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G vom 23. September 2010 über die Landes- und Gemeindesteuern (Steuergesetz; SteG)

Liechtenstein · 640.0 · statute

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Contents: 165 provisions
  1. Art. 1 Gegenstand
  2. Art. 2 Begriffe und Bezeichnungen
  3. Art. 3 Missbrauch von Gestaltungsmöglichkeiten
  4. Art. 4 Ausnahmen von der Steuerpflicht
  5. Art. 5 Standardisierter Vermögensertrag
  6. Art. 6 Persönliche Steuerpflicht
  7. Art. 7 Zeitliche Begrenzung der Steuerpflicht
  8. Art. 8 Gemeinsame Steuerpflicht
  9. Art. 9 Sachliche Steuerpflicht
  10. Art. 10 Steuerfreies Vermögen
  11. Art. 11 Schuldenabzug
  12. Art. 12 Ermittlung des steuerpflichtigen Vermögens
  13. Art. 13 Widmungsbesteuerung
  14. Art. 14 Sachliche Steuerpflicht
  15. Art. 15 Steuerfreier Erwerb
  16. Art. 16 Ermittlung des steuerpflichtigen Erwerbs
  17. Art. 17 Buchführungs- und Aufbewahrungspflicht
  18. Art. 18 Grundlagen der Steuerberechnung
  19. Art. 19 Tarif
  20. Art. 20 Ausgleich der kalten Progression
  21. Art. 21 Progressionsvorbehalt
  22. Art. 22 Vermeidung der Doppelbesteuerung
  23. Art. 23 Besonderheiten bei beschränkter Steuerpflicht
  24. Art. 24 Dem Steuerabzug unterliegender Erwerb
  25. Art. 25 Höhe des Steuerabzugs
  26. Art. 26 Doppelbesteuerungsabkommen
  27. Art. 27 Pflichten des Vergütungsschuldners
  28. Art. 28 Akonto- und Abschlusszahlungen
  29. Art. 29 Anrechnung und Erstattung
  30. Art. 30 Steuerpflicht und Steuergegenstand
  31. Art. 31 Prüfung des Antrags
  32. Art. 32 Steuerbemessung
  33. Art. 33 Steuersatz
  34. Art. 34 Steuervorschreibung
  35. Art. 35 Steuerpflichtige
  36. Art. 36 Steuerbefreiung und Steueraufschub
  37. Art. 37 Grundstücksgewinn
  38. Art. 38 Anlagekosten
  39. Art. 39 Veräusserungserlös
  40. Art. 40 Abzüge
  41. Art. 41 Steuerpflichtiger Grundstücksgewinn
  42. Art. 42 Steuersatz
  43. Art. 43 Zuschläge
  44. Art. 44 Persönliche Steuerpflicht
  45. Art. 45 Persönliche Steuerbefreiungen
  46. Art. 46 Zeitliche Begrenzung der Steuerpflicht
  47. Art. 47 Sachliche Steuerpflicht
  48. Art. 48 Steuerfreier Ertrag
  49. Art. 49 Fremdvergleichsgrundsatz
  50. Art. 50 Ersatzbeschaffungen
  51. Art. 51 Abgrenzung des Besteuerungsrechts
  52. Art. 52 Umstrukturierungen
  53. Art. 53
  54. Art. 54 Eigenkapital-Zinsabzug
  55. Art. 55
  56. Art. 56 Handelsschiffe
  57. Art. 57 Verluste
  58. Art. 58 Gruppenbesteuerung
  59. Art. 59 Besondere Rechnungslegungsvorschriften
  60. Art. 60 Steuerbegünstigte Rückstellungen
  61. Art. 61 Steuersatz
  62. Art. 62 Mindestertragssteuer
  63. Art. 63 Vermeidung einer Doppelbesteuerung
  64. Art. 63a
  65. Art. 64 Anforderungen und Besteuerung
  66. Art. 65 Besteuerung
  67. Art. 66 Gegenstand und Höhe
  68. Art. 67 Grundsatz
  69. Art. 68 Gegenstand der Abgabe
  70. Art. 69 Ausnahmen
  71. Art. 70 Abgabepflicht
  72. Art. 71 Abgabesätze und Berechnungsgrundlage
  73. Art. 72 Rückerstattung
  74. Art. 73
  75. Art. 74 Ertragssteuer
  76. Art. 75 Grundlage
  77. Art. 76 Steuerort
  78. Art. 77 Teilung des Steuerbetrages
  79. Art. 78 Steuerbehörden und Aufsicht
  80. Art. 79 Steuerverwaltung
  81. Art. 80 Gemeindesteuerkasse
  82. Art. 81 Landessteuerkommission
  83. Art. 82 Kosten
  84. Art. 83 Amtsgeheimnis
  85. Art. 84 Verwaltungshilfe
  86. Art. 85 Anzeigepflicht
  87. Art. 86 Verarbeitung und Übermittlung personenbezogener Daten
  88. Art. 87 Ehegatten
  89. Art. 88 Akteneinsicht
  90. Art. 89 Beweisaufnahme
  91. Art. 90 Vertragliche Vertretung
  92. Art. 91 Notwendige Vertretung
  93. Art. 92 Vertretung von Kindern, Bevormundeten und Personen, denen ein Sachwalter bestellt ist
  94. Art. 93 Sachverhaltsfeststellung
  95. Art. 93a Verbindliche Auskünfte und Zusagen
  96. Art. 94 Steuererklärung
  97. Art. 95 Einreichung der Steuererklärung
  98. Art. 96 Anzeigepflicht
  99. Art. 97 Weitere Mitwirkungspflichten
  100. Art. 98 Elektronischer Datenaustausch
  101. Art. 99 Bescheinigungspflicht
  102. Art. 100 Meldepflicht
  103. Art. 101 Zuständigkeit
  104. Art. 102 Durchführung der Veranlagung
  105. Art. 103 Veranlagungsverfügung
  106. Art. 104 Veranlagung
  107. Art. 105 Veranlagung
  108. Art. 106 Veranlagung
  109. Art. 107 Fiskalvertreter
  110. Art. 108 Auskunftspflicht
  111. Art. 109 Ablieferung
  112. Art. 110 Weisungen, Verfügungen und Entscheidungen
  113. Art. 111 Mithaftung
  114. Art. 112 Steuernachfolge
  115. Art. 113 Entstehung und Fälligkeit der Steuerforderung
  116. Art. 114 Zahlung der Steuerforderung und Verzugszins
  117. Art. 115 Veranlagungsverjährung
  118. Art. 116 Einsprache an die Steuerverwaltung
  119. Art. 117 Beschwerde an die Landessteuerkommission
  120. Art. 118 Beschwerde an den Verwaltungsgerichtshof
  121. Art. 119 Grundsatz
  122. Art. 121 b) Verwirkung
  123. Art. 122 c) Verfahren bei Tod des Steuerpflichtigen
  124. Art. 123 Revision
  125. Art. 124 Verständigungsvereinbarung und Schiedsspruch
  126. Art. 124a Änderungen aufgrund ausländischer Verrechnungspreiskorrekturen
  127. Art. 125 Berichtigung von Rechnungsfehlern und Schreibversehen
  128. Art. 126 Allgemeines
  129. Art. 127 Provisorischer und definitiver Bezug
  130. Art. 129 b) Abgabe auf Versicherungsprämien
  131. Art. 130 Rückforderung bezahlter Steuern
  132. Art. 131 Zahlungserleichterungen
  133. Art. 132 Steuernachlass
  134. Art. 133 Steuersicherung
  135. Art. 133a Löschung im Handelsregister
  136. Art. 134 Grundbucheintragung
  137. Art. 135 Verletzung von Verfahrenspflichten
  138. Art. 136 Abgabegefährdung
  139. Art. 137 Steuerhinterziehung
  140. Art. 138 Versuch
  141. Art. 139 Beteiligte
  142. Art. 140 Steuerbetrug
  143. Art. 141 Veruntreuung von an der Quelle abzuziehenden Steuern
  144. Art. 142 Selbstanzeige
  145. Art. 143 Verantwortlichkeit bei juristischen Personen
  146. Art. 144 Haftung in Vertretungsfällen
  147. Art. 145 Verjährung
  148. Art. 146 Bedingte Strafen
  149. Art. 147 Verteilung der Bussen und Geldstrafen
  150. Art. 148 Zuständigkeiten
  151. Art. 149 Verfahren bei Verletzung von Verfahrenspflichten und Abgabegefährdung
  152. Art. 150 Verfahren bei Steuerhinterziehung
  153. Art. 151 Rechtsmittelverfahren
  154. Art. 152 Strafgerichtliche Bestimmungen
  155. Art. 153 Durchführungsverordnungen
  156. Art. 154 Hängige Verfahren
  157. Art. 155 Landessteuerkommission
  158. Art. 156 Vereinfachtes Verfahren bei Selbstanzeige
  159. Art. 157 Aufhebung bisherigen Rechts
  160. Art. 158 Weitergeltung bisherigen Rechts
  161. Art. 159 Besteuerung juristischer Personen, die der bisherigen Vermögens- und Erwerbssteuer unterliegen
  162. Art. 160 Inkrafttreten
  163. § 1 Übergangsbestimmung zu Art. 48
  164. § 2 Übergangsbestimmung zu Art. 52 Abs. 6 und 8
  165. § 3 Übergangsbestimmung zu Art. 53

165 provisions

Art. 159 Besteuerung juristischer Personen, die der bisherigen Vermögens- und Erwerbssteuer unterliegen

1) Wird eine juristische Person, welche der Vermögens- und Erwerbssteuer nach Art. 31 Abs. 1 Bst. c des bisherigen Rechts unterliegt, nach Massgabe der Art. 44 bis 65 dieses Gesetzes besteuert, so hat sie unter sinngemässer Anwendung von Art. 13 eine Steuer zu entrichten, wenn: a) Begünstigungen nicht vermögenssteuerpflichtig werden; und b) keine Optierung im Sinne von Art. 9 Abs. 3 vorliegt. 2) Die bei Einbringung des Vermögens in die juristische Person entrichtete Schenkungssteuer wird dabei in Abzug gebracht.

Art. 160 Inkrafttreten

1) Dieses Gesetz tritt unter Vorbehalt von Abs. 2 und 3 und des ungenutzten Ablaufs der Referendumsfrist am 1. Januar 2011 in Kraft, andernfalls am Tage der Kundmachung. 2) Es finden erstmals Anwendung: a) die Bestimmungen über die Vermögens- und Erwerbsteuer für die zu veranlagende Vermögens- und Erwerbsteuer des Jahres 2011; b) die Bestimmungen über den Steuerabzug an der Quelle vorbehaltlich Bst. c für Steuerabzüge, die im Jahre 2011 einzubehalten sind; c) die Bestimmungen über den inländischen Erwerb nach Art. 6 Abs. 5 Bst. e und den Steuerabzug an der Quelle nach Art. 24 Abs. 2 Bst. c für Steuerabzüge, die im Jahre 2012 einzubehalten sind; d) die Bestimmungen über die Ertragssteuer für die zu veranlagende Ertragssteuer des Jahres 2011; e) die Bestimmungen über die Grundstücksgewinnsteuer für Grundstücksgewinne, die im Jahr 2011 erzielt werden; f) die Bestimmungen über die Gründungsabgabe für Gründungen, Errichtungen, Sitzverlegungen ins Inland, Kapitalerhöhungen sowie Handänderungen von Beteiligungen, die im Jahr 2011 erfolgen; g) die Bestimmungen über die Besteuerung nach dem Aufwand für Anträge, die ab dem Jahr 2011 gestellt werden; h) die Bestimmungen über die Abgabe auf Versicherungsprämien für Prämien, die im Jahr 2011 entrichtet werden. 3) Die Bestimmungen über Privatvermögensstrukturen nach Art. 64 treten in Kraft, sobald sie von der EFTA-Überwachungsbehörde (ESA) als mit den staatlichen Beihilferegelungen nach Art. 61 EWR-Abkommen konform qualifiziert werden, frühestens im nach Abs. 1 bestimmten Zeitpunkt. Die Regierung macht den Zeitpunkt des Inkrafttretens im Landesgesetzblatt kund. In Stellvertretung des Landesfürsten: gez. Alois Erbprinz gez. Dr. Klaus Tschütscher Fürstlicher Regierungschef Übergangs- und Inkrafttretensbestimmungen

§ 1 Übergangsbestimmung zu Art. 48

1) Auf Gewinnanteile aufgrund von Beteiligungen an ausländischen juristischen Personen findet Art. 48 Abs. 3 Bst. b und Abs. 4 bis 7 dieses Gesetzes erstmals ab dem Steuerjahr 2022 Anwendung, sofern die Beteiligungen vor dem 1. Januar 2019 erworben worden sind. 2) Auf Ausschüttungen von ausländischen Stiftungen, stiftungsähnlich ausgestalteten Anstalten und besonderen Vermögenswidmungen mit Persönlichkeit findet Art. 48 Abs. 3 Bst. b und Abs. 4 bis 7 dieses Gesetzes erstmals ab dem Steuerjahr 2022 Anwendung, sofern die Begünstigungen vor dem 1. Januar 2019 bestanden haben.

§ 2 Übergangsbestimmung zu Art. 52 Abs. 6 und 8

1) Wurde auf Anteilen an dem übertragenden Unternehmen in den vorangegangenen Geschäftsjähren eine Abschreibung nach Art. 53 Abs. 1 des bisherigen Rechts vorgenommen und wurde diese noch nicht nach Art. 53 Abs. 2 des bisherigen Rechts wieder aufgeholt, erfolgt in Abweichung von Art. 52 Abs. 6 dieses Gesetzes beim übernehmenden Unternehmen eine steuerwirksame Zuschreibung in maximal der Höhe der noch nicht wieder aufgeholten Abschreibungen. 2) Wurde auf die Anteile an dem übertragenden Unternehmen in vorangegangenen Geschäftsjahren eine Abschreibung nach Art. 53 Abs. 1 des bisherigen Rechts vorgenommen, die noch nicht nach Art. 53 Abs. 2 des bisherigen Rechts wieder aufgeholt wurde, gelten die Anteile in Abweichung von Art. 52 Abs. 8 dieses Gesetzes als zu ihren Anschaffungskosten veräussert und die an ihre Stelle tretenden Anteile als mit diesem Wert angeschafft.

§ 3 Übergangsbestimmung zu Art. 53

Wurden Abschreibungen oder Wertberichtigungen wegen dauerhafter Wertminderungen auf Beteiligungen an juristischen Personen nach Art. 53 des bisherigen Rechts steuerwirksam vorgenommen und bestehen die Gründe für die dauerhafte Wertminderung nach Inkrafttreten dieses Gesetzes nicht mehr, so findet Art. 53 des bisherigen Rechts mit der Massgabe weiterhin Anwendung, dass: a) bei Vorliegen der Voraussetzungen nach Art. 53 Abs. 2 des bisherigen Rechts eine steuerwirksame Zuschreibung zu erfolgen hat; b) bei Vorliegen der Voraussetzungen nach Art. 53 Abs. 3 des bisherigen Rechts eine Besteuerung der noch nicht aufgeholten Abschreibungen zu erfolgen hat. ... Liechtensteinisches Landesgesetzblatt Jahrgang 2020 Nr. 7 ausgegeben am 29. Januar 2020 Gesetz vom 4. Dezember 2019 über die Abänderung des Steuergesetzes ...

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G vom 23. September 2010 über die Landes- und Gemeindesteuern (Steuergesetz; SteG)