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Erste Verordnung zur Durchführung des Bundesentschädigungsgesetzes

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Contents: 32 provisions
  1. § 1 Nachweis des Todes
  2. § 2 Tod im unmittelbaren Anschluß an Deportation oder Freiheitsentziehung
  3. § 3 Anspruchsvoraussetzung nach § 4 BEG
  4. § 4 Witwer
  5. § 5 Kinder und ihnen Gleichgestellte
  6. § 6
  7. § 7 Gewährung der Rente bei Kindern über 18 Jahre
  8. § 8 Elternlose Enkel
  9. § 9 Verwandte der aufsteigenden Linie und Adoptiveltern
  10. § 10 Art der Berechnung
  11. § 11 Einreihung in eine vergleichbare Beamtengruppe
  12. § 12 Hundertsatz des Unfallruhegehalts und der Versorgungsbezüge
  13. § 13 Hundertsatz der Rente
  14. § 13a Zusammentreffen von Renten für Schaden an Leben mit Renten für Schaden an Körper oder Gesundheit oder mit Renten für Schaden im beruflichen Fortkommen
  15. § 14 Mindestrente
  16. § 15 Verteilung von anzurechnenden Leistungen
  17. § 16 Zahlung der Rente
  18. § 17 Ruhen der Rente
  19. § 18 Erlöschen der Rente
  20. § 18a Wiederaufleben der Rente
  21. § 19 Anzeigepflicht
  22. § 20 Verletzung der Anzeigepflicht
  23. § 21 Neufestsetzung der Rente bei Änderung der Verhältnisse
  24. § 21a
  25. § 22 Berechnung der Kapitalentschädigung
  26. § 22a
  27. § 22b Stichtag für Neufestsetzung der Renten
  28. § 22c Übergangsvorschriften für Änderungen dieser Verordnung
  29. § 23
  30. § 24 Zeitlicher Anwendungsbereich
  31. Anlage 1 (zu § 10 der 1. DV-BEG) Besoldungsübersicht
  32. Anlage 2 (zu § 11 der 1.DV-BEG) Besoldungsübersicht

Proposed changes to this act

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32 provisions

§ 1 Nachweis des Todes

(1) Der Tod oder die Todesfeststellung nach dem Verschollenheitsgesetz oder nach anderen Rechtsvorschriften wird regelmäßig durch öffentliche Urkunden nachgewiesen. (2) Kann der Tod oder die Todesfeststellung nicht durch öffentliche Urkunden nachgewiesen werden, so gelten für den Nachweis des Todes oder der Todesfeststellung die Grundsätze des § 176 BEG. (3) Ist der Verfolgte verschollen und ist der Tod nach dem Verschollenheitsgesetz oder nach anderen Rechtsvorschriften nicht festgestellt, so wird vermutet, daß der Verfolgte am 8. Mai 1945 verstorben ist (§ 180 Abs. 1 BEG), es sei denn, daß nach den Umständen des Einzelfalles ein anderer Zeitpunkt des Todes wahrscheinlich ist (§ 180 Abs. 2 BEG). § 176 BEG findet Anwendung.

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§ 2 Tod im unmittelbaren Anschluß an Deportation oder Freiheitsentziehung

(Entfällt)

Propose a change

§ 3 Anspruchsvoraussetzung nach § 4 BEG

Wenn die Voraussetzungen des § 4 BEG nicht in der Person des verstorbenen Verfolgten erfüllt sind, so hat einen Anspruch auf Entschädigung nach den §§ 15 bis 26 BEG nur der Hinterbliebene, auf den die Voraussetzungen des § 4 BEG zutreffen; es genügt nicht, daß die Anspruchsvoraussetzungen des § 4 BEG in der Person eines anderen Hinterbliebenen erfüllt sind.

Propose a change

§ 4 Witwer

Der Anspruch des Witwers auf Rente besteht auch dann, wenn der Unterhalt von der verfolgten Ehefrau überwiegend bestritten wurde.

Propose a change

§ 5 Kinder und ihnen Gleichgestellte

(1) Den Kindern einer Verfolgten stehen die gleichen Ansprüche nach den §§ 15 bis 26 BEG wie den Kindern eines Verfolgten zu. (2) Den Kindern sind gleichgestellt 1. die Stiefkinder, die der Verfolgte in seine Wohnung aufgenommen hatte, 2. die Pflegekinder, die der Verfolgte in seine Wohnung aufgenommen hatte und für deren Unterhalt und deren Erziehung nicht von anderer Seite laufend ein höherer Betrag als 125 Deutsche Mark monatlich, ab 1. Juli 1967 | ein höherer Betrag als 150 Deutsche Mark monatlich, ab 1. Januar 1971 | ein höherer Betrag als 200 Deutsche Mark monatlich, ab 1. Februar 1977 | ein höherer Betrag als 360 Deutsche Mark monatlich, ab 1. März 1978 | ein höherer Betrag als 430 Deutsche Mark monatlich, ab 1. März 1979 | ein höherer Betrag als 550 Deutsche Mark monatlich, ab 1. März 1981 | ein höherer Betrag als 650 Deutsche Mark monatlich, ab 1. Januar 1987 | ein höherer Betrag als 750 Deutsche Mark monatlich, ab 1. Januar 1990 | ein höherer Betrag als 850 Deutsche Mark monatlich, ab 1. Januar 2002 | ein höherer Betrag als 480 Euro monatlich, ab 1. Juni 2008 | ein höherer Betrag als 520 Euro monatlich, ab 1. Juli 2010 | ein höherer Betrag als 530 Euro monatlich, ab 1. Oktober 2012 | ein höherer Betrag als 560 Euro monatlich, ab 1. August 2014 | ein höherer Betrag als 590 Euro monatlich, ab 1. September 2016 | ein höherer Betrag als 620 Euro monatlich, ab 1. Januar 2019 | ein höherer Betrag als 670 Euro monatlich, ab 1. September 2021 | ein höherer Betrag als 700 Euro monatlich und ab 1. Dezember 2023 | ein höherer Betrag als 780 Euro monatlich gezahlt wird. (3) Als in die Wohnung aufgenommen gelten Kinder auch dann, wenn der Verfolgte sie auf seine Kosten anderweit untergebracht hat, ohne daß dadurch die häusliche Verbindung mit ihm aufgehoben werden sollte.

Propose a change

§ 7 Gewährung der Rente bei Kindern über 18 Jahre

(1) Kinder erhalten nach Vollendung des 18. Lebensjahres eine Rente, wenn sie 1. in einer Schul- oder Berufsausbildung stehen, die ihre Arbeitskraft überwiegend in Anspruch nimmt, sofern sie im Zusammenhang mit ihrer Ausbildung Dienstbezüge, Arbeitsentgelt oder sonstige Zuwendungen in entsprechender Höhe nicht erhalten, bis zur Vollendung des 27. Lebensjahres, 2. wegen körperlicher oder geistiger Gebrechen dauernd erwerbsunfähig sind, sofern die dauernde Erwerbsunfähigkeit vor Vollendung des 27. Lebensjahres eingetreten ist, ohne Rücksicht auf das Lebensalter, wenn sie nicht ein eigenes Einkommen von mehr als 125 Deutsche Mark monatlich, ab 1. Juli 1967 | von mehr als 150 Deutsche Mark monatlich, ab 1. Januar 1971 | von mehr als 200 Deutsche Mark monatlich, ab 1. Februar 1977 | von mehr als 360 Deutsche Mark monatlich, ab 1. März 1978 | von mehr als 430 Deutsche Mark monatlich, ab 1. März 1979 | von mehr als 550 Deutsche Mark monatlich, ab 1. März 1981 | von mehr als 650 Deutsche Mark monatlich, ab 1. Januar 1987 | von mehr als 750 Deutsche Mark monatlich, ab 1. Januar 1990 | von mehr als 850 Deutsche Mark monatlich, ab 1. Januar 2002 | von mehr als 480 Euro monatlich, ab 1. Juni 2008 | ein höherer Betrag als 520 Euro monatlich, ab 1. Juli 2010 | ein höherer Betrag als 530 Euro monatlich, ab 1. Oktober 2012 | ein höherer Betrag als 560 Euro monatlich, ab 1. August 2014 | ein höherer Betrag als 590 Euro monatlich, ab 1. September 2016 | ein höherer Betrag als 620 Euro monatlich, ab 1. Januar 2019 | von mehr als 670 Euro monatlich, ab 1. September 2021 | von mehr als 700 Euro monatlich und ab 1. Dezember 2023 | von mehr als 780 Euro monatlich haben; Versorgungsbezüge, die dem Kinde wegen des Todes des Verfolgten gezahlt werden, rechnen nicht zum Einkommen des Kindes. (2) Hat sich in den Fällen des Absatzes 1 Nr. 1 die Schul- oder Berufsausbildung aus einem Grunde, der nicht in der Person des Verfolgten oder des Kindes liegt, über das 27. Lebensjahr hinaus verzögert, so wird die Rente entsprechend dem Zeitraum der nachgewiesenen Verzögerung auch über das 27. Lebensjahr hinaus gezahlt. (3) (weggefallen)

Propose a change

§ 8 Elternlose Enkel

(1) Den elternlosen Enkeln eines Verfolgten stehen Ansprüche nach den §§ 15 bis 26 BEG zu, wenn der Verfolgte sie in seine Wohnung aufgenommen hatte und keine anderen Personen zum Unterhalt gesetzlich verpflichtet sind. § 5 Abs. 3 findet entsprechende Anwendung. (2) Die Anspruchsvoraussetzung, daß der Verfolgte seine elternlosen Enkel unterhalten hat, wird nicht dadurch ausgeschlossen, daß der Verfolgte im Hinblick auf die Unterhaltsgewährung Zuschüsse erhielt. Es kommt nur darauf an, daß der Unterhalt von dem Verfolgten überwiegend bestritten wurde. (3) § 7 findet entsprechende Anwendung.

Propose a change

§ 9 Verwandte der aufsteigenden Linie und Adoptiveltern

Der Anspruch auf Rente steht den Eltern oder Adoptiveltern vor den Großeltern zu. An die Stelle eines verstorbenen Elternteils treten dessen Eltern.

Propose a change

§ 10 Art der Berechnung

Der Berechnung der Rente ist die als Anlage 1 beigefügte, nach der Einteilung der Bundesbeamten in solche des einfachen, mittleren, gehobenen und höheren Dienstes gegliederte Besoldungsübersicht zugrunde zu legen, welche die durchschnittlichen ruhegehaltfähigen Dienstbezüge dieser Beamtengruppen, die bis zum Erreichen der Altersgrenze erreichbar sind, ausweist.

Propose a change

§ 11 Einreihung in eine vergleichbare Beamtengruppe

(1) Für die Einreihung in eine vergleichbare Beamtengruppe ist die wirtschaftliche Stellung des verstorbenen Verfolgten maßgebend, es sei denn, daß seine soziale Stellung eine günstigere Einreihung rechtfertigt. (2) Die wirtschaftliche Stellung bestimmt sich nach dem Durchschnittseinkommen des Verfolgten in den letzten drei Jahren vor seinem Tode oder, wenn dies für ihn günstiger ist, nach seinem Durchschnittseinkommen in den letzten drei Jahren vor der Verfolgung, die zu seinem Tode geführt hat. Für die Bewertung dieses Durchschnittseinkommens ist die als Anlage 2 beigefügte Besoldungsübersicht maßgebend, die das durchschnittliche Diensteinkommen der Bundesbeamten des einfachen, mittleren, gehobenen und höheren Dienstes, nach Lebensaltersstufen gegliedert, ausweist. Bei der Einreihung in die Lebensaltersstufen der Besoldungsübersicht ist von dem Lebensalter des Verfolgten im Zeitpunkt des Beginns der Verfolgung, die zu seinem Tode geführt hat, auszugehen. (3) Durchschnittseinkommen im Sinne dieser Bestimmung ist der durchschnittliche Gesamtbetrag der Einkünfte aus Land- und Forstwirtschaft, aus Gewerbebetrieb, aus selbständiger Arbeit und aus nichtselbständiger Arbeit (§ 2 Abs. 3 Ziff. 1 bis 4 des Einkommensteuergesetzes). Einkünfte aus Land- und Forstwirtschaft und aus Gewerbebetrieb bleiben insoweit außer Betracht, als sie nicht auf der eigenen Arbeitsleistung des Verfolgten beruhen. Bei der Ermittlung des Wertes der eigenen Arbeitsleistung ist zum Vergleich die Vergütung heranzuziehen, die einem Dritten als Arbeitsentgelt üblicherweise gewährt worden wäre. (4) War ein unselbständig erwerbstätiger Verfolgter mit Rücksicht auf seine familienrechtlichen Beziehungen zum Unternehmer nicht gegen Entgelt oder gegen unverhältnismäßig geringes Entgelt tätig, so ist die tarifliche oder sonst übliche Vergütung zugrunde zu legen. (5) Die soziale Stellung des Verfolgten bestimmt sich nach der auf seiner Vorbildung, seinen Leistungen und seinen Fähigkeiten beruhenden Geltung im öffentlichen Leben. (6) Die Einreihung einer Verfolgten, die als Hausfrau tätig war, bestimmt sich in der Regel nach der wirtschaftlichen oder, sofern dies günstiger ist, nach der sozialen Stellung ihres Ehemannes. (7) Hatte der Verfolgte wegen seines Alters noch keine wirtschaftliche und soziale Stellung erlangt, so bestimmt sich seine Einreihung in der Regel nach der wirtschaftlichen oder, sofern dies günstiger ist, nach der sozialen Stellung des Elternteils oder Großelternteils, der den Unterhalt des Verfolgten überwiegend bestritten hat.

Propose a change

§ 12 Hundertsatz des Unfallruhegehalts und der Versorgungsbezüge

(1) Das Unfallruhegehalt im Sinne dieser Verordnung beträgt 66 2/3 vom Hundert der ruhegehaltfähigen Dienstbezüge (§ 10). (2) Der Rente der Witwe und des Witwers sind 60 vom Hundert, der Rente für jedes Kind und für jeden elternlosen Enkel 30 vom Hundert und der Rente für einen Verwandten der aufsteigenden Linie oder einen Adoptivelternteil oder mehrere zusammen 30 vom Hundert des Unfallruhegehalts zugrunde zu legen.

Propose a change

§ 13 Hundertsatz der Rente

(1) Vorbehaltlich der Bestimmung der Absätze 2 bis 5 beträgt der Hundertsatz der Rente der Hinterbliebenen 100 vom Hundert der in § 12 bestimmten Beträge. (2) Rechtfertigen die nach § 18 Abs. 2 BEG zu berücksichtigenden Umstände eine Ermäßigung des Hundertsatzes der Rente, so kann der Hundertsatz bis auf 30 vom Hundert ermäßigt werden. (3) Zu den nach § 18 Abs. 2 BEG zu berücksichtigenden Umständen gehören insbesondere 1. eigener Arbeitsverdienst und eigene Dienstbezüge aus zumutbarer Tätigkeit, 2. eigener Arbeitsverdienst, den der Hinterbliebene zu erwerben unterläßt, obwohl ihm der Erwerb zuzumuten ist, 3. Leistungen aus privaten Versicherungsverhältnissen, 4. Zinsen aus der Anlage von Kapitalvermögen und Erträgnisse aus Wertpapieren, es sei denn, daß es sich nachweisbar um Zinsen oder Erträgnisse aus der Anlage von Leistungen handelt, die der Hinterbliebene im Zuge der Entschädigung für Opfer der nationalsozialistischen Verfolgung erhalten hat, 5. sonstige Vermögenserträgnisse, 6. Rentenleistungen, die der Hinterbliebene im Zuge der Entschädigung für Opfer der nationalsozialistischen Verfolgung erhalten hat oder erhält, sofern diese Leistungen nicht bereits nach den §§ 141d bis 141k BEG berücksichtigt werden, 7. sonstige Versorgungsbezüge. (4) Nicht zumutbar ist eine Arbeit, die bei der sozialen Stellung des Hinterbliebenen nicht üblich ist. Einer Witwe ist eine Erwerbstätigkeit insbesondere dann nicht zuzumuten, wenn sie 1. für ein Kind unter 14 Jahren zu sorgen hat, 2. das 45. Lebensjahr vollendet hat, 3. keine Berufsausbildung besitzt und bisher nicht erwerbstätig war, 4. in ihrer Erwerbsfähigkeit um mindestens 50 vom Hundert gemindert ist. Einem Witwer ist eine Erwerbstätigkeit insbesondere dann nicht zuzumuten, wenn er das 65. Lebensjahr vollendet hat oder in seiner Erwerbsfähigkeit um mindestens 50 vom Hundert gemindert ist. (5) Erzielte und erzielbare Einkünfte werden nur insoweit berücksichtigt, als sie den Betrag ab 1. September 1965 | von 200 Deutsche Mark, ab 1. September 1969 | von 250 Deutsche Mark, ab 1. Januar 1972 | von 300 Deutsche Mark, ab 1. Januar 1974 | von 350 Deutsche Mark, ab 1. Februar 1976 | von 400 Deutsche Mark, ab 1. März 1978 | von 450 Deutsche Mark, ab 1. März 1980 | von 500 Deutsche Mark, ab 1. Juli 1982 | von 550 Deutsche Mark, ab 1. Januar 1985 | von 600 Deutsche Mark, ab 1. Januar 1987 | von 650 Deutsche Mark, ab 1. Januar 1989 | von 700 Deutsche Mark, ab 1. März 1991 | von 750 Deutsche Mark, ab 1. Mai 1993 | von 800 Deutsche Mark, ab 1. April 1995 | von 850 Deutsche Mark, ab 1. März 1997 | von 875 Deutsche Mark, ab 1. März 1999 | von 900 Deutsche Mark, ab 1. Januar 2002 | von 480 Euro, ab 1. Juni 2008 | von 520 Euro, ab 1. Juli 2010 | von 530 Euro, ab 1. Oktober 2012 | von 560 Euro, ab 1. August 2014 | von 590 Euro, ab 1. September 2016 | von 620 Euro, ab 1. Januar 2019 | von 670 Euro, ab 1. September 2021 | von 700 Euro und ab 1. Dezember 2023 | von 780 Euro monatlich übersteigen. Je volle 50 Deutsche Mark, ab dem 1. Januar 2002 je 26 Euro der zu berücksichtigenden monatlichen Einkünfte führen zu einer Ermäßigung des Hundertsatzes um 10 vom Hundert, höchstens jedoch zu einer Kürzung des Monatsbetrages der Rente um 50 Deutsche Mark, ab dem 1. Januar 2002 um 26 Euro.

Propose a change

§ 13a Zusammentreffen von Renten für Schaden an Leben mit Renten für Schaden an Körper oder Gesundheit oder mit Renten für Schaden im beruflichen Fortkommen

(Entfällt)

Propose a change

§ 14 Mindestrente

Der monatliche Mindestbetrag der Rente nach § 19 BEG darf nicht unterschritten werden, soweit sich aus dem Bundesentschädigungsgesetz und dieser Verordnung nichts anderes ergibt.

Propose a change

§ 15 Verteilung von anzurechnenden Leistungen

Bei der Anrechnung von Leistungen auf laufende Renten gemäß § 10 BEG soll der anzurechnende Betrag derart verteilt werden, daß dem Hinterbliebenen mindestens die Hälfte des ihm gesetzlich zustehenden Mindestbetrages der Rente verbleibt.

Propose a change

§ 16 Zahlung der Rente

(1) Die Rente wird in monatlich vorauszahlbaren Beträgen vom Ersten des Monats an gezahlt, in dem die Voraussetzungen für den Rentenanspruch erfüllt sind, frühestens jedoch vom 1. November 1953 an. (2) Die errechneten und die auszuzahlenden Beträge der Rente sind jeweils auf volle Deutsche Mark, ab 1. Januar 2002 auf volle Euro aufzurunden.

Propose a change

§ 17 Ruhen der Rente

(1) Soweit und solange die Rente nach § 22 BEG in der Fassung des Gesetzes vom 29. Juni 1956 geruht hat, ist dies bei der Bemessung der Summe der rückständigen Rentenbeträge zu berücksichtigen. (2) Im Falle des Absatzes 1 ruht die Rente vom Ersten des Monats an, der dem Monat folgt, in den das für das Ruhen der Rente maßgebende Ereignis gefallen ist. Dabei sind die errechneten und die auszuzahlenden Beträge der Rente jeweils auf volle Deutsche Mark aufzurunden.

Propose a change

§ 18 Erlöschen der Rente

Die Rente erlischt 1. für jeden Hinterbliebenen mit dem Ende des Monats, in dem er stirbt, 2. für jeden Hinterbliebenen mit Ausnahme der Kinder, der Verwandten aufsteigender Linie und der Adoptiveltern auch mit dem Ende des Monats, in dem er heiratet oder wiederheiratet, 3. für Kinder und elternlose Enkel auch mit dem Ende des Monats, der dem Monat folgt, in dem sie das 18. Lebensjahr vollenden, es sei denn, daß die Voraussetzungen des § 7 Abs. 1 und 2 vorliegen, 4. für Pflegekinder auch mit dem Ende des Monats, der dem Monat folgt, in dem für ihren Unterhalt und ihre Erziehung von anderer Seite laufend ein höherer Betrag als 125 Deutsche Mark monatlich, ab 1. Juli 1967 | ein höherer Betrag als 150 Deutsche Mark monatlich, ab 1. Januar 1971 | ein höherer Betrag als 200 Deutsche Mark monatlich, ab 1. Februar 1977 | ein höherer Betrag als 360 Deutsche Mark monatlich, ab 1. März 1978 | ein höherer Betrag als 430 Deutsche Mark monatlich, ab 1. März 1979 | ein höherer Betrag als 550 Deutsche Mark monatlich, ab 1. März 1981 | ein höherer Betrag als 650 Deutsche Mark monatlich, ab 1. Januar 1987 | ein höherer Betrag als 750 Deutsche Mark monatlich, ab 1. Januar 1990 | ein höherer Betrag als 850 Deutsche Mark monatlich, ab 1. Januar 2002 | ein höherer Betrag als 480 Euro monatlich, ab 1. Juni 2008 | ein höherer Betrag als 520 Euro monatlich, ab 1. Juli 2010 | ein höherer Betrag als 530 Euro monatlich, ab 1. Oktober 2012 | ein höherer Betrag als 560 Euro monatlich, ab 1. August 2014 | ein höherer Betrag als 590 Euro monatlich, ab 1. September 2016 | ein höherer Betrag als 620 Euro monatlich, ab 1. Januar 2019 | ein höherer Betrag als 670 Euro monatlich, ab 1. September 2021 | ein höherer Betrag als 700 Euro monatlich und ab 1. Dezember 2023 | ein höherer Betrag als 780 Euro monatlich gezahlt wird. 5. für Verwandte der aufsteigenden Linie und für Adoptiveltern auch mit dem Ende des Monats, in dem die Bedürftigkeit weggefallen ist.

Propose a change

§ 19 Anzeigepflicht

(1) Der Hinterbliebene ist verpflichtet, der zuständigen Entschädigungsbehörde unverzüglich anzuzeigen: 1. die in § 13 Abs. 3 genannten Arbeitsverdienste, Leistungen und Erträgnisse sowie die Änderung der Einkommensverhältnisse, 2. die Verheiratung und Wiederverheiratung, 3. die Beendigung der Schul- und Berufsausbildung im Falle des § 7 Abs. 1 Nr. 1 und den Bezug von Dienstbezügen, Arbeitsentgelt oder sonstigen Zuwendungen in entsprechender Höhe, 4. den Fortfall der Erwerbsunfähigkeit im Falle des § 7 Abs. 1 Nr. 2 und den Bezug eines Einkommens von mehr als 125 Deutsche Mark monatlich, ab 1. Juli 1967 | von mehr als 150 Deutsche Mark monatlich, ab 1. Januar 1971 | von mehr als 200 Deutsche Mark monatlich, ab 1. Februar 1977 | von mehr als 360 Deutsche Mark monatlich, ab 1. März 1978 | von mehr als 430 Deutsche Mark monatlich, ab 1. März 1979 | von mehr als 550 Deutsche Mark monatlich, ab 1. März 1981 | von mehr als 650 Deutsche Mark monatlich, ab 1. Januar 1987 | von mehr als 750 Deutsche Mark monatlich, ab 1. Januar 1990 | von mehr als 850 Deutsche Mark monatlich, ab 1. Januar 2002 | von mehr als 480 Euro monatlich, ab 1. Juni 2008 | von mehr als 520 Euro monatlich, ab 1. Juli 2010 | von mehr als 530 Euro monatlich, ab 1. Oktober 2012 | von mehr als 560 Euro monatlich, ab 1. August 2014 | von mehr als 590 Euro monatlich, ab 1. September 2016 | von mehr als 620 Euro monatlich, ab 1. Januar 2019 | von mehr als 670 Euro monatlich, ab 1. September 2021 | von mehr als 700 Euro monatlich und ab 1. Dezember 2023 | von mehr als 780 Euro monatlich, 5. die Zahlung eines Betrages von mehr als 125 Deutsche Mark monatlich, ab 1. Juli 1967 | von mehr als 150 Deutsche Mark monatlich, ab 1. Januar 1971 | von mehr als 200 Deutsche Mark monatlich, ab 1. Februar 1977 | von mehr als 360 Deutsche Mark monatlich, ab 1. März 1978 | von mehr als 430 Deutsche Mark monatlich, ab 1. März 1979 | von mehr als 550 Deutsche Mark monatlich, ab 1. März 1981 | von mehr als 650 Deutsche Mark monatlich, ab 1. Januar 1987 | von mehr als 750 Deutsche Mark monatlich, ab 1. Januar 1990 | von mehr als 850 Deutsche Mark monatlich, ab 1. Januar 2002 | von mehr als 480 Euro monatlich, ab 1. Juni 2008 | von mehr als 520 Euro monatlich, ab 1. Juli 2010 | von mehr als 530 Euro monatlich, ab 1. Oktober 2012 | von mehr als 560 Euro monatlich, ab 1. August 2014 | von mehr als 590 Euro monatlich, ab 1. September 2016 | von mehr als 620 Euro monatlich, ab 1. Januar 2019 | von mehr als 670 Euro monatlich, ab 1. September 2021 | von mehr als 700 Euro monatlich und ab 1. Dezember 2023 | von mehr als 780 Euro monatlich im Falle des § 5 Abs. 2 Nr. 2, 6. den Fortfall der Bedürftigkeit im Falle des § 17 Abs. 1 Nr. 5 und 6 BEG. (2) Der Hinterbliebene ist verpflichtet, der zuständigen Entschädigungsbehörde auf ihr Verlangen einmal jährlich eine Lebensbescheinigung vorzulegen. Die zuständige Entschädigungsbehörde kann auf die Vorlage verzichten, sofern der Zweck der Vorlage einer Lebensbescheinigung durch einen regelmäßigen Abgleich der erforderlichen Daten zwischen der Entschädigungsbehörde und einem amtlichen Melderegister erreicht werden kann. (3) Hat der Hinterbliebene einen gesetzlichen Vertreter, so obliegen diesem die Pflichten aus den Absätzen 1 und 2.

Propose a change

§ 20 Verletzung der Anzeigepflicht

Kommt der Hinterbliebene oder sein gesetzlicher Vertreter den nach § 19 bestehenden Pflichten nicht nach, so kann die Zahlung der Rente ganz oder teilweise eingestellt werden. Dies gilt nur, wenn der Hinterbliebene oder sein gesetzlicher Vertreter auf diese Rechtsfolgen vorher hingewiesen worden ist.

Propose a change

§ 21 Neufestsetzung der Rente bei Änderung der Verhältnisse

(1) Im Falle des § 21 BEG wird die Rente mit Wirkung vom Ersten des Monats neu festgesetzt, der dem Monat folgt, in dem die Verhältnisse sich geändert haben. (2) Eine Minderung oder Entziehung der Rente wird mit Ablauf des auf die Zustellung des Bescheides folgenden Monats wirksam. Hat der Hinterbliebene den Erlaß des Bescheides schuldhaft verhindert oder verzögert, so kann die Rückzahlung der überzahlten Rente angeordnet werden.

Propose a change

§ 21a

(Fundstelle: BGBl. I 1983, 1314; bzgl. der einzelnen Änderungen vgl. Fußnote) Der monatliche Mindestbetrag der Rente beträgt für vom 1.1.1966 bis 30.9.1966 | vom 1.10.1966 bis 30.6.1968 | vom 1.7.1968 bis 31.3.1969 | vom 1.4.1969 bis 31.8.1969 | vom 1.9.1969 bis 31.12.1970 DM | DM | DM | DM | DM die Witwe .......... | 304 | 316 | 329 | 345 | 373 den Witwer ......... | 304 | 316 | 329 | 345 | 373 die Vollwaise ...... | 153 | 159 | 165 | 173 | 187 die erste und zweite Halbwaise, wenn keine Rente für die Witwe oder den Witwer gezahlt wird, je | 115 | 120 | 125 | 131 | 141 wenn eine Rente für die Witwe oder den Witwer gezahlt wird, je | 85 | 88 | 92 | 96 | 104 die dritte und jede folgende Halbwaise, je | 76 | 79 | 82 | 86 | 93 den elternlosen Enkel .............. | 153 | 159 | 165 | 173 | 187 die Eltern oder Adoptiveltern zusammen ........... | 229 | 238 | 248 | 260 | 281 einen überlebenden Eltern- oder Adoptivelternteil ... | 153 | 159 | 165 | 173 | 187 vom 1.1.1971 bis 31.12.1971 | vom 1.1.1972 bis 31.12.1972 | vom 1.1.1973 bis 31.12.1973 | vom 1.1.1974 bis 31.12.1974 DM | DM | DM | DM die Witwe .......... | 418 | 451 | 494 | 553 den Witwer ......... | 418 | 451 | 494 | 553 die Vollwaise ...... | 209 | 226 | 247 | 277 die erste und zweite Halbwaise, wenn keine Rente für die Witwe oder den Witwer gezahlt wird, je | 158 | 171 | 187 | 209 wenn eine Rente für die Witwe oder den Witwer gezahlt wird, je | 116 | 125 | 137 | 153 die dritte und jede folgende Halbwaise, je | 104 | 112 | 123 | 138 den elternlosen Enkel .............. | 209 | 226 | 247 | 277 die Eltern oder Adoptiveltern zusammen ........... | 315 | 340 | 372 | 417 einen überlebenden Eltern- oder Adoptivelternteil .. | 209 | 226 | 247 | 277 vom 1.1.1975 bis 31.1.1976 | vom 1.2.1976 bis 31.1.1977 | vom 1.2.1977 bis 28.2.1978 | vom 1.3.1978 bis 28.2.1979 DM | DM | DM | DM die Witwe .......... | 586 | 642 | 706 | 755 den Witwer ......... | 586 | 642 | 706 | 755 die Vollwaise ...... | 294 | 322 | 354 | 379 die erste und zweite Halbwaise, wenn keine Rente für die Witwe oder den Witwer gezahlt wird, je | 222 | 243 | 267 | 286 wenn eine Rente für die Witwe oder den Witwer gezahlt wird, je | 162 | 177 | 195 | 209 die dritte und jede folgende Halbwaise, je | 146 | 160 | 176 | 188 den elternlosen Enkel .............. | 294 | 322 | 354 | 379 die Eltern oder Adoptiveltern zusammen ........... | 442 | 484 | 532 | 569 einen überlebenden Eltern- oder Adoptivelternteil .. | 294 | 322 | 354 | 479 vom 1.3.1979 bis 29.2.1980 | vom 1.3.1980 bis 28.2.1981 | vom 1.3.1981 bis 30.6.1982 | vom 1.7.1982 bis 30.6.1983 DM | DM | DM | DM die Witwe .......... | 800 | 860 | 903 | 939 den Witwer ......... | 800 | 860 | 903 | 939 die Vollwaise ...... | 402 | 432 | 454 | 472 die erste und zweite Halbwaise, wenn keine Rente für die Witwe oder den Witwer gezahlt wird, je | 303 | 326 | 342 | 356 wenn eine Rente für die Witwe oder den Witwer gezahlt wird, je | 222 | 239 | 251 | 261 die dritte und jede folgende Halbwaise, je | 199 | 214 | 225 | 234 den elternlosen Enkel .............. | 402 | 432 | 454 | 472 die Eltern oder Adoptiveltern zusammen ........... | 603 | 648 | 680 | 707 einen überlebenden Eltern- oder Adoptivelternteil .. | 402 | 432 | 454 | 472 vom 1.7.1983 bis 31.12.1984 | vom 1.1.1985 bis 31.12.1985 | vom 1.1.1986 bis 31.12.1986 | vom 1.1.1987 bis 29.2.1988 DM | DM | DM | DM die Witwe .......... | 958 | 995 | 1025 | 1061 den Witwer ......... | 958 | 995 | 1025 | 1061 die Vollwaise ...... | 481 | 500 | 515 | 533 die erste und zweite Halbwaise, wenn keine Rente für die Witwe oder den Witwer gezahlt wird, je | 363 | 377 | 389 | 403 wenn eine Rente für die Witwe oder den Witwer gezahlt wird, je | 266 | 276 | 285 | 295 die dritte und jede folgende Halbwaise, je | 239 | 248 | 256 | 265 den elternlosen Enkel .............. | 481 | 500 | 515 | 533 die Eltern oder Adoptiveltern zusammen ........... | 721 | 749 | 772 | 799 einen überlebenden Eltern- oder Adoptivelternteil .. | 481 | 500 | 515 | 533 vom 1.3.1988 bis 31.12.1988 | vom 1.1.1989 bis 31.12.1989 | vom 1.1.1990 bis 28.2.1991 | vom 1.3.1991 bis 30.4.1992 | vom 1.5.1992 bis 30.4.1993 DM | DM | DM | DM | DM die Witwe .......... | 1086 | 1101 | 1148 | 1215 | 1330 den Witwer ......... | 1086 | 1101 | 1148 | 1215 | 1330 die Vollwaise ...... | 546 | 554 | 577 | 610 | 668 die erste und zweite Halbwaise, wenn keine Rente für die Witwe oder den Witwer gezahlt wird, je | 413 | 419 | 437 | 462 | 506 wenn eine Rente für die Witwe oder den Witwer gezahlt wird, je | 302 | 306 | 319 | 338 | 370 die dritte und jede folgende Halbwaise, je | 271 | 275 | 287 | 304 | 333 den elternlosen Enkel ............... | 546 | 554 | 577 | 610 | 668 die Eltern oder Adoptiveltern zusammen ............ | 818 | 829 | 864 | 914 | 1001 einen überlebenden Eltern- oder Adoptivelternteil ... | 546 | 554 | 577 | 610 | 668 vom 1.5.1993 bis 30.9.1994 | vom 1.10.1994 bis 31.3.1995 | vom 1.4.1995 bis 28.2.1997 | vom 1.3.1997 bis 31.12.1997 | vom 1.1.1998 bis 28.2.1999 DM | DM | DM | DM | DM die Witwe .......... | 1350 | 1377 | 1421 | 1448 | 1461 den Witwer ......... | 1350 | 1377 | 1421 | 1448 | 1461 die Vollwaise ...... | 678 | 692 | 714 | 728 | 735 die erste und zweite Halbwaise, wenn keine Rente für die Witwe oder den Witwer gezahlt wird, je | 514 | 524 | 541 | 551 | 556 wenn eine Rente für die Witwe oder den Witwer gezahlt wird, je | 376 | 384 | 396 | 404 | 408 die dritte und jede folgende Halbwaise, je | 338 | 345 | 356 | 363 | 366 den elternlosen Enkel ............... | 678 | 692 | 714 | 728 | 735 die Eltern oder Adoptiveltern zusammen ............ | 1016 | 1036 | 1069 | 1089 | 1099 einen überlebenden Eltern- oder Adoptivelternteil ... | 678 | 692 | 714 | 728 | 735 vom 1.3.1999 bis 31.12.2000 | vom 1.1.2001 bis 31.12.2001 | vom 1.1.2002 bis 31.1.2003 | vom 1.2.2003 bis 31.3.2004 | vom 1.4.2004 bis 31.7.2004 DM | DM | Euro | Euro | Euro die Witwe .......... | 1503 | 1530 | 799 | 818 | 826 den Witwer ......... | 1503 | 1530 | 799 | 818 | 826 die Vollwaise ...... | 756 | 770 | 402 | 412 | 416 die erste und zweite Halbwaise, wenn keine Rente für die Witwe oder den Witwer gezahlt wird, je | 572 | 582 | 304 | 311 | 314 wenn eine Rente für die Witwe oder den Witwer gezahlt wird, je | 420 | 428 | 224 | 229 | 231 die dritte und jede folgende Halbwaise, je | 377 | 384 | 201 | 206 | 208 den elternlosen Enkel ............... | 756 | 770 | 402 | 412 | 416 die Eltern oder Adoptiveltern zusammen ............ | 1131 | 1151 | 601 | 615 | 621 einen überlebenden Eltern- oder Adoptivelternteil ... | 756 | 770 | 402 | 412 | 416 vom 1.8.2004 bis 31.5.2008 | vom 1.6.2008 bis 30.6.2010 | vom 1.7.2010 bis 30.9.2012 | vom 1.10.2012 bis 31.7.2014 | vom 1.8.2014 bis 31.8.2016 Euro | € | € | € | € die Witwe .......... | 834 | 899 | 918 | 970 | 1019 den Witwer ......... | 834 | 899 | 918 | 970 | 1019 die Vollwaise ...... | 420 | 453 | 463 | 489 | 513 die erste und zweite Halbwaise, wenn keine Rente für die Witwe oder den Witwer gezahlt wird, je | 317 | 342 | 349 | 369 | 387 wenn eine Rente für die Witwe oder den Witwer gezahlt wird, je | 233 | 251 | 256 | 271 | 285 die dritte und jede folgende Halbwaise, je | 210 | 226 | 231 | 244 | 256 den elternlosen Enkel ............... | 420 | 453 | 463 | 489 | 513 die Eltern oder Adoptiveltern zusammen ............ | 627 | 676 | 690 | 729 | 765 einen überlebenden Eltern- oder Adoptivelternteil ... | 420 | 453 | 463 | 489 | 513 vom 1.9.2016 bis 31.12.2018 | vom 1.1.2019 bis 31.8.2021 | vom 1.9.2021 bis 30.11.2023 | ab 1.12.2023 Euro | Euro | Euro | Euro die Witwe .......... | 1066 | 1144 | 1 179 | 1 312 den Witwer ......... | 1066 | 1144 | 1 179 | 1 312 die Vollwaise ...... | 537 | 576 | 594 | 661 die erste und zweite Halbwaise, wenn keine Rente für die Witwe oder den Witwer gezahlt wird, je | 405 | 435 | 448 | 499 wenn eine Rente für die Witwe oder den Witwer gezahlt wird, je | 298 | 320 | 330 | 367 die dritte und jede folgende Halbwaise, je | 268 | 288 | 297 | 331 den elternlosen Enkel ............... | 537 | 576 | 594 | 661 die Eltern oder Adoptiveltern zusammen ............ | 800 | 858 | 885 | 985 einen überlebenden Eltern- oder Adoptivelternteil ... | 537 | 576 | 594 | 661

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§ 22 Berechnung der Kapitalentschädigung

(1) Die Kapitalentschädigung wird in der Weise berechnet, daß für jeden vollen Monat, der vom Zeitpunkt des Todes des Verfolgten bis zum 31. Oktober 1953 oder bis zu dem in Absatz 3 genannten früheren Zeitpunkt verflossen ist, der Betrag der nach den §§ 18 bis 20 BEG errechneten Rente zugrunde zu legen ist, der auf den Monat November 1953 entfällt. Besteht für den Monat November 1953 kein Anspruch auf Rente, so ist der Berechnung der Kapitalentschädigung der Betrag zugrunde zu legen, der auf den letzten Kalendermonat entfällt, in dem die Voraussetzungen für den Anspruch auf Rente erfüllt waren. (2) Soweit und solange die Rente während eines vor dem 1. November 1953 liegenden Zeitraumes geruht hätte (§ 22 BEG in der Fassung des Gesetzes vom 29. Juni 1956), ist dies bei der Bemessung der Kapitalentschädigung zu berücksichtigen. (3) Sind zu einem vor dem 1. November 1953 liegenden Zeitpunkt Erlöschensgründe (§ 18) eingetreten, so ist der Bemessung der Kapitalentschädigung der Zeitraum vom Tode des Verfolgten bis zu diesem Zeitpunkt zugrunde zu legen. (4) Bei der Bemessung der Kapitalentschädigung bleibt im Falle des § 23 BEG der Zeitraum zwischen dem Zeitpunkt, in dem die Rente der Witwe oder des Witwers erloschen, und dem Zeitpunkt, in dem sie wieder aufgelebt wäre, unberücksichtigt. § 23 Satz 3 BEG findet entsprechende Anwendung.

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§ 22a

(1) In den Fällen des § 5 Abs. 2 Nr. 5, § 7 Abs. 1 Nr. 2 und § 13 ist bei der Bewertung der im Ausland erzielten oder erzielbaren Einkünfte der amtliche Devisenkurs der ausländischen Währung zugrunde zu legen. Ergibt sich bei der Umrechnung der Einkünfte nach dem amtlichen Devisenkurs zuungunsten des Hinterbliebenen eine Abweichung von mindestens 10 vom Hundert gegenüber der Umrechnung der Einkünfte nach der Kaufkraft der ausländischen Währung, so soll die Kaufkraft angemessen berücksichtigt werden. Dabei sind die Durchschnittswerte der Devisenkurse und die Kaufkraftrichtzahlen für jedes Jahr gegenüberzustellen. (2) Sind im Falle des Wiederauflebens der Rente nach § 23 BEG Leistungen auf die Rente anzurechnen, die der Witwe oder dem Witwer auf Grund eines neuen, infolge der Auflösung oder Nichtigerklärung der Ehe erworbenen Versorgungs- oder Unterhaltsanspruchs in ausländischer Währung zustehen, so findet für die Bewertung dieser Leistungen Absatz 1 entsprechende Anwendung.

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§ 22b Stichtag für Neufestsetzung der Renten

Renten, die auf Grund des Bundesentschädigungsgesetzes oder dieser Verordnung vom 18. September 1965 an zu gewähren oder neu festzusetzen sind oder deren Ruhen von diesem Zeitpunkt an entfällt, werden mit Wirkung vom 1. September 1965 an gewährt oder neu festgesetzt.

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§ 22c Übergangsvorschriften für Änderungen dieser Verordnung

(1) Die Unanfechtbarkeit oder die Rechtskraft einer Entscheidung, die vor der Verkündung einer Änderungsverordnung ergangen ist, steht keiner erneuten Entscheidung entgegen, die auf den durch die Änderungsverordnung geänderten Bestimmungen dieser Durchführungsverordnung beruht. (2) Soweit sich aus der Änderung eine Leistungsverbesserung für laufende Renten ergibt, bedarf es keines besonderen Antrages. (3) Bei der erneuten Entscheidung über den Anspruch sind die Entschädigungsorgane an die tatsächlichen Feststellungen gebunden, auf denen der unanfechtbare frühere Bescheid oder die rechtskräftige frühere gerichtliche Entscheidung beruht. (4) Die Absätze 1 bis 3 gelten entsprechend, soweit vor der Verkündung der Änderungsverordnung Ansprüche durch Vergleich oder Abfindung geregelt worden sind. Dies gilt nicht, soweit die Berücksichtigung künftiger Leistungsverbesserungen ausdrücklich ausgeschlossen worden ist. (5) Soweit vor der Verkündung der Änderungsverordnung Ansprüche von Berechtigten durch unanfechtbaren Bescheid oder durch rechtskräftige gerichtliche Entscheidung vorbehaltlos festgesetzt worden sind, behält es hierbei zugunsten der Berechtigten sein Bewenden.

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§ 24 Zeitlicher Anwendungsbereich

(1) Es treten in Kraft 1. die §§ 1, 3, 4, 5 Abs. 1, Abs. 2 Nr. 1, 2 und 4, § 8 Abs. 2, 3, §§ 9 bis 12, § 13 Abs. 1, 2, 3 Nr. 1 bis 3, 5 bis 7, Abs. 4, §§ 14 bis 16 Abs. 1, § 18 Nr. 1, 5, §§ 20, 21, 22 Abs. 1, 3, 4 und § 23 mit Wirkung vom 1. Oktober 1953; 2. § 7 Abs. 3, § 18 Nr. 2 mit Wirkung vom 1. April 1957; 3. § 13 Abs. 5 Satz 2 mit Wirkung vom 1. Juni 1960; 4. § 7 Abs. 1, 2 und § 18 Nr. 3 mit Wirkung vom 1. Juli 1965; 5. § 5 Abs. 2 Nr. 3 und 5, Abs. 3, §§ 6, 8 Abs. 1, § 13 Abs. 3 Nr. 4, Abs. 5 Satz 1, § 16 Abs. 2, §§ 17, 18 Nr. 4, §§ 19, 22 Abs. 2, §§ 22a und 22b mit Wirkung vom 18. September 1965; 6. § 21a mit Wirkung vom 1. Januar 1966. (2) Es treten außer Kraft die §§ 2, 13a und 18a mit Wirkung vom 18. September 1965.

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Anlage 1 (zu § 10 der 1. DV-BEG) Besoldungsübersicht

(Fundstelle: BGBl. I 1983, 1315 -1317; bzgl. der einzelnen Änderungen vgl. Fußnote) Vergleichbarer Dienst | Einfacher Dienst DM | Mittlerer Dienst DM | Gehobener Dienst DM | Höherer Dienst DM 1. Ruhegehaltfähige jährliche Dienstbezüge | bis 30. 9.1951 | 3 100 | 4 300 | 6 800 | 11 000 bis 31. 3.1953 | 3 596 | 4 988 | 7 888 | 12 760 bis 31.12.1955 | 4 092 | 5 676 | 8 976 | 14 520 bis 31. 3.1957 | 4 464 | 6 192 | 9 792 | 15 840 bis 31. 5.1960 | 5 148 | 7 084 | 10 944 | 17 480 bis 31.12.1960 | 5 508 | 7 580 | 11 710 | 18 529 bis 30. 6.1962 | 5 949 | 8 186 | 12 647 | 19 826 bis 28. 2.1963 | 6 306 | 8 677 | 13 279 | 20 817 bis 30. 9.1964 | 6 876 | 8 677 | 13 279 | 20 817 bis 31. 8.1965 | 7 426 | 9 371 | 14 209 | 22 274 bis 31.12.1965 | 8 400 | 10 092 | 15 756 | 23 250 bis 30. 9.1966 | 8 736 | 10 496 | 16 386 | 24 180 bis 30. 6.1968 | 9 085 | 10 916 | 17 041 | 24 905 bis 31. 3.1969 | 9 448 | 11 353 | 17 723 | 25 777 bis 31. 8.1969 | 10 848 | 13 629 | 19 878 | 27 887 bis 31.12.1970 | 12 115 | 15 108 | 21 738 | 29 995 bis 31.12.1971 | 13 440 | 17 505 | 23 983 | 34 178 bis 31.12.1972 | 14 563 | 18 919 | 25 818 | 35 960 bis 31.12.1973 | 16 021 | 20 703 | 28 093 | 38 625 bis 31.12.1974 | 18 062 | 22 891 | 31 051 | 41 960 bis 31. 1.1976 | 19 146 | 24 264 | 32 914 | 44 058 bis 31. 1.1977 | 20 107 | 25 357 | 34 417 | 45 767 bis 28. 2.1978 | 21 148 | 26 668 | 36 177 | 47 926 bis 28. 2.1979 | 22 079 | 27 823 | 37 751 | 50 015 bis 29. 2.1980 | 22 942 | 28 903 | 39 214 | 51 913 bis 28. 2.1981 | 24 357 | 30 673 | 41 609 | 55 060 bis 30. 6.1982 | 25 453 | 31 984 | 43 297 | 57 184 bis 30. 6.1983 | 26 321 | 33 120 | 44 903 | 59 065 bis 31.12.1984 | 26 797 | 33 725 | 45 737 | 60 074 bis 31.12.1985 | 27 879 | 35 019 | 47 402 | 62 210 bis 31.12.1986 | 28 914 | 35 968 | 48 771 | 64 167 bis 29. 2.1988 | 29 870 | 37 164 | 50 388 | 66 349 bis 31.12.1988 | 30 567 | 38 037 | 51 569 | 67 901 bis 31.12.1989 | 30 984 | 38 558 | 52 274 | 68 824 bis 28. 2.1991 | 32 218 | 40 196 | 53 862 | 70 622 bis 30. 4.1992 | 34 108 | 42 548 | 56 979 | 74 651 bis 30. 4.1993 | 37 252 | 45 765 | 60 778 | 78 215 bis 30. 9.1994 | 37 597 | 46 366 | 61 983 | 81 085 bis 31. 3.1995 | 38 349 | 47 293 | 61 983 | 81 085 bis 31. 3.1995 | 38 349 | 47 293 | 63 223 | 82 707 bis 28. 2.1997 | 39 576 | 48 807 | 65 246 | 85 354 bis 31.12.1997 | 40 390 | 49 741 | 66 394 | 86 729 bis 28. 2.1999 | 40 692 | 50 183 | 67 086 | 87 760 bis 31.12.2000 | 41 872 | 51 638 | 69 031 | 90 305 bis 31.12.2001 | 42 626 | 52 567 | 70 274 | 91 931 Einfacher Dienst Euro | Mittlerer Dienst Euro | Gehobener Dienst Euro | Höherer Dienst Euro bis 31. 1.2003 | 22 274 | 27 468 | 36 721 bis 30. 4.2003 | | | | 48 038 bis 31. 3.2004 | 22 809 | 28 127 | 37 602 | 49 191 bis 31. 7.2004 | 23 037 | 28 408 | 37 978 | 49 683 bis 31. 5.2008 | 23 267 | 28 692 | 38 358 | 50 180 bis 30. 6.2010 | 25 082 | 30 930 | 41 350 | 54 094 bis 30. 9.2012 | 25 609 | 31 580 | 42 218 | 55 230 bis 31. 7.2014 | 27 069 | 33 380 | 44 624 | 58 378 bis 31. 8.2016 | 28 422 | 35 049 | 46 855 | 61 297 bis 31.12.2018 | 29 729 | 36 661 | 49 010 | 64 117 bis 31. 8.2021 | 31 899 | 39 337 | 52 588 | 68 798 bis 30.11.2023 | 32 888 | 40 556 | 54 218 | 70 931 ab 1.12.2023 | 36 604 | 45 139 | 60 345 | 78 946 2. Unfallruhegehalt (66 2/3% aus Nr. 1) | bis 30. 9.1951 | 2 067 | 2 867 | 4 534 | 7 334 bis 31. 3.1953 | 2 398 | 3 326 | 5 259 | 8 507 bis 31.12.1955 | 2 728 | 3 784 | 5 984 | 9 680 bis 31. 3.1957 | 2 976 | 4 128 | 6 528 | 10 560 bis 31. 5.1960 | 3 432 | 4 723 | 7 296 | 11 653 bis 31.12.1960 | 3 672 | 5 054 | 7 806 | 12 353 bis 30. 6.1962 | 3 966 | 5 458 | 8 432 | 13 218 bis 28. 2.1963 | 4 204 | 5 785 | 8 853 | 13 878 bis 30. 9.1964 | 4 584 | 5 785 | 8 853 | 13 878 bis 31. 8.1965 | 4 951 | 6 247 | 9 473 | 14 849 bis 31.12.1965 | 5 600 | 6 728 | 10 504 | 15 500 bis 30. 9.1966 | 5 824 | 6 997 | 10 924 | 16 120 bis 30. 6.1968 | 6 057 | 7 277 | 11 361 | 16 603 bis 31. 3.1969 | 6 299 | 7 568 | 11 815 | 17 184 bis 31. 8.1969 | 7 232 | 9 086 | 13 252 | 18 591 bis 31.12.1970 | 8 077 | 10 072 | 14 492 | 19 997 bis 31.12.1971 | 8 959 | 11 669 | 15 987 | 22 783 bis 31.12.1972 | 9 709 | 12 613 | 17 212 | 23 973 bis 31.12.1973 | 10 681 | 13 802 | 18 729 | 25 750 bis 31.12.1974 | 12 041 | 15 261 | 20 701 | 27 973 bis 31. 1.1976 | 12 764 | 16 176 | 21 943 | 29 372 bis 31. 1.1977 | 13 405 | 16 905 | 22 945 | 30 511 bis 28. 2.1978 | 14 099 | 17 779 | 24 118 | 31 951 bis 28. 2.1979 | 14 719 | 18 549 | 25 167 | 33 343 bis 29. 2.1980 | 15 295 | 19 269 | 26 143 | 34 609 bis 28. 2.1981 | 16 238 | 20 449 | 27 739 | 36 707 bis 30. 6.1982 | 16 969 | 21 323 | 28 865 | 38 123 bis 30. 6.1983 | 17 547 | 22 080 | 29 935 | 39 377 bis 31.12.1984 | 17 865 | 22 483 | 30 491 | 40 049 bis 31.12.1985 | 18 586 | 23 346 | 31 601 | 41 473 bis 31.12.1986 | 19 276 | 23 979 | 32 514 | 42 778 bis 29. 2.1988 | 19 913 | 24 776 | 33 592 | 44 233 bis 31.12.1988 | 20 378 | 25 358 | 34 379 | 45 267 bis 31.12.1989 | 20 656 | 25 705 | 34 849 | 45 883 bis 28. 2.1991 | 21 479 | 26 797 | 35 908 | 47 081 bis 30. 4.1992 | 22 739 | 28 365 | 37 986 | 49 767 bis 30. 4.1993 | 24 835 | 30 510 | 40 519 | 52 143 bis 30. 9.1994 | 25 065 | 30 911 | 41 322 | 54 057 bis 31. 3.1995 | 25 566 | 31 529 | 41 322 | 54 057 bis 31. 3.1995 | 25 566 | 31 529 | 42 149 | 55 138 bis 28. 2.1997 | 26 384 | 32 538 | 43 497 | 56 903 bis 31.12.1997 | 26 927 | 33 161 | 44 263 | 57 819 bis 28. 2.1999 | 27 128 | 33 455 | 44 724 | 58 507 bis 31.12.2000 | 27 915 | 34 425 | 46 021 | 60 203 bis 31.12.2001 | 28 417 | 35 045 | 46 849 | 61 287 Einfacher Dienst Euro | Mittlerer Dienst Euro | Gehobener Dienst Euro | Höherer Dienst Euro bis 31. 1.2003 | 14 849 | 18 312 | 24 481 bis 30. 4.2003 | | | | 32 025 bis 31. 3.2004 | 15 206 | 18 751 | 25 068 | 32 794 bis 31. 7.2004 | 15 358 | 18 939 | 25 319 | 33 122 bis 31. 5.2008 | 15 511 | 19 128 | 25 572 | 33 453 bis 30. 6.2010 | 16 721 | 20 620 | 27 567 | 36 063 bis 30. 9.2012 | 17 073 | 21 053 | 28 145 | 36 820 bis 31. 7.2014 | 18 046 | 22 253 | 29 749 | 38 919 bis 31.8.2016 | 18 948 | 23 366 | 31 237 | 40 865 bis 31.12.2018 | 19 819 | 24 441 | 32 673 | 42 745 bis 31.8.2021 | 21 266 | 26 225 | 35 059 | 45 865 bis 30.11.2023 | 21 925 | 27 037 | 36 145 | 47 287 ab 1.12.2023 | 24 403 | 30 093 | 40 230 | 52 631 3. Witwengeld (60% aus Nr. 2) | bis 30. 9.1951 | 1 500 | 1 720 | 2 720 | 4 400 bis 31. 3.1953 | 1 500 | 1 996 | 3 155 | 5 104 bis 31.12.1955 | 1 637 | 2 270 | 3 590 | 5 808 bis 31. 3.1957 | 1 786 | 2 477 | 3 917 | 6 336 bis 31. 5.1960 | 2 059 | 2 834 | 4 378 | 6 992 bis 31.12.1960 | 2 204 | 3 032 | 4 684 | 7 412 bis 30. 6.1962 | 2 380 | 3 275 | 5 059 | 7 931 bis 28. 2.1963 | 2 522 | 3 471 | 5 312 | 8 327 bis 30. 9.1964 | 2 750 | 3 471 | 5 312 | 8 327 bis 31. 8.1965 | 2 971 | 3 748 | 5 684 | 8 909 bis 31.12.1965 | 3 360 | 4 037 | 6 302 | 9 300 bis 30. 9.1966 | 3 494 | 4 198 | 6 554 | 9 672 bis 30. 6.1968 | 3 634 | 4 366 | 6 817 | 9 962 bis 31. 3.1969 | 3 779 | 4 541 | 7 089 | 10 311 bis 31. 8.1969 | 4 339 | 5 452 | 7 951 | 11 155 bis 31.12.1970 | 4 846 | 6 043 | 8 695 | 11 998 bis 31.12.1971 | 5 376 | 7 008 | 9 600 | 13 668 bis 31.12.1972 | 5 832 | 7 572 | 10 332 | 14 388 bis 31.12.1973 | 6 408 | 8 280 | 11 232 | 15 456 bis 31.12.1974 | 7 224 | 9 156 | 12 420 | 16 788 bis 31. 1.1976 | 7 656 | 9 708 | 13 164 | 17 628 bis 31. 1.1977 | 8 040 | 10 140 | 13 764 | 18 312 bis 28. 2.1978 | 8 460 | 10 668 | 14 472 | 19 176 bis 28. 2.1979 | 8 832 | 11 136 | 15 096 | 20 004 bis 29. 2.1980 | 9 180 | 11 556 | 15 684 | 20 760 bis 28. 2.1981 | 9 744 | 12 264 | 16 644 | 22 020 bis 30. 6.1982 | 10 188 | 12 792 | 17 316 | 22 872 bis 30. 6.1983 | 10 524 | 13 248 | 17 964 | 23 628 bis 31.12.1984 | 10 716 | 13 488 | 18 300 | 24 036 bis 31.12.1985 | 11 148 | 14 004 | 18 960 | 24 888 bis 31.12.1986 | 11 568 | 14 388 | 19 512 | 25 668 bis 29. 2.1988 | 11 952 | 14 868 | 20 160 | 26 544 bis 31.12.1988 | 12 228 | 15 216 | 20 628 | 27 156 bis 31.12.1989 | 12 396 | 15 420 | 20 904 | 27 528 bis 28. 2.1991 | 12 888 | 16 080 | 21 540 | 28 248 bis 30. 4.1992 | 13 644 | 17 016 | 22 788 | 29 856 bis 30. 4.1993 | 14 904 | 18 312 | 24 312 | 31 284 bis 30. 9.1994 | 15 036 | 18 552 | 24 792 | 32 436 bis 31. 3.1995 | 15 336 | 18 912 | 24 792 | 32 436 bis 31. 3.1995 | 15 336 | 18 912 | 25 284 | 33 084 bis 28. 2.1997 | 15 828 | 19 524 | 26 100 | 34 140 bis 31.12.1997 | 16 152 | 19 896 | 26 556 | 34 692 bis 28. 2.1999 | 16 277 | 20 073 | 26 834 | 35 104 bis 31.12.2000 | 16 752 | 20 652 | 27 612 | 36 120 bis 31.12.2001 | 17 052 | 21 024 | 28 104 | 36 768 Einfacher Dienst Euro | Mittlerer Dienst Euro | Gehobener Dienst Euro | Höherer Dienst Euro bis 31. 1.2003 | 8 904 | 10 992 | 14 688 bis 30. 4.2003 | | | | 19 212 bis 31. 3.2004 | 9 120 | 11 256 | 15 036 | 19 680 bis 31. 7.2004 | 9 216 | 11 364 | 15 192 | 19 872 bis 31. 5.2008 | 9 312 | 11 472 | 15 348 | 20 076 bis 30. 6.2010 | 10 032 | 12 372 | 16 536 | 21 636 bis 30. 9.2012 | 10 248 | 12 636 | 16 884 | 22 092 bis 31. 7.2014 | 10 824 | 13 356 | 17 844 | 23 352 bis 31.8.2016 | 11 364 | 14 016 | 18 744 | 24 516 bis 31.12.2018 | 11 892 | 14 664 | 19 608 | 25 644 bis 31.8.2021 | 12 756 | 15 732 | 21 036 | 27 516 bis 30.11.2023 | 13 152 | 16 224 | 21 684 | 28 368 ab 1.12.2023 | 14 640 | 18 060 | 24 144 | 31 584 4. Waisengeld (30% aus Nr. 2) | bis 30. 9.1951 | 620 | 860 | 1 360 | 2 200 bis 31. 3.1953 | 719 | 998 | 1 578 | 2 552 bis 31.12.1955 | 818 | 1 135 | 1 795 | 2 904 bis 31. 3.1957 | 893 | 1 238 | 1 958 | 3 168 bis 31. 5.1960 | 1 030 | 1 417 | 2 189 | 3 496 bis 31.12.1960 | 1 102 | 1 516 | 2 342 | 3 706 bis 30. 6.1962 | 1 190 | 1 637 | 2 530 | 3 965 bis 28. 2.1963 | 1 261 | 1 736 | 2 656 | 4 163 bis 30. 9.1964 | 1 375 | 1 736 | 2 656 | 4 163 bis 31. 8.1965 | 1 485 | 1 874 | 2 842 | 4 455 bis 31.12.1965 | 1 680 | 2 018 | 3 151 | 4 650 bis 30. 9.1966 | 1 747 | 2 099 | 3 277 | 4 836 bis 30. 6.1968 | 1 817 | 2 183 | 3 408 | 4 981 bis 31. 3.1969 | 1 890 | 2 271 | 3 545 | 5 155 bis 31. 8.1969 | 2 170 | 2 726 | 3 976 | 5 577 bis 31.12.1970 | 2 423 | 3 022 | 4 348 | 5 999 bis 31.12.1971 | 2 688 | 3 504 | 4 800 | 6 840 bis 31.12.1972 | 2 916 | 3 792 | 5 172 | 7 200 bis 31.12.1973 | 3 204 | 4 140 | 5 616 | 7 728 bis 31.12.1974 | 3 612 | 4 584 | 6 216 | 8 388 bis 31. 1.1976 | 3 828 | 4 848 | 6 588 | 8 808 bis 31. 1.1977 | 4 020 | 5 076 | 6 888 | 9 156 bis 28. 2.1978 | 4 236 | 5 340 | 7 236 | 9 588 bis 28. 2.1979 | 4 416 | 5 568 | 7 548 | 10 008 bis 29. 2.1980 | 4 584 | 5 784 | 7 848 | 10 380 bis 28. 2.1981 | 4 872 | 6 132 | 8 328 | 11 016 bis 30. 6.1982 | 5 088 | 6 396 | 8 664 | 11 436 bis 30. 6.1983 | 5 268 | 6 624 | 8 976 | 11 808 bis 31.12.1984 | 5 364 | 6 744 | 9 144 | 12 012 bis 31.12.1985 | 5 580 | 7 008 | 9 480 | 12 444 bis 31.12.1986 | 5 784 | 7 188 | 9 756 | 12 828 bis 29. 2.1988 | 5 976 | 7 428 | 10 080 | 13 272 bis 31.12.1988 | 6 120 | 7 608 | 10 320 | 13 584 bis 31.12.1989 | 6 192 | 7 716 | 10 452 | 13 764 bis 28. 2.1991 | 6 444 | 8 040 | 10 776 | 14 124 bis 30. 4.1992 | 6 816 | 8 508 | 11 400 | 14 928 bis 30.4.1993 | 7 452 | 9 156 | 12 156 | 15 648 bis 30. 9.1994 | 7 524 | 9 276 | 12 396 | 16 212 bis 31. 3.1995 | 7 668 | 9 456 | 12 396 | 16 212 bis 31. 3.1995 | 7 668 | 9 456 | 12 648 | 16 536 bis 28. 2.1997 | 7 920 | 9 756 | 13 044 | 17 076 bis 31.12.1997 | 8 076 | 9 948 | 13 284 | 17 340 bis 28. 2.1999 | 8 138 | 10 037 | 13 417 | 17 552 bis 31.12.2000 | 8 376 | 10 332 | 13 812 | 18 060 bis 31.12.2001 | 8 520 | 10 524 | 14 064 | 18 384 Einfacher Dienst Euro | Mittlerer Dienst Euro | Gehobener Dienst Euro | Höherer Dienst Euro bis 31. 1.2003 | 4 452 | 5 496 | 7 344 bis 30. 4.2003 | | | | 9 612 bis 31. 3.2004 | 4 560 | 5 628 | 7 524 | 9 840 bis 31. 7.2004 | 4 608 | 5 688 | 7 596 | 9 936 bis 31. 5.2008 | 4 656 | 5 736 | 7 668 | 10 032 bis 30. 6.2010 | 5 016 | 6 192 | 8 268 | 10 824 bis 30. 9.2012 | 5 124 | 6 312 | 8 448 | 11 052 bis 31. 7.2014 | 5 412 | 6 672 | 8 928 | 11 676 bis 31.8.2016 | 5 688 | 7 008 | 9 372 | 12 264 bis 31.12.2018 | 5 940 | 7 332 | 9 804 | 12 828 bis 31.8.2021 | 6 384 | 7 872 | 10 512 | 13 764 bis 30.11.2023 | 6 576 | 8 112 | 10 848 | 14 184 ab 1.12.2023 | 7 320 | 9 024 | 12 072 | 15 792

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Anlage 2 (zu § 11 der 1.DV-BEG) Besoldungsübersicht

Fundstelle des Originaltextes: BGBl. I 1966, 299 Lebensalter gemäß § 11 Abs. 2 | Bis zum vollendeten 30. Lebensjahr | Ab vollendetem 30. Lebensjahr | Ab vollendetem 35. Lebensjahr | Ab vollendetem 40. Lebensjahr | Ab vollendetem 45. Lebensjahr | Ab vollendetem 50. Lebensjahr | Ab vollendetem 55. Lebensjahr 1. | Diensteinkommen jährlich Einfacher Dienst | 2.400,- | 2.550,- | 2.700,- | 2.850,- | 3.000,- | 3.150,- | 3.300,- 2. | Diensteinkommen jährlich Mittlerer Dienst | 2.800,- | 3.100,- | 3.400,- | 3.700,- | 4.000,- | 4.300,- | 4.600,- 3. | Diensteinkommen jährlich Gehobener Dienst | 3.600,- | 4.200,- | 4.800,- | 5.400,- | 6.000,- | 6.600,- | 7.200,- 4. | Diensteinkommen jährlich Höherer Dienst | 4.900,- | 6.000,- | 7.100,- | 8.200,- | 9.300,- | 10.400,- | 11.500,-

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