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Verordnung über die berufliche Alters-, Hinterlassenen- und Invalidenvorsorge

Confederation · 831.441.1 · ordinance

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Contents: 128 provisions
  1. Art. 1 Beiträge und Leistungen
  2. Art. 1a Angemessenheit bei mehreren Vorsorgeverhältnissen
  3. Art. 1b Vorzeitiger Altersrücktritt
  4. Art. 1c Vorsorgepläne
  5. Art. 1d Wahlmöglichkeiten zwischen Vorsorgeplänen
  6. Art. 1e Wahl der Anlagestrategien
  7. Art. 1f
  8. Art. 1g
  9. Art. 1h
  10. Art. 1i
  11. Art. 1j Von der obligatorischen Versicherung ausgenommene Arbeitnehmer
  12. Art. 1k Befristet angestellte Arbeitnehmer
  13. Art. 2 Personalverleih
  14. Art. 3 Bestimmung des koordinierten Lohnes
  15. Art. 3a Mindestbetrag des versicherten Lohnes
  16. Art. 4 Koordinierter Lohn teilinvalider Versicherter
  17. Art. 5 Anpassung an die AHV
  18. Art. 6 Beginn der Versicherung
  19. Art. 7 Auswirkungen des Anschlusses an eine oder mehrere Vorsorgeeinrichtungen
  20. Art. 8
  21. Art. 9 Überprüfung des Anschlusses
  22. Art. 10 Auskunftspflicht des Arbeitgebers
  23. Art. 11 Führung der individuellen Alterskonten
  24. Art. 12 Mindestzinssatz
  25. Art. 12a–12b
  26. Art. 13 Massgebendes Alter für die Berechnung der Altersgutschrift
  27. Art. 14 Das Alterskonto invalider Versicherter
  28. Art. 15 Vorgehen bei Teilinvalidität
  29. Art. 15a Festhalten und Mitteilung des Altersguthabens
  30. Art. 15b Festlegung des Altersguthabens
  31. Art. 16 Zinsen, Erträge und Verluste
  32. Art. 16a Berechnung des Deckungskapitals
  33. Art. 16b Zugehörigkeit der Rentenbezüger bei Zahlungsunfähigkeit des Arbeitgebers
  34. Art. 17 Rentnerlastigkeit
  35. Art. 17a Ausreichende Finanzierung
  36. Art. 18 Koordinierter Lohn für die Berechnung der Hinterlassenen- und Invalidenleistungen
  37. Art. 19 Anpassung der Invalidenrente nach dem Vorsorgeausgleich
  38. Art. 20 Anspruch auf Hinterlassenenleistungen bei Scheidung oder gerichtlicher Auflösung der eingetragenen Partnerschaft
  39. Art. 20a Von der versicherten Person einbezahlte Beiträge
  40. Art. 21–23
  41. Art. 24 Kürzung von Invalidenleistungen vor dem Erreichen des Referenzalters und von Hinterlassenenleistungen
  42. Art. 24a Kürzung von Invalidenleistungen nach dem Erreichen des Referenzalters
  43. Art. 25 Leistungskürzung mit der Unfall- und Militärversicherung
  44. Art. 26 Krankengelder als Lohnersatz
  45. Art. 26a Vorsorgeausgleich bei Kürzung der Invalidenrente vor dem Erreichen des reglementarischen Referenzalters
  46. Art. 26b Vorsorgeausgleich bei Kürzung der Invalidenrente nach dem Erreichen des reglementarischen Referenzalters
  47. Art. 27 Subrogation
  48. Art. 27a Umfang
  49. Art. 27b Gliederung der Ansprüche
  50. Art. 27c Einschränkung des Rückgriffs
  51. Art. 27d Verträge
  52. Art. 27e Verhältnis zwischen Vorsorgeeinrichtung und rückgriffsberechtigten Sozialversicherungen
  53. Art. 27f Rückgriff auf einen nicht haftpflichtversicherten Haftpflichtigen
  54. Art. 27g Anspruch auf freie Mittel bei Teil- oder Gesamtliquidation
  55. Art. 27h Kollektiver Anspruch auf Rückstellungen und Schwankungsreserven bei Teil- oder Gesamtliquidation
  56. Art. 27i Pflicht zur Aufbewahrung von Vorsorgeunterlagen
  57. Art. 27j Aufbewahrungsfrist
  58. Art. 27k Aufbewahrungspflicht bei Liquidation
  59. Art. 28 Beitritt zur freiwilligen Versicherung
  60. Art. 29 Koordinierter Lohn
  61. Art. 30 Beitragspflichtige Arbeitgeber
  62. Art. 31 Beiträge des Arbeitgebers
  63. Art. 32 Inkasso der Beiträge durch die Vorsorgeeinrichtung
  64. Art. 33
  65. Art. 34 Unabhängigkeit
  66. Art. 35 Aufgaben
  67. Art. 35a Besondere Aufgaben bei Unterdeckung einer Vorsorgeeinrichtung
  68. Art. 36 Verhältnis zur Aufsichtsbehörde
  69. Art. 37
  70. Art. 38
  71. Art. 39
  72. Art. 40 Unabhängigkeit
  73. Art. 41 Verhältnis zur Aufsichtsbehörde
  74. Art. 41a Besondere Aufgaben bei Unterdeckung einer Vorsorgeeinrichtung
  75. Art. 42 Definition der Risiken
  76. Art. 43 Rückdeckung
  77. Art. 44 Unterdeckung
  78. Art. 44a Arbeitgeberbeitragsreserven mit Verwendungsverzicht bei Unterdeckung
  79. Art. 44b Verwendung der Arbeitgeberbeitragsreserven mit Verwendungsverzicht bei Teil- oder Gesamtliquidation
  80. Art. 44c
  81. Art. 45
  82. Art. 46 Leistungsverbesserungen von Sammel- und Gemeinschaftseinrichtungen bei nicht vollständig geäufneten Wertschwankungsreserven
  83. Art. 47 Ordnungsmässigkeit
  84. Art. 48 Bewertung
  85. Art. 48a Verwaltungskosten
  86. Art. 48b Information der Vorsorgewerke
  87. Art. 48c Information der Versicherten
  88. Art. 48d
  89. Art. 48e Rückstellungen und Schwankungsreserven
  90. Art. 48f Anforderungen an die Geschäftsführung und Vermögensverwaltung
  91. Art. 48g Prüfung der Integrität und Loyalität der Verantwortlichen
  92. Art. 48h Vermeidung von Interessenkonflikten
  93. Art. 48i Rechtsgeschäfte mit Nahestehenden
  94. Art. 48j Eigengeschäfte
  95. Art. 48k Abgabe von Vermögensvorteilen
  96. Art. 48l Offenlegung
  97. Art. 49 Begriff des Vermögens
  98. Art. 49a Führungsverantwortung und Aufgaben des obersten Organs
  99. Art. 50 Sicherheit und Risikoverteilung
  100. Art. 51 Ertrag
  101. Art. 52 Liquidität
  102. Art. 53 Zulässige Anlagen
  103. Art. 53a Risikoarme Anlagen
  104. Art. 54 Begrenzung einzelner Schuldner
  105. Art. 54a Begrenzung einzelner Gesellschaftsbeteiligungen
  106. Art. 54b Begrenzung bei der Anlage in einzelne Immobilien und bei deren Belehnung
  107. Art. 55 Kategoriebegrenzungen
  108. Art. 56 Kollektive Anlagen
  109. Art. 56a Derivative Finanzinstrumente
  110. Art. 57 Anlagen beim Arbeitgeber
  111. Art. 58 Sicherstellung der Forderungen gegenüber dem Arbeitgeber
  112. Art. 58a Meldepflicht
  113. Art. 59 Anwendbarkeit der Anlagevorschriften auf andere Einrichtungen der beruflichen Vorsorge
  114. Art. 60
  115. Art. 60a Einkauf
  116. Art. 60b Sonderfälle
  117. Art. 60c Versicherbarer Lohn und versicherbares Einkommen
  118. Art. 60d Einkauf und Wohneigentumsvorbezug
  119. Art. 60e Gebühr für besonderen Aufwand
  120. Art. 60ebis Beschwerdelegitimation des BSV
  121. Art. 60f Aufhebung bisherigen Rechts
  122. Art. 61 Verordnung über die Alters- und Hinterlassenenversicherung
  123. Art. 62
  124. Art. 62a
  125. Art. 62b Anspruch auf Rente für Frauen mit den Jahrgängen 1942 und 1943
  126. Art. 62c Mindestumwandlungssatz und ordentliches Rentenalter für bestimmte Jahrgänge
  127. Art. 62d
  128. Art. 63

128 provisions

Art. 60f Aufhebung bisherigen Rechts

1 Die Verordnung vom 7. Dezember 1987 über die Ausnahmen von der Schweigepflicht in der beruflichen Vorsorge und über die Auskunftspflicht der AHV/IV-Organe wird aufgehoben. 2 Die Verordnung vom 17. Februar 1988 über die Verpfändung von Ansprüchen einer Vorsorgeeinrichtung wird aufgehoben. Eingefügt durch Ziff. I der V vom 22. Nov. 2000, in Kraft seit 1. Jan. 2001 (AS 2000 2909); ursprünglich Art. 60c (AS 2005 5257). [AS 1988 97] [AS 1988 382] Eingefügt durch Ziff. I der V vom 18. Aug. 2004, in Kraft seit 1. Jan. 2005 (AS 2004 4279 4653).

Art. 61 Verordnung über die Alters- und Hinterlassenenversicherung

Die Verordnung vom 31. Oktober 1947 über die Alters- und Hinterlassenenversicherung wird wie folgt geändert: … SR 831.101. Die hiernach aufgeführten Änd. sind eingefügt in der genannten V. Die Änd. können unter AS 1984 543 konsultiert werden.

Art. 62

Aufgehoben durch Ziff. IV 50 der V vom 22. Aug. 2007 zur formellen Bereinigung des Bundesrechts, mit Wirkung seit 1. Jan. 2008 (AS 2007 4477).

Art. 62a

1 Das ordentliche Rentenalter der Frauen im AHVG gilt auch als ordentliches BVG-Rentenalter der Frauen (Art. 13 Abs. 1 BVG). 2 Dieses Rentenalter ist ebenfalls massgebend für: a. den Zeitpunkt, für den der Mindestumwandlungssatz nach Artikel 14 Absatz 2 BVG und Buchstabe b der Übergangsbestimmungen zur Änderung vom 3. Oktober 2003 der 1. BVG-Revision angewandt wird; b. die Berechnung der Altersgutschriften in der Höhe von 18 Prozent (Artikel 16 BVG und Buchstabe c der Übergangsbestimmungen zur Änderung vom 3. Okt. 2003 der 1. BVG-Revision); c. den anwendbaren Umwandlungssatz bei der Berechnung der Invalidenrente nach Artikel 24 Absatz 2 BVG. SR 831.10 Fassung gemäss Ziff. I 1 der V vom 12. Juni 2026, in Kraft seit 1. Aug. 2026 (AS 2026 325).

Art. 62b Anspruch auf Rente für Frauen mit den Jahrgängen 1942 und 1943

1 Bei der Beendigung des Arbeitsverhältnisses ab der Vollendung des 62. Altersjahres haben Frauen der Jahrgänge 1942 und 1943 Anspruch auf eine Altersleistung, wenn sie keine weitere Erwerbstätigkeit mehr ausüben und auch nicht als arbeitslos gemeldet sind. 2 Für Frauen mit Jahrgang 1942 darf der Vorbezug der Altersleistungen zu keinem tieferen Umwandlungssatz als 7,20 Prozent führen. 3 Für Frauen mit Jahrgang 1943, welche sich vorzeitig pensionieren lassen, wird der Umwandlungssatz für die Rente entsprechend angepasst.

Art. 62c Mindestumwandlungssatz und ordentliches Rentenalter für bestimmte Jahrgänge

(Bst. b der Übergangsbestimmungen der 1. BVG-Revision) Für die nachfolgend aufgeführten Jahrgänge und deren ordentliches Rentenalter gelten die folgenden Mindestumwandlungssätze für die Berechnung der Alters- und Invalidenrenten für die Frauen wie folgt: Jahrgang ordentliches Rentenalter Frauen Mindestumwandlungssatz Frauen 1942 64 7.20 1943 64 7.15 1944 64 7.10 1945 64 7.00 1946 64 6.95 1947 64 6.90 1948 64 6.85 1949 64 6.80

Art. 62d

Das in Buchstabe a Buchstaben a–d der Übergangsbestimmungen zur Änderung vom 17. Dezember 2021 des AHVG festgelegte Referenzalter gilt auch als BVG-Referenzalter der Frauen. Fassung gemäss Ziff. I 1 der V vom 12. Juni 2026, in Kraft seit 1. Aug. 2026 (AS 2026 325). AS 2023 92 SR 831.10

Art. 63

Diese Verordnung tritt am 1. Januar 1985 in Kraft.

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