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Vorschriften zum privaten Gestaltungsplan «Koch-Areal»

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Contents: 53 provisions
  1. Art. 1 A. Allgemeine Bestimmungen
  2. Art. 2
  3. Art. 3
  4. Art. 4 B. Bau- und Nutzungsvorschriften
  5. Art. 5 Nutzweise
  6. Art. 6
  7. Art. 7
  8. Art. 8
  9. Art. 9
  10. Art. 10 Baumasse
  11. Art. 12
  12. Art. 13
  13. Art. 14
  14. Art. 15 Boden
  15. Art. 16
  16. Art. 17 C2 5,5
  17. Art. 18
  18. Art. 19
  19. Art. 20
  20. Art. 21
  21. Art. 22
  22. Art. 24
  23. Art. 25
  24. Art. 26 b. Teilgebiet B
  25. Art. 27 C. Freiraum
  26. Art. 28
  27. Art. 29
  28. Art. 30
  29. Art. 31
  30. Art. 32 Freiraum
  31. Art. 33
  32. Art. 34
  33. Art. 35
  34. Art. 36
  35. Art. 37
  36. Art. 38
  37. Art. 39 D. Gestaltung
  38. Art. 40 E. Erschliessung und Parkierung
  39. Art. 41
  40. Art. 42
  41. Art. 43
  42. Art. 44 Zweiräder
  43. Art. 45
  44. Art. 46
  45. Art. 47
  46. Art. 48 F. Umwelt
  47. Art. 49
  48. Art. 50
  49. Art. 51 Ausgleich
  50. Art. 52
  51. Art. 53
  52. Art. 54
  53. Art. 55 G. Schlussbestimmungen

53 provisions

Art. 43

1 Die Anzahl Abstellplätze für leichte Zweiräder richtet sich nach der zum Zeitpunkt eines Bauentscheids gültigen PPV11. 2 Die Abstellplätze sind in den Geltungsbereichen sicher und gut zugänglich an geeigneten Lagen zu erstellen, wobei mindestens der für Bewohnerinnen und Bewohner bestimmte Teil dieser Abstellplätze witterungsgeschützt sein muss. 11 vom 11. Dezember 1996, AS 741.500. Gesamtwirkung Fuss- und Veloverkehr Motorisierter Individualverkehr Anlieferung Abstellplätze für leichte

Art. 44 Zweiräder

1 Die Anzahl Abstellplätze für Motorräder richtet sich nach der zum Zeitpunkt eines Bauentscheids gültigen PPV12. 2 Die Abstellplätze sind in den Geltungsbereichen sicher und gut zugänglich an geeigneten Lagen zu erstellen.

Art. 45

1 Die Anzahl Abstellplätze für Personenwagen richtet sich nach der zum Zeitpunkt eines Bauentscheids gültigen PPV13, wobei die höchstens zulässige Anzahl Abstellplätze gemäss PPV in den Geltungsbereichen insgesamt auf die mindestens erforderliche Anzahl gemäss PPV festgelegt wird. 2 Für die Nutzungen im Teilgebiet A entspricht die höchstens zulässige Anzahl Abstellplätze der höchstens zulässigen Anzahl gemäss PPV, sofern Abs. 1 eingehalten ist. 3 Für die Nutzungen in den Teilgebieten B und C entspricht die höchstens zulässige Anzahl Abstellplätze der mindestens erforderlichen Anzahl gemäss PPV, sofern Abs. 1 eingehalten ist. 4 Die in der PPV Art. 8 Abs. 1 und 2 vorgesehenen Abweichungen zur Erhöhung der Anzahl Abstellplätze sind nicht anwendbar.

Art. 46

1 Die Abstellplätze sind in den Geltungsbereichen mit Ausnahme der in Abs. 2 aufgeführten Abstellplätze unterirdisch anzuordnen. 2 Oberirdische Abstellplätze gemäss Art. 11 Abs. 3 lit. g, h und i sind an den im Situationsplan bezeichneten Stellen zulässig. 3 Von den oberirdischen Abstellplätzen gemäss Abs. 2 dürfen im Teilgebiet A höchstens drei Abstellplätze und im Teilgebiet C höchstens fünf Abstellplätze direkt ab der Flüelastrasse erschlossen werden. 4 Abstellplätze für das Teilgebiet C dürfen auch im Teilgebiet A angeordnet werden.

Art. 47

1 Anstelle der nutzungsspezifischen Zuordnung der Abstellplätze kann ein Fahrtenmodell angewandt werden; dabei bestimmt sich die von der Baubehörde festzulegende höchstens zulässige Fahrtenzahl nach der Anzahl der gemäss Art. 45 zulässigen Abstellplätze, dem spezifischen Verkehrspotenzial und der Anzahl Betriebstage pro Jahr. 12 vom 11. Dezember 1996, AS 741.500. 13 vom 11. Dezember 1996, AS 741.500. Abstellplätze für Motorräder Abstellplätze für Personenwagen a. Anzahl b. Anordnung c. Fahrtenmodell 2 Das spezifische Verkehrspotenzial wird wie folgt festgelegt: Normal Intensiv / Schicht Wohnen 2,5 – Besuchende Wohnen 2,5 – Beschäftigte 2,5 3,5 Kunden Dienstleistung 4 5 Kunden Praxen 4 10 Kunden Hotel 4 5 Kunden Gastronomie 6 12 Kunden Messe / Kongress 4 8 Kunden Verkauf bis 2000 m2 6 12 Kunden Verkauf grösser 2000 m2 9 18 Kunden Freizeit (Kino, Erlebnis o. ä.) 4 8 Kunden Freizeit (Theater o. ä.) 2,5 5 3 Die Anzahl Betriebstage pro Jahr wird wie folgt festgelegt: Kategorie Betriebstage / Öffnungszeiten Wohnen 365 Besucher 365 Beschäftigte 275–365 Kundschaft Büro, Labors, Praxen 275–365 Kundschaft Verkauf bis 2000 m2 305 Kundschaft Verkauf grösser 2000 m2 305 Kundschaft Gastronomie 305–365 Kundschaft Messe / Kongress Individuell festzulegen Kundschaft Freizeit (Kino, Erlebnis usw.) 305–365 Kundschaft Freizeit (Theater) 305 4 Ausgehend von der gemäss Abs. 1–3 berechneten jährlichen Fahrtenzahl erfolgt die Festlegung der zulässigen Fahrtenzahl auch unter Berücksichtigung der Umweltbelastung (Einhaltung von Emissionsvorgaben oder Immissionsgrenzwerten) und der Strassen- und Verkehrskapazitäten (Spitzenzeiten). 5 Die Mehrfachnutzung von Abstellplätzen ist im Rahmen eines Fahrtenmodells teilgebietsintern in allen Teilgebieten und teilgebietsübergreifend zwischen den Teilgebieten A und C zulässig. 6 Zur Kontrolle der Fahrtenbegrenzung ist der Stadt zuhanden des Tiefbauamts jährlich Bericht zu erstatten; der Bericht beinhaltet neben den Ergebnissen zur Fahrtenerhebung die vorgesehenen Massnahmen zur Einhaltung der Fahrtenzahl.

Art. 48 F. Umwelt

1 Neubauten müssen die Anforderungen der Wärmedämmvorschriften der Baudirektion des Kantons Zürich14, Ausgabe 2009, Abschnitt II, Teil 1, um mindestens 30 Prozent unterschreiten oder mindestens dem Grenzwert für den gewichteten Endenergiebedarf für Raumwärme, Warmwasser, Lüftung und Klimatisierung des Minergie-P Standards15, Version 2020.1, entsprechen. Neubauten haben zudem den oberen Grenzwert für Graue Energie gemäss Minergie-Eco16, Version 1.5 2020, einzuhalten. 2 Der Stadtrat ist befugt, bei Änderungen der Minergie-Standards oder der Wärmedämmvorschriften die jeweils aktuelle Fassung für massgeblich zu erklären. 3 Die Energieversorgung für Raumwärme und Warmwasser erfolgt über den Energieverbund Flurstrasse, soweit der Wärmebedarf nicht durch gebäude- oder arealinterne Abwärmenutzung gedeckt werden kann und der Anschluss möglich ist.

Art. 49

1 Das in den Geltungsbereichen anfallende unverschmutzte Regenwasser ist, soweit dies technisch möglich und wirtschaftlich tragbar ist, gemäss Ziffer 2.73 des Anhangs zur Besonderen Bauverordnung17 in geeigneter Weise über Versickerungs- und Retentionsflächen dem Grundwasser zuzuführen. 2 Regenwasser, das nicht zur Versickerung gebracht werden kann oder darf, ist im Sinne von Art. 7 Bundesgesetz über den Schutz der Gewässer18 abzuleiten. 3 Mit jedem Baugesuch für Neubauten ist der zuständigen Behörde ein Entwässerungskonzept für das jeweilige Teilgebiet einzureichen, das auch die Retentionsflächen bestimmt.

Art. 50

Bauten, Anlagen und Umschwung sind im Hinblick auf den ökologischen Ausgleich im Sinne von Art. 15 Verordnung über den Natur- und Heimatschutz19 zu optimieren. 14 Anhang Ziff. 1.11 zur Besonderen Bauverordnung I (BBV I) vom 6. Mai 1981, LS 700.21. 15 Bezugsquelle: Geschäftsstelle Minergie, Bäumleingasse 22, 4051 Basel. Einsehbar beim Amt für Abfall, Wasser, Energie und Luft AWEL, Abteilung Energie, Stampfenbachstrasse 12, 8090 Zürich. 16 Bezugsquelle: Geschäftsstelle Minergie, Bäumleingasse 22, 4051 Basel. Einsehbar beim Amt für Abfall, Wasser, Energie und Luft AWEL, Abteilung Energie, Stampfenbachstrasse 12, 8090 Zürich. 17 vom 6. Mai 1981, LS 700.21. 18 vom 24. Januar 1991, SR 814.20. 19 vom 16. Januar 1991, SR 451.1. Energie Entwässerung, Retention Ökologischer

Art. 51 Ausgleich

1 Es sind mindestens folgende Flächen ökologisch wertvoll zu begrünen: a. im Teilgebiet A: 440 m2; b. im Teilgebiet B: 360 m2; c. im Teilgebiet C: 600 m2. 2 Ökologisch wertvolle Flächen sind ebenerdig anzuordnen. 3 Freiflächen gemäss Art. 29 sind bei entsprechender Ausgestaltung an die ökologisch wertvollen Flächen anrechenbar.

Art. 52

1 Die Bauten, Anlagen und Freiräume sind so zu gestalten, dass eine übermässige Erwärmung der Umgebung möglichst vermieden werden kann. 2 Es ist aufzuzeigen, welche Auswirkungen die geplanten Neubauten und Veränderungen im Freiraum auf das Lokalklima haben und mit welchen kompensatorischen Massnahmen zur Hitzeminderung beigetragen werden kann.

Art. 53

In den Geltungsbereichen gilt die Empfindlichkeitsstufe III gemäss Art. 43 Lärmschutz-Verordnung (LSV)20.

Art. 54

1 Im Teilgebiet B dürfen in den der Lüftung dienenden Fenstern von lärmempfindlichen Wohn- und Schlafräumen bezüglich Strassenverkehrslärm die Grenzwerte von 60 dB(A) am Tag und 50 dB(A) in der Nacht nicht überschritten werden. 2 Im Teilgebiet C dürfen in den der Lüftung dienenden Fenstern von lärmempfindlichen Wohn- und Schlafräumen bezüglich Strassenverkehrslärm die Grenzwerte von 65 dB(A) am Tag und 55 dB(A) in der Nacht nicht überschritten werden; in den zur Rautistrasse orientierten Wohnräumen, die nicht dem Schlafen dienen, muss in den der Lüftung dienenden Fenstern nur der Grenzwert von 65 db(A) eingehalten werden.

Art. 55 G. Schlussbestimmungen

Der Stadtrat setzt diesen Gestaltungsplan nach Rechtskraft der Genehmigung durch die zuständige Direktion in Kraft.21 20 vom 15. Dezember 1986, SR 814.41. 21 Genehmigt durch die Baudirektion des Kantons Zürich am 21. Juni 2022; Inkrafttreten 1. Dezember 2022 (STRB Nr. 837/2022). Ökologisch wertvolle Flächen Lokalklima Empfindlichkeitsstufe Lärmschutz Strassenverkehrslärm Inkrafttreten AR5426 AR6049 AR6050 AR4187 AL7520 AL8190 AR5422 AR5360 AR5421 AR6437 AR5419 AR21 AR5425 AR5424 AL8734 Spiserst Rautistrasse Flurstrasse RRB Nr. 1148 / 1913-05-29 RRB Nr. 2238 / 1940-11-07 RRB Nr. 1438 / 1947-04-30 RRB Nr. 1148 / 1913-05-29 RRB Nr. 2238 / 1940-11-07 RRB Nr. 2238 / 1940-11-07 RRB Nr. 856 / 1913-04-18 B2 B4 B1 B3 C A1 C1 C2 B1 B2 B3 B4B5 B6 B8 B9 B7 B11 B10 B12 U1 U3 A1 A6 C1 C2 C3 C4 C5 C6 C7 C8 C9 C10 C11 C12 G1 G2 G3 G6 G5 G7 U4 U5 U6 U7 BWest BOst S1 S2 S3 S4 P P P P B13 B14 Koordinatenpunkt E-Koordinate N-Koordinate A1 A2 A3 A4 A5 A6 2679725.20 2679768.57 2679754.72 2679766.51 2679751.41 2679695.99 1248487.43 1248459.02 1248437.88 1248430.16 1248406.54 1248442.85 2679651.79 2679672.36 2679700.17 2679717.33 2679692.78 2679709.96 2679659.33 2679701.20 2679691.23 2679649.36 2679646.24 2679625.66 2679641.38 2679674.28 1248531.21 1248517.71 1248499.47 1248488.20 1248488.19 1248476.94 1248491.00 1248463.57 1248448.36 1248475.79 1248477.84 1248491.32 1248470.43 1248520.64 Koordinatenverzeichnis B1 B2 B3 B4 B5 B6 B7 B8 B9 B10 B11 B12 B13 B14 2679698.62 2679728.40 2679668.59 2679638.54 2679663.10 2679648.56 2679659.45 2679657.48 2679658.77 2679667.73 2679668.86 2679683.39 1248389.58 1248370.54 1248276.97 1248295.58 1248334.00 1248343.29 1248360.32 1248369.28 1248371.30 1248373.28 1248375.04 1248365.75 C1 C2 C3 C4 C5 C6 C7 C8 C9 C10 C11 C12 2679653.71 2679785.67 2679624.56 2679631.90 2679656.51 2679676.81 2679692.04 1248534.13 1248460.07 1248489.65 1248299.69 1248338.19 1248369.95 1248393.78 U1 U2 U3 U4 U5 U6 U7 2679615.32 2679689.24 2679688.69 2679751.70 2679684.09 2679733.03 2679621.04 1248487.59 1248438.92 1248438.07 1248396.79 1248398.87 1248367.58 1248300.23 G1 G2 G3 G4 G5 G6 G7 2679663.82 2679671.62 2679679.69 2679697.56 1248279.93 1248281.70 1248294.34 1248322.29 S1 S2 S3 S4 Erschliessung Anlieferung (Lage schematisch) 42 Privater Gestaltungsplan Koch-Areal Zürich-Altstetten/-Albisrieden, Kreis 9, Kanton Zürich Die Grundeigentümerin Stadt Zürich, Liegenschaften Astrid Heymann, Direktorin Ort, Datum ............................................... Die Baurechtsnehmerinnen Senn IFA AG ..................................................................... Ort, Datum ............................................... Allgemeine Baugenossenschaft Zürich (ABZ) ..................................................................... Ort, Datum ............................................... Bau- und Wohngenossenschaft Kraftwerk1 ..................................................................... Ort, Datum ............................................... Von der Baudirektion genehmigt mit BDV Nr. ……………... vom ………...…...…...….... Für die Baudirektion …………………………………………….... In Kraft gesetzt mit STRB Nr. .......................... vom ......................... auf den ........................ Situationsplan 1:500 Vom Gemeinderat zugestimmt mit GRB Nr. ……………... vom ………...…...……….... Im Namen des Gemeinderats Die Präsidentin / Der Präsident: …………………………………………….... Die Sekretärin / Der Sekretär: …………………………………………….... Erstellungs- und Druckdatum: 05.02.2021 AR3870 AR4509 AR6500 AR6501 AL8195 AL8662 AL8194 AR3838 AR3867 AR3995 AR4818 AR3996 AR5164 AR5427 AR5622 AR6761 AR6762 meimeriweg Anemonenstrasse Flüelastrasse RRB Nr. 1148 / 1913-05-29 RRB Nr. 856 / 1913-04-18 RRB Nr. 856 / 1913-04-18 RRB Nr. 1148 / 1913-05-29 A U2A2 A3 A4 A5 G4 P P Festlegungen Geltungsbereiche Baubereich, A1 - C2 Unterirdischer Baubereich Erschliessung motorisierter Individualverkehr (Lage schematisch) Erschliessung motorisierter Individualverkehr / Anlieferung (Lage schematisch) Informationsinhalt Baulinie AV-Daten / bestehende Gebäude (Stand Februar 2020) Abgrenzung Teilgebiete, A - C 41/42 Bereich Erschliessung motorisierter Individualverkehr / Anlieferung (Lage schematisch) 41/42 A Koordinatenpunkt A1 Planverfasser:0m 10m 20m 30m 40m 50m N Publikumsorientierte Erdgeschossnutzung 5 Suspendierung Baulinien 3 31Öffentlich nutzbarer Freiraum Öffentlich nutzbare Fuss- / Veloverbindung (Lage schematisch) 40 A1 32Vorzone Art. 33Gasse Art. 34Arealinterne Erschliessung Art. P Abstellplätze für Personenwagen, oberirdisch (Lage schematsch) 46Art. 4676 1. Dezember 2021 0180/22 21. Juni 2022 837 7. September 2022 1. Dezember 2022

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