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G vom 14. Dezember 1952 über die Alters- und Hinterlassenenversicherung (AHVG)

Liechtenstein · 831.10 · statute

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Contents: 130 provisions
  1. Art. 1 I. Allgemeines
  2. Art. 2 II. Zweck der Anstalt
  3. Art. 3 III. Zweigstellen
  4. Art. 4 IV. Organe
  5. Art. 5 a) Zusammensetzung
  6. Art. 6 b) Anforderungen
  7. Art. 7 c) Aufgaben
  8. Art. 8bis
  9. Art. 9 b) Aufgaben und Befugnisse
  10. Art. 11 b) Unvereinbarkeiten
  11. Art. 12 c) Aufgaben
  12. Art. 13 V. Beschlussfähigkeit, Ausstandspflicht
  13. Art. 15 2. Disziplinarmassnahmen
  14. Art. 17 2. Strafhaftung
  15. Art. 18 VIII. Aufsichtsbeschwerde
  16. Art. 19
  17. Art. 19ter 2. Offenlegung personenbezogener Daten
  18. Art. 20 X. Taggelder und Entschädigungen
  19. Art. 21 XI. Verwaltungskostenvoranschlag
  20. Art. 22 XII. Staatsaufsicht
  21. Art. 23 XIII. Steuer- und Gebührenbefreiung
  22. Art. 24 XIV. Anstaltsverfügungen
  23. Art. 25bis 2. Versicherungstechnische Prüfung des Vermögens
  24. Art. 25ter XVbis. Rechnungslegung
  25. Art. 26 XVI. Veröffentlichungen
  26. Art. 27 I. Bezug von Beiträgen
  27. Art. 28 II. Abrechnung mit der Anstalt
  28. Art. 28bis IIbis. Arbeitgeberkontrolle
  29. Art. 29 III. Schadenshaftung
  30. Art. 30 bis 33
  31. Art. 34 I. Obligatorisch Versicherte
  32. Art. 34bis
  33. Art. 35 II. Freiwillig Versicherte
  34. Art. 36 I. Beitragspflicht
  35. Art. 39 b) Beiträge der Arbeitnehmer nicht beitragspflichtiger Arbeitgeber
  36. Art. 40 c) Globallöhne
  37. Art. 42 b) Begriff und Ermittlung
  38. Art. 43 III. Beiträge der nichterwerbstätigen Versicherten
  39. Art. 44 IV. Herabsetzung und Erlass von Beiträgen
  40. Art. 45 V. Rückerstattung von Beiträgen
  41. Art. 46 VI. Vollstreckung
  42. Art. 46bis VII. Verjährung und Verwirkung
  43. Art. 47 I. Beitragspflichtige Arbeitgeber
  44. Art. 48 II. Bemessung
  45. Art. 49 Verwaltungskostenrechnung
  46. Art. 49bis Verwaltungskostenbeiträge
  47. Art. 49ter
  48. Art. 50 I. Höhe
  49. Art. 51 II. Finanzierung
  50. Art. 52bis 1bis. Aufenthalt aufgrund eines Asylgesuchs
  51. Art. 53 2. Entzug oder Kürzung der Leistung
  52. Art. 54 3. Sicherung und Verrechnung von Renten
  53. Art. 54bis 4. Eingetragene Partnerschaft
  54. Art. 56
  55. Art. 56bis
  56. Art. 56ter Kinderrente zur Altersrente
  57. Art. 58 1. Verwitwetenrente
  58. Art. 58bis
  59. Art. 59 2. Waisenrente
  60. Art. 60 IV. Weihnachtsgeld
  61. Art. 61
  62. Art. 62
  63. Art. 62bis
  64. Art. 62ter
  65. Art. 63bis 1. Beitragsdauer; Vollrenten und Teilrenten
  66. Art. 63quater a) Erwerbseinkommen
  67. Art. 63quinquies b) Einkommensgutschriften
  68. Art. 63sexies c) Erziehungsgutschriften
  69. Art. 63septies d) Betreuungsgutschriften
  70. Art. 63octies e) Aufteilung der Erwerbseinkommen, Einkommensgutschriften, Erziehungsgutschriften und Betreuungsgutschriften bei Ehegatten
  71. Art. 64 f) Ermittlung des massgebenden durchschnittlichen Jahreseinkommens
  72. Art. 64bis 3. Rententabellen
  73. Art. 64ter 4. Individuelle Konten
  74. Art. 66
  75. Art. 67 2. Berechnung der Hinterlassenenrente
  76. Art. 67bis 3. Ablösung einer Invalidenrente und Sondervorschriften
  77. Art. 69
  78. Art. 69bis
  79. Art. 69ter 2. Höhe der Kinderrente
  80. Art. 70 3. Höhe der Verwitwetenrente
  81. Art. 71 4. Höhe der Waisenrente
  82. Art. 72
  83. Art. 73 I. Vorbezug der Altersrente
  84. Art. 74 II. Aufschub der Altersrente
  85. Art. 75
  86. Art. 76
  87. Art. 77 Grundsätze der Rentenanpassung
  88. Art. 77bis Aussetzen der Rentenanpassung
  89. Art. 77ter
  90. Art. 77quater
  91. Art. 78 I. Auszahlung der Renten
  92. Art. 79 II. Gewährleistung zweckmässiger Verwendung
  93. Art. 80 III. Verjährung
  94. Art. 81
  95. Art. 82 IV. Rückerstattung zu Unrecht bezogener Renten
  96. Art. 82ter 2. Umfang des Übergangs der Ansprüche
  97. Art. 82quater 3. Gliederung der Ansprüche
  98. Art. 82quinquies 4. Ausübung des Rückgriffsrechts
  99. Art. 82sexies 5. Einschränkung des Rückgriffs
  100. Art. 83
  101. Art. 83bis VI. Besitzstandsgarantie
  102. Art. 83ter
  103. Art. 83quater VIII. Auskunfts- und Meldepflicht
  104. Art. 83quinquies a) Verfügungen der Anstalt und Vergleiche
  105. Art. 85
  106. Art. 86 c) Berufung an das Obergericht
  107. Art. 88
  108. Art. 89
  109. Art. 91
  110. Art. 92
  111. Art. 94
  112. Art. 95
  113. Art. 96
  114. Art. 97 g) Die Wiederaufnahme
  115. Art. 97bis h) Rechtskraft und Vollstreckbarkeit
  116. Art. 98 Vergehen
  117. Art. 99 Verwaltungsübertretungen
  118. Art. 99bis Verantwortlichkeit
  119. Art. 99ter
  120. Art. 100 k) Vollzug des Gesetzes
  121. Art. 101 Sprachliche Gleichbehandlung
  122. Art. 102
  123. Art. 103
  124. § 1
  125. § 2
  126. § 3
  127. § 4
  128. § 5
  129. § 6 Änderung der beitragsrechtlichen Bestimmungen
  130. § 7 Laufende ausserordentliche Renten

130 provisions

Art. 101 Sprachliche Gleichbehandlung

Soweit nicht ausdrücklich etwas anderes bestimmt ist, sind unter den in diesem Gesetz verwendeten Personen- und Funktionsbezeichnungen Angehörige des weiblichen und männlichen Geschlechts zu verstehen.

Art. 102

1) Dieses Gesetz wird aufgrund von Art. 66 der Verfassung und Art. 30 Ziff. 1 Bst. a des Gesetzes betreffend die Ausübung der politischen Volksrechte in Landesangelegenheiten vom 31. August 1921 der Volksabstimmung unterstellt. 2) Das Datum des Inkrafttretens dieses Gesetzes wird nach dessen Annahme durch das Volk und nach erfolgter Sanktion seitens des Landesfürsten durch Landtagsbeschluss festgesetzt.

Art. 103

1) Die Regierung, nach Kenntnisnahme von dem Berichte über das Ergebnis der Volksabstimmung vom 14. Dezember 1952, wonach sich ergibt: Zahl der Stimmberechtigten 3 379 Eingegangene Stimmzettel 3 051 Annehmende sind 1574 Verwerfende sind 1366 Ungültige Stimmen 6 Leere Stimmen 105 beschliesst: 2) Die Referendumsvorlage über das Gesetz betr. die Alters- und Hinterlassenenversicherung wird vom Volke als angenommen erklärt. Vaduz, den 15. Dezember 1952 gez. Franz Josef gez. Alexander Frick Fürstlicher Regierungschef Übergangsbestimmungen

§ 1

Der neue Art. 36 Abs. 2 Bst. a des Gesetzes gelangt mit dessen Inkrafttreten in dem Sinne zur Anwendung, dass alle Jugendlichen, die vor dem betreffenden gesetzlichen Zeitpunkt das Minimalalter noch nicht erreicht haben, von der Beitragspflicht befreit sind.

§ 2

Die untere Altersgrenze der Ehefrau für den Anspruch auf eine Zusatzrente wird an die Grenze nach Art. 56bis Abs. 1 wie folgt angepasst: Für das erste Kalenderjahr nach Inkrafttreten dieses Gesetzes1 wird die bisherige Grenze von 45 Jahren um 2 Jahre, für jedes weitere Kalenderjahr um ein Jahr erhöht.

§ 3

Die Art. 82bis bis 82quinquies gelten für Fälle, in denen das ersatzbegründende Ereignis nach dem Inkrafttreten dieser Bestimmungen eingetreten ist.

§ 4

Art. 64 Abs. 2 und 3 gelten für die nach ihrem Inkrafttreten neu entstehenden Renten. Für die in diesem Zeitpunkt laufenden Renten gelten die bisherigen Bestimmungen weiterhin, selbst wenn die Rentenart ändert.

§ 5

Die Übergangsbestimmungen zur Alters- und Hinterlassenenversicherung im Gesetz vom 30. Januar 1973, LGBl. 1973 Nr. 4, werden aufgehoben. ... Liechtensteinisches Landesgesetzblatt Jahrgang 1981 Nr. 67 ausgegeben am 31. Dezember 1981 Gesetz vom 25. November 1981 betreffend die Änderung des Gesetzes über die Alters- und Hinterlassenenversicherung ...

§ 6 Änderung der beitragsrechtlichen Bestimmungen

1) In Fällen, in denen aufgrund von Art. 36 Abs. 2 Bst. b und c der bisherigen Bestimmungen eine Person von der Beitragspflicht befreit war, werden für die Erfüllung der Anspruchsvoraussetzungen und für die Berechnung der Rente die entsprechenden Zeiten sowie - unter Verzicht auf den Beitragseinzug - der jeweilige jährliche Mindestbeitrag berücksichtigt. 2) Die Höhe des Mindestbeitrags gemäss Art. 43 wird bis zum 31. Dezember 1998 bei 76 Franken im Jahr belassen; der Mindestbeitrag wird mit Wirkung ab dem 1. Januar 1999 auf 228 Franken im Jahr erhöht.

§ 7 Laufende ausserordentliche Renten

1) Die gemäss den bisherigen Bestimmungen laufenden ausserordentlichen Renten werden durch ordentliche Renten ersetzt. Als massgebendes durchschnittliches Jahreseinkommen wird das 12fache des am 1. Januar 1997 anwendbaren Mindestbetrages der Altersrente angerechnet. Bei Anwendung dieses massgebenden durchschnittlichen Jahreseinkommens wird jene Rentenskala festgesetzt, die dem im Vergleich zu der zuletzt ausgerichteten monatlichen ausserordentlichen Rente nächsthöheren Betrag entspricht. 2) Ehepaar-Altersrenten werden nach der Umrechnung in ordentliche Renten gemäss Abs. 1 nach den Grundsätzen von § 2 Abs. 2 und 9 durch Renten nach neuem Recht ersetzt. 3) Bezügerinnen einfacher Altersrenten können beantragen, dass ihre Rente anstelle der Umrechnung in eine ordentliche Rente gemäss Abs. 1 mit Wirkung ab dem 1. Januar 1997 nach den Grundsätzen des neuen Rechts festgesetzt wird; höhere Rentenbetreffnisse werden vorbehaltlich der Verjährungsvorschriften von Art. 80 des Gesetzes mit Wirkung ab dem 1. Januar 1997 ausgerichtet. 4) Laufende Kinderrenten zu Altersrenten betragen ab dem 1. Januar 1997 40 % der nach den Abs. 1, 2 und 3 ermittelten Altersrente, zu der sie ausgerichtet werden. 5) Laufende Waisenrenten nach dem Tode der Mutter werden, ohne dass zunächst eine Umrechnung nach Massgabe von Abs. 1 erfolgt, bis zum 1. Januar 1998 rückwirkend auf den 1. Januar 1997 nach den Grundsätzen des neuen Rechts festgesetzt, es sei denn, die Umrechnung nach Massgabe von Abs. 1 führt zu einem günstigeren Ergebnis; laufende Vollwaisenrenten werden nach der Umrechnung in ordentliche Renten gemäss Abs. 1 nach den Grundsätzen von § 2 Abs. 2 und 9 durch Renten nach neuem Recht ersetzt. ... Liechtensteinisches Landesgesetzblatt Jahrgang 2000 Nr. 204 ausgegeben am 6. November 2000 Gesetz vom 13. September 2000 betreffend die Abänderung des Gesetzes über die Alters- und Hinterlassenenversicherung ...

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