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Verfassung des Kantons Uri

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Contents: 127 provisions
  1. Art. 1 Souveränität
  2. Art. 2 Staatsziele
  3. Art. 3 Bürgerrecht
  4. Art. 4 Staatshaftung
  5. Art. 5 Verantwortlichkeit der Organe
  6. Art. 6 Entschädigung bei Enteignung
  7. Art. 7 Landeskirchen
  8. Art. 8 Selbständigkeit
  9. Art. 9 Steuerhoheit
  10. Art. 10 Menschenwürde
  11. Art. 11 Rechtsgleichheit
  12. Art. 12 Freiheitsrechte
  13. Art. 13 Rechtsschutz
  14. Art. 14 Schranken der Grundrechte
  15. Art. 15 Verwirklichung der Grundrechte
  16. Art. 16 Pflichten
  17. Art. 17 Stimm- und Wahlrecht. a. allgemein
  18. Art. 18 Stimm- und Wahlrecht. b. Ausdehnung
  19. Art. 19 Stimm- und Wahlrecht. c. Korporationen
  20. Art. 20 Ausübung des Stimmrechts
  21. Art. 21 Obligatorische Volkswahl. a. kantonale
  22. Art. 22 b. …
  23. Art. 23 Obligatorische Volkswahl. c. in der Gemeinde
  24. Art. 24 Obligatorische Volksabstimmung des Kantons
  25. Art. 25 Fakultative Volksabstimmung des Kantons
  26. Art. 26
  27. Art. 27 Kantonale Volksinitiative. a. Gegenstand
  28. Art. 28 Kantonale Volksinitiative. b. Form und Verfahren
  29. Art. 29 Gemeindliche Volksinitiative
  30. Art. 30 Wahlen und Abstimmungen
  31. Art. 31 Zusammenarbeit
  32. Art. 32 Enteignung
  33. Art. 33 Öffentliche Schulen
  34. Art. 34 Volksschulen. a. Schulbesuch
  35. Art. 35 Volksschulen. b. Trägerschaft und Aufsicht
  36. Art. 36 Volksschulen. c. Sonderschulen
  37. Art. 37 Kindergärten
  38. Art. 38 Berufsschule und höhere Schulen
  39. Art. 39 Privatschulen
  40. Art. 40 Ausbildungshilfen
  41. Art. 41 Erwachsenenbildung und Freizeitbeschäftigung
  42. Art. 42 Kulturpflege
  43. Art. 43 Gesetzgebung
  44. Art. 44 Aufgabenteilung
  45. Art. 45 Grundsatz
  46. Art. 46 Besondere Aufgaben des Kantons
  47. Art. 47 Raumplanung
  48. Art. 48 Bauwesen
  49. Art. 49 Schutz der Umwelt und des Lebensraumes
  50. Art. 50 Öffentliche Sachen
  51. Art. 51 Wirtschaftspolitik
  52. Art. 52 Rahmenbedingungen
  53. Art. 53 Gesetzgebung
  54. Art. 54 Kantonalbank
  55. Art. 55 Regalrechte. a. Begriff
  56. Art. 56 Regalrechte. b. Salz-, Jagd- und Fischereiregal
  57. Art. 57 Regalrechte. c. Bergregal
  58. Art. 58 Finanzhaushalt
  59. Art. 59 Mittelbeschaffung
  60. Art. 60 Grundsätze der Steuererhebung
  61. Art. 61 Finanzausgleich
  62. Art. 62 Gebiet
  63. Art. 63 Hauptort
  64. Art. 64 Gemeindearten
  65. Art. 65 Rechtsnatur
  66. Art. 66 Gebietsveränderungen und Grenzbereinigungen
  67. Art. 67 Einwohnergemeinden
  68. Art. 68 Kirchgemeinde
  69. Art. 69 Ortsbürgergemeinde
  70. Art. 70 Korporationsbürgergemeinde
  71. Art. 71 Zweckverbände
  72. Art. 72 Rechtsnatur
  73. Art. 73 Korporationsvermögen
  74. Art. 74 Zusammenarbeit
  75. Art. 75 Gewaltenteilung
  76. Art. 76 Unvereinbarkeiten
  77. Art. 77 Verwandtenausschluss
  78. Art. 78 Ausstand
  79. Art. 79 Öffentlichkeit
  80. Art. 80 Beschlussfähigkeit
  81. Art. 81 Beschlussfassung
  82. Art. 82 Vereidigung
  83. Art. 83 Amtsdauer
  84. Art. 84 Amtsantritt
  85. Art. 85 Amtszwang
  86. Art. 86 Information der Öffentlichkeit
  87. Art. 87 Stellung und Zusammensetzung
  88. Art. 88 Wahl
  89. Art. 89 Verfahrensordnung
  90. Art. 90 Zuständigkeiten. a. Gesetzgebung
  91. Art. 91 Zuständigkeiten. b. Finanzbeschlüsse
  92. Art. 92 Zuständigkeiten. c. Wahlen
  93. Art. 93 Zuständigkeiten. d. weitere Zuständigkeiten
  94. Art. 94 Regierungsrat. a. Stellung und Zusammensetzung
  95. Art. 95 Regierungsrat. b. Wahl
  96. Art. 96 Regierungsrat. c. Organisation
  97. Art. 97 Regierungstätigkeiten
  98. Art. 98 Vorbereitung der Rechtsetzung
  99. Art. 99 Leitung der Verwaltung
  100. Art. 100 Der Erziehungsrat
  101. Art. 101 Kantonale Verwaltung
  102. Art. 102 Grundsatz
  103. Art. 103 Organisation, Aufgaben und Verfahren
  104. Art. 104 Zivilgerichtsbarkeit
  105. Art. 105 Strafgerichtsbarkeit
  106. Art. 105a Verwaltungsgerichtsbarkeit
  107. Art. 106 Selbständigkeit
  108. Art. 107 Aufgaben
  109. Art. 108 Organisation
  110. Art. 109 Zuständigkeit
  111. Art. 109a Ausführungsrecht
  112. Art. 110 Zuständigkeit der Stimmberechtigten
  113. Art. 111 Gemeinderat
  114. Art. 112 Schulrat
  115. Art. 113 Sozialrat
  116. Art. 114 Zuständigkeit der Stimmberechtigten
  117. Art. 115 Kirchenrat
  118. Art. 116 Zuständigkeit der Stimmberechtigten
  119. Art. 117 Ortsbürgerrat
  120. Art. 118 Selbständigkeit
  121. Art. 119 Grundsatz
  122. Art. 120 Teilrevision
  123. Art. 121 Totalrevision
  124. Art. 122 Aufhebung bisherigen Rechts
  125. Art. 123 Inkrafttreten
  126. Art. 124 Weitergeltung bisherigen Rechts
  127. Art. 125 Wahlen

127 provisions

Art. 119 Grundsatz

Die Verfassung kann jederzeit ganz oder teilweise revidiert werden.

Art. 120 Teilrevision

Vorlagen auf Teilrevision der Kantonsverfassung werden vom Landrat oder durch Volksinitiative der obligatorischen Volksabstimmung unterbreitet. Übergangsbestimmung Der Regierungsrat kann Volksinitiativen, die zur Zeit des Inkrafttretens dieser Verfassung hängig sind, redaktionell dem Text der neuen Verfassung anpassen.

Art. 121 Totalrevision

1 Der Landrat oder auf Volksinitiative hin das Volk können die Totalrevision der Kantonsverfassung beschliessen. 2 Die Totalrevision wird von einem Verfassungsrat vorgenommen, der vom Volk nach den Bestimmungen über die Landratswahlen gewählt wird. Mitglieder des Landrates und des Regierungsrates sind wählbar. 3 Die Vorschriften über die Unvereinbarkeit und die Amtsdauer finden keine Anwendung.

Art. 122 Aufhebung bisherigen Rechts

Die Verfassung des Kantons Uri vom 6. Mai 1888 wird aufgehoben. [AB 1888 nach 108]

Art. 123 Inkrafttreten

Diese Verfassung tritt am 1. Januar 1985 in Kraft. Sie unterliegt der Gewährleistung durch die Bundesversammlung.

Art. 124 Weitergeltung bisherigen Rechts

1 Bestimmungen des bisherigen Rechts, die dieser Verfassung widersprechen, sind aufgehoben. 2 Erlasse, die von einer nach dieser Verfassung nicht mehr zuständigen Behörde geschaffen worden sind, bleiben weiterhin in Kraft. Die Änderung solcher Erlasse richtet sich nach dieser Verfassung.

Art. 125 Wahlen

1 Die Mitglieder der Behörden und die Beamten bleiben bis zum Ende der laufenden Amtsdauer, längstens bis zum 31. Dezember 1988, im Amt. 2 Bestehende Behörden, die sich nicht mehr auf eine Verfassungsgrundlage stützen können, werden auf das Ende der laufenden Amtsdauer aufgelöst.

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