsvorschläge machen Branchenvergleiche Kaufleute nutzen die Informationen aus der Buchhaltung ihres Unternehmens als Führungsinstrument Original Jahresrechnungen von einfachen Unternehmen verwenden (z.B: Kleinbrauerei) Formeln Kennzahlen werden an der Prüfung vorgegeben, die optimalen Werte/Bereiche nicht Finanzierung (finanzwirtschaftliche Ziele, Leverage-Effekt) Goldene Bilanzregel Controlling Auswirkungen einer renditeorientierten Unternehmensführung und Alternativen erkennen und beurteilen Abschlussrechnungen in Geschäftsberichten Rollenspiel: Gespräch bei einer Bank zwecks Erhöhung der Kreditlimite, Besprechung einer Jahresrechnung zwischen Treuhänder und Unternehmer IDAF: Analyse von Geschäftsberichten Berechnung von Kennzahlen und Visualisierung mit Excel Mit XBRL oder anderen Datenformaten für buchhalterische Unternehmensdaten umgehen Seite 120 4 1. Grundlagen der Finanzbuchhaltung 2 4 1 1.3. Rechtliche Rahmenbedingungen die obligationenrechtlichen Vorschriften für die kaufmännische Buchführung und für die Rechnungslegung erfassen die gesetzlichen Mindestgliederungsvorschriften für die Jahresrechnung anwenden Anwendung und Interpretation der Artikel Art. 959a-c OR Kontenplan und Gesetzesartikel sind bei Prüfungen vorgegeben 4 5. Abschlussarbeiten Geschäftsfälle 4 4 1 5.7. Konzernrechnung und internationale Rechnungslegung nationale und internationale Regelwerke für Konzerne und börsenkotierte Unternehmen (Swiss- GAAP-FER, IFRS, US- GAAP) überblicken und Begriff des Konzerns erklären Ziel/Zweck von Swiss-GAAP- FER, IFRS, US- GAAP kurz Prinzip der True-and-Fair- View erklären und von der Bewertung nach OR abgrenzen Rechtliche Vorschriften anhand eines Geschäftsberichtes prüfen, wichtige Teile Geschäftsberichte 4 3 5.3. Bewertungen die gesetzlichen Bewertungs- und Rechnungslegungsvorschriften anwenden Art. 960ff. OR (neue Rechnungslegungsordnung seit 01.01.2013) Verweis auf Punkt 5.7 Bewertungsgrundsätze gemäss OR (Gesetzesartikel sind bei Prüfungen vorgegeben) Gesetzliche Folgen einer Missachtung der Bewertungsvorschriften 4 10 5.4. Stille Reserven den Begriff der stillen Reserven erläutern stille Reserven bilden und auflösen (inkl. Verbuchung) eine materielle Bilanzbereinigung (Überleitung der externen Jahresrechnung in die interne) durchführen Gläubigerschutz (OR) Auswirkungen auf den Jahresabschluss bereinigte und unbereinigte Bilanzen Problematik des Vertrauens in Unternehmungen bei schwankenden Gewinnen maximale Abschreibungssätze (Steuerrecht) IDAF / Projektvorschläge / Hinweise / Empfehlungen Seite 121 5 54 5 2. Geld- und Kreditverkehr 2 Die Lernenden können 5 2 2.1. Konten des Geld- und Kreditverkehrs die Konten des Geld- und Kreditverkehrs inkl. Ausweis erklären und führen Geschäftsfälle nach dem System der Offenpostenbuchhaltung verbuchen und abschliessen Einzelkonten Forderungen aus L&L (Debitoren) und Verbindlichkeiten aus L&L (Kreditoren) führen und Übertrag in Sammelkonten vornehmen Geschäftsfälle im Zusammenhang mit dem Bank- und Postkonto buchen Offenpostenbuchhaltung: Verbuchen, abschliessen und Rückbuchung der offenen Rechnung nach der Wiedereröffnung Verknüpfung zum Thema MWST-Abrechnung herstellen Originalbank- und Postbeleg verbuchen Einzelkonten als Tabellenblätter in Excel führen und 5 4 2.3. Bank-Kontokorrent (inkl. Verrechnungssteuer) ein vorgegebenes Kontokorrentkonto interpretieren und kontrollieren Geschäftsfälle des Kontokorrentkontos der Unternehmung (inkl. Verrechnungssteuer) verbuchen gesetzliche Grundlage, Systematik und Zweck der Verrechnungssteuer erklären (in Abstimmung mit dem Schwerpunktfach Wirtschaft und Recht) Brutto- und Nettoverbuchung, Guthaben Verrechnungssteuer Steuerrecht Finanzierung Aufbau einer IBAN Kontenübersicht für Nutzer mit mehreren Konten in Excel oder anderen Programmen darstellen. Seite 122 6. Wertschriften, Immobilien und mobile Sachanlagen 5 12 6.1. Konten im Zusammenhang mit Wertschriften, Immobilien und mobilen Sachanlagen Wertschriftenkäufe und -verkäufe, Rückzahlungen von Obligationen, Anpassung von Buchwerten, Dividenden- und Zinserträge (inkl. Verrechnungssteuer), Bankspesen und Kursverluste mithilfe der entsprechenden Konten buchhalterisch korrekt erfassen Nominalwert, Kurswert, Marchzinsen, Schlusswert und Spesen korrekt ermitteln und verwenden Immobilienkäufe und -verkäufe, Veränderung von Hypotheken, Hypothekarzinsen, Abschreibungen, Unterhalt, wertvermehrende Investitionen, Mietzinsen sowie Eigen- und Fremdmieten mithilfe der entsprechenden Konten buchhalterisch korrekt erfassen Anlagenkäufe und -verkäufe (inkl. Anlageneintausch sowie Verbuchung von Gewinnen und Verlusten aus Anlagenverkäufen) mithilfe der entsprechenden Konten buchhalterisch korrekt erfassen Börsenkurse im Internet aus einer html-Datei extrahieren und in eine Excel-Datei so einbinden, dass die Daten beim Öffnen der Datei automatisch aktualisiert werden. Wertschriften: Kauf- und Verkauf von Wertschriften simulieren Obligationsanleihen und Aktien, Marchzins, Dividende, Kurs, Rendite von Aktien und Obligationen berechnen und Wertschriftenbestand, Wertschriftenaufwand und ertrag, Verbuchung von Wertschriftentransaktionen und Kursgewinnen bzw. verlusten Die Wertschriftenverbuchung erfolgt nach der Bruttomethode (Kauf- und Verkaufsabrechnung inkl. Spesen) Immobilien Immobilien, Hypotheken, Immobilienaufwand und ertrag, Käufe, Verkäufe Verschiedene Nutzungen von Liegenschaften erkennen Nebenkostenabrechnungen erstellen und verbuchen Liegenschaftsbewertung (Ertragswert) Anlagenkäufe und -verkäufe Verkaufsgewinne von Anlagevermögen OR-konform verbuchen Bankwesen, Verkaufs- und Kaufsabrechnungen von Wertschriftentransaktion en Steuern auf Wertschriftentransaktion en Börse Finanzierung und Cash Management Wertpapiere Mietvertrag Kaufvertrag Kursblatt aus Zeitungen lesen und interpretieren Vor- und Nachteile von Immobilieneigentum Auswirkung von Hypothekarzinsänderung en besprechen aktuelle Kursdaten einlesen und in Excel verarbeiten Seite 123 5 4 6.2. Renditen bei Wertschriften und Immobilien die Renditen bei Aktien- und Obligationenanlagen anhand der allgemeinen Renditeformel berechnen und interpretieren die Brutto- und Nettorendite bei Immobilien berechnen und interpretieren Die Definition der Kennzahlen wird an der Prüfung nicht vorgegeben. Magisches Dreieck der Anlagegrundsätze Steuern Gesellschaftsrecht Anhand von Original Kaufs- bzw. Verkaufs- und Dividenden- oder Zinsabrechnungen die Rendite berechnen Vergleich von Renditen mit anderen Anlageformen Daten zu Performance und Dividendenrenditen einlesen und verarbeiten 5 9. Kosten- und Leistungsrechnung Die Lernenden können: . 5 4 9.1. Mehrstufige Erfolgsrechnungen mehrstufige Erfolgsrechnung mit Ausweis von Betriebsergebnis, Unternehmungsergebnis, EBIT und EBITDA (inkl. Ertrag aus Eigenleistungen und Bestandesveränderungen der Halb- und Fertigfabrikate) erstellen und interpretieren Darstellung in Listenform (keine Darstellung in Kontenform verlangt) Bilanzen und Erfolgsrechnungen mit französischer und englischer Terminologie eine ER in Excel aufstellen und das Wasserfalldiagramm Seite 124 5 14 9.2. Betriebsabrechnung mit Ausweis von Kostenarten, Kostenstellen und Kostenträgern eine Kostenartenrechnung aufgrund der FIBU- Aufwandzahlen unter Berücksichtigung der sachlichen Abgrenzungen (inkl. kalkulatorischen Kosten) und der Differenzierung nach Einzel- und Gemeinkosten erstellen eine Kostenstellenrechnung durch verursachergerechte Zuweisung der, bei der Kostenartenrechnung identifizierten, Gemeinkosten an die definierten Kostenstellen (inkl. Abrechnung der Vorkostenstellen) erstellen eine Kostenträgerrechnung bei den einzelnen Produkten durch verursachergerechte Belastung der Einzelkosten (gemäss Kostenartenrechnung) und der Gemeinkosten (gemäss Kostenstellenrechnung) im Rahmen der Kostenträgerrechnung Zuschlagssätze, Herstellkosten Produktion, Herstellkosten Verkauf, Selbstkosten, Nettoerlös und Erfolg je Produkt ermitteln den Unterschied zwischen FIBU- und BEBU-Erfolg ermitteln Kostenartenrechnung Unterscheidung zwischen effektiven und kalkulatorischen Abschreibungen, keine Berechnungen. Berechnung der kalkulatorischen Zinsen. ausserordentliche und betriebsfremde Aufwände. Kostenstellenrechnung Umlage von Vor- und Hauptkostenstellen ohne innerbetriebliche Leistungen. Direkte (Verhältniszahlen gegeben) und indirekte (via einfachem Schlüssel) Zurechnung der Kostenarten auf die Kostenstellen. Berechnung der Zuschlagssätze. Umlage der Kostenstellen auf die Kostenträger mittels der Zuschlagssätze. Kostenträgerrechnung Umlage der Kostenstellen auf die Kostenträger mittels einfachem Schlüssel. Berechnung der Zuschlagssätze. Bestandesänderung im Fertigfabrikatelager (ohne Buchungen) berücksichtigen. Begriffsspalte im BAB auswendig kennen. Keine aktivierte Eigenleistungen Ausfüllen eines kompletten Kritischen Zeitungsartikel über die fehlende Berücksichtigung von Eigenlohn und zins im BAB einsetzen. Produktionsprozesse, Wertschöpfungskette in Industrieunternehmen Notwendigkeit der Kostenoptimierung (Restrukturierung) und deren gesellschaftliche Folgen thematisieren Gesamt- und Einzelkalkulation mit Excel durchführen. Visualisierung von Kostenstellen-Daten Seite 125 5 4 9.3. Gesamt- und Einzelkalkulation sowie Kalkulationsgrössen im Produktionsbetrieb aufgrund des Betriebsabrechnungsbogens die Gesamtkalkulationsgrössen errechnen. von den Herstellkosten zum Nettoerlös und umgekehrt rechnen. das Einzelkalkulationsschema eines Produktionsbetriebs inkl. MWST (Umsatzsteuer) auf einzelne Produkte oder Aufträge anwenden. Einzelkalkulation inkl. Gewinnzuschlag, Skonto und Rabatt vgl. Semester 2: 3.4 auf Seite 5: Die Mehrwertsteuer in der Kalkulation Unterschied zur Kalkulation in Handelsbetrieben aufzeigen und Bezug zur Preiskalkulation herstellen Excel für Kalkulationen 5 10 9.4. Deckungsbeitrag und Break-Even die zwei Systeme Vollkosten- und Teilkostenrechnung unterscheiden Nutzschwellen berechnen und grafisch darstellen Aufteilung der Selbstkosten in variable und fixe Kosten Berechnung von Deckungsbeitrag und Nutzschwelle (Break-Even- Point) mengen- und wertmässig. Mathematik: Lineare Gleichungssysteme (graphisch und analytisch) Erstellen der DB- Rechnung und Visualisierung in Excel Seite 126 IDAF / Projektvorschläge / Hinweise / Empfehlungen 6 30 6 7. Geldflussrechnung Die Lernenden können: . 6 30 7.1. Geldflussrechnung die Bedeutung der Geldflussrechnung als dritte Abschlussrechnung einschätzen eine vollständige Geldflussrechnung in Berichtsform aufgrund von Eröffnungs- und Schlussbilanz, Erfolgsrechnung und ergänzenden Finanzinformationen erstellen den Cashflow des Betriebsbereichs (bzw. Cashdrain) nach direkter und indirekter Berechnungsmethode ermitteln den Free Cashflow berechnen und interpretieren eine Geldflussrechnung auswerten und interpretieren liquiditätswirksame und -unwirksame Buchungen automatisiert in geeigneter Software unterscheiden. Zweck und Nutzen erkennen Liquidität versus Rentabilität Fonds Geld ohne Wertschriften (d.h. Wertschriftenkauf = Investition) Liquiditätswirksame und - unwirksame Geschäftsfälle. Mittelfluss aus Geschäftstätigkeit, Investitions- und Finanzierungstätigkeit. Arten der Darstellung: Berichts- und Kontenform Berechnung des Cash Flow (direkt (alle Faktoren) und indirekt (nur Gewinn, Abschreibungen, Rückstellungen)). Geldflussrechnung mittels Interpretation von Anfangs- und Schlussbilanz und Erfolgsrechnung (die entsprechenden Konten müssen geführt werden). Bestandesänderungen von FLL, VLL, Warenbestand berechnen. Interpretation des Mittelflusses aus Geschäftstätigkeit, Finanzierungstätigkeit, Investitionstätigkeit. Massnahmen zur Liquiditätsverbesserung erarbeiten Kap. Finanzierung Unternehmungskonzept Liquiditätsbudget eines privaten Haushaltes analysieren und Massnahmen ableiten OR 961 b Rechnungslegung für grössere Unternehmen Praxisbeispiele aus Geschäftsberichten verwenden zur Analyse (wie z.B. ob Cash Flow direkt oder indirekt berechnet wurde) Bedeutung als Planungsrechnung besprechen WENN-Formel in Excel anwenden zur Unterscheidung von Buchungssätzen Seite 127 Fach Geschichte und Politik - Verordnung SBFI über die berufliche Grundbildung Informatikerin/Informatiker vom 1. November 2013 0 0 2 2 2 2 Schlussprüfung keine Einbezug in Abschlusszertifikate BM Die Gestaltung computerbasierter Informations- und Kommunikationssysteme kann weitreichende, positive wie negative Auswirkungen auf die Aktivitäten der Menschen und auf deren Leben haben. Die Digitalisierung ist somit als ein Transformationsprozess zu verstehen, der nicht nur technologischer, sondern gesamtgesellschaftlicher Natur ist. Zukünftige Informatiker und Informatikerinnen müssen deshalb die gesellschaftlichen Kontexte kennen, in denen ihre Technologien eingesetzt werden und bereit sein, eine fachübergreifende Sichtweise ihrer Tätigkeit einzunehmen sowie Verantwortung für ihre Arbeiten zu übernehmen. Geschichte und Politik bietet den Lernenden eine historische Orientierung und hilft ihnen, sich im laufenden Prozess der gesellschaftlichen und kulturellen Entwicklung zu situieren. Einsichtig gemacht werden wichtige politische, wirtschaftliche und soziale Entwicklungen, die für unser Land und unsere Kultur in den letzten zwei bis drei Jahrhunderten bedeutsam waren und es heute noch sind. Der Unterricht beleuchtet zentrale geschichtliche Ereignisse, Personen und Prozesse in einer exemplarischen Auswahl und fördert so ein Grundverständnis für die Herausforderungen der Moderne und für die Probleme der Gegenwart. Geschichtliche Abläufe wiederholen sich nie gleich. Wer aber über Grundkenntnisse in Geschichte verfügt, kann leichter abschätzen, wie sich unsere Gesellschaft entwickelt und welche Kräfte wirksam sind. Vermittelt wird weiter das Grundwissen, um politische Prozesse zu verstehen. Die Lernenden werden über die wesentlichen Strukturen und Funktionsweisen des Staates sowie über ihre staatspolitischen Rechte und Pflichten informiert. Sie erkennen überdies, dass Politik und Medien in Wechselbeziehungen zueinanderstehen und durch Interessenvertretungen beeinflusst werden. Auf dieser Basis bilden sich die jungen Menschen in politischen Fragen eine fundierte Meinung und tragen später als aufgeklärte Persönlichkeiten eine demokratische Kultur und pluralistische Gesellschaft mit. Des Weiteren lernen sie mit Quellen kritisch umzugehen, Zeugnisse aus der Vergangenheit zu befragen, sie im jeweiligen Kontext einzuordnen und ihre Bedeutung für die Gegenwart zu verstehen. Auf diese Weise werden die Lernenden darin unterstützt, das spezialisierte moderne Wissen in einer integrativen Sicht wieder zusammenzufügen. Durch die Auseinandersetzung mit historischen Ereignissen, Personen, Prozessen und Strukturen gewinnen die Schülerinnen und Schüler Einsichten in die Komplexität geschichtlicher Prozesse. Sie erkennen Faktoren und Wirkungszusammenhänge, die zum Verständnis und zur Erklärung von Gegenwartsphänomenen erforderlich sind und erfassen so die gegenwärtige Welt besser. Diese historische Orientierungskompetenz kann dazu beitragen, die eigene Lebenswelt und aktuelle wie zukünftige Probleme und Entwicklungen besser zu verstehen. Damit verbunden ist die Fähigkeit und Bereitschaft, die im Umgang mit Geschichte erworbenen Erkenntnisse und Einsichten auf die eigene Person und Lebenspraxis zu beziehen. Seite 128 Das bedeutet auch, die Fähigkeit und die Bereitschaft auszubilden, erworbenes Wissen, eigene Vorstellungen und Haltungen zu überprüfen, zu erweitern und gegebenenfalls zu revidieren. Und nicht zuletzt erkennen die Schülerinnen und Schüler durch den Unterricht in Geschichte und Politik, dass Friede, Demokratie, Rechtsstaatlichkeit, Menschenrechte und Wohlstand nicht selbstverständlich sind und von jeder Generation neu aufgebaut, gefestigt und erhalten werden müssen. Reflexive Fähigkeiten: sich ein kritisch-forschendes Denken aneignen; grundlegendes Orientierungs-, Kultur- und Weltwissen aufbauen; verstehen, dass die Darstellung gesellschaftlicher Zusammenhänge nicht einfach als Sammlung von Fakten anzusehen ist, sondern Fragen folgt, die vom Standpunkt und von den jeweiligen Interessen abhängig sind; Fragestellungen entwickeln und differenziert Antworten dazu geben. Sozialkompetenz: Empathie für Menschen verschiedener sozialer und geografischer Herkunft sowie Mitverantwortung für die Durchsetzung der Menschenrechte entwickeln; fähig und bereit sein, im Team zu arbeiten, seine eigene Werte verstehen und angemessen dafür einzustehen. Interessen: Interesse an Politik, Kultur und kultureller Vielfalt entwickeln; eine eigene politische Meinung bilden und diese auch einzubringen wissen; sich mit Fragen der nachhaltigen Entwicklung im globalen Rahmen auseinandersetzen; mit der Ungewissheit offener Situationen umgehen; Entwicklung von gemeinsamen Vorstellungen über die Gestaltung der Zukunft; zu sich selbst, zu den Mitmenschen und zur Umwelt Sorge tragen; die Möglichkeiten und Grenzen eigener Lebenschancen zu erkennen. Wissenstransfer: Bezüge zu anderen Fächern herstellen; eine soziale, technische und wirtschaftliche Optik entwickeln; fähig sein und bereit sein, Wissen und Kompetenzen auch in anderen Bereichen anzuwenden. Umgang mit Informations- und Kommunikationstechnologien (IKT-Kompetenzen): einen kritischen und selbstbestimmten Umgang mit den Informations- und Kommunikationstechnologien erlernen; Recherchen durchführen; Informationsquellen beurteilen; mit Quellen korrekt umgehen; historische Sachverhalte problemorientiert und adressatengerecht multimedial zu präsentieren; ein grundlegendes konzeptionelle Verständnis haben über die Funktionsweise des Internets / Computer / Datenbanken; Chancen und Risiken der neuen Technologien kennen; eigenverantwortliches Handeln im Netz. Seite 129 1. Grundlagen der Moderne (18. bis 20. Jahrhundert) 3 2 1.1. Demografische, wirtschaftliche und soziale Veränderbarkeit und Beharrungsvermögen sozialer und politischer Strukturen über längere Zeiträume an geeigneten Beispielen erkennen wirtschaftliche und soziale Zusammenhänge mit historischen Sonden erforschen Kurzer Überblick zum langen 19. Jahrhundert in Europa Rolle der Bildung sowie der Meinungs- und Gedankenfreiheit für Gesellschaften thematisieren, unter Berücksichtigung der Chancen und Gefahren des Internets. 3 2 1.2. Politische Umbrüche und Revolutionen historische Quellen und Darstellungen kritisch analysieren, im Kontext verstehen und die Bedeutung für die Gegenwart erkennen politische Strukturen und Zusammenhänge Zentrale Aspekte der politischen Geschichte Europas im langen 19. Jahrhundert im Überblick Rolle der digitalen, technologischen und wirtschaftlichen Entwicklung für politische und gesellschaftliche Umbrüche erörtern 2. Gesellschaftliche Bewegungen, nationale Ambitionen und politische Systeme (Teil 1) 3 2 4.3. Wirtschaftliche Systeme und ihre Auswirkungen verschiedene Wirtschaftssystem und die jeweilige Rolle des Staates vergleichen Zentrale Aspekte der europäischen Wirtschafts- und Sozialgeschichte im langen 19. Jahrhundert im Überblick Die industrielle Revolution vergleichen mit der Situation in Schwellenländern heute Die Auswirkungen der digitalen Revolution auf die Arbeits- und Lebenswelt der Menschen untersuchen Seite 130 3 2 4.2. Imperialistische Expansion und Konflikte Beispiele globaler oder regionaler Konflikte auf Ursachen untersuchen, den Ablauf festhalten und ihre Auswirkungen beschreiben das Konzept des Selbstbestimmungsrechtes der Völker an aktuellen Fällen verstehen Triebkräfte, Erscheinungsformen und Auswirkungen des europäischen Imperialismus an einem Beispiel konkretisiert Wirtschaftliche Folgen des Imperialismus für die einzelnen Länder abschätzen 3 10 4.1. Nationale Forderungen und Probleme der Identitätsfindung einige wesentliche Bedingungen für die Entstehung und Verbreitung von Nationalismen erkennen den Nationalismus als wichtige Ursache für Spannungen und Kriege begreifen Vor- und Nachteile des Nationalismus kennen Nationalismus und Nationalstaatenbildung als Hintergrund des Ersten Weltkriegs kennen Erster Weltkrieg: Ursachen, Ablauf, Wesenszüge und Folgen Möglichkeiten und Grenzen des Nationalstaates kennen Das Spannungsfeld zwischen Nationalstaaten und internationalem Handel ausloten Die Digitalisierung als Herausforderung für den Nationalstaat und die Menschen erkennen Nationalistische Strömungen und Symbole in der Politik analysieren 3 20 4.4. Aufkommen von totalitären Systemen Bedingungen für das Aufkommen totalitärer Systeme Herrschaftsinstrumente- und techniken in totalitären Systemen erklären verschiedene totalitäre Ideologien vergleichen und ihre Folgen beurteilen Zwischenkriegszeit Wurzeln und Wesen des Totalitarismus Nationalsozialismus Zweiter Weltkrieg Totalitäre Systeme in der Literatur und im Film Politische Propaganda einst und jetzt vergleichen Chancen und Gefahren der digitale Überwachungs- und Steuerungsmöglichkeiten Rassismus früher und heute Seite 131 2. Gesellschaftliche Bewegungen, nationale Ambitionen und politische Systeme (Teil 2) 4 24 4.5. Neue soziale Bewegungen Ursprung, Ausdrucksformen und Folgen von Jugendbewegungen aufzeigen Den Einfluss von Mentalitäten, Lebensformen und Geschlechterrollen an geeigneten Themen untersuchen Die unterschiedlichen politischen, wirtschaftlichen und kulturellen Phänomene des Kalten Krieges kennen Die Konflikte nach dem Zweiten Weltkrieg im Rahmen des Kalten Krieges einordnen Holocaust Kalter Krieg Vietnamkrieg Jugendbewegungen Sozialpsychologische Experimente thematisieren Konformitätsdruck in Gesellschaften diskutieren Planwirtschaft und Marktwirtschaft vergleichen Der Kalte Krieg in Musik, im Film und im Sport Die Entwicklung des Computers und der KI im 20. Jahrhundert Seite 132 3. Werden und Entwicklung der Modernen Schweiz (Schweizergeschichte) 4 4 3.1. Werden des modernen Bundesstaates politische und wirtschaftliche Kräfte und ihre Beiträge zur Entwicklung der modernen Schweiz identifizieren und einordnen Mythen als geschichtswirksame Kräfte wahrnehmen, sie von der historischen Realität unterscheiden und ihre Instrumentalisierung in Politik und Wirtschaft Schweiz im 18. und 19. Jahrhundert: Strukturen, Prozesse, Konflikte Beitrag der Literatur und Kunst zur Mythenbildung der Schweiz untersuchen Erklärungsansätze für den Erfolg der Schweiz erarbeiten 4 4 3.2 Politische und wirtschaftliche Herausforderungen eines Kleinstaates (mit Schweizergeschichte) Chancen und Grenzen der Neutralität für die moderne Schweiz einschätzen den Wechsel zwischen Isolation und Öffnung als Konstante der Schweizer Geschichte erkennen Schweiz im 20. Jahrhundert: Herausforderungen und Bewältigungsstrategien Stärken und Schwächen des politischen Systems der Schweiz analysieren Computer und Digitalisierung: Beiträge der Schweiz aufzeigen 4 4 3.3 Migration, nationale Identität und soziokultureller Wandel (mit Schwerpunkt Zeitgeschichte) Modernisierungsprozesse und ihre Folgen an geeigneten Beispielen analysieren die Spannung zwischen der eigenen Kultur und anderen Kulturen als bedeutsam erleben kulturelle Faktoren wie Religion, Kunst, Wissenschaft und Technik als Bestandteil menschlichen Lebens erkennen. Schweiz in der Gegenwart: Brennpunkte und Debatten, Zukunftsaussichten Reportage über eine Schweizer Firma schreiben Das Bild der Schweiz im Ausland untersuchen Die Schweiz als Einwanderungs- und Auswanderungsland Die Veränderungen der Jugend und der Gesellschaft durch «social Media» und die Digitalisierung erkennen Seite 133 5. Aktuelle Herausforderungen (1. Teil) 5 4 5.2. Rezeption von Geschichte den Wandel als konstitutives Element der Geschichte einige Gegenwartsprobleme mit historischen Mitteln erforschen und auf diese Weise die geschichtlichen Wurzeln der Gegenwart begreifen Wirkungsweisen von Vergangenheitsdeutung in Politik und Kultur Darstellung von Geschichte im Film untersuchen Vergleich der Darstellung geschichtlicher und politischer Inhalte in modernen Medien (bspw. YouTube, Wikipedia, Facebook, Twitter, Instagram) 5 32 5.1. Politische, wirtschaftliche und soziale Aktualität sich sachgerecht informieren, sich in der Vielfalt der Information zurechtfinden sowie eine fundierte Meinung bilden und begründen den historischen und politischen Hintergrund in Themen anderer Fächer einbeziehen fundierte gesellschaftliche und individuelle Schlussfolgerungen aus aktuellen Problemen und Erscheinungen ziehen und begründen sich als verantwortungsbewusstes Mitglied unserer Gesellschaft einsetzen, insbesondere auch im Bereich des Globalen Lernens und der nachhaltigen Entwicklung Die Situation nach dem Ende des Kalten Krieges verstehen, einordnen und beurteilen können Die Welt nach dem Kalten Krieg Aktuelle Konflikte und Herausforderungen (z.B. Nahostkonflikt, Nord-Süd- Konflikt, Arabischer Frühling, Digitale Revolution) Schwellenländer im Längsschnitt vergleichen Fallstudien zum arabischen Frühling erstellen Die Digitalisierung und ihre Folgen als weiter industrielle Revolution thematisieren Die neuen digitalen Möglichkeiten der Überwachung und Kontrolle Folge der digitalen Welt? KI, Roboter und digitale Assistenten als Chance und Risiko thematisieren Einen Blick in die Zukunft werfen: Szenarien bilden Den Einfluss der digitalen Technologien auf die Kriegsführung im 20. und 21. Jahrhundert kennen Seite 134 4. Politik und Demokratie (Staatskunde) 6 12 2.1. Zivilgesellschaft, politische Willensbildung und moderne schweizerische Institutionen Funktionen und Wirkungen von politischen Prozessen und die Bedeutung der Medien in Grundzügen die Sprache der Politik in geeigneten Situationen anwenden, sich an einer Debatte beteiligen und eine konstruktive Streitkultur entwickeln die staatspolitischen Rechte und Pflichten, insbesondere im Hinblick auf Menschenrechte und Demokratie, erkennen Machtverhältnisse und Interessenvertretung kritische hinterfragen das politische Modell des schweizerischen Bundesstaates und der halbdirekten Demokratie besser verstehen die sich daraus ergebenen Möglichkeiten für die Bürgerin und den Bürger zur Wahrnehmung der Interessen erkennen Stimmrecht, Wahlrecht, Initiativrecht, Referendumsrecht, Petitionsrecht Staatliche Institutionen der Schweiz Parteien, Verbände, Interessengruppen Verhältnis Staat-Bürger Rolle der Medien als vierte Gewalt im Staat Kommunikative Situationen in der Politik modellhaft Machtverhältnisse und Interessenvertretung kritisch hinterfragen Aktuelle Abstimmungen und Debatten analysieren Den Einfluss der neuen Medien auf die Politik und die Meinungsbildung Fake-News, Lügen und Manipulationen im Internet 6 8 2.2. Internationale Organisationen und Globalisierungstendenzen die Schweiz als Teil der Völkergemeinschaft begreifen und die wichtigsten internationalen Institutionen, welche der politischen, wirtschaftlichen und soziale Zusammenarbeit dienen, in ihren Grundzügen Internationale Organisationen im Überblick Meilensteine der Europäischen Integration Die Schweiz und die EU Englische und/oder französische Original- Quellentexte oder Reden lesen und verarbeiten Globalisierungsprozesse aus wirtschaftlicher, digitaler und nationalstaatlicher Sicht Seite 135 Fach Technik und Umwelt - Verordnung SBFI über die berufliche Grundbildung Informatikerin/Informatiker vom 1. November 2013 3 3 0 0 0 0 Schlussprüfung keine Einbezug in Abschlusszertifikate BM Der Unterricht in Technik und Umwelt hat zum Ziel, bedeutsame allgemeinbildende Themen auf der Basis der naturwissenschaftlichen, sozialwissenschaftlichen und technischen Grundkenntnisse der Lernenden und im Kontext zur Umwelt zu bearbeiten. Bei der Auswahl der Themen hat der Aktualitätsbezug und gezielte Einbezug von IKT hohe Priorität. Unter dem Leitbegriff Technik werden alle von Menschen gemachten Produkte und die besonderen Fähigkeiten verstanden, die direkt oder indirekt der Erhaltung und Entfaltung des menschlichen Lebens dienen. Unter dem Leitbegriff Umwelt werden primär die nat rlichen Ressourcen der Lebenswelt Erde und sekundär die von den Menschen bestimmte sozio-kulturelle Umwelt (Technologie, Ökonomie, Kultur, Politik und Recht) verstanden. Die ganzheitliche Sichtweise im Spannungsfeld zwischen Technik und Umwelt fördert das vernetzte und selbstständige Erarbeiten einer persönlichen Meinung und verantwortungsvolles Handeln. Dadurch werden Grundlagen f r den persönlichen und gesellschaftlichen Beitrag zu einer nachhaltigen Entwicklung gelegt. Reflexive Fähigkeiten: selbstorganisiert lernen (das eigene Lernen planen und auswerten); sich in neue Themengebiete einarbeiten; Kritik anbringen und annehmen, begründet beurteilen; Informationen und Meinungen kritisch hinterfragen; nichtlinear, vernetzt und systemisch denken Sozialkompetenz: im Team ergebnisorientiert arbeiten; Verantwortung wahrnehmen; die eigene Meinung hinterfragen Sprachkompetenz: sich schriftlich und m ndlich gewandt ausdr cken; Sachtexte verstehen und zusammenfassen; Arbeitsergebnisse präsentieren Arbeits- und Lernverhalten: zielgerichtet recherchieren; Quellen korrekt zitieren; Initiative und Selbstvertrauen entwickeln Interessen: f r Neues offen sein; andere Sichtweisen und Kulturen verstehen Seite 136 1. 57 1. Die Welt: ein vernetztes System 1. 30 1.1. Das Ökosystem und die Umweltbereiche (Atmosphäre, Boden, Wasser, Biosphäre) wichtige chemische Elemente, Verbindungen und Reaktionen sowie biologische Prozesse nennen und ihre Bedeutung an Beispielen erklären die vier Umweltbereiche beschreiben und ihre Funktion im Ökosystem erklären wichtige Kreisläufe und Stofffl sse wie Kohlenstoff- und Wasserkreislauf oder Energiefluss beschreiben Grundlagen der Chemie: Teilchenmodell, Atomaufbau, Überblick über chemische Bindung Ökologie Stoffwechsel, Photosynthese Biotische und abiotische Umweltfaktoren Populationsdynamik, Artensterben, Biodiversität Klima und/oder Geologie im Hinblick auf Stoff- und Energiekreisläufe Digitale Datenerfassung (Feldarbeit oder Eigenstudien) und - verarbeitung, einfache statistische Auswertungen und Darstellung der digitalen Daten. Mögliche Anwendungen: RGT-Regel, Simulation von Reaktionsabläufen, Bergmann'sche Regel, Populationsdynamik, Tragfähigkeiten von Ökosystemen, Bodenkunde 1. 27 1.2. Vernetzte Systeme Elemente und Beziehungen in Systemen an Beispielen verstehen und darstellen Folgen von Eingriffen in vernetzte Systeme abschätzen (Luftschadstoffe, CO2 und Klima, Rodung des Regenwalds) Probleme und Zusammenhänge mit geeigneten Verfahren wie Messung oder Dokumentenanalyse selbstständig erarbeiten die erforderlichen naturwissenschaftlichen und technischen Grundkenntnisse nutzen bzw. erarbeiten Wechselbeziehungen und R ckkoppelungen in ein bis zwei Systemen erkennen Luft: Zusammensetzung, Luftschadstoffe: Entstehung, Verbreitung und Folgen, Verbrennung, Reaktionsgleichungen Bevölkerungsentwicklung und Ressourcenmanagement unter globalisierten Bedingungen Nahrungsnetze Natürlicher und anthropogener Klimawandel, Ursachen und Folgen, Klimaforschung, Klimapolitik Exemplarische Arbeit mit Umweltdaten Statt Luft könnte auch Wasser als Medium gewählt werden Ernährung und Energieversorgung Digitale Datenerfassung und -verarbeitung einfache statistische Auswertung, z.B. von Luftschadstoffen, Demografie-Daten, Auswertung regionaler Fallstudien Besuch einer Kehrichtsverbrennungsanlag e (oder Gewässerrevitalisierung) Seite 137 2. 38 2. Der Mensch in seiner Beziehung zur Umwelt 2. 15 2.1. Leben in einem vernetzten System den Aufbau einer Zelle und die Funktion der wichtigsten Organellen verstehen die Bedeutung der Zellteilung und die Entstehung von Tumoren nachvollziehen die Eigenschaften des Lebens (Erbgut, Stoffwechsel, usw.) erklären mikroskopieren (Analysemethoden) Prinzipieller Aufbau einer Zelle Kernaufbau und Zellteilung Mitose Krebs Eigenschaften des Lebens Mikroskopier-Kenntnisse Einbindung neuer digitaler Medien, z. B. in der bildlichen Darstellung beim Mikroskopieren 2. 8 2.2. Material- und Stofffl sse erneuerbare und nichterneuerbare Ressourcen unterscheiden und Beispiele erläutern den Unterschied zwischen Recycling und Downcycling erklären den Weg vom Rohstoff bis zur Entsorgung (Produktlebezyklus) an Beispielen , insbesondere des Welthandels, erfassen und hinsichtlich seiner ökologischen und sozialen Folgen analysieren die ökologischen und sozialen Auswirkungen der Rohstoffgewinnung und -nutzung (Anbau und Gewinnung, Transport, Verarbeitung, Entsorgung) an Beispielen beurteilen Erneuerbare und nicht erneuerbare Rohstoffe hinsichtlich Abbau, Emissionen, Entsorgung, Geopolitik analysieren Digitale Datenerfassung und -verarbeitung einfache statistische Auswertung, z.B. von Luftschadstoffen, Auswertung regionaler Fallstudien (z.B. Rohstoffe, Handy- /Computerherstellung), Analyse von Geodaten (z.B. AGIS) Exkursionen 2. 7 2.3. Energie und Energiefl sse chemische, thermische, kinetische und elektrische Energieformen nennen unterschiedliche Formen der Energiegewinnung den Energieerhaltungssatz erklären Grundbegriffe und Einheiten verstehen und richtig die historische Entwicklung des Energieverbrauchs und der Energieabhängigkeit sowie deren Auswirkungen auf die Umwelt beschreiben Vor- und Nachteile der unterschiedlichen Energieformen abwägen Technische Prozesse der Nutzung erneuerbarer und nichterneuerbarer Ressourcen Energieformen und Energieträger können exemplarisch vertieft werden Berücksichtigung von Gerechtigkeitsaspekten und 2. 8 2.4. Umwelteinwirkungen wichtige globale und lokale Umwelteinwirkungen nennen die naturwissenschaftlichen Grundlagen von Umwelteinwirkungen und deren Folgen erklären Umweltdaten auswerten, interpretieren und Schl sse ziehen Wirkung von Schadstoffen auf Lebewesen und Ökosysteme Umwandlung der Umweltsysteme anhand exemplarischer Beispiele Massnahmen zur Schadensvermeidung Umweltmonitoring und Arbeit mit Umweltstatistiken Ausgewählte historische und/oder aktuelle Fallbeispiele mit digitalen Medien bearbeiten Schmelze von Gletschern und Permafrost, Entwaldung, intensive Landnutzung, Verschmutzung, Bergbau Seite 138 2. 16 3. Lösungsansätze zu einer nachhaltigen Entwicklung 2. 6 3.1. Konzepte der nachhaltigen Entwicklung Verschiedene Konzepte der nachhaltigen Entwicklung erklären ökologische, soziale und ökonomische Kriterien einer nachhaltigen Entwicklung nennen anhand von Nachhaltigkeitskriterien Fallbeispiele beurteilen (Biosphärenreservate, lokale Agendas 21, Agrotreibstoffe, Tourismusprojekte, Holzwirtschaft, Car-Sharing, Entwicklungsprojekte, Verkehrspolitik usw.) Umwelteinwirkungen mit geeigneten Methoden wie ökologischer Fussabdruck, Ökobilanz (LCA) oder Ökosozialprodukt beurteilen Nachhaltigkeitskonzepte Ausgewählte Fallbeispiele z.B. anhand von Nachhaltigkeitsindikatoren Ausgewählte historische und/oder aktuelle Fallbeispiele bearbeiten, z.B. Handlungsoptionen aufzeigen (Bodenschutz, Dialog zwischen Industrie Nichtregierungsorganisation en, Bio-, Umwelt- und Soziallabels, regionale Entwicklungskonzepte, Verzicht etc.) 2. 10 3.2. Lösungsansätze nationale und globale Instrumente des Umweltschutzes wie Klima- und Artenschutzabkommen, Umweltrecht und Kostenwahrheit darlegen die Begriffe Effizienz und Suffizienz unterscheiden und erklären das Cradle-to-Cradle-Prinzip an Beispielen erklären technische Produkte und Verfahren einer nachhaltigen Entwicklung (alternative Energien, Cleantech) verstehen und beurteilen wirtschaftliche und politische Massnahmen: z.B. Subventionen, Ökolabels, Handelsbegrenzungen, Verkehrspolitik oder Energiepolitik auf ihren Beitrag zu einer nachhaltigen Entwicklung beurteilen Nano-, Gen-, Kommunikations- und weitere aktuelle Technologien erklären und bez glich ihres Beitrags zu einer nachhaltigen Entwicklung beurteilen persönliche Möglichkeiten einer nachhaltigen Entwicklung und zukunftsfähigen Lebensf hrung entwerfen Grundkonzepte umweltpolitischer Lösungsansätze Grundlagen der Gentechnologie verstehen: Anwendungen, Chancen, Gefahren und Risiken analysieren und beurteilen Grundlagen der Nanotechnologie verstehen: Anwendungen, Chancen, Gefahren und Risiken analysieren und beurteilen Aufbau von Speichermedien Potenzial von Künstliche Intelligenz bei der Lösung von Umweltproblemen Anwendungen von "Missing Maps", Opendata-Plattform Vorstellung digitaler Apparaturen in Forschung und Industrie Seite 139 Fach Spanisch - Verordnung SBFI über die berufliche Grundbildung Informatikerin/Informatiker vom 1. November 2013 - Bildungsplan Informatikerin, Informatiker mit eidgenössischem Fähigkeitszeugnis (EFZ) Fachrichtung Applikationsentwicklung vom 1. 11 2013 (BiPla Applikationsentwicklung) 3 3 3 3 3 3 Schlussprüfung keine Einbezug in Abschlusszertifikate nein Der Spanischunterricht bef higt die Lernenden sich in der Zielsprache auszudr cken und andere zu verstehen, um sich in der spanischsprachigen Welt zurechtzufinden. Dem Einblick in verschiedene Kulturen wird im Spanischunterricht auf sehr vielseitige Art Rechnung getragen, zumal die spanischen Sprachgebiete zahlreiche, sehr unterschiedliche Kulturen umfassen. Das Beherrschen der spanischen Sprache mit dem entsprechenden Fachwortschatz er ffnet vielf ltige M glichkeiten in Bezug auf weitere Ausbildung, Praktikum und Beruf und im Hinblick auf ein weiterf hrendes Studium. Der Spanischunterricht erleichtert den Absolventinnen und Absolventen der HMS den Erwerb internationaler Sprachdiplome. Die Lernenden verf gen ber die sprachlichen Instrumente, welche das Erreichen von Niveau B1 des Europ ischen Sprachenportfolios erm glichen. Besonders leistungsf hige Studierende können das Niveau B2 erreichen. Strategien: Wirksame Techniken des Spracherwerbs und der Kommunikation entwickeln Interessen: Tagesaktualitäten und ihre kulturellen, wirtschaftlichen, ökologischen und politischen Zusammenhänge mit Aufmerksamkeit verfolgen und reflektieren Seite 140 1. 60 1. Hören / Verstehen Die Lernenden können einfache spanisch gesprochene Anweisungen und Erklärungen verstehen. Anweisungen der Lehrkraft Hörverständnis aus dem Lehrbuch 2. Sprechen Die Lernenden können spanische Wörter korrekt aussprechen. einfache Aussagen über sich selbst und andere machen. Ausspracheübungen (Zungenbrecher, Lieder, Reime) Auf einfache Fragen antworten Sich oder andere vorstellen Lehrbuchtexte, einfache Dialoge 3. Lesen Die Lernenden können einfache Sätze verstehen und korrekt lesen. Lehrbuchtexte, Dialoge 4. Schreiben Die Lernenden können kurze informelle Mitteilungen und Dialoge verfassen. E-Mails, SMS 5. Grammatik Die Lernenden können einfachste grammatikalische Strukturen erkennen und anwenden. Nominale und verbale Strukturen, Adjektive, einige Pronomen 6. Wortschatz Die Lernenden können ca. 300 Wörter verstehen und anwenden. Wortschatzübungen Lernstrategien Vergleich und Erschliessung über andere Fremdsprachen (Französisch, Englisch, Italienisch) Umgang mit dem Wörterbuch Seite 141 7. Kultur Die Lernenden können ausgewählte Aspekte der spanischsprachigen Welt mit anderen Kulturen vergleichen. Speisekarte, Öffnungszeiten Vergleiche mit anderen Kulturen 2. 51 1. Hören / Verstehen Die Lernenden können einfachen Alltagsgesprächen folgen. auditiv erhaltene Informationen zur Lösung einer weiterführenden Aufgabe verarbeiten. Hörverstehensübungen 2. Sprechen Die Lernenden können einfache Alltagsgespräche mit korrekter Aussprache führen. einfache Dialoge, Monologe, Tandemübungen, Rollenspiele (z.B. Telefongespräche) 3. Lesen Die Lernenden können einfache Texte verstehen und korrekt lesen Lehrbuchtexte, Dialoge, einfache Texte aus dem Alltag 4. Schreiben Die Lernenden können kurze Texte verfassen Tagebucheintrag einfache Beschreibungen 5. Grammatik Die Lernenden können einfache grammatikalische Strukturen erkennen und erste Vergangenheitszeit weitere Pronomen Verlaufsform 6. Wortschatz Die Lernenden können ca. 600 Wörter verstehen und anwenden. Lehrbuchvokabular erarbeiten, anwenden und erweitern 7. Kultur Die Lernenden können sich mit Dokumenten aus der spanischsprachigen Kultur auseinandersetzen. Videosequenzen, einfache Artikel, Werbung, Flyer Seite 142 3 60 1. Hören Die Lernenden können Alltagsgesprächen folgen. auditiv erhaltene Informationen zur Lösung einer weiterführenden Aufgabe angemessen verarbeiten. einfache Hörverstehensaufgaben mit authentischem Material 2. Sprechen Die Lernenden können zunehmend komplexere Gedankengänge formulieren. anspruchsvollere Dialoge und Tandemübungen 3. Lesen Die Lernenden können einfache Texte über Kultur, Wirtschaft und Geschichte verstehen. Lehrbuchtexte, adaptiertes Material, Lecturas fáciles 4. Schreiben Die Lernenden können komplexere Texte verfassen. Zusammenfassungen Beschreibungen kurze Berichte 5. Grammatik Die Lernenden können anspruchsvollere Strukturen anwenden. Vergangenheitszeiten doppelte Pronomen 6. Wortschatz Die Lernenden können ca. 1000 Wörter korrekt anwenden. Wortschatzübungen Lehrbuch Lektüre 7. Kultur Die Lernenden können sich zu typischen kulturellen und landeskundlichen Gegebenheiten äussern. Filmmaterial Interviews Sachtexte Landeskunde (Regionen, Länder, Städte, soziale Realitäten) Seite 143 4 45 1. Hören Die Lernenden können komplexere Tondokumente im Wesentlichen verstehen. anspruchsvollere Hörverstehensübungen mit authentischem Material 2. Sprechen Die Lernenden können eigene Ausdrucksformen entwickeln. szenische Spiele 3. Lesen Die Lernenden können längere adaptierte und einfache authentische Texte verstehen. ECOS didaktisch bearbeitete Gedichte Lieder 4. Schreiben Die Lernenden können Texte nach Inhaltsvorgaben verfassen. Kurze Aufsätze Berichte Beschreibungen 5. Grammatik Die Lernenden können anspruchsvollere Strukturen korrekt anwenden. Präpositionen Futur Verbalperiphrasen Komparativ 6. Wortschatz Die Lernenden können ca. 1500 Wörter aktiv verstehen und anwenden. Wortschatz systematisch verfestigen und erweitern 7. Kultur Die Lernenden können sich kontrastiv zu kulturellen Themen äussern. Kurzfilme Podcasts Artikel Musik- und Tanzvideos Verschiedene Musik- und Tanzstile erkennen und Seite 144 5 54 1. Hören Die Lernenden können Originalbeiträge im Wesentlichen verstehen. authentische Beiträge aus Radio, Fernsehen und Internet Aktuelle Themen, Tagesgeschehen aus Politik und Wirtschaft 2. Sprechen Die Lernenden können an Gesprächen und Diskussionen aktiv teilnehmen. Lektürebesprechungen Kurzpräsentationen 3. Lesen Die Lernenden können ausgewählte literarische und nicht literarische Originaltexte verstehen. Kurzgeschichten Novelas gráficas Theaterstücke Zeitungs- und Internetartikel Selbständige Internetrecherchen 4. Schreiben Die Lernenden können Meinungsäusserungen zu verschiedenen Themen angemessen formulieren. Kurzaufsätze Leserbriefe Stellungnahmen 5. Grammatik Die Lernenden können anspruchsvollere Strukturen korrekt anwenden. Konjunktiv Präsens Nebensätze Futur Plusquamperfekt Vergleiche Französisch, Englisch Seite 145 6. Wortschatz Die Lernenden können ca. 2000 Wörter aktiv anwenden. Wortschatzübungen (Wortfelder, Wortfamilien, Synonyme, Antonyme 7. Kultur Die Lernenden können sich zu verschiedenen kulturellen Themen auf differenzierterem Niveau äussern. Dokumentarfilme Literatur Balladen Gedichte 6 33 1. Hören Die Lernenden können im Detail Originalbeiträge verstehen. Nachrichten Reportagen Kurzfilme Spots Ausschnitte aus Telenovelas Analysieren unterschiedlicher Sprachregister (z.B. Jugendsprache, Dialekte) 2. Sprechen Die Lernenden können spontan oder vorbereitet in verschiedenen Gesprächssituationen Stellung nehmen. Debatten Vorträge Präsentationen Literaturbesprechungen 3. Lesen Die Lernenden können literarische und nicht literarische Originaltexte verstehen. Romane Kurzgeschichten Drehbücher Kolumnen Kurzbiographien Persönlichkeiten aus Sport, Kultur, Wirtschaft, Politik 4. Schreiben Die Lernenden können sich sprachlich korrekt ausdrücken und verschiedene Textsorten produzieren. Handelskorrespondenz kreative Texte Filmanalyse Buchkritiken Vergleiche Französisch, Deutsch Seite 146 5. Grammatik Die Lernenden können komplexe und idiomatisch korrekte Satzstrukturen Konditional Imperativ Vertiefen der bereits bekannten Themata 6. Wortschatz Die Lernenden können 2500 - 3000 Wörter anwenden. Übungen zur Verfestigung und Erweiterung 7. Kultur Die Lernenden können sich zu verschiedenen kulturspezifischen Themen differenziert äussern. Vielfältiges aus Film, Kunst, Literatur, Geschichte, Politik, Musik, Presse Parallelen zu Geschichte, Bildnerisches Gestalten, politische Bildung, Wirtschaft Seite 147 Fach Italienisch - Verordnung SBFI über die berufliche Grundbildung Informatikerin/Informatiker vom 1. November 2013 3 3 3 3 3 3 Schlussprüfung keine Einbezug in Abschlusszertifikate nein Fremdsprachen sind in der mehrsprachigen Schweiz und in einer globalisierten Welt eine unerlässliche Voraussetzung für die Pflege zwischenmenschlicher Beziehungen und für eine erfolgreiche berufliche Tätigkeit im In- und Ausland. Sie sichern die Studierfähigkeit, motivieren zum selbstverantwortlichen und lebenslangen Lernen und bilden die Persönlichkeit, indem andere Kulturen erschlossen sowie Gemeinsamkeiten und Unterschiede zur eigenen kulturellen Herkunft entdeckt werden. Der Unterricht in der dritten Landessprache leistet überdies einen wichtigen Beitrag zur Stärkung der nationalen Kohäsion. Die Lerngebiete und fachlichen Kompetenzen werden hauptsächlich durch interaktives Sprachhandeln vermittelt und gefestigt. Die Lernenden erweitern das sprachliche Repertoire und entwickeln Kommunikationsstrategien in unterschiedlichen Lernsituationen sowie in Verbindung mit anderen Fächern. Der Kompetenzaufbau wird auf Schulebene weiter unterstützt durch zweisprachigen Unterricht, Immersionsprojekte, Aufenthalte in anderen Sprachgebieten und Austausch von Lernenden. Im Fremdsprachenunterricht gilt der Grundsatz der integrierten Kompetenzen. Die Unterrichtseinheiten zeichnen sich dadurch aus, dass sich die Lerngebiete gegenseitig durchdringen und dass mehrere Kompetenzen ineinander greifen (z.B. ein Thema wird im Unterrichtsgespräch oder mittels eines Hörtexts eingeführt, anschliessend wird dazu ein Text gelesen und sein kultureller Hintergrund erschlossen; zum Abschluss beantworten die Lernenden schriftlich vorgegebene Verständnisfragen). Im gesamten Kompetenzerwerb wie auch in der Auseinandersetzung mit kulturellen Themen werden sprachliche Lernstrategien eingeübt. Eines der Lerngebiete ist der interkulturellen Verständigung und der Kultur gewidmet, wobei neben Literatur und anderen Künsten auch Wissenschaft, Technik, Wirtschaft und Politik in ihren kulturell bedeutsamen Aspekten betrachtet werden. Im Typ Wirtschaft des mit dem Beruf (EFZ) verwandten FH-Fachbereichs Wirtschaft und Dienstleistungen nimmt die Beschäftigung mit literarischen und anderen künstlerischen Ausdrucksformen entsprechend der höheren Lektionenzahl einen breiteren Raum ein. Als Bezugsrahmen für den Unterricht im Bereich der vier Grundfertigkeiten (Hörverstehen, Lesen, Sprechen, Schreiben) dient der Gemeinsame Europäische Referenzrahmen für Sprachen (GER). Das jeweils zu erreichende Niveau nach GER wird im Teil «Lerngebiete und fachliche Kompetenzen» in zusammengefasster Form angegeben. Dies erleichtert es den Lehrkräften, sich beim Erarbeiten der Fachlehrpläne ebenfalls auf die Deskriptoren des GER und des Europäischen Sprachenportfolios (ESP) abzustützen. Am Ende des Berufsmaturitätsunterrichts verfügen die Lernenden über Mindestkompetenzen im Bereich des Niveaus B1 (Lerngebiete und fachliche Kompetenzen). Seite 148 Reflexive Fähigkeiten: die eigenen Sprachkenntnisse einschätzen, dazu Bilanz ziehen und Lernschritte planen Sozialkompetenz: mit Meinungen anderer sowie mit Widerständen und Konflikten konstruktiv umgehen Sprachkompetenz: Interpretations-, Kommunikations- und Präsentationsstrategien einsetzen; Sprache als grundlegendes Medium von Kommunikation, Welterschliessung und Identitätsbildung verstehen Interkulturelle Kompetenz: den eigenen kulturellen Hintergrund kennen, Offenheit gegenüber anderen Kulturen entwickeln und sich im Dialog der Kulturen einbringen; gesellschaftliche Entwicklungen in Gegenwart und Geschichte wahrnehmen und vergleichen Arbeits- und Lernverhalten: effiziente Lern- und Arbeitsstrategien entwickeln sowie diese selbstständig und kooperativ anwenden und auswerten Umgang mit Informations- und Kommunikationstechnologien (IKT-Kompetenzen): IKT zur Informationsgewinnung und -vermittlung selbstständig und bewusst einsetzen (Recherchen, Textverarbeitung, Präsentationen); Onlinehilfen wie Wörterbücher und Lernprogramme für selbstständiges Lernen nutzen; webbasierte Plattformen zur Kommunikation und Publikation im persönlichen und fachlichen Bereich verwenden Seite 149 IDAF / Hinweise / 1 25 1. Rezeption Die Lernenden können: 1 11 1.1. Hörverstehen und Seh-/ in überblickbaren Sachinformationen über alltags- oder berufsbezogene Themen die Hauptaussagen und Einzelinformationen erkennen (z.B. technische Anleitungen zur Bedienung von Geräten verstehen oder die Hauptpunkte von Radionachrichten erfassen) Reden oder Gespräche vorwiegend aus dem eigenen Fachgebiet verstehen, wenn deutlich und in der Standardsprache gesprochen wird Anweisungen der Lehrperson Dialoge im Lehrbuch, kurze und einfache Audiodateien verstehen (z.B. Dialog zur Begrüssung, sich vorstellen, den Tagesablauf einer Person, Zahlen, Bestellung im Restaurant), Freizeitaktivitäten und Interessen, Lieder als Ausfüllen eines einfachen Formulars aufgrund auditiv erfasster Informationen auf einfachem Niveau (Namen, Alter, Wohnort etc); Vorstellen einer Familie anhand eines Stammbaums Strategien erarbeiten für das Hörverstehen 14 1.2. Leseverstehen vertraute Texte nach gewünschten Informationen Lehrbuchtexte, Texte aus dem Alltag (z.B. eine E-mail, Bestätigung oder Absage einer Einladung, Tagesablauf, Reiseberichte. Speisekarten, Fahrpläne, Mitteilungen und Wetterbericht) Alltagssituationen, Lieder, filastrocche, poesie di festività Lesetechniken (diagonales Lesen, aus dem Kontext den Inhalt eines Textes erkennen) Schlüsselbegriffe finden Seite 150 1 15 2. Mündliche Produktion und 7 2.1. Mündliche Produktion eine gut verständliche Aussprache pflegen und die Spezialgebieten zusammenhängend präsentieren und Schulbuchtexte aus dem Alltag in Dialog umsetzen Sie übernehmen eine bestimmte Rolle für einen kurzen Dialog, z. B. sich vorstellen, Reservation, Bestellung, nach dem Weg oder Fahrplan fragen Lieder und Texte zur Pflege der Aussprache Aussprache anhand von online Videos bzw. Plattformen üben und auf autonome Weise verbessern Lieder zusammen singen und Gedichte lernen, um die Aussprache sowie die Satzmelodie zu üben 6 2.2. Mündliche Interaktion ein breites Spektrum einfacher sprachlicher Mittel (Wortschatz, Redewendungen, Strukturen) so flexibel und korrekt einsetzen, dass sich die Lernenden ohne allzu störende Pausen der Situation und dem Gegenüber angepasst ausdrücken vertraute Themen teilnehmen, persönliche Meinungen ausdrücken und Informationen austauschen ist, oder sich beschweren) Lehrbuchtexte vereinfachte Texte aus dem Alltag in kurze Dialoge umsetzen Rollenspiele, Simulationen von Alltagssituationen einfache Satzstrukturen für den Small-Talk einführen (z.B. anhand von Videos) in kleinen Gruppen (oder Partnerarbeit) kleine Rollenspiele erstellen und 2 2.3.Sprachmittlung/Mediation mündlich aus der technische Anweisungen) anderen Personen, je nach Situation, in der eigenen oder der Zielsprache mit einfachen Formulierungen oder mithilfe von Einfache Audio- oder Textdatei hören/lesen und den Inhalt Seite 151 1 10 3. Schriftliche Produktion und 7 3.1. Schriftliche Produktion die Regeln der Rechtschreibung, Grammatik und schreiben, um Sachinformationen weiterzugeben einfache Karten (Ferien) und Emails kurze Beschreibungen (Bildergeschichten) kurze Texte in der Gegenwart und in der Vergangenheit schreiben (z.B. Kindheitserinnerungen, Ferien) Konjugationsübungen der einfachen Verben Basis-Übungen zur Grammatik Verschiedene Sprachebenen erkennen (formell, informell) Textgestaltungskompetenz sprachlich einfaches Interview-Video studieren und eines selber schriftlich 1 3.2. Schriftliche Interaktion in Briefen und Mitteilungen einfache Informationen Kurzbriefwechsel (E-Mail, SMS) Online Blogs recherchieren und kurze Texte schreiben 2 3.3. Sprachmittlung/Mediation Lehrbuchwortschatz. Begriffe aus der Unterrichtssprache vereinfachte Texte aus dem Alltag vielfältige Übungen zum Basis- Wortschatz Wortfeldübungen Synonyme und Antonyme 1 3 4. Sprachreflexion und 1 4.1. Selbstevaluation Sprachenlernen mittels Checklisten und Einträgen im Dossier in ihrem Sprachenportfolio evaluieren mit Hilfe des Sprachenportfolios und mit Fehleranalyse bei Korrekturen Selbstevaluation in Lehrmitteln Vergleich mit anderen Sprachen (Französisch, Spanisch) online Übungen für den Spracherwerb mit Korrekturmöglichkeiten, z.B.(Vokabellernen, Konjugationsdrill usw.) Seite 152 Textverlauf oder intelligentes Raten gezielt Bei Audiodateien auf Schlüsselbegriffe achten Lesestrategien anwenden Umgang mit dem Wörterbuch Die ECHO-Strategie anwenden anhand der Hörverständnisse Textinhalt aus dem Kontext herauslesen einen Text anhand der Hilfsmittel (Wörterbuh online/Papierformat) Ableiten von Wörtern (Wortfeld) Brainstorming zu einem Thema erstellen für eine einfache kleine Berichterstattung zum Thema (Diskussionen in kleinen Gruppen) Strukturieren eines Textes Bedeutung der non-verbalen verstehen und umsetzen 1 2 5. Soziokulturelle Merkmale Die Lernenden können: 5.1. Soziokulturelle die wichtigsten soziokulturellen Unterschiede Didaktisch aufbereite kurze News Kurze Videosequenzen Sprichwörter Begrüssung im italienischsprechendem Raum; Mimik und Gestik 1 5 6. Kultur und interkulturelle 1 6.1. Persönliches und Berichten über ähnliche Ereignisse oder Situationen aus fremden Kulturen vergleichen einfache Texte Dialoge Alltagssituationen szenisch Dankes-und Grussformel Rollenspiele: die kulinarische Tradition Italiens/des Tessins 2 6.2. Zeitgeschehen und Medien Merkmale der Berichterstattung über Fragen des einfache Zeitungsausschnitte Lieder Fumetti Veranstaltungskalender verstehen und kommentieren Kommunikationstechnologien Videosequenzen (Werbespots verstehen und analysieren) Seite 153 1 6.5. Wissenschaft, Umwelt und Dokumentationen Feste und Bräuche kennenlernen und vergleichen Tagesschau (Podcast) 1 6.6. Literatur und andere kürzere literarische Texte, Comics und Lieder lesen und beschreiben sowie persönliche Reaktionen Anleitung beschreiben sowie Beobachtungen und Comics Vignetten Lieder literarische Zitate Wichtigkeit der Ironie in der italienischsprachigen Kulturtradition kurze Videosequenzen mit einfachem sprachlichem Inhalt (Werbung, Trickfilme) Seite 154 IDAF / Hinweise / 2 15 1. Rezeption Die Lernenden können: 2 8 1.1. Hörverstehen und Seh-/ oder berufsbezogene Themen die Hauptaussagen und Einzelinformationen erkennen (z.B. technische Anleitungen zur Bedienung von Geräten verstehen oder die Hauptpunkte von Radionachrichten erfassen) Reden oder Gespräche vorwiegend aus dem eigenen Fachgebiet verstehen, wenn deutlich und in der Standardsprache gesprochen wird Anweisungen der Lehrperson, Dialoge im Lehrbuch, einfache Audiodateien verstehen (z.B. Dialog verstehen, Beschreibung einer Person, den Tages- und Wochenplan, die Uhrzeit verstehen, eine Reiseinformation: Namen, Reiseziel, Preis des Billets, Unterkunft) Lieder als Hörverstehensübung 7 1.2. Leseverstehen vertraute Texte nach gewünschten Informationen Lehrbuchtexte, Texte aus dem Alltag (z.B. eine E-mail, Wochenplan, Ferien, die eigene Lebensgeschichte, die Arbeitswelt), Alltagssituationen Lesestrategien entwickeln längere Texte lesen und verstehen; z.B. vereinfachter Zeitungsartikel mit Fragen und Übungen zum Vokabular Liedertexte verstehen (wörtlich) und erste Interpretationsstrategie Seite 155 2 12 2. Mündliche Produktion und 7 2.1. Mündliche Produktion eine gut verständliche Aussprache pflegen und die Spezialgebieten zusammenhängend präsentieren Schulbuchtexte aus dem Alltag in Dialog umsetzen Sie übernehmen eine bestimmte Rolle für einen kurzen Dialog, z. B. sich vorstellen, Reservation, Bestellung, nach dem Weg oder Fahrplan fragen Sie übernehmen eine bestimmte Rolle für einen einfachen Dialog, z. B. sich und die Familie vorstellen, über sich und die Kindheit sprechen, Reservation, Bestellung, nach dem Weg oder Fahrplan fragen, über die Ferien sprechen Lieder und Texte zur Pflege der Aussprache 4 2.2. Mündliche Interaktion ein breites Spektrum einfacher sprachlicher Mittel (Wortschatz, Redewendungen, Strukturen) so flexibel und korrekt einsetzen, dass sich die Lernenden ohne allzu störende Pausen der Situation und dem Gegenüber angepasst an Gesprächen und beruflichen Besprechungen über vertraute Themen teilnehmen, persönliche bewältigen (z.B. erklären, wenn etwas problematisch ist, oder sich beschweren) Lehrbuchtexte Texte aus dem Alltag in Dialog umsetzen Rollenspiele, Simulationen von Alltagssituationen einfache Satzstrukturen für den Small-Talk einführen (z.B. anhand von Videos) in Partnerarbeit komplexere Rollenspiele erstellen und einfache vorgegebene Satzstrukturen aneignen, um die eigene Meinung zu äussern 1 2.3. Sprachmittlung/Mediation oder aktuellem Interesse (z.B. den Wetterbericht oder technische Anweisungen) anderen Personen, je nach Situation, in der eigenen oder der Zielsprache mit einfachen Formulierungen oder mithilfe von Umschreibungen, erklärend Einfache Audio- oder Textdatei hören/lesen und den Inhalt Informationen mündlich zu einer Aussage Stellung nehmen Seite 156 2 12 3. Schriftliche Produktion und 7 3.1. Schriftliche Produktion die Regeln der Rechtschreibung, Grammatik und schreiben, um Sachinformationen weiterzugeben Kurzbriefe kurze Texte in der Gegenwart und in der Vergangenheit schreiben (Wochenendaktivitäten, Hobbys) Konjugationsübungen der einfachen und irregulären Verbgruppen Übungen zur Basis-Grammatik Zusammenfassungen zu einfachen Texten schreiben kurze Beschreibungen (Bildergeschichten) 3 3.2. Schriftliche Interaktion in Briefen und Mitteilungen einfache Informationen erste Briefe schreiben Chatkorrespondenz, Emailwechsel 2 3.3.Sprachmittlung/Mediation Lehrbuchwortschatz. Begriffe aus der Unterrichtssprache Texte aus dem Alltag vielfältige Übungen zum Wortschatz: Lückentexte, Wortfeldübungen, Synonyme und Antonyme kleine Übersetzungen 2 3 4. Sprachreflexion und 1 4.1. Selbstevaluation Sprachenlernen mittels Checklisten und Einträgen im Dossier in ihrem Sprachenportfolio evaluieren mit Hilfe des Sprachenportfolios und mit Fehleranalyse bei Korrekturen Selbstevaluation in Lehrmitteln Vergleich mit anderen Sprachen (Französisch, Spanisch) online-Übungen für den Spracherwerb mit Korrekturmöglichkeiten, z.B.(Vokabellernen, Konjugationsdrill usw.) Seite 157 Textverlauf oder intelligentes Raten gezielt Bei Audiodateien auf Schlüsselbegriffe achten Lesestrategien anwenden Umgang mit dem Wörterbuch Die ECHO-Strategie anwenden anhand der Hörverständnisse Textinhalt aus dem Kontext herauslesen Ableiten von Wörtern (Wortfeld) Brainstorming Strukturieren eines Textes Bedeutung der non-verbalen verstehen und umsetzen 2 1 5. Soziokulturelle Merkmale Die Lernenden können: die wichtigsten soziokulturellen Unterschiede die wichtigsten Höflichkeitskonventionen anwenden (z.B. die formalen Anredeformen, korrekte Dankes- und Grussformeln) Didaktisch aufbereite kurze News und Sachtexte Kurze Videosequenzen Jugendsprache, SMS-Sprache: Bedeutung und Gebrauch verstehen und reflektieren Sozialkompetenzen reflektieren 2 8 6. Kultur und interkulturelle 1 6.2. Zeitgeschehen und Medien Merkmale der Berichterstattung über Fragen des einfache Zeitungsausschnitte Lieder Videosequenzen/Kurzdokus Fumetti Das italienische Schulsystem in Grundzügen Kommunikationstechnologien Videosequenzen einfacher Dokumente zu versch. Themen (z.B: Mafia (zur Literatur), wichtige aktuelle Ereignisse vereinfacht vermitteln anhand von Zeitungsartikeln oder Videosequenzen) Seite 158 1 6.5. Wissenschaft, Umwelt und Tagesschau Dokumentationen Kulturelle Unterschiede erkennen und sich darüber äussern anhand von Podcasts, Texte oder Bilder 6 6.6. Literatur und andere kürzere literarische Texte, Comics und Lieder lesen und beschreiben sowie persönliche Reaktionen Anleitung beschreiben sowie Beobachtungen und Erste literarische Texte (z.B. Mafia, amore e polizia, ALMA Ed.), mit Einführung des entspr. Basisvokabulars Didaktisch aufbereitete Belletristik Seite 159 IDAF / Hinweise / 3 16 1. Rezeption Die Lernenden können: 3 8 1.1. Hörverstehen und Seh-/ oder berufsbezogene Themen die Hauptaussagen und Einzelinformationen erkennen (z.B. technische Anleitungen zur Bedienung von Geräten verstehen oder die Hauptpunkte von Radionachrichten erfassen) Reden oder Gespräche vorwiegend aus dem eigenen Fachgebiet verstehen, wenn deutlich und in der Standardsprache gesprochen wird Komplexere Unterrichtssprache, Tondokumente, Video verschiedenen Schwierigkeitsgrades mit Fragen zum Hörverständnis Liedtexte mit Analyse Lieder als Hörverstehensübung Bewusstsein für verschiedene Textsorten und verschiedener Typen von Hörverständnis entwickeln 8 1.2. Leseverstehen vertraute Texte nach gewünschten Informationen Vereinfachte Literatur oder didaktisch bearbeitete Zeitungen und Zeitschriften, Gedichte, Lieder Lesestrategien entwickeln längere Texte lesen und Liedertexte verstehen und Interpretationsstrategie vertiefen 3 15 2. Mündliche Produktion und 8 2.1. Mündliche Produktion eine gut verständliche Aussprache pflegen und die Spezialgebieten zusammenhängend präsentieren szenische Darstellungen Dialoge nach Rollenvorgaben gestalten z. B: Reise buchen, Verkauf und Einkaufssituationen, eigene Mini-Autobiographie darstellen Kurzvorträge zu verschiedenen Themen mit Internetrecherche (z.B. versch. Regionen) Diskussionen zu aktuellen Seite 160 5 2.2. Mündliche Interaktion ein breites Spektrum einfacher sprachlicher Mittel (Wortschatz, Redewendungen, Strukturen) so flexibel und korrekt einsetzen, dass sich die Lernenden ohne allzu störende Pausen der Situation und dem Gegenüber angepasst an Gesprächen und beruflichen Besprechungen über vertraute Themen teilnehmen, persönliche bewältigen (z.B. erklären, wenn etwas problematisch ist, oder sich beschweren) Diskussionen zu aktuellen Dialoge nach Rollenvorgaben gestalten z. B: Reise buchen, Verkauf und Einkaufssituationen, eigene Mini-Autobiographie Präsentation mit anschliessendem Peerfeedback Meinung Teamfähigkeit Theaterstücke/Drehbücher auszugsweise szenisch umsetzen 2 2.3. Sprachmittlung/Mediation oder aktuellem Interesse (z.B. den Wetterbericht oder technische Anweisungen) anderen Personen, je nach Situation, in der eigenen oder der Zielsprache mit einfachen Formulierungen oder mithilfe von Umschreibungen, erklärend Kurzzusammenfassungen einfache Übersetzungen Selbstvertrauen in Bezug auf die eigene Kreativität und den Umgang mit Fragestellungen 3 11 3. Schriftliche Produktion und 6 3.1. Schriftliche Produktion die Regeln der Rechtschreibung, Grammatik und schreiben, um Sachinformationen weiterzugeben Zusammenfassungen längere Berichte und Beschreibungen erfassen Verschiedene komplexere Grammatikübungen Texte im Zusammenhang mit der Lektüre schreiben Die Ausdrucksformen für einen argumentativen Text kurze Texte schreiben (Meinung zu einem Thema, fiktionaler Text usw.) 4 3.2. Schriftliche Interaktion in Briefen und Mitteilungen einfache Informationen Bewerbungsbriefe mit Zu- /Absage Seite 161 1 3.3. Sprachmittlung/Mediation Lehrbuchwortschatz. Begriffe aus der Unterrichtssprache vielfältige Übungen zum Wortschatz Texte aus dem Alltag in Zeitschriften/Zeitungen/Blogs recherchieren Erweiterung des Vokabulars anhand verschiedener Textsorten und Vokabularübungen 3 3 4. Sprachreflexion und Textverlauf oder intelligentes Raten gezielt Bei Audiodateien auf Schlüsselbegriffe achten Lesestrategien anwenden Umgang mit dem Wörterbuch Die ECHO-Strategie anwenden anhand der Hörverständnisse Textinhalt aus dem Kontext herauslesen Selbstevaluation anhand der Online-Prüfungen PLIDA/CELI ecc. Ableiten von Wörtern (Wortfeld) Brainstorming Strukturieren eines Textes Vergleich mit anderen Sprachen (Französisch, Spanisch) 1 4.4. Interaktionsstrategien einfache Gespräche über vertraute oder persönlich Diskussionen in kleinen Bedeutung der non-verbalen verstehen und umsetzen Seite 162 3 3 5. Soziokulturelle Merkmale Die Lernenden können: 3 5.1. Soziokulturelle Versch. komplexere Artikel Videosequenzen Gedichte Lebensweise in Italien/Tessin; Lebensphilosophie (z.B. ein Tag am Strand/See, Feiertage, usw.) Unterschiede sprachlich und kulturell festlegen anhand von Sprichwörter 3 12 6. Kultur und interkulturelle 3 6.2. Zeitgeschehen und erfassen und mit der Wahrnehmung der Sachverhalte in der eigenen Kultur vergleichen Zeitungsausschnitte Lieder Videosequenzen Geschichte (Faschismus) Geographie (Inselleben, Vulkanismus) Medienbildung, IKT Recherche von Medienbeiträgen zu aktuellen Themen Verschiedene wichtige Unternehmen Italiens/des Tessins kennenlernen Kommunikationsfähigkeit Arbeiten mit Statistiken kurze Stellenanzeigen lesen und verstehen 1 6.4. Staat und Recht die Grundzüge der staatlichen Organisation und des Rechtswesens der Schweiz mit ähnlichen Erscheinungen in Ländern der Zielsprache vergleichen Italiens Bildungssystem und Staatsform kennen 2 6.5. Wissenschaft, Umwelt und Tagesschau Dokumentarfilme Seite 163 5 6.6. Literatur und andere kürzere literarische Texte, Comics und Lieder lesen und beschreiben sowie persönliche Reaktionen Anleitung beschreiben sowie Beobachtungen und Didaktisch aufbereite Lektüre von Kurzprosa, ersten Romanen etc. begleitet von Filmanalyse Einführung in die italienische Filmkunst und Entwicklung des italienischen Films Die italienische Musik: Geschichte, Bedeutung, Aktualität Selbstmotivation kurze und einfache Filmsequenzen anhand von didaktisch aufbereitetemTextausschnitt verstehen, analysieren und Seite 164 IDAF / Hinweise / 4 12 1. Rezeption Die Lernenden können: 4 5 1.1. Hörverstehen und Seh-/ oder berufsbezogene Themen die Hauptaussagen und Einzelinformationen erkennen (z.B. technische Anleitungen zur Bedienung von Geräten verstehen oder die Hauptpunkte von Radionachrichten erfassen) Reden oder Gespräche vorwiegend aus dem eigenen Fachgebiet verstehen, wenn deutlich und in der Standardsprache gesprochen wird Komplexere Dokumente im Lehrmittel Originaldokumente wie Kurzfilme, Radio-und Fernsehclips Radio-und Fernsehclips online recherchieren, 7 1.2. Leseverstehen vertraute Texte nach gewünschten Informationen Didaktisch aufbereitete Zeitungs- und Zeitschriftenbeiträge, Kurzgedichte, Liedtexte 4 8 2. Mündliche Produktion und 2.1. Mündliche Produktion eine gut verständliche Aussprache pflegen und die Spezialgebieten zusammenhängend präsentieren und Fragen/Antworten, Konjugationsdrill, Erzählübungen, Kurzpräsentationen, Vorträge Vorstellung von Liedern und italienischen Spezialitäten Seite 165 2.2. Mündliche Interaktion ein breites Spektrum einfacher sprachlicher Mittel (Wortschatz, Redewendungen, Strukturen) so flexibel und korrekt einsetzen, dass sich die Lernenden ohne allzu störende Pausen der Situation und dem Gegenüber angepasst ausdrücken vertraute Themen teilnehmen, persönliche ist, oder sich beschweren) Diskussionen zu aktuellen Dialoge und Rollenspiele in Gruppen (Termine besprechen, geschäftliche Verabredungen) Simulation Bewerbungsgespräch Vermutungen über die persönliche und berufliche Zukunft anstellen (Horoskope, Pläne, Wünsche, etc.) IKA: Podcasts von Bewerbungsgesprächen / Peer-Feedback als Podcast auf Schulserver 2.3. Sprachmittlung/Mediation technische Anweisungen) anderen Personen, je nach Situation, in der eigenen oder der Zielsprache mit einfachen Formulierungen oder mithilfe von praxis- und grammatikorientierte Übersetzungen Vergleich mit Muttersprache Seite 166 4 8 3. Schriftliche Produktion und 3.1. Schriftliche Produktion die Regeln der Rechtschreibung, Grammatik und zu vertrauten Themen einfache, zusammenhängende Texte verfassen schreiben, um Sachinformationen weiterzugeben und fortgeschrittener Konjugationsdrill, Repetierendes Vertiefen der wichtigsten Grammatikthemen (Komplexe nominale und verbale Strukturen, Futur I und II, Plusquamperfekt, Konditional, Imperativ, Gerundium, Präpositionen, Doppelpronomina) Kurze Texte wie Stellungsnahmen; Einstieg in Kurzprotokolle von Gesprächen Erzählübungen Bewerbungsdossiers 3.2. Schriftliche Interaktion in Briefen und Mitteilungen einfache Informationen Briefe nach Inhaltsvorgaben Schriftliche Anliegen äussern und beantworten 4 3 4. Sprachreflexion und 1 4.1. Selbstevaluation Sprachenlernen mittels Checklisten und Einträgen im Dossier in ihrem Sprachenportfolio evaluieren mit Hilfe des Sprachenportfolios und mit Selbstevaluation mit Checklisten in Lehrmitteln Bewusstwerdung der Bedeutung des Spracherwerbs Erkennen und Verbesserung von Fehlern Seite 167 umgehen, um neue Ausdrucksweisen zu erschliessen Synonyme, Antonyme, Wortdefinitionen, Paraphrasen, Wortfelderschliessungen Stab- und Merkreime, filastrocche, Gedichte, einfache Sprachspiele Erstellen von Checklisten/Mind- Maps als Vorbereitung von schriftlichen oder mündlichen Beiträgen 1 4.4. Interaktionsstrategien einfache Gespräche über vertraute oder persönlich Rollenspiele basierend auf Dialogen / Kurzdramen oder Erzähltexten Rollenspiele Geschäftsleben: Telefongespräche, Email- Berichte Notizen am Telefon Gebrauch und Bedeutung des kritischen Denkens 4 2 5. Soziokulturelle Merkmale Die Lernenden können: 5.1. Soziokulturelle Denkweisen, Verhalten) zwischen der fremden und der eigenen Sprachgemeinschaft erkennen und Versch. Artikel Videosequenzen Sprichwörter Gedichte Sinn und Zweck der italienische Alltagsgesten 4 12 6. Kultur und interkulturelle 1 6.1. Persönliches und Berichten über ähnliche Ereignisse oder Situationen aus fremden Kulturen vergleichen Erfahrungsbericht nach Sprachaufenthalt erfassen und mit der Wahrnehmung der Sachverhalte in der eigenen Kultur vergleichen Die Presselandschaft der italienischen Schweiz und Italiens im Vergleich Aufbau eines Zeitungsartikels Erstellen einer Linksammlung auf Schulserver Seite 168 Werbespots Traditionen und Feste Stadt/Land-Gesellschaft 1 6.5. Wissenschaft, Umwelt und Medienberichterstattung zu Fragen von Wissenschaft, Kurze Dokumentarfilme Lektüre von Zeitungen Recherche im Internet 8 6.6. Literatur und andere kürzere literarische Texte, Comics und Lieder lesen und beschreiben sowie persönliche Reaktionen darauf Beispiele aus bildender Kunst und Film nach Anleitung beschreiben sowie Beobachtungen und Eindrücke dazu Schwierigere vereinfachte Belletristik Kurzgeschichten/Erzählungen (z.B. Baricco, Ammaniti), Krimis, Kurzromane, Theaterstücke, Hörspiele Literaturverfilmungen, Film als Spiegel sozialer Realitäten (Neorealismo in Auszügen: Rossellini, De Sica, Visconti, Fellini) Musica leggera (Festival di Sanremo) Seite 169 Konkretisierungen IDAF / Hinweise / Empfehlungen 5 23 1. Rezeption Die Lernenden können: 5 9 1.1. Hörverstehen und Seh-/ in überblickbaren Sachinformationen über erkennen (z.B. technische Anleitungen zur Bedienung von Geräten verstehen oder die Hauptpunkte von Radionachrichten erfassen) Reden oder Gespräche vorwiegend aus dem eigenen Fachgebiet verstehen, wenn deutlich und in der Standardsprache gesprochen wird Authentische Dokumente (z.B. Filme, Kurzhörspiele, Sketches Radio-und Fernsehreportagen) 14 1.2. Leseverstehen vertraute Texte nach gewünschten Lesetexte in Lehrmittel Mittlere bis längere Originaltexte aus der Praxis (Zeitungsnachrichten, Werbung, Wirtschaft) Selbstständige Recherche im Internet; Auswahl von geeigneten Texten 5 8 2. Mündliche Produktion und 2.1. Mündliche Produktion eine gut verständliche Aussprache pflegen und die wichtigsten phonetischen Regeln richtig mit dem zur Verfügung stehenden Wortschatz in Alltagssituationen leicht zögernd oder mithilfe von Umschreibungen zurechtkommen Spezialgebieten zusammenhängend präsentieren und Nachfragen beantworten Konjugationsdrill, Kurzpräsentationen, Vorträge Vorstellung von Liedern, Filmen, Zeitungsartikeln; Einführung in die besonderen Merkmal eder Regionen Italiens und der Südschweiz (Monumente, Persönlichkeiten, Kulinarik) Erstellen von kurzen Audiobeiträgen/Podcasts Seite 170 2.2. Mündliche Interaktion ein breites Spektrum einfacher sprachlicher Mittel (Wortschatz, Redewendungen, Strukturen) so flexibel und korrekt einsetzen, dass sich die Lernenden ohne allzu störende Pausen der Situation und dem Gegenüber an Gesprächen und beruflichen Besprechungen über vertraute Themen teilnehmen, persönliche auch weniger routinemässige Situationen mündlich bewältigen (z.B. erklären, wenn etwas problematisch ist, oder sich beschweren) Diskussionen zu aktuellen Dialoge und Rollenspiele in s. 2.1. 2.3. Sprachmittlung/Mediation oder aktuellem Interesse (z.B. den Wetterbericht oder technische Anweisungen) anderen Personen, je nach Situation, in der eigenen oder der Zielsprache mit einfachen Formulierungen oder mithilfe von praxis- und grammatikorientierte Übersetzungen s. 2.1. 5 10 3. Schriftliche Produktion und 3.1. Schriftliche Produktion die Regeln der Rechtschreibung, Grammatik und kurze Berichte in einem üblichen Konjugationsdrill als Repetition, Kurze Texte wie Stellungsnahmen; Einstieg in Kurzprotokolle von Diskussionen oder Gesprächen Erzählübungen Verschiedene Textsorten Seite 171 3.2. Schriftliche Interaktion in Briefen und Mitteilungen einfache Informationen von unmittelbarer Bedeutung Handelskorrespondenz: Anfragen und Buchungen im Tourismusbereich Erstellen eines Reiseprogramms mit Buchung/Absage, Fragen, u.ä. 5 1 4. Sprachreflexion und 4.1. Selbstevaluation Sprachenlernen mittels Checklisten und Einträgen im Dossier in ihrem Sprachenportfolio evaluieren mit Hilfe des Sprachenportfolios und mit Selbstevaluation mit Checklisten in Lehrmitteln Bewusstwerdung der Bedeutung des Spracherwerbs Erkennen und Verbesserung von Fehlern 4.2. Rezeptionsstrategien eine Vielfalt von Verstehensstrategien einsetzen Lesestrategien wie überfliegendes Lesen, selektives Lesen, Querlesen, Vermutungen über den weiteren Textverlauf oder intelligentes Raten gezielt einsetzen In Anlehnung an Verstehens- und Lesestrategien in der Erstsprache (Deutsch) Linksammlung elektronischer Lernhilfen auf Schul-Server 4.3. Produktionsstrategien mit dem vorhandenen Sprachmaterial kreativ Synonyme, Antonyme, Wortdefinitionen, Paraphrasen, Wortfelderschliessungen Stab- und Merkreime, filastrocche, Gedichte, Sprachspiele generell Erstellen von Mind-Maps als Vorbereitung von schriftlichen oder mündlichen Beiträgen Querverweise auf andere romanische Sprachen (Französisch, Spanisch) Deutsch / IDPA Seite 172 4.4. Interaktionsstrategien einfache Gespräche über vertraute oder persönlich interessierende Themen führen paralinguistische Strategien wie Mimik, Gestik und Körpersprache bewusst anwenden Rollenspiele basierend auf Dialogen / Kurzdramen oder Erzähltexten Rollenspiele Geschäftsleben: Telefongespräch/-konferenz, Notizen am Telefon, Szenen im Grossraumbüro s. 4.2. 5 6 5. Soziokulturelle Merkmale Die Lernenden können: 5.1. Soziokulturelle die wichtigsten soziokulturellen Unterschiede die wichtigsten Höflichkeitskonventionen anwenden (z.B. die formalen Anredeformen, korrekte Dankes- und Grussformeln) Simulation Restaurant / Geschäftsessen: Bezahlung am Ende, Verhaltenskodex u.ä. Aberglaube, regionale Evt. Videoaufnahmen von Rollenspielen zwecks Visionierung/ Besprechung 5 6 6. Kultur und interkulturelle 6.1. Persönliches und Berichten über ähnliche Ereignisse oder Situationen aus fremden Kulturen vergleichen Erfahrungsbericht nach Sprachaufenthalt 6.2. Zeitgeschehen und Medien Merkmale der Berichterstattung über Fragen des Zeitgeschehens in den Medien der Zielsprache erfassen und mit der Wahrnehmung der Sachverhalte in der eigenen Kultur Die Presselandschaft der italienischen Schweiz und Italiens im Vergleich Aufbau eines Zeitungsartikels Umgang mit div. Elektronischen Seite 173 6.3. Wirtschaft und Gesellschaft aus dem eigenen Erfahrungsbereich vertraute Organisationsformen in Wirtschaft und Gesellschaft ansatzweise mit entsprechenden Erscheinungen im Bereich der Zielsprache unterschiedlichen kulturellen und Wirtschaft, organisierte Kriminalität & Korruption Die moderne italienische (Gleichstellungsfragen; die Familie im Wandel; Tradition und Gegenwart) Sachbücher/Reportagen in Auszügen (z.B. Arbeitswelt: Nove, Mi chiamo Roberta La questione meridionale (Nord- Süd-Gefälle) Problematik des Meridione (Jugend, Arbeit, u.ä.) Vergleiche mit Wirtschafts- und Arbeitswelt in der Deutschschweiz bzw. der italienischsprachigen Schweiz 6.4. Staat und Recht die Grundzüge der staatlichen Organisation und des Rechtswesens der Schweiz mit ähnlichen Erscheinungen in Ländern der Zielsprache Verständnis für die historische Bedingtheit der Prima bzw. Seconda Repubblica Parallelen zu Geschichte/Staatkundeunterricht 6.5. Wissenschaft, Umwelt und Kurze Dokumentarfilme, Lektüre von Zeitungen Sachbücher in Auszügen 6.6. Literatur und andere kürzere literarische Texte, Comics und Lieder lesen und beschreiben sowie persönliche Reaktionen darauf formulieren Anleitung beschreiben sowie Beobachtungen und Eindrücke dazu formulieren Kurzgeschichten/Erzählungen, und Novellen, Krimis, Romane, Theaterstücke, Hörspiele Literaturverfilmungen, Film als Kunstform und Spiegel sozialer Realitäten (Benigni, Tornatore, Giordana, Özpetek, Sorrentino) Basale Element der Filmanalyse Seite 174 IDAF / Hinweise / 6 10 1. Rezeption Die Lernenden können: 4 1.1. Hörverstehen und Seh-/ oder berufsbezogene Themen die Hauptaussagen und Einzelinformationen erkennen (z.B. technische Anleitungen zur Bedienung von Geräten verstehen oder die Hauptpunkte von Radionachrichten erfassen) Reden oder Gespräche vorwiegend aus dem eigenen Fachgebiet verstehen, wenn deutlich und in der Standardsprache gesprochen wird Authentische Dokumente (z.B. Filme, Kurzhörspiele, Sketches Radio-und Fernsehreportagen) 6 1.2. Leseverstehen vertraute Texte nach gewünschten Informationen Lesetexte in Lehrmittel Mittlere bis längere Originaltexte aus der Praxis (Zeitungsnachrichten, Werbung, Wirtschaft, literarische Texte) Selbstständige Recherche im Internet; Auswahl von geeigneten Texten 6 6 2. Mündliche Produktion und 3 2.1. Mündliche Produktion eine gut verständliche Aussprache pflegen und die Spezialgebieten zusammenhängend präsentieren und Repetierendes Vertiefen der wichtigsten Grammatikthemen Kurzpräsentationen, Vorträge Vorstellung von Zeitungsartikeln Seite 175 2 2.2. Mündliche Interaktion ein breites Spektrum einfacher sprachlicher Mittel (Wortschatz, Redewendungen, Strukturen) so flexibel und korrekt einsetzen, dass sich die Lernenden ohne allzu störende Pausen der Situation und dem Gegenüber angepasst ausdrücken vertraute Themen teilnehmen, persönliche ist, oder sich beschweren) Diskussionen zu aktuellen Dialoge und Rollenspiele in Podcastmitschnitt von 1 2.3. Sprachmittlung/Mediation technische Anweisungen) anderen Personen, je nach Situation, in der eigenen oder der Zielsprache mit einfachen Formulierungen oder mithilfe von praxis- und grammatikorientierte Übersetzungen 6 6 3. Schriftliche Produktion und 4 3.1. Schriftliche Produktion die Regeln der Rechtschreibung und Textgestaltung so zu vertrauten Themen einfache, zusammenhängende Texte verfassen schreiben, um Sachinformationen weiterzugeben und Satztransformationen auf fortgeschrittenem Niveau Repetierendes Vertiefen der wichtigsten Grammatikthemen Kurze Texte wie Stellungsnahmen; Einstieg in Kurzprotokolle von Diskussionen oder Gesprächen Erzählübungen Verschiedene Textsorten Seite 176 2 3.2. Schriftliche Interaktion in Briefen und Mitteilungen einfache Informationen Diskussionsforen IKA 6 4 4. Sprachreflexion und 1 4.1. Selbstevaluation Sprachenlernen mittels Checklisten und Einträgen im Dossier in ihrem Sprachenportfolio evaluieren mit Hilfe des Sprachenportfolios und mit Selbstevaluation mit Checklisten in Lehrmitteln Erkennen und Verbesserung von Fehlern Selbsteinschätzung anhand von CELI/PLIDA 4.2. Rezeptionsstrategien eine Vielfalt von Verstehensstrategien einsetzen (z.B. beim Hören und Lesen Schlüsselwörter erkennen oder Wörter aus dem Kontext erschliessen) In Anlehnung an Verstehens- und Lesestrategien in der Erstsprache (Deutsch) umgehen, um neue Ausdrucksweisen zu erschliessen Synonyme, Antonyme, Wortdefinitionen, Paraphrasen, Wortfelderschliessungen Stab- und Merkreime, filastrocche, Gedichte, Sprachspiele generell Erstellen von Mind-Maps als Vorbereitung von schriftlichen oder mündlichen Beiträgen Querverweise auf andere romanische Sprachen (Französisch, Spanisch) 2 4.4. Interaktionsstrategien einfache Gespräche über vertraute oder persönlich Rollenspiele basierend auf Dialogen / Kurzdramen oder Erzähltexten Rollenspiele Geschäftsleben: Telefongespräch/-konferenz, 6 5. Soziokulturelle Merkmale Die Lernenden können: Seite 177 6 7 6. Kultur und interkulturelle 2 6.5. Wissenschaft, Umwelt und Medienberichterstattung zu Fragen von Wissenschaft, Kurze Dokumentarfilme, Lektüre von Zeitungen Sachbücher in Auszügen 5 6.6. Literatur und andere kürzere literarische Texte, Comics und Lieder lesen und beschreiben sowie persönliche Reaktionen darauf Beispiele aus bildender Kunst und Film nach Anleitung beschreiben sowie Beobachtungen und Eindrücke dazu formulieren Kurzgeschichten/Erzählungen und Novellen, Krimis, Romane, Theaterstücke: Gruppenlektüre/-diskussion Literaturverfilmungen, Film als Kunstform Musica 5. Sprachzertifikat (freiwillig) Die Kaufleute haben die Möglichkeit, ihre Italienischkenntnisse in speziellen Diplomvorbereitungskursen zu vertiefen und ein international anerkanntes Sprachdiplom auf Niveau B1/B2 (letzteres vor allem für Kaufleute mit muttersprachlichem Hintergrund) zu erwerben (PLIDA/CELI). Seite 178 Fach Sport - Bisheriger Lehrplan Fach Sport für die IMS - Rahmenlehrplan für die Berufsmaturität vom 18. Dezember 2012 - Lehrpläne von anderen Schulen 2 2 2 2 2 2 Schlussprüfung keine Einbezug in Abschlusszertifikate nein Der Sportunterricht leistet einen wesentlichen Beitrag zur ganzheitlichen Bildung und fördert die Lernenden in ihrer Körperwahrnehmung, Persönlichkeitsentwicklung und in ihrem sozialen Verhalten. Er dient durch vielseitige Beanspruchung der Erhaltung und Förderung der Gesundheit und verbessert das physische, psychische und soziale Wohlbefinden. Der Sportunterricht fördert die Beziehungs-, die Kommunikations-, Team-, Konflikt- und Leistungsfähigkeit Eigenschaften, die im Berufsleben gefragt sind. Durch gezielte Haltungsschulung und Vermittlung von Kraft- und Ausdauertrainingsformen lernen die Studierenden einen Ausgleich zu ihrer sitzenden Tätigkeit zu schaffen. Der Sportunterricht erweitert die Bewegungserfahrung, das Bewegungslernen, stärkt die Leistungs- und Ausdrucksfähigkeit und ermöglicht intensives emotionales Erleben. Durch eine gezielte Auswahl von Sportarten lernen die Studierenden Möglichkeiten kennen, wie sie sich lebenslang sportlich betätigen können und erfahren dadurch einen verantwortungsvollen Umgang mit sich selbst. Der Sportunterricht prägt mit umfassenden Anlässen die Schulkultur mit. Seite 179 Sozialkompetenz: Sich in ein Team integrieren und eine unterstützende oder tragende Rolle übernehmen. Sich gegenüber anderen fair verhalten. Kommunikation und Kooperation in der Gruppe, rivalisierende Auseinandersetzung im Wettkampf, Konflikte lösen können. Entwicklung von Selbstvertrauen, Selbständigkeit und Eigenverantwortung. Leistungsgrenzen erfahren, akzeptieren und steigern. Reflexive Fähigkeiten: Die sportliche Leistungsfähigkeit als Teil der Gesundheit und des Wohlbefindens erkennen und verinnerlichen. Den eigenen Körper in Bewegungssituationen einschätzen. Erkennen eigener Wirksamkeit, aber auch der Grenzen der eigenen Kompetenzen/des eigenen Verhaltens. Nachhaltigkeitsorientiertes Denken: Verantwortungsvolles sportliches Handeln entwickeln, der Umwelt, den Mitmenschen und sich selbst Sorge tragen. Den Wert der Natur als Ort für sportliche Betätigung erkennen und sich rücksichtsvoll verhalten. Interessen: Gesunde Lebenshaltung erlernen, erfahren und erleben (nicht nur wissen/kennen) und dadurch physisch und psychisch gesund bleiben, um dem Druck und den Belastungen des (Berufs-)Alltags standhalten zu können. Sich selbst als ganzheitliches Wesen (Körper, Seele, Geist) bewusst sein und eine positive Einstellung zum eigenen Körper haben. Bewegung, Sport und Spiel als Teil des gesellschaftlichen und kulturellen Lebens wahrnehmen. Veränderungen, Tendenzen und Neuerungen verfolgen. Umgang mit Informations- und Kommunikationstechnologien (IKT-Kompetenzen): Den korrekten Umgang mit technischen Hilfsmitteln beherrschen Digitale Medien zur Bewegungsanalyse einsetzen können. Der Sportunterricht besteht aus den folgenden 6 Lerngebieten: - Spielen - Leichtathletik - Geräteturnen - Fitness - Bewegung gestalten und Rhythmisieren - Schwimmen und ergänzende Schwimmsportarten Jeweils im ersten Semester pro Schuljahr werden daraus mindestens zwei Lerngebiete behandelt, im darauffolgenden Semester mindestens zwei weitere. Seite 180 1. 10 1. Spielen Die Lernenden können 1.2 ergänzende die technischen und taktischen Grundlagen sowie die Spielregeln in mindestens einer von sechs vorgegebenen Spielsportarten anwenden. die technischen Grundlagen sowie die Spielregeln im Spiel anwenden. Mögliche Spielsportarten: Mögliche Trendsportarten: Smolball, Touchrugby, usw. 1. 6 2. Leichtathletik Die Lernenden können 6 2.1 Laufen, Werfen, aus einem vorgegebenen Bereich mindestens in einer Disziplin die Fertigkeiten praktisch anwenden. Mögliche Bereiche: Laufen, 1. 8 3. Geräteturnen Die Lernenden können 8 3.1 Balancieren, Drehen, aus mindestens einem vorgegebenen Bereich eine Bewegungsabfolge vorzeigen. Mögliche Bereiche: 1. 7 4. Fitness Die Lernenden können 4.2 Kraft und Beweglichkeit ihre Ausdauer mittels angepassten Übungs- und Trainingsformen fördern und ihr eigenes Leistungsvermögen erfahren. Grundsätze der Trainingslehre in diesem Bereich verstehen. Kraft und Beweglichkeit mittels angepassten Übungs- und Trainingsformen fördern. Dauerlauf Vermittlung der Trainingsgrundsätze Gesundheitsorientiertes Basisprogramm im Bereich von Kraft und Beweglichkeit Literatur: HEGNER, Jost, 5., überarbeitete Auflage 2012, Training fundiert erklärt: Handbuch der Trainingslehre Seite 181 1. 2 5. Bewegung gestalten Rhythmus erkennen, diesen übernehmen und halten. Bewegungsmuster reproduzieren (mit/ohne Hilfsmittel) Ropeskipping, Aerobic, AVU-Methode (Aufnehmen Verarbeiten Umsetzen) 1. 5 6. Schwimmen und Thema aus den folgenden Bereichen: eine der vier vorgegebenen Schwimmtechniken demonstrieren. ihr eigenes Leistungsvermögen erfahren. Sprünge mit Eintauchen fusswärts und kopfwärts demonstrieren. ihr Bewegungsrepertoire und Know How im Wasser erweitern. Crawl, Brustgleichschlag, Distanzschwimmen Mögliche Sprünge: Vorformen, 100a, 101c, 400a, 401c (Herren), 102c (Damen) Mögliche Bereiche: Tauchen, Seite 182 2. 10 1. Spielen Die Lernenden können die technischen und taktischen Grundlagen sowie die Spielregeln in mindestens einer weiteren von sechs vorgegebenen Spielsportarten anwenden. die technischen Grundlagen sowie die Spielregeln in einer weiteren Trendsportart anwenden. Mögliche Spielsportarten: Mögliche Trendsportarten: Smolball, Touchrugby, usw 2. 8 2. Leichtathletik Die Lernenden können 8 2.1 Laufen, Werfen, aus einem vorgegebenen Bereich mindestens in einer weiteren Disziplin die Fertigkeiten praktisch Mögliche Bereiche: Laufen, 2. 6 3. Geräteturnen Die Lernenden können 6 3.1 Balancieren, Drehen, aus mindestens einem weiteren vorgegebenen Bereich eine Bewegungsabfolge vorzeigen. Mögliche Bereiche: 2. 5 4. Fitness Die Lernenden können 4.2 Kraft und Beweglichkeit ihre Ausdauer mittels angepassten Übungs- und Trainingsformen weiterentwickeln und ihr eigenes Leistungsvermögen erfahren. Grundsätze der Trainingslehre in diesem Bereich verstehen und praktisch anwenden. Kraft und Beweglichkeit mittels angepassten Übungs- und Trainingsformen weiterentwickeln. Dauerlauf Vermittlung der Trainingsgrundsätze Gesundheitsorientiertes Basisprogramm im Bereich von Kraft und Beweglichkeit Literatur: HEGNER, Jost, 5., überarbeitete Auflage 2012, Training fundiert erklärt: Handbuch der Trainingslehre Seite 183 2. 2 5. Bewegung gestalten Rhythmus erkennen, diesen übernehmen und halten. Einfache Bewegungsformen (Ropeskipping, Aerobic, Gymnastik oder Tanz) AVU-Methode (Aufnehmen Verarbeiten Umsetzen) 2. 5 6. Schwimmen und eine weitere der vier vorgegebenen ihr eigenes Leistungsvermögen erfahren. weitere Sprünge mit Eintauchen fusswärts und ihr Bewegungsrepertoire und Know How im Wasser erweitern. Crawl, Brustgleichschlag, Distanzschwimmen Mögliche Sprünge: Vorformen, 100a, 101c, 400a, 401c (Herren), 102c (Damen) Mögliche Bereiche: Tauchen, Seite 184 3. 10 1. Spielen Die Lernenden können die technischen und taktischen Grundlagen sowie die Spielregeln in mindestens einer weiteren von sechs vorgegebenen Spielsportarten anwenden. in einer ausgewählten Trendsportart die anzuwendende Technik / Taktik verstehen und Mögliche Spielsportarten: Mögliche Trendsportarten: Smolball, Touchrugby, usw. 3. 7 2. Leichtathletik Die Lernenden können 7 2.1 Laufen, Werfen, aus einem vorgegebenen Bereich mindestens in einer weiteren Disziplin die Fertigkeiten praktisch Mögliche Bereiche: Laufen, 3. 7 3. Geräteturnen Die Lernenden können 7 3.1 Balancieren, Drehen, aus einem vorgegebenen Bereich eine weitere Bewegungsabfolge vorzeigen. Mögliche Bereiche: 3. 7 4. Fitness Die Lernenden können 4.2 Kraft und Beweglichkeit ihre Kenntnisse und ihr Hintergrundwissen im Ausdauerbereich anwenden. ihre Kenntnisse im Bereich Kraft und Beweglichkeit im Hinblick auf ein gesundheitsorientiertes Basisprogramm anwenden. pulsanalysierendes Training selbständiges Kraft- und Beweglichkeitstraining Umgang mit technischen Hilfsmitteln (Pulsuhr, Auswertung auf digitalen Medien) Literatur: HEGNER, Jost, 5., überarbeitete Auflage 2012, Training fundiert erklärt: Handbuch der Trainingslehre Seite 185 3. 2 5. Bewegung gestalten ihr Bewegungsrepertoire zu Musik vertiefen. Rhythmische Bewegungsfolge gestalten Ropeskipping, Aerobic, AVU-Methode (Aufnehmen Verarbeiten Umsetzen) 3. 5 6. Schwimmen und eine weitere der vier vorgegebenen ihr eigenes Leistungsvermögen verbessern. weitere Sprünge mit Eintauchen fusswärts und ihr Bewegungsrepertoire und Know How im Wasser erweitern. Crawl, Brustgleichschlag, Distanzschwimmen Mögliche Sprünge: Vorformen, 100a, 101c, 400a, 401c (Herren), 102c (Damen) Mögliche Bereiche: Tauchen, Seite 186 4. 10 1. Spielen Die Lernenden können die technischen und taktischen Grundlagen sowie die Spielregeln in mindestens einer weiteren von sechs vorgegebenen Spielsportarten anwenden. in einer ausgewählten Trendsportart die anzuwendende Technik / Taktik verstehen und Mögliche Spielsportarten: Mögliche Trendsportarten: Smolball, Touchrugby, usw. 4. 7 2. Leichtathletik Die Lernenden können 7 2.1 Laufen, Werfen, aus einem vorgegebenen Bereich mindestens in einer weiteren Disziplin die Fertigkeiten praktisch Mögliche Bereiche: Laufen, 4. 5 3. Geräteturnen Die Lernenden können 5 3.1 Balancieren, Drehen, aus einem vorgegebenen Bereich eine weitere Bewegungsabfolge vorzeigen. Mögliche Bereiche: Seite 187 4. 7 4. Fitness Die Lernenden können 4.2 Kraft und Beweglichkeit ihre vertieften Kenntnisse und ihr Hintergrundwissen im Ausdauerbereich anwenden. ihre vertieften Kenntnisse im Bereich Kraft und Beweglichkeit im Hinblick auf ein gesundheitsorientiertes Basisprogramm anwenden. pulsanalysierendes Training selbständiges Kraft- und Beweglichkeitstraining Umgang mit technischen Hilfsmitteln (Pulsuhr, Auswertung auf digitalen Medien) Literatur: HEGNER, Jost, 5., überarbeitete Auflage 2012, Training fundiert erklärt: Handbuch der Trainingslehre 4. 2 5. Bewegung gestalten ihr Bewegungsrepertoire zu Musik erweitern und verbessern. Rhythmische Bewegungsfolge gestalten Choreographie in Kleingruppen erarbeiten Ropeskipping, Aerobic, AVU-Methode (Aufnehmen Verarbeiten Umsetzen) 4. 5 6. Schwimmen und eine weitere der vier vorgegebenen ihr eigenes Leistungsvermögen verbessern. weitere Sprünge mit Eintauchen fusswärts und ihr Bewegungsrepertoire und Know How im Wasser erweitern. Crawl, Brustgleichschlag, Distanzschwimmen Mögliche Sprünge: Vorformen, 100a, 101c, 400a, 401c (Herren), 102c (Damen) Mögliche Bereiche: Tauchen, Seite 188 5. 10 1. Spielen Die Lernenden können 1.3. Spielsportarten 1.4. Ergänzende die technischen und taktischen Grundlagen sowie die Spielregeln in mindestens einer weiteren von sechs vorgegebenen Spielsportarten anwenden. in einer ausgewählten Trendsportart die anzuwendende Technik / Taktik verstehen und Mögliche Spielsportarten: Mögliche Trendsportarten: Smolball, Touchrugby, usw. 5. 7 2. Leichtathletik Die Lernenden können 7 2.1 Laufen, Werfen, aus einem vorgegebenen Bereich mindestens in einer weiteren Disziplin die Fertigkeiten praktisch Mögliche Bereiche: Laufen, 5. 5 3. Geräteturnen Die Lernenden können 5 3.1 Balancieren, Drehen, aus einem vorgegebenen Bereich eine weitere Bewegungsabfolge vorzeigen. Mögliche Bereiche: Seite 189 5. 7 4. Fitness Die Lernenden können 4.2 Kraft und Beweglichkeit ihre vertieften Kenntnisse und ihr Hintergrundwissen im Ausdauerbereich anwenden. ihre vertieften Kenntnisse im Bereich Kraft und Beweglichkeit im Hinblick auf ein gesundheitsorientiertes Basisprogramm anwenden. pulsanalysierendes Training selbständiges Kraft- und Beweglichkeitstraining Umgang mit technischen Hilfsmitteln (Pulsuhr, Auswertung auf digitalen Medien) Literatur: HEGNER, Jost, 5., überarbeitete Auflage 2012, Training fundiert erklärt: Handbuch der Trainingslehre 5. 2 5. Bewegung gestalten ihr Bewegungsrepertoire zu Musik ergänzen und weiter verbessern. Rhythmische Bewegungsfolge gestalten Choreographie in Kleingruppen erarbeiten Ropeskipping, Aerobic, AVU-Methode (Aufnehmen Verarbeiten Umsetzen) Seite 190 5. 5 6. Schwimmen und eine weitere der vier vorgegebenen ihr eigenes Leistungsvermögen verbessern. weitere Sprünge mit Eintauchen fusswärts und ihr Bewegungsrepertoire und Know How im Wasser erweitern. Crawl, Brustgleichschlag, Distanzschwimmen Mögliche Sprünge: Vorformen, 100a, 101c, 400a, 401c (Herren), 102c (Damen) Mögliche Bereiche: Tauchen, Der Sportunterricht im 6. Semester an der AKSA: Es soll eine Wahl aus den 6 Lerngebieten getroffen werden. Der Unterricht ist teilweise koedukativ und abteilungsübergreifend (Sporttagteambildung und Sporttagvorbereitung). Der Unterricht wird insgesamt in 2 Unterrichtseinheiten aufgeteilt. Der Sportunterricht im 6. Semester an der Kanti Baden: Der Unterricht findet als Wahlsport statt. Der Unterricht ist koedukativ und abteilungsübergreifend. Der Unterricht wird insgesamt in 2 Kurse (Unterrichtseinheiten) aufgeteilt. Pro Kurs werden parallel mehrere Themen angeboten. Die Lernenden wählen aus vorgegeben Inhalten nach ihren Interessen bestimmte Sportarten aus. Aus den 6 Lerngebieten werden 2 Lerngebiete ausgewählt: Seite 191 6. 10 1. Spielen Die Lernenden können 1.1. Nach Möglichkeit (Trendsportarten) und Outdoorsportarten im ausgewählten Sportspiel ihre spielspezifischen Fertigkeiten verbessern. in spezifischen Spielsituationen individuell- und kollektivtaktisch angemessen handeln. anhand ihrer Fähigkeiten die verlangten technischen und taktischen Kompetenzen anwenden und zu einem gelungenen Spielerlebnis beitragen. Schwerpunkte aus den folgenden Spielsportarten: Basketball, Handball, Futsal / Fussball, Volleyball, Unihockey, Badminton ein Spiel aus den bereits Erworbenen vertiefen: Smolball, Touchrugby oder weitere Outdoorsportarten Eishockey, Curling, Rudern usw. 6. 10 2. Leichtathletik Die Lernenden können 10 2.1 Nach Möglichkeit Laufen, Werfen, Springen die disziplinspezifischen Fertigkeiten unter Wettkampfbedingungen differenziert anwenden. Mehrkampf aus folgenden Bereichen: Laufen, Werfen, 6. 10 3. Geräteturnen und Klettern 3.1 Nach Möglichkeit 3.2 Nach Möglichkeit Klettern einzelne Elemente zu einer Verbindung zusammenstellen. Bewegungsaufgaben situationsangepasst lösen. sich gegenseitig korrekt sichern und die Grundtechniken des Sportkletterns anwenden. folgende Bereiche: Geräteturnen, Parkour Einführung Sportklettern (indoor) Seite 192 6. 10 4. Fitness Die Lernenden können 5.1 Nach Möglichkeit Ausdauer 5.2 Nach Möglichkeit Kraft und Beweglichkeit Grundlagenausdauer mittels angepassten Übungs- und Trainingsformen trainieren und erhalten. Kräftigungsübungen mit dem eigenen Körpergewicht und an Krafttrainingsgeräten korrekt ausführen. das Beweglichkeitstraining selbständig und korrekt Schwerpunkte in den Bereichen Ausdauer, Kraft und Beweglichkeit setzen Kräftigungsübungen im Kraftraum Beweglichkeitstraining allgemein und sportartenspezifisch 6. 10 5. Bewegung gestalten 6.1 Nach Möglichkeit weiterführende, fortgeschrittene Tanzschritte und/oder Bewegungsformen 6.2 Nach Möglichkeit vorgegebene, weiterführende Bewegungsfolgen mit oder ohne Requisiten in verschiedenen Raum- und Bewegungsebenen (Spiegelungen, zeitlich versetzt) gestaltend arbeiten. ein vorgegebenes Bewegungsmuster mit oder ohne Requisiten in Kraft, Raum und Zeit variierend gestalten. Ropeskipping, Aerobic, 6. 10 6. Schwimmen und 6.1 Nach Möglichkeit weitere Schwimmstile oder Sprünge 6.2 Nach Möglichkeit Wassersportarten wie Wasserball, Tauchen, ihre Bewegungserfahrungen in den bekannten Schwimmstilen und im Wasserspringen erweitern und vertiefen. Ihr Bewegungsrepertoire auf die ergänzenden Wassersportarten übertragen. Crawl, Brustgleichschlag, Mögliche Sprünge: Vorformen, 100a, 101c, 400a, 401c (Herren), 102c (Damen) Mögliche Bereiche: Tauchen, Seite 193 Fach IDAF / IDPA 10% des Berufsmaturitätsunterrichts und der Lernstunden sind dem interdisziplinären Arbeiten gewidmet. Es umfasst das interdisziplinäre Arbeiten in den Fächern aller Unterrichtsbereiche (IDAF) und die interdisziplinäre Projektarbeit (IDPA). Die entsprechenden Lektionen und Lernstunden verteilen sich wie folgt auf die Ausrichtungen der Berufsmaturität: Lektionenverteilung 1. Sem. 2. Sem. 3. Sem. 4. Sem. 5. Sem. 6. Sem. IDAF 1 IDAF 2 IDAF 3 IDAF 4 1 L. IDPA Abschluss der IDPA im 4. Jahr Schlussprüfung keine Einbezug in Abschlusszertifikate BM Die Lernenden sind in der Lage, ein Thema selbstständig zu untersuchen oder zu gestalten sowie die Ergebnisse in geeigneter Form zu präsentieren. Sie erweitern und relativieren ihr disziplinäres Wissen und Können und wenden es in einem neuen Kontext an. Sie lernen weiter, in Zusammenhängen und Systemen zu denken, wissenschaftlich zu recherchieren und zu dokumentieren sowie im Team oder allein zu arbeiten. Begleitend zu ihrem Erarbeitungsprozess üben sich die Lernenden in der kritischen Reflexion und Diskussion. Ausschlaggebend für den Gesamterfolg von interdisziplinärem Arbeiten (IDAF und IDPA) ist, ob Erkenntnisse, Denkweisen und Methoden aus zwei oder mehreren Fächern so integriert werden, dass der Kompetenz- und Erkenntnisgewinn die Möglichkeiten eines Einzelfaches übersteigt. Eine sachkundige und unterstützende Betreuung durch die Lehrpersonen ist für den Kompetenzzuwachs der Lernenden sowie für die Qualität von IDAF und IDPA unabdingbar. IDAF und IDPA bereiten die Lernenden auf die Bewältigung komplexer Aufgaben und selbstständiger Arbeiten auf Fachhochschulstufe vor. Seite 194 Die Lernenden werden im Rahmen von IDAF und IDPA in den folgenden überfachlichen Kompetenzen gefördert: Methodisches Vorgehen: sich in ein Thema einarbeiten; eine Fragestellung, Hypothese oder Gestaltungsidee formulieren; disziplinäres Wissen und Können zur Problemlösung nutzen; geeignete methodische Vorgehensweisen für die Untersuchung und Gestaltung anwenden oder entwickeln Planung und Durchführung von Projekten: konzeptionell denken; ein Projekt in Grundzügen skizzieren; die Arbeit nach einem Zeitplan strukturieren; selbstständig und beharrlich auf ein Ziel hin arbeiten; den Erarbeitungsprozess und insbesondere die verwendeten Methoden kritisch reflektieren Sozialkompetenz: im Falle von Teamarbeit die Verantwortlichkeiten im Team festlegen, sachorientiert zusammenarbeiten, eigene Stärken einbringen sowie mit Widerständen und Konflikten umgehen; mit den Betreuungspersonen konstruktiv zusammenarbeiten, Vereinbarungen mit ihnen einhalten und Unterstützung bei ihnen holen, wenn sie nötig ist Informationssuche: verschiedenartige Informationsquellen nutzen und bewerten; Gewährspersonen befragen; das Ergebnis von Recherchen im geeigneten Medium festhalten; korrekt zitieren Nachhaltigkeitsorientiertes Denken: die eigenen und fremden Werte und Haltungen kritisch reflektieren; mit der Ungewissheit offener Situationen umgehen; sich an einem konkreten Fall mit gesellschaftlichen und ökologischen Fragen auseinandersetzen; gemeinsame Vorstellungen über die Gestaltung der Zukunft entwickeln Kreative Betätigung: handwerkliches Geschick, Kreativität und künstlerisches Talent an den Tag legen Kommunikation und Präsentation: die Ergebnisse strukturieren und in geeigneter Form festhalten; die Ergebnisse und ihre Erarbeitung vor Publikum präsentieren und kommentieren Diese überfachlichen Kompetenzen werden im interdisziplinären Arbeiten in den Fächern aller Unterrichtsbereiche (IDAF) erworben und in der interdisziplinären Projektarbeit (IDPA) eingesetzt. Sie ergänzen die fachlichen Kompetenzen, die in den verschiedenen Beiträgen der Lernenden zum IDAF sowie in der IDPA zum Zuge kommen und die hier nicht weiter ausgeführt werden. Die überfachlichen Kompetenzen werden soweit überprüft, als sie beobachtbar und mit Kriterien bewertbar sind. 4. IDAF-Elemente IDAF Modul 1 Zwei BM-Fächer gemäss Vorgabe Schulleitung IDAF Modul 2 Zwei BM-Fächer gemäss Vorgabe Schulleitung IDAF Modul 3 Deutsch und Fremdsprache Sprachaufenthalt (Bericht Sprachaufenthalt) IDAF Modul 4 Zwei BM-Fächer gemäss Vorgabe Schulleitung Die Seite 195 5. Beispiele von IDAF-Themen Sem. Richtwerte Lektionen Fachbereiche Thema Mögliche Form der Bewertung 3 6 Deutsch - Geschichte Urheberrechte im Laufe der Zeit untersuchen Schriftliche Arbeit 6 Deutsch - Geschichte Vorschriftliche Quellen und schriftliche Quellen vergleichen Präsentation 4 Deutsch - Englisch Mediation Mündlich 8 Deutsch - Wirtschaft und Recht Werbung in den Medien Präsentation 3 8 Wirtschaft und Recht - FRW Erstellung eines Werbekonzepts mit Kalkulation Schriftliche Arbeit 7 Geschichte Deutsch Wirtschaft und Recht Alltag früher und heute vergleichen Dokumentation 6. IDPA Projektarbeit WMS, ab Schuljahr 2019-20 Die Note für das interdisziplinäre Arbeiten ergibt sich je zur Hälfte aus der Note für die Interdisziplinäre Projektarbeit und der Erfahrungsnote IDAF. (BMV Art. 24, Abs. 5). Die Erfahrungsnote IDAF wird aus dem Durschnitt der 6 Arbeiten auf eine halbe oder ganze Note gerundet. Die Note der IDPA wird ebenfalls auf eine halbe oder ganze Note gerundet. LEHRPLAN INFORMATIKMITTELSCHULE Lehrgang ab Eintritt Schuljahr 2026/27 August 2026 Anhang 3 (Stand 1. August 2026) 423.342 Seite 2 Inhaltsverzeichnis Grundlagenfächer ........................................................................................................................ 3 Fach Deutsch ....................................................................................................................................... 3 Fach Französisch ................................................................................................................................ 20 Fach Englisch ..................................................................................................................................... 64 Fach Mathematik............................................................................................................................. 101 Schwerpunktfächer ...................................................................................................................116 Fach Wirtschaft und Recht .............................................................................................................. 116 Fach Finanz- und Rechnungswesen................................................................................................. 139 Ergänzungsfächer ......................................................................................................................161 Fach Geschichte und Politik ............................................................................................................ 161 Fach Technik und Umwelt ............................................................................................................... 173 Übrige Fächer ............................................................................................................................180 Fach Italienisch ................................................................................................................................ 180 Fach Sport ........................................................................................................................................ 225 Fach IDAF / IDPA.............................................................................................................................. 244 Seite 3 Grundlagenfächer Fach Deutsch Grundlagen - Verordnung über die eidgenössische Berufsmaturität (Berufsmaturitätsverordnung BMV) vom 13. Juni 2025, Stand 1. März 2026 3 3 3 3 3 3 Schlussprüfung Schriftliche Prüfung: 150 Minuten Mündliche Prüfung: 15 Minuten Einbezug in Abschlusszertifikate BM Die Lernenden werden im Hinblick auf ihr späteres berufliches Umfeld im IT-Bereich befähigt und motiviert, Sprache adäquat anzuwenden, d. h. kontextbezogen und stilistisch angemessen zu reagieren. Im Fokus des Unterrichts stehen die basalen Kompetenzen in der ersten Landessprache: Lesen, Sprechen und Schreiben. Das Spektrum umfasst das Verstehen insbesondere sachspezifischer Texte von der Paraphrasierung bis zu deren mündlicher bzw. schriftlicher Erörterung. Im Blick stehen das sprachliche Abstraktions- und Differenzierungsvermögen, das die verschiedenen Mechanismen und Wirkungsweisen zwischen Manipulation und Information erkennen lässt. Geschult wird ein Sprachbewusstsein, das einen adäquaten Einsatz eigener sprachlicher Mittel ermöglicht – vom Werbeslogan über die Geschäftskorrespondenz bis hin zur stringenten Darstellung komplexer Sachverhalte. Die intensive Auseinandersetzung mit Normen und Möglichkeiten befördert kritisches Denken und verantwortliches Handeln gleichermassen und unterstützt generell die Entfaltung der Persönlichkeit. Diese übergeordneten Ziele werden in den drei Lerngebieten «Mündliche Kommunikation», «Schriftliche Kommunikation» und «Literatur und Medien» umgesetzt. Die Lerngebiete durchdringen sich im Unterricht und bilden einen Kontext, in dem sich unsere Gesellschaft spiegelt. Seite 4 Insbesondere werden die Fähigkeiten gefördert, sich korrekt und angemessen auszudrücken und andere zu verstehen (kommunikative Kompetenz), mit sprachlichen Mitteln die Welt zu erschliessen sowie sprachgebundenes Denken zu entwickeln und zu systematisieren (sprachbezogene Denkkompetenz) und schliesslich eine sprachlich-kulturelle Identität weiterzuentwickeln (kulturelle Kompetenz). Seite 5 • Reflexive Fähigkeiten: kritisch und differenziert denken; eigene Gedanken präzis und strukturiert formulieren; das Wesentliche einer Botschaft erfassen; Handlungsmotive in einem grösseren Zusammenhang verstehen; eigene Urteilsfähigkeit entwickeln; eine kritische Haltung zu einem Text und zu anderen medialen Erzeugnissen gewinnen • Sozialkompetenz: eigene Ansichten formulieren; anderen zuhören; sich in den Standpunkt des anderen versetzen; respektvoll kommunizieren; ergebnisorientiert zusammenarbeiten; kulturelle Offenheit entwickeln • Arbeits- und Lernverhalten: Bewusstsein für die vertiefte Auseinandersetzung mit Fragestellungen (z.B. wissenschaftlichen, politischen, persönlichen etc.) entwickeln; schriftliche Dokumente als wissenschaftliche Quelle für die Recherche einsetzen; mit Quellen und Quellennachweisen korrekt umgehen; Bibliotheken als Quelle für die Recherche nutzen; individuelle Arbeiten und Gruppenarbeiten planen und ausführen • Interessen: kritische Auseinandersetzung mit kulturellen, politischen, gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Themen • Umgang mit Informations- und Kommunikationstechnologien (IKT-Kompetenzen): IKT zur Informationsgewinnung und -vermittlung selbstständig und bewusst einsetzen (Recherchen, • Textverarbeitung, Präsentationen); Funktionsweise von KI-Anwendungen verstehen, kritisch reflektieren und zielgerichtet einsetzen; Umgang mit digitaler Kommunikation und sozialen Medien reflektieren (Digital Literacy) Seite 6 1. 18 1. Mündliche 7 1.1 Sprechen und Hören • sich flüssig und angemessen in Standarddeutsch ausdrücken • Redebeiträge differenziert verstehen und das Wesentliche erfassen • z. B. über IT-relevante Zeitungsartikel sprechen • z. B. einfache technische Anwendungen präzise (IDPA) Kommunikationskompete nz Schulung der Wahrnehmung 7 1.2 Vorträge, Gesprächsbeiträge und Kommunikationssituationen • verschiedene Formen der Präsentation • z. B. informierender Kurzvortrag, argumentierender Thesenvortrag, visualisierende Präsentation z. B. über IT-relevante Themen. Präsentationswerkzeuge Auftritts- und Präsentationskompetenz 4 1.3 Kommunikationstheorie • Ich-, sach- und adressatenbezogene Ebenen des Sprechens und Schreibens • ein kommunikationstheoretisches Modell, z. B. Bühlersches Organonmodell • z. B. Auseinandersetzung mit computergestützter Kommunikation und Künstlicher Intelligenz 1. 21 2. Schriftliche 16 2.1 Lesen und Schreiben • Lesetechniken und -strategien gezielt • grundlegende Regeln der Rechtschreibung und Grammatik korrekt anwenden sowie auf ein Repertoire an grammatikalischen Begriffen zurückgreifen • z. B. Besprechung anspruchsvoller Zeitungsartikel zu ITrelevanten Themen Seite 7 • Schreiben als strukturierten Prozess gestalten • für das Schreiben relevante Schreibtechniken einsetzen • z. B. Gebrauchsanweisung für einfache Handlungen verfassen 5 2.2 Textanalyse und • Gebrauchstexte / Sachtexte verstehen und von literarischen Texten unterscheiden • sich in einer Auswahl von schriftlichen Textsorten angemessen und korrekt • z. B. Gebrauchsanweisungen, Mitschrift, Protokoll, Zusammenfassung, Inhaltsangabe, Stellungnahme 1. 18 3. Literatur und 12 3.1 Verständnis von • eigene Eindrücke, Reaktionen und Beobachtungen zu einer Lektüre ausarbeiten und wiedergeben • literarische Werke im Klassenverband • literarische Gattungen unterscheiden sowie eine Auswahl an grundlegenden literarischen Fachbegriffen für die Analyse von epischen Texten verwenden • z. B. Science-Fiction • z. B. Erzählperspektive, Erzählintention • grundlegende Interpretationsverfahren unterscheiden und anwenden • z. B. textimmanente und textübergreifende Verfahren 2 3.3 Kultur- und • unterschiedliche (z. B. historische oder soziale) Dimensionen von Texten erkennen • z. B. frühe Science-Fiction- Filme und/oder -Texte • Porträts von Autoren / Epochen / Orten (z. B. mit Fach Geschichte / Geografie) • Geschichte des Science-Fiction; Englisch (Mary Shelley) oder Seite 8 Französisch (Jules Verne) 2 3.4 Medien • eigene Eindrücke, Reaktionen und Beobachtungen zu verschiedenen Medienprodukten formulieren • z. B. kritische Sicht auf ITrelevante Themen bzw. auf neue Techniken Seite 9 2. 16 1. Mündliche 5 1.1 Sprechen und Hören • aufmerksam, wohlwollend und kritisch zuhören • in ausgewählten Situationen frei sprechen • verbale und nonverbale Kommunikation bewusst einsetzen • Diskussionen problemorientiert führen und das Gespräch weiterbringen • z. B. Verhalten und Formen in Geschäftsbeziehungen • z. B. Antwort auf mündliche Beschwerden 7 1.2 Vorträge, Kommunikationssituationen • Diskussionen moderieren • Informationen themenbezogen beschaffen und verarbeiten sowie die Quellen wissenschaftlich korrekt verwenden • z. B. Kundengespräche am Telefon oder Verkaufsgespräche Recherche 4 1.3 Kommunikationstheorie • mündliche Kommunikation in einem Modell • z. B. von Friedemann Schulz v. Thun oder Paul Watzlawick 2. 18 2. Schriftliche 4 2.1 Lesen und Schreiben • Wörterbücher, Lexika, Informationskanäle und verschiedene Schreibmedien nutzen • z. B. Google und Wikipedia vs. seriöse Quellen Recherche 14 2.2 Textanalyse und • grundlegende Regeln in den Bereichen Syntax und Zeichensetzung korrekt anwenden • zu altersgerechten Themen Pro- und Kontra- Argumente entwickeln und gewichten • Kriterien für fiktionales Schreiben anwenden • z. B. Figuren entwickeln, Spannung aufbauen, Erzählperspektiven bewusst wählen Argumentieren in 2. 20 3. Literatur und 10 3.1 Verständnis von • literarische Gattungen anhand ausgewählter literarischer Werke charakterisieren sowie Seite 10 grundlegende literarische Fachbegriffe für die Analyse von lyrischen und dramatischen Texten verwenden 3 3.2 Methoden der • Interpretationsverfahren an komplexeren Texten anwenden • z. B. Sachtexte zu iTrelevanten Themen; zeitgenössische Science- Fiction 3 3.3 Kultur- und • Texte als Dokumente verstehen, die in einem kulturellen, gesellschaftlichen und politischen Kontext stehen • z. B. Science-Fiction aus der DDR 4 3.4 Medien • sich in der Medienlandschaft orientieren • z. B. Produktionsbedingungen, Sprache, politische Tendenz gewisser journalistischer Textsorten • z. B. digitale vs. analoge Seite 11 3. 20 1. Mündliche 10 1.1 Sprechen und Hören • eigene Standpunkte, Ansichten und Ideen verständlich und adressatengerecht formulieren und begründen • Äusserungen von anderen in ihrer Wirkung beschreiben und beurteilen • z. B. Debatten • z. B. Gespräch über Lohnerhöhung Interdisziplinäre Debatte 10 1.2 Vorträge, Kommunikationssituationen • rhetorische Mittel der Rede beschreiben und • gehaltvolle Feedbacks zu Vortragsleistungen geben • Einführung in die Rhetorik, z. B. mit (Kurz-)Vorträgen • z. B. Produktlancierung • z. B. Werbefilm historische Reden (Geschichte und Politik) 3. 19 2. Schriftliche 8 2.1 Lesen und Schreiben • schriftliche Texte differenziert verstehen und das Wesentliche erfassen und aktiven Wortschatz erweitern • stilistische Varianten in ihrer Wirkung • z. B. Besprechung längerer Zeitungsartikel zu ITrelevanten Themen 11 2.2 Textanalyse und • textsortenorientiert schreiben • eigene und fremde Texte kriteriengeleitet überarbeiten • z. B. Erörterung, Interview, Porträt, Leserbrief, kreative Texte • z. B. Bewerbungsbriefe oder Offerten • z. B. Überarbeitung von Dokumentationen der IT- Ausbildung (Entwicklungs- , Benutzer-, Installations-, Wartungs- und Testdokumentationen) 3. 18 3. Literatur und Seite 12 8 3.1 Verständnis von • literarische Werke als Ausgangspunkt für die Auseinandersetzung mit dem Ich und der Gesellschaft verstehen • z. B. anhand von Science- Fiction Themenreihe (z. B. soziale Gerechtigkeit, Migration, Gender, Arbeit, Industrialisierung etc.) • wesentliche Inhalte, thematische Schwerpunkte und Absichten erkennen und in Bezug auf das Textganze erschliessen und 6 3.3 Kultur- und • mindestens eine literarische Epoche in ihrer literaturgeschichtlichen Dimension erfassen • z. B. Industrialisierung vs. Digitalisierung Porträts von Autoren / Epochen / Orten (z. B. mit Fach Geschichte / Geografie) 2 3.4 Medien • die wichtigsten traditionellen, neuen und sozialen Medien in ihren Besonderheiten unterscheiden und Wirkung und Gebrauch einer kleinen Auswahl reflektieren reflektieren (Filter Bubble, Soft-, Hardnews) • z. B. Werbefilm, Werbekampagne machen • z. B. Funktionsweise Sozialer Medien Seite 13 4. 13 1. Mündliche 3 1.1 Sprechen und Hören • eigene Standpunkte, Ansichten und Ideen auf das Wesentliche fokussiert und wirkungsvoll formulieren und begründen 10 1.2 Vorträge, Gesprächsbeiträge und Kommunikationssituationen • eine strukturierte Kommunikationssituation gezielt planen und umsetzen • z. B. Gruppenarbeit, Interview, Vorstellungsgespräch, Gesprächsführung • z. B. Gespräche im geschäftlichen Umfeld 4. 23 2. Schriftliche 10 2.1 Lesen und Schreiben • eine Auswahl unterschiedlicher Texte verstehen und textsortengerecht verfassen • die geläufigsten sprachlichen, stilistischen und rhetorischen Mittel erfassen und gezielt • z. B. journalistische Texte, Erörterung, Satire Reportage Zeitungsprojekte 10 2.2 Textanalyse und • eigene Standpunkte, Ansichten und Ideen klar und adressatengerecht formulieren und begründen • die Grundlagen des wissenschaftlichen Schreibens anwenden (u.a. zitieren, Quellenarbeit, Themeneingrenzung, Informationen themenbezogen beschaffen und verarbeiten, Aufbau einer Arbeit) • sich im Umgang mit Quellen kritisch auseinandersetzen – sowohl bei der Textrezeption als auch bei der Textproduktion, dazu gehört u.a. die Überprüfung der Korrektheit und Vertrauenswürdigkeit von Quellen • z. B. Bewerbung oder Antwort auf Beschwerdebrief Seite 14 3 2.3 Kommunikationstheorie Kommunikationsstrategien und Kommunikationsverhalten verstehen wie z.B. Manipulation in Werbung oder Politik, Informieren und kommentieren in der Mediensprache • z. B. Manipulation in Werbung oder Politik, Informieren und Kommentieren in der Mediensprache • z. B. eigene Werbung kreieren • z. B. Geschäftskorrespondenz (Grussformeln, Stil etc.) 4. 18 3. Literatur und 7 3.1 Verständnis von • Literatur als Konstrukt mit bestimmter Wirkung erfahren • ein begründetes Werturteil über einen literarischen Text abgeben • eine Auswahl an Methoden der Analyse und Interpretation verstehen und anwenden • z. B. erzähltheoretischer, persönlicher, psychologischer, historischer oder gesellschaftlicher Zugang 7 3.3 Kultur- und • mindestens eine weitere literarische Epoche exemplarisch in ihrer literaturgeschichtlichen Dimension erfassen • z. B. Moderne (technische Entwicklung) 2 3.4 Medien • eigene und gesellschaftliche Mediengewohnheiten erkennen und reflektieren z. B. Analyse wirtschaftlicher / gesellschaftlicher / ökologischer Aspekte und Auswirkungen der veränderten Mediengewohnheiten Seite 15 („liken“, Datenschutz, „alternative Fakten“, …) Seite 16 5. 8 1. Mündliche 5 1.1 Sprechen und Hören • sich grammatikalisch korrekt, situationsgerecht und mit differenziertem Wortschatz in der Standardsprache ausdrücken • z. B. Rollenspiele 3 1.2 Vorträge, Kommunikationssituationen • eigene und fremde Vorträge kriteriengeleitet und begründet beurteilen Interdisziplinäre Vortragsreihe 5. 21 2. Schriftliche 6 2.1 Lesen und Schreiben • komplexe Sachtexte verstehen, zusammenfassen und kommentieren • z. B. Hintergrundberichterstattung, historische oder sozialwissenschaftliche Fachtexte • z. B. Zusammenfassung, Paraphrasierung 11 2.2 Textanalyse und • Fertigkeiten im erörternden Schreiben gezielt vertiefen • Formen des fiktionalen Schreibens themenbezogen und wirkungsvoll einsetzen • komplexere Texte planen, umsetzen und überarbeiten • z. B. textgebundene Erörterung, innerer Monolog, Figurenrede, Dialog • z. B. Überarbeitung von Dokumentationen der IT- Ausbildung 4 2.3 Kommunikationstheorie • Texte im gesellschaftlichen Umfeld verorten, beschreiben und verstehen 5. 25 3. Literatur und • Die Lernenden können 10 3.1 Verständnis von • literarische Werke selbstständig oder in Gruppen erschliessen sowie im literarischen, Seite 17 gesellschaftlichen und kulturgeschichtlichen Umfeld einbetten und ihre Relevanz erkennen 5 3.2 Methoden der • mit zentralen literarischen Fachbegriffen umgehen z. B. Epik, Drama, Lyrik, Motiv, Metapher, innerer Monolog, Dialog, Vers und Reim, Akt und Szene, Erzählperspektive, Sprachebene, Ironie 10 3.3 Kultur- und • ausgewählte Texte exemplarisch in ihrem kulturellen, gesellschaftlichen und politischen Hintergrund verstehen und einordnen z. B. Mythen der Antike; Heldenepen des Mittelalters; philosophische Texte der Aufklärung; Balladen der Klassik; Beispiele zur Vorkriegs-, Nachkriegs- und neuesten Literatur Bezüge zu Malerei, Musik, Architektur etc. Seite 18 6. 7 1. Mündliche 2 1.1 Sprechen und Hören • eigenes und fremdes Sprechverhalten reflektieren 5 1.2 Vorträge, Kommunikationssituationen • ein Gespräch kompetent und fachsprachlich adäquat gestalten • z. B. Prüfungs- oder Bewerbungsgespräche führen 6. 8 2. Schriftliche 4 2.1 Lesen und Schreiben • eigene Lese- und Schreibprozesse bewusst planen, gestalten, reflektieren und verbessern 4 2.2 Textanalyse und • freiere Erörterungsformen umsetzen • Argumentationstechniken zielgerichtet • z. B. Kolumne, Leitartikel, Kommentar 6. 15 3. Literatur und 6 3.1 Verständnis von • intertextuelle und interdisziplinäre Bezüge herstellen • ausgehend von der Begegnung mit literarischen Texten eigene Positionen und Werte entwickeln und diese im persönlichen und gesellschaftlichen Umfeld einbringen Architektur, Malerei, Musik, Kunst, Kultur, Literatur der Fremdsprachen, Philosophie • formale und inhaltliche Aspekte in Bezug auf das Textganze erschliessen und interpretieren • z. B. Gattungen, Motive, sprachlich-stilistische Eigenheiten oder thematische Schwerpunkte 5 3.3 Kultur- und • eine begrenzte Auswahl relevanter literaturgeschichtlicher Epochen von der • z. B. Entwicklung der Science-Fiction-Literatur Architektur, Malerei, Musik (Schwerpunktfach Gestaltung, Kunst, Seite 19 Aufklärung bis zur Gegenwart überblicken und charakterisieren Kultur), Literatur der Fremdsprachen (Englisch, Französisch) 2 3.4 Medien • Medienprodukte unter Beachtung manipulativer und ideologischer Tendenzen Fake News, Propaganda, Populismus, Deepfakes) kritisch einordnen 6. 15 3. Literatur und 6 3.1 Verständnis von • intertextuelle und interdisziplinäre Bezüge herstellen • ausgehend von der Begegnung mit literarischen Texten eigene Positionen und Werte entwickeln und diese im persönlichen und gesellschaftlichen Umfeld einbringen Architektur, Malerei, Musik, Kunst, Kultur, Literatur der Fremdsprachen, Philosophie • formale und inhaltliche Aspekte in Bezug auf das Textganze erschliessen und interpretieren • z. B. Gattungen, Motive, sprachlich-stilistische Eigenheiten oder thematische Schwerpunkte Seite 20 Fach Französisch 3 3 2 2 2 2 Schlussprüfung Entweder DELF B2 extern oder Interne Schlussprüfung auf Niveau B2, die alle vier Sprachkompetenzen (Hörverstehen, Leseverstehen, Sprechen, Schreiben) umfasst Einbezug in Abschlusszertifikate BM Fremdsprachen sind in der mehrsprachigen Schweiz und in einer globalisierten Welt eine unerlässliche Voraussetzung für die Pflege zwischenmenschlicher Beziehungen und für eine erfolgreiche berufliche Tätigkeit im In- und Ausland. Sie sichern die Studierfähigkeit, motivieren zum selbstverantwortlichen und lebenslangen Lernen und bilden die Persönlichkeit, indem andere Kulturen erschlossen sowie Gemeinsamkeiten und Unterschiede zur eigenen kulturellen Herkunft entdeckt werden. Der Unterricht in der zweiten Landessprache leistet überdies einen wichtigen Beitrag zur Stärkung der nationalen Kohäsion. Die Lerngebiete und fachlichen Kompetenzen werden hauptsächlich durch interaktives Sprachhandeln vermittelt und gefestigt. Die Lernenden erweitern das sprachliche Repertoire und entwickeln Kommunikationsstrategien in unterschiedlichen Lernsituationen sowie in Verbindung mit anderen Fächern. Der Kompetenzaufbau wird auf Schulebene weiter unterstützt durch zweisprachigen Unterricht, Immersionsprojekte, Aufenthalte in anderen Sprachgebieten und Austausch von Lernenden. Im Fremdsprachenunterricht gilt der Grundsatz der integrierten Kompetenzen. Die Unterrichtseinheiten zeichnen sich dadurch aus, dass sich die Lerngebiete gegenseitig durchdringen und dass mehrere Kompetenzen ineinander greifen (z.B. ein Thema wird im Unterrichtsgespräch oder mittels eines Hörtexts eingeführt, anschliessend wird dazu ein Text gelesen und sein kultureller Hintergrund erschlossen; zum Abschluss beantworten die Lernenden schriftlich vorgegebene Verständnisfragen). Im gesamten Kompetenzerwerb wie auch in der Auseinandersetzung mit kulturellen Themen werden sprachliche Lernstrategien eingeübt. Seite 21 Eines der Lerngebiete ist der interkulturellen Verständigung und der Kultur gewidmet, wobei neben Literatur und anderen Künsten auch Wissenschaft, Technik, Wirtschaft und Politik in ihren kulturell bedeutsamen Aspekten betrachtet werden. Ein spezielles Augenmerk kommt der Informatik in all ihren Ausprägungen und Bereichen zu (z.B. Erwerb fachspezifischen Vokabulars, Behandlung ethischer und moralischer Problemstellungen, mit der Digitalisierung einhergehende Herausforderungen, Cybermobbing, etc.). Dies anhand einer kritischen Auseinandersetzung mit Texten sowie Ton- und Bildmaterialien (Zeitungsartikel, Bücher, Lieder, Gedichte, etc.). Als Bezugsrahmen für den Unterricht im Bereich der vier Grundfertigkeiten (Hörverstehen, Lesen, Sprechen, Schreiben) dient der Gemeinsame Europäische Referenzrahmen für Sprachen (GER). Das jeweils zu erreichende Niveau nach GER wird im Teil «Lerngebiete und fachliche Kompetenzen» in zusammengefasster Form angegeben. Dies erleichtert es den Lehrkräften, sich beim Erarbeiten der Fachlehrpläne ebenfalls auf die Deskriptoren des GER und des Europäischen Sprachenportfolios (ESP) abzustützen. Am Ende des Berufsmaturitätsunterrichts verfügen die Lernenden über Mindestkompetenzen im Bereich des Niveaus B2 (Lerngebiete und fachliche Kompetenzen, Gruppe 2). Die Deskriptoren vom ersten bis vierten Semester entsprechen dem Niveau B1 nach GER, diejenigen vom fünften und sechsten Semester dem Niveau B2. • Reflexive Fähigkeiten: die eigenen Sprachkenntnisse einschätzen, Fortschritte wahrnehmen, dazu Bilanz ziehen und Lernschritte planen • Sozialkompetenz: mit Meinungen anderer sowie mit Widerständen und Konflikten konstruktiv umgehen • Sprachkompetenz: Lesestrategien, um an anspruchsvolle Texte heranzugehen, wie auch Interpretations-, Kommunikations- und Präsentationsstrategien einsetzen können; Sprache als grundlegendes Medium von Kommunikation, Welterschliessung und Identitätsbildung verstehen; Gelerntes anwenden und in einen anderen Kontext transferien • Interkulturelle Kompetenz: den eigenen kulturellen Hintergrund kennen, Offenheit gegenüber anderen Kulturen entwickeln und sich im Dialog der Kulturen einbringen; gesellschaftliche Entwicklungen in Gegenwart und Geschichte wahrnehmen, hinterfragen, vergleichen und dazu Stellung beziehen • Arbeits- und Lernverhalten: effiziente Lern- und Arbeitsstrategien entwickeln sowie diese selbstständig und kooperativ anwenden und auswerten • Umgang mit Informations- und Kommunikationstechnologien (IKT-Kompetenzen): IKT zur Informationsgewinnung und -vermittlung selbstständig und bewusst einsetzen (Recherchen, Textverarbeitung, Präsentationen); Onlinehilfen wie Wörterbücher und Lernprogramme für selbstständiges Lernen nutzen (Vor- und Nachteile erkennen); webbasierte Plattformen zur Kommunikation und Publikation im persönlichen und fachlichen Bereich verwenden Seite 22 1. 13 1. Rezeption Die Lernenden können 7 1.1. Hörverstehen und • Reden oder Gespräche vorwiegend aus dem eigenen Fachgebiet (Informatik) verstehen, wenn deutlich und in der Standardsprache gesprochen wird • Hör- und Sehtexte aus Schulbüchern, einfache Radio- und Fernsehnachrichten, Lieder, Gebrauchsanweisungen, Durchsagen, Telefonate, Podcasts zur Digitalisierung etc. • Repetition der Zahlen 6 1.2. Leseverstehen • vertraute Texte nach gewünschten • ein zweisprachiges Wörterbuch (auch online) zu Hilfe nehmen • Schulbuchtexte zu verschiedenen Lebens- und Berufsbereichen • private Korrespondenz: Datum / Ereignisse, Gefühle und Wünsche / Grussformeln • vereinfachte Texte mit Bezug zu Informatik • Bilder lesen: Bildbeschreibung 1. 17 2. Mündliche 7 2.1. Mündliche • eine gut verständliche Aussprache pflegen und die wichtigsten phonetischen Regeln richtig • Berichte über Erfahrungen und Ereignisse Seite 23 • mit dem zur Verfügung stehenden Wortschatz in Alltagssituationen leicht zögernd oder mithilfe von Umschreibungen zurechtkommen • Themen aus ihren Interessen- bzw. beruflichen Spezialgebieten zusammenhängend präsentieren und Nachfragen beantworten • kürzere Vorträge zu persönlichen Erfahrungsbereichen und Hobbys (z.B. Selbstporträts, Games, kritischer Umgang mit neuen Medien, Zusammenbauen eines neuen Gaming-PCs) 7 2.2. Mündliche • ein breites Spektrum einfacher sprachlicher Mittel (Wortschatz, Redewendungen, störende Pausen der Situation und dem Gegenüber angepasst ausdrücken • an Gesprächen und beruflichen Besprechungen über vertraute Themen teilnehmen, Dienstleistungsgesprächen (Begriff gemäss GER) teilnehmen und dabei die eigene Meinung und Reaktion begründen und erklären • Interviews führen, indem sie detailliertere etwas problematisch ist, oder sich beschweren; z.B. der bestellte Computer wurde falsch geliefert, etc.) • Simulation von Telefongesprächen, Rollenspiele (z.B. Anpreisung und Verkauf eines Computers oder Smartphones), Interviews • einfache Ausdrücke der Meinungsäusserung Seite 24 3 2.3. Sprachmittlung/ gemäss GER): mündlich Anweisungen) anderen Personen, je nach Situation, in der eigenen oder der Zielsprache mit einfachen Formulierungen oder mithilfe von Umschreibungen, erklärend weitergeben • Sinngemässe Wiedergabe, 1. 13 3. Schriftliche 7 3.1. Schriftliche • die Regeln der Rechtschreibung, der Grammatik und der Textgestaltung so • Zusammenfassungen, Erlebnisberichte von Hobbys (z.B. Ich baue mir einen PC zusammen), persönliche Korrespondenz; siehe auch 1.2. 4 3.2. Schriftliche • in Briefen und Mitteilungen einfache Informationen von unmittelbarer Bedeutung • Notizen mit einfachen Informationen schreiben • Nachfragen per Mail • Briefwechsel gemäss GER): schriftlich • die wichtigsten Inhalte vertrauter mündlicher und schriftlicher Texte, je nach Situation, in der • Telefonnotizen, etc. 1. 4 4. Sprachreflexion und Seite 25 1 4.1. Selbstevaluation • Sprachenlernen mittels Checklisten (und allenfalls Einträgen im Dossier in ihrem Sprachenportfolio evaluieren) • eventuell mit Hilfe eines Sprachenportfolios und mit Unterstützung der Lehrperson Ziele zu ihren sprachlichen Kompetenzen formulieren und Lernschritte planen • über das Erlernen von verschiedenen Sprachen • Selbstevaluation in Schulbüchern • Wichtigkeit des Erlernens von verschiedenen Sprachen • Erkennung und Verbesserung von Fehlern 1 4.2. Rezeptionsstrategien • eine Vielfalt von Verstehensstrategien intelligentes Raten gezielt einsetzen • eine Vielfalt von oder Wörter aus dem Kontext erschliessen) selektives Lesen, Querlesen, Vermutungen über den weiteren Textverlauf oder • Wörterbücher und Lernhilfen adäquat 1 4.3. Produktionsstrategien • mit dem vorhandenen Sprachmaterial kreativ • Synonymie, Antonymie, • Strategien zum Lernen von Vokabeln Seite 26 • Erstellen von Mind-Maps für kleinere persönliche Texte oder mündliche Beiträge • Sprachspiele 1 4.4. Interaktionsstrategien • einfache Gespräche über vertraute oder persönlich interessierende Themen führen • paralinguistische Strategien wie Mimik, Gestik und Körpersprache bewusst anwenden • Rollenspiele über Hobbies (z.B. mein Lieblingsgame), Ferien, zu Lektüren • Rollenspiele zu geschäftlichen Situationen  Telefongespräche, etc. 1. 1 5. Soziokulturelle Höflichkeitskonventione • die wichtigsten soziokulturellen Unterschiede • die wichtigsten Höflichkeitskonventionen • z.B. Jugendsprache (Whatsapp-Sprache, etc.) • Gesprächspartner in der korrekten Form ansprechen • formelle und informelle Anredeformen und Grussformeln in Mails und Briefen, korrekte 1. 9 6. Kultur und 1 6.1. Persönliches und • Erfahrungen aus ihrem gewohnten Umfeld mit Berichten über ähnliche Ereignisse oder Situationen aus fremden Kulturen vergleichen • bei Lese- und Hörtexten Herstellen von Bezügen zur eigenen Lebenswelt und Seite 27 Kultur (z.B. Internet- Community) • Merkmale der Berichterstattung über Fragen des Zeitgeschehens in den Medien der Zielsprache erfassen und mit der Wahrnehmung der Sachverhalte in der eigenen Kultur vergleichen • Untersuchen der Medienlandschaft • Texte zu Digitalisierung (z.B. Spieleentwicklung in Frankreich; Berufsaussichten; • Bedeutung, Wichtigkeit und Aktualität der französischen Sprache schweiz- und weltweit • Suisse romande, Francophonie • internationale Unternehmen in der Schweiz • aus dem eigenen Erfahrungsbereich vertraute Organisationsformen in Wirtschaft und Gesellschaft ansatzweise mit entsprechenden Erscheinungen im Bereich der Zielsprache • z.B. Spielsucht, Cybermobbing, Dienstleistungsbetriebe • Vergleich welsche und italienische Schweiz 1 6.4 Staat und Recht • die Grundzüge der staatlichen Organisation und des Rechtwesens der Schweiz mit ähnlichen Erscheinungen in Ländern der • Organisation des Rechtstaats Frankreich und seine Parteien Seite 28 1 6.5 Wissenschaft, Umwelt und Kultur • Analogien und Unterschiede in der • Behandlung bekannter Wissenschafterinnen und Wissenschafter aus dem französischen Kulturraum 3 6.6. Literatur und andere Künste • kürzere literarische Texte, Comics und Lieder lesen und beschreiben sowie persönliche Reaktionen darauf formulieren • Beispiele aus bildender Kunst und Film nach Anleitung beschreiben sowie Beobachtungen und Eindrücke dazu formulieren • In einfacher Sprache geschriebene Erzählungen, Drehbücher, Comics aus dem 20./21. Jahrhundert • Beschreibung und Erklärung von Figuren, Handlungen, Beziehungen, • narratologisches Vokabular (narrateur/narratrice, auteur, personnage, protagoniste, etc.) • Zusammenfassungen • themenbezogene Lieder (z.B. Carmen von Stromae) interkultureller Erfahrungen • z.B. mithilfe des Europäischen Sprachenportfolios (ESP) interkulturelle Erfahrungen persönlicher oder beruflicher Natur dokumentieren Seite 29 2. 10 1. Rezeption Die Lernenden können 5 1.1. Hörverstehen und • Reden oder Gespräche vorwiegend aus dem eigenen Fachgebiet verstehen, wenn deutlich und in der Standardsprache gesprochen wird • Hör- und Sehtexte aus Schulbüchern, einfache Radio- und Fernsehnachrichten, Lieder, Gebrauchsanweisungen, Durchsagen, Podcasts zur Digitalisierung, Telefonate, etc. • Repetition der Zahlen 5 1.2. Leseverstehen • vertraute Texte nach gewünschten • ein zweisprachiges Wörterbuch (auch online) zu Hilfe nehmen • Schulbuchtexte zu verschiedenen Lebens- und Berufsbereichen • private Korrespondenz: Datum / Ereignisse, Gefühle und Wünsche / Grussformeln • Statistiken: Zahlen, Brüche, Prozentsätze • vereinfachte Texte mit Bezug zu Informatik • vereinfachte literarische Texte (z.B. Christian Grenier, "L'OrdinaTueur") • Bilder lesen: Bildbeschreibung Seite 30 2. 15 2. Mündliche 6 2.1. Mündliche • eine gut verständliche Aussprache pflegen und die wichtigsten phonetischen Regeln richtig • mit dem zur Verfügung stehenden Wortschatz in Alltagssituationen leicht zögernd oder mithilfe von Umschreibungen zurechtkommen • Themen aus ihren Interessen- bzw. beruflichen Spezialgebieten zusammenhängend präsentieren und Nachfragen beantworten • Berichte über Erfahrungen und Ereignisse • kürzere Vorträge zu persönlichen Erfahrungsbereichen und Hobbys (z.B. Selbstporträts, Games, kritischer Umgang mit neuen Medien, Zusammenbauen eines neuen Gaming-PCs) • Deutsch / andere Fächer: Sinnvoller Aufbau und wirkungsvoller Hilfsmitteleinsatz bei Präsentationen • Umwelt / Wirtschaft: Porträts von welschen Kantonen, ev. mit Exkursion verbunden, siehe auch 3.1. und 6.2. 6 2.2. Mündliche • ein breites Spektrum einfacher sprachlicher Mittel (Wortschatz, Redewendungen, störende Pausen der Situation und dem Gegenüber angepasst ausdrücken • an Gesprächen und beruflichen Besprechungen über vertraute Themen teilnehmen, Dienstleistungsgesprächen (Begriff gemäss GER) teilnehmen und dabei die eigene Meinung und Reaktion begründen und erklären • Simulation von Telefongesprächen, Rollenspiele (z.B. Anpreisung und Verkauf eines Computers oder Smartphones), Interviews • einfache Ausdrücke der Meinungsäusserung • Vorstellen von Lieblingsfilmszenen / diese im szenischen Spiel auf Französisch nachspielen • Poetryslamprojekt Seite 31 • Interviews führen, indem sie detailliertere etwas problematisch ist, oder sich beschweren; z.B. der bestellte Computer wurde falsch geliefert, etc.) 3 2.3. Sprachmittlung/ gemäss GER): mündlich Anweisungen) anderen Personen, je nach Situation, in der eigenen oder der Zielsprache mit einfachen Formulierungen oder mithilfe von Umschreibungen, erklärend weitergeben • Sinngemässe Wiedergabe, • Informationen 2. 10 3. Schriftliche 4 3.1. Schriftliche • die Regeln der Rechtschreibung, der Grammatik und der Textgestaltung so • Zusammenfassungen, Erlebnisberichte von Hobbys (z.B. Ich baue mir einen PC zusammen), persönliche Korrespondenz; siehe auch 1.2. • siehe auch 2.1. Seite 32 4 3.2. Schriftliche • in Briefen und Mitteilungen einfache Informationen von unmittelbarer Bedeutung • Notizen mit einfachen Informationen schreiben gemäss GER): schriftlich • die wichtigsten Inhalte vertrauter mündlicher und schriftlicher Texte, je nach Situation, in der • Telefonnotizen, etc. 2. 4 4. Sprachreflexion und 1 4.1. Selbstevaluation • Sprachenlernen mittels Checklisten (und allenfalls Einträgen im Dossier in ihrem Sprachenportfolio evaluieren) • eventuell mit Hilfe eines Sprachenportfolios und mit Unterstützung der Lehrperson Ziele zu ihren sprachlichen Kompetenzen formulieren und Lernschritte planen • über das Erlernen von verschiedenen Sprachen • Selbstevaluation in Schulbüchern • Wichtigkeit des Erlernens von verschiedenen Sprachen • Erkennung und Verbesserung von Fehlern 1 4.2. Rezeptionsstrategien • eine Vielfalt von Verstehensstrategien intelligentes Raten gezielt einsetzen • eine Vielfalt von oder Wörter aus dem Kontext erschliessen) selektives Lesen, Seite 33 Querlesen, Vermutungen über den weiteren Textverlauf oder Lernhilfen adäquat 1 4.3. Produktionsstrategien • mit dem vorhandenen Sprachmaterial kreativ • Synonymie, Antonymie, • Strategien zum Lernen von Vokabeln • Erstellung von Mind-Maps für kleinere persönliche Texte oder mündliche Beiträge 1 4.4. Interaktionsstrategien • einfache Gespräche über vertraute oder persönlich interessierende Themen führen • paralinguistische Strategien wie Mimik, Gestik und Körpersprache bewusst anwenden • Rollenspiele zu Themen aus aktuellen Zeitungsberichten (z.B. zum Thema Digitalisierung) • Rollenspiele zu geschäftlichen Situationen  Telefongespräche, etc. 2. 3 5. Soziokulturelle 3 5.1. Soziokulturelle • die wichtigsten soziokulturellen Unterschiede • z.B. Jugendsprache (Whatsapp-Sprache, etc.) Seite 34 Höflichkeitskonventione • die wichtigsten Höflichkeitskonventionen anwenden (z.B. die formalen Anredeformen, korrekte Dankes- und Grussformeln) • Gesprächspartner in der korrekten Form ansprechen • formale Anredeformen und Grussformeln in Mails und Briefen, korrekte 2. 12 6. Kultur und 1 6.1. Persönliches und • Erfahrungen aus ihrem gewohnten Umfeld mit Berichten über ähnliche Ereignisse oder Situationen aus fremden Kulturen vergleichen • z.B. Reflexion über Gemeinsamkeiten von Internet-Communities trotz verschiedener kulturellen Hintergründe • Merkmale der Berichterstattung über Fragen des Zeitgeschehens in den Medien der Zielsprache erfassen und mit der Wahrnehmung der Sachverhalte in der eigenen Kultur vergleichen • Texte zu Digitalisierung (z.B. Spieleentwicklung in Frankreich; Berufsaussichten; • Bedeutung, Wichtigkeit und Aktualität der französischen Sprache schweiz- und weltweit • Suisse romande, Francophonie Seite 35 • internationale Unternehmen in der Schweiz • aus dem eigenen Erfahrungsbereich vertraute Organisationsformen in Wirtschaft und Gesellschaft ansatzweise mit entsprechenden Erscheinungen im Bereich der Zielsprache • Aufbau eines Unternehmens behandeln (Organigramm) • Texte zu Spielsucht, Cybermobbing • siehe 1. Semester, 2.1. 1 6.4 Staat und Recht • die Grundzüge der staatlichen Organisation und des Rechtwesens der Schweiz mit ähnlichen Erscheinungen in Ländern der • Organisation des Rechtstaats Frankreich und seine Parteien • E-Voting 1 6.5 Wissenschaft, Umwelt und Kultur • Analogien und Unterschiede in der • Behandlung bekannter Wissenschafterinnen und Wissenschafter aus dem französischen Kulturraum 6 6.6. Literatur und andere Künste • kürzere literarische Texte, Comics und Lieder lesen und beschreiben sowie persönliche Reaktionen darauf formulieren • Beispiele aus bildender Kunst und Film nach Anleitung beschreiben sowie Beobachtungen und Eindrücke dazu formulieren • in einfacher Sprache geschriebene Erzählungen, Drehbücher, Comics aus dem 20./21. Jahrhundert / • Beschreibung und Erklärung von Figuren, Handlungen, Beziehungen, Seite 36 • narratologisches Vokabular (narrateur/narratrice, auteur, personnage, protagoniste, etc.) • Zusammenfassungen • themenbezogene Lieder (z.B. Carmen von Stromae) interkultureller Erfahrungen • z.B. mithilfe des Europäischen Sprachenportfolios (ESP) interkulturelle Erfahrungen persönlicher oder beruflicher Natur dokumentieren Seite 37 3. 7 1. Rezeption Die Lernenden können 4 1.1. Hörverstehen und • Reden oder Gespräche vorwiegend aus dem eigenen Fachgebiet verstehen, wenn deutlich und in der Standardsprache gesprochen wird • einfache Originaldokumente: Radio- und Fernsehnachrichten, Filme, Internetsendungen, Hörspiele zu zum Thema Informatik • zusätzlich DELF-Hörtexte • Englisch: Probleme der Grossstadt anhand von Liedtexten 3 1.2. Leseverstehen • vertraute Texte nach gewünschten • ein zweisprachiges Wörterbuch (auch online) zu Hilfe nehmen • Schulbuchtexte, leichtere literarische Texte sowie Sachtexte (auch über Informatik) • DELF-Textverständnis • siehe auch 1.1. 3. 10 2. Mündliche 4 2.1. Mündliche • eine gut verständliche Aussprache pflegen und die wichtigsten phonetischen Regeln richtig • mit dem zur Verfügung stehenden Wortschatz in Alltagssituationen leicht zögernd oder mithilfe von Umschreibungen zurechtkommen • Themen aus ihren Interessen- bzw. beruflichen Spezialgebieten zusammenhängend präsentieren und Nachfragen beantworten • Erklärung und Begründung von Vorlieben und Zukunftsplänen, Vergleichen • Beschreibung der Bestandteile eines Computers und dessen Funktionen • Mitteilen von Träumen, Hoffnungen und Zielen • Techniken der Visualisierung vertiefen Seite 38 • Wiedergabe einer Handlung (Buch/Film) und Beschreibung von Reaktionen • Präsentationen zu der Gesellschaft, Wirtschaft, Politik und Informatik (z.B. Vorstellen eines global Players wie Google, Facebook, etc.) • siehe auch 1.1. • Präsentation von französischen „objets cultes“ (von der Idee zum wirtschaftlichen Erfolgsprodukt) 4 2.2. Mündliche • ein breites Spektrum einfacher sprachlicher Mittel (Wortschatz, Redewendungen, störende Pausen der Situation und dem Gegenüber angepasst ausdrücken • an Gesprächen und beruflichen Besprechungen über vertraute Themen teilnehmen, Dienstleistungsgesprächen (Begriff gemäss GER) teilnehmen und dabei die eigene Meinung und Reaktion begründen und erklären • Interviews führen, indem sie detailliertere • Konversationsübungen in des beruflichen Alltags (Lösen eines IT-Problems bei einem Kunden), der Gesellschaft, der Wirtschaft, Politik und Informatik • Grundwortschatz der • Aufbau und Stichhaltigkeit der Argumentation • auf Interviews basierende Porträts von französischsprachigen Personen, die in der Schweiz leben (allenfalls im Zusammenhang mit Francophonie, siehe auch 6.2.) Seite 39 etwas problematisch ist, oder sich beschweren) 2 2.3. Sprachmittlung/ gemäss GER): mündlich Anweisungen) anderen Personen, je nach Situation, in der eigenen oder der Zielsprache mit einfachen Formulierungen oder mithilfe von Umschreibungen, erklärend weitergeben • Sinngemässe Wiedergabe, 3. 10 3. Schriftliche 4 3.1. Schriftliche • die Regeln der Rechtschreibung, der Grammatik und der Textgestaltung so • beschreibende Texte zu verschiedenen Themen der Gesellschaft, Umwelt, Informatik, etc., siehe auch 4.3. • Optimierung von Internetrecherchen • siehe auch 2.1. und 2.2. 4 3.2. Schriftliche • in Briefen und Mitteilungen einfache Informationen von unmittelbarer Bedeutung • Notizen mit einfachen Informationen schreiben • Nachfragen per Mail • Briefwechsel • Teilnahme in Internetforen, soziale • SMS/Whatsapp-Sprache Seite 40 gemäss GER): schriftlich • die wichtigsten Inhalte vertrauter mündlicher und schriftlicher Texte, je nach Situation, in der • Telefonnotizen, etc. • eigene Zusammenfassungen 3. 5 4. Sprachreflexion und 1 4.1. Selbstevaluation • Sprachenlernen mittels Checklisten (und allenfalls Einträgen im Dossier in ihrem Sprachenportfolio evaluieren) • eventuell mit Hilfe eines Sprachenportfolios und mit Unterstützung der Lehrperson Ziele zu ihren sprachlichen Kompetenzen formulieren und Lernschritte planen • über das Erlernen von verschiedenen Sprachen • Selbstevaluation in Schulbüchern • Wichtigkeit des Erlernens von verschiedenen Sprachen • Erkennung und Verbesserung von Fehlern • Parallelen zwischen Französisch und Englisch (Italienisch...) erkennen und im eigenen Lernprozess gewinnbringend einsetzen 1 4.2. Rezeptionsstrategien • eine Vielfalt von Verstehensstrategien intelligentes Raten gezielt einsetzen • eine Vielfalt von oder Wörter aus dem Kontext erschliessen) selektives Lesen, Seite 41 Querlesen, Vermutungen über den weiteren Textverlauf oder Lernhilfen adäquat 1 4.3. Produktionsstrategien • mit dem vorhandenen Sprachmaterial kreativ • Synonymie, Antonymie, • Erstellen von Mind-Maps für kleinere persönliche Texte oder mündliche Beiträge 2 4.4. Interaktionsstrategien • einfache Gespräche über vertraute oder persönlich interessierende Themen führen • paralinguistische Strategien wie Mimik, Gestik und Körpersprache bewusst anwenden • Rollenspiele zu Themen aus aktuellen Zeitungsberichten (z.B. zum Thema Digitalisierung) • Rollenspiele zu geschäftlichen Situationen  Telefongespräche, etc. 3. 1 5. Soziokulturelle Höflichkeitskonventione • die wichtigsten soziokulturellen Unterschiede • z.B. Jugendsprache (Whatsapp-Sprache, français familier, etc.) Seite 42 • die wichtigsten Höflichkeitskonventionen anwenden (z.B. die formalen Anredeformen, korrekte Dankes- und Grussformeln) • Gesprächspartner in der korrekten Form ansprechen • formale Anredeformen und Grussformeln in Mails und Briefen, korrekte 3. 5 6. Kultur und • Merkmale der Berichterstattung über Fragen des Zeitgeschehens in den Medien der Zielsprache erfassen und mit der Wahrnehmung der Sachverhalte in der eigenen Kultur vergleichen • Texte zu Digitalisierung (z.B. Spieleentwicklung in Frankreich; Berufsaussichten; • Neue Medien und Politik • Bedeutung, Wichtigkeit und Aktualität der französischen Sprache schweiz- und weltweit • Suisse romande, Francophonie • internationale Unternehmen in der Schweiz • Aufbau eines Zeitungsartikels Seite 43 • aus dem eigenen Erfahrungsbereich vertraute Organisationsformen in Wirtschaft und Gesellschaft ansatzweise mit entsprechenden Erscheinungen im Bereich der Zielsprache • Aufbau eines Unternehmens behandeln (Organigramm) • Texte zu Spielsucht, Cybermobbing,Kaufsucht) 2 6.6. Literatur und andere Künste • literarische Texte lesen und beschreiben sowie persönliche Reaktionen darauf formulieren • Beispiele aus bildender Kunst und Film nach Anleitung beschreiben sowie Beobachtungen und Eindrücke dazu formulieren • Werke im gesellschaftlichen und geschichtlichen Umfeld einordnen • Erzählungen, Drehbücher, kürzere und einfachere Romane, Theaterstücke / Niveau B1 • Beschreibung und Erklärung von Figuren, Handlungen, Beziehungen, Themen, Struktur • narratologisches Vokabular (narrateur/narratrice, auteur, personnage, protagoniste, etc.) • Themen wie Staat, Recht, Wissenschaft, Umwelt, Kultur und weitere gesellschaftliche Aspekte • Buch-/Filmkritik • interaktive Filme und Bücher Seite 44 interkultureller Erfahrungen • z.B. mithilfe des Europäischen Sprachenportfolios (ESP) interkulturelle Erfahrungen persönlicher oder beruflicher Natur dokumentieren Seite 45 4. 9 1. Rezeption Die Lernenden können 5 1.1. Hörverstehen und • Reden oder Gespräche vorwiegend aus dem eigenen Fachgebiet (Informatik) verstehen, wenn deutlich und in der Standardsprache gesprochen wird • einfache Originaldokumente: Radio- und Fernsehnachrichten, Filme, Internetsendungen, Hörspiele zum Thema Informatik • zusätzlich DELF-Hörtexte 4 1.2. Leseverstehen • vertraute Texte nach gewünschten • ein zweisprachiges Wörterbuch (auch online) zu Hilfe nehmen • leichtere literarische Originaltexte sowie Sachtexte • DELF-Textverständnis 4. 8 2. Mündliche 4 2.1. Mündliche • eine gut verständliche Aussprache pflegen und die wichtigsten phonetischen Regeln richtig • mit dem zur Verfügung stehenden Wortschatz in Alltagssituationen leicht zögernd oder mithilfe von Umschreibungen zurechtkommen • Themen aus ihren Interessen- bzw. beruflichen Spezialgebieten zusammenhängend präsentieren und Nachfragen beantworten • Erklärung und Begründung von Vorlieben und Zukunftsplänen, Vergleichen • Mitteilen von Träumen, Hoffnungen und Zielen • Wiedergabe einer Handlung (Buch/Film) und Beschreibung von Reaktionen • Techniken der Visualisierung vertiefen Seite 46 • Präsentationen zu der Gesellschaft, Wirtschaft, Politik und Informatik (z.B. Vorstellen eines global Players wie Google, Facebook, etc.) • Umwelt: Länder der Francophonie, siehe auch 3.1. 3 2.2. Mündliche • ein breites Spektrum einfacher sprachlicher Mittel (Wortschatz, Redewendungen, störende Pausen der Situation und dem Gegenüber angepasst ausdrücken • an Gesprächen und beruflichen Besprechungen über vertraute Themen teilnehmen, Dienstleistungsgesprächen (Begriff gemäss GER) teilnehmen und dabei die eigene Meinung und Reaktion begründen und erklären • Interviews führen, indem sie detailliertere etwas problematisch ist oder sich beschweren; z.B. falsche Lieferung von Einzelteilen des Computers) • Konversationsübungen in des beruflichen Alltags (Lösen eines IT-Problems bei einem Kunden), der Gesellschaft, der Wirtschaft, Politik und Informatik • Grundwortschatz der • Aufbau und Stichhaltigkeit der Argumentation • siehe 3. Semester, 2.2. Seite 47 1 2.3. Sprachmittlung/ gemäss GER): mündlich Anweisungen) anderen Personen, je nach Situation, in der eigenen oder der Zielsprache mit einfachen Formulierungen oder mithilfe von Umschreibungen, erklärend weitergeben • Sinngemässe Wiedergabe, 4. 10 3. Schriftliche 4 3.1. Schriftliche • die Regeln der Rechtschreibung, der Grammatik und der Textgestaltung so • beschreibende Texte zu verschiedenen Themen der Politik, Gesellschaft, Umwelt, Wirtschaft, Informatik etc., siehe auch 4.3. • Whatsapp/SMS-Sprache • Film- und Literaturkritiken • Optimierung von Internetrecherchen • siehe auch 2.1. und 6.6. 4 3.2. Schriftliche • in Briefen und Mitteilungen einfache Informationen von unmittelbarer Bedeutung • Notizen mit einfachen Informationen schreiben • Nachfragen per Mail • Briefwechsel • Teilnahme in Internetforen, soziale gemäss GER): schriftlich • die wichtigsten Inhalte vertrauter mündlicher und schriftlicher Texte, je nach Situation, in der • Telefonnotizen, etc. • eigene Zusammenfassungen Seite 48 4. 3 4. Sprachreflexion und 1 4.2. Rezeptionsstrategien • eine Vielfalt von Verstehensstrategien intelligentes Raten gezielt einsetzen • eine Vielfalt von oder Wörter aus dem Kontext erschliessen) selektives Lesen, Querlesen, Vermutungen über den weiteren Textverlauf oder Lernhilfen adäquat 1 4.3. Produktionsstrategien • mit dem vorhandenen Sprachmaterial kreativ • Synonymie, Antonymie, • Erstellen von Mind-Maps für kleinere persönliche Texte oder mündliche Beiträge Seite 49 1 4.4. Interaktionsstrategien • einfache Gespräche über vertraute oder persönlich interessierende Themen führen • paralinguistische Strategien wie Mimik, Gestik und Körpersprache bewusst anwenden • Rollenspiele zu Szenen aus aktuellen Zeitungsberichten (z.B. zum Thema Digitalisierung) • Rollenspiele zu geschäftlichen Situationen  Telefongespräche, etc. 4. 1 5. Soziokulturelle Höflichkeitskonventione • die wichtigsten soziokulturellen Unterschiede • die wichtigsten Höflichkeitskonventionen anwenden (z.B. die formalen Anredeformen, korrekte Dankes- und Grussformeln) • z.B. Jugendsprache (Whatsapp-Sprache, langage des jeunes, verlan • Gesprächspartner in der korrekten Form ansprechen • formale Anredeformen und Grussformeln in Mails und Briefen, korrekte 4. 5 6. Kultur und • Merkmale der Berichterstattung über Fragen des Zeitgeschehens in den Medien der Zielsprache erfassen und mit der Wahrnehmung der Sachverhalte in der eigenen Kultur vergleichen • Texte zu Digitalisierung (z.B. Spieleentwicklung in Frankreich; • Diskussion über Kommunikationstechnologien Seite 50 Berufsaussichten; • Neue Medien und Politik • internationale Unternehmen in der Schweiz • Aufbau eines Zeitungsartikels • eigene Meinung zum aktuellen Zeitgeschehen • aus dem eigenen Erfahrungsbereich vertraute Organisationsformen in Wirtschaft und Gesellschaft ansatzweise mit entsprechenden Erscheinungen im Bereich der Zielsprache • Texte zu Spielsucht, Cybermobbing, Kaufsucht 2 6.6. Literatur und andere Künste • literarische Texte lesen und beschreiben sowie persönliche Reaktionen darauf formulieren • Beispiele aus bildender Kunst und Film nach Anleitung beschreiben sowie Beobachtungen und Eindrücke dazu formulieren • Werke im gesellschaftlichen und geschichtlichen Umfeld einordnen • Erzählungen, Drehbücher, kürzere und einfachere Romane, Theaterstücke / Niveau B1/B2 • Beschreibung und Erklärung von Figuren, Handlungen, Beziehungen, Themen, Struktur • Nach Lektüre von Kurzgeschichten eigene kurze Geschichten verfassen / gelesene oder selbst verfasste Kurzgeschichten in einem One Minute Film darstellen; ev. Teilnahme am One Seite 51 • narratologisches Vokabular (narrateur/narratrice, auteur, personnage, protagoniste, etc.) • Themen wie Staat, Recht, Wissenschaft, Umwelt, Kultur und weitere gesellschaftliche Aspekte • Buch-/Filmkritik • Literaturverfilmungen • interaktive Filme und Bücher Minute Festival in Aarau (Mai) • Filme im Zeitraffer als One Minute Film interkultureller Erfahrungen • z.B. mithilfe des Europäischen Sprachenportfolios (ESP) interkulturelle Erfahrungen persönlicher oder beruflicher Natur dokumentieren Seite 52 5. 8 1. Rezeption Die Lernenden können 5 1.1. Hörverstehen und • längere Redebeiträge und Vorträge verstehen und auch komplexerer Argumentation folgen, wenn das Thema einigermassen vertraut ist • Nachrichtensendungen, aktuelle Reportagen, Diskussionen, Spielfilme mit klarer Diktion in Standardsprache zum Thema Informatik (Cybermobbing, Spiel- und Kaufsucht, Cyberattacken etc.) • DELF-Hörtexte 3 1.2. Leseverstehen • Texte nach gewünschten Informationen durchsuchen, um eine bestimmte Aufgabe zu lösen • ein einsprachiges Wörterbuch zu Hilfe nehmen • Artikel und Berichte über Probleme der Gegenwart lesen und verstehen, in denen die Schreibenden eine bestimmte Haltung oder einen bestimmten Standpunkt vertreten • auch anspruchsvollere Originaltexte (Literatur- und Sachtexte) • DELF-Textverständnis 5. 10 2. Mündliche 5 2.1. Mündliche • eine korrekte Aussprache pflegen • mit einem erweiterten Wortschatz spontan und recht fliessend zurechtkommen • Themen aus ihren Interessen- bzw. beruflichen Spezialgebieten zusammenhängend und • Präsentationen zu Themenbereichen der Informationstechnik und • siehe auch 6.6. • Umwelt / Geschichte / Wirtschaft: Globalisierung: Vom Seite 53 detailliert präsentieren, dabei recht frei sprechen (Stichworte) und den Kontakt mit dem Publikum herstellen, Nachfragen beantworten • Standpunkte zu aktuellen Fragen erläutern, Vor- und Nachteil verschiedener Möglichkeiten angeben der Computerwissenschaften • Erwerb der wichtigsten Verknüpfungsmittel zur logischen Präsentation von Inhalten • Vorbereitung mündlicher Produktionen analog DELF-Prüfung: Freier Bericht über längere Zeit anhand von Mind-Maps Rohstoff zum Endprodukt 4 2.2. Mündliche • ein breites Spektrum sprachlicher Mittel (Wortschatz, Redewendungen, Grammatikstrukturen) flexibel und korrekt einsetzen, um sich der Situation und dem Gegenüber angepasst auszudrücken • an Gesprächen und beruflichen Besprechungen über verschiedene Themen teilnehmen, Dienstleistungsgesprächen (Begriff gemäss GER) teilnehmen und dabei die eigene Meinung und Reaktion begründen und erklären • Interviews führen, indem sie detailliertere etwas problematisch ist, oder sich beschweren) • Konversationsübungen in der Gesellschaft, der Wirtschaft und Politik, z.B. Gruppendiskussionen / TV-Debatten • Kritische Auseinandersetzung mit der Digitalisierung und ihren Folgen • Grundwortschatz der • Aufbau und Stichhaltigkeit der Seite 54 1 2.3. Sprachmittlung/ gemäss GER): mündlich Anweisungen) anderen Personen, je nach Situation, in der eigenen oder der Zielsprache mit einfachen Formulierungen oder mithilfe von Umschreibungen, erklärend weitergeben • Sinngemässe Wiedergabe, 5. 9 3. Schriftliche 4 3.1. Schriftliche • die Regeln der Rechtschreibung, der Grammatik und der Textgestaltung so • In einem Text Argumente für und/oder gegen einen Standpunkt darlegen • Verschiedene Textformen beherrschen • Vertiefung des Wortschatzes zur • Kennenlernen der wichtigsten Verknüpfungsmittel • Vorbereitung schriftlicher Produktionen analog DELF-Prüfung, z.B. Leserbriefe oder offizielle Briefe, in denen Anliegen vertreten werden (z.B. vermehrter Gebrauch des Smartphones im Unterricht), kurze Artikel • Mathematik: Kreation von literarischen Texten mit Methoden nach OuLiPo 4 3.2. Schriftliche • adäquat auf Kundenanliegen eingehen • Allgemeiner Brief, Reservationen, Anfragen, Offerten, Bestellungen, Seite 55 Reklamationen nach gängigen Normen 1 3.3. Sprachmittlung/ gemäss GER): schriftlich • die wichtigsten Inhalte vertrauter mündlicher und schriftlicher Texte, je nach Situation, in der 5. 3 4. Sprachreflexion und 1 4.2. Rezeptionsstrategien • eine Vielfalt von Verstehensstrategien intelligentes Raten gezielt einsetzen • eine Vielfalt von Verstehensstrategien (z.B. beim Hören und Lesen Schlüsselwörter erkennen oder Wörter aus dem Kontext selektives Lesen, Querlesen, Vermutungen über den weiteren Textverlauf oder Lernhilfen adäquat Seite 56 1 4.3. Produktionsstrategien • mit dem vorhandenen Sprachmaterial kreativ • Synonymie, Antonymie, • Erstellen von Mind-Maps für kleinere persönliche Texte oder mündliche Beiträge 1 4.4. Interaktionsstrategien • einfache Gespräche über vertraute oder persönlich interessierende Themen führen • paralinguistische Strategien wie Mimik, Gestik und Körpersprache bewusst anwenden • Rollenspiele zu Szenen aus aktuellen Zeitungsberichten (z.B. zum Thema Digitalisierung) • Rollenspiele zu geschäftlichen Situationen  Telefongespräche, etc. 5. 1 5. Soziokulturelle Höflichkeitskonventionen • die wichtigsten soziokulturellen Unterschiede • die wichtigsten Höflichkeitskonventionen anwenden (z.B. die formalen Anredeformen, korrekte Dankes- und Grussformeln) • z.B. Jugendsprache (Whatsapp-Sprache, langage des jeunes, verlan etc.) • Gesprächspartner in der korrekten Form ansprechen • formale Anredeformen und Grussformeln in Mails und Briefen, korrekte Dankesformeln Seite 57 5. 5 6. Kultur und • Merkmale der Berichterstattung über Fragen des Zeitgeschehens in den Medien der Zielsprache erfassen und mit der Wahrnehmung der Sachverhalte in der eigenen Kultur vergleichen • Texte zu Digitalisierung (z.B. Spieleentwicklung in Frankreich; Berufsaussichten; • Neue Medien und Politik • internationale Unternehmen in der Schweiz • Aufbau eines Zeitungsartikels • Ausdruck der eigenen Meinung zum aktuellen Zeitgeschehen • aus dem eigenen Erfahrungsbereich vertraute Organisationsformen in Wirtschaft und Gesellschaft ansatzweise mit entsprechenden Erscheinungen im Bereich der Zielsprache • Texte zu Spielsucht, Cybermobbing, Kaufsucht • Migration mit Thementag 2 6.6. Literatur und andere Künste • literarische Texte (Kurzgeschichten, Gedichte, Theaterstücke, Textausschnitte aus längeren • Erzählungen, • Salon littéraire Seite 58 Werken), vorzugsweise aus der zeitgenössischen Literatur, verstehen, einordnen und diskutieren • repräsentative Werke aus bildender Kunst, Film und anderen Künsten beschreiben, einordnen und diskutieren • eigene Beobachtungen zu kulturellen Werken und Phänomenen vorlegen und Interpretationsansätze entwickeln Drehbücher, Romane, Theaterstücke / Niveau B2 • Beschreibung und Erklärung von Figuren, Handlungen, Beziehungen, Themen, Struktur • narratologisches Vokabular (narrateur/narratrice, auteur, personnage, protagoniste, etc.) • Themen wie Staat, Recht, Wissenschaft, Umwelt, Kultur und weitere gesellschaftliche Aspekte • Buch-/Filmkritik • Literaturverfilmungen • interaktive Bücher und Filme (kritische Gruppendiskussion über ein literarisches Werk mit Publikum) • Exkursion mit Vor- und Nachbehandlung (Theater, Film, Ausstellungen) • Geschichte: z.B. Shoa in Literatur und Geschichte interkultureller Erfahrungen • z.B. mithilfe des Europäischen Sprachenportfolios (ESP) interkulturelle Erfahrungen persönlicher oder beruflicher Natur dokumentieren Seite 59 6. 5 1. Rezeption Die Lernenden können 3 1.1. Hörverstehen und • längere Redebeiträge und Vorträge verstehen und auch komplexerer Argumentation folgen, wenn das Thema einigermassen vertraut ist • Nachrichtensendungen, aktuelle Reportagen, Diskussionen, Spielfilme mit klarer Diktion in Standardsprache zu Themen wie Cybermobbing und - attacken, Spielsucht und Wirtschaftsinformatik. • DELF-Hörtexte 2 1.2. Leseverstehen • Texte nach gewünschten Informationen durchsuchen, um eine bestimmte Aufgabe zu lösen • ein einsprachiges Wörterbuch zu Hilfe nehmen • Artikel und Berichte über Probleme der Gegenwart lesen und verstehen, in denen die Schreibenden eine bestimmte Haltung oder einen bestimmten Standpunkt vertreten • auch anspruchsvollere Originaltexte (Literatur- und Sachtexte) • DELF-Textverständnis 6. 6 2. Mündliche 3 2.1. Mündliche • eine korrekte Aussprache pflegen • mit einem erweiterten Wortschatz spontan und recht fliessend zurechtkommen • Themen aus ihren Interessen- bzw. beruflichen Spezialgebieten zusammenhängend und • Präsentationen zu Themenbereichen der Informationstechnik und • siehe auch 6.6. Seite 60 detailliert präsentieren, dabei recht frei sprechen (Stichworte) und den Kontakt mit dem Publikum herstellen, Nachfragen beantworten • Standpunkte zu aktuellen Fragen erläutern, Vor- und Nachteil verschiedener Möglichkeiten angeben der Computerwissenschaften • Erwerb der wichtigsten Verknüpfungsmittel zur logischen Präsentation von Inhalten • Vorbereitung mündlicher Produktionen analog DELF-Prüfung: Freier Bericht über längere Zeit anhand von Mind-Maps 3 2.2. Mündliche • ein breites Spektrum sprachlicher Mittel (Wortschatz, Redewendungen, Grammatikstrukturen) flexibel und korrekt einsetzen, um sich der Situation und dem Gegenüber angepasst auszudrücken • an Gesprächen und beruflichen Besprechungen über verschiedene Themen teilnehmen, Dienstleistungsgesprächen (Begriff gemäss GER) teilnehmen und dabei die eigene Meinung und Reaktion begründen und erklären • Interviews führen, indem sie detailliertere etwas problematisch ist oder sich beschweren) • Konversationsübungen in der Gesellschaft, der Wirtschaft Politik, Informatik z.B. Gruppendiskussionen / TV- Debatten • Grundwortschatz der • Aufbau und Stichhaltigkeit der Argumentation Seite 61 6. 4 3. Schriftliche 2 3.1. Schriftliche • die Regeln der Rechtschreibung, der Grammatik und der Textgestaltung so • In einem Text Argumente für und/oder gegen einen Standpunkt darlegen • Verschiedene Textformen beherrschen • Vertiefung des Wortschatzes zur • Kennenlernen der wichtigsten Verknüpfungsmittel • Vorbereitung schriftlicher Produktionen analog DELF- Prüfung, z.B. Leserbriefe oder offizielle Briefe, in denen Anliegen vertreten werden (z.B. Öffnung gesperrter Domains/Servers in Schule und Geschäft), kurze Artikel 2 3.2. Schriftliche • adäquat auf Kundenanliegen eingehen • Allgemeiner Brief, Reservationen, Anfragen, Offerten, Bestellungen, Reklamationen nach gängigen Normen 6. 5 6. Kultur und • Merkmale der Berichterstattung über Fragen des Zeitgeschehens in den Medien der Seite 62 Zielsprache erfassen und mit der Wahrnehmung der Sachverhalte in der eigenen Kultur vergleichen • Texte zu Digitalisierung (z.B. Spieleentwicklung in Frankreich; Berufsaussichten; • Neue Medien und Politik • internationale Unternehmen in der Schweiz • Aufbau eines Zeitungsartikels • Ausdruck der eigenen Meinung zum aktuellen Zeitgeschehen • aus dem eigenen Erfahrungsbereich vertraute Organisationsformen in Wirtschaft und Gesellschaft ansatzweise mit entsprechenden Erscheinungen im Bereich der Zielsprache mit unter-schiedlichen kulturellen und • Texte zu Spielsucht, Cybermobbing, Kaufsucht 2 6.6. Literatur und andere Künste • literarische Originaltexte (Kurzgeschichten, Gedichte, Theaterstücke, Textausschnitte aus längeren Werken) sowie Comics und Lieder, vorzugsweise aus der zeitgenössischen Literatur, verstehen, einordnen und • Erzählungen, Drehbücher, Romane, Theaterstücke / Niveau B2 • Beschreibung und Erklärung von Figuren, Handlungen, Beziehungen, Themen, Struktur • Tandem- oder Gruppenlektüre • siehe auch 4. und 5. Semester 6.6. Seite 63 • repräsentative Werke aus bildender Kunst, Film und anderen Künsten beschreiben, einordnen und diskutieren • eigene Beobachtungen zu kulturellen Werken und Phänomenen vorlegen und Interpretationsansätze entwickeln • narratologisches Vokabular (narrateur/narratrice, auteur, personnage, protagoniste, etc.) • Themen wie Staat, Recht, Wissenschaft, Umwelt, Kultur, Informatik und weitere gesellschaftliche • Buch-/Filmkritik • Literaturverfilmungen • interaktive Filme und Bücher interkultureller Erfahrungen • z.B. mithilfe des Europäischen Sprachenportfolios (ESP) interkulturelle Erfahrungen persönlicher oder beruflicher Natur dokumentieren Seite 64 Fach Englisch Lektionenverteilung 1. Sem. 2. Sem. 3. Sem. 4. Sem. 5. Sem. 6. Sem. 3 3 3 3 2 2 Schlussprüfung Entweder Cambridge First (oder Advanced oder Proficiency) Certificate in English (extern) oder Interne Schlussprüfung auf Niveau B2, die alle vier Sprachkompetenzen (Hörverstehen, Leseverstehen, Sprechen, Schreiben) umfasst Einbezug in Abschlusszertifikate BM Fremdsprachen sind in der mehrsprachigen Schweiz und in einer globalisierten Welt eine unerlässliche Voraussetzung für die Pflege zwischenmenschlicher Beziehungen und für eine erfolgreiche berufliche Tätigkeit im Bereich der Informatik im In- und Ausland, weshalb die Lernziele auf die Bedürfnisse der Lernenden der Informatikmittelschule ausgerichtet sind. Fremdsprachen sichern die Studierfähigkeit, motivieren zum selbstverantwortlichen und lebenslangen Lernen und bilden die Persönlichkeit, indem andere Kulturen erschlossen sowie Gemeinsamkeiten und Unterschiede zur eigenen kulturellen Herkunft entdeckt werden. Die Lerngebiete und fachlichen Kompetenzen werden hauptsächlich durch interaktives Sprachhandeln vermittelt und gefestigt und sind auf die Bedürfnisse der Lernenden der Informatikmittelschule ausgerichtet. Die Lernenden erweitern das sprachliche Repertoire und entwickeln Kommunikationsstrategien in unterschiedlichen Lernsituationen sowie in Verbindung mit anderen Fächern. Der Kompetenzaufbau wird auf Schulebene weiter unterstützt durch Immersionsprojekte und Aufenthalte in anderen Sprachgebieten. Im Fremdsprachenunterricht gilt der Grundsatz der integrierten Kompetenzen. Die Unterrichtseinheiten zeichnen sich dadurch aus, dass sich die Lerngebiete gegenseitig durchdringen und dass mehrere Kompetenzen ineinander greifen (z.B. ein Thema wird im Unterrichtsgespräch oder mittels eines Hörbeispiels Seite 65 eingeführt, anschliessend wird dazu ein Text gelesen und sein kultureller Hintergrund erschlossen; zum Abschluss beantworten die Lernenden schriftlich vorgegebene Verständnisfragen). Im gesamten Kompetenzerwerb wie auch in der Auseinandersetzung mit kulturellen Themen werden sprachliche Lernstrategien eingeübt. Eines der Lerngebiete ist der interkulturellen Verständigung und der Kultur gewidmet, wobei neben Literatur und anderen Künsten auch Wissenschaft, Technik, Wirtschaft und Politik in ihren kulturell bedeutsamen Aspekten betrachtet werden. Als Bezugsrahmen für den Unterricht im Bereich der vier Grundfertigkeiten (Hörverstehen, Lesen, Sprechen, Schreiben) dient der Gemeinsame Europäische Referenzrahmen für Sprachen (GER). Am Ende des Berufsmaturitätsunterrichts verfügen die Lernenden über Mindestkompetenzen im Bereich des Niveaus B2, was durch erfolgreiches Bestehen des Cambridge First Certificate in English oder der internen Abschlussprüfung bestätigt wird. Konkret bedeutet dies, dass der Studierende / die Studierende „[…] die Hauptinhalte komplexer Texte zu konkreten und abstrakten Themen verstehen [kann]; [er oder sie] versteht im eigenen Spezialgebiet auch Fachdiskussionen. Kann sich so spontan und fliessend verständigen, dass ein normales Gespräch mit Muttersprachlern ohne grössere Anstrengung auf beiden Seiten gut möglich ist. Kann sich zu einem breiten Themenspektrum klar und detailliert ausdrücken, einen Standpunkt zu einer aktuellen Frage erläutern und die Vor- und Nachteile verschiedener Möglichkeiten angeben.“ (vgl. http://www.europaeischerreferenzrahmen.de/. Zugriff: 21.08.2025). Seite 66 • Reflexive Fähigkeiten: die eigenen Sprachkenntnisse einschätzen, Fortschritte wahrnehmen, dazu Bilanz ziehen und Lernschritte selbständig planen • Sozialkompetenz: mit Meinungen anderer sowie mit Widerständen und Konflikten konstruktiv umgehen • Sprachkompetenz: Lesestrategien, um an anspruchsvolle Texte heranzugehen, wie auch Interpretations-, Kommunikations- und Präsentationsstrategien einsetzen können; Sprache als grundlegendes Medium von Kommunikation, Welterschliessung und Identitätsbildung verstehen; Gelerntes anwenden und in einen anderen Kontext transferieren • Interkulturelle Kompetenz: den eigenen kulturellen Hintergrund kennen, Offenheit gegenüber anderen Kulturen entwickeln und sich in den Dialog der Kulturen einbringen; gesellschaftliche Entwicklungen in Gegenwart und Geschichte wahrnehmen, hinterfragen, vergleichen und dazu Stellung zu beziehen • Arbeits- und Lernverhalten: effiziente Lern- und Arbeitsstrategien entwickeln sowie diese selbstständig und kooperativ anwenden und auswerten • Umgang mit Informations- und Kommunikationstechnologien (IKT-Kompetenzen): IKT zur Informationsgewinnung und -vermittlung selbstständig und bewusst einsetzen (Recherchen, Textverarbeitung, Präsentationen); Vor- und Nachteile von Onlinehilfen wie Wörterbücher, Lernprogramme und KI- Anwendungen beurteilen und diese für selbstständiges Lernen nutzen; webbasierte Plattformen zur Kommunikation und Publikation im persönlichen und fachlichen Bereich verwenden zusätzlich: Fremdsprachenaufenthalte: Sprachaufenthalte können einen echten Kontakt mit anderen Kulturen ermöglichen und die Sozialkompetenz fördern. Die Lernenden tauchen in die Sprache ein, sind umgeben davon und profitieren somit von einem «bain linguistique». Der Aufenthalt sollte mit einem Mini-Projekt kombiniert werden, so dass die Studierenden sich im Zeitraum von drei bis vier Wochen noch intensiver mit der Sprache und den verschiedensten Kulturen auseinandersetzen, wodurch ein hoher Lernfortschritt gegeben ist. Die Sprachaufenthalte finden vor den Zertifikatsprüfungen statt und ermöglichen dadurch auch eine optimale Vorbereitung darauf. Seite 67 1 10 1. Rezeption Die Lernenden können: 1 5 1.1. Hörverstehen und Alltagsthemen die Hauptaussagen und • Reden oder Gespräche verstehen, wenn deutlich und in der Standardsprache gesprochen wird • Kurze Mitteilungen (private und öffentliche Durchsagen) verstehen reflexive Fähigkeiten, 5 1.2. Leseverstehen • einfache und kurze Texte nach gewünschten Informationen durchsuchen, um eine bestimmte Aufgabe zu lösen • Lesen von Texten zu vertrauten Themen; einfache Zeitungsmeldungen, Berichte, Texte aus dem IT Bereich, auch Lesen von Benutzerinstruktionen im IT Bereich Lesetechniken, Methoden des scanning / skimming Anwendung auf Texte aus dem IT Bereich 1 12 2. Mündliche Produktion 5 2.1. Mündliche Produktion • eine gut verständliche Aussprache pflegen und die wichtigsten phonetischen Regeln richtig anwenden • mit dem zur Verfügung stehenden Wortschatz in Alltagssituationen leicht zögernd oder mithilfe von Umschreibungen zurechtkommen • Aussprache anhand von Lernplattformen ansehen, lernen, üben • Präsentationen von Projekten oder Aufträgen aus dem IT-Bereich Wege zur Selbstkontrolle der Aussprache Anwenden und Sprechen einer Fremdsprache 5 2.2. Mündliche Interaktion • ein breites Spektrum einfacher sprachlicher Mittel (Wortschatz, Strukturen) so flexibel und korrekt einsetzen, dass sich die • In Partnerarbeit Informationen erfragen Meinung und der eigenen Interessen Seite 68 Lernenden ohne allzu störende Pausen der Situation und dem Gegenüber angepasst • an Gesprächen über vertraute Themen teilnehmen, persönliche Meinungen ausdrücken und Informationen austauschen • Automatisieren von typischen Wendungen in Alltagssituationen (z.B. Smalltalk über IT Themen) Problemlösungsstrategien und Reaktionen auf (Probleme aus dem IT Bereich) adäquate Reaktion auf das Gegenüber 2 2.3. Sprachmittlung/ gemäss GER): mündlich aus der Anweisungen) mit einfachen Formulierungen oder mithilfe von Umschreibungen weitergeben 1 12 3. Schriftliche Produktion 4 3.1. Schriftliche • die Regeln der Rechtschreibung und zusammenhängende, kurze Texte verfassen • die Sprache knapp und treffend einsetzen • Elektronische und konventionelle Wörterbücher anwenden können, um Rechtschreibung selbständig zu überprüfen • Anhand von Textbeispielen Kriterien zur Gestaltung und Gliederung erarbeiten • Verschiedene Textsorten (z.B. article, email/letter, essay, report, review, blogs, Forenbeiträge, Forenbeiträge) üben Textgestaltungskompeten z unterschiedliche Seite 69 6 3.2. Schriftliche • in Briefen und Mitteilungen einfache • Notizen mit einfachen Informationen schreiben • Checklisten mit Textbausteinen erstellen • Stichwortartige Bemerkungen in adäquaten Text umformulieren Fähigkeit zur schriftlichen Verständigung vor allem über IT-relevante Themen gemäss GER): schriftlich aus der • die wichtigsten Inhalte vertrauter mündlicher und schriftlicher Texte mit einfachen Formulierungen oder mithilfe eines Wörterbuches für andere Personen notieren aus Texten weitergeben, Fokus auf Texte aus dem IT Erkennen und Wiedergabe von 1 6 4. Sprachreflexion und 1 4.1. Selbstevaluation • Sprachenlernen mittels Checklisten und Einträgen im Dossier in ihrem Sprachenportfolio evaluieren • mit Hilfe des Sprachenportfolios und mit • über das Erlernen von verschiedenen Sprachen nachdenken • Geeignete Testformate (z.B. in Form eines Placement Tests) anbieten • Elektronische Möglichkeiten des Vokabellernens anhand von geeigneten Apps und geeigneten Webseiten Reflexion über eigene Lernfortschritte Verbesserungsmassnahm en formulieren 2 4.2. Rezeptionsstrategien • einfache Verstehensstrategien einsetzen • erste Lesestrategien wie überfliegendes Lesen, selektives Lesen, Querlesen gezielt • Verständigungsprobleme erkennen; Verwendung von zweisprachigen und von Online Wörterbüchern • Lesetechniken, Methoden des scanning / skimming Verständnis von aus dem IT Bereich (z. B. Tutorials, Vorträge, etc.) Kritisch-forschendes Denken Seite 70 2 4.3. Produktionsstrategien • mit dem vorhandenen Sprachmaterial Textproduktionsstrategien wie Brainstorming, Gliederung der Ideen, Entwerfen und Überarbeiten umgehen) • Textsortenmerkmale erkennen und variabel verschiedene schriftliche Sprachebenen (register) 1 4.4. Interaktionsstrategien • einfache Gespräche über vertraute oder • einfache Rollenspiele • Diskussionen in kleinen • Mündliche Berichterstattung von Bedeutung der nonverbalen Elemente der Kommunikation wie auch der passenden Sprachebene verstehen und korrekt einsetzen 1 3 5. Soziokulturelle 3 5.1. Soziokulturelle Höflichkeitskonventio • die wichtigsten Höflichkeitskonventionen anwenden (z.B. die formalen Anredeformen, korrekte Dankes- und Grussformeln) • Rollenspiele (zu Kundenkontakt) Kommunikationsfähigkeit , Sozialkompetenzen, Umgangsformen mit Vorgesetzten, Kunden, Arbeitskollegen etc. 14 6. Kultur und 5 6.1. Persönliches und 6.2. Zeitgeschehen und • Erfahrungen aus ihrem gewohnten Umfeld mit Berichten über ähnliche Ereignisse oder Situationen aus fremden Kulturen • Bildgeschichten, Rollenspiele, Alltagssituationen • Selbstbewusstsein, Seite 71 6.3. Wirtschaft und 6.5. Wissenschaft, Umwelt • die Grundzüge der staatlichen Organisation und des Rechtswesens der Schweiz mit anderen Ländern der Zielsprache • offensichtliche Analogien und Unterschiede in der Medienberichterstattung zu Fragen von Wissenschaft, Umwelt und Kultur • Nachrichtensendungen aus • Unternehmen, Produkt oder Dienstleistungen • Verschiedene Staatsformen und • Kulturelle Anlässe verschiedener Länder • Medienbildung, Kommunikationstechn ologien (IKT- Kompetenzen), • Kommunikationsfähig keit, • Staatsformen USA, englischsprachiger Länder sowie deren • Bewusstsein für kulturelle 9 6.6. Literatur und andere • literarische Texte (Kurzgeschichten, Gedichte, Theaterstücke, Romane, Textausschnitte aus längeren Werken) sowie Comics und Lieder von unterschiedlicher Komplexität (Easy Readers bzw. Originaltexte), vorzugsweise aus der Literatur des zwanzigsten und einundzwanzigsten Jahrhunderts, • ca. 3 - 4 ganze literarische Werke inhaltlich beschreiben und in ihrem gesellschaftlichen, geschichtlichen und kulturellen Umfeld situieren (verteilt auf alle 6 Semester) • Lesewettbewerbe, Quizzes, Lesetagebuch, Texte weiterschreiben • Analyse von Genre, Themen, Figuren, Aufbau, Handlungsort, Sprache Neugierde, Selbstmotivation Seite 72 • Werke aus bildender Kunst, Film und anderen Künsten beschreiben, einordnen und diskutieren • eigene Beobachtungen zu kulturellen Werken und Phänomenen vorlegen und Interpretationsansätze entwickeln Seite 73 Lektio -nen 2 10 1. Rezeption Die Lernenden können: 2 5 1.1. Hörverstehen und Alltagsthemen die Hauptaussagen und • Reden oder Gespräche verstehen, wenn deutlich und in der Standardsprache gesprochen wird • Kurze Mitteilungen (private und öffentliche Durchsagen) verstehen Interpretationsstrategien , reflexive Fähigkeiten, 5 1.2. Leseverstehen • einfache und kurze Texte nach gewünschten • Lesen von Texten zu vertrauten Themen; einfache Zeitungsmeldungen, Berichte, Texte aus dem IT Lesetechniken, Methoden des scanning / skimming Anwendung auf Texte aus dem IT Bereich (z. B. Umsetzen von technischen Instruktionen, wie Checklisten, Kurzanleitungen, etc.) 2 15 2. Mündliche Produktion 5 2.1. Mündliche Produktion • eine gut verständliche Aussprache pflegen und die wichtigsten phonetischen Regeln richtig anwenden • mit dem zur Verfügung stehenden Wortschatz in Alltagssituationen leicht zögernd oder mithilfe von Umschreibungen zurechtkommen • Aussprache anhand von Lernplattformen ansehen, lernen, üben • Präsentationen von Projekten oder Aufträgen aus dem IT-Bereich Wege zur Selbstkontrolle der Aussprache Anwenden und Sprechen einer Fremdsprache 8 2.2. Mündliche Interaktion • ein breites Spektrum einfacher sprachlicher Mittel (Wortschatz, Strukturen) so flexibel und korrekt einsetzen, dass sich die • In Partnerarbeit Informationen erfragen Meinung und der eigenen Interessen Seite 74 Lektio -nen Lernenden ohne allzu störende Pausen der Situation und dem Gegenüber angepasst • an Gesprächen über vertraute Themen teilnehmen, persönliche Meinungen ausdrücken und Informationen austauschen etwas problematisch ist, oder sich beschweren) • Automatisieren von typischen Wendungen in Alltagssituationen (z.B. Smalltalk) • Rollenspiele üben: z.B. Termine vereinbaren, verschieben, sich entschuldigen, Gründe für Terminwechsel angeben Problemlösungsstrategie n und Reaktionen auf adäquate Reaktion auf das Gegenüber mit Fokus auf berufsspezifische Situationen des IT Bereiches 2 2.3. Sprachmittlung/ gemäss GER): mündlich aus der Anweisungen) mit einfachen Formulierungen oder mithilfe von Umschreibungen 2 12 3. Schriftliche Produktion 6 3.1. Schriftliche • die Regeln der Rechtschreibung und zusammenhängende, kurze Texte verfassen • die Sprache knapp und treffend einsetzen • Elektronische und konventionelle Wörterbücher anwenden können, um Rechtschreibung selbständig zu überprüfen • Anhand von Textbeispielen Kriterien zur Gestaltung und Gliederung erarbeiten • Portfolioeinträge (MAHARA) Textgestaltungskompete nz unterschiedliche Seite 75 Lektio -nen 4 3.2. Schriftliche • in Briefen und Mitteilungen einfache • Notizen mit einfachen Informationen schreiben • Checklisten mit Textbausteinen erstellen • Stichwortartige Bemerkungen in adäquaten Text umformulieren • Verschiedene Textsorten (z.B. article, email/letter, essay, report, review, blogs, Lernposter, Forenbeiträge) üben Fähigkeit zur schriftlichen Verständigung über ITrelevante Themen gemäss GER): schriftlich aus der • die wichtigsten Inhalte vertrauter mündlicher und schriftlicher Texte mit einfachen Formulierungen oder mithilfe eines aus Texten weitergeben, Fokus auf Texte aus dem IT Bereich Erkennen und Wiedergabe von Kernpunkten eines Textes 2 4 4. Sprachreflexion und 1 4.2. Rezeptionsstrategien • einfache Verstehensstrategien einsetzen (z.B. beim Hören und Lesen Schlüsselwörter • erste Lesestrategien wie überfliegendes Lesen, selektives Lesen, Querlesen gezielt • Verständigungsprobleme erkennen; Verwendung von zweisprachigen und von Online Wörterbüchern • Lesetechniken, Methoden des scanning / skimming Verständnis von Kernpunkten eines Textes aus dem IT Bereich (z. B. Tutorials, Vorträge, etc.) Kritisch-forschendes Denken Seite 76 Lektio -nen 1 4.3. Produktionsstrategien • mit dem vorhandenen Sprachmaterial • Textsortenmerkmale erkennen und variabel verschiedene schriftliche Sprachebenen (register) 2 4.4. Interaktionsstrategien • einfache Gespräche über vertraute oder • einfache Rollenspiele • Diskussionen in kleinen • Mündliche Berichterstattung von Bedeutung der nonverbalen Elemente der Kommunikation wie auch der passenden Sprachebene verstehen und korrekt einsetzen 2 2 5. Soziokulturelle 2 5.1. Soziokulturelle Höflichkeitskonventio • Höflichkeitskonventionen anwenden (z.B. die formalen Anredeformen, korrekte Dankes- • Rollenspiele (zu Kundenkontakt) Kommunikationsfähigkei t, Sozialkompetenzen, Umgangsformenmit Vorgesetzen, Kunden, Arbeitskollegen etc. 11 6. Kultur und 5 6.1. Persönliches und 6.2. Zeitgeschehen und • Erfahrungen aus ihrem gewohnten Umfeld mit Berichten über ähnliche Ereignisse oder Situationen aus fremden Kulturen vergleichen • Bildgeschichten, Rollenspiele, Alltagssituationen • Selbstbewusstsein, Seite 77 Lektio -nen 6.3. Wirtschaft und 6.5. Wissenschaft, Umwelt • die Grundzüge der staatlichen Organisation und des Rechtswesens der Schweiz mit anderen Ländern der Zielsprache vergleichen • offensichtliche Analogien und Unterschiede in der Medienberichterstattung zu Fragen von • Nachrichtensendungen aus verschiedenen Medien vergleichen • Unternehmen, Produkt oder Dienstleistungen • Verschiedene Staatsformen und • Kulturelle Anlässe verschiedener Länder • Medienbildung, Kommunikationstech nologien (IKT- Kompetenzen), • Kommunikationsfähig keit, • Staatsformen USA, englischsprachiger Länder sowie deren • Bewusstsein für kulturelle 6 6.6. Literatur und andere • literarische Texte (Kurzgeschichten, Gedichte, Theaterstücke, Romane, Textausschnitte aus längeren Werken) sowie Comics und Lieder von unterschiedlicher Komplexität (Easy Readers bzw. Originaltexte), vorzugsweise aus der Literatur des zwanzigsten und einundzwanzigsten Jahrhunderts, verstehen, einordnen und diskutieren • ca. 3 - 4 ganze literarische Werke inhaltlich beschreiben und in ihrem gesellschaftlichen, geschichtlichen und kulturellen Umfeld situieren (verteilt auf alle 6 Semester) • Lesewettbewerbe, Quizzes, Lesetagebuch, Texte weiterschreiben • Analyse von Genre, Themen, Figuren, Aufbau, Handlungsort, Sprache Neugierde, Selbstmotivation Seite 78 Lektio -nen • Werke aus bildender Kunst, Film und anderen Künsten beschreiben, einordnen und • eigene Beobachtungen zu kulturellen Werken und Phänomenen vorlegen und Interpretationsansätze entwickeln Seite 79 Konkretisierungen Hinweise 3 10 1. Rezeption Die Lernenden können: 3 5 1.1. Hörverstehen und • Reden oder Gespräche vorwiegend aus dem eigenen Fachgebiet verstehen, wenn deutlich und in der Standardsprache gesprochen wird • Verschiedenste Formen der Kommunikation anhand von Interviews, Gesprächen, Nachrichtenausschnitten, TV-Programmen etc. vorstellen und diskutieren reflexive Fähigkeiten, 5 1.2. Leseverstehen • vertraute Texte aus unterschiedlichen Textsorten nach gewünschten Informationen durchsuchen, um eine bestimmte Aufgabe zu lösen • Lesen von Zeitschriften (z.B. Spotlight, Spot On), Texte aus dem IT Bereich, Zeitungsartikel, technischen Manuals oder Forenbeiträge • Gruppenpuzzle erstellen Lesetechniken, Methoden des scanning / skimming Globalverständnis von Texten Anwendung auf Texte aus dem IT Bereich 3 14 2. Mündliche Produktion 5 2.1. Mündliche Produktion • eine gut verständliche Aussprache pflegen und die wichtigsten phonetischen Regeln richtig • mit dem zur Verfügung stehenden Wortschatz in Alltagssituationen mithilfe von • Themen aus ihren Interessen- bzw. beruflichen Spezialgebieten zusammenhängend präsentieren und Nachfragen beantworten • Aussprache anhand von Lernplattformen lernen und üben • Präsentationen von Projekten oder Aufträgen aus dem IT-Bereich Wege zur Selbstkontrolle der Aussprache Anwenden und Sprechen einer Fremdsprache 6 2.2. Mündliche Interaktion • ein breites Spektrum einfacher sprachlicher Mittel (Wortschatz, Redewendungen, Strukturen) so einsetzen, dass sich die • In Partnerarbeit Informationen erfragen Meinung und der eigenen Interessen Seite 80 Konkretisierungen Hinweise Lernenden ohne allzu störende Pausen der Situation und dem Gegenüber angepasst • an Gesprächen und beruflichen Besprechungen über vertraute Themen teilnehmen, Dienstleistungsgesprächen teilnehmen und dabei die eigene Meinung und Reaktion • Interviews führen, detailliertere Informationen einholen und Aussagen zusammenfassen etwas problematisch ist, oder sich beschweren) • Konversationsstrategien erkennen und üben • Interviews führen, Resultate zusammenfassen und vorstellen • Rollenspiele zu Situationen aus dem IT Bereich Problemlösungsstrategien und Reaktionen auf (Probleme lösen im IT Bereich) adäquate Reaktion auf das Gegenüber 3 2.3. Sprachmittlung/Medi ation (Begriff gemäss GER): mündlich aus der eigenen oder der Anweisungen) mit einfachen Formulierungen oder mithilfe von Umschreibungen Selbstvertrauen in Bezug auf die eigene Kreativität und den Umgang mit Fragestellungen 3 17 3. Schriftliche Produktion 7 3.1. Schriftliche Produktion • die Regeln der Rechtschreibung und • einfache, zusammenhängende Texte verfassen • Textbausteine erkennen und verwenden (linking devices, collocations) • Textstrukturen üben Textgestaltungskompeten z unterschiedliche Seite 81 Konkretisierungen Hinweise • die Sprache knapp und treffend einsetzen • die Sprache knapp und treffend einsetzen • Verschiedene Textsorten (z.B. article, email/letter, essay, report, review, blogs, Forenbeiträge) üben • Bewerbungsschreiben und CV verfassen für Berufe in der IT Branche • Formulierung von Kundenanforderungen 6 3.2. Schriftliche Interaktion • in Briefen und Mitteilungen Informationen • Notizen schreiben • Anhand von Musterbriefen Grundlagen der Korrespondenz (geschäftlich und privat) erarbeiten und wirksam • Verständlichkeit im Austausch in Gruppen überprüfen (register) 4 3.3. Sprachmittlung/Medi ation (Begriff gemäss GER): schriftlich aus der eigenen oder der • die wichtigsten Inhalte vertrauter mündlicher und schriftlicher Texte, je nach Situation, in der aus Texten weitergeben, Fokus auf Texte aus dem IT Erkennen und Wiedergabe von aus dem IT Bereich 3 3 4. Sprachreflexion und 1 4.2. Rezeptionsstrategien • eine Vielfalt von Verstehensstrategien • Lesestrategien anwenden, • Sensibilität für die verschiedenen Leseziele Verständnis von (z. B. Tutorials, Vorträge, Seite 82 Konkretisierungen Hinweise intelligentes Raten gezielt an unterschiedlichen Textsorten einsetzen mit Hilfe von Alltagstexten und -situationen fördern • Gebrauch von Wörterbüchern und elektronischen Medien fördern und fordern Kritisch-forschendes Denken 1 4.3. Produktionsstrategien • mit dem vorhandenen Sprachmaterial kreativ • Textsortenmerkmale erkennen und variabel verschiedene schriftliche Kulturelle Unterschiede in der schriftlichen 1 4.4. Interaktionsstrategien • einfache Gespräche über vertraute oder • paralinguistische Strategien wie Mimik, Gestik und Körpersprache bewusst anwenden • einfache Rollenspiele zu Themen aus dem IT • Diskussionen in kleinen • Mündliche Berichterstattung von • Hinweise auf nonverbale und paraverbale Kommunikation geben Bedeutung der nonverbalen Elemente der Kommunikation wie auch der passenden Sprachebene verstehen und korrekt einsetzen 3 1 5. Soziokulturelle • die wichtigsten soziokulturellen Unterschiede • Anhand von Originaltexten, Filmen, Nachrichten kulturelle Kommunikationsfähigkeit , Sozialkompetenzen, Seite 83 Konkretisierungen Hinweise Höflichkeitskonventionen • Höflichkeitskonventionen anwenden (z.B. die formalen Anredeformen, korrekte Dankes- und Grussformeln) verdeutlichen und • Rollenspiele 12 6. Kultur und 5 6.1. Persönliches und 6.2. Zeitgeschehen und 6.3. Wirtschaft und 6.5. Wissenschaft, Umwelt • Erfahrungen aus ihrem gewohnten Umfeld mit Berichten über ähnliche Ereignisse oder Situationen aus fremden Kulturen vergleichen • die Grundzüge der staatlichen Organisation und des Rechtswesens der Schweiz mit anderen Ländern der Zielsprache vergleichen • offensichtliche Analogien und Unterschiede in der Medienberichterstattung zu Fragen von • Medien, Bildgeschichten, Rollenspiele einsetzen • Nachrichtensendungen aus • Unternehmen, Produkt oder Dienstleistungen • Verschiedene Staatsformen und • Kulturelle Anlässe verschiedener Länder • Selbstbewusstsein, • Medienbildung, Kommunikationstechn ologien (IKT- Kompetenzen), • Kommunikationsfähig keit, • Staatsformen USA, englischsprachiger Länder sowie deren • Bewusstsein für kulturelle Seite 84 Konkretisierungen Hinweise 7 6.6. Literatur und andere • literarische Texte (Kurzgeschichten, Gedichte, Theaterstücke, Romane, Textausschnitte aus längeren Werken) sowie Comics und Lieder von unterschiedlicher Komplexität (Easy Readers bzw. Originaltexte), vorzugsweise aus der Literatur des zwanzigsten und einundzwanzigsten Jahrhunderts, verstehen, einordnen und diskutieren • ca. 3 - 4 ganze literarische Werke inhaltlich beschreiben und in ihrem gesellschaftlichen, geschichtlichen und kulturellen Umfeld situieren (auf alle 6 Semester) • Werke aus bildender Kunst, Film und anderen Künsten beschreiben, einordnen und • eigene Beobachtungen zu kulturellen Werken und Phänomenen vorlegen und Interpretationsansätze entwickeln • Lesewettbewerbe, Quizzes, Lesetagebuch, Texte weiterschreiben • Analyse von Genre, Themen, Figuren, Aufbau, Handlungsort, Sprache Neugierde, Selbstmotivation Präsentation Textinterpretation Seite 85 4 8 1. Rezeption Die Lernenden können: 4 4 1.1. Hörverstehen und • Reden oder Gespräche vorwiegend aus dem eigenen Fachgebiet verstehen, wenn deutlich und in der Standardsprache gesprochen wird • Verschiedenste Formen der beruflichen und privaten Kommunikation anhand von Gesprächen und Interviews in Bezug auf Hör- und Sehverständnis einüben. Zum Beispiel: Vereinbarungen treffen und bestätigen oder Termine abmachen und verschieben und dabei die Intention des Gegenübers reflexive Fähigkeiten 4 1.2. Leseverstehen • vertraute Texte aus unterschiedlichen Textsorten nach gewünschten • Lesen von gut verständlichen Zeitungs- oder Magazinartikeln, Texte aus dem IT Bereich Lesetechniken, Methoden des scanning /skimming Globalverständnis von Texten aus dem IT 4 15 2. Mündliche Produktion 5 2.1. Mündliche Produktion • eine gut verständliche Aussprache pflegen und die wichtigsten phonetischen Regeln richtig anwenden • mit dem zur Verfügung stehenden Wortschatz in Alltagssituationen mithilfe von Umschreibungen zurechtkommen • Themen aus ihren Interessen- bzw. beruflichen Spezialgebieten • Aussprache anhand von Lernplattformen lernen und üben, sich gegenseitig korrigieren • Präsentationen von Projekten oder Aufträgen aus dem IT-Bereich Wege zur Selbstkontrolle der Aussprache Anwenden und Sprechen einer Fremdsprache Seite 86 zusammenhängend präsentieren und 9 2.2. Mündliche Interaktion • ein breites Spektrum einfacher sprachlicher Mittel (Wortschatz, Redewendungen, Strukturen) so einsetzen, dass sich die Lernenden ohne allzu störende Pausen der Situation und dem Gegenüber angepasst Besprechungen über vertraute Themen teilnehmen, persönliche Meinungen ausdrücken und Informationen austauschen Dienstleistungsgesprächen teilnehmen und dabei die eigene Meinung und Reaktion • Interviews führen, detailliertere etwas problematisch ist, oder sich beschweren) • In Partnerarbeit Informationen erfragen • Konversationsstrategien erkennen und üben • Interviews führen, Resultate zusammenfassen und vorstellen • Rollenspiele zu ITspezifischen Themen Meinung und der eigenen Interessen Problemlösungsstrategien und Reaktionen auf (Probleme lösen im IT Bereich) adäquate Reaktion auf das Gegenüber 1 2.3. Sprachmittlung/Medi ation (Begriff gemäss GER): mündlich aus der eigenen oder der Anweisungen) mit einfachen Formulierungen oder mithilfe von Umschreibungen weitergeben Selbstvertrauen in Bezug auf die eigene Kreativität und den Umgang mit Fragestellungen Seite 87 4 15 3. Schriftliche Produktion 5 3.1. Schriftliche Produktion • die Regeln der Rechtschreibung und • zusammenhängende Texte verfassen • Berichte und andere Textsorten in einem üblichen Standardformat schreiben, um • die Sprache knapp und treffend einsetzen • Textbausteine erkennen und verwenden (linking devices, collocations) • Bewerbungsschreiben und CV verfassen • Textstrukturen üben • verschiedene Textsorten (z.B. article, email/letter, essay, report, review) üben Textgestaltungskompeten z unterschiedliche 6 3.2. Schriftliche Interaktion • in Briefen und Mitteilungen Informationen • Notizen schreiben • Verarbeitung von vorgegeben Informationen / Anforderungen in schriftlicher Form • Anhand von Musterbriefen Grundlagen der Korrespondenz (geschäftlich und privat) erarbeiten und wirksam • Verständlichkeit im Austausch in Gruppen überprüfen (register) 4 3.3. Sprachmittlung / gemäss GER): schriftlich aus der • die wichtigsten Inhalte vertrauter mündlicher und schriftlicher Texte, je nach Situation, in der gemeinsamen oder in der eigenen Sprache mit einfachen Formulierungen oder mithilfe eines Wörterbuches für andere Personen notieren aus Texten weitergeben Erkennen und Wiedergabe von aus dem IT Bereich 4 3 4. Sprachreflexion und Seite 88 1 4.2. Rezeptionsstrategien • eine Vielfalt von Verstehensstrategien intelligentes Raten gezielt an unterschiedlichen Textsorten einsetzen • Lesestrategien anwenden, • Sensibilität für die verschiedenen Leseziele mit Hilfe von Alltagstexten und -situationen fördern • Gebrauch von Wörterbüchern und elektronischen Medien fördern und fordern Verständnis von (mit Fokus auf IT) (z. B. Tutorials, Vorträge, etc.) Kritisch-forschendes Denken 1 4.3. Produktionsstrategien • mit dem vorhandenen Sprachmaterial kreativ umgehen, um neue Ausdrucksweisen zu erschliessen Textproduktionsstrategien wie Brainstorming, Gliederung der Ideen, Entwerfen und Überarbeiten umgehen) • Textsortenmerkmale erkennen und variabel verschiedene schriftliche Kulturelle Unterschiede in der schriftlichen 1 4.4. Interaktionsstrategien • Gespräche über vertraute oder • paralinguistische Strategien wie Mimik, Gestik und Körpersprache bewusst • Rollenspiele zu Themen aus dem IT Bereich • Diskussionen in kleinen • Mündliche Berichterstattung von • Hinweise auf nonverbale und paraverbale Kommunikation geben Bedeutung der nonverbalen Elemente der Kommunikation wie auch der passenden Sprachebene verstehen und korrekt einsetzen 4 1 5. Soziokulturelle Seite 89 Höflichkeitskonventionen • die wichtigsten soziokulturellen Unterschiede (Sitten, Denkweisen, Verhalten) zwischen der fremden und der eigenen Sprachgemeinschaft erkennen und • Höflichkeitskonventionen anwenden (z.B. die formalen Anredeformen, korrekte Dankes- und Grussformeln) • Anhand von Originaltexten, Filmen, Nachrichten kulturelle verdeutlichen und • Rollenspiele Kommunikationsfähigkeit , Sozialkompetenzen, 12 6. Kultur und 5 6.1. Persönliches und 6.2. Zeitgeschehen und 6.3. Wirtschaft und 6.5. Wissenschaft, Umwelt • Erfahrungen aus ihrem gewohnten Umfeld mit Berichten über ähnliche Ereignisse oder Situationen aus fremden Kulturen • die Grundzüge der staatlichen Organisation und des Rechtswesens der Schweiz mit anderen Ländern der Zielsprache • offensichtliche Analogien und Unterschiede in der Medienberichterstattung zu Fragen von Wissenschaft, Umwelt und Kultur • Medien, Bildgeschichten, Rollenspiele einsetzen • Nachrichtensendungen aus • Unternehmen, Produkt oder Dienstleistungen • Verschiedene Staatsformen und • Kulturelle Anlässe verschiedener Länder • Selbstbewusstsein, • Medienbildung, Kommunikationstechn ologien (IKT- Kompetenzen), • Kommunikationsfähig keit, • Staatsformen USA, englischsprachiger Länder sowie deren Seite 90 • Bewusstsein für kulturelle 7 6.6. Literatur und andere • literarische Texte (Kurzgeschichten, Gedichte, Theaterstücke, Romane, Textausschnitte aus längeren Werken) sowie Comics und Lieder von unterschiedlicher Komplexität (Easy Readers bzw. Originaltexte), vorzugsweise aus der Literatur des zwanzigsten und einundzwanzigsten Jahrhunderts, • ca. 3 - 4 ganze literarische Werke inhaltlich beschreiben und in ihrem gesellschaftlichen, geschichtlichen und kulturellen Umfeld situieren (verteilt auf alle 6 Semester) • Werke aus bildender Kunst, Film und anderen Künsten beschreiben, einordnen und diskutieren • eigene Beobachtungen zu kulturellen Werken und Phänomenen vorlegen und Interpretationsansätze entwickeln • Lesewettbewerbe, Quizzes, Lesetagebuch, Texte weiterschreiben • Analyse von Genre, Themen, Figuren, Aufbau, Handlungsort, Sprache Neugierde, Selbstmotivation Präsentation Textinterpretation Seite 91 5 9 1. Rezeption Die Lernenden können: 5 4 1.1. Hörverstehen und • in Sachinformationen über alltags- oder berufsbezogene Themen die • Reden oder Gespräche verstehen • Gesprächspartnern oder anderen Sendern von Informationen (TV, Radio, IT Tutorials) zuhören, verstehen, was gesagt wird und gegebenenfalls situationsgemäss reagieren (z.B. durch Ausführen eines Auftrages, Nachfragen oder aktives Weiterführen des Gesprächs) reflexive Fähigkeiten 5 1.2. Leseverstehen • Texte nach gewünschten Informationen durchsuchen, um eine bestimmte Aufgabe zu lösen • Lesen von anspruchsvolleren Zeitungs- und Magazinartikeln sowie technischen Manuals und Artikel aus IT- Fachmagazinen Lesetechniken, Methoden des scanning /skimming Globalverständnis von Texten 5 9 2. Mündliche Produktion 4 2.1. Mündliche Produktion • eine gut verständliche Aussprache pflegen • Themen aus ihren Interessen- bzw. beruflichen Spezialgebieten zusammenhängend präsentieren und • über sich selbst Auskunft geben • über ein vorgegebenes Thema oder einen Gegenstand selbständig und verständlich sprechen, Seite 92 argumentieren (z.B. Bildbeschreibung) • Präsentationen von Projekten oder Aufträgen aus dem IT-Bereich 4 2.2. Mündliche Interaktion • ein breites Spektrum sprachlicher Mittel (Wortschatz, Redewendungen, Strukturen) der Situation und dem Gegenüber angepasst einsetzen Besprechungen teilnehmen, persönliche Dienstleistungsgesprächen teilnehmen und dabei die eigene Meinung und Reaktion • Interviews führen, detailliertere mündlich bewältigen • In Partnerarbeit Informationen erfragen • Konversationsstrategien erkennen und üben • Interviews führen, Resultate zusammenfassen und vorstellen • Mit einem Gesprächspartner über ein vorgegebenes Thema diskutieren und verhandeln, gemeinsam Lösungen oder einen Konsens finden • IT Telefonsupport üben Meinung und der eigenen Interessen Problemlösungsstrategien und Reaktionen auf adäquate Reaktion auf das Gegenüber Treffen gemeinsamer Entscheidungen Teamfähigkeit Mitverantwortung für die anderen 1 2.3. Sprachmittlung/Medi ation (Begriff gemäss GER): mündlich aus der eigenen oder der Anweisungen) anderen Personen erklärend Selbstvertrauen in Bezug auf die eigene Kreativität und den Umgang mit Fragestellungen 5 10 3. Schriftliche Produktion Seite 93 5 3.1. Schriftliche Produktion • die Regeln der Rechtschreibung und Textgestaltung anwenden • Berichte und andere Textsorten in einem üblichen Standardformat schreiben, um • die Sprache knapp und treffend einsetzen • Textbausteine erkennen und verwenden (linking devices, collocations) • Verschiedene Textsorten (z.B. article, email/letter, essay, report, review) üben Textgestaltungskompeten z unterschiedliche 5 3.2. Schriftliche Interaktion • in Briefen und Mitteilungen Informationen • Notizen schreiben • Anhand von Musterbriefen Grundlagen der Korrespondenz (geschäftlich und privat) erarbeiten und wirksam • Verständlichkeit im Austausch in Gruppen überprüfen (register) 5 3 4. Sprachreflexion und 1 4.2. Rezeptionsstrategien • eine Vielfalt von Verstehensstrategien intelligentes Raten gezielt an unterschiedlichen Textsorten einsetzen • Wörterbücher und elektronische Medien adäquat anwenden • Lesestrategien anwenden, • Sensibilität für die verschiedenen Leseziele mithilfe von Alltagstexten und –situationen fördern • Wiedergabe von Fakten aus einem IT-Fachartikel Verständnis von aus dem IT Bereich (z. B. Tutorials, Vorträge, etc.) Kritisch-forschendes Denken Seite 94 1 4.3. Produktionsstrategien • mit dem vorhandenen Sprachmaterial kreativ umgehen, um neue Ausdrucksweisen zu erschliessen Textproduktionsstrategien wie Brainstorming, Gliederung der Ideen, Entwerfen und Überarbeiten umgehen) • Textsortenmerkmale erkennen und variabel verschiedene schriftliche Kulturelle Unterschiede in der schriftlichen 1 4.4. Interaktionsstrategien • Gespräche über vertraute oder persönlich • paralinguistische Strategien wie Mimik, Gestik und Körpersprache bewusst • Rollenspiele zu Themen aus dem IT Bereich • Diskussionen in kleinen • mündliche Berichterstattung von • Hinweise auf nonverbale und paraverbale Kommunikation geben Bedeutung der nonverbalen Elemente der Kommunikation wie auch der passenden Sprachebene verstehen und korrekt einsetzen 5 1 5. Soziokulturelle Höflichkeitskonventionen • die wichtigsten soziokulturellen Unterschiede (Sitten, Denkweisen, Verhalten) zwischen der fremden und der eigenen Sprachgemeinschaft erkennen und • Anhand von Originaltexten, Filmen, Nachrichten kulturelle verdeutlichen und Kommunikationsfähigkeit , Sozialkompetenzen, 4 6. Kultur und Seite 95 4 6.1. Persönliches und 6.2. Zeitgeschehen und 6.3. Wirtschaft und 6.5. Wissenschaft, Umwelt 6.7 Dokumentation interkultureller Erfahrungen • Erfahrungen aus ihrem gewohnten Umfeld mit Berichten über ähnliche Ereignisse oder Situationen aus fremden Kulturen • die Grundzüge der staatlichen Organisation und des Rechtswesens der Schweiz mit anderen Ländern der Zielsprache • offensichtliche Analogien und Unterschiede in der Medienberichterstattung zu Fragen von Wissenschaft, Umwelt und Kultur • Interkulturelle Erfahrungen persönlicher oder beruflicher Natur dokumentieren • Medien, Bildgeschichten, Rollenspiele einsetzen • Nachrichtensendungen aus • Unternehmen, Produkt oder Dienstleistungen • Verschiedene Staatsformen und • Kulturelle Anlässe verschiedener Länder • Selbstbewusstsein, • Medienbildung, Kommunikationstechn ologien (IKT- Kompetenzen), • Kommunikationsfähig keit, • Staatsformen USA, englischsprachiger Länder sowie deren • Bewusstsein für kulturelle Seite 96 6 3 1. Rezeption Die Lernenden können: 3 1.2. Leseverstehen • Texte nach gewünschten Informationen durchsuchen • Neben der Lektüre von anspruchsvolleren Zeitungs- und Magazinartikeln (z. B. aus The Guardian, The Economist) Lesetechniken, Methoden des scanning /skimming Globalverständnis von Texten 6 3 2. Mündliche Produktion 1 2.1. Mündliche Produktion • eine gut verständliche Aussprache pflegen • Themen aus ihren Interessen- bzw. beruflichen Spezialgebieten zusammenhängend präsentieren und • Literarische Texte oder Textausschnitte inhaltlich beschreiben und Auskunft geben über ihren Bezug zu anderen Texten / sowie über deren gesellschaftliche, geschichtliche und kulturelle Bedeutung • Präsentationen von Projekten oder Aufträgen aus dem IT-Bereich Wege zur Selbstkontrolle der Aussprache Anwenden und Sprechen einer Fremdsprache Einordnen von spezifischen Aspekten ins grosse Ganze Seite 97 1 2.2. Mündliche Interaktion • ein breites Spektrum sprachlicher Mittel (Wortschatz, Redewendungen, Strukturen) der Situation und dem Gegenüber angepasst einsetzen Besprechungen teilnehmen, persönliche Dienstleistungsgesprächen teilnehmen und dabei die eigene Meinung und Reaktion • Interviews führen, detailliertere mündlich bewältigen • In Partnerarbeit Informationen erfragen • Interviews führen, Resultate zusammenfassen und vorstellen Diskussion von IT relevanten Themen Meinung und der eigenen Interessen Problemlösungsstrategien und Reaktionen auf adäquate Reaktion auf das Gegenüber Treffen gemeinsamer Entscheidungen Teamfähigkeit Mitverantwortung für die anderen 1 2.3. Sprachmittlung/Medi ation (Begriff gemäss GER): mündlich aus der eigenen oder der Anweisungen) anderen Personen erklärend Selbstvertrauen in Bezug auf die eigene Kreativität und den Umgang mit Fragestellungen 6 3 3. Schriftliche Produktion Seite 98 1 3.1. Schriftliche Produktion • die Regeln der Rechtschreibung und Textgestaltung anwenden • Berichte und andere Textsorten in einem üblichen Standardformat schreiben, um • die Sprache knapp und treffend einsetzen • Textbausteine erkennen und verwenden (linking devices, collocations) Textgestaltungskompeten z unterschiedliche 2 3.2. Schriftliche Interaktion • in Briefen und Mitteilungen Informationen • Notizen schreiben • Zusammenfassungen und Reviews von Texten aus dem IT Bereich • Verständlichkeit im Austausch in Gruppen überprüfen (register) 6 3 4. Sprachreflexion und 1 4.2. Rezeptionsstrategien • eine Vielfalt von Verstehensstrategien intelligentes Raten gezielt an unterschiedlichen Textsorten einsetzen • Wörterbücher und elektronische Medien adäquat anwenden • Lesestrategien anwenden, • Sensibilität für die verschiedenen Leseziele mithilfe von Alltagstexten und –situationen fördern Verständnis von aus dem IT Bereich (z. B. Tutorials, Vorträge, etc.) Kritisch-forschendes Denken Seite 99 1 4.3. Produktionsstrategien • mit dem vorhandenen Sprachmaterial kreativ umgehen, um neue Ausdrucksweisen zu erschliessen Textproduktionsstrategien wie Brainstorming, Gliederung der Ideen, Entwerfen und Überarbeiten umgehen) • Textsortenmerkmale erkennen und variabel verschiedene schriftliche Kulturelle Unterschiede in der schriftlichen 1 4.4. Interaktionsstrategien • Gespräche über vertraute oder persönlich • paralinguistische Strategien wie Mimik, Gestik und Körpersprache bewusst • Rollenspiele zu IT relevanten Themen • Diskussionen in kleinen • Berichterstattung von • Hinweise auf nonverbale und paraverbale Kommunikation geben Bedeutung der nonverbalen Elemente der Kommunikation wie auch der passenden Sprachebene verstehen und korrekt einsetzen 6 1 5. Soziokulturelle Höflichkeitskonventio • die wichtigsten soziokulturellen Unterschiede (Sitten, Denkweisen, Verhalten) zwischen der fremden und der eigenen Sprachgemeinschaft erkennen und • Anhand von Originaltexten, Filmen, Nachrichten kulturelle verdeutlichen und Kommunikationsfähigkeit , Sozialkompetenzen, 7 6. Kultur und Seite 100 7 6.6. Literatur und andere • literarische Texte (Kurzgeschichten, Gedichte, Theaterstücke, Romane, Textausschnitte aus längeren Werken) sowie Comics und Lieder von unterschiedlicher Komplexität (Easy Readers bzw. Originaltexte), vorzugsweise aus der Literatur des zwanzigsten und einundzwanzigsten Jahrhunderts, • ca. 3 - 4 ganze literarische Werke inhaltlich beschreiben und in ihrem gesellschaftlichen, geschichtlichen und kulturellen Umfeld situieren (verteilt auf alle 6 Semester) • Werke aus bildender Kunst, Film und anderen Künsten beschreiben, einordnen und diskutieren • eigene Beobachtungen zu kulturellen Werken und Phänomenen vorlegen und Interpretationsansätze entwickeln • Individuelle Lektüre (alleine oder in Gruppen) und eigenständige Auseinandersetzung mit den Texten und ihrem gesellschaftlichen, geschichtlichen und kulturellen Umfeld • Analyse von Genre, Themen, Figuren, Aufbau, Handlungsort, Sprache Neugierde, Selbstmotivation Präsentation Textinterpretation Seite 101 Fach Mathematik 3 3 2 2 2 2 Schlussprüfung Schriftliche Prüfung, 120 Minuten Einbezug in Abschlusszertifikate BM Mathematik im Grundlagenbereich vermittelt fachspezifische und fachübergreifende Kenntnisse, Fähigkeiten und Fertigkeiten. Das Fach leitet die Lernenden an, Problemstellungen zu analysieren, zu bearbeiten und zu lösen. Dadurch werden exaktes und folgerichtiges Denken, kritisches Urteilen sowie präziser Sprachgebrauch ebenso wie geistige Beweglichkeit, Konzentrationsfähigkeit und Ausdauer geübt. Durch die Förderung des mathematisch-logischen Denkens leistet die Mathematik einen wesentlichen Beitrag zu Bildung und Kultur. Der Unterricht macht die Lernenden mit den spezifischen Methoden der Mathematik vertraut. Die aktuellen technischen Hilfsmittel erlauben die Visualisierung der Mathematik und unterstützen die Erforschung von mathematischen Sachverhalten. Es werden Fertigkeiten erlernt, die auf andere Situationen übertragen und in anderen Wissenschaftsbereichen angewendet werden können. Der Mathematikunterricht baut eine Brücke zwischen den Fächern Mathematik und Informatik, indem zentrale Begriffe und Methoden aus dem Bereich Informatik aus mathematischer Sicht beleuchtet und in konkreten Anwendungen erläutert und geübt werden. Umgekehrt lernen die Lernenden auf konkrete Probleme zugeschnittene Software situativ sinnvoll einzusetzen, um mathematische Probleme zu visualisieren und zu lösen. Mathematik im Grundlagenbereich fördert insbesondere auch Kompetenzen wie Abstrahieren, Argumentieren und experimentelles Problemlösen und schafft damit bei den Lernenden das für ein Fachhochschulstudium erforderliche mathematische Verständnis. Die Verwendung von Hilfsmitteln ist Teil der fachlichen Kompetenzen. Seite 102 • Reflexive Fähigkeiten: differenzierend und kritisch denken und urteilen; logisch argumentieren; mathematische Modelle (Formeln, Gleichungen, Funktionen, geometrische Skizzen, strukturierte Darstellungen, Ablaufpläne) in überfachlichen Anwendungen darstellen und kritisch reflektieren • Sprachkompetenz: über die Mathematik als formale Sprache die allgemeine Sprachkompetenz in Wort und Schrift weiterentwickeln; umgangssprachliche Aussagen in die mathematische Fachsprache übersetzen und umgekehrt; sich in der interdisziplinären Auseinandersetzung mit Fachleuten und Laien sprachlich gewandt und verständlich ausdrücken • Arbeits- und Lernverhalten: Beharrlichkeit, Sorgfalt, Konzentrationsfähigkeit, Exaktheit und Problemlöseverhalten durch mathematische Strenge weiterentwickeln und sich neues Wissen mit Neugier und Leistungsbereitschaft aneignen Seite 103 1. 18 1. Grundlagen Algebra und Arithmetik 4 1.1. Grundlagen • den Aufbau der Zahlen verstehen und Zahlen nach Zahlenarten klassieren • Zahlenmengen, insbesondere Intervalle, notieren und mit Hilfe der Zahlengeraden visualisieren • Grundoperationen in verschiedenen Zahlenmengen unter Einhaltung der Regeln durchführen • algebraische Terme unter Einhaltung der Regeln für die Grundoperationen umformen • einfache Polynome 2. Grades in Linearfaktoren zerlegen • Aufbau der Zahlen: Vorzeichen, Betrag, Rundung, Ordnungsrelationen und Zahlenarten (Ν, Ζ, Θ, Ρ) • Darstellung von Mengen (beschreibende und aufzählende Form, Intervalle) • Grundoperationen und Rechenregeln (Vorzeichenregeln, Hierarchie der Operationen) • Algebraische Termumformungen: Terme zusammenfassen, kürzen, erweitern, ausmultiplizieren, ausklammern, vereinfachen • Zerlegung von einfachen Polynomen 2. Grades in Linearfaktoren (Faktorisieren, ohne Polynomdivision) Kurze Repetition der Grundlagen aus der Bezirksschule Zwingende Grundlagen für die Mathematik an der IMS Querverweise zur Informatik: - Mengenlehre: Listen, Datenspeicher - Variablendeklaration - Operatoren 14 1.2. Potenzen • die Potenzgesetze mit ganzzahligen Exponenten verstehen und auf einfache Beispiele anwenden • Potenzen mit ganzzahligen Üben der rechnerischen Grundfertigkeiten Seite 104 • die Hierarchie der Operationen erkennen und • Potenzgesetze • Quadratwurzeln • Potenzen von Summen, Pascal‘sches Dreieck Grundlage für Differential-, Zinseszins- und Rentenrechnung Stellenwertsysteme (Dezimal-, Dualsystem) Hexadezimal-System (Informatik) 1. 19 2. Gleichungen Die Lernenden können 5 2.1. Grundlagen • gegebene Sachverhalte im wirtschaftlichen Kontext als Gleichung formulieren • algebraische Äquivalenz erklären und • lineare und einfache nicht-lineare Gleichungen erkennen und lösen • Lösungs- und Umformungsmethoden zielführend einsetzen und Lösungen überprüfen • lineare und einfache nichtlineare Gleichungen sowohl abstrakt als auch in • Einfache nicht-lineare Gleichungen, die auf lineare Gleichungen führen • Äquivalenz-, Gewinn- und Verlustumformungen Nicht-lineare Gleichungen mit einem Solver lösen. Das Lösen von nichtlinearen Gleichungen anhand von iterativen Methoden (Bisektionsmethode) verstehen und mit geeigneter Software (Octave etc.) realisieren. 14 2.2. Quadratische Gleichungen • quadratische Gleichungen lösen • beliebige Polynome 2. Grades in Linearfaktoren zerlegen • die Lösbarkeit anhand der Diskriminante • quadratische Gleichungen • quadratisches Ergänzen • Zerlegung von Polynomen 2. Grades in Linearfaktoren • Herleitung der Lösungsformel • Diskussion der Lösbarkeit (Diskriminante) Satz von Vieta Anwendungsaufgaben (Optik: Linsengleichung, Goldener Schnitt, …) Einfache quadratische Gleichungen mit Formvariablen 1. 20 3. Funktionen Die Lernenden können Seite 105 10 3.1. Grundlagen • reelle Funktionen als Zuordnung/Abbildung zwischen dem reellen Definitionsbereich ∆ und dem reellen Wertebereich Ω verstehen und • mit Funktionen beschreiben, wie sich Änderungen einer Grösse auf eine abhängige Grösse auswirken und damit auch den Zusammenhang als Ganzes erfassen • reelle Funktionen verbal, tabellarisch, grafisch (in kartesischen Koordinaten) und analytisch mit beliebigen Symbolen für Argumente und Werte lesen und interpretieren • Funktionsgleichung, Wertetabelle und Graph kontextspezifisch anwenden • anhand der Gleichung einer elementaren Funktion deren Graphen skizzieren und umgekehrt anhand des Graphen die Funktionsgleichung bestimmen • reelle Funktionen(∆ → Ω) in verschiedenen Notationen lesen und schreiben • Funktionsbegriff sowohl abstrakt als auch anhand praktischer Beispiele • verschiedene Notationen: Zuordnungsvorschrift x # y = f (x) Funktionsgleichung ∆ → Ω mit y = f (x) Funktionsterm f (x) • Graphen von Funktionen im kartesischen Koordinatensystem Einsatz geeigneter Computersoftware (z.B. Computerprogramm: Input/Output Praktische Anschauungsbeispiele aus (Wirtschaft, Biologie, Chemie, …) Funktion als Zuordnung und nicht als Gleichung kennenlernen. Die dafür vorgesehene Notation wie beispielsweise f (x) := x2 besprechen. 10 3.2. Lineare Funktionen • den Graphen einer linearen Funktion als Gerade in der kartesischen Ebene darstellen • die Koeffizienten der Funktionsgleichung geometrisch interpretieren (Steigung, Achsenabschnitt) • die Funktionsgleichung einer Geraden aufstellen • Schnittpunkte von Funktionsgraphen grafisch bestimmen und berechnen • lineare Funktionen aus wirtschaftlichem Kontext herleiten, z.B. Kosten-, Erlös- und Gewinnfunktion • lineare Funktion sowohl abstrakt als auch anhand praktischer Beispiele • Gerade als Graph einer linearen Funktion • Steigung (Differenzenquotient) und Achsenabschnitte • Bestimmung der Geradengleichung bzw. der Funktionsgleichung einer linearen Funktion Grundlagen für lineare Optimierung / Fixkosten, Erlös-und Kostenfunktion Preis-Absatz-Funktion Normale einer Gerade Einfache Verzinsung und deren Anwendungen. Seite 106 • Probleme der vollkommenen Konkurrenz mit linearen Funktionen für Angebot und Nachfrage modellieren und algebraisch lösen • Schnittprobleme Lokal lineare Strukturen als Basis bzw. Bausteine für die Infinitesimalrechnung motivieren. Lineares Wachstum in verschiedenen Kontexten anschauen. Daten hinsichtlich Linearität analysieren z.B. lineare Regression mit geeigneter Software durchführen. Seite 107 2. 9 4. Wurzeln Die Lernenden können 9 4.1. Wurzeln und Potenzen mit rationalen • Wurzeln als Potenzen mit rationalen Exponenten schreiben • die Potenzgesetze mit rationalen Exponenten verstehen und auf einfache Beispiele anwenden • elementare Potenzgleichungen mit rationalen Exponenten lösen • Potenzen mit rationalen • Wurzeln • Potenzgesetze für Potenzen mit rationalen • Lösen von elementaren Potenzgleichungen mit rationalen Exponenten Üben der rechnerischen Grundfertigkeiten Potenzen mit reellen Auflösen der Zinseszinsformel nach dem Zinssatz Bestimmung der prozentualen Zu- /Abnahme pro Einheit bei exponentiellem Wachstum 2. 21 5. Gleichungssysteme Die Lernenden können 21 5.1. Lineare Gleichungssysteme • gegebene Sachverhalte im wirtschaftlichen Kontext als Gleichungssystem formulieren • Lösungs- und Umformungsmethoden zielführend einsetzen und Lösungen überprüfen • ein lineares Gleichungssystem lösen • die Lösungsmenge eines linearen Gleichungssystems mit zwei Variablen grafisch veranschaulichen und interpretieren • lineare Gleichungssysteme sowohl abstrakt als auch in • verschiedene Lösungsmethoden: - Einsetzmethode - Additionsmethode • Diskussion der Lösbarkeit bei linearen Gleichungssystemen mit zwei Variablen Einsatz geeigneter Computersoftware (z.B. Abbildungsverfahren (z.B. Medizinische Geräte) Gaussalgorithmus Determinantenmethode Anwendungen aus der Praxis, die auf lineare Systeme führen. Seite 108 einfache nicht-lineare Gleichungssysteme über- und unterbestimmte lineare Gleichungssysteme 2. 24 6. Quadratische Funktionen 17 6.1. Quadratische Funktionen • den Graphen einer quadratischen Funktion als Parabel 2. Ordnung visualisieren • die verschiedenen Darstellungsformen der Funktion geometrisch interpretieren • Schnittpunkte von Funktionsgraphen grafisch und rechnerisch bestimmen • quadratische Funktion • Nullstellen- und Scheitelpunktsform mit Diskussion der Parameter (Parabelöffnung, Nullstellen, Scheitelpunkt, Achsenabschnitte,…) • Verschiebungen im Koordinatensystem • Schnittpunkte von Geraden und Parabeln • Schnittpunkte von zwei Parabeln Einsatz geeigneter Computersoftware (z.B. Spiegelung von Parabeln Praktische Anschauungsbeispiele aus (Wirtschaft, Physik, …) Z.B. Wurfparabel, Preis- Absatz-Funktion,… 7 6.2. Optimierungsprobleme • einfache quadratische Extremalprobleme lösen • Lösung quadratischer Extremalprobleme mittels Bestimmung des Scheitelpunkts Optimierung Preisabsatzfunktion Statistik: Lineare Regression (Abstandsminimierung) Seite 109 3. 18 7. Datenanalyse Die Lernenden können 3 7.1. Grundlagen • Grundbegriffe der Datenanalyse erklären • Datengewinnung und -qualität diskutieren • Grundbegriffe: Grundgesamtheit, Urliste, Stichprobe, Stichprobenumfang, Rang • Datengewinnung und - qualität (z.B.: Relevanz, Genauigkeit, Aktualität, Kohärenz, …) Darstellung von Daten mit Hilfe geeigneter Software Kritischer Aktualitätsbezug (veröffentlichte Statistiken aus Zeitungen oder vom BFS) 6 7.2. Diagramme • univariate Daten charakterisieren, ordnen, klassieren und univariate Daten visualisieren • Diagramme charakterisieren und interpretieren • bivariate Daten charakterisieren, visualisieren und interpretieren • entscheiden, wann welches Diagramm angemessen ist • univariate Daten (kategorial, diskret, stetig) • Rangliste, Klasseneinteilung • Visualisierungen: Balkendiagramm, Kuchendiagramm, Histogramm, Boxplot • Diagramme charakterisieren: symmetrisch, schief, unimodal/multimodal • bivariate Daten: lineare Regression IDAF Üben an aktuellen Beispielen Diagramme mit geeigneter Software erstellen. 9 7.3. Masszahlen • Lagemasse und Streumasse berechnen, interpretieren sowie auf ihre Plausibilität hin prüfen • entscheiden, wann welche Masszahl relevant ist • Lagemasse: Mittelwert, Median, Modus • Streumasse: Varianz, Standardabweichung, Quartilsdifferenz Auswertung von Daten mit Hilfe geeigneter Software Üben an aktuellen Beispielen Seite 110 • Korrelation/Regression: Kovarianz, pearsonscher Korrelationskoeffizient 3. 5 8. Potenz- und Wurzelfunktion 5 8.1. Grundlagen • die Wurzelfunktion als Umkehrfunktion einer Potenzfunktion mit natürlichen Exponenten berechnen, interpretieren und grafisch • Potenzfunktion mit rationalen Exponenten • Potenzfunktionen mit ganzen und rationalen • Umkehrfunktion • graphischer Zusammenhang zwischen Funktion und Umkehrfunktion • Wurzelfunktion Vorbereitung für Differentialrechnung und Wirtschaftsmathematik 3. 15 9. Exponentialfunktion Die Lernenden können 10 9.1. Exponentialfunktion • Exponentialfunktionen in Anwendungsbeispielen erkennen und zur Problemlösung beiziehen • die Koeffizienten in der Funktionsgleichung einer Exponentialfunktion interpretieren • Wachstums- , Zerfalls- und Sättigungsprozesse mit Hilfe der natürlichen Exponentialfunktion • Wachstums- und Zerfallsprozesse mit Hilfe von Exponentialfunktionen interpretieren, modellieren, visualisieren und berechnen. • die Koeffizienten a, b und c der Exponentialfunktion f : x # y = b ⋅ ax + c • in konkreten Problemen die Funktionsgleichung aufstellen und auswerten • Wachstums-, Zerfallsprozesse • die eulersche Zahl als Basis einer Exponentialfunktion Populationsmodelle Aktualitätsbezug (z.B. Weltbevölkerung, globale Erwärmung,…) Grundlagen für Finanzmathematik (Zinseszins, Rentenrechnung) Stetiges Wachstum 5 9.2. Zinsrechnung • die Grundformel der Zinseszinsrechnung • jährliche Verzinsung unterjährige Verzinsung Grenzübergang: Stetige Verzinsung Seite 111 Rechnungswesen Seite 112 4. 24 10. Logarithmusfunktion 10 10.1. Logarithmus • eine Exponentialgleichung in die entsprechende Logarithmusgleichung umschreiben und umgekehrt • die Logarithmengesetze bei Berechnungen • mit Logarithmen in verschiedenen Basen numerisch rechnen • Logarithmus als Lösung einer Exponentialgleichung: ax = b ⇔ x = loga (b), a, b ∈ Ρ+, a ≠ 1 • Logarithmusfunktion als Umkehrfunktion einer Exponentialfunktion • Logarithmengesetze • Logarithmen in verschiedenen Basen und Basiswechsel Laufzeiten von Kapitalanlagen logarithmische Skalen Informatik (Entropie, Laufzeiten, z.B. binäre Suche,…) 8 10.2. Exponential- und Logarithmusgleichungen • Exponential- und Logarithmusgleichungen lösen • Exponential- und Logarithmusgleichungen 6 10.3. Zinsrechnung • die Grundformel der Zinseszinsrechnung nach allen Variablen auflösen • die Grundformel der Zinseszinsrechnung auf Schulden und andere wirtschaftliche Bereiche • Zinseszinsformel insbesondere nach der Laufzeit auflösen Rechnungswesen Zinskalkulationen mit geeigneter Software (Excel, Geogebra,…) 4. 12 11. Ungleichungen und Systeme von Ungleichungen Seite 113 12 11.1. Lineare Ungleichungen und Systeme linearer Ungleichungen • lineare Ungleichungen mit einer Variablen lösen • gegebene Sachverhalte im wirtschaftlichen Kontext als Ungleichung oder Ungleichungssystem formulieren • die Lösungsmenge eines linearen Ungleichungssystems mit zwei Variablen grafisch veranschaulichen und interpretieren • lineare Ungleichungen und Systeme linearer Ungleichungen algebraisch und graphisch lösen • Anwendung in Grundlagen für lineare Optimierung Äquivalenzumformungen bei Ungleichungen Graphische Darstellung von Polygonen mit geeigneter Software (z.B. Seite 114 5. 12 12. Differentialrechnung 12 12.1. Grundlagen • Tangenten an Funktionsgraphen (Parabeln n. Ordnung) bestimmen • Polynomfunktionen ableiten • Extremalprobleme für einfache Polynomfunktionen lösen • Tangentenproblem • Differentialquotient • Ableitung von Potenz- und Polynomfunktionen • Extremalprobleme • Anwendung in Grundlagen für Wirtschaftsmathematik (Preisbildung) Einsatz von geeigneter Software (z.B. Geogebra) zur Visualisierung des Tangentenproblems anhand verschiedener Beispiele. 5. 24 13. Finanz- und Wirtschaftsmathematik 12 13.1. Finanzmathematik • die Grundformel zur Berechnung des äquivalenten Zinssatzes einsetzen und nach allen Variablen auflösen • die Grundformel der Annuität im wirtschaftlichen Kontext anwenden und dabei nach allen Variablen (ausser dem Zins) auflösen • die Grundformel der Annuität auf Darlehen und Renten anwenden • Äquivalenter Zinssatz • Grundformel für Annuität • Spar- und Abzahlungsvorgänge • Endwert- und Barwert Endwert- und Barwertmodelle Renditeberechnungen für Finanzanlagen Tabellenkalkulationen mit geeigneter Software (Excel, Geogebra,…) Äquivalenzprinzip der Finanzmathematik. Seite 115 12 13.2. Wirtschaftsmathematik: Lineare Optimierung • lineare Optimierungsprobleme mit zwei Variablen grafisch veranschaulichen und lösen • Lineare Optimierung: - Formulierung und Darstellung der Nebenbedingungen als Ungleichungen (Planungspolygon) - Formulierung und Darstellung der Zielfunktion - Optimierung algebraisch (Geradenschnittpunkte in die Zielfunktion einsetzen) und graphisch (Parallelverschiebung der Zielfunktion) - Anwendung in Logistik-Probleme Graphische Darstellung und graphische Lösung mit geeigneter Software (z.B. Geogebra) Simplexalgorithmus 6. 20 13. Finanz- und Wirtschaftsmathematik 20 13.3. Wirtschaftsmathematik: Preisbildung bei Monopolen • die Preisbildung bei Monopolen erklären sowie mit einfachen Modellen den optimalen Preis und die Gewinnzone ermitteln • Preisbildungsprobleme: Kosten-, Erlös- und Gewinnfunktion, Gewinnzone, Grenzkostenfunktionen, Optimierung (mittels Differentialrechnung) Synergie zum Fach Wirtschaft (BWL) Graphische Lösung mit geeigneter Software (z.B. Seite 116 Schwerpunktfächer Fach Wirtschaft und Recht 3 3 3 3 3 3 Schlussprüfung Schriftliche Prüfung, 120 Minuten Einbezug in Abschlusszertifikate BM Wirtschaft und Recht im Schwerpunktbereich hilft den Lernenden, sich in der bestehenden, wandelbaren Wirtschafts- und Rechtsordnung als Mitarbeitende in Unternehmungen und Organisationen, als Familienmitglieder, Konsumentinnen/Konsumenten und Staatsbürgerinnen/Staatsbürger zurechtzufinden sowie einen Beitrag zur weiteren nachhaltigen Entwicklung dieser Ordnung zu leisten. Dieses Ziel wird erreicht, wenn die Lernenden zu einer eigenen, sachlich fundierten und normativ begründeten Meinung bei konkreten betriebs- und volkswirtschaftlichen sowie rechtlichen Problemstellungen gelangen (mündige Wirtschafts- und Rechtsbürgerinnen/Rechtsbürger), eigene Lösungsideen einbringen und von Expertinnen/Experten vorgeschlagene Lösungen einschätzen können. Voraussetzung dazu ist, dass die Lernenden wesentliche betriebswirtschaftliche, volkswirtschaftliche und rechtliche Strukturen und Prozesse verstehen sowie normative Grundlagen von Entscheidungen durchschauen. Dazu eignen sie sich ein ökonomisches und rechtliches Grundlagenwissen an, welches sie auf konkrete Fälle anwenden. Im Bereich Betriebswirtschaftslehre beschäftigen sich die Lernenden mit unternehmerischen Aspekten des Profit- und Non-Profit-Bereichs. Unternehmungen stellen aufgrund einer Nachfrage Güter her oder erbringen Dienstleistungen, weil es nachfragende Personen gibt, die zu einer monetären Gegenleistung bereit sind. Die Lernenden erwerben Kenntnisse wichtiger Aufbau- und Prozessstrukturen der Unternehmung und ihrer Umwelt sowie ein Verständnis für Entscheidungsprozesse, Wahlfreiheiten, Sachzwänge und Zielkonflikte im Management. Im Bereich Volkswirtschaftslehre befassen sich die Lernenden mit gesamtwirtschaftlichen Aspekten: Die Volkswirtschaftslehre untersucht, wie knappe Ressourcen zur Befriedigung der menschlichen Bedürfnisse verwendet werden. Diese sowie die arbeitsteilige Bereitschaft von Unternehmungen, die Seite 117 Bedürfnisse entgeltlich zu befriedigen, stellen den Motor der Wirtschaft dar. Die Lernenden erwerben Wissen über die wirtschaftlichen Grundvorgänge, d.h. Produktion, Verteilung und Konsum von Gütern, über die regulierenden monetären und nichtmonetären Rahmenbedingungen und deren Wirkung, über die damit verbundenen Tätigkeiten und Institutionen sowie über die Wirtschaftspolitik. Damit erhalten sie Einsicht in wichtige mikro- und makroökonomische Zusammenhänge und sind in der Lage, entsprechende Problemstellungen unter Einbezug gesellschaftlicher, ökologischer und technischer Entwicklungen zu erkennen und zu beurteilen. Im Bereich Recht erwerben die Lernenden ein Grundwissen über unser Rechtssystem sowie über dessen normative Grundlagen als Rahmen unserer Gesellschaftsordnung. Damit verbunden erlangen sie eine juristische Mithörkompetenz (juristisches Grundlagenwissen, juristische Arbeitstechniken, Beurteilung von Fällen) sowie die Fähigkeit, bei rechtlichen Wertkonflikten sowohl gegenüber dem Rechtsstaat als auch gegenüber anderen Rechtssubjekten Entscheidungen treffen zu können. Die Lernenden gelangen zur Einsicht, dass die – evolutiv veränderbaren – Gesetze die Beziehungen zwischen den Mitgliedern einer Gesellschaft strukturieren und organisieren, zur Konfliktlösung beitragen und dass eine Gesellschaft ohne Gesetze nicht funktionsfähig ist. Seite 118 • Reflexive Fähigkeiten: das Tagesgeschehen in Bezug auf einen verantwortungsvollen Umgang mit beschränkten Ressourcen und auf die Einhaltung anerkannter ethischer Normen reflektieren; Zusammenhänge zwischen wirtschaftlichen, sozialen und rechtlichen Gegebenheiten und deren Veränderungen beurteilen • Nachhaltigkeitsorientiertes Denken und Handeln: sich mit Fragen der nachhaltigen Entwicklung auseinander-setzen und dabei gemeinsam Zukunftsentwürfe skizzieren, welche helfen, sich, seinen Mitmenschen und der Umwelt Sorge zu tragen • Interessen: das wirtschaftliche, rechtliche, ökologische und politische Geschehen mit Aufmerksamkeit verfolgen • Arbeits- und Lernverhalten: Lernprozesse selbständig und in Gruppen organisieren; Lern- und Arbeitsmethoden (z.B. Textanalyse, Interpretation von Statistiken, Analyse von Daten, Verwendung von Recherchetools) anwenden; das eigene Lern- und Arbeitsverhalten systematisieren und kritisch reflektieren • Umgang mit Informations- und Kommunikationstechnologien (IKT-Kompetenzen): wirtschaftliche und rechtliche Problemstellungen mit Hilfe von Medien allein und im Team analysieren; Lösungsvarianten entwickeln, bewerten und einer Entscheidung zuführen • Sprachkompetenz: Fachspezifische Terminologien verstehen und präzise verwenden Seite 119 1. 28 1. Unternehmerische 7 1.1 Einführung • den Ursprung wirtschaftlichen Handelns • die Aufgaben einer Unternehmung benennen • den Leistungsprozess mit den betroffenen Güterarten beschreiben • Betriebe anhand von Unterscheidungskriterien einordnen • Bedürfnispyramide Maslow • Wertschöpfungskette • Wirtschaftlichkeit und Produktivität • Güterarten • Wirtschaftssektoren Unternehmensportrait aus der IT-Branche erstellen. 10 1.2 Unternehmungsmodell • die einzelnen Umweltsphären unterscheiden und jeweilige Entwicklungen zuordnen • Änderungen in den Umweltsphären erkennen und mögliche Reaktionen der Wirtschaftsteilnehmerinnen/Wirtschaftsteilneh mer beurteilen • Anspruchsgruppen erkennen sowie mögliche Zielkonflikte daraus ableiten und erklären • ein nachhaltiges Unternehmungs-Umwelt- Modell anhand eines Fallbeispiels erklären • Einfaches Unternehmungsmodell • Stakeholder-Value Ansatz • Gegenseitige Erwartungen zwischen Anspruchsgruppen und Unternehmung • Zielbeziehungen Mit Hilfe des Unternehmensmodells aktuelle Ereignisse und Entwicklungen Rollenspiel mit verschiedenen Anspruchsgruppen eines IT-Unternehmens Umweltsphären und Anspruchsgruppen am Beispiel einer Unternehmung im IT- Bereich behandeln. 11 1.3 Bereich Leistung: Organisation • Ablauf- und Aufbauorganisation unterscheiden • verschiedene Organisationsformen und deren Vor- und Nachteile nennen und interpretieren • Tätigkeiten mit Hilfe eines Flussdiagrammes aufzeigen • Flussdiagramm • Stellenbeschrieb • Funktionsorientierte, produktorientierte und Abläufe aus dem IT- Bereich als Flussdiagramm darstellen (Projekt abbilden). Seite 120 marktorientierte Organisation • Ein- und mehrdimensionale Organisationsformen • Kontrollspanne • Informationswege Geschäftsprozesse abbilden. Offerte schreiben abbilden. IPERKA eventuell agile Ansätze einbeziehen. 1. 18 1. Unternehmerische 18 1.4 Bereich Leistung: Marketing • verschiedene Formen der Markuntersuchung unterscheiden und deren Zweckmässigkeit • eine Marktsegmentierung nach verschiedenen Kriterien vornehmen • für einen vorgegebenen Fall typische Produkt- bzw. Markziele ableiten • Auswirkungen von Leistungszielen auf die anderen Unternehmungsbereiche beurteilen • Für eine vorgegebene Zielgruppe einen begrenzten, sinnvollen Marketing-Mix erstellen • Methoden der Marktumfrage • Marktsegmentierungskrite rien • Unterschiedliche Marktgrössen • Produktpolitik • Preispolitik • Distributionspolitik • Kommunikationspolitik, AIDA • Diskussionen zur Beeinflussbarkeit des Konsumverhaltens • Teilweise Auslagerung in Wirtschaftswoche • Aktuelle Marketingkampagne analysieren (IT- Unternehmung, z.B. Apple, Samsung, Microsoft, Google, Dropbox) • Geeignete Techniken: Brainstorming, Morphologischer Kasten, Mindmap, Nutzwertanalyse Seite 121 • 7 P-Marketing-Mix für Dienstleistungen im IT-Bereich • Formulierungen, Anforderungen • Mikrotransaktionen Gratisapplikationen • AIDA: Darkpatterns • Preispolitik: software as a service – Kundenbindung • Veränderungen in der Werbung durch Digitalisierung 1. 11 1. Unternehmerische 11 1.5 Bereich Finanzen • verschiedene Finanzierungsformen erläutern und vergleichen: Fremd- und Beteiligungsfinanzierung sowie Selbstfinanzierung und Finanzierung aus Vermögensumschichtung • für eine konkrete Situation einen Lösungsvorschlag zur Kapitalbeschaffung unterbreiten • Liquidität, Sicherheit, Rentabilität • Goldene Finanzierungsregel • Gedeckte und ungedeckte Kredite • Obligationen, Namenaktien, Inhaberaktien, Partizipationsscheine Bilanz und ER von Unternehmen mit finanziellen Schwierigkeiten erstellen und vergleichen Kennzahlen: Analyse Geschäftsbericht und Auswertung der Daten in Excel im FRW Geschäftsbericht ausgewählter Unternehmen im IT- Bereich studieren Seite 122 Einfache Problemstellungen bei Verschuldens- Haftungsfragen Grundsätzlicher Einsatz von Werkzeugen, wie z.B. Excel, für die Durchführung von Berechnungen. Seite 123 2. 22 2. Rechtliche Aspekte Die Lernenden können 11 2.1 Rechtsordnung und Grundbegriffe • die Rechtsordnung als wesentlichen Bestimmungsgrund sozialen Verhaltens • den Aufbau und die Aufgaben des schweizerischen Rechtssystems beschreiben • grosse Rechtsgebiete charakterisieren • gezielt und systematisch Fälle anhand praktischer und aktueller Rechtsfragen lösen • Einleitungsartikel, v.a. die Beweislast gemäss Art. 8 ZGB, Lückenfüllung durch Gesetz Art. 1 ZGB, Handeln nach Treu und Glauben Art. 2 ZGB anwenden • Grundrechte der BV kennen • Recht / Sitte / Moral, Rechtsquellen • Unterschied öffentliches - privates Recht • Staats-, Verwaltungs-, Straf-, Zivil-, Obligationenrecht, Prozessrecht • Sachverhalt, Tatbestand, Tatbestandsmerkmale, Rechtsfolge, Rechtsanwendung Stufenordnung (BV / Gesetze / Verordnungen) Einführung anhand konkreter Fälle: Kassensturz, Besuch eines Gerichtsfalls am jeweiligen Bezirksgericht Geeignete Techniken: Zielharmonie, -neutralität und -konflikt mit Problemlösungsstrategie, Umgang mit Rechtsbüchern (Zitiertechnik) Datenschutz, neue Datenschutzverordnung in EU, 2019 Neugestaltung CH 9 2.2 ZGB: Personenrecht • Rechts-, Urteils-, Handlungs- und Deliktsfähigkeit von natürlichen und juristischen Personen beschreiben und rechtliche Konsequenzen ableiten • die rechtlichen Folgen des Schutzes der Persönlichkeit erkennen, Anfang und Ende der Persönlichkeit definieren • Art. 11-19 ZGB, Art. 301 ZGB, Art. 333 ZGB, Art. 52ff. ZGB • Art. 27-28 ZGB, Art. 31 ZGB Einführung anhand konkreter Fälle: Kassensturz, Pflichten als Betreiber einer Website Seite 124 Hinweis auf Obligationen- und Strafrecht bei Persönlichkeitsverletzung en Schutz der Persönlichkeit im Internet 2 2.3 ZGB: Sachenrecht • den Unterschied zwischen Besitz und Eigentum und die Regeln zum Übergang von Eigentum • Art. 641 ZGB, Art. 655 ff. ZGB, Art. 713 ff. ZGB, Art. 933 ff. ZGB, Art. 942 ff. ZGB 2. 32 2. Rechtliche Aspekte Die Lernenden können 18 2.4 OR: Allg. Bestimmungen • die Entstehung einer Obligation aus Vertrag, unerlaubter Handlung und ungerechtfertigter Bereicherung unterscheiden und anhand eigener Beispiele erklären, einfache Falllösungen • die Phasen der Entstehung und Erfüllung • die verschiedenen Arten der Kausalhaftung • Schaden, Rechtswidrigkeit, Verschulden, Vorsatz/Fahrlässigkeit bei Verschuldenshaftung, Kausalhaftung (Geschäftsherren-, Werkeigentümer-, Tierhalterhaftung und Haftung des Familienoberhauptes, Gefährdungshaftung), Folgen der Haftung • Willensübereinstimmung Art. 1 ff. OR, unerlaubte Handlung Art. 41 ff. OR, ungerechtfertigte Bereicherung Art. 62 ff. OR • Nichtigkeit und deren Folgen • Anfechtbarkeit und deren Folgen • Erfüllung bezüglich Person, Ort (bei Spezies-, Gattungsware und Geld), Zeit (Gläubigerverzug, Schuldnerverzug mit Mahn-, Fixgeschäft) und Gegenstand (Nicht-, Schlechterfüllung) • Verjährung Einführung anhand konkreter Fälle: Kassensturz, Haftpflichtfragen im IT- AGB’s: Lizenzbestimmungen 14 2.5 OR: Kaufvertrag • die rechtlichen Regeln bezüglich Übergangs von Nutzen und Gefahr sowie Eigentum bei • Art. 74 OR, Art. 184 f OR und Art. 714 ZGB Einführung anhand konkreter Fälle: Seite 125 Gattungs- und Speziesware auf einfache Fälle • die rechtlichen Folgen einer verspäteten Lieferung im kaufmännischen und nichtkaufmännischen Verkehr unterscheiden • die Regeln bei Mängeln der Kaufsache erklären und auf einfache Rechtssituationen anwenden • die speziellen Regeln des Kreditkaufs erklären • Art. 102 ff. OR (nichtkaufmännischer Verkehr), Art. 190 OR (kaufmännischer Verkehr) • Art. 933 ff. ZGB Sachgewährleistung (Schlechtlieferung mit offenen Art. 197 ff. OR und verdeckten Art. 210 OR Mängeln sowie Falschlieferung) • Konsumkreditgesetz beim Kreditkauf und beim Leasing (Geltungsbereich, Rechtsfolgen) Kassensturz, Konsumentenschutzorgan isationen Leasing Hardware-Käufe Seite 126 3. 17 1. Unternehmerische 5 1.6 Business Plan • Sinn und Zweck eines Businessplans erläutern • unternehmerische und betriebliche Massnahmen in einer Unternehmensstrategie, dem Unternehmungskonzept und in einem Businessplan verorten sowie Wechselwirkungen zwischen den Bereichen Leistung, Finanzen und Soziales zeigen • Inhalt und Aufbau Business Plan Einführung mit Business Canvas Präsentation von Businessplänen Geeignete Techniken: Mindmap, Nutzwertanalyse Businesspläne von Startups im IT-Bereich als Beispiel 12 1.7 Spezielle BWL: Banken und Börse • die Funktionsweise und die Bedeutung der Banken in den Grundzügen beschreiben • Merkmale verschiedener Geschäftsfelder aufzeigen. • die Grundstruktur einer Bankbilanz erklären und die Bedeutung der Höhe der Eigenkapitalbasis in Bezug auf das Risiko einschätzen • die Funktionsweise der Börse in den Grundzügen beschreiben und die an ihr gehandelten Effekten erläutern • anhand vorgegebener Merkmale die gängigsten Anlagestrategien vorschlagen. • Aktien, Obligationen, Fonds • Zinsdifferenzgeschäft, Kreditvergabeprozess Rollenspiel: Unternehmung (Kapitalbeschaffung) und Bank Erstellung Flussdiagramm Kreditvergabe Banking Today Börsenspiel Was ist eine Bank? Besuch Anlageberater Seite 127 Anlagestrategie für einen Schüler / eine Schülerin Aktien und Obligationen, Anlagefonds 3. 8 2. Rechtliche Aspekte Die Lernenden können 4 2.6 ZGB: Familienrecht • die Vor- und Nachteile des Konkubinats und wesentliche Inhaltspunkte eines möglichen Konkubinatsvertrags benennen • wesentliche Wirkungen der Ehe erklären • die rechtlichen Aspekte der eingetragenen Partnerschaft erklären (Partnerschaftsgesetz) • die verschiedenen Güterstände charakterisieren und deren Eignung in konkreten Situationen abschätzen. • Folgen einer Ehescheidung benennen • Finanziell und rechtlich • gegenseitiger Beistand, Beiträge an die Gemeinschaft, Vertretung nach Aussen, Namen (Art. 159 ff. ZGB) • Errungenschaftsbeteiligun g, Gütergemeinschaft, Gütertrennung (Art. 181 ff. ZGB) Formen des Zusammenlebens aufzeigen (Verbindung zur Soziologie) Lösen konkreter Fälle: Kassensturz, Mögliche Anlaufstellen bei Konflikten zeigen (Mediator, Friedensrichterin), Vertreter einladen 4 2.7 ZGB: Erbrecht • das Testament und den Erbvertrag in Entstehung und Wirkung unterscheiden • Einfache verwandtschaftliche Verhältnisse in Form eines Stammbaums darstellen und daraus die gesetzlichen Erb- und die Pflichtteile ablesen • Entstehung und Wirkung (Art. 467 ff. ZGB) • Verwandtschaft Art. 457 ff. ZGB • Erbrechtliche Regeln bezüglich Nachkommen, elterlichem und grosselterlichem Stamm und dem überlebenden Lösen konkreter Fälle: Kassensturz, Seite 128 Ehegatten/eingetragenen Partner (Art. 462/471 ZGB) 3. 22 3. Volkswirtschaftliche 12 3.1 Mikroökonomie: Marktmechanismus • anhand eines Beispiels erklären, wie Wirtschaftssubjekte Entscheidungen zur Bedürfnisbefriedigung treffen • die Funktionsweise des Marktes (Preismechanismus) beschreiben • Folgen der Veränderung des Marktgleichgewichts im Preis-Mengen- Diagramm einzeichnen und erläutern • Arten von Bedürfnissen • Prinzipien zur Bedürfnisbefriedigung • Homo oeconomicus • Gleichgewichtspreis und -menge • Angebots- und Nachfrageüberhang • Gründe für die Verschiebung der Angebots- und Nachfragekurve • Elastizitäten Die Auswirkungen aktueller Ereignisse auf Angebot und Nachfrage im Preis-Mengen- Diagramm analysieren Einfluss der Digitalisierung auf den Markt: disruptive Ereignisse. 10 3.2 Marktversagen und wirtschaftspolitische Markteingriffe • die verschiedenen Gründe für Marktversagen nennen • die Folgen von wirtschaftspolitischen Eingriffen in Märkte anhand des Angebots- und Nachfragemodells ermitteln • die Auswirkungen von Markteingriffen auf den Wohlstand beurteilen • die Bedeutung von Lenkungsinstrumente für ein nachhaltiges Wirtschaften beschreiben • eine eigene Meinung zur Wünschbarkeit der Eingriffe bilden und vertreten • Externe Effekte • Monopole • öffentliche Güter • Folgen von Preiskontrolle und Steuern • Wohlfahrtseffekte • Umweltpolitik • CO2-Abgabe und Emissionszertifikate Diskussion zur Trittbrettfahrer- Problematik Beiträge zur Globalisierung und Nachhaltigkeit bearbeiten 3. 10 2. Rechtliche Aspekte Die Lernenden können Seite 129 10 2.8 OR: Mietvertrag • die Regeln zur Entstehung und Auflösung von Mietsverhältnissen erklären • Regeln bei Mängeln an der Mietsache benennen und Beseitigungsmöglichkeiten aufzeigen • grundsätzliche Bestimmungen zu missbräuchlichen Mietzinsen nennen • das Leasing vom Mietvertrag abgrenzen • Art. 253 ff. OR, Art. 266 - 266o OR, Art. 267 OR, Art. 268 OR, Art. 271 ff. OR • Art. 256 OR, Art. 257g - 259h OR • Art. 269 OR, Art. 269a OR, Art. 269d OR, Art. 270 f OR Lösen konkreter Fälle: Kassensturz, Mietvertrag gemeinsam anschauen, was ist zu beachten bei der ersten eigenen Wohnung? Besuch eines Vertreters der Mieterschlichtungsstelle Immobilienmarkt Schlichtungsstelle in Mietsachen (Formulare, Standardverträge) Untermiete (Bsp. Airbnb) Seite 130 4. 24 3. Volkswirtschaftliche 7 3.3 Einführung Makroökonomie: gesamtwirtschaftliche Daten • das Verhalten und Zusammenwirken der Wirtschaftsakteure im erweiterten Wirtschaftskreislauf analysieren • die drei Arten zur Berechnung des Bruttoinlandprodukts erklären • neue Indikatoren für das nachhaltige Wirtschaften als Ergänzung zum BIP • Geldflüsse im erweiterten Wirtschaftskreislauf • Funktionen BIP Vergleich und Interpretation der Daten verschiedener Volkswirtschaften Bruttonationalglück am Beispiel Bhutan 17 3.4 Geld, Preisstabilität und Geldpolitik • die Bedeutung von Geld für die Entwicklung einer Volkswirtschaft anhand derer Eigenschaften darlegen • das in der Schweiz angewandte Konzept zur Messung des Preisniveaus beschreiben • den Zusammenhang zwischen Geldmenge und Inflation im Modell analysieren • die Ursachen und Folgen der Inflation und Deflation erklären • die Instrumente der Nationalbank zur Geldmengensteuerung erklären und deren Wirksamkeit einschätzen • Funktionen von Geld • Geldmengen • LIK • Instrumente zur Geldmengensteuerung • Geldpolitisches Konzept der SNB Beiträge zur aktuellen Geldpolitik der SNB und EZB Auswirkungen der Negativzinsen Kryptowährung – elektronischer Zahlungsverkehr 4. 22 1. Unternehmerische 14 1.8 Spezielle BWL: Versicherungen • das Grundprinzip des Versicherungswesens beschreiben und deren Probleme aufzeigen • typische Risiken für Privatpersonen und für Unternehmungen nennen sowie Möglichkeiten des finanziellen Schutzes durch Versicherungen nennen • Risikoanalyse • Moral Hazard • Privatversicherung • Sozialversicherungen • Drei-Säulen-System Erstellen eines Risikoprofils mit entsprechenden Lösungsvorschlägen Seite 131 • Versicherungsvorschläge für konkrete Situationen entwickeln • Merkmale und Funktionsweise staatlicher und privater Vorsorge nennen Altersvorsorge, Was ist eine Versicherung? 8 1.9 Bereich Soziales: Personalpolitik • Formen der Personalhonorierung sowie die Vor- und Nachteile verschiedener Lohnarten • Bedeutung der Personalentwicklung für die Arbeitsproduktivität aufzeigen • Mitwirkungsalternativen und –modelle erklären und beurteilen • Zeitlohn, Akkordlohn, Prämienlohn • Formen der Motivation • Methoden der Personalentwicklung • Führungsformen Diskussionen zur Lohngerechtigkeit Lohnunterschiede Mann/Frau Hinweis auf VWL und Recht: - Lohn in der Mikroökonomie - Arbeitslosigkeit - Arbeitsvertrag, Kündigung Lohnunterschiede; Spitzenverdiener Stelleninserat in der IT- Branche analysieren 4. 8 1. Unternehmerische 8 1.10 Bereich Soziales: Sozialverantwortliches Handeln und Nachhaltigkeit • die Bedeutung von Corporate Social Responsibility erkennen und erklären • Instrumente für die Umsetzung der CSR anhand von ausgewählten Beispielen aus der Unternehmungswelt beschreiben • Menschenrechte • Umweltgesetze Beiträge von NGOs (Greenpeace, Erklärung von Bern, Amnesty International usw.) bearbeiten Seite 132 Konkrete Umsetzungen anschauen: z.B. IKEA, XEROX Seite 133 5. 20 2. Rechtliche Aspekte Die Lernenden können 10 2.9 OR: Arbeitsvertrag • wesentliche Charakteristika des Arbeitsvertrags, nennen • die Regeln zur Entstehung und Inhalt von Arbeitsverträgen erklären • Pflichten von Arbeitgeber und Arbeitnehmer benennen • Regeln zur Beendigung des Arbeitsverhältnisses auf einfache Fälle • Sorgfaltspflicht • Art. 319 f OR mit Erklärung zu dispositiven, relativ und absolut zwingenden Regeln. • Lohn, Freizeit /Ferien, Arbeitszeugnis; Arbeits-, Sorgfalts-, Treue, Herausgabepflicht, Überstunden • ordentliche, fristlose und missbräuchliche Kündigung, Kündigung zur Unzeit • Abgrenzung Werkvertrag • Gleichstellungsrecht (GlG) • Schwangerschaft: Arbeitsrechtlicher Schutz OR • Urheberrecht im Arbeitsvertrag Art. 332 OR Bewerbungsschreiben für das Jahrespraktikum optimieren Muster Arbeitsvertrag oder Praktikumsvertrag ausfüllen Kündigungsschreiben Besuch beim Arbeitsgericht, Besuch eines Gewerkschaftsvertreters z.B. der unentgeltlichen Rechtsauskunft Freelancer im IT-Bereich (Abgrenzung Auftragsrecht) 10 2.10 Gesellschaftsrecht und Handelsregister • anhand der wichtigsten Kriterien Einzelunternehmung, Personen- und Kapitalgesellschaften unterscheiden • anhand einfacher Beispiele mit Hilfe des Obligationenrechtes einen Vorschlag für eine geeignete Rechtsform machen. Sie begründen ihre Wahl • den Sinn des Handelsregisters, die Voraussetzungen und wesentliche Folgen des Handelsregistereintrags benennen • Kriterien: Haftung, Kapital, Kapitalbeschaffung, Anzahl Gründer, Fortbestand, Selbständigkeit, Steuern, Firmenrecht • Eintragungspflicht Portraitieren von Unternehmen mit unterschiedlichen Gesellschaftsformen Geeignete Rechtsform für ein IT-Start up bestimmen Unternehmensstruktur in der eigenen Seite 134 Wohngemeinde aufzeigen Geeignete Technik: Mindmap, Nutzwertanalyse Aktien und Obligationen, die AG in Aktion 5. 8 2. Rechtliche Aspekte Die Lernenden können 8 2.11 Schuldbetreibungs- und Konkursgesetz • Einzel- und Gesamtvollstreckung unterscheiden • die Folgen der Betreibung einer natürlichen Person beschreiben (Privatkonkurs / Betreibungsauszug) • Ablauf Einleitungsverfahren aufzeigen • Abläufe und Fristen mit Hilfe des Gesetzes herleiten (Fokus Betreibung auf Pfändung und Pfandverwertung) • Pfändung/Pfandverwertun g, Betreibung auf Konkurs • Betreibungs-, Fortsetzungs-, Verwertungsbegehren; Verlustschein aus Pfändung und aus Konkurs, Pfandausfallschein Einführung mit Iconomix- Lehrmaterial: Budget-Spiel/Umgang mit Geld Zeitungsartikel zum Thema Verschuldung Jugendlicher Eigenes Budget erstellen Besuch eines Vertreters der Schuldenberatung Aargau/Solothurn 5. 18 3. Volkswirtschaftliche 11 3.5 Wachstum • Wachstum als langfristiges Phänomen • Faktoren des Wachstums beschreiben • Unterschied zwischen Konjunktur und Wachstum • Beschäftigung und Arbeitsproduktivität, Wachstum und Entwicklung Seite 135 • Aussagekraft des BIP hinsichtlich der Einkommens- und Vermögensverteilung einschätzen. • nachhaltiges Wachstum erklären • Aussagekraft des BIP als Massstab für Wohlfahrt beurteilen politische Stabilität, Rechtssystem • Unterschied qualitatives und quantitatives Wachstum • Wohlstand vs. Wohlfahrt, Wertschöpfung und NPO's/unbezahlte Arbeit, BIP und Verteilung (Lorenzkurve), BIP und Lebenshaltungskosten Soziales: Sozialverantwortliches Handeln und Nachhaltigkeit 7 3.6 Arbeitsmarkt • den Arbeitsmarkt grafisch und verbal • Formen der Arbeitslosigkeit beschreiben • Kenngrössen zur Messung der Arbeitsmarktsituation beschreiben • Arbeitsangebot und - Nachfrage im Preis- Mengen-Diagramm zeichnen • Sockelarbeitslosigkeit (friktionell und strukturell) und konjunkturelle Arbeitslosigkeit • Arbeitslosenquote, Erwerbsquote, Erwerbstätigenquote Einführung Bundesamt für Statistik Arbeitsmarkt Digitalisierung auf dem Arbeitsmarkt Iconomix: Lohnunterschiede 5. 8 2. Rechtliche Aspekte Die Lernenden können 8 2.12 Steuerrecht • Grundprinzipien des Steuerrechts und mindestens drei Steuern auf Bundes- und Kantonsebene nennen • Steuersatz, Steuerfuss und Steuertarif unterscheiden, erklären und anwenden • eine elektronische Steuererklärung ausfüllen (easy tax) • indirekte Steuer und direkte Steuern, Ausfüllen einer einfachen Steuererklärung • Aufgrund des steuerbaren Einkommens die Einkommenssteuer berechnen Leitfaden Beobachter: Steuern leicht gemacht Leitfaden Bund: Leitfaden für zukünftige Steuerpflichtige Besuch auf einem Steueramt Seite 136 Ausfüllen einer Steuererklärung mit easy tax Seite 137 6. 30 3. Volkswirtschaftliche 13 3.7 Konjunkturpolitik • die Phasen eines Konjunkturzyklus beschreiben • die Ursachen für den Auf- und Abschwung • die Instrumente einer expansiven und restriktiven Konjunkturpolitik erklären und deren Wirkungen einschätzen • die Interdependenzen zwischen Preisstabilität, Arbeitslosigkeit und Konjunkturverlauf einschätzen • Konjunkturzyklus • Konjunkturindikatoren • Geld- und Fiskalpolitik • Probleme der antizyklischen Konjunkturpolitik Analyse aktueller Konjunkturdaten, eigene Prognosen erstellen 5 3.8 Staatsfinanzen • Vor- und Nachteile von Staatsdefiziten erklären • Regeln der nachhaltigen Staatsverschuldung nennen • Goldene Finanzierungsregel, konstante Schuldenquote, Ausgaben- = Wirtschaftswachstum • Schuldenbremse Einstieg: Schuldenuhr Bundesamt für Statistik: Staatsausgaben / Staatseinnahmen Staatsverschuldung 12 3.9 Aussenwirtschaft • Bedeutung der aussenwirtschaftlichen Verflechtung für eine kleine Volkswirtschaft wie die Schweiz einschätzen. • Zahlungsbilanz und ihre Bestandteile nennen • verschiedene Formen des Protektionismus und der Handelsliberalisierung beschreiben • flexible und fixe Wechselkurssysteme • Europäische Währungsunion und deren Auswirkung innerhalb der EU und bezüglich Schweiz EU beschreiben • Theorie von David Riccardo; Vor- und Nachteile des internationalen Handels • Zahlungsbilanz, Leistungs-, Kapitalverkehrsbilanz • Zölle und nichttarifäre Handelshemmnisse • Multilaterale, bilaterale und regionale Abkommen • Wechselkurssysteme Einstieg: ECO-Kompakt David Ricardo Bundesamt für Statistik: Zahlungsbilanz Arbeitsteilung und Handel, Parallelimporte, Europäische Währungsunion Seite 138 • wirtschaftliche, ökologische und energiepolitische Aspekte der globalen wirtschaftlichen Verflechtung beurteilen Seite 139 Fach Finanz- und Rechnungswesen 3 3 2 2 3 3 Schlussprüfung Schriftliche Prüfung, 180 Minuten Einbezug in Abschlusszertifikate BM Die Lernenden erfahren das Finanz- und Rechnungswesen und die Daten, die es liefert, als wichtige Grundlagen und Instrumente unternehmenspolitischer Entscheidungen. Im Mittelpunkt steht die Informationsfunktion für interne und externe Zwecke, wobei ein besonderes Augenmerk der Rolle des Rechnungswesens bei der Ermittlung des Unternehmenserfolges gilt. Deshalb bildet auch die Kosten- und Leistungsrechnung mit ihrer Bedeutung für die Steuerung des Unternehmens ein zentrales Lerngebiet. Im Besonderen sind die Lernenden fähig, eine Finanzbuchhaltung (FIBU), welche den gesetzlichen Bestimmungen und Gepflogenheiten der Wirtschaftspraxis entspricht, zu führen und auszuwerten, die grundlegenden Zusammenhänge der Betriebsabrechnung zu verstehen, die notwendigen Berechnungen im kaufmännischen Bereich anzustellen und finanzwirtschaftliche Analysen durchzuführen. Überdies kennen die Lernenden das Buchführungs- und Rechnungslegungsrecht und setzen sich mit seinen Vorschriften auseinander. Dadurch festigt sich das Verständnis für den Stellenwert des Finanz- und Rechnungswesens in einer Unternehmung, für unternehmerische und betriebliche Strukturen sowie Prozesse und für die Ansprüche, die von verschiedenen Interessengruppen an die Unternehmung gestellt werden. Zudem zeigt der Unterricht die fächerübergreifenden Zusammenhänge zur Volkswirtschaftslehre, zur Betriebswirtschaftslehre, zum Wirtschaftsrecht und zu quantitativen Methoden auf. Mit Bezügen zur Informatik und mit der Anwendung von geeigneter Software wird sichergestellt, dass die Lernenden Anwendungsgebiete der Applikationsentwicklung im Bereich des Rechnungswesens kennen lernen. Seite 140 • Reflexive Fähigkeiten: Finanzdienstleistungen und die Interessen ihrer Akteure auf einen verantwortungsvollen Umgang mit beschränkten Ressourcen und auf die Einhaltung anerkannter ethischer Normen beurteilen; Unternehmen mithilfe finanzieller und betrieblicher Wertgrössen positionieren. • Arbeits- und Lernverhalten: die bei der Arbeit mit Zahlen gebotene Sorgfalt, Ausdauer und Konzentration beweisen und das Selbstvertrauen in die eigenen numerischen Fähigkeiten stärken. • Interessen: das wirtschaftliche Geschehen verfolgen und Berichte über das Finanz- und Rechnungswesen in den Medien beachten. • Umgang mit Informations- und Kommunikationstechnologien (IKT-Kompetenzen): Daten mithilfe von Tabellenkalkulation und Grafik erfassen und aufbereiten sowie Software • Sprachkompetenz: Fachspezifische Terminologien verstehen und präzise verwenden Seite 141 1 57 1 1. Grundlagen der Finanzbuchhaltung 1 1 20 1.1. Doppelte Buchhaltung • Bilanzen von kleinen und mittleren Unternehmen korrekt mithilfe der Gruppen Umlaufvermögen, Anlagevermögen, Fremdkapital und Eigenkapital gliedern sowie die Gliederungsprinzipien erklären • Kapitalbeschaffung, Kapitalrückzahlung, Vermögensbeschaffung und Vermögensabbau beschreiben und deren Auswirkungen auf die Bilanz zeigen • den Aufbau der Erfolgsrechnung erläutern • Aufbau und Konten einer Buchhaltung anhand der Klassen, Hauptgruppen und Einzelkonti 1 bis 9 nach «Kontenrahmen KMU» (Walter Sterchi) erklären und Konten richtig zuordnen • Aufbau Bilanz und Erfolgsrechnung • Einführung in die Notwendigkeit einer doppelten Buchhaltung • Einstufige Erfolgsrechnung • Systematik des Kontenrahmens KMU • Einstieg mit Fallstudie aus dem Erfahrungsbereich der Lernenden, z.B. IT- • Kontenplan für verschiedener Branchen analysieren • Bilanzgliederung: 3 Wirtschaftssektoren 1 14 1.2. Geschäftsfälle • einfache, miteinander zusammenhängende Geschäftsabläufe verschiedenartiger Betriebe verbuchen und Abschlüsse mit geeigneten Hilfsmitteln erstellen • die Auswirkungen von erfolgs- und nicht erfolgswirksamen sowie liquiditäts- und nicht liquiditätswirksamen Geschäftsfällen auf die Bilanz und die Erfolgsrechnung erklären • Aktiv- und Passivtausch, Bilanzverlängerung und - verkürzung • Buchungssätze • Aktiv-, Passiv-, Aufwands- und Ertragskonto • Journal und Hauptbuch • Praxisbelege verbuchen • Belegwesen und Schritte zur Registrierung von Buchungsbelegen (Kontierungsstempel) • Einsatz einfache Buchhaltungssoftware (Semester 1). Praktisches Seite 142 Fallbeispiel mit geeignetem Buchhaltungsprogram m (Semester 4). 1 3. Warenverkehr und Kalkulation 1 1 10 3.1. Konten des Warenhandels (exkl. Verluste aus Forderungen) • Einkaufs- und Verkaufsgeschäftsfälle (inkl. Aufwands- und Ertragsminderungen, exkl. endgültige Verluste aus Forderungen (Debitorenverluste) über die Konten für den Warenhandel verbuchen und die Konten abschliessen) • zentrale Grössen wie Einstand der eingekauften und verkauften Waren, Bruttoerlös, Nettoerlös und Bruttogewinn ermitteln • Warenbestand nur als ruhendes Konto führen • Bestandskorrektur • Bezugskosten • zweistufige Erfolgsrechnung • Beschaffungsprozesse und Lagerprogramme • Transportkosten gemäss Art. 189 Abs. 1 OR • Lagerhaltungskosten 1 8 3.2. Mehrwertsteuer (MWST) • Grundzüge und Zweck der MWST-Systematik • MWST-Geschäftsfälle verbuchen und abrechnen (inkl. Zahlung) • Netto- und Saldosteuersatzmethode anwenden • eine MWST-Abrechnung erstellen • Besteuerung des Mehrwerts bei • Abrechnung der Mehrwertsteuer nach vereinbartem Entgelt • Vorsteuer und Umsatzsteuer berechnen • Keine Unterscheidung der Vorsteuer in Konto 1170 und 1171 • Staatseinnahmen, direkte/indirekte Steuern, Wertschöpfungskette • Steuerrecht • Hinweis auf Abrechnung nach vereinnahmtem Entgelt 1 2. Geld- und Kreditverkehr 1 1 5 2.2. Skonto, Rabatt • Skonto, Rabatt berechnen • Verbuchen, sowie Storno vornehmen können Seite 143 Seite 144 2 54 2 3. Warenverkehr und Kalkulation 2 2 4 3.3. Mehrstufige Erfolgsrechnungen • die gesetzlichen Mindestgliederungsvorschriften für die Erfolgsrechnung anwenden • mehrstufige Erfolgsrechnungen mit Ausweis von Bruttogewinn, Betriebs- und Unternehmungsergebnis sowie EBIT und EBITDA erstellen und interpretieren • 3-stufige Erfolgsrechnung erstellen (Bruttogewinn, Betriebserfolg, Unternehmenserfolg) • EBITDA und EBIT • Erfolgsrechnung aus Geschäftsbericht 2 13 3.4. Gesamt- und Einzelkalkulation, Kalkulationsgrössen • das Gesamtkalkulationsschema erstellen und die Kalkulationsgrössen aus den Erfolgszahlen errechnen • vom Einstandspreis zum Nettoerlös und umgekehrt mittels Bruttogewinnmarge und - zuschlag sowie Gemeinkosten- und Reingewinnzuschlag rechnen • das Einzelkalkulationsschema eines Handelbetriebs inkl. MWST (Vorsteuer und Umsatzsteuer) anwenden • Bruttogewinnzuschlag und –quote • Reingewinnzuschlag und – quote • Handelsmarge • Excel oder andere Programme einsetzen und Formeln • Der Einsatz von Excel oder anderen Programmen kann nach dem 1. Semester durch die Programmierung von kleinen Applikationen ergänzt werden. (Absprache mit BBB- Lehrpersonen. • Produkt- und Marktziele 2 6 3.1. Konten des Warenhandels: • Endgültige Verluste aus Forderungen (Debitorenverluste) verbuchen und die Konten abschliessen • direkte Abschreibung von endgültigen Verlusten aus • Beschaffungsprozesse und Lagerprogramme Seite 145 endgültige Verluste aus Forderungen Forderungen (Debitorenverlusten) • Keine Korrektur der Mehrwertsteuer (Umsatzsteuer) • SchKG • Betreibungsverfahren • Verlustschein • Mahnbrief 2 5. Abschlussarbeiten Geschäftsfälle 1 2 6 5.3. Bewertungen: Wertberichtigung auf Forderungen (Delkredere) • die mutmasslichen Verluste aus Forderungen (Debitorenverluste) festlegen und auf die richtigen Konten verbuchen • indirekte Abschreibung von mutmasslichen Verlusten aus Forderungen (Debitorenverlusten) 2 10 5.2. Abschreibungen • den Zweck der Abschreibungen erklären und Abschreibungsbeträge linear und geometrisch degressiv berechnen • den Abschreibungsbetrag gemäss direkter und indirekter Abschreibungsmethode mithilfe der richtigen Konten verbuchen • einen Wechsel der Abschreibungsmethode (inkl. Berechnungen) buchhalterisch durchführen • Anschaffungswert, Buchwert, Abschreibungsbetrag und Abschreibungssatz als Excel-Diagramm mit zwei Y-Achsen darstellen. • Betriebswirtschaftlich angemessene Abschreibungen vom Anlagevermögen berechnen • nach der direkten oder indirekten Methode verbuchen • Steuerungsmöglichkeiten des ausgewiesenen Gewinnes aufzeigen • Gewinn oder Verlust aus Verkauf einer alten Anlage verbuchen. • Höchstabschreibungss ätze (Bundessteuer): Tabelle vom Eidg. Finanzdepartement • grafische Visualisierung des Abschreibungsverlauf s mit Excel • verschiedene Datentypen von Excel (z.B. Datum, Zahl, Text) unterscheiden 2 2. Geld- und Kreditverkehr 2 Seite 146 2 10 2.4. Geschäftsfälle mit Fremdwährungen • Fremdwährungen unter Anwendung von Kursen (Noten-/ Devisenkurse, Geld- /Briefkurse) umrechnen • Geschäftsfälle in fremder Währung inkl. Ausgleich der Kursdifferenz bei Zahlung und bei Bilanzierung (Tages-, Buch- und Bilanzkurs) erfassen und verbuchen • Fremdwährungskursangaben einer Bank im Internet aus einer html-Datei extrahieren und in eine Excel-Datei so einbinden, dass die Daten beim Öffnen der Datei automatisch aktualisiert werden. • Kursgewinne bzw. – verluste verbuchen. • Kurstabellen der Banken • Einfluss von Wechselkursen auf Exporte und Importe • Wirtschafts- und Währungsraum • Einlesen aktueller Kursdaten und Verarbeitung in Excel 2 5 2.2. Zinsen • die allgemeine Zinsformel nach Deutscher Usanz (360/30) inkl. Umformungen anwenden. • die Excel-Formel «TAGE» und «TAGE360» vergleichen und für die Zinsberechnung • Berechnen von Bank- und Darlehenszinsen sowie Marchzinsen • Originale Konto- Auszüge verwenden • Anwendung der in Excel vorhandenen Formeln für die Deutsche Usanz Seite 147 3 38 3 5. Abschlussarbeiten Geschäftsfälle 2 3 15 5.1. Rechnungsabgrenzu ngen und Rückstellungen • den Periodenerfolg mithilfe der entsprechenden Konten korrekt abgrenzen und überspringende Posten bereinigen • Rückstellungen verschiedener Art bilden, auflösen und von den passiven Rechnungsabgrenzungen unterscheiden • Notwendigkeit von Rechnungsabgrenzungen erkennen, abzugrenzende Aufwände und Erträge berechnen und verbuchen • Berechnung der Korrekturwerte • Vorbereiten des Jahresabschlusses • Steuerungsmöglichkeiten des ausgewiesenen Gewinnes • Fallstudie: Verlust trotz gutem Geschäftsgang Hinweis: Lernkartei zu Begrifflichkeiten: Leistungsguthaben, Leistungsschuld, Geldguthaben, Geldschuld 3 8 5.5. Besondere Geschäftsfälle und Abschluss bei Einzelunternehmun gen • Eigenlohn, Eigenzins, Privatbezüge, Kapitalveränderungen und Geschäftserfolg auf die richtigen Konten verbuchen und diese korrekt abschliessen • die Grösse Unternehmereinkommen (Eigenlohn, Eigenzins, Geschäftserfolg) berechnen • Konto Privat • Warenentnahmen durch den Eigentümer • Familie arbeitet im Unternehmen mit • Gesellschaftsrecht • Direkte Steuern und MWST • Konsequenzen: kein Eigenlohn 3 4. Personal/Gehalt Die Lernenden können: 3 15 4.1. Lohnabrechnungen Arbeitgeberbeiträg e • Lohnabrechnungen erstellen und verbuchen • Arbeitgeberbeiträge berechnen und auf die richtigen Konten verbuchen • Grundzüge des 3-Säulen-Systems erläutern • Lohnabrechnungen erstellen und verbuchen • Bruttolohn und Nettolohn unterscheiden, Personalaufwand als Summe von Bruttolohn • Einzelarbeitsvertrag (Lohnfortzahlung, Überstunden, Überzeit) • Personalwesen • Originalbelege lesen Seite 148 • Ausgewählte Sozialversicherungen charakterisieren • Ein Lohnabrechnungsrechner für Arbeitnehmer und Arbeitgeber in Excel erstellen mit den gängigen Variablen (Alter, Beitragsgrenzen, Kinder, u.a.). und Sozialleistungen • Arbeit mit einer Excel- Vorlage der Lehrperson, um Zeit zu sparen. • Auswirkungen von sozialpolitischen Entscheiden auf Liquidität, Sicherheit und Rentabilität von • Lohnabrechnung in Excel erstellen Seite 149 4 36 4 5. Abschlussarbeiten Geschäftsfälle 3 4 11 5.6. Besondere Geschäftsfälle und Abschluss bei Aktiengesellschafte n (inkl. Gewinnverteilung) • die besonderen Konten der Aktiengesellschaft führen (inkl. Abschlusskonten) • einen Gewinnverteilungsplan unter Berücksichtigung von nicht einbezahltem Aktienkapital aufstellen und die Gewinnverteilung verbuchen (inkl. Auszahlungen) • eine Kapitalerhöhung (Agio, Zeichnung und Liberierung) buchhalterisch korrekt durchführen • Bilanzgewinn, Bilanzverlust, Unterbilanz und Überschuldung erklären sowie einen Verlust korrekt erfassen und verbuchen (in Abstimmung mit dem Schwerpunktfach Wirtschaft und Recht) • Eine übersichtliche Gewinnverteilung nach OR in Excel erstellen. • Konto: Aktien-, Partizipationskapital, Reserven, Dividenden, Verlust- und Gewinnvortrag • Gewinnverteilungsplan unter Berücksichtigung der gesetzlichen Reservevorschriften erstellen und verbuchen • Entsprechende OR-Artikel • Gesellschaftsrecht: Eignung und Gefahren verschiedener • Börsen- und Fusionsgesetz • Finanzierungsformen • Möglichkeiten der finanziellen Sanierung eines Unternehmens, ausgehend von Art. 725 f. OR, beurteilen Projektvorschläge / IDAF: • Geschäftsbericht • Gewinnverteilungsant rag • Vergleich mit internationalen Bestimmungen und Vorschriften • Gewinnverteilung mit Excel 4 8. Bilanz- und Erfolgsanalyse Seite 150 4 10 8.1. Bilanz- und Erfolgsanalyse • eine Jahresrechnung formell und materiell bereinigen • Kennzahlen aus den Bereichen Finanzierung, Sicherheit, Liquidität und Rentabilität anhand von vorgegebenen Formeln berechnen und • geeignete Massnahmen zur Verbesserung vorschlagen, falls die Beurteilung mittels Kennzahlen ungenügend ausfällt • Kennzahlen in Excel basierend auf den Zahlen eines realen Geschäftsberichtes berechnen, vergleichen und mit geeigneten Instrumenten grafisch darstellen. • Bilanz- Erfolgs- und Aktivitätskennzahlen berechnen und beurteilen, Verbesserungsvorschläge machen • Branchenvergleiche • Original Jahresrechnungen von einfachen Unternehmen verwenden (z.B: Kleinbrauerei) • Formeln Kennzahlen werden an der Prüfung vorgegeben, die optimalen Werte/Bereiche nicht • Finanzierung (finanzwirtschaftliche Ziele, Leverage-Effekt) • Goldene Bilanzregel • Controlling • Auswirkungen einer renditeorientierten Unternehmensführun g und Alternativen erkennen und • Abschlussrechnungen in Geschäftsberichten • Rollenspiel: Gespräch bei einer Bank zwecks Erhöhung der Kreditlimite, Besprechung einer Jahresrechnung zwischen Treuhänder und Unternehmer IDAF: • Analyse von Geschäftsberichten TEK: Seite 151 • Berechnung von Kennzahlen und Visualisierung mit Excel • Mit XBRL oder anderen Datenformaten für buchhalterische Unternehmensdaten umgehen 4 1. Grundlagen der Finanzbuchhaltung 2 4 1 1.3. Rechtliche Rahmenbedingunge • die obligationenrechtlichen Vorschriften für die kaufmännische Buchführung und für die Rechnungslegung erfassen • die gesetzlichen Mindestgliederungsvorschriften für die Jahresrechnung anwenden • Anwendung und Interpretation der Artikel Art. 959a-c OR Kontenplan und Gesetzesartikel sind bei Prüfungen vorgegeben 4 5. Abschlussarbeiten Geschäftsfälle 4 4 1 5.7. Konzernrechnung und internationale Rechnungslegung • nationale und internationale Regelwerke für Konzerne und börsenkotierte Unternehmen (Swiss-GAAP-FER, IFRS, US- GAAP) überblicken und unterscheiden • Begriff des Konzerns • Ziel/Zweck von Swiss- GAAP-FER, IFRS, US- GAAP kurz zusammenfassen • Prinzip der True-and-Fair- View erklären und von der Bewertung nach OR abgrenzen • Rechtliche Vorschriften anhand eines Geschäftsberichtes prüfen, wichtige Teile interpretieren • Geschäftsberichte Seite 152 4 3 5.3. Bewertungen • die gesetzlichen Bewertungs- und Rechnungslegungsvorschriften anwenden • Art. 960ff. OR (neue Rechnungslegungsordnung seit 01.01.2013) • Verweis auf Punkt 5.7 • Bewertungsgrundsätz e gemäss OR (Gesetzesartikel sind bei Prüfungen vorgegeben) • Gesetzliche Folgen einer Missachtung der Bewertungsvorschrift en erläutern 4 10 5.4. Stille Reserven • den Begriff der stillen Reserven erläutern • stille Reserven bilden und auflösen (inkl. Verbuchung) • eine materielle Bilanzbereinigung (Überleitung der externen Jahresrechnung in die interne) durchführen • Gläubigerschutz (OR) • Auswirkungen auf den Jahresabschluss • bereinigte und unbereinigte Bilanzen • Problematik des Vertrauens in Unternehmungen bei schwankenden Gewinnen • maximale Abschreibungssätze (Steuerrecht) Seite 153 5 54 5 2. Geld- und Kreditverkehr 2 5 2 2.1. Konten des Geld- und Kreditverkehrs • die Konten des Geld- und Kreditverkehrs inkl. Ausweis erklären und führen • Geschäftsfälle nach dem System der Offenpostenbuchhaltung verbuchen und abschliessen • Einzelkonten Forderungen aus L&L (Debitoren) und Verbindlichkeiten aus L&L (Kreditoren) führen und Übertrag in Sammelkonten vornehmen • Geschäftsfälle im Zusammenhang mit dem Bank- und Postkonto buchen • Offenpostenbuchhaltung: Verbuchen, abschliessen und Rückbuchung der offenen Rechnung nach der Wiedereröffnung • Verknüpfung zum Thema MWST-Abrechnung herstellen • Originalbank- und Postbeleg verbuchen • Einzelkonten als Tabellenblätter in Excel führen und 5 4 2.3. Bank-Kontokorrent (inkl. Verrechnungssteue r) • ein vorgegebenes Kontokorrentkonto interpretieren und kontrollieren • Geschäftsfälle des Kontokorrentkontos der Unternehmung (inkl. Verrechnungssteuer) verbuchen • gesetzliche Grundlage, Systematik und Zweck der Verrechnungssteuer erklären (in Abstimmung mit dem Schwerpunktfach Wirtschaft und Recht) • Brutto- und Nettoverbuchung, Guthaben Verrechnungssteuer • Steuerrecht • Finanzierung • Aufbau einer IBAN • Kontenübersicht für Nutzer mit mehreren Konten in Excel oder Seite 154 anderen Programmen darstellen. 5 6. Wertschriften, Immobilien und mobile Sachanlagen 5 12 6.1. Konten im Zusammenhang mit Wertschriften, Immobilien und mobilen Sachanlagen • Wertschriftenkäufe und -verkäufe, Rückzahlungen von Obligationen, Anpassung von Buchwerten, Dividenden- und Zinserträge (inkl. Verrechnungssteuer), Bankspesen und Kursverluste mithilfe der entsprechenden Konten buchhalterisch korrekt erfassen • Nominalwert, Kurswert, Marchzinsen, Schlusswert und Spesen korrekt ermitteln und verwenden • Immobilienkäufe und -verkäufe, Veränderung von Hypotheken, Hypothekarzinsen, Abschreibungen, Unterhalt, wertvermehrende Investitionen, Mietzinsen sowie Eigen- und Fremdmieten mithilfe der entsprechenden Konten buchhalterisch korrekt erfassen • Anlagenkäufe und -verkäufe (inkl. Anlageneintausch sowie Verbuchung von Gewinnen und Verlusten aus Anlagenverkäufen) mithilfe der entsprechenden Konten buchhalterisch korrekt erfassen • Börsenkurse im Internet aus einer html-Datei extrahieren und in eine Excel-Datei so einbinden, dass die Daten beim Öffnen der Datei automatisch aktualisiert werden. Wertschriften: • Kauf- und Verkauf von Wertschriften simulieren • Obligationsanleihen und Aktien, Marchzins, Dividende, Kurs, Rendite von Aktien und Obligationen berechnen und interpretieren • Wertschriftenbestand, Wertschriftenaufwand und –ertrag, Verbuchung von Wertschriftentransaktione n und Kursgewinnen bzw. – verlusten • Die Wertschriftenverbuchung erfolgt nach der Bruttomethode (Kauf- und Verkaufsabrechnung inkl. Spesen) Immobilien • Immobilien, Hypotheken, Immobilienaufwand und – ertrag, Käufe, Verkäufe • Bankwesen, Verkaufs- Kaufsabrechnungen von Wertschriftentransakt ionen • Steuern auf Wertschriftentransakt ionen • Börse • Finanzierung und Cash Management • Wertpapiere • Mietvertrag • Kaufvertrag • Kursblatt aus Zeitungen lesen und • Vor- und Nachteile von Immobilieneigentum • Auswirkung von Hypothekarzinsänder ungen besprechen Seite 155 • Verschiedene Nutzungen von Liegenschaften • Nebenkostenabrechnunge n erstellen und verbuchen • Liegenschaftsbewertung (Ertragswert) Anlagenkäufe und -verkäufe • Verkaufsgewinne von Anlagevermögen ORkonform verbuchen • aktuelle Kursdaten einlesen und in Excel verarbeiten 5 4 6.2. Renditen bei Wertschriften und Immobilien • die Renditen bei Aktien- und Obligationenanlagen anhand der allgemeinen Renditeformel berechnen und interpretieren • die Brutto- und Nettorendite bei Immobilien berechnen und interpretieren • Die Definition der Kennzahlen wird an der Prüfung nicht vorgegeben. • Magisches Dreieck der Anlagegrundsätze • Steuern • Gesellschaftsrecht • Anhand von Original Kaufs- bzw. Verkaufs- und Dividenden- oder Zinsabrechnungen die Rendite berechnen • Vergleich von Renditen mit anderen Anlageformen • Daten zu Performance Dividendenrenditen Seite 156 einlesen und verarbeiten 5 9. Kosten- und Leistungsrechnung 5 4 9.1. Mehrstufige Erfolgsrechnungen • mehrstufige Erfolgsrechnung mit Ausweis von Betriebsergebnis, Unternehmungsergebnis, EBIT und EBITDA (inkl. Ertrag aus Eigenleistungen und Bestandesveränderungen der Halb- und Fertigfabrikate) erstellen und • Darstellung in Listenform (keine Darstellung in Kontenform verlangt) • Bilanzen und Erfolgsrechnungen mit französischer und englischer Terminologie • eine ER in Excel aufstellen und das Wasserfalldiagramm 5 14 9.2. Betriebsabrechnun g mit Ausweis von Kostenarten, Kostenstellen und Kostenträgern • eine Kostenartenrechnung aufgrund der FIBU- Aufwandzahlen unter Berücksichtigung der sachlichen Abgrenzungen (inkl. kalkulatorischen Kosten) und der Differenzierung nach Einzel- und Gemeinkosten erstellen • eine Kostenstellenrechnung durch verursachergerechte Zuweisung der, bei der Kostenartenrechnung identifizierten, Gemeinkosten an die definierten Kostenstellen (inkl. Abrechnung der Vorkostenstellen) • eine Kostenträgerrechnung bei den einzelnen Produkten durch verursachergerechte Belastung der Einzelkosten (gemäss Kostenartenrechnung • Unterscheidung zwischen effektiven und kalkulatorischen Abschreibungen, keine Berechnungen. • Berechnung der kalkulatorischen Zinsen. • ausserordentliche und betriebsfremde Aufwände. Kostenstellenrechnung • Umlage von Vor- und Hauptkostenstellen ohne innerbetriebliche Leistungen. • Kritischen Zeitungsartikel über die fehlende Berücksichtigung von Eigenlohn und –zins im BAB einsetzen. • Produktionsprozesse, Wertschöpfungskette in Industrieunternehme • Notwendigkeit der Kostenoptimierung Seite 157 Kostenartenrechnung) und der Gemeinkosten (gemäss Kostenstellenrechnung) erstellen • im Rahmen der Kostenträgerrechnung Zuschlags-sätze, Herstellkosten Produktion, Herstellkosten Verkauf, Selbstkosten, Nettoerlös und Erfolg je Produkt ermitteln • den Unterschied zwischen FIBU- und BEBU- Erfolg ermitteln • Direkte (Verhältniszahlen gegeben) und indirekte (via einfachem Schlüssel) Zurechnung der Kostenarten auf die Kostenstellen. • Berechnung der Zuschlagssätze. • Umlage der Kostenstellen auf die Kostenträger mittels der Zuschlagssätze. Kostenträgerrechnung • Umlage der Kostenstellen auf die Kostenträger mittels einfachem Schlüssel. • Berechnung der Zuschlagssätze. • Bestandesänderung im Fertigfabrikatelager (ohne Buchungen) berücksichtigen. • Begriffsspalte im BAB auswendig kennen. • Keine aktivierte Eigenleistungen • Ausfüllen eines kompletten BAB’s. (Re-strukturierung) und deren gesellschaftliche Folgen thematisieren • Gesamt- und Einzelkalkulation mit Excel durchführen. • Visualisierung von Kostenstellen-Daten Seite 158 5 4 9.3. Gesamt- und Einzelkalkulation sowie Kalkulationsgrössen im Produktionsbetrieb • aufgrund des Betriebsabrechnungsbogens die Gesamtkalkulationsgrössen errechnen. • von den Herstellkosten zum Nettoerlös und umgekehrt rechnen. • das Einzelkalkulationsschema eines Produktionsbetriebs inkl. MWST (Umsatzsteuer) auf einzelne Produkte oder Aufträge anwenden. Einzelkalkulation inkl. Gewinnzuschlag, Skonto und Rabatt vgl. Semester 2: 3.4 auf Seite 5: Die Mehrwertsteuer in der Kalkulation • Unterschied zur Kalkulation in Handelsbetrieben aufzeigen und Bezug zur Preiskalkulation herstellen • Excel für Kalkulationen 5 10 9.4. Deckungsbeitrag und Break-Even • die zwei Systeme Vollkosten- und Teilkostenrechnung unterscheiden • Nutzschwellen berechnen und grafisch • Aufteilung der Selbstkosten in variable und fixe Kosten • Berechnung von Deckungsbeitrag und Nutzschwelle (Break-Even- Point) mengen- und wertmässig. • Mathematik: Lineare Gleichungssysteme (graphisch und analytisch) • Erstellen der DB- Rechnung und Visualisierung in Excel Seite 159 6 30 6 7. Geldflussrechnung Die Lernenden können: 6 30 7.1. Geldflussrechnung • die Bedeutung der Geldflussrechnung als dritte Abschlussrechnung einschätzen • eine vollständige Geldflussrechnung in Berichtsform aufgrund von Eröffnungs- und Schlussbilanz, Erfolgsrechnung und ergänzenden Finanzinformationen erstellen • den Cashflow des Betriebsbereichs (bzw. Cashdrain) nach direkter und indirekter Berechnungsmethode ermitteln • den Free Cashflow berechnen und • eine Geldflussrechnung auswerten und • liquiditätswirksame und -unwirksame Buchungen automatisiert in geeigneter Software unterscheiden. • Zweck und Nutzen • Liquidität versus Rentabilität • Fonds Geld ohne Wertschriften (d.h. Wertschriftenkauf = Investition) • Liquiditätswirksame und - unwirksame Geschäftsfälle. • Mittelfluss aus Geschäftstätigkeit, Investitions- und Finanzierungstätigkeit. • Arten der Darstellung: Berichts- und Kontenform • Berechnung des Cash Flow (direkt (alle Faktoren) und indirekt (nur Gewinn, Abschreibungen, Rückstellungen)). • Geldflussrechnung mittels Interpretation von Anfangs- und Schlussbilanz und Erfolgsrechnung (die entsprechenden Konten müssen geführt werden). • Kap. Finanzierung • Unternehmungskonze pt • Liquiditätsbudget eines privaten Haushaltes analysieren und Massnahmen ableiten • OR 961 b Rechnungslegung für grössere • Praxisbeispiele aus Geschäftsberichten verwenden zur Analyse (wie z.B. ob Cash Flow direkt oder indirekt berechnet wurde) • Bedeutung als Planungsrechnung besprechen • WENN-Formel in Excel anwenden zur Seite 160 • Bestandesänderungen von FLL, VLL, Warenbestand berechnen. • Interpretation des Mittelflusses aus Geschäftstätigkeit, Finanzierungstätigkeit, Investitionstätigkeit. • Massnahmen zur Liquiditätsverbesserung erarbeiten Unterscheidung von Buchungssätzen Seite 161 Ergänzungsfächer Fach Geschichte und Politik 0 0 2 2 2 2 Schlussprüfung keine Einbezug in Abschlusszertifikate BM Geschichte und Politik bietet den Lernenden eine historische Orientierung und hilft ihnen, sich im laufenden Prozess der gesellschaftlichen und kulturellen Entwicklung zu situieren. Einsichtig gemacht werden wichtige politische, wirtschaftliche und soziale Entwicklungen, die für unser Land und unsere Kultur in den letzten zwei bis drei Jahrhunderten bedeutsam waren und es heute noch sind. Der Unterricht beleuchtet zentrale geschichtliche Ereignisse, Personen und Prozesse in einer exemplarischen Auswahl und fördert so ein Grundverständnis für die Herausforderungen der Moderne und für die Probleme der Gegenwart. Geschichtliche Abläufe wiederholen sich nie gleich. Wer aber über Grundkenntnisse in Geschichte verfügt, kann leichter abschätzen, wie sich unsere Gesellschaft entwickelt und welche Kräfte wirksam sind. Vermittelt wird weiter das Grundwissen, um politische Prozesse zu verstehen. Die Lernenden werden über die wesentlichen Strukturen und Funktionsweisen des Staates sowie über ihre staatspolitischen Rechte und Pflichten informiert. Sie erkennen überdies, dass Politik und Medien in Wechselbeziehungen zueinanderstehen und durch Interessenvertretungen beeinflusst werden. Auf dieser Basis bilden sich die jungen Menschen in politischen Fragen eine fundierte Meinung und tragen später als aufgeklärte Persönlichkeiten eine demokratische Kultur und pluralistische Gesellschaft mit. Des Weiteren lernen sie mit Quellen kritisch umzugehen, Zeugnisse aus der Vergangenheit zu befragen, sie im jeweiligen Kontext einzuordnen und ihre Bedeutung für die Gegenwart zu verstehen. Auf diese Weise werden die Lernenden darin unterstützt, das spezialisierte moderne Wissen in einer integrativen Sicht wieder zusammenzufügen. Seite 162 Seite 163 • Reflexive Fähigkeiten: sich ein kritisch-forschendes Denken aneignen; grundlegendes Orientierungs-, Kultur- und Weltwissen aufbauen; verstehen, dass die Darstellung gesellschaftlicher Zusammenhänge nicht einfach als Sammlung von Fakten anzusehen ist, sondern Fragen folgt, die vom Standpunkt und von den jeweiligen Interessen abhängig sind; Fragestellungen entwickeln und differenziert Antworten dazu geben. • Sozialkompetenz: Empathie für Menschen verschiedener sozialer, kultureller und geografischer Herkunft sowie Mitverantwortung für die Durchsetzung der Menschenrechte entwickeln; fähig und bereit sein, im Team zu arbeiten, seine eigene Werte verstehen und angemessen dafür einzustehen. • Interessen: Interesse an Politik, Kultur und kultureller Vielfalt entwickeln; eine eigene politische Meinung bilden und diese auch einzubringen wissen; sich mit Fragen der nachhaltigen Entwicklung im globalen Rahmen auseinandersetzen; mit der Ungewissheit offener Situationen umgehen; Vorstellungen über die Gestaltung der Zukunft entwickeln; Bedeutung des Individuums und der Interaktion mit Mitmenschen und der Umwelt reflektieren • Wissenstransfer: Bezüge zu anderen Fächern herstellen; eine soziale, technische und wirtschaftliche Optik entwickeln; fähig sein und bereit sein, Wissen und Kompetenzen auch in anderen Bereichen anzuwenden. • Sprachkompetenzen: Wissenschaftliche Texte und Darstellungen verstehen, kontextualisieren und verarbeiten; fachspezifische Terminologien verstehen und präzise verwenden; sich in der Fachsprache äussern und diskutieren; sich situationsgerecht und mit differenziertem Wortschatz ausdrücken • Umgang mit Informations- und Kommunikationstechnologien (IKT-Kompetenzen): Die Fähigkeit entwickeln, unter anderem mithilfe aktueller IKT zielorientierte Recherchen durchzuführen, Informationen zu analysieren, zu beurteilen und zu verarbeiten; den kritischen Umgang mit IKT üben. Seite 164 1. Grundlagen der Moderne (18. bis 20. Jahrhundert) 3 2 1.1. Demografische, wirtschaftliche und soziale Veränderungen • Veränderbarkeit und Beharrungsvermögen sozialer und politischer Strukturen über längere Zeiträume an geeigneten Beispielen erkennen • wirtschaftliche und soziale Zusammenhänge mit historischen Sonden erforschen • Kurzer Überblick zum langen 19. Jahrhundert in Europa Rolle der Bildung sowie der Meinungs- und Gedankenfreiheit für Gesellschaften thematisieren, unter Berücksichtigung der Chancen und Gefahren des Internets. 3 2 1.2. Politische Umbrüche und Revolutionen • historische Quellen und Darstellungen kritisch analysieren, im Kontext verstehen und die Bedeutung für die Gegenwart erkennen • politische Strukturen und Zusammenhänge • Zentrale Aspekte der politischen Geschichte Europas im langen 19. Jahrhundert im Überblick Rolle der digitalen, technologischen und wirtschaftlichen Entwicklung für politische und gesellschaftliche Umbrüche erörtern 2. Gesellschaftliche Bewegungen, nationale Ambitionen und politische Systeme (Teil 1) 3 2 4.3. Wirtschaftliche Systeme und ihre Auswirkungen • verschiedene Wirtschaftssystem und die jeweilige Rolle des Staates vergleichen • Zentrale Aspekte der europäischen Wirtschafts- und Sozialgeschichte im langen 19. Jahrhundert im Überblick Die industrielle Revolution vergleichen mit der Situation in Schwellenländern heute Die Auswirkungen der digitalen Revolution auf Seite 165 die Arbeits- und Lebenswelt der Menschen untersuchen 3 2 4.2. Imperialistische Expansion und Konflikte • Beispiele globaler oder regionaler Konflikte auf Ursachen untersuchen, den Ablauf festhalten und ihre Auswirkungen beschreiben • das Konzept des Selbstbestimmungsrechtes der Völker an aktuellen Fällen verstehen • Triebkräfte, Erscheinungsformen und Auswirkungen des europäischen Imperialismus an einem Beispiel konkretisiert Wirtschaftliche Folgen des Imperialismus für die einzelnen Länder abschätzen 3 10 4.1. Nationale Forderungen und Probleme der Identitätsfindung • einige wesentliche Bedingungen für die Entstehung und Verbreitung von Nationalismen • den Nationalismus als wichtige Ursache für Spannungen und Kriege begreifen • Vor- und Nachteile des Nationalismus kennen • Nationalismus und Nationalstaatenbildung als Hintergrund des Ersten Weltkriegs kennen • Erster Weltkrieg: Ursachen, Ablauf, Wesenszüge und Folgen Möglichkeiten und Grenzen des Nationalstaates kennen Das Spannungsfeld zwischen Nationalstaaten und internationalem Handel ausloten Die Digitalisierung als Herausforderung für den Nationalstaat und die Menschen erkennen Nationalistische Strömungen und Symbole in der Politik 3 20 4.4. Aufkommen von totalitären Systemen • Bedingungen für das Aufkommen totalitärer Systeme analysieren • Zwischenkriegszeit Totalitäre Systeme in der Literatur und im Film Seite 166 • Herrschaftsinstrumente- und techniken in totalitären Systemen erklären • verschiedene totalitäre Ideologien vergleichen und ihre Folgen beurteilen • Wurzeln und Wesen des Totalitarismus • Nationalsozialismus • Zweiter Weltkrieg Politische Propaganda einst und jetzt Chancen und Gefahren der digitale Überwachungs- und Steuerungsmöglichkeiten Rassismus früher und heute vergleichen Seite 167 2. Gesellschaftliche Bewegungen, nationale Ambitionen und politische Systeme (Teil 2) 4 24 4.5. Neue soziale Bewegungen • Ursprung, Ausdrucksformen und Folgen von Jugendbewegungen aufzeigen • Den Einfluss von Mentalitäten, Lebensformen und Geschlechterrollen an geeigneten Themen untersuchen • Die unterschiedlichen politischen, wirtschaftlichen und kulturellen Phänomene des Kalten Krieges kennen • Die Konflikte nach dem Zweiten Weltkrieg im Rahmen des Kalten Krieges einordnen • Holocaust • Kalter Krieg • Vietnamkrieg • Jugendbewegungen Sozialpsychologische Experimente Konformitätsdruck in Gesellschaften Planwirtschaft und Marktwirtschaft Der Kalte Krieg in Musik, im Film und im Sport Die Entwicklung des Computers und der KI im 20. Jahrhundert 3. Werden und Entwicklung der Modernen Schweiz (Schweizergeschichte) Seite 168 4 4 3.1. Werden des modernen Bundesstaates • politische und wirtschaftliche Kräfte und ihre Beiträge zur Entwicklung der modernen Schweiz identifizieren und einordnen • Mythen als geschichtswirksame Kräfte wahrnehmen, sie von der historischen Realität unterscheiden und ihre Instrumentalisierung in Politik und Wirtschaft erkennen • Schweiz im 18. und 19. Jahrhundert: Strukturen, Prozesse, Konflikte Beitrag der Literatur und Kunst zur Mythenbildung der Schweiz untersuchen Erklärungsansätze für den Erfolg der Schweiz erarbeiten 4 4 3.2 Politische und wirtschaftliche Herausforderungen eines Kleinstaates (mit Schweizergeschichte) • Chancen und Grenzen der Neutralität für die moderne Schweiz einschätzen • den Wechsel zwischen Isolation und Öffnung als Konstante der Schweizer Geschichte erkennen • Schweiz im 20. Jahrhundert: Herausforderungen und Bewältigungsstrategien Stärken und Schwächen des politischen Systems der Schweiz analysieren Computer und Digitalisierung: Beiträge der Schweiz aufzeigen 4 4 3.3 Migration, nationale Identität und soziokultureller Wandel (mit Schwerpunkt Zeitgeschichte) • Modernisierungsprozesse und ihre Folgen an geeigneten Beispielen analysieren • die Spannung zwischen der eigenen Kultur und anderen Kulturen als bedeutsam erleben • kulturelle Faktoren wie Religion, Kunst, Wissenschaft und Technik als Bestandteil menschlichen Lebens erkennen. • Schweiz in der Gegenwart: Brennpunkte und Debatten, Zukunftsaussichten Reportage über eine Schweizer Firma schreiben Das Bild der Schweiz im Ausland untersuchen Die Schweiz als Einwanderungs- und Auswanderungsland Die Veränderungen der Jugend und der Gesellschaft durch «social Media» und die Digitalisierung erkennen Seite 169 5. Aktuelle Herausforderungen (1. Teil) 5 4 5.2. Rezeption von Geschichte • den Wandel als konstitutives Element der Geschichte verstehen • einige Gegenwartsprobleme mit historischen Mitteln erforschen und auf diese Weise die geschichtlichen Wurzeln der Gegenwart begreifen • Wirkungsweisen von Vergangenheitsdeutung in Politik und Kultur Darstellung von Geschichte im Film untersuchen Vergleich der Darstellung geschichtlicher und politischer Inhalte in modernen Medien (bspw. YouTube, Wikipedia, Facebook, Twitter, Instagram) 5 32 5.1. Politische, wirtschaftliche und soziale Aktualität • sich sachgerecht informieren, sich in der Vielfalt der Information zurechtfinden sowie eine fundierte Meinung bilden und begründen • den historischen und politischen Hintergrund in Themen anderer Fächer einbeziehen • fundierte gesellschaftliche und individuelle Schlussfolgerungen aus aktuellen Problemen und Erscheinungen ziehen und begründen • sich als verantwortungsbewusstes Mitglied unserer Gesellschaft einsetzen, insbesondere auch im Bereich des Globalen Lernens und der nachhaltigen Entwicklung • Die Situation nach dem Ende des Kalten Krieges verstehen, einordnen und beurteilen können • Die Welt nach dem Kalten Krieg • Aktuelle Konflikte und Herausforderungen • Schwellenländer im Längsschnitt vergleichen Historische Hintergründe von aktuellen Konflikten untersuchen Die Digitalisierung und ihre Folgen als weiter industrielle Revolution thematisieren und Folgen für die Bildung untersuchen Globale Machtverhältnisse und Ungleichheiten Aktuelle Herausforderungen / Debatten in der Seite 170 westlichen demokratischen Welt Die neuen digitalen Möglichkeiten der Überwachung und Kontrolle diskutieren KI, Roboter und digitale Assistenten als Chance und Risiko thematisieren Einen Blick in die Zukunft werfen: Szenarien bilden Den Einfluss der digitalen Technologien auf die Kriegsführung im 20. und 21. Jahrhundert kennen Seite 171 4. Politik und Demokratie (Staatskunde) 6 12 2.1. Zivilgesellschaft, politische Willensbildung und moderne schweizerische Institutionen • Funktionen und Wirkungen von politischen Prozessen und die Bedeutung der Medien in Grundzügen erkennen • die Sprache der Politik in geeigneten Situationen anwenden, sich an einer Debatte beteiligen und eine konstruktive Streitkultur entwickeln • die staatspolitischen Rechte und Pflichten, insbesondere im Hinblick auf Menschenrechte und Demokratie, erkennen • Machtverhältnisse und Interessenvertretung kritische hinterfragen • das politische Modell des schweizerischen Bundesstaates und der halbdirekten Demokratie besser verstehen • die sich daraus ergebenen Möglichkeiten für die Bürgerin und den Bürger zur Wahrnehmung der Interessen erkennen • Stimmrecht, Wahlrecht, Initiativrecht, Referendumsrecht, Petitionsrecht • Staatliche Institutionen der Schweiz • Parteien, Verbände, Interessengruppen • Verhältnis Staat-Bürger • Rolle der Medien als vierte Gewalt im Staat Kommunikative Situationen in der Politik modellhaft beschreiben Machtverhältnisse und Interessenvertretung kritisch hinterfragen Aktuelle Abstimmungen und Debatten Den Einfluss der neuen Medien auf die Politik und die Meinungsbildung Fake-News, Lügen und Manipulationen im Internet erkennen Seite 172 6 8 2.2. Internationale Organisationen und Globalisierungstendenze • die Schweiz als Teil der Völkergemeinschaft begreifen und die wichtigsten internationalen Institutionen, welche der politischen, wirtschaftlichen und soziale Zusammenarbeit dienen, in ihren Grundzügen verstehen • Internationale Organisationen im Überblick • Meilensteine der Europäischen Integration • Die Schweiz und die EU Englische und/oder französische Original- Quellentexte oder Reden lesen und verarbeiten Globalisierungsprozesse aus wirtschaftlicher, digitaler und nationalstaatlicher Sicht Seite 173 Fach Technik und Umwelt Verordnung über die eidgenössische Berufsmaturität (Berufsmaturitätsverordnung BMV) vom 13. Juni 2025, Stand 1. März 3 3 0 0 0 0 Schlussprüfung keine Einbezug in Abschlusszertifikate BM Der Unterricht in Technik und Umwelt hat zum Ziel, bedeutsame allgemeinbildende Themen auf der Basis der naturwissenschaftlichen, sozialwissenschaftlichen und technischen Grundkenntnisse der Lernenden und im Kontext zur Umwelt zu bearbeiten. Bei der Auswahl der Themen hat der Aktualitätsbezug hohe Priorität. Unter dem Leitbegriff Technik werden alle von Menschen gemachten Produkte und die besonderen Fähigkeiten verstanden, die direkt oder indirekt der Erhaltung und Entfaltung des menschlichen Lebens dienen. Unter dem Leitbegriff Umwelt werden primär die natürlichen Ressourcen der Lebenswelt Erde und sekundär die von den Menschen bestimmte sozio-kulturelle Umwelt (Technologie, Ökonomie, Kultur, Politik und Recht) verstanden. Die ganzheitliche Sichtweise im Spannungsfeld zwischen Technik und Umwelt fördert das vernetzte und selbstständige Erarbeiten einer persönlichen Meinung und verantwortungsvolles Handeln. Dadurch werden Grundlagen für den persönlichen und gesellschaftlichen Beitrag zu einer nachhaltigen Entwicklung gelegt. Seite 174 • Reflexive Fähigkeiten: selbstorganisiert lernen (das eigene Lernen planen und auswerten); sich in neue Themengebiete einarbeiten; Kritik anbringen und annehmen, begründet beurteilen; Meinungen kritisch hinterfragen; andere Sichtweisen verstehen; nichtlinear, vernetzt und systemisch denken • Sozialkompetenz: im Team ergebnisorientiert arbeiten; Verantwortung wahrnehmen; die eigene Meinung hinterfragen • Sprachkompetenz: Fachbegriffe verstehen und korrekt anwenden, Fachtexte verstehen und zusammenfassen; sich schriftlich und mündlich mit differenziertem Wortschatz ausdrücken • Arbeits- und Lernverhalten: zielgerichtet recherchieren; Quellen korrekt zitieren und in deren Kontext einbetten; Strategien entwickeln und anwenden, die zu einem nachhaltigen Umgang mit Ressourcen (Energie, Rohstoffe und Umwelt einschliesslich des sozialen Umfelds) führen • Interessen: für Neues offen sein; andere Sichtweisen und Kulturen verstehen • Umfang mit Informations- und Kommunikationstechnologien (IKT-Kompetenzen): IKT zur Informationsgewinnung und – vermittlung selbständig und bewusst einsetzen (Recherchen, Textverarbeitung, Präsentationen) Seite 175 1. 57 1. Die Welt: ein vernetztes System 1. 30 1.1. Das Ökosystem und die Umweltbereiche (Atmosphäre, Boden, Wasser, Biosphäre) • wichtige chemische Elemente, Verbindungen und Reaktionen sowie biologische Prozesse nennen und ihre Bedeutung an Beispielen • die vier Umweltbereiche beschreiben und ihre Funktion im Ökosystem erklären • wichtige Kreisläufe und Stoffflüsse wie Kohlenstoff- und Wasserkreislauf oder Energiefluss beschreiben • Grundlagen der Chemie: Teilchenmodell, Atomaufbau, Überblick über chemische Bindung • Ökologie • Stoffwechsel, Photosynthese • Biotische und abiotische Umweltfaktoren • Populationsdynamik, Artensterben, Biodiversität • Klima und/oder Geologie im Hinblick auf Stoff- und Energiekreisläufe Digitale Datenerfassung (Feldarbeit oder Eigenstudien) und - verarbeitung, einfache statistische Auswertungen und Darstellung der digitalen Daten. Mögliche Anwendungen: RGT-Regel, Simulation von Reaktionsabläufen, Bergmann'sche Regel, Populationsdynamik, Tragfähigkeiten von Ökosystemen, Bodenkunde 1. 27 1.2. Vernetzte Systeme • Elemente und Beziehungen in Systemen an Beispielen verstehen und darstellen • Folgen von Eingriffen in vernetzte Systeme abschätzen (Luftschadstoffe, CO2 und Klima, Rodung des Regenwalds) • Probleme und Zusammenhänge mit geeigneten Verfahren wie Messung oder Dokumentenanalyse selbstständig erarbeiten • die erforderlichen naturwissenschaftlichen und technischen Grundkenntnisse nutzen bzw. erarbeiten • Luft: Zusammensetzung, Luftschadstoffe: Entstehung, Verbreitung und Folgen, Verbrennung, Reaktionsgleichungen • Bevölkerungsentwicklung Ressourcenmanagement unter globalisierten Bedingungen • Nahrungsnetze Statt Luft könnte auch Wasser als Medium gewählt werden Ernährung und Energieversorgung Digitale Datenerfassung und -verarbeitung einfache statistische Auswertung, z.B. von Luftschadstoffen, Demografie-Daten, Auswertung regionaler Fallstudien Seite 176 • Wechselbeziehungen und Rückkoppelungen in ein bis zwei Systemen erkennen • Natürlicher und anthropogener Klimawandel, Ursachen und Folgen, Klimaforschung, Klimapolitik • Exemplarische Arbeit mit Umweltdaten Besuch einer Kehrichtsverbrennungsan lage (oder Gewässerrevitalisierung) Seite 177 2. 38 2. Der Mensch in seiner Beziehung zur Umwelt 2. 15 2.1. Leben in einem vernetzten System • den Aufbau einer Zelle und die Funktion der wichtigsten Organellen verstehen • die Bedeutung der Zellteilung und die Entstehung von Tumoren nachvollziehen • die Eigenschaften des Lebens (Erbgut, Stoffwechsel, usw.) erklären • mikroskopieren (Analysemethoden) • Prinzipieller Aufbau einer Zelle • Kernaufbau und Zellteilung • Mitose • Krebs • Eigenschaften des Lebens • Mikroskopier-Kenntnisse Einbindung neuer digitaler Medien, z. B. in der bildlichen Darstellung beim Mikroskopieren 2. 8 2.2. Material- und Stoffflüsse • erneuerbare und nichterneuerbare Ressourcen unterscheiden und Beispiele erläutern • den Unterschied zwischen Recycling und Downcycling erklären • den Weg vom Rohstoff bis zur Entsorgung (Produktlebezyklus) an Beispielen , insbesondere des Welthandels, erfassen und hinsichtlich seiner ökologischen und sozialen Folgen analysieren • die ökologischen und sozialen Auswirkungen der Rohstoffgewinnung und -nutzung (Anbau und Gewinnung, Transport, Verarbeitung, Entsorgung) an Beispielen beurteilen • Erneuerbare und nicht erneuerbare Rohstoffe hinsichtlich Abbau, Emissionen, Entsorgung, Geopolitik analysieren Digitale Datenerfassung und -verarbeitung einfache statistische Auswertung, z.B. von Luftschadstoffen, Auswertung regionaler Fallstudien (z.B. Rohstoffe, Handy- /Computerherstellung), Analyse von Geodaten (z.B. AGIS) Exkursionen 2. 7 2.3. Energie und Energieflüsse • chemische, thermische, kinetische und elektrische Energieformen nennen • unterschiedliche Formen der Energiegewinnung beschreiben • den Energieerhaltungssatz erklären • Grundbegriffe und Einheiten verstehen und richtig anwenden • Technische Prozesse der Nutzung erneuerbarer und nichterneuerbarer Ressourcen erläutern Energieformen und Energieträger können exemplarisch vertieft werden Berücksichtigung von Gerechtigkeitsaspekten Seite 178 • die historische Entwicklung des Energieverbrauchs und der Energieabhängigkeit sowie deren Auswirkungen auf die Umwelt beschreiben • Vor- und Nachteile der unterschiedlichen Energieformen abwägen „Zukunftstauglichkeit“ 2. 8 2.4. Umwelteinwirkungen • wichtige globale und lokale Umwelteinwirkungen nennen • die naturwissenschaftlichen Grundlagen von Umwelteinwirkungen und deren Folgen • Umweltdaten auswerten, interpretieren und Schlüsse ziehen • Wirkung von Schadstoffen auf Lebewesen und Ökosysteme • Umwandlung der Umweltsysteme anhand exemplarischer Beispiele • Massnahmen zur Schadensvermeidung • Umweltmonitoring und Arbeit mit Umweltstatistiken Ausgewählte historische und/oder aktuelle Fallbeispiele mit digitalen Medien bearbeiten Schmelze von Gletschern und Permafrost, Entwaldung, intensive Landnutzung, Verschmutzung, Bergbau 2. 16 3. Lösungsansätze zu einer nachhaltigen Entwicklung 2. 6 3.1. Konzepte der nachhaltigen Entwicklung • Verschiedene Konzepte der nachhaltigen Entwicklung erklären • ökologische, soziale und ökonomische Kriterien einer nachhaltigen Entwicklung nennen • anhand von Nachhaltigkeitskriterien Fallbeispiele beurteilen (Biosphärenreservate, lokale Agendas 21, Agrotreibstoffe, Tourismusprojekte, Holzwirtschaft, Car- Sharing, Entwicklungsprojekte, Verkehrspolitik usw.) • Umwelteinwirkungen mit geeigneten Methoden wie ökologischer Fussabdruck, • Nachhaltigkeitskonzepte • Ausgewählte Fallbeispiele z.B. anhand von Nachhaltigkeitsindikatoren Ausgewählte historische und/oder aktuelle Fallbeispiele bearbeiten, z.B. Handlungsoptionen aufzeigen (Bodenschutz, Dialog zwischen Industrie Nichtregierungsorganisati onen, Bio-, Umwelt- und Soziallabels, regionale Entwicklungskonzepte, Verzicht etc.) Seite 179 Ökobilanz (LCA) oder Ökosozialprodukt 2. 10 3.2. Lösungsansätze • nationale und globale Instrumente des Umweltschutzes wie Klima- und Artenschutzabkommen, Umweltrecht und Kostenwahrheit darlegen • die Begriffe Effizienz und Suffizienz unterscheiden und erklären • das Cradle-to-Cradle-Prinzip an Beispielen • technische Produkte und Verfahren einer nachhaltigen Entwicklung (alternative Energien, Cleantech) verstehen und beurteilen wirtschaftliche und politische Massnahmen: z.B. Subventionen, Ökolabels, Handelsbegrenzungen, Verkehrspolitik oder Energiepolitik auf ihren Beitrag zu einer nachhaltigen Entwicklung beurteilen • Nano-, Gen-, Kommunikations- und weitere aktuelle Technologien erklären und bezüglich ihres Beitrags zu einer nachhaltigen Entwicklung beurteilen • persönliche Möglichkeiten einer nachhaltigen Entwicklung und zukunftsfähigen Lebensführung entwerfen • Grundkonzepte umweltpolitischer Lösungsansätze • Grundlagen der Gentechnologie verstehen: Anwendungen, Chancen, Gefahren und Risiken analysieren und beurteilen • Grundlagen der Nanotechnologie verstehen: Anwendungen, Chancen, Gefahren und Risiken analysieren und • Aufbau von Speichermedien Potenzial von Künstliche Intelligenz bei der Lösung von Umweltproblemen Anwendungen von "Missing Maps", Opendata-Plattform Vorstellung digitaler Apparaturen in Forschung und Industrie Seite 180 Übrige Fächer Fach Italienisch 3 3 3 3 3 3 Schlussprüfung keine Einbezug in Abschlusszertifikate nein Fremdsprachen sind in der mehrsprachigen Schweiz und in einer globalisierten Welt eine unerlässliche Voraussetzung für die Pflege zwischenmenschlicher Beziehungen und für eine erfolgreiche berufliche Tätigkeit im In- und Ausland. Sie sichern die Studierfähigkeit, motivieren zum selbstverantwortlichen und lebenslangen Lernen und bilden die Persönlichkeit, indem andere Kulturen erschlossen sowie Gemeinsamkeiten und Unterschiede zur eigenen kulturellen Herkunft entdeckt werden. Der Unterricht in der dritten Landessprache leistet überdies einen wichtigen Beitrag zur Stärkung der nationalen Kohäsion. Die Lerngebiete und fachlichen Kompetenzen werden hauptsächlich durch interaktives Sprachhandeln vermittelt und gefestigt. Die Lernenden erweitern das sprachliche Repertoire und entwickeln Kommunikationsstrategien in unterschiedlichen Lernsituationen sowie in Verbindung mit anderen Fächern. Der Kompetenzaufbau wird auf Schulebene weiter unterstützt durch zweisprachigen Unterricht, Immersionsprojekte, Aufenthalte in anderen Sprachgebieten und Austausch von Lernenden. Im Fremdsprachenunterricht gilt der Grundsatz der integrierten Kompetenzen. Die Unterrichtseinheiten zeichnen sich dadurch aus, dass sich die Lerngebiete gegenseitig durchdringen und dass mehrere Kompetenzen ineinander greifen (z.B. ein Thema wird im Unterrichtsgespräch oder mittels eines Hörtexts eingeführt, anschliessend wird dazu ein Text gelesen und sein kultureller Hintergrund erschlossen; zum Abschluss beantworten die Lernenden schriftlich vorgegebene Verständnisfragen). Im gesamten Kompetenzerwerb wie auch in der Auseinandersetzung mit kulturellen Themen werden sprachliche Lernstrategien eingeübt. Eines der Lerngebiete ist der interkulturellen Verständigung und der Kultur gewidmet, wobei neben Literatur und anderen Künsten auch Wissenschaft, Technik, Wirtschaft und Politik in ihren kulturell bedeutsamen Aspekten betrachtet werden. Im Typ Wirtschaft des mit dem Beruf (EFZ) verwandten FH-Fachbereichs Seite 181 Wirtschaft und Dienstleistungen nimmt die Beschäftigung mit literarischen und anderen künstlerischen Ausdrucksformen entsprechend der höheren Lektionenzahl einen breiteren Raum ein. Als Bezugsrahmen für den Unterricht im Bereich der vier Grundfertigkeiten (Hörverstehen, Lesen, Sprechen, Schreiben) dient der Gemeinsame Europäische Referenzrahmen für Sprachen (GER). Das jeweils zu erreichende Niveau nach GER wird im Teil «Lerngebiete und fachliche Kompetenzen» in zusammengefasster Form angegeben. Dies erleichtert es den Lehrkräften, sich beim Erarbeiten der Fachlehrpläne ebenfalls auf die Deskriptoren des GER und des Europäischen Sprachenportfolios (ESP) abzustützen. Am Ende des Berufsmaturitätsunterrichts verfügen die Lernenden über Mindestkompetenzen im Bereich des Niveaus B1 (Lerngebiete und fachliche Kompetenzen). Seite 182 • Reflexive Fähigkeiten: die eigenen Sprachkenntnisse einschätzen, Fortschritte wahrnehmen, dazu Bilanz ziehen und Lernschritte planen • Sozialkompetenz: mit Meinungen anderer sowie mit Widerständen und Konflikten konstruktiv umgehen • Sprachkompetenz: Lesestrategien, um an anspruchsvolle Texte heranzugehen, wie auch Interpretations-, Kommunikations- und Präsentationsstrategien einsetzen können; Sprache als grundlegendes Medium von Kommunikation, Welterschliessung und Identitätsbildung verstehen; Gelerntes anwenden und in einen anderen Kontext transferieren. • Interkulturelle Kompetenz: den eigenen kulturellen Hintergrund kennen, Offenheit gegenüber anderen Kulturen entwickeln und sich im Dialog der Kulturen einbringen; gesellschaftliche Entwicklungen in Gegenwart und Geschichte wahrnehmen, hinterfragen, vergleichen und dazu Stellung beziehen • Arbeits- und Lernverhalten: effiziente Lern- und Arbeitsstrategien entwickeln sowie diese selbstständig und kooperativ anwenden und auswerten • Umgang mit Informations- und Kommunikationstechnologien (IKT-Kompetenzen): IKT zur Informationsgewinnung und -vermittlung selbstständig und bewusst einsetzen (Recherchen, Textverarbeitung, Präsentationen); Onlinehilfen wie Wörterbücher und Lernprogramme für selbstständiges Lernen nutzen (Vor- und Nachteile erkennen); webbasierte Plattformen zur Kommunikation und Publikation im persönlichen und fachlichen Bereich verwenden Seite 183 1 25 1. Rezeption Die Lernenden können: 1 11 1.1. Hörverstehen und Seh-/ • in überblickbaren Sachinformationen über alltags- oder berufsbezogene Themen die Hauptaussagen und Einzelinformationen erkennen (z.B. technische Anleitungen zur Bedienung von Geräten verstehen oder die Hauptpunkte von Radionachrichten erfassen) • Reden oder Gespräche vorwiegend aus dem eigenen Fachgebiet verstehen, wenn deutlich und in der Standardsprache gesprochen wird • Anweisungen der Lehrperson • Dialoge im Lehrbuch, kurze und einfache Audiodateien verstehen (z.B. Dialog zur Begrüssung, sich vorstellen, den Tagesablauf einer Person, Zahlen, Bestellung im Restaurant), Freizeitaktivitäten und Interessen, Lieder als • Ausfüllen eines einfachen Formulars aufgrund auditiv erfasster Informationen auf einfachem Niveau (Namen, Alter, Wohnort etc); Vorstellen einer Familie anhand eines Stammbaums • Konzentrationsfähigkeit • Strategien erarbeiten für das 1 14 1.2. Leseverstehen • vertraute Texte nach gewünschten Informationen durchsuchen, um eine bestimmte Aufgabe zu lösen • Lehrbuchtexte, Texte aus dem Alltag (z.B. eine E-mail, Bestätigung oder • Lesetechniken (diagonales Lesen, aus dem Kontext den Inhalt eines Textes erkennen) • Schlüsselbegriffe finden Seite 184 Absage einer Einladung, Tagesablauf, Reiseberichte. Speisekarten, Fahrpläne, Mitteilungen und Wetterbericht) Alltagssituationen, Lieder, filastrocche, poesie di festività 1 15 2. Mündliche Produktion und 1 7 2.1. Mündliche Produktion • eine gut verständliche Aussprache pflegen und die wichtigsten phonetischen Regeln richtig • mit dem zur Verfügung stehenden Wortschatz in Alltagssituationen leicht zögernd oder mithilfe von • Themen aus ihren Interessen- bzw. beruflichen Spezialgebieten zusammenhängend präsentieren • Schulbuchtexte aus dem Alltag in Dialog umsetzen • Sie übernehmen eine bestimmte Rolle für einen kurzen Dialog, z. B. sich vorstellen, Reservation, Bestellung, nach dem Weg oder Fahrplan fragen • Lieder und Texte zur Pflege der Aussprache • Aussprache anhand von online Videos bzw. Plattformen üben und auf autonome Weise verbessern • Lieder zusammen singen und Gedichte lernen, um die Aussprache sowie die Satzmelodie zu üben 1 6 2.2. Mündliche Interaktion • ein breites Spektrum einfacher sprachlicher Mittel (Wortschatz, Redewendungen, Strukturen) so flexibel und korrekt einsetzen, dass sich die Lernenden ohne allzu störende Pausen der Situation und • Lehrbuchtexte • vereinfachte Texte aus dem Alltag in kurze Dialoge umsetzen • einfache Satzstrukturen für den Small-Talk einführen (z.B. anhand von Videos) • in kleinen Gruppen (oder Partnerarbeit) kleine Seite 185 dem Gegenüber angepasst Besprechungen über vertraute Themen teilnehmen, persönliche Meinungen ausdrücken und Dienstleistungsgesprächen (Begriff gemäss GER) teilnehmen und dabei die eigene Meinung und • Interviews führen, indem sie detailliertere Informationen einholen und Aussagen • auch weniger routinemässige Situationen mündlich bewältigen (z.B. erklären, wenn etwas problematisch ist, oder sich beschweren) • Rollenspiele, Simulationen von Alltagssituationen Rollenspiele erstellen und 1 2 2.3.Sprachmittlung/Mediation persönlichem oder aktuellem Interesse (z.B. den Wetterbericht oder technische Anweisungen) anderen Personen, je nach Situation, in der eigenen oder der Zielsprache mit einfachen Formulierungen oder mithilfe von Umschreibungen, erklärend • Einfache Audio- oder Textdatei hören/lesen und den Inhalt 1 10 3. Schriftliche Produktion und Seite 186 1 7 3.1. Schriftliche Produktion • die Regeln der Rechtschreibung, Grammatik und Textgestaltung so anwenden, dass die Texte zusammenhängende Texte verfassen Sachinformationen weiterzugeben • einfache Karten (Ferien) und E-mails • kurze Beschreibungen (Bildergeschichten) • kurze Texte in der Gegenwart und in der Vergangenheit schreiben (z.B. Kindheitserinnerungen, Ferien) • Konjugationsübungen der einfachen Verben • Basis-Übungen zur Grammatik • Verschiedene Sprachebenen erkennen (formell, informell) • Textgestaltungskompetenz • sprachlich einfaches Interview-Video studieren und eines selber schriftlich 1 1 3.2. Schriftliche Interaktion • in Briefen und Mitteilungen einfache Informationen von unmittelbarer Bedeutung • Notizen mit einfachen Informationen schreiben • Kurzbriefwechsel (E- Mail, SMS) • Online Blogs recherchieren und kurze Texte schreiben 1 2 3.3. Sprachmittlung/Mediation • die wichtigsten Inhalte vertrauter mündlicher und schriftlicher Texte, je nach Situation, in der gemeinsamen oder in der eigenen Sprache mit einfachen Formulierungen oder mithilfe eines Wörterbuches für andere Personen notieren • Lehrbuchwortschatz. Begriffe aus der Unterrichtssprache • vereinfachte Texte aus dem Alltag • vielfältige Übungen zum Basis- Wortschatz • Wortfeldübungen • Synonyme und Antonyme Seite 187 1 3 4. Sprachreflexion und 1 1 4.1. Selbstevaluation • Sprachenlernen mittels Checklisten und Einträgen im Dossier in ihrem Sprachenportfolio evaluieren • mit Hilfe des Sprachenportfolios und mit Unterstützung der Lehrperson Ziele zu ihren sprachlichen Kompetenzen formulieren und Lernschritte planen • über das Erlernen von verschiedenen Sprachen • Fehleranalyse bei Korrekturen • Selbstevaluation in Lehrmitteln • Vergleich mit anderen Sprachen (Französisch, Spanisch) • online Übungen für den Spracherwerb mit Korrekturmöglichkeiten, z.B.(Vokabellernen, Konjugationsdrill usw.) 1 1 4.2. Rezeptionsstrategien • eine Vielfalt von Verstehensstrategien einsetzen (z.B. beim Hören und Lesen Schlüsselwörter erkennen oder Wörter aus dem Kontext • Lesestrategien wie überfliegendes Lesen, selektives Lesen, Querlesen, Vermutungen über den weiteren Textverlauf oder intelligentes Raten gezielt einsetzen • Wörterbücher und elektronische Medien als Lernhilfen adäquat • Bei Audiodateien auf Schlüsselbegriffe achten • Lesestrategien • Umgang mit dem Wörterbuch • Die ECHO-Strategie anwenden anhand der Hörverständnisse • Textinhalt aus dem Kontext herauslesen • einen Text anhand der Hilfsmittel (Wörterbuh online/Papierformat) 1 1 4.3. Produktionsstrategien • mit dem vorhandenen Sprachmaterial kreativ umgehen, um neue Ausdrucksweisen zu • Ableiten von Wörtern (Wortfeld) • Brainstorming zu einem Thema erstellen für • Bedeutung der non-verbalen verstehen und umsetzen Seite 188 • den Schreibprozess planen (d.h. mit Textproduktionsstrategien wie Brainstorming, Gliederung der Ideen, Entwerfen und eine einfache kleine Berichterstattung zum Thema (Diskussionen in kleinen Gruppen) • Strukturieren eines Textes 1 2 5. Soziokulturelle Merkmale Die Lernenden können: • die wichtigsten soziokulturellen Unterschiede (Sitten, Denkweisen, Verhalten) zwischen der fremden und der eigenen Sprachgemeinschaft erkennen und • die wichtigsten anwenden (z.B. die formalen Anredeformen, korrekte Dankes- • Didaktisch aufbereite kurze News • Kurze Videosequenzen • Sprichwörter • Begrüssung im italienischsprechendem Raum; Mimik und Gestik • Umgangsformen • Aufgeschlossenheit und 1 5 6. Kultur und interkulturelle 1 1 6.1. Persönliches und • Erfahrungen aus ihrem gewohnten Umfeld mit Berichten über ähnliche Ereignisse oder Situationen aus fremden Kulturen • einfache Texte • Dialoge • Alltagssituationen szenisch darstellen • Dankes-und Grussformel • Rollenspiele: die kulinarische Tradition Italiens/des Tessins 1 2 6.2. Zeitgeschehen und • Merkmale der Berichterstattung über Fragen des Zeitgeschehens in den Medien der Zielsprache erfassen und mit der Wahrnehmung der Sachverhalte in der eigenen Kultur vergleichen • einfache Zeitungsausschnitte • Lieder • Fumetti • Informations- und Kommunikationstechnologien • Videosequenzen (Werbespots verstehen und analysieren) Seite 189 • die Medienlandschaft in der Zielsprache in ihren Grundzügen • Veranstaltungskalender verstehen und kommentieren 1 1 6.5. Wissenschaft, Umwelt und • Analogien und Unterschiede in der Medienberichterstattung zu Fragen von Wissenschaft, Umwelt und Kultur erkennen • Zeitungsartikel • Dokumentationen • Feste und Bräuche kennenlernen und • Tagesschau (Podcast) 1 1 6.6. Literatur und andere • kürzere literarische Texte, Comics und Lieder lesen und beschreiben sowie persönliche Reaktionen • Beispiele aus bildender Kunst und Film nach Anleitung beschreiben sowie Beobachtungen und • Werke im gesellschaftlichen und geschichtlichen Umfeld einordnen • Comics • Vignetten • Lieder • literarische Zitate • Wichtigkeit der Ironie in der italienischsprachigen Kulturtradition • kurze Videosequenzen mit einfachem sprachlichem Inhalt (Werbung, Trickfilme) Seite 190 2 15 1. Rezeption Die Lernenden können: 2 8 1.1. Hörverstehen und Seh-/ • in überblickbaren Sachinformationen über alltags- oder berufsbezogene Themen die Hauptaussagen und Einzelinformationen erkennen (z.B. technische Anleitungen zur Bedienung von Geräten verstehen oder die Hauptpunkte von Radionachrichten erfassen) • Reden oder Gespräche vorwiegend aus dem eigenen Fachgebiet verstehen, wenn deutlich und in der Standardsprache gesprochen wird • Anweisungen der Lehrperson, • Dialoge im Lehrbuch, einfache Audiodateien verstehen (z.B. Dialog verstehen, Beschreibung einer Person, den Tages- und Wochenplan, die Uhrzeit verstehen, eine Reiseinformation: Namen, Reiseziel, Preis des Billets, Unterkunft) • Lieder als Hörverstehensübung 2 7 1.2. Leseverstehen vertraute Texte nach gewünschten Informationen durchsuchen, um eine bestimmte Aufgabe zu lösen • Lehrbuchtexte, Texte aus dem Alltag (z.B. eine E-mail, Wochenplan, Ferien, die eigene Lebensgeschichte, die Arbeitswelt), Alltagssituationen • Lesestrategien entwickeln • längere Texte lesen und verstehen; z.B. vereinfachter Zeitungsartikel mit Fragen und Übungen zum Vokabular • Liedertexte verstehen (wörtlich) und erste Interpretationsstrategie 2 12 2. Mündliche Produktion und 2 7 2.1. Mündliche Produktion • eine gut verständliche Aussprache pflegen und die • Schulbuchtexte aus dem Alltag in Dialog umsetzen • Sie übernehmen eine bestimmte Rolle für einen einfachen Dialog, z. B. sich Seite 191 wichtigsten phonetischen Regeln richtig anwenden • mit dem zur Verfügung stehenden Wortschatz in Alltagssituationen leicht zögernd oder mithilfe von Umschreibungen zurechtkommen • Themen aus ihren Interessen- bzw. beruflichen Spezialgebieten zusammenhängend präsentieren und Nachfragen beantworten • Sie übernehmen eine bestimmte Rolle für einen kurzen Dialog, z. B. sich vorstellen, Reservation, Bestellung, nach dem Weg oder Fahrplan fragen und die Familie vorstellen, über sich und die Kindheit sprechen, Reservation, Bestellung, nach dem Weg oder Fahrplan fragen, über die Ferien sprechen • Lieder und Texte zur Pflege der Aussprache 2 4 2.2. Mündliche Interaktion • ein breites Spektrum einfacher sprachlicher Mittel (Wortschatz, Redewendungen, Strukturen) so flexibel und korrekt einsetzen, dass sich die Lernenden ohne allzu störende Pausen der Situation und dem Gegenüber angepasst Besprechungen über vertraute Themen teilnehmen, persönliche Meinungen ausdrücken und Informationen Dienstleistungsgesprächen (Begriff gemäss GER) teilnehmen und dabei die • Lehrbuchtexte • Texte aus dem Alltag in Dialog umsetzen • Rollenspiele, Simulationen von Alltagssituationen • einfache Satzstrukturen für den Small-Talk einführen (z.B. anhand von Videos) • in Partnerarbeit komplexere Rollenspiele erstellen und • einfache vorgegebene Satzstrukturen aneignen, um die eigene Meinung zu äussern Seite 192 eigene Meinung und Reaktion • Interviews führen, indem sie detailliertere Informationen einholen und Aussagen • auch weniger routinemässige Situationen mündlich bewältigen (z.B. erklären, wenn etwas problematisch ist, oder sich beschweren) 2 1 2.3. Sprachmittlung/Mediation • wichtige Aussagen zu Themen von persönlichem oder aktuellem Interesse (z.B. den Wetterbericht oder technische Anweisungen) anderen Personen, je nach Situation, in der eigenen oder der Zielsprache mit einfachen Formulierungen oder mithilfe von Umschreibungen, erklärend weitergeben • Einfache Audio- oder Textdatei hören/lesen und den Inhalt weitergeben • Informationen mündlich • zu einer Aussage Stellung nehmen 2 12 3. Schriftliche Produktion und 2 7 3.1. Schriftliche Produktion • die Regeln der Rechtschreibung, Grammatik und Textgestaltung so anwenden, dass die Texte • zu vertrauten Themen einfache, zusammenhängende Texte verfassen • Kurzbriefe • kurze Texte in der Gegenwart und in der Vergangenheit schreiben (Wochenendaktivitäten, Hobbys) • Zusammenfassungen zu einfachen Texten schreiben • kurze Beschreibungen (Bildergeschichten) Seite 193 • kurze Berichte in einem üblichen Standardformat schreiben, um Sachinformationen weiterzugeben und • Konjugationsübungen der einfachen und irregulären Verbgruppen • Übungen zur Basis- Grammatik 2 3 3.2. Schriftliche Interaktion • in Briefen und Mitteilungen einfache Informationen von unmittelbarer Bedeutung • Notizen mit einfachen Informationen schreiben • erste Briefe schreiben • • Chatkorrespondenz, Emailwechsel 2 2 3.3.Sprachmittlung/Mediation schriftlich aus der • die wichtigsten Inhalte vertrauter mündlicher und schriftlicher Texte, je nach Situation, in der gemeinsamen oder in der eigenen Sprache mit einfachen Formulierungen oder mithilfe eines Wörterbuches für andere Personen notieren • Lehrbuchwortschatz. Begriffe aus der Unterrichtssprache • Texte aus dem Alltag • vielfältige Übungen zum Wortschatz: Lückentexte, Wortfeldübungen, Synonyme und Antonyme • kleine Übersetzungen 2 3 4. Sprachreflexion und 2 1 4.1. Selbstevaluation • Sprachenlernen mittels Checklisten und Einträgen im Dossier in ihrem Sprachenportfolio evaluieren • mit Hilfe des Sprachenportfolios und mit Unterstützung der Lehrperson Ziele zu ihren sprachlichen • Fehleranalyse bei Korrekturen • Selbstevaluation in Lehrmitteln • Vergleich mit anderen Sprachen (Französisch, Spanisch) • online-Übungen für den Spracherwerb mit Korrekturmöglichkeiten, z.B.(Vokabellernen, Konjugationsdrill usw.) Seite 194 Kompetenzen formulieren und • über das Erlernen von verschiedenen Sprachen 2 1 4.2. Rezeptionsstrategien • eine Vielfalt von Verstehensstrategien einsetzen (z.B. beim Hören und Lesen Schlüsselwörter erkennen oder Wörter aus dem Kontext selektives Lesen, Querlesen, Vermutungen über den weiteren Textverlauf oder • Wörterbücher und • Bei Audiodateien auf Schlüsselbegriffe achten • Lesestrategien anwenden • Umgang mit dem Wörterbuch • Die ECHO-Strategie anwenden anhand der Hörverständnisse • Textinhalt aus dem Kontext herauslesen 2 1 4.3. Produktionsstrategien • mit dem vorhandenen Sprachmaterial kreativ umgehen, um neue Ausdrucksweisen zu • den Schreibprozess planen (d.h. mit Textproduktionsstrategien wie Brainstorming, Gliederung der Ideen, Entwerfen und • Ableiten von Wörtern (Wortfeld) • Brainstorming • Strukturieren eines Textes • Bedeutung der non-verbalen verstehen und umsetzen Seite 195 2 1 5. Soziokulturelle Merkmale Die Lernenden können: 2 1 5.1. Soziokulturelle • die wichtigsten soziokulturellen Unterschiede (Sitten, Denkweisen, Verhalten) zwischen der fremden und der eigenen Sprachgemeinschaft erkennen und angemessen handeln • die wichtigsten anwenden (z.B. die formalen Anredeformen, korrekte Dankes- und Grussformeln) • Didaktisch aufbereite kurze News und Sachtexte • Kurze Videosequenzen • Jugendsprache, SMS-Sprache: Bedeutung und Gebrauch verstehen und reflektieren • Sozialkompetenzen reflektieren 2 8 6. Kultur und interkulturelle 2 1 6.2. Zeitgeschehen und • Merkmale der Berichterstattung über Fragen des Zeitgeschehens in den Medien der Zielsprache erfassen und mit der Wahrnehmung der Sachverhalte in der eigenen Kultur vergleichen • die Medienlandschaft in der Zielsprache in ihren • einfache Zeitungsausschnitte • Lieder • Videosequenzen/Kurzdok us • Fumetti • Das italienische Schulsystem in Grundzügen • Informations- und Kommunikationstechnologie • Videosequenzen einfacher Dokumente zu versch. Themen (z.B: Mafia (zur Literatur), wichtige aktuelle Ereignisse vereinfacht vermitteln anhand von Zeitungsartikeln oder Videosequenzen) 2 1 6.5. Wissenschaft, Umwelt • Analogien und Unterschiede in der Medienberichterstattung zu Fragen von Wissenschaft, • Zeitungsartikel • Tagesschau • Dokumentationen • Kulturelle Unterschiede erkennen und sich darüber äussern anhand von Podcasts, Texte oder Bilder 2 6 6.6. Literatur und andere • kürzere literarische Texte, Comics und Lieder lesen und • Erste literarische Texte (z.B. Mafia, amore e Seite 196 beschreiben sowie persönliche Reaktionen darauf formulieren • Beispiele aus bildender Kunst und Film nach Anleitung beschreiben sowie Beobachtungen und Eindrücke dazu formulieren • Werke im gesellschaftlichen und geschichtlichen Umfeld einordnen polizia, ALMA Ed.), mit Einführung des entspr. Basisvokabulars • Didaktisch aufbereitete Belletristik Seite 197 3 16 1. Rezeption Die Lernenden können: 3 8 1.1. Hörverstehen und Seh-/ • in überblickbaren Sachinformationen über alltags- oder berufsbezogene Themen die Hauptaussagen und (z.B. technische Anleitungen zur Bedienung von Geräten verstehen oder die Hauptpunkte von Radionachrichten erfassen) • Reden oder Gespräche vorwiegend aus dem eigenen Fachgebiet verstehen, wenn deutlich und in der Standardsprache gesprochen wird • Komplexere Unterrichtssprache, Tondokumente, Video verschiedenen Schwierigkeitsgrades mit Fragen zum Hörverständnis • Liedtexte mit Analyse • Lieder als Hörverstehensübung • Bewusstsein für verschiedene Textsorten und verschiedener Typen von Hörverständnis entwickeln 3 8 1.2. Leseverstehen • vertraute Texte nach gewünschten Informationen durchsuchen, um eine • Vereinfachte Literatur oder didaktisch bearbeitete Zeitungen und Zeitschriften, Gedichte, Lieder • Lesestrategien entwickeln • längere Texte lesen und • Liedertexte verstehen und Interpretationsstrategie vertiefen 3 15 2. Mündliche Produktion und 3 8 2.1. Mündliche Produktion • eine gut verständliche Aussprache pflegen und die wichtigsten phonetischen Regeln richtig anwenden • mit dem zur Verfügung stehenden Wortschatz in Alltagssituationen leicht zögernd oder mithilfe von • szenische Darstellungen • Dialoge nach Rollenvorgaben gestalten z. B: Reise buchen, Verkauf und Einkaufssituationen, eigene Mini- • Kurzvorträge zu verschiedenen Themen mit Internetrecherche (z.B. versch. Regionen) • Diskussionen zu aktuellen Seite 198 Umschreibungen zurechtkommen • Themen aus ihren Interessen- bzw. beruflichen Spezialgebieten zusammenhängend präsentieren Autobiographie 3 5 2.2. Mündliche Interaktion • ein breites Spektrum einfacher sprachlicher Mittel (Wortschatz, Redewendungen, Strukturen) so flexibel und korrekt einsetzen, dass sich die Lernenden ohne allzu störende Pausen der Situation und dem Gegenüber Besprechungen über vertraute Themen teilnehmen, persönliche Meinungen ausdrücken und Dienstleistungsgesprächen (Begriff gemäss GER) teilnehmen und dabei die eigene Meinung und Reaktion begründen und • Interviews führen, indem sie detailliertere Informationen einholen und Aussagen • auch weniger routinemässige Situationen mündlich bewältigen (z.B. erklären, wenn etwas • Diskussionen zu aktuellen Themen • Dialoge nach Rollenvorgaben gestalten z. B: Reise buchen, Verkauf und Einkaufssituationen, eigene Mini- Autobiographie • Präsentation mit anschliessendem Peerfeedback • Vertreten der eigenen Meinung • Teamfähigkeit • Theaterstücke/Drehbücher auszugsweise szenisch umsetzen Seite 199 problematisch ist, oder sich beschweren) 3 2 2.3. Sprachmittlung/Mediation • wichtige Aussagen zu Themen von persönlichem oder aktuellem Interesse (z.B. den Wetterbericht oder technische Anweisungen) anderen Personen, je nach Situation, in der eigenen oder der Zielsprache mit einfachen Formulierungen oder mithilfe von Umschreibungen, erklärend • Kurzzusammenfassungen • einfache Übersetzungen Selbstvertrauen in Bezug auf die eigene Kreativität und den Umgang mit Fragestellungen 3 11 3. Schriftliche Produktion und 3 6 3.1. Schriftliche Produktion • die Regeln der Rechtschreibung, Grammatik und Textgestaltung so anwenden, dass die Texte zusammenhängende Texte verfassen Sachinformationen weiterzugeben und Handlungen zu begründen • Zusammenfassungen • längere Berichte und Beschreibungen erfassen • Verschiedene komplexere Grammatikübungen • Texte im Zusammenhang mit der Lektüre schreiben • Die Ausdrucksformen für einen argumentativen Text • kurze Texte schreiben (Meinung zu einem Thema, fiktionaler Text usw.) 3 4 3.2. Schriftliche Interaktion • in Briefen und Mitteilungen einfache Informationen von unmittelbarer Bedeutung • Bewerbungsbriefe mit Zu-/Absage Seite 200 • Notizen mit einfachen Informationen schreiben 3 1 3.3. Sprachmittlung/Mediation • die wichtigsten Inhalte vertrauter mündlicher und schriftlicher Texte, je nach Situation, in der gemeinsamen oder in der eigenen Sprache mit einfachen Formulierungen oder mithilfe eines Wörterbuches für andere Personen notieren • Lehrbuchwortschatz. Begriffe aus der Unterrichtssprache • vielfältige Übungen zum Wortschatz • Texte aus dem Alltag in Zeitschriften/Zeitungen/Blogs recherchieren • Erweiterung des Vokabulars anhand verschiedener Textsorten und Vokabularübungen 3 3 4. Sprachreflexion und 3 1 4.2. Rezeptionsstrategien • eine Vielfalt von Verstehensstrategien einsetzen (z.B. beim Hören und Lesen Schlüsselwörter erkennen oder Wörter aus dem Kontext überfliegendes Lesen, selektives Lesen, Querlesen, Vermutungen über den weiteren Textverlauf oder intelligentes Raten gezielt • Wörterbücher und elektronische Medien als Lernhilfen adäquat • Bei Audiodateien auf Schlüsselbegriffe achten • Lesestrategien anwenden • Umgang mit dem Wörterbuch • Die ECHO-Strategie anwenden anhand der Hörverständnisse • Textinhalt aus dem Kontext herauslesen • Selbstevaluation anhand der Online-Prüfungen PLIDA/CELI ecc. 3 1 4.3. Produktionsstrategien • mit dem vorhandenen Sprachmaterial kreativ umgehen, um neue Ausdrucksweisen zu • Ableiten von Wörtern (Wortfeld) • Brainstorming • Strukturieren eines Textes • Vergleich mit anderen Sprachen (Französisch, Spanisch) Seite 201 • den Schreibprozess planen (d.h. mit Textproduktionsstrategien wie Brainstorming, Gliederung der Ideen, Entwerfen und 3 1 4.4. Interaktionsstrategien • einfache Gespräche über vertraute oder persönlich • andere bitten, das Gesagte zu • paralinguistische Strategien wie Mimik, Gestik und Körpersprache bewusst anwenden • Diskussionen in kleinen • Bedeutung der non-verbalen verstehen und umsetzen • Fähigkeit zum 3 3 5. Soziokulturelle Merkmale Die Lernenden können: 3 3 5.1. Soziokulturelle • die wichtigsten soziokulturellen Unterschiede (Sitten, Denkweisen, Verhalten) zwischen der fremden und der eigenen Sprachgemeinschaft erkennen und angemessen handeln • die wichtigsten anwenden (z.B. die formalen Anredeformen, korrekte Dankes- • Versch. komplexere Artikel • Videosequenzen • Gedichte • Lebensweise in Italien/Tessin; Lebensphilosophie (z.B. ein Tag am Strand/See, Feiertage, usw.) • Unterschiede sprachlich und kulturell festlegen anhand von Sprichwörter 3 12 6. Kultur und interkulturelle 3 3 6.2. Zeitgeschehen und • Merkmale der Berichterstattung über Fragen des Zeitgeschehens in den Medien der Zielsprache • Zeitungsausschnitte • Lieder • Videosequenzen • Geschichte (Faschismus) • Geographie (Inselleben, Vulkanismus) Seite 202 erfassen und mit der Wahrnehmung der Sachverhalte in der eigenen Kultur vergleichen • die Medienlandschaft in der Zielsprache in ihren Grundzügen • Medienbildung, IKT • Recherche von Medienbeiträgen zu aktuellen Themen 3 1 6.3. Wirtschaft und • aus dem eigenen Erfahrungsbereich vertraute Organisationsformen in Wirtschaft und Gesellschaft ansatzweise mit entsprechenden Erscheinungen im Bereich der • Aspekte der Schweiz als vielsprachiges Land mit unterschiedlichen kulturellen und wirtschaftlichen Eigenheiten in Grundzügen Aussenstehenden • Verschiedene wichtige Italiens/des Tessins kennenlernen • Kommunikationsfähigkeit • Arbeiten mit Statistiken • kurze Stellenanzeigen lesen und verstehen 3 1 6.4. Staat und Recht • die Grundzüge der staatlichen Organisation und des Rechtswesens der Schweiz mit ähnlichen Erscheinungen in Ländern der Zielsprache • Italiens Bildungssystem und Staatsform kennen 3 2 6.5. Wissenschaft, Umwelt und • Analogien und Unterschiede in der Medienberichterstattung zu Fragen von Wissenschaft, • Zeitungsartikel • Tagesschau • Dokumentarfilme 3 5 6.6. Literatur und andere • kürzere literarische Texte, Comics und Lieder lesen und • Didaktisch aufbereite Lektüre von Kurzprosa, ersten Romanen etc. • Methodenkompetenzen, Selbstmotivation Seite 203 beschreiben sowie persönliche Reaktionen darauf formulieren • Beispiele aus bildender Kunst und Film nach Anleitung beschreiben sowie Beobachtungen und Eindrücke dazu formulieren • Werke im gesellschaftlichen und geschichtlichen Umfeld einordnen begleitet von Filmanalyse • Einführung in die italienische Filmkunst und Entwicklung des italienischen Films • Die italienische Musik: Geschichte, Bedeutung, Aktualität • kurze und einfache Filmsequenzen anhand von didaktisch aufbereitetemTextausschnitt verstehen, analysieren und Seite 204 4 12 1. Rezeption Die Lernenden können: 4 5 1.1. Hörverstehen und Seh-/ • in überblickbaren Sachinformationen über alltags- oder berufsbezogene Themen die Hauptaussagen und Einzelinformationen erkennen (z.B. technische Anleitungen zur Bedienung von Geräten verstehen oder die Hauptpunkte von Radionachrichten erfassen) • Reden oder Gespräche vorwiegend aus dem eigenen Fachgebiet verstehen, wenn deutlich und in der Standardsprache gesprochen wird • Komplexere Dokumente im Lehrmittel • Originaldokumente wie Kurzfilme, Radio-und Fernsehclips • Radio-und Fernsehclips online recherchieren, 4 7 1.2. Leseverstehen • vertraute Texte nach gewünschten Informationen durchsuchen, um eine bestimmte Aufgabe zu lösen • Didaktisch aufbereitete Zeitungs- und Zeitschriftenbeiträge, Kurzgedichte, Liedtexte 4 8 2. Mündliche Produktion und 4 2.1. Mündliche Produktion • eine gut verständliche Aussprache pflegen und die wichtigsten phonetischen Regeln richtig • mit dem zur Verfügung stehenden Wortschatz in Alltagssituationen leicht zögernd oder mithilfe von • Themen aus ihren Interessen- bzw. beruflichen Spezialgebieten • Fragen/Antworten, Konjugationsdrill, Erzählübungen, • Kurzpräsentationen, Vorträge • Vorstellung von Liedern und italienischen Spezialitäten Seite 205 zusammenhängend präsentieren 4 2.2. Mündliche Interaktion • ein breites Spektrum einfacher sprachlicher Mittel (Wortschatz, Redewendungen, Strukturen) so flexibel und korrekt einsetzen, dass sich die Lernenden ohne allzu störende Pausen der Situation und dem Gegenüber angepasst Besprechungen über vertraute Themen teilnehmen, persönliche Meinungen ausdrücken und Dienstleistungsgesprächen (Begriff gemäss GER) teilnehmen und dabei die eigene Meinung und Reaktion • Interviews führen, indem sie detailliertere Informationen einholen und Aussagen • auch weniger routinemässige Situationen mündlich bewältigen (z.B. erklären, wenn etwas problematisch ist, oder sich beschweren) • Diskussionen zu aktuellen • Dialoge und Rollenspiele in Gruppen (Termine besprechen, geschäftliche Verabredungen) • Simulation Bewerbungsgespräch • Vermutungen über die persönliche und berufliche Zukunft anstellen (Horoskope, Pläne, Wünsche, etc.) • IKA: Podcasts von Bewerbungsgesprächen / Peer-Feedback als Podcast auf Schulserver 4 2.3. Sprachmittlung/Mediation persönlichem oder aktuellem Interesse (z.B. den Wetterbericht • praxis- und grammatikorientierte Übersetzungen • Vergleich mit Muttersprache Seite 206 oder technische Anweisungen) anderen Personen, je nach Situation, in der eigenen oder der Zielsprache mit einfachen Formulierungen oder mithilfe von Umschreibungen, erklärend • Zusammenfassungen und 4 8 3. Schriftliche Produktion und 4 3.1. Schriftliche Produktion • die Regeln der Rechtschreibung, Grammatik und Textgestaltung so anwenden, dass die Texte zusammenhängende Texte verfassen Sachinformationen weiterzugeben • fortgeschrittener Konjugationsdrill, • Repetierendes Vertiefen der wichtigsten Grammatikthemen (Komplexe nominale und verbale Strukturen, Futur I und II, Plusquamperfekt, Konditional, Imperativ, Gerundium, Präpositionen, Doppelpronomina) • Kurze Texte wie Stellungsnahmen; Einstieg in • Kurzprotokolle von Gesprächen • Erzählübungen • Bewerbungsdossiers 4 3.2. Schriftliche Interaktion • in Briefen und Mitteilungen einfache Informationen von • Briefe nach Inhaltsvorgaben • Schriftliche Anliegen äussern und beantworten Seite 207 unmittelbarer Bedeutung • Notizen mit einfachen Informationen schreiben 4 3 4. Sprachreflexion und 4 1 4.1. Selbstevaluation • Sprachenlernen mittels Checklisten und Einträgen im Dossier in ihrem Sprachenportfolio evaluieren • mit Hilfe des Sprachenportfolios und mit Unterstützung der Lehrperson Ziele zu ihren sprachlichen Kompetenzen formulieren und Lernschritte planen • über das Erlernen von verschiedenen Sprachen • Selbstevaluation mit Checklisten in Lehrmitteln • Bewusstwerdung der Bedeutung des Spracherwerbs • Erkennen und Verbesserung von Fehlern 4 1 4.3. Produktionsstrategien • mit dem vorhandenen Sprachmaterial kreativ umgehen, um neue Ausdrucksweisen zu Textproduktionsstrategien wie Brainstorming, Gliederung der Ideen, Entwerfen und Überarbeiten • Synonyme, Antonyme, Wortdefinitionen, Paraphrasen, Wortfelderschliessungen • Stab- und Merkreime, filastrocche, Gedichte, einfache Sprachspiele • Erstellen von Checklisten/Mind-Maps als Vorbereitung von schriftlichen oder mündlichen Beiträgen Seite 208 4 1 4.4. Interaktionsstrategien • einfache Gespräche über vertraute oder persönlich interessierende Themen führen • andere bitten, das Gesagte zu • paralinguistische Strategien wie Mimik, Gestik und Körpersprache bewusst anwenden • Rollenspiele basierend auf Dialogen / Kurzdramen oder Erzähltexten • Rollenspiele Geschäftsleben: Telefongespräche, Email- Berichte • Notizen am Telefon • Gebrauch und Bedeutung des kritischen Denkens 4 2 5. Soziokulturelle Merkmale Die Lernenden können: 4 5.1. Soziokulturelle • die wichtigsten soziokulturellen Unterschiede (Sitten, Denkweisen, Verhalten) zwischen der fremden und der eigenen Sprachgemeinschaft erkennen und • die wichtigsten anwenden (z.B. die formalen Anredeformen, korrekte Dankes- • Versch. Artikel • Videosequenzen • Sprichwörter • Gedichte • Sinn und Zweck der italienische Alltagsgesten 4 12 6. Kultur und interkulturelle 4 1 6.1. Persönliches und • Erfahrungen aus ihrem gewohnten Umfeld mit Berichten über ähnliche Ereignisse oder Situationen aus fremden Kulturen vergleichen • Erfahrungsbericht nach Sprachaufenthalt 4 1 6.2. Zeitgeschehen und Medien • Merkmale der Berichterstattung über Fragen des Zeitgeschehens in den Medien der Zielsprache erfassen und mit der • Die Presselandschaft der italienischen Schweiz und Italiens im Vergleich • Erstellen einer Linksammlung auf Schulserver Seite 209 Wahrnehmung der Sachverhalte in der eigenen Kultur vergleichen • die Medienlandschaft in der Zielsprache in ihren Grundzügen • Aufbau eines Zeitungsartikels 4 1 6.3. Wirtschaft und • aus dem eigenen Erfahrungsbereich vertraute Organisationsformen in Wirtschaft und Gesellschaft ansatzweise mit entsprechenden Erscheinungen im • Aspekte der Schweiz als vielsprachiges Land mit unterschiedlichen kulturellen und wirtschaftlichen Eigenheiten in Grundzügen Aussenstehenden • Werbespots • Traditionen und Feste • Stadt/Land-Gesellschaft 4 1 6.5. Wissenschaft, Umwelt und • Analogien und Unterschiede in der Medienberichterstattung zu Fragen von Wissenschaft, Umwelt und Kultur erkennen • Kurze Dokumentarfilme • Lektüre von Zeitungen • Recherche im Internet 4 8 6.6. Literatur und andere • kürzere literarische Texte, Comics und Lieder lesen und beschreiben sowie persönliche Reaktionen • Beispiele aus bildender Kunst und Film nach Anleitung beschreiben sowie Beobachtungen und • Werke im gesellschaftlichen und geschichtlichen Umfeld einordnen • Schwierigere vereinfachte Belletristik • Kurzgeschichten/Erzählungen (z.B. Baricco, Ammaniti), Krimis, Kurzromane, Theaterstücke, Hörspiele • Literaturverfilmungen, Film als Spiegel sozialer Realitäten (Neorealismo in Auszügen: Rossellini, De Sica, Visconti, Fellini) Seite 210 • Musica leggera (Festival di Sanremo) Seite 211 5 23 1. Rezeption Die Lernenden können: 5 9 1.1. Hörverstehen und Seh-/ • in überblickbaren Sachinformationen über alltags- oder berufsbezogene Themen die Hauptaussagen und Einzelinformationen erkennen (z.B. technische Anleitungen zur Bedienung von Geräten verstehen oder die Hauptpunkte von Radionachrichten erfassen) • Reden oder Gespräche vorwiegend aus dem eigenen Fachgebiet verstehen, wenn deutlich und in der Standardsprache gesprochen wird • Authentische Dokumente (z.B. Filme, Kurzhörspiele, Sketches Radio-und Fernsehreportagen) 5 14 1.2. Leseverstehen • vertraute Texte nach gewünschten durchsuchen, um eine bestimmte Aufgabe zu lösen • Lesetexte in Lehrmittel • Mittlere bis längere Originaltexte aus der Praxis (Zeitungsnachrichten, Werbung, Wirtschaft) • Selbstständige Recherche im Internet; Auswahl von geeigneten Texten 5 8 2. Mündliche Produktion und 5 2.1. Mündliche Produktion • eine gut verständliche Aussprache pflegen und die wichtigsten • Konjugationsdrill, • Kurzpräsentationen, Vorträge • Erstellen von kurzen Audiobeiträgen/Podcasts Seite 212 phonetischen Regeln richtig anwenden • mit dem zur Verfügung stehenden Wortschatz in Alltagssituationen leicht zögernd oder mithilfe von Umschreibungen zurechtkommen • Themen aus ihren Interessen- bzw. beruflichen Spezialgebieten zusammenhängend präsentieren und Vorstellung von Liedern, Filmen, Zeitungsartikeln; Einführung in die besonderen Merkmal eder Regionen Italiens und der Südschweiz (Monumente, Persönlichkeiten, Kulinarik) 5 2.2. Mündliche Interaktion • ein breites Spektrum einfacher sprachlicher Mittel (Wortschatz, Redewendungen, Strukturen) so flexibel und korrekt einsetzen, dass sich die Lernenden ohne allzu störende Pausen der Situation und dem Gegenüber angepasst • an Gesprächen und beruflichen Besprechungen über vertraute Themen teilnehmen, persönliche Meinungen ausdrücken • Diskussionen zu aktuellen • Dialoge und Rollenspiele in s. 2.1. Seite 213 und Informationen • zielorientiert kooperieren, an Dienstleistungsgesprächen (Begriff gemäss GER) teilnehmen und dabei die eigene Meinung und Reaktion begründen und • Interviews führen, indem sie detailliertere Informationen einholen und Aussagen • auch weniger routinemässige Situationen mündlich bewältigen (z.B. erklären, wenn etwas problematisch ist, oder sich beschweren) 5 2.3. Sprachmittlung/Mediation • wichtige Aussagen zu Themen von persönlichem oder aktuellem Interesse (z.B. den Wetterbericht oder technische Anweisungen) anderen Personen, je nach Situation, in der eigenen oder der Zielsprache mit einfachen Formulierungen oder mithilfe von • praxis- und grammatikorientierte Übersetzungen • Zusammenfassungen und s. 2.1. Seite 214 Umschreibungen, erklärend weitergeben 5 10 3. Schriftliche Produktion und 5 3.1. Schriftliche Produktion • die Regeln der Rechtschreibung, Grammatik und Textgestaltung so anwenden, dass die Texte • zu vertrauten Themen einfache, zusammenhängende Texte verfassen • kurze Berichte in einem üblichen Standardformat schreiben, um Sachinformationen weiterzugeben und • Konjugationsdrill als Repetition, • Kurze Texte wie Stellungsnahmen; Einstieg in • Kurzprotokolle von Diskussionen oder Gesprächen • Erzählübungen • Verschiedene Textsorten 5 3.2. Schriftliche Interaktion • in Briefen und Mitteilungen einfache Informationen von unmittelbarer Bedeutung • Notizen mit einfachen Informationen schreiben • Handelskorrespondenz: Anfragen und Buchungen im Tourismusbereich • Erstellen eines Reiseprogramms mit Buchung/Absage, Fragen, u.ä. 5 1 4. Sprachreflexion und 5 4.1. Selbstevaluation • Sprachenlernen mittels Checklisten und Einträgen im Dossier in ihrem • Selbstevaluation mit Checklisten in Lehrmitteln Seite 215 Sprachenportfolio evaluieren • mit Hilfe des Sprachenportfolios und mit Unterstützung der Lehrperson Ziele zu ihren sprachlichen Kompetenzen formulieren und Lernschritte planen • über das Erlernen von verschiedenen Sprachen • Bewusstwerdung der Bedeutung des Spracherwerbs • Erkennen und Verbesserung von Fehlern 5 4.2. Rezeptionsstrategien • eine Vielfalt von Verstehensstrategien einsetzen (z.B. beim Hören und Lesen oder Wörter aus dem Kontext erschliessen) selektives Lesen, Querlesen, Vermutungen über den weiteren Textverlauf oder • Wörterbücher und Lernhilfen adäquat • In Anlehnung an Verstehens- und Lesestrategien in der Erstsprache (Deutsch) • Linksammlung elektronischer Lernhilfen auf Schul-Server Seite 216 5 4.3. Produktionsstrategien • mit dem vorhandenen Sprachmaterial kreativ umgehen, um neue Ausdrucksweisen zu • den Schreibprozess planen (d.h. mit Textproduktionsstrategien wie Brainstorming, Gliederung der Ideen, Entwerfen und • Synonyme, Antonyme, Wortdefinitionen, Paraphrasen, Wortfelderschliessungen • Stab- und Merkreime, filastrocche, Gedichte, Sprachspiele generell • Erstellen von Mind-Maps als Vorbereitung von schriftlichen oder mündlichen Beiträgen • Querverweise auf andere romanische Sprachen (Französisch, Spanisch) • Deutsch / IDPA 5 4.4. Interaktionsstrategien • einfache Gespräche über vertraute oder persönlich interessierende Themen führen • Teile von Gesagtem wiederholen • andere bitten, das Gesagte zu erklären • paralinguistische Strategien wie Mimik, Gestik und Körpersprache bewusst anwenden • Rollenspiele basierend auf Dialogen / Kurzdramen oder Erzähltexten • Rollenspiele Geschäftsleben: Telefongespräch/-konferenz, Notizen am Telefon, Szenen im Grossraumbüro • s. 4.2. 5 6 5. Soziokulturelle Merkmale Die Lernenden können: 5 5.1. Soziokulturelle • die wichtigsten soziokulturellen Unterschiede (Sitten, Denkweisen, Verhalten) zwischen der fremden und der eigenen Sprachgemeinschaft • Simulation Restaurant / Geschäftsessen: Bezahlung am Ende, Verhaltenskodex u.ä. • Aberglaube, regionale • Evt. Videoaufnahmen von Rollenspielen zwecks Visionierung/ Besprechung Seite 217 erkennen und • die wichtigsten anwenden (z.B. die formalen Anredeformen, korrekte Dankes- und Grussformeln) 5 6 6. Kultur und interkulturelle 5 6.1. Persönliches und • Erfahrungen aus ihrem gewohnten Umfeld mit Berichten über ähnliche Ereignisse oder Situationen aus fremden Kulturen vergleichen • Erfahrungsbericht nach Sprachaufenthalt 5 6.2. Zeitgeschehen und • Merkmale der Berichterstattung über Fragen des Zeitgeschehens in den Medien der Zielsprache erfassen und mit der Wahrnehmung der Sachverhalte in der eigenen Kultur • die Medienlandschaft in der Zielsprache in ihren • Die Presselandschaft der italienischen Schweiz und Italiens im Vergleich • Aufbau eines Zeitungsartikels • Umgang mit div. Elektronischen 5 6.3. Wirtschaft und • aus dem eigenen Erfahrungsbereich vertraute • Wirtschaft, organisierte Kriminalität & Korruption • Vergleiche mit Wirtschafts- und Arbeitswelt in der Seite 218 Organisationsformen in Wirtschaft und Gesellschaft ansatzweise mit entsprechenden Erscheinungen im Bereich • Aspekte der Schweiz als vielsprachiges Land mit unterschiedlichen kulturellen und wirtschaftlichen Eigenheiten in Grundzügen Aussenstehenden • Die moderne italienische (Gleichstellungsfragen; die Familie im Wandel; Tradition und Gegenwart) • Sachbücher/Reportagen in Auszügen (z.B. Arbeitswelt: Nove, Mi chiamo Roberta…) • La questione meridionale (Nord-Süd-Gefälle) • Problematik des Meridione (Jugend, Arbeit, u.ä.) Deutschschweiz bzw. der italienischsprachigen Schweiz 5 6.4. Staat und Recht • die Grundzüge der staatlichen Organisation und des Rechtswesens der Schweiz mit ähnlichen Erscheinungen in Ländern • Verständnis für die historische Bedingtheit der Prima bzw. Seconda Repubblica • Parallelen zu Geschichte/Staatkundeunterricht 5 6.5. Wissenschaft, Umwelt und • Analogien und Unterschiede in der Medienberichterstattung zu Fragen von Wissenschaft, Umwelt und Kultur erkennen • Kurze Dokumentarfilme, Lektüre von Zeitungen • Sachbücher in Auszügen 5 6.6. Literatur und andere • kürzere literarische Texte, Comics und Lieder lesen und beschreiben sowie • Kurzgeschichten/Erzählungen, und Novellen, Krimis, Romane, Theaterstücke, Hörspiele • Basale Element der Filmanalyse Seite 219 persönliche Reaktionen • Beispiele aus bildender Kunst und Film nach Anleitung beschreiben sowie Beobachtungen und Eindrücke dazu • Werke im gesellschaftlichen und geschichtlichen Umfeld einordnen • Literaturverfilmungen, Film als Kunstform und Spiegel sozialer Realitäten (Benigni, Tornatore, Giordana, Özpetek, Sorrentino) Seite 220 6 10 1. Rezeption Die Lernenden können: 4 1.1. Hörverstehen und Seh-/ • in überblickbaren Sachinformationen über alltags- oder berufsbezogene Themen die Hauptaussagen und Einzelinformationen erkennen (z.B. technische Anleitungen zur Bedienung von Geräten verstehen oder die Hauptpunkte von Radionachrichten erfassen) • Reden oder Gespräche vorwiegend aus dem eigenen Fachgebiet verstehen, wenn deutlich und in der Standardsprache gesprochen wird • Authentische Dokumente (z.B. Filme, Kurzhörspiele, Sketches Radio-und Fernsehreportagen) 6 6 1.2. Leseverstehen • vertraute Texte nach gewünschten • Lesetexte in Lehrmittel • Mittlere bis längere Originaltexte aus der Praxis (Zeitungsnachrichten, Werbung, Wirtschaft, literarische Texte) • Selbstständige Recherche im Internet; Auswahl von geeigneten Texten 6 6 2. Mündliche Produktion und 6 3 2.1. Mündliche Produktion • eine gut verständliche Aussprache pflegen und die wichtigsten phonetischen Regeln richtig • mit dem zur Verfügung stehenden Wortschatz in Alltagssituationen leicht zögernd oder mithilfe von • Themen aus ihren Interessen- bzw. beruflichen Spezialgebieten • Repetierendes Vertiefen der wichtigsten Grammatikthemen • Satztransformationen • Kurzpräsentationen, Vorträge • Vorstellung von Zeitungsartikeln Seite 221 zusammenhängend präsentieren und 6 2 2.2. Mündliche Interaktion • ein breites Spektrum einfacher sprachlicher Mittel (Wortschatz, Redewendungen, Strukturen) so flexibel und korrekt einsetzen, dass sich die Lernenden ohne allzu störende Pausen der Situation und dem Gegenüber angepasst Besprechungen über vertraute Themen teilnehmen, persönliche Meinungen ausdrücken und Dienstleistungsgesprächen (Begriff gemäss GER) teilnehmen und dabei die eigene Meinung und Reaktion • Interviews führen, indem sie detailliertere Informationen einholen und Aussagen zusammenfassen • auch weniger routinemässige Situationen mündlich bewältigen (z.B. erklären, wenn etwas problematisch ist, oder sich beschweren) • Diskussionen zu aktuellen • Dialoge und Rollenspiele in • Podcastmitschnitt von Diskussionen 6 1 2.3. Sprachmittlung/Mediation persönlichem oder aktuellem Interesse (z.B. den Wetterbericht oder technische Anweisungen) anderen Personen, je nach Situation, in der • praxis- und grammatikorientierte Übersetzungen Seite 222 eigenen oder der Zielsprache mit einfachen Formulierungen oder mithilfe von Umschreibungen, erklärend weitergeben • Zusammenfassungen und 6 6 3. Schriftliche Produktion und 6 4 3.1. Schriftliche Produktion • die Regeln der Rechtschreibung und Textgestaltung so anwenden, dass die Texte verständlich sind Sachinformationen weiterzugeben • Satztransformationen auf fortgeschrittenem Niveau • Repetierendes Vertiefen der wichtigsten Grammatikthemen • Kurze Texte wie Stellungsnahmen; Einstieg in • Kurzprotokolle von Diskussionen oder Gesprächen • Erzählübungen • Verschiedene Textsorten 6 2 3.2. Schriftliche Interaktion • in Briefen und Mitteilungen einfache Informationen von unmittelbarer Bedeutung austauschen • Notizen mit einfachen Informationen schreiben • Diskussionsforen • IKA 6 4 4. Sprachreflexion und 6 1 4.1. Selbstevaluation • Sprachenlernen mittels Checklisten und Einträgen im Dossier in ihrem Sprachenportfolio evaluieren • mit Hilfe des Sprachenportfolios und mit Unterstützung der Lehrperson • Selbstevaluation mit Checklisten in Lehrmitteln • Erkennen und Verbesserung von Fehlern Seite 223 Ziele zu ihren sprachlichen Kompetenzen formulieren und • über das Erlernen von verschiedenen Sprachen nachdenken • Selbsteinschätzung anhand von CELI/PLIDA 6 4.2. Rezeptionsstrategien • eine Vielfalt von Verstehensstrategien Schlüsselwörter erkennen oder Wörter aus dem Kontext erschliessen) • Lesestrategien wie überfliegendes Lesen, selektives Lesen, Querlesen, Vermutungen über den weiteren Textverlauf oder intelligentes Raten gezielt einsetzen • Wörterbücher und elektronische Medien als Lernhilfen adäquat • In Anlehnung an Verstehens- und Lesestrategien in der Erstsprache (Deutsch) 6 1 4.3. Produktionsstrategien • mit dem vorhandenen Sprachmaterial kreativ umgehen, um neue Ausdrucksweisen zu erschliessen Textproduktionsstrategien wie Brainstorming, Gliederung der Ideen, Entwerfen und Überarbeiten • Synonyme, Antonyme, Wortdefinitionen, Paraphrasen, Wortfelderschliessungen • Stab- und Merkreime, filastrocche, Gedichte, Sprachspiele generell • Erstellen von Mind-Maps als Vorbereitung von schriftlichen oder mündlichen Beiträgen • Querverweise auf andere romanische Sprachen (Französisch, Spanisch) 6 2 4.4. Interaktionsstrategien • einfache Gespräche über vertraute oder persönlich interessierende Themen führen • Rollenspiele basierend auf Dialogen / Kurzdramen oder Erzähltexten Seite 224 • paralinguistische Strategien wie Mimik, Gestik und Körpersprache bewusst anwenden • Rollenspiele Geschäftsleben: Telefongespräch/-konferenz, 6 7 6. Kultur und interkulturelle 6 2 6.5. Wissenschaft, Umwelt und • Analogien und Unterschiede in der Medienberichterstattung zu Fragen von Wissenschaft, Umwelt und Kultur • Kurze Dokumentarfilme, Lektüre von Zeitungen • Sachbücher in Auszügen 6 5 6.6. Literatur und andere • kürzere literarische Texte, Comics und Lieder lesen und beschreiben sowie persönliche Reaktionen darauf • Beispiele aus bildender Kunst und Film nach Anleitung beschreiben sowie Beobachtungen und Eindrücke dazu • Werke im gesellschaftlichen und geschichtlichen Umfeld einordnen • Kurzgeschichten/Erzählungen und Novellen, Krimis, Romane, Theaterstücke: Gruppenlektüre/-diskussion • Literaturverfilmungen, Film als Kunstform • Musica Seite 225 Fach Sport Bundesgesetz über die Förderung von Sport und Bewegung vom 17. Juni 2011, Stand am 1. September 2023 2 2 2 2 2 2 Schlussprüfung keine Einbezug in Abschlusszertifikate nein Der Sportunterricht leistet einen wesentlichen Beitrag zur ganzheitlichen Bildung und fördert die Lernenden in ihrer Körperwahrnehmung, Persönlichkeitsentwicklung und in ihrem sozialen Verhalten. Er dient durch vielseitige Beanspruchung der Erhaltung und Förderung der Gesundheit und verbessert das physische, psychische und soziale Wohlbefinden. Der Sportunterricht fördert die Beziehungs-, die Kommunikations-, Team-, Konflikt- und Leistungsfähigkeit – Eigenschaften, die im Berufsleben gefragt sind. Durch gezielte Haltungsschulung und Vermittlung von Kraft- und Ausdauertrainingsformen lernen die Studierenden einen Ausgleich zu ihrer sitzenden Tätigkeit zu schaffen. Der Sportunterricht erweitert die Bewegungserfahrung, das Bewegungslernen, stärkt die Leistungs- und Ausdrucksfähigkeit und ermöglicht intensives emotionales Erleben. Durch eine gezielte Auswahl von Sportarten lernen die Studierenden Möglichkeiten kennen, wie sie sich lebenslang sportlich betätigen können und erfahren dadurch einen verantwortungsvollen Umgang mit sich selbst. Der Sportunterricht prägt mit umfassenden Anlässen die Schulkultur mit. Seite 226 • Sozialkompetenz: Sich in ein Team integrieren und eine unterstützende oder tragende Rolle übernehmen. Sich gegenüber anderen fair verhalten. Kommunikation und Kooperation in der Gruppe, rivalisierende Auseinandersetzung im Wettkampf, Konflikte lösen können. Entwicklung von Selbstvertrauen, Selbständigkeit und Eigenverantwortung. Leistungsgrenzen erfahren, akzeptieren und steigern. • Reflexive Fähigkeiten: Die sportliche Leistungsfähigkeit als Teil der Gesundheit und des Wohlbefindens erkennen und verinnerlichen. Den eigenen Körper in Bewegungssituationen einschätzen. Erkennen eigener Wirksamkeit, aber auch der Grenzen der eigenen Kompetenzen/des eigenen Verhaltens. • Nachhaltigkeitsorientiertes Denken: Verantwortungsvolles sportliches Handeln entwickeln, der Umwelt, den Mitmenschen und sich selbst Sorge tragen. Den Wert der Natur als Ort für sportliche Betätigung erkennen und sich rücksichtsvoll verhalten. • Interessen: Gesunde Lebenshaltung erlernen, erfahren und erleben (nicht nur wissen/kennen) und dadurch physisch und psychisch gesund bleiben, um dem Druck und den Belastungen des (Berufs-)Alltags standhalten zu können. Sich selbst als ganzheitliches Wesen (Körper, Seele, Geist) bewusst sein und eine positive Einstellung zum eigenen Körper haben. Bewegung, Sport und Spiel als Teil des gesellschaftlichen und kulturellen Lebens wahrnehmen. Veränderungen, Tendenzen und Neuerungen verfolgen. • Umgang mit Informations- und Kommunikationstechnologien (IKT-Kompetenzen): Den korrekten Umgang mit technischen Hilfsmitteln beherrschen. Digitale Medien zur Bewegungsanalyse einsetzen können. Seite 227 Der Sportunterricht besteht aus den folgenden 6 Lerngebieten: - Spielen - Leichtathletik - Geräteturnen - Fitness - Bewegung gestalten und Rhythmisieren - Schwimmen und ergänzende Schwimmsportarten (sofern Hallenbad verfügbar) Jeweils im ersten Semester pro Schuljahr werden daraus mindestens zwei Lerngebiete behandelt, im darauffolgenden Semester mindestens zwei weitere. 1. 10 1. Spielen Die Lernenden können 1.2 ergänzende • die technischen und taktischen Grundlagen sowie die Spielregeln in mindestens einer von sechs vorgegebenen Spielsportarten • die technischen Grundlagen sowie die Spielregeln im Spiel anwenden. • Mögliche Spielsportarten: • Mögliche Trendsportarten: Smolball, Touchrugby, usw. 1. 6 2. Leichtathletik Die Lernenden können 6 2.1 Laufen, Werfen, • aus einem vorgegebenen Bereich mindestens in einer Disziplin die Fertigkeiten praktisch • Mögliche Bereiche: Laufen, 1. 8 3. Geräteturnen Die Lernenden können Seite 228 8 3.1 Balancieren, Drehen, Schwingen • aus mindestens einem vorgegebenen Bereich eine Bewegungsabfolge vorzeigen. 1. 7 4. Fitness Die Lernenden können 4.2 Kraft und Beweglichkeit • ihre Ausdauer mittels angepassten Übungs- und Trainingsformen fördern und ihr eigenes Leistungsvermögen erfahren. • Grundsätze der Trainingslehre in diesem Bereich verstehen. • Kraft und Beweglichkeit mittels angepassten Übungs- und Trainingsformen fördern. • Dauerlauf • Vermittlung der Trainingsgrundsätze • Gesundheitsorientiertes Basisprogramm im Bereich von Kraft und Beweglichkeit Literatur: HEGNER, Jost, 5., überarbeitete Auflage 2012, Training fundiert erklärt: Handbuch der Trainingslehre 1. 2 5. Bewegung gestalten • Rhythmus erkennen, diesen übernehmen und halten. • Bewegungsmuster reproduzieren (mit/ohne Hilfsmittel) • Ropeskipping, Aerobic, AVU-Methode (Aufnehmen – Verarbeiten – Umsetzen) 1. 5 6. Schwimmen und Thema aus den Seite 229 5 6.2 Distanzschwimmen • eine der vier vorgegebenen • ihr eigenes Leistungsvermögen erfahren. • Sprünge mit Eintauchen fusswärts und • ihr Bewegungsrepertoire und Know How im Wasser erweitern. • Crawl, Brustgleichschlag, • Distanzschwimmen • Mögliche Sprünge: Vorformen, 100a, 101c, 400a, 401c (Herren), 102c (Damen) Tauchen, Seite 230 2. 10 1. Spielen Die Lernenden können • die technischen und taktischen Grundlagen sowie die Spielregeln in mindestens einer weiteren von sechs vorgegebenen Spielsportarten anwenden. • die technischen Grundlagen sowie die Spielregeln in einer weiteren Trendsportart • Mögliche Spielsportarten: • Mögliche Trendsportarten: Smolball, Touchrugby, usw 2. 8 2. Leichtathletik Die Lernenden können 8 2.1 Laufen, Werfen, • aus einem vorgegebenen Bereich mindestens in einer weiteren Disziplin die Fertigkeiten praktisch anwenden. • Mögliche Bereiche: Laufen, 2. 6 3. Geräteturnen Die Lernenden können 6 3.1 Balancieren, Drehen, Schwingen • aus mindestens einem weiteren vorgegebenen Bereich eine Bewegungsabfolge vorzeigen. 2. 5 4. Fitness Die Lernenden können Seite 231 4.2 Kraft und Beweglichkeit • ihre Ausdauer mittels angepassten Übungs- und Trainingsformen weiterentwickeln und ihr eigenes Leistungsvermögen erfahren. • Grundsätze der Trainingslehre in diesem Bereich verstehen und praktisch anwenden. • Kraft und Beweglichkeit mittels angepassten Übungs- und Trainingsformen weiterentwickeln. • Dauerlauf • Vermittlung der Trainingsgrundsätze • Gesundheitsorientiertes Basisprogramm im Bereich von Kraft und Beweglichkeit Literatur: HEGNER, Jost, 5., überarbeitete Auflage 2012, Training fundiert erklärt: Handbuch der Trainingslehre 2. 2 5. Bewegung gestalten • Rhythmus erkennen, diesen übernehmen und halten. • Einfache Bewegungsformen (Ropeskipping, Aerobic, Gymnastik oder Tanz) AVU-Methode (Aufnehmen – Verarbeiten – Umsetzen) 2. 5 6. Schwimmen und • eine weitere der vier vorgegebenen • ihr eigenes Leistungsvermögen erfahren. • weitere Sprünge mit Eintauchen fusswärts und • Crawl, Brustgleichschlag, • Distanzschwimmen • Mögliche Sprünge: Vorformen, 100a, 101c, Seite 232 6.4 Schwimmsportart • ihr Bewegungsrepertoire und Know How im Wasser erweitern. 400a, 401c (Herren), 102c (Damen) Tauchen, Seite 233 3. 10 1. Spielen Die Lernenden können • die technischen und taktischen Grundlagen sowie die Spielregeln in mindestens einer weiteren von sechs vorgegebenen Spielsportarten anwenden. • in einer ausgewählten Trendsportart die anzuwendende Technik / Taktik verstehen und anwenden. • Mögliche Spielsportarten: • Mögliche Trendsportarten: Smolball, Touchrugby, usw. 3. 7 2. Leichtathletik Die Lernenden können 7 2.1 Laufen, Werfen, • aus einem vorgegebenen Bereich mindestens in einer weiteren Disziplin die Fertigkeiten praktisch anwenden. • Mögliche Bereiche: Laufen, 3. 7 3. Geräteturnen Die Lernenden können 7 3.1 Balancieren, Drehen, Schwingen • aus einem vorgegebenen Bereich eine weitere Bewegungsabfolge vorzeigen. 3. 7 4. Fitness Die Lernenden können 4.2 Kraft und Beweglichkeit • ihre Kenntnisse und ihr Hintergrundwissen im Ausdauerbereich anwenden. • ihre Kenntnisse im Bereich Kraft und Beweglichkeit im Hinblick auf ein • pulsanalysierendes Training • selbständiges Kraft- und Beweglichkeitstraining Umgang mit technischen Hilfsmitteln (Pulsuhr, Auswertung auf digitalen Medien) Seite 234 gesundheitsorientiertes Basisprogramm Literatur: HEGNER, Jost, 5., überarbeitete Auflage 2012, Training fundiert erklärt: Handbuch der Trainingslehre 3. 2 5. Bewegung gestalten • ihr Bewegungsrepertoire zu Musik vertiefen. • Rhythmische Bewegungsfolge gestalten • Ropeskipping, Aerobic, AVU-Methode (Aufnehmen – Verarbeiten – Umsetzen) 3. 5 6. Schwimmen und • eine weitere der vier vorgegebenen • ihr eigenes Leistungsvermögen verbessern. • weitere Sprünge mit Eintauchen fusswärts und • Crawl, Brustgleichschlag, • Distanzschwimmen • Mögliche Sprünge: Vorformen, 100a, 101c, 400a, 401c (Herren), 102c (Damen) Seite 235 • ihr Bewegungsrepertoire und Know How im Wasser erweitern. Tauchen, Seite 236 4. 10 1. Spielen Die Lernenden können • die technischen und taktischen Grundlagen sowie die Spielregeln in mindestens einer weiteren von sechs vorgegebenen Spielsportarten anwenden. • in einer ausgewählten Trendsportart die anzuwendende Technik / Taktik verstehen und • Mögliche Spielsportarten: • Mögliche Trendsportarten: Smolball, Touchrugby, usw. 4. 7 2. Leichtathletik Die Lernenden können 7 2.1 Laufen, Werfen, • aus einem vorgegebenen Bereich mindestens in einer weiteren Disziplin die Fertigkeiten praktisch anwenden. • Mögliche Bereiche: Laufen, 4. 5 3. Geräteturnen Die Lernenden können 5 3.1 Balancieren, Drehen, Schwingen • aus einem vorgegebenen Bereich eine weitere Bewegungsabfolge vorzeigen. 4. 7 4. Fitness Die Lernenden können Seite 237 4.2 Kraft und Beweglichkeit • ihre vertieften Kenntnisse und ihr Hintergrundwissen im Ausdauerbereich • ihre vertieften Kenntnisse im Bereich Kraft und Beweglichkeit im Hinblick auf ein gesundheitsorientiertes Basisprogramm • pulsanalysierendes Training • selbständiges Kraft- und Beweglichkeitstraining Umgang mit technischen Hilfsmitteln (Pulsuhr, Auswertung auf digitalen Medien) Literatur: HEGNER, Jost, 5., überarbeitete Auflage 2012, Training fundiert erklärt: Handbuch der Trainingslehre 4. 2 5. Bewegung gestalten • ihr Bewegungsrepertoire zu Musik erweitern und verbessern. • Rhythmische Bewegungsfolge gestalten • Choreographie in Kleingruppen erarbeiten • Ropeskipping, Aerobic, AVU-Methode (Aufnehmen – Verarbeiten – Umsetzen) 4. 5 6. Schwimmen und • eine weitere der vier vorgegebenen • ihr eigenes Leistungsvermögen verbessern. • Crawl, Brustgleichschlag, • Distanzschwimmen Seite 238 • weitere Sprünge mit Eintauchen fusswärts und • ihr Bewegungsrepertoire und Know How im Wasser erweitern. • Mögliche Sprünge: Vorformen, 100a, 101c, 400a, 401c (Herren), 102c (Damen) Tauchen, Seite 239 5. 10 1. Spielen Die Lernenden können 1.3. Spielsportarten 1.4. Ergänzende • die technischen und taktischen Grundlagen sowie die Spielregeln in mindestens einer weiteren von sechs vorgegebenen Spielsportarten anwenden. • in einer ausgewählten Trendsportart die anzuwendende Technik / Taktik verstehen und • Mögliche Spielsportarten: • Mögliche Trendsportarten: Smolball, Touchrugby, usw. 5. 7 2. Leichtathletik Die Lernenden können 7 2.1 Laufen, Werfen, • aus einem vorgegebenen Bereich mindestens in einer weiteren Disziplin die Fertigkeiten praktisch anwenden. • Mögliche Bereiche: Laufen, 5. 5 3. Geräteturnen Die Lernenden können 5 3.1 Balancieren, Drehen, Schwingen • aus einem vorgegebenen Bereich eine weitere Bewegungsabfolge vorzeigen. 5. 7 4. Fitness Die Lernenden können 4.2 Kraft und Beweglichkeit • ihre vertieften Kenntnisse und ihr Hintergrundwissen im Ausdauerbereich • ihre vertieften Kenntnisse im Bereich Kraft und Beweglichkeit im Hinblick auf ein • pulsanalysierendes Training • selbständiges Kraft- und Beweglichkeitstraining Umgang mit technischen Hilfsmitteln (Pulsuhr, Auswertung auf digitalen Medien) Seite 240 gesundheitsorientiertes Basisprogramm Literatur: HEGNER, Jost, 5., überarbeitete Auflage 2012, Training fundiert erklärt: Handbuch der Trainingslehre 5. 2 5. Bewegung gestalten • ihr Bewegungsrepertoire zu Musik ergänzen und weiter verbessern. • Rhythmische Bewegungsfolge gestalten • Choreographie in Kleingruppen erarbeiten • Ropeskipping, Aerobic, AVU-Methode (Aufnehmen – Verarbeiten – Umsetzen) 5. 5 6. Schwimmen und • eine weitere der vier vorgegebenen • ihr eigenes Leistungsvermögen verbessern. • weitere Sprünge mit Eintauchen fusswärts und • Crawl, Brustgleichschlag, • Distanzschwimmen • Mögliche Sprünge: Vorformen, 100a, 101c, 400a, 401c (Herren), 102c (Damen) Seite 241 • ihr Bewegungsrepertoire und Know How im Wasser erweitern. Tauchen, Der Sportunterricht im 6. Semester an der Alten Kantonsschule Aarau • Es soll eine Wahl aus den 6 Lerngebieten getroffen werden. • Der Unterricht ist teilweise koedukativ und abteilungsübergreifend (Sporttagteambildung und Sporttagvorbereitung). • Der Unterricht wird insgesamt in 2 Unterrichtseinheiten aufgeteilt. Der Sportunterricht im 6. Semester an der Kantonsschule Baden: • Der Unterricht findet als Wahlsport statt. • Der Unterricht ist koedukativ und abteilungsübergreifend. • Der Unterricht wird insgesamt in 2 Kurse (Unterrichtseinheiten) aufgeteilt. • Pro Kurs werden parallel mehrere Themen angeboten. • Die Lernenden wählen aus vorgegeben Inhalten nach ihren Interessen bestimmte Sportarten aus. Seite 242 Aus den 6 Lerngebieten werden 2 Lerngebiete ausgewählt: 6. 10 1. Spielen Die Lernenden können 1.1. Nach Möglichkeit Outdoorsportarten • im ausgewählten Sportspiel ihre spielspezifischen Fertigkeiten verbessern. • in spezifischen Spielsituationen individuell- und kollektivtaktisch angemessen handeln. • anhand ihrer Fähigkeiten die verlangten technischen und taktischen Kompetenzen anwenden und zu einem gelungenen Spielerlebnis beitragen. • Schwerpunkte aus den folgenden Spielsportarten: Basketball, Handball, Futsal / Fussball, Volleyball, Unihockey, • ein Spiel aus den bereits Erworbenen vertiefen: Smolball, Touchrugby oder weitere Outdoorsportarten Eishockey, Curling, Rudern usw. 6. 10 2. Leichtathletik Die Lernenden können 10 2.1 Nach Möglichkeit Laufen, Werfen, • die disziplinspezifischen Fertigkeiten unter Wettkampfbedingungen differenziert • Mehrkampf aus folgenden Bereichen: Laufen, 6. 10 3. Geräteturnen und Klettern Seite 243 3.1 Nach Möglichkeit 3.2 Nach Möglichkeit Klettern • einzelne Elemente zu einer Verbindung zusammenstellen. • Bewegungsaufgaben situationsangepasst lösen. • sich gegenseitig korrekt sichern und die Grundtechniken des Sportkletterns anwenden. • folgende Bereiche: Geräteturnen, Parkour • Einführung Sportklettern (indoor) 6. 10 4. Fitness Die Lernenden können 5.1 Nach Möglichkeit Ausdauer 5.2 Nach Möglichkeit Kraft und Beweglichkeit • Grundlagenausdauer mittels angepassten Übungs- und Trainingsformen trainieren und erhalten. • Kräftigungsübungen mit dem eigenen Körpergewicht und an Krafttrainingsgeräten korrekt ausführen. • das Beweglichkeitstraining selbständig und korrekt anwenden. • Schwerpunkte in den Bereichen Ausdauer, Kraft und Beweglichkeit setzen • Kräftigungsübungen im Kraftraum • Beweglichkeitstraining allgemein und sportartenspezifisch 6. 10 5. Bewegung gestalten 6.1 Nach Möglichkeit weiterführende, fortgeschrittene Tanzschritte und/oder Bewegungsformen 6.2 Nach Möglichkeit vorgegebene, weiterführende Bewegungsfolgen mit oder ohne Requisiten • in verschiedenen Raum- und Bewegungsebenen (Spiegelungen, zeitlich versetzt) gestaltend arbeiten. • ein vorgegebenes Bewegungsmuster mit oder ohne Requisiten in Kraft, Raum und Zeit variierend gestalten. • Ropeskipping, Aerobic, Seite 244 Fach IDAF / IDPA Teile des Berufsmaturitätsunterrichts und der Lernstunden sind dem interdisziplinären Arbeiten gewidmet. Es umfasst das interdisziplinäre Arbeiten in den Fächern aller Unterrichtsbereiche (IDAF) und die interdisziplinäre Projektarbeit (IDPA). Die entsprechenden Lektionen und Lernstunden verteilen sich wie folgt auf die Ausrichtungen der Berufsmaturität: Lektionenverteilung 1. Sem. 2. Sem. 3. Sem. 4. Sem. 5. Sem. 6. Sem. Zwei IDAF-Projekte Zwei IDAF-Projekte 2 Lektionen (IDPA) Schlussprüfung keine Einbezug in Abschlusszertifikate BM Die Lernenden sind in der Lage, ein Thema selbstständig zu untersuchen oder zu gestalten sowie die Ergebnisse in geeigneter Form zu präsentieren. Sie erweitern ihr disziplinäres Wissen und Können, setzen es in Relation und wenden es in einem neuen Kontext an. Sie lernen weiter, in Zusammenhängen und Systemen zu denken, wissenschaftlich zu schreiben, zu recherchieren und zu dokumentieren sowie im Team oder allein zu arbeiten. Begleitend zu ihrem Erarbeitungsprozess üben sich die Lernenden in der kritischen Reflexion und Diskussion. Ausschlaggebend für den Gesamterfolg von interdisziplinärem Arbeiten (IDAF und IDPA) ist, ob Erkenntnisse, Denkweisen und Methoden aus zwei oder mehreren Fächern so integriert werden, dass der Kompetenz- und Erkenntnisgewinn die Möglichkeiten eines Einzelfaches übersteigt. Eine sachkundige und unterstützende Betreuung durch die Lehrpersonen ist für den Kompetenzzuwachs der Lernenden sowie für die Qualität von IDAF und IDPA unabdingbar. IDAF und IDPA bereiten die Lernenden auf die Bewältigung komplexer Aufgaben und selbstständiger Arbeiten auf Fachhochschulstufe vor. Die Lernenden werden im Rahmen von IDAF und IDPA in den folgenden überfachlichen Kompetenzen gefördert: • Transferleistungen (Wissenstransfer): Wissen, Konzepte, Modelle, Verfahrenswissen auf Bereichen der Gesellschaft, Politik, Wirtschaft etc. übertragen; neue Inhalte mit Erlerntem verknüpfen Seite 245 • Methodisches Vorgehen: Lernstrategien kennen und anwenden können; sich in ein Thema einarbeiten; eine Fragestellung, Hypothese oder Gestaltungsidee formulieren; disziplinäres Wissen und Können zur Problemlösung nutzen; geeignete methodische Vorgehensweisen für die Untersuchung und Gestaltung anwenden oder entwickeln • Planung und Durchführung von Projekten (Selbstorganisation): konzeptionell denken; ein Projekt in Grundzügen skizzieren; die Arbeit nach einem Zeitplan strukturieren; selbstständig und selbstverantwortlich auf ein Ziel hinarbeiten; den Erarbeitungsprozess und insbesondere die verwendeten Methoden kritisch reflektieren • Kommunikation und Präsentation: die Ergebnisse strukturieren und in geeigneter Form festhalten; die Ergebnisse und ihre Erarbeitung (Hypothese / Fragestellung und Arbeitsschritte) vor Publikum präsentieren und kommentieren bzw. in der Diskussion kritisch hinterfragen • Sprachkompetenz: wissenschaftliche Texte verstehen und wissenschaftlich schreiben, sich fachlich korrekt und mit differenziertem Wortschatz ausdrücken • IKT und künstliche Intelligenz (KI): zeitgemässe IKT-Anwendungen nutzen; KI-Anwendungen kennenlernen; sich einen kritischen Umgang mit KI aneignen; Resultate aus KI-Anwendungen sinnvoll einbinden • Informationssuche: verschiedenartige Quellen auswählen, überprüfen, bewerten und reflektiert nutzen; lesen und verstehen von anspruchsvollen Texten; sich mit dem Stand der wissenschaftlichen und künstlerischen Welt auseinandersetzen; Gewährspersonen befragen; das Ergebnis von Recherchen im geeigneten Medium festhalten; Quellen korrekt zitieren und KI (z.B. Prompts offenlegen) angeben; Quellenverzeichnis korrekt erstellen • Sozialkompetenz: im Falle von Teamarbeit die Verantwortlichkeiten im Team festlegen, sachorientiert zusammenarbeiten, eigene Stärken einbringen sowie mit Widerständen und Konflikten umgehen; mit den Betreuungspersonen konstruktiv zusammenarbeiten, Vereinbarungen mit ihnen einhalten und Unterstützung bei ihnen holen, wenn sie nötig ist • Nachhaltigkeitsorientiertes Denken und Handeln: die eigenen und fremden Werte und Haltungen kritisch reflektieren; mit der Ungewissheit offener Situationen umgehen; sich an einem konkreten Fall mit gesellschaftlichen und ökologischen Fragen auseinandersetzen; gemeinsame Vorstellungen über die Gestaltung der Zukunft entwickeln • Kreative Betätigung: innovative Ideen und Konzepte entwickeln, ausprobieren und begründen können; mutig mit Medien, Methoden und Prozessen experimentieren; originelle und kreative Eigenleistungen und Produkte anstreben; sich mit Kriterien für Kreativität und Originalität auseinandersetzen Diese überfachlichen Kompetenzen werden im interdisziplinären Arbeiten in den Fächern aller Unterrichtsbereiche (IDAF) erworben und in der interdisziplinären Projektarbeit (IDPA) eingesetzt. Sie ergänzen die fachlichen Kompetenzen, die in den verschiedenen Beiträgen der Lernenden zum IDAF sowie in der IDPA zum Zuge kommen und die hier nicht weiter ausgeführt werden. Die überfachlichen Kompetenzen werden soweit überprüft, als sie beobachtbar und mit Kriterien bewertbar sind. 4. IDAF-Elemente Es werden vier IDAF-Module bearbeitet, woran insgesamt sechs BM-Fächer beteiligt sind. Die Schulen bestimmen in einem separaten Reglement, welche Fächer in welchem Semester an den IDAF beteiligt sind. Den Ablauf der IDPA und die beteiligten Fächer bestimmen die Schulen ebenfalls in einem separaten Reglement.

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