1 Die Anzahl Abstellplätze für leichte Zweiräder richtet sich nach der zum Zeitpunkt eines Bauentscheids gültigen
PPV11.
2 Die Abstellplätze sind in den Geltungsbereichen sicher und gut
zugänglich an geeigneten Lagen zu erstellen, wobei mindestens
der für Bewohnerinnen und Bewohner bestimmte Teil dieser Abstellplätze witterungsgeschützt sein muss.
11 vom 11. Dezember 1996, AS 741.500.
Gesamtwirkung
Fuss- und
Veloverkehr
Motorisierter Individualverkehr
Anlieferung
Abstellplätze
für leichte
Art. 44 Zweiräder
1 Die Anzahl Abstellplätze für Motorräder richtet sich
nach der zum Zeitpunkt eines Bauentscheids gültigen PPV12.
2 Die Abstellplätze sind in den Geltungsbereichen sicher und gut
zugänglich an geeigneten Lagen zu erstellen.
Art. 45
1 Die Anzahl Abstellplätze für Personenwagen richtet sich nach der zum Zeitpunkt eines Bauentscheids gültigen
PPV13, wobei die höchstens zulässige Anzahl Abstellplätze gemäss PPV in den Geltungsbereichen insgesamt auf die mindestens erforderliche Anzahl gemäss PPV festgelegt wird.
2 Für die Nutzungen im Teilgebiet A entspricht die höchstens zulässige Anzahl Abstellplätze der höchstens zulässigen Anzahl
gemäss PPV, sofern Abs. 1 eingehalten ist.
3 Für die Nutzungen in den Teilgebieten B und C entspricht die
höchstens zulässige Anzahl Abstellplätze der mindestens erforderlichen Anzahl gemäss PPV, sofern Abs. 1 eingehalten ist.
4 Die in der PPV Art. 8 Abs. 1 und 2 vorgesehenen Abweichungen zur Erhöhung der Anzahl Abstellplätze sind nicht anwendbar.
Art. 46
1 Die Abstellplätze sind in den Geltungsbereichen mit
Ausnahme der in Abs. 2 aufgeführten Abstellplätze unterirdisch
anzuordnen.
2 Oberirdische Abstellplätze gemäss Art. 11 Abs. 3 lit. g, h und i
sind an den im Situationsplan bezeichneten Stellen zulässig.
3 Von den oberirdischen Abstellplätzen gemäss Abs. 2 dürfen
im Teilgebiet A höchstens drei Abstellplätze und im Teilgebiet C
höchstens fünf Abstellplätze direkt ab der Flüelastrasse erschlossen werden.
4 Abstellplätze für das Teilgebiet C dürfen auch im Teilgebiet A
angeordnet werden.
Art. 47
1 Anstelle der nutzungsspezifischen Zuordnung der Abstellplätze kann ein Fahrtenmodell angewandt werden; dabei
bestimmt sich die von der Baubehörde festzulegende höchstens
zulässige Fahrtenzahl nach der Anzahl der gemäss Art. 45 zulässigen Abstellplätze, dem spezifischen Verkehrspotenzial und
der Anzahl Betriebstage pro Jahr.
12 vom 11. Dezember 1996, AS 741.500.
13 vom 11. Dezember 1996, AS 741.500.
Abstellplätze für
Motorräder
Abstellplätze für
Personenwagen
a. Anzahl
b. Anordnung
c. Fahrtenmodell
2 Das spezifische Verkehrspotenzial wird wie folgt festgelegt:
Normal Intensiv /
Schicht
Wohnen 2,5 –
Besuchende Wohnen 2,5 –
Beschäftigte 2,5 3,5
Kunden Dienstleistung 4 5
Kunden Praxen 4 10
Kunden Hotel 4 5
Kunden Gastronomie 6 12
Kunden Messe / Kongress 4 8
Kunden Verkauf bis 2000 m2 6 12
Kunden Verkauf grösser 2000 m2 9 18
Kunden Freizeit (Kino, Erlebnis o. ä.) 4 8
Kunden Freizeit (Theater o. ä.) 2,5 5
3 Die Anzahl Betriebstage pro Jahr wird wie folgt festgelegt:
Kategorie Betriebstage / Öffnungszeiten
Wohnen 365
Besucher 365
Beschäftigte 275–365
Kundschaft Büro, Labors, Praxen 275–365
Kundschaft Verkauf bis 2000 m2 305
Kundschaft Verkauf grösser 2000 m2 305
Kundschaft Gastronomie 305–365
Kundschaft Messe / Kongress Individuell festzulegen
Kundschaft Freizeit (Kino, Erlebnis usw.) 305–365
Kundschaft Freizeit (Theater) 305
4 Ausgehend von der gemäss Abs. 1–3 berechneten jährlichen
Fahrtenzahl erfolgt die Festlegung der zulässigen Fahrtenzahl
auch unter Berücksichtigung der Umweltbelastung (Einhaltung
von Emissionsvorgaben oder Immissionsgrenzwerten) und der
Strassen- und Verkehrskapazitäten (Spitzenzeiten).
5 Die Mehrfachnutzung von Abstellplätzen ist im Rahmen eines
Fahrtenmodells teilgebietsintern in allen Teilgebieten und teilgebietsübergreifend zwischen den Teilgebieten A und C zulässig.
6 Zur Kontrolle der Fahrtenbegrenzung ist der Stadt zuhanden
des Tiefbauamts jährlich Bericht zu erstatten; der Bericht beinhaltet neben den Ergebnissen zur Fahrtenerhebung die vorgesehenen Massnahmen zur Einhaltung der Fahrtenzahl.
Art. 48 F. Umwelt
1 Neubauten müssen die Anforderungen der Wärmedämmvorschriften der Baudirektion des Kantons Zürich14, Ausgabe 2009, Abschnitt II, Teil 1, um mindestens 30 Prozent unterschreiten oder mindestens dem Grenzwert für den gewichteten
Endenergiebedarf für Raumwärme, Warmwasser, Lüftung und
Klimatisierung des Minergie-P Standards15, Version 2020.1, entsprechen. Neubauten haben zudem den oberen Grenzwert für
Graue Energie gemäss Minergie-Eco16, Version 1.5 2020, einzuhalten.
2 Der Stadtrat ist befugt, bei Änderungen der Minergie-Standards
oder der Wärmedämmvorschriften die jeweils aktuelle Fassung
für massgeblich zu erklären.
3 Die Energieversorgung für Raumwärme und Warmwasser erfolgt über den Energieverbund Flurstrasse, soweit der Wärmebedarf nicht durch gebäude- oder arealinterne Abwärmenutzung
gedeckt werden kann und der Anschluss möglich ist.
Art. 49
1 Das in den Geltungsbereichen anfallende unverschmutzte Regenwasser ist, soweit dies technisch möglich und
wirtschaftlich tragbar ist, gemäss Ziffer 2.73 des Anhangs zur
Besonderen Bauverordnung17 in geeigneter Weise über Versickerungs- und Retentionsflächen dem Grundwasser zuzuführen.
2 Regenwasser, das nicht zur Versickerung gebracht werden
kann oder darf, ist im Sinne von Art. 7 Bundesgesetz über den
Schutz der Gewässer18 abzuleiten.
3 Mit jedem Baugesuch für Neubauten ist der zuständigen Behörde ein Entwässerungskonzept für das jeweilige Teilgebiet
einzureichen, das auch die Retentionsflächen bestimmt.
Art. 50
Bauten, Anlagen und Umschwung sind im Hinblick auf
den ökologischen Ausgleich im Sinne von Art. 15 Verordnung
über den Natur- und Heimatschutz19 zu optimieren.
14 Anhang Ziff. 1.11 zur Besonderen Bauverordnung I (BBV I) vom 6. Mai 1981,
LS 700.21.
15 Bezugsquelle: Geschäftsstelle Minergie, Bäumleingasse 22, 4051 Basel.
Einsehbar beim Amt für Abfall, Wasser, Energie und Luft AWEL, Abteilung
Energie, Stampfenbachstrasse 12, 8090 Zürich.
16 Bezugsquelle: Geschäftsstelle Minergie, Bäumleingasse 22, 4051 Basel.
Einsehbar beim Amt für Abfall, Wasser, Energie und Luft AWEL, Abteilung
Energie, Stampfenbachstrasse 12, 8090 Zürich.
17 vom 6. Mai 1981, LS 700.21.
18 vom 24. Januar 1991, SR 814.20.
19 vom 16. Januar 1991, SR 451.1.
Energie
Entwässerung,
Retention
Ökologischer
Art. 51 Ausgleich
1 Es sind mindestens folgende Flächen ökologisch wertvoll zu begrünen:
a. im Teilgebiet A: 440 m2;
b. im Teilgebiet B: 360 m2;
c. im Teilgebiet C: 600 m2.
2 Ökologisch wertvolle Flächen sind ebenerdig anzuordnen.
3 Freiflächen gemäss Art. 29 sind bei entsprechender Ausgestaltung an die ökologisch wertvollen Flächen anrechenbar.
Art. 52
1 Die Bauten, Anlagen und Freiräume sind so zu gestalten, dass eine übermässige Erwärmung der Umgebung möglichst vermieden werden kann.
2 Es ist aufzuzeigen, welche Auswirkungen die geplanten Neubauten und Veränderungen im Freiraum auf das Lokalklima
haben und mit welchen kompensatorischen Massnahmen zur
Hitzeminderung beigetragen werden kann.
Art. 53
In den Geltungsbereichen gilt die Empfindlichkeitsstufe III gemäss Art. 43 Lärmschutz-Verordnung (LSV)20.
Art. 54
1 Im Teilgebiet B dürfen in den der Lüftung dienenden
Fenstern von lärmempfindlichen Wohn- und Schlafräumen bezüglich Strassenverkehrslärm die Grenzwerte von 60 dB(A) am
Tag und 50 dB(A) in der Nacht nicht überschritten werden.
2 Im Teilgebiet C dürfen in den der Lüftung dienenden Fenstern von lärmempfindlichen Wohn- und Schlafräumen bezüglich Strassenverkehrslärm die Grenzwerte von 65 dB(A) am Tag
und 55 dB(A) in der Nacht nicht überschritten werden; in den zur
Rautistrasse orientierten Wohnräumen, die nicht dem Schlafen
dienen, muss in den der Lüftung dienenden Fenstern nur der
Grenzwert von 65 db(A) eingehalten werden.
Art. 55 G. Schlussbestimmungen
Der Stadtrat setzt diesen Gestaltungsplan nach Rechtskraft der Genehmigung durch die zuständige Direktion in Kraft.21
20 vom 15. Dezember 1986, SR 814.41.
21 Genehmigt durch die Baudirektion des Kantons Zürich am 21. Juni 2022;
Inkrafttreten 1. Dezember 2022 (STRB Nr. 837/2022).
Ökologisch
wertvolle
Flächen
Lokalklima
Empfindlichkeitsstufe
Lärmschutz
Strassenverkehrslärm
Inkrafttreten
AR5426
AR6049
AR6050
AR4187
AL7520
AL8190
AR5422
AR5360
AR5421
AR6437
AR5419
AR21
AR5425
AR5424
AL8734
Spiserst
Rautistrasse
Flurstrasse
RRB Nr. 1148 / 1913-05-29
RRB Nr. 2238 / 1940-11-07
RRB Nr. 1438 / 1947-04-30
RRB Nr. 1148 / 1913-05-29
RRB Nr. 2238 / 1940-11-07
RRB Nr. 2238 / 1940-11-07
RRB Nr. 856 / 1913-04-18
B2
B4
B1
B3
C
A1
C1
C2
B1
B2
B3
B4B5
B6
B8
B9
B7
B11
B10
B12
U1
U3 A1
A6
C1
C2
C3
C4
C5
C6
C7
C8
C9
C10 C11
C12
G1
G2
G3
G6
G5
G7 U4
U5
U6
U7
BWest
BOst
S1
S2
S3
S4
P
P
P
P
B13
B14
Koordinatenpunkt E-Koordinate N-Koordinate
A1
A2
A3
A4
A5
A6
2679725.20
2679768.57
2679754.72
2679766.51
2679751.41
2679695.99
1248487.43
1248459.02
1248437.88
1248430.16
1248406.54
1248442.85
2679651.79
2679672.36
2679700.17
2679717.33
2679692.78
2679709.96
2679659.33
2679701.20
2679691.23
2679649.36
2679646.24
2679625.66
2679641.38
2679674.28
1248531.21
1248517.71
1248499.47
1248488.20
1248488.19
1248476.94
1248491.00
1248463.57
1248448.36
1248475.79
1248477.84
1248491.32
1248470.43
1248520.64
Koordinatenverzeichnis
B1
B2
B3
B4
B5
B6
B7
B8
B9
B10
B11
B12
B13
B14
2679698.62
2679728.40
2679668.59
2679638.54
2679663.10
2679648.56
2679659.45
2679657.48
2679658.77
2679667.73
2679668.86
2679683.39
1248389.58
1248370.54
1248276.97
1248295.58
1248334.00
1248343.29
1248360.32
1248369.28
1248371.30
1248373.28
1248375.04
1248365.75
C1
C2
C3
C4
C5
C6
C7
C8
C9
C10
C11
C12
2679653.71
2679785.67
2679624.56
2679631.90
2679656.51
2679676.81
2679692.04
1248534.13
1248460.07
1248489.65
1248299.69
1248338.19
1248369.95
1248393.78
U1
U2
U3
U4
U5
U6
U7
2679615.32
2679689.24
2679688.69
2679751.70
2679684.09
2679733.03
2679621.04
1248487.59
1248438.92
1248438.07
1248396.79
1248398.87
1248367.58
1248300.23
G1
G2
G3
G4
G5
G6
G7
2679663.82
2679671.62
2679679.69
2679697.56
1248279.93
1248281.70
1248294.34
1248322.29
S1
S2
S3
S4
Erschliessung Anlieferung (Lage schematisch) 42
Privater Gestaltungsplan
Koch-Areal
Zürich-Altstetten/-Albisrieden, Kreis 9, Kanton Zürich
Die Grundeigentümerin
Stadt Zürich, Liegenschaften
Astrid Heymann, Direktorin Ort, Datum ...............................................
Die Baurechtsnehmerinnen
Senn IFA AG
..................................................................... Ort, Datum ...............................................
Allgemeine Baugenossenschaft Zürich (ABZ)
..................................................................... Ort, Datum ...............................................
Bau- und Wohngenossenschaft Kraftwerk1
..................................................................... Ort, Datum ...............................................
Von der Baudirektion genehmigt mit BDV Nr. ……………... vom ………...…...…...…....
Für die Baudirektion ……………………………………………....
In Kraft gesetzt mit STRB Nr. .......................... vom ......................... auf den ........................
Situationsplan 1:500
Vom Gemeinderat zugestimmt mit GRB Nr. ……………... vom ………...…...………....
Im Namen des Gemeinderats
Die Präsidentin / Der Präsident: ……………………………………………....
Die Sekretärin / Der Sekretär: ……………………………………………....
Erstellungs- und Druckdatum: 05.02.2021
AR3870
AR4509
AR6500 AR6501
AL8195
AL8662
AL8194
AR3838
AR3867
AR3995
AR4818
AR3996
AR5164
AR5427
AR5622
AR6761
AR6762
meimeriweg
Anemonenstrasse
Flüelastrasse
RRB Nr. 1148 / 1913-05-29
RRB Nr. 856
/ 1913-04-18
RRB Nr. 856 / 1913-04-18
RRB Nr. 1148 / 1913-05-29
A
U2A2
A3
A4
A5
G4
P
P
Festlegungen
Geltungsbereiche
Baubereich, A1 - C2
Unterirdischer Baubereich
Erschliessung motorisierter Individualverkehr (Lage schematisch)
Erschliessung motorisierter Individualverkehr / Anlieferung (Lage schematisch)
Informationsinhalt
Baulinie
AV-Daten / bestehende Gebäude (Stand Februar 2020)
Abgrenzung Teilgebiete, A - C
41/42
Bereich Erschliessung motorisierter Individualverkehr / Anlieferung
(Lage schematisch) 41/42
A
Koordinatenpunkt
A1
Planverfasser:0m 10m 20m 30m 40m 50m
N
Publikumsorientierte Erdgeschossnutzung 5
Suspendierung Baulinien 3
31Öffentlich nutzbarer Freiraum
Öffentlich nutzbare Fuss- / Veloverbindung (Lage schematisch) 40
A1
32Vorzone Art.
33Gasse Art.
34Arealinterne Erschliessung Art.
P Abstellplätze für Personenwagen, oberirdisch (Lage schematsch) 46Art.
4676 1. Dezember 2021
0180/22 21. Juni 2022
837 7. September 2022 1. Dezember 2022