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Gesetz über die Hundehaltung

Fribourg · 725.3 · statute

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Contents: 67 provisions
  1. Art. 1
  2. Art. 2
  3. Art. 3
  4. Art. 4
  5. Art. 5
  6. Art. 6
  7. Art. 7
  8. Art. 8
  9. Art. 9
  10. Art. 10
  11. Art. 11
  12. Art. 12
  13. Art. 13
  14. Art. 14
  15. Art. 15
  16. Art. 16
  17. Art. 17
  18. Art. 18
  19. Art. 19
  20. Art. 20
  21. Art. 21
  22. Art. 22
  23. Art. 23
  24. Art. 24
  25. Art. 25
  26. Art. 26
  27. Art. 27
  28. Art. 28
  29. Art. 28a
  30. Art. 29
  31. Art. 30
  32. Art. 31 Erziehung von Hunden
  33. Art. 32
  34. Art. 34
  35. Art. 35
  36. Art. 36
  37. Art. 37
  38. Art. 38
  39. Art. 39
  40. Art. 40
  41. Art. 41
  42. Art. 42
  43. Art. 43
  44. Art. 44
  45. Art. 44a
  46. Art. 44b
  47. Art. 44c
  48. Art. 44d
  49. Art. 44e
  50. Art. 45
  51. Art. 46
  52. Art. 47
  53. Art. 48
  54. Art. 49
  55. Art. 50
  56. Art. 51
  57. Art. 52
  58. Art. 53
  59. Art. 54
  60. Art. 55
  61. Art. 56
  62. Art. 56a
  63. Art. 57
  64. Art. 58
  65. Art. 59
  66. Art. 60
  67. Art. 61

67 provisions

Art. 41

Kontrollmarke 1 Wenn keine Kollektivversicherung abgeschlossen wurde, wird das in Artikel 48 vorgesehene Kennzeichen nur gegen einen Versicherungsnachweis ausgestellt, der bestätigt, dass die Halterin oder der Halter des Hundes für die Gültigkeitsdauer der Marke versichert ist und die Versicherungsprämie bezahlt hat.

Art. 42

Streunende oder nicht versicherte Hunde 1 Der Kanton deckt im Rahmen der vom Staatsrat festgelegten Beträge Personenschäden, die innerhalb des Kantons durch streunende Hunde entstanden sind, deren Halterin oder Halter nicht ermittelt werden konnte oder nicht versichert ist. Der Staatsrat kann auch einen Selbstbehalt vorsehen. 2 Der Staat kommt nur insofern für erlittene Schäden auf, als die geschädigten Personen nicht über eine genügende Versicherungsdeckung verfügen (Eventualgarantie). 3 Der Staat kann auf die Halterin oder den Halter Rückgriff nehmen. 4 Der Staatsrat ist berechtigt, eine Haftpflichtversicherung abzuschliessen, deren Prämie auf alle im Kanton steuerpflichtigen Hundehalterinnen und -halter verteilt wird.

Art. 43

Versicherungsunternehmen 1 Die Haftpflichtversicherung muss bei Versicherungsunternehmen, die gemäss der Versicherungsaufsichtsgesetzgebung des Bundes zum Betrieb der Haftpflichtversicherung in der Schweiz zugelassen sind, abgeschlossen werden. 6 Strafbestimmungen

Art. 44

Übertretungen 1 Wer absichtlich oder fahrlässig gegen die Bestimmungen der Artikel 16, 20 Abs. 1, 21 Abs. 1 und 3, 25 Abs. 1, 26 Abs. 3, 28a, 31, 34 Abs. 1, 35 Abs. 1 und 39 verstösst, wird mit Busse bestraft. 2 Verstösse gegen Bestimmungen dieses Gesetzes und seiner Ausführungsbestimmungen, die gemäss kantonaler Ordnungsbussengesetzgebung mit Ordnungsbusse bestraft werden, bleiben vorbehalten.

Art. 44a

…

Art. 44b

…

Art. 44c

…

Art. 44d

…

Art. 44e

Verfahren und Widerhandlungen gegen Ausführungsbestimmungen 1 Widerhandlungen werden nach dem Justizgesetz verfolgt und beurteilt. Die Ordnungsbussengesetzgebung von Kanton und Bund bleibt vorbehalten. 2 … 7 Gebühren 7.1 Kantonale Steuer

Art. 45

Grundsatz 1 Die auf dem Gebiet des Kantons Freiburg wohnhaften ordentlichen Hundehalterinnen und -halter müssen pro Hund eine kantonale Steuer entrichten, die vom Staatsrat festgelegt wird. Diese Steuer darf 200 Franken jedoch nicht übersteigen. 2 Der Staat verrechnet eine Gebühr, in der die Prämie für die nach Artikel 40 und 42 abgeschlossene Haftpflichtversicherung enthalten sein kann.

Art. 46

…

Art. 47

Steuerbefreiung 1 Hilfs-, Armee-, Polizei- und Lawinenhunde, Hunde der Wildhüter-Fischereiaufseher, Hunde für die Nachsuche von verletzten oder toten Tieren und Herdenschutzhunde sind von der Steuer befreit. 2 Der Staatsrat kann weitere Fälle vorsehen, in denen eine Befreiung von der Hundesteuer durch das öffentliche Interesse gerechtfertigt ist.

Art. 48

Kennzeichen oder Beleg 1 Die Entrichtung der Steuer wird durch ein Kennzeichen oder einen Beleg festgestellt.

Art. 49

Strafrechtliche Massnahmen 1 Bei Widerhandlung gegen die Besteuerung der Hunde wird zusätzlich zur Steuer eine Busse von bis zu 400 Franken pro Hund erhoben. 7.2 Gemeindesteuer

Art. 50

Grundsatz 1 Die Gemeinden sind berechtigt, von den auf ihrem Gebiet wohnhaften ordentlichen Hundehalterinnen und -haltern eine Hundesteuer zu erheben. 2 Diese Steuer darf 200 Franken pro Tier und Jahr nicht übersteigen. Sie darf weder progressiv noch degressiv sein.

Art. 51

…

Art. 52

Steuerbefreiung 1 Die in Artikel 47 vorgesehenen Fälle der Steuerbefreiung gelten auch für die Gemeindesteuer.

Art. 53

Anwendbares Recht 1 Im Übrigen gelten die Bestimmungen des Gesetzes über die Gemeindesteuern. 8 Rechtsmittel

Art. 54

Im Allgemeinen 1 Die in Anwendung dieses Gesetzes erlassenen Verfügungen können gemäss dem Gesetz über die Verwaltungsrechtspflege mit Beschwerde angefochten werden. 2 Eine Beschwerde gegen eine Massnahme, die in Anwendung von Artikel 21 Abs. 3, 23 Abs. 1, 24, 26 Abs. 1 und 27 Abs. 1 Bst. a–h getroffen wurde, hat keine aufschiebende Wirkung.

Art. 55

Im Steuerbereich 1 Gegen Verfügungen, die die kantonale Steuer festsetzen, kann innert 30 Tagen bei der Behörde, die die angefochtene Verfügung getroffen hat, Einsprache erhoben werden. 2 Die Einspracheentscheide sind mit Beschwerde an das Kantonsgericht anfechtbar. 3 Verfügungen, die die Gemeindesteuer festsetzen, können gemäss dem Gesetz über die Gemeindesteuer angefochten werden. 9 Schlussbestimmungen

Art. 56

Übergangsrecht 1 Halterinnen und Halter, die einen Hund nach Artikel 20 Abs. 1 Bst. a und b besitzen, melden ihren Hund innert 3 Monaten nach Inkrafttreten dieses Gesetzes dem Amt. Dieses ergreift innerhalb von 3 Monaten die in Artikel 27 vorgesehenen Massnahmen. Solche Hunde müssen auf jeden Fall kastriert oder sterilisiert, mit einem Mikrochip versehen und an der Leine geführt werden. 2 Halterinnen und Halter eines Hundes nach Artikel 20 Abs. 1 Bst. c oder eines Hundes, der auf der vom Staatsrat nach Artikel 19 Abs. 1 erlassenen Liste steht, melden ihren Hund innert 3 Monaten nach Inkrafttreten dieses Gesetzes dem Amt. Dieses führt die nötigen Untersuchungen durch und entscheidet innerhalb von 6 Monaten, ob eine Haltebewilligung erteilt werden kann oder welche Massnahmen nach Artikel 27 ergriffen werden müssen.

Art. 56a

Übergangsrecht – Änderung vom 8. Februar 2023 – Theoriekurs und Beurteilung der Führbarkeit 1 Die Beurteilung der Führbarkeit gilt für neu gehaltene Hunde, die nach dem Inkrafttreten dieser Änderung geboren werden. 2 Hunde, für die zuvor eine Haltungsbewilligung mit Sicherheitsauflagen entsprechend ihrer Rasse nötig war, müssen einer offiziellen Beurteilung der Führbarkeit unterzogen werden, die vom Amt innerhalb von zwei Jahren nach Inkrafttreten der Änderung durchgeführt wird. 3 Hunde, für die zuvor eine Haltungsbewilligung mit Ausbildungsauflagen nötig war, oder Hunde, deren Bewilligungsverfahren entsprechend der Rasse nicht abgeschlossen ist, müssen einer Beurteilung der Führbarkeit unterzogen werden, die von einer Ausbilderin oder einem Ausbilder innerhalb von zwei Jahren nach Inkrafttreten der Änderung durchgeführt wird.

Art. 57

Änderung bisherigen Rechts – Einführungsgesetz zum Schweizerischen Zivilgesetzbuch 1 Das Einführungsgesetz vom 22. November 1911 zum Schweizerischen Zivilgesetzbuch für den Kanton Freiburg (SGF 210.1) wird wie folgt geändert: ...

Art. 58

Änderung bisherigen Rechts – Einführungsgesetz zum Strafgesetzbuch 1 Das Einführungsgesetz vom 9. Mai 1974 zum Strafgesetzbuch (SGF 31.1) wird wie folgt geändert: ...

Art. 59

Änderung bisherigen Rechts – Ausführungsgesetz zur Bundesgesetzgebung über den Tierschutz 1 Das Ausführungsgesetz vom 17. September 1986 zur Bundesgesetzgebung über den Tierschutz (SGF 725.1) wird wie folgt geändert: ...

Art. 60

Aufhebung bisherigen Rechts 1 Das Gesetz vom 11. November 1982 betreffend die Hundesteuer (SGF 635.5.1) wird aufgehoben.

Art. 61

Inkrafttreten 1 Der Staatsrat bestimmt das Inkrafttreten dieses Gesetzes. 6) 6) Datum des Inkrafttretens: 1. Juli 2007 (StRB 27.02.2007). Änderungstabelle – Nach Beschlussdatum Beschluss Berührtes Element Änderungstyp Inkrafttreten Quelle (ASF seit 2002) 02.11.2006 Erlass Grunderlass 01.07.2007 2006_141 08.01.2008 Art. 55 geändert 01.01.2008 2008_001 31.05.2010 Art. 44 geändert 01.01.2011 2010_066 03.12.2012 Art. 7 geändert 01.01.2013 2012_115 19.12.2014 Art. 44 geändert 01.07.2015 2014_103 19.12.2014 Art. 44a eingefügt 01.07.2015 2014_103 19.12.2014 Art. 44b eingefügt 01.07.2015 2014_103 19.12.2014 Art. 44c eingefügt 01.07.2015 2014_103 19.12.2014 Art. 44d eingefügt 01.07.2015 2014_103 19.12.2014 Art. 44e eingefügt 01.07.2015 2014_103 16.06.2016 Art. 1 geändert 01.01.2017 2016_082 16.06.2016 Art. 11 geändert 01.01.2017 2016_082 16.06.2016 Art. 16 geändert 01.01.2017 2016_082 16.06.2016 Art. 19 geändert 01.01.2017 2016_082 16.06.2016 Art. 20 geändert 01.01.2017 2016_082 16.06.2016 Art. 25 geändert 01.01.2017 2016_082 16.06.2016 Art. 32 geändert 01.01.2017 2016_082 16.06.2016 Art. 33 aufgehoben 01.01.2017 2016_082 16.06.2016 Art. 34 geändert 01.01.2017 2016_082 16.06.2016 Art. 46 aufgehoben 01.01.2017 2016_082 16.06.2016 Art. 47 geändert 01.01.2017 2016_082 16.06.2016 Art. 51 aufgehoben 01.01.2017 2016_082 06.10.2021 Art. 44 Abs. 2 geändert 01.01.2022 2021_120 06.10.2021 Art. 44a aufgehoben 01.01.2022 2021_120 06.10.2021 Art. 44b aufgehoben 01.01.2022 2021_120 06.10.2021 Art. 44c aufgehoben 01.01.2022 2021_120 06.10.2021 Art. 44d aufgehoben 01.01.2022 2021_120 06.10.2021 Art. 44e Abs. 1 geändert 01.01.2022 2021_120 06.10.2021 Art. 44e Abs. 2 aufgehoben 01.01.2022 2021_120 08.02.2023 Art. 11 Titel geändert 01.01.2024 2023_013 08.02.2023 Art. 11 Abs. 1 geändert 01.01.2024 2023_013 08.02.2023 Art. 12 Abs. 3 eingefügt 01.01.2024 2023_013 08.02.2023 Art. 19 aufgehoben 01.01.2024 2023_013 08.02.2023 Art. 28a eingefügt 01.01.2024 2023_013 08.02.2023 Art. 44 Abs. 1 geändert 01.01.2024 2023_013 08.02.2023 Art. 56a eingefügt 01.01.2024 2023_013 Änderungstabelle – Nach Artikel Berührtes Element Änderungstyp Beschluss Inkrafttreten Quelle (ASF seit 2002) Erlass Grunderlass 02.11.2006 01.07.2007 2006_141 Art. 1 geändert 16.06.2016 01.01.2017 2016_082 Art. 7 geändert 03.12.2012 01.01.2013 2012_115 Art. 11 geändert 16.06.2016 01.01.2017 2016_082 Art. 11 Titel geändert 08.02.2023 01.01.2024 2023_013 Art. 11 Abs. 1 geändert 08.02.2023 01.01.2024 2023_013 Art. 12 Abs. 3 eingefügt 08.02.2023 01.01.2024 2023_013 Berührtes Element Änderungstyp Beschluss Inkrafttreten Quelle (ASF seit 2002) Art. 16 geändert 16.06.2016 01.01.2017 2016_082 Art. 19 geändert 16.06.2016 01.01.2017 2016_082 Art. 19 aufgehoben 08.02.2023 01.01.2024 2023_013 Art. 20 geändert 16.06.2016 01.01.2017 2016_082 Art. 25 geändert 16.06.2016 01.01.2017 2016_082 Art. 28a eingefügt 08.02.2023 01.01.2024 2023_013 Art. 32 geändert 16.06.2016 01.01.2017 2016_082 Art. 33 aufgehoben 16.06.2016 01.01.2017 2016_082 Art. 34 geändert 16.06.2016 01.01.2017 2016_082 Art. 44 geändert 31.05.2010 01.01.2011 2010_066 Art. 44 geändert 19.12.2014 01.07.2015 2014_103 Art. 44 Abs. 1 geändert 08.02.2023 01.01.2024 2023_013 Art. 44 Abs. 2 geändert 06.10.2021 01.01.2022 2021_120 Art. 44a eingefügt 19.12.2014 01.07.2015 2014_103 Art. 44a aufgehoben 06.10.2021 01.01.2022 2021_120 Art. 44b eingefügt 19.12.2014 01.07.2015 2014_103 Art. 44b aufgehoben 06.10.2021 01.01.2022 2021_120 Art. 44c eingefügt 19.12.2014 01.07.2015 2014_103 Art. 44c aufgehoben 06.10.2021 01.01.2022 2021_120 Art. 44d eingefügt 19.12.2014 01.07.2015 2014_103 Art. 44d aufgehoben 06.10.2021 01.01.2022 2021_120 Art. 44e eingefügt 19.12.2014 01.07.2015 2014_103 Art. 44e Abs. 1 geändert 06.10.2021 01.01.2022 2021_120 Art. 44e Abs. 2 aufgehoben 06.10.2021 01.01.2022 2021_120 Art. 46 aufgehoben 16.06.2016 01.01.2017 2016_082 Art. 47 geändert 16.06.2016 01.01.2017 2016_082 Art. 51 aufgehoben 16.06.2016 01.01.2017 2016_082 Art. 55 geändert 08.01.2008 01.01.2008 2008_001 Art. 56a eingefügt 08.02.2023 01.01.2024 2023_013

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