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Verordnung über die Verwaltungsrechtspflege

Uri · 2.2345 · decree

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Contents: 92 provisions
  1. Artikel 1
  2. Artikel 2
  3. Artikel 3
  4. Artikel 4
  5. Artikel 5
  6. Artikel 6
  7. Artikel 7
  8. Artikel 8
  9. Artikel 9
  10. Artikel 10
  11. Artikel 11
  12. Artikel 12
  13. Artikel 13
  14. Artikel 14
  15. Artikel 15
  16. Artikel 16 b) wenn die Behörde den Begehren der Parteien voll entspricht
  17. Artikel 17
  18. Artikel 18
  19. Artikel 19
  20. Artikel 20
  21. Artikel 21 handelt
  22. Artikel 22
  23. Artikel 23 b) während der Zeit vom 18. Dezember bis und mit 6. Januar
  24. Artikel 25
  25. Artikel 26
  26. Artikel 27
  27. Artikel 28
  28. Artikel 29
  29. Artikel 30
  30. Artikel 31
  31. Artikel 32
  32. Artikel 33
  33. Artikel 34
  34. Artikel 35
  35. Artikel 36
  36. Artikel 37
  37. Artikel 38
  38. Artikel 39
  39. Artikel 40
  40. Artikel 41
  41. Artikel 42
  42. Artikel 43
  43. Artikel 44
  44. Artikel 46
  45. Artikel 47
  46. Artikel 48
  47. Artikel 49
  48. Artikel 50
  49. Artikel 51
  50. Artikel 52
  51. Artikel 53
  52. Artikel 54
  53. Artikel 56
  54. Artikel 57
  55. Artikel 58
  56. Artikel 59
  57. Artikel 60
  58. Artikel 61
  59. Artikel 62
  60. Artikel 63
  61. Artikel 64
  62. Artikel 65
  63. Artikel 66
  64. Artikel 67
  65. Artikel 68
  66. Artikel 69
  67. Artikel 70
  68. Artikel 71
  69. Artikel 72
  70. Artikel 73
  71. Artikel 74
  72. Artikel 75
  73. Artikel 76
  74. Artikel 77
  75. Artikel 78
  76. Artikel 79
  77. Artikel 80
  78. Artikel 81
  79. Artikel 82
  80. Artikel 83
  81. Artikel 84
  82. Artikel 85
  83. Artikel 86
  84. Artikel 87
  85. Artikel 88
  86. Artikel 89
  87. Artikel 90
  88. Artikel 91
  89. Artikel 93
  90. Artikel 94
  91. Artikel 95 Schutz der Menschenrechte und Grundfreiheiten (EMRK)
  92. Artikel 96

92 provisions

Artikel 84

1 Jede Person kann Tatsachen, die es aus öffentlichem Interesse gebieten, dass gegen eine Behörde von Amtes wegen eingeschritten wird, der Aufsichtsbehörde anzeigen. 2 Der Anzeiger hat nicht die Rechte eines Beteiligten. Er hat jedoch Anspruch darauf, dass ihm die Art der Erledigung mitgeteilt wird, sofern die Anzeige nicht haltlos oder mutwillig ist. 3 Der Vollzug der angefochtenen Verfügung oder Amtshandlung wird durch die Aufsichtsbeschwerde nur gehemmt, wenn die Aufsichtsbehörde oder ihr Vorsitzender das anordnet. 4 Ist die Aufsichtsbeschwerde begründet, ergreift die Aufsichtsinstanz die erforderlichen Massnahmen. 5.4 Staatsrechtliche Klage

Artikel 85

1 Nicht vermögensrechtliche Streitigkeiten zwischen Gemeinwesen, die dem Kanton untergeordnet sind, beurteilt der Regierungsrat, sofern sich die Streitigkeit auf öffentliches Recht stützt und nicht durch Verfügung erledigt werden kann. 2 Ist der Kanton an einem derartigen Streit beteiligt, entscheidet das Obergericht. 3 Das Verfahren richtet sich sinngemäss nach den Bestimmungen über die verwaltungsrechtliche Klage. 6 Vollstreckung und Verwaltungszwang 6.1 Vollstreckung

Artikel 86

Voraussetzungen 1 Verfügungen sind vollstreckbar, sobald kein ordentliches Rechtsmittel mehr zulässig ist oder wenn dem Rechtsmittel keine aufschiebende Wirkung zukommt oder wenn diese ihm entzogen ist.

Artikel 87

Zuständigkeit 1 Die Vollstreckung einer Verfügung obliegt der Behörde, die erstinstanzlich befunden hat. 2 Die amtlichen Kosten eines Rechtsmittelverfahrens werden durch die betreffende Rechtsmittelinstanz erhoben.

Artikel 88

Geldzahlungen, Sicherheitsleistungen 1 Verfügungen, die zu einer Geldzahlung oder Sicherheitsleistung verpflichten, sind vollstreckbaren gerichtlichen Urteilen im Sinne des Bundesgesetzes über Schuldbetreibung und Konkurs (SR 281.1) gleichgestellt.

Artikel 89

Urteile über verwaltungsrechtliche Klagen 1 Urteile, die das Obergericht im verwaltungsrechtlichen Klageverfahren gefällt hat, werden nach den Bestimmungen der Zivilprozessordnung vollstreckt. 6.2 Verwaltungszwang

Artikel 90

Mittel und Vorgehen 1 Verpflichtet die Verfügung, eine Handlung vorzunehmen, etwas zu dulden oder zu unterlassen, und ist nicht Gefahr in Verzug, muss die Zwangsvollstreckung mit einer angemessenen Frist zur Erfüllung zunächst angedroht werden. Die Androhung ist nicht anfechtbar. 2 Bleibt die Frist unbenützt, erfolgt die Zwangsvollstreckung entweder durch die Ersatzvornahme oder durch unmittelbaren Zwang. Die Behörde kann einen Dritten mit der Ersatzvornahme beauftragen. Wenn nötig, kann sie polizeiliche Hilfe beanspruchen. 3 Ist die Ersatzvornahme auf Kosten des Pflichtigen angeordnet worden, sind die Kostenentscheide einer vollstreckbaren Verfügung gleichgestellt.

Artikel 91

Strafe: Grundsatz 1 Neben der Ersatzvornahme und dem unmittelbaren Zwang kann die Behörde nach vorheriger Androhung die Strafe ausfällen, die der anzuwendende Erlass für den Fall des Ungehorsams vorsieht. 2 Enthält der angewendete Erlass keine Strafbestimmung, kann die Bestrafung mit Busse nach Artikel 292 des Schweizerischen Strafgesetzbuches (SR 311.0) angedroht werden. * 3 Bussen fallen demjenigen Gemeinwesen zu, dessen Organe die Strafverfügung getroffen haben. Wird die Strafverfügung angefochten und im Strafbefehls- oder im ordentlichen Strafverfahren ganz oder teilweise bestätigt, fällt die Busse dem Kanton zu. Artikel 92 *Strafe: Weiterzug 1 Strafverfügungen der Verwaltungsbehörden können innert zehn Tagen seit der Eröffnung schriftlich und begründet bei der Staatsanwaltschaft angefochten werden, soweit die Gesetzgebung nichts anderes bestimmt. 2 Die Staatsanwaltschaft entscheidet, ob sie das Verfahren einstellt, einen eigenen Strafbefehl erlässt oder Anklage beim erstinstanzlichen Gericht erhebt. Das Verfahren richtet sich sinngemäss nach den Vorschriften über das Strafbefehlsverfahren. 3 Die Staatsanwaltschaft und die Gerichte bedienen die erstinstanzliche Verwaltungsbehörde mit einer Ausfertigung des rechtskräftigen Endentscheids. 4 Alle Strafverfügungen von Verwaltungsbehörden, die nicht im Ordnungsbussenverfahren erledigt werden, sind auch der Staatsanwaltschaft zuzustellen. Diese kann anstelle der Strafverfügung einen Strafbefehl erlassen oder das ordentliche Strafverfahren einleiten. Beabsichtigt sie, das zu tun, hat sie diese Absicht der Verwaltungsbehörde, welche die Strafverfügung erlassen hat, und dem Betroffenen innert zehn Tagen mitzuteilen. Andernfalls erwächst die Strafverfügung in Rechtskraft. 5 Für die Umwandlung von Bussen, die von Verwaltungsbehörden ausgesprochen wurden, in eine Ersatzfreiheitsstrafe oder in gemeinnützige Arbeit ist die Staatsanwaltschaft zuständig. 7 Schluss- und Übergangsbestimmungen

Artikel 93

Übergangsbestimmungen 1 Jede Behörde beendet die Verfahren, die beim Inkrafttreten dieser Verordnung bei ihr hängig sind, nach den bisher geltenden Vorschriften. 2 Alle weiteren Verfahren in Verwaltungssachen sowie ein anschliessendes Rechtsmittelverfahren und die Vollstreckung richten sich nach dieser Verordnung.

Artikel 94

Aufhebung bisherigen Rechts 1 Folgende Erlasse werden aufgehoben: 1. Gesetz vom 4. Mai 1851 über die Öffentlichkeit der Landrats- und Gerichtsverhandlungen 2. Verordnung vom 27. Februar 1964 betreffend Fristenlauf an Samstagen 3. Reglement vom 15. März 1993 zum Vollzug der Konvention zum

Artikel 95 Schutz der Menschenrechte und Grundfreiheiten (EMRK)

Änderung bisherigen Rechts 1 Die Änderungen und Ergänzungen weiterer Erlasse finden sich im Anhang, der Bestandteil dieser Verordnung ist3).

Artikel 96

Inkrafttreten 1 Diese Verordnung untersteht dem fakultativen Referendum. Der Regierungsrat bestimmt, wann sie in Kraft tritt4). Er kann sie schrittweise in Kraft setzen. 3) Die Änderungen wurden in die entsprechenden Erlasse eingefügt. 4) Vom Regierungsrat in Kraft gesetzt auf den 1. Juni 1995 (AB vom 12. Mai 1995). Änderungstabelle - Nach Beschluss Beschluss Inkrafttreten Element Änderung CRS Fundstelle 23.03.1994 01.06.1995 Erlass Erstfassung AB 08.04.1994 13.06.2001 01.06.2002 Artikel 10 Abs. 2 geändert AB 22.06.2001 13.06.2001 01.06.2002 Artikel 10 Abs. 2a eingefügt AB 22.06.2001 31.03.2004 01.07.2004 Artikel 23a eingefügt AB 16.04.2004 14.06.2006 01.01.2007 Artikel 91 Abs. 2 geändert AB 07.07.2006 20.02.2008 01.09.2008 Titel 2.4.3 eingefügt AB 07.03.2008 20.02.2008 01.09.2008 Artikel 25a eingefügt AB 07.03.2008 20.02.2008 01.09.2008 Artikel 55 totalrevidiert AB 07.03.2008 20.02.2008 01.09.2008 Artikel 55a eingefügt AB 07.03.2008 20.02.2008 01.09.2008 Artikel 62 Abs. 5 eingefügt AB 07.03.2008 30.06.2010 01.01.2011 Titel 2.8 eingefügt AB 16.07.2010 30.06.2010 01.01.2011 Artikel 38a eingefügt AB 16.07.2010 30.06.2010 01.01.2011 Artikel 92 totalrevidiert AB 16.07.2010 30.09.2015 01.03.2016 Artikel 24 totalrevidiert AB 09.10.2015 30.09.2015 01.03.2016 Titel 2.4.4 eingefügt AB 09.10.2015 30.09.2015 01.03.2016 Artikel 25b eingefügt AB 09.10.2015 30.09.2015 01.03.2016 Artikel 25c eingefügt AB 09.10.2015 30.09.2015 01.03.2016 Artikel 25d eingefügt AB 09.10.2015 30.09.2015 01.03.2016 Artikel 25e eingefügt AB 09.10.2015 30.09.2015 01.03.2016 Artikel 25f eingefügt AB 09.10.2015 30.09.2015 01.03.2016 Artikel 45 totalrevidiert AB 09.10.2015 Änderungstabelle - Nach Artikel Element Beschluss Inkrafttreten Änderung CRS Fundstelle Erlass 23.03.1994 01.06.1995 Erstfassung AB 08.04.1994 Artikel 10 Abs. 2 13.06.2001 01.06.2002 geändert AB 22.06.2001 Artikel 10 Abs. 2a 13.06.2001 01.06.2002 eingefügt AB 22.06.2001 Artikel 23a 31.03.2004 01.07.2004 eingefügt AB 16.04.2004 Artikel 24 30.09.2015 01.03.2016 totalrevidiert AB 09.10.2015 Titel 2.4.3 20.02.2008 01.09.2008 eingefügt AB 07.03.2008 Artikel 25a 20.02.2008 01.09.2008 eingefügt AB 07.03.2008 Titel 2.4.4 30.09.2015 01.03.2016 eingefügt AB 09.10.2015 Artikel 25b 30.09.2015 01.03.2016 eingefügt AB 09.10.2015 Artikel 25c 30.09.2015 01.03.2016 eingefügt AB 09.10.2015 Artikel 25d 30.09.2015 01.03.2016 eingefügt AB 09.10.2015 Artikel 25e 30.09.2015 01.03.2016 eingefügt AB 09.10.2015 Artikel 25f 30.09.2015 01.03.2016 eingefügt AB 09.10.2015 Titel 2.8 30.06.2010 01.01.2011 eingefügt AB 16.07.2010 Artikel 38a 30.06.2010 01.01.2011 eingefügt AB 16.07.2010 Artikel 45 30.09.2015 01.03.2016 totalrevidiert AB 09.10.2015 Artikel 55 20.02.2008 01.09.2008 totalrevidiert AB 07.03.2008 Artikel 55a 20.02.2008 01.09.2008 eingefügt AB 07.03.2008 Artikel 62 Abs. 5 20.02.2008 01.09.2008 eingefügt AB 07.03.2008 Artikel 91 Abs. 2 14.06.2006 01.01.2007 geändert AB 07.07.2006 Artikel 92 30.06.2010 01.01.2011 totalrevidiert AB 16.07.2010

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