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Verfassung des Kantons Schwyz

Schwyz · 100.100 · constitution

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Contents: 93 provisions
  1. § 1 I. Allgemeine Bestimmungen
  2. § 2
  3. § 3
  4. § 4
  5. § 5
  6. § 6 SRSZ 1.2.2019 1
  7. § 7
  8. § 8
  9. § 9
  10. § 10 II. Grundrechte
  11. § 11 A. Grundsätze
  12. § 12
  13. § 13
  14. § 14
  15. § 15
  16. § 16
  17. § 17
  18. § 18
  19. § 19
  20. § 20
  21. § 21 SRSZ 1.2.2019 3
  22. § 22
  23. § 23
  24. § 24
  25. § 25 A. Voraussetzungen
  26. § 26
  27. § 27
  28. § 28
  29. § 29
  30. § 30
  31. § 31
  32. § 32 SRSZ 1.2.2019 5
  33. § 33
  34. § 34 D. Referendum in kantonalen Angelegenheiten
  35. § 35
  36. § 36 E. Volksrechte in kommunalen Angelegenheiten
  37. § 37
  38. § 38
  39. § 39 Initiativ- und Referendumsrechts.F. Volksrechte in Zweckverbänden
  40. § 40
  41. § 41 V. BehördenA. Grundsätze
  42. § 42 SRSZ 1.2.2019 7
  43. § 43
  44. § 44
  45. § 45
  46. § 45a
  47. § 46
  48. § 47
  49. § 48
  50. § 49
  51. § 50
  52. § 51
  53. § 52
  54. § 53
  55. § 54
  56. § 55
  57. § 56
  58. § 57
  59. § 58
  60. § 59
  61. § 60
  62. § 61
  63. § 62
  64. § 63
  65. § 64 D. Rechtspflege
  66. § 65
  67. § 66
  68. § 67
  69. § 68
  70. § 69 VI. KörperschaftenA. Bezirke und Gemeinden
  71. § 70
  72. § 71
  73. § 72
  74. § 73
  75. § 74
  76. § 75 B. Korporationen
  77. § 76 VII. Finanzen
  78. § 77
  79. § 78
  80. § 79
  81. § 80
  82. § 81
  83. § 82 VIII. Staat und Kirchen
  84. § 83
  85. § 84
  86. § 85
  87. § 86
  88. § 87
  89. § 88
  90. § 89 IX. Änderung der Kantonsverfassung
  91. § 90 X. Schlussbestimmungen
  92. § 91
  93. § 92

93 provisions

§ 80

Finanzkontrolle Die Finanzhaushalte werden durch unabhängige Organe kontrolliert.

§ 81

Finanzausgleich 1 Der Kanton stellt den Finanzausgleich sicher. 2 Er strebt damit ausgewogene Verhältnisse in der Steuerbelastung und in den Leistungen der Bezirke und Gemeinden an.

§ 82 VIII. Staat und Kirchen

Kirchen und Klöster 1 Der Staat respektiert das Selbstbestimmungsrecht der römisch-katholischen und der evangelisch-reformierten Kirche sowie der übrigen Religionsgemeinschaften. 2 Die Religionsgemeinschaften unterstehen dem Privatrecht, soweit für sie keine staatskirchenrechtlichen Körperschaften bestehen. 3 Stellung und Bestand der bestehenden Klöster und Ordensgemeinschaften bleiben gewährleistet.

§ 83

Staatskirchenrechtliche Körperschaften 1 Zugunsten der römisch-katholischen und der evangelisch-reformierten Kirche bestehen Kantonalkirchen und Kirchgemeinden als selbständige Körperschaften des öffentlichen Rechts. 2 Die stimmberechtigten Mitglieder der jeweiligen Kantonalkirche erlassen je ein Organisationsstatut. Die Statute werden vom Kantonsrat genehmigt, wenn sie dem Bundesrecht und dem kantonalen Recht nicht widersprechen. 3 Die Kantonalkirchen unterstehen der Oberaufsicht des Kantons.

§ 84

Mitgliedschaft 1 Jede Person mit Wohnsitz im Kanton gehört den staatskirchenrechtlichen Körperschaften ihrer Konfession an, wenn sie die im jeweiligen Organisationsstatut genannten Voraussetzungen erfüllt. 2 Der Austritt kann der zuständigen Kirchgemeinde jederzeit schriftlich erklärt werden.

§ 85

Aufgaben und Pflichten 1 Staatskirchenrechtliche Körperschaften unterstützen die Kirchen in der Erfüllung ihrer Aufgaben. Sie können im Rahmen ihrer Rechtsordnungen weitere Aufgaben übernehmen. SRSZ 1.2.2019 15 2 Sie organisieren sich nach demokratischen Grundsätzen und regeln das Stimm- und Wahlrecht. 3 Sie verwalten ihr Vermögen und ihre Einkünfte nach den staatlichen Grundsätzen einer geordneten Haushaltsführung.

§ 86

Kantonalkirchen 1 Die Kantonalkirchen können zur Erfüllung ihrer Tätigkeiten von ihren Kirchgemeinden gleichmässige Beiträge erheben. 2 Sie sorgen für einen Finanzausgleich unter den Kirchgemeinden.

§ 87

Kirchgemeinden 1 In den Kirchgemeinden obliegen mindestens die Wahl der Organe, der Erlass von wichtigen Rechtssätzen, die Festsetzung des Voranschlages mit Steuerfuss und die Genehmigung der Rechnung den Stimmberechtigten. 2 Für die Erfüllung kirchlicher Tätigkeiten können die Kirchgemeinden Steuern erheben. 3 Die Steuerpflicht und -erhebung richten sich nach der staatlichen Steuergesetzgebung.

§ 88

Rechtsschutz 1 Die Kantonalkirchen sorgen für einen Rechtsschutz ihrer Mitglieder und der Kirchgemeinden. 2 Letztinstanzliche Entscheide der kantonalkirchlichen Behörden können nach Massgabe des kantonalen Rechts an das Verwaltungsgericht weitergezogen werden. 3 Das Verwaltungsgericht übt die Rechtskontrolle aus.

§ 89 IX. Änderung der Kantonsverfassung

1 Die Kantonsverfassung kann jederzeit ganz oder teilweise geändert werden. 2 Eine Teilrevision kann eine einzelne oder mehrere sachlich zusammenhängende Bestimmungen umfassen.

§ 90 X. Schlussbestimmungen

Weitergeltung und Anpassung bisherigen Rechts 1 Die nach der bisherigen Verfassung beschlossenen Erlasse und Anordnungen bleiben in Kraft. Für ihre Änderung gilt die neue Verfassung. 2 Muss nach der neuen Verfassung neues Recht erlassen oder bestehendes Recht geändert werden, so hat dies ohne Verzug zu geschehen. 3 Die Bestimmungen der bisherigen Verfassung über die Bezirke und Gemeinden gelten bis zum Erlass neuer gesetzlicher Bestimmungen weiter, sofern sie der neuen Verfassung nicht widersprechen.

§ 91

Politische Rechte Fasst der Kantonsrat vor dem Inkrafttreten der neuen Verfassung Beschlüsse, die dem Referendum unterstehen, so gilt für dieses die bisherige Verfassung.

§ 92

Inkrafttreten 1 Der Kantonsrat bestimmt den Zeitpunkt des Inkrafttretens. 5 2 Die Verfassung wird im Amtsblatt veröffentlicht und nach Inkrafttreten in die Gesetzsammlung aufgenommen. 3 Mit dem Inkrafttreten ist die Verfassung des eidgenössischen Standes Schwyz vom 23. Oktober 1898 aufgehoben. 1 GS 22-136 mit Änderungen vom 17. Dezember 2014 (GS 24-27) und vom 25. Oktober 2017 (Transparenzinitiative, GS 25-22). 2 Angenommen in der Volksabstimmung vom 15. Mai 2011 mit 18 706 Ja gegen 12 588 Nein (Abl 2011 994). Von der Bundesversammlung mit Beschluss vom 14. März 2013 (BBl 2013 2621) und vom 3. März 2016 (BBl 2016 2301) gewährleistet. Änderungen vom 17. Dezember 2014 in der Volksabstimmung vom 8. März 2015 angenommen mit 18 608 Ja gegen 16 142 Nein (Abl 2015 629). Änderungen vom 25. Oktober 2017 in der Volksabstimmung vom 4. März 2018 angenommen mit 27 702 Ja gegen 27 397 Nein (Abl 2018 565). 3 Gewährleistung durch die Bundesversammlung ausstehend. 4 Abs. 3 von der Bundesversammlung mit Beschluss vom 3. März 2016 gewährleistet (BBl 2016 2301). 5 Am 1. Januar 2013 in Kraft getreten (Abl 2012 2962); Änderungen vom 17. Dezember 2014 am 8. März 2015 (Beschlussziffer II publiziert in Abl 2014 2821) und vom 25. Oktober 2017 am 4. März 2018 (Abl 2018 565) in Kraft getreten. SRSZ 1.2.2019 17 1 GS 22-136 mit Änderungen vom 17. Dezember 2014 (GS 24-27) und vom 25. Oktober 2017 (Transparenzinitiative, GS 25-22). 2 Angenommen in der Volksabstimmung vom 15. Mai 2011 mit 18 706 Ja gegen 12 588 Nein (Abl 2011 994). Von der Bundesversammlung mit Beschluss vom 14. März 2013 (BBl 2013 2621) und vom 3. März 2016 (BBl 2016 2301) gewährleistet. Änderungen vom 17. Dezember 2014 in der Volksabstimmung vom 8. März 2015 angenommen mit 18 608 Ja gegen 16 142 Nein (Abl 2015 629). Änderungen vom 25. Oktober 2017 in der Volksabstimmung vom 4. März 2018 angenommen mit 27 702 Ja gegen 27 397 Nein (Abl 2018 565). 3 Von der Bundesversammlung mit Beschluss vom 22. März 2019 gewährleistet (BBl 2019 2861). 4 Abs. 3 von der Bundesversammlung mit Beschluss vom 3. März 2016 gewährleistet (BBl 2016 2301). 5 Am 1. Januar 2013 in Kraft getreten (Abl 2012 2962); Änderungen vom 17. Dezember 2014 am 8. März 2015 (Beschlussziffer II publiziert in Abl 2014 2821) und vom 25. Oktober 2017 am 4. März 2018 (Abl 2018 565) in Kraft getreten. 2 Muss nach der neuen Verfassung neues Recht erlassen oder bestehendes Recht geändert werden, so hat dies ohne Verzug zu geschehen. 3 Die Bestimmungen der bisherigen Verfassung über die Bezirke und Gemeinden gelten bis zum Erlass neuer gesetzlicher Bestimmungen weiter, sofern sie der neuen Verfassung nicht widersprechen. § 91 Politische Rechte Fasst der Kantonsrat vor dem Inkrafttreten der neuen Verfassung Beschlüsse, die dem Referendum unterstehen, so gilt für dieses die bisherige Verfassung. § 92 Inkrafttreten 1 Der Kantonsrat bestimmt den Zeitpunkt des Inkrafttretens. 5 2 Die Verfassung wird im Amtsblatt veröffentlicht und nach Inkrafttreten in die Gesetzsammlung aufgenommen. 3 Mit dem Inkrafttreten ist die Verfassung des eidgenössischen Standes Schwyz vom 23. Oktober 1898 aufgehoben. 1 GS 22-136 mit Änderungen vom 17. Dezember 2014 (GS 24-27) und vom 25. Oktober 2017 (Transparenzinitiative, GS 25-22). 2 Angenommen in der Volksabstimmung vom 15. Mai 2011 mit 18 706 Ja gegen 12 588 Nein (Abl 2011 994). Von der Bundesversammlung mit Beschluss vom 14. März 2013 (BBl 2013 2621) und vom 3. März 2016 (BBl 2016 2301) gewährleistet. Änderungen vom 17. Dezember 2014 in der Volksabstimmung vom 8. März 2015 angenommen mit 18 608 Ja gegen 16 142 Nein (Abl 2015 629). Änderungen vom 25. Oktober 2017 in der Volksabstimmung vom 4. März 2018 angenommen mit 27 702 Ja gegen 27 397 Nein (Abl 2018 565). 3 Gewährleistung durch die Bundesversammlung ausstehend. 4 Abs. 3 von der Bundesversammlung mit Beschluss vom 3. März 2016 gewährleistet (BBl 2016 2301). 5 Am 1. Januar 2013 in Kraft getreten (Abl 2012 2962); Änderungen vom 17. Dezember 2014 am 8. März 2015 (Beschlussziffer II publiziert in Abl 2014 2821) und vom 25. Oktober 2017 am 4. März 2018 (Abl 2018 565) in Kraft getreten. SRSZ 1.2.2019 17

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